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Arms

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Am 16. Juni erscheint mit Arms ein neues Spiel von den Machern von Mario Kart für die Nintendo Switch. Das Kampfspiel setzt auf charmante und bis ins kleinste Detail animierte Charaktere und nutzt die Bewegungssteuerung der Switch exzellent aus. Alternativ ist auch eine klassische Steuerung mit dem Gamepad möglich. Wie viel Spaß das macht, lest ihr hier.

In Arms stehen sich zwei Gegner in einer Arena gegenüber. Nach dem Klingeln der Glocke geht ein Kampf im best-of-three-Modus so lange, bis einer zu Boden geht und nicht mehr aufsteht. Klingt brutal? Aufgrund der kindgerechten Grafik (die Arme der Kämpfer bestehen aus Sprungfedern und fliegen quer durch den Raum), ist das Spiel auch für Kinder geeignet.

Vor dem Kampf hat man die Wahl aus 10 unterschiedlichen Charakteren. Diese sind durch die Bank gut gelungen und bringen jeweils andere Spezialfähigkeiten mit sich. Master-Mummy generiert zum Beispiel Lebensenergie während er blockt und Roboter Byte nimmt seinen Hund Barq mit in die Arena, der von Zeit zu Zeit angreift. Die Charaktere lassen sich zusätzlich mit bis zu 30 verschiedenen Boxhandschuhen individualisieren, von denen man drei in einen Kampf mitnehmen kann und schließlich zwei davon – pro Hand einer – mit in die Arena genommen werden. Die Handschuhe unterscheiden sich in ihren Elementen Feuer, Elektrizität, Eis & Wind – und in der Form.

Neue Boxhandschuhe werden über Arms-Münzen freigespielt. Diese erhält man in den Spielmodi „Standardkampf“ und „Grand Prix“. Besonders gut lassen sich die begehrten Münzen in online-Kämpfen verdienen. Diese Vielzahl an Handschuhen ergibt, gemeinsam mit den unterschiedlichen Charakteren, eine große Anzahl an Möglichkeiten, den Kampf nach den eigenen Vorlieben zu gestalten.

Am meisten Spaß macht das Spiel nämlich im Kampf gegen echte Gegner. Solo spielt man in einem 11 Kämpfe langen Turnier, auf bis zu sieben Schwierigkeitsgraden. Der Offline-Multiplayer unterstützt den Kampf von zwei Spielern auf einer Switch Konsole. Online trifft man sich in Lobbys und wartet auf den nächsten Kampf. Das Warten überbrückt man mit kleinen Trainingseinheiten, oder dem Studieren der gegnerischen Taktik. Eine Singleplayer-Kampagne oder einen Story Modus gibt es nicht.

Neben den Standardkämpfen gibt es, mit einer Art Volleyball und Basketball, wo man alleine gegen 100 Gegner kämpft oder Team-Kämpfe (1 vs 3 oder 2 vs 2) bestreitet, unterhaltsame Mini-Spiele. Übungsplätze zum Zielen für die Schläge sind ebenfalls verfügbar.

Die Steuerung von Arms ist sehr präzise und setzt Befehle schnell und genau um. Durch Neigen der JoyCon bewegt sich der Charakter, nach einer ruckartigen Bewegung nach vorne, setzt er zum Schlag an und neigt man die Controller nach innen, werden gegnerische Schläge geblockt. Die Schultertasten sind für das Sprinten, Springen und die Spezialattacken gedacht. Obwohl auch eine klassische Steuerung mit dem Gamepad unterstützt wird, ist es nicht (wie etwa bei Mario Kart) von vornherein klar, dass Spieler mit Bewegungssteuerung massiv im Nachteil sind. Ganz im Gegenteil: Schläge lassen sich durch das Neigen der JoyCon im Nachhinein noch lenken. Das ist am Gamepad gar nicht möglich. Hier nervt außerdem die Tastenbelegeung. Blocken und das Aufladen der Spezialattacke befindet sich auf dem linken Stick (L3), was auf Dauer etwas mühsam ist. Die Tastenbelegung lässt sich nicht manuell verändern.

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Switch
Arms - Nintendo Switch Wertung der Redaktion: 

85/100

  • Publisher: Nintendo
  • Getestet auf: Switch
  • auch für: —
  • Preis: 58,99€

 

 

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17/30 Technik + Kampfsystem kreativ und leicht zu lernen
+ Bewegungssteuerung fehlerfrei
- Kampfsystem etwas zu simpel
18/30 Umfang + viele Arms
+ lustige Spielmodi
+ unterhaltsame, charismatische Charaktere
 
- neben neuen Arms keine zusätzlichen Inhalte
- kein Storymodus
18/30 Gameplay + taktisches Kämpfen möglich & sinnvoll
+ abwechslungsreiche Kämpfe
- Stimmung eher unpassend
30/10 Spezifisch + gute Tutorials
+ sieben Schwierigkeitsgrade
+ gutes Balancing

- Tastenbelegung am Gamepad nicht optimal 

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[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
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Fazit:

[rating itemreviewed=“Arms“ rating=“85″ reviewer=“Gregor Lorbek“ dtreviewed=“09.06.2017″ best=“100″ worst=“0″]

Arms macht vor allem in den ersten Spielstunden und im Kampf gegen echte Gegner sehr viel Spaß. Die Steuerung ist zwar intuitiv, erfordert aber etwas Übung um alle Feinheiten zu lernen. Das Erspielen von Münzen, die für den Kauf von zusätzlichen Handschuhen nötig sind, ist etwas langwierig. Man sollte sich also auf seinen Lieblingscharakter konzentrieren und hier erst alle Handschuhe freispielen, bevor man mit weiteren Charakteren beginnt. Wer auf der Suche nach einem unterhaltsamen Partyspiel für die Switch ist, kann hier problemlos zugreifen.

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Regalia: Of Men and Monarchs

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Man nehme eine gute Portion Strategierollenspiel, dazu eine handvoll Life Sim à la Persona, ein wenig Aufbauelemente und eine Prise Pen & Paper, fertig ist das Fantasy RPG Regalia: Of Men and Monarchs.

Zu Beginn des Spiels erbt Kay, der Protagonist, ein heruntergekommenes Schloss seiner Familie, das schon lange mal wieder eine Grundreinigung nötig hat. Während Kay, seine beiden Schwestern und sein Leibwächter das Schloss erkunden, verwechselt der Held eine Urne mit etwas zu Trinken (ja, das passiert wirklich) und trinkt dadurch den Geist eines seiner Urahnen. Fortan lebt der Geist in Kay und hilft diesem, das verfallene Schloss wieder aufzubauen. Das ist auch bitter nötig, denn keine Minute im Schloss kommt ein zwielichtiger Geselle vorbei und eröffnet euch, dass ihr ihm Geld schuldet. Viel Geld. Scheinbar waren eure Vorfahren keine Finanzgenies und ihr als ihr Nachfahre dürft nun die Suppe auslöffeln. Fortan ist es also eure Aufgabe, Geld zu beschaffen und das in möglichst kurzer Zeit. Hier fängt sich das Rad von Regalia: Of Men and Monarchs zu drehen an.

Im Spiel gibt es eine Tagesanzeige, die von nun an euer virtuelles Herrscherleben bestimmen wird. Ihr müsst pro Kapitel innerhalb von 55 Tagen eine bestimmte Anzahl von Kingdom Quests lösen. Das sind Aufgaben, die ihr in beliebiger Reihenfolge abarbeiten könnt, beispielsweise 10 Fische zu fangen, Dungeons abzuschließen oder mit einer bestimmten Anzahl an Schlossbewohnern eine Beziehung aufzubauen. Zusätzlich kommen im Laufe des Spiels noch Storyrelevante Aufgaben dazu, die ebenfalls erledigt werden müssen. Schafft ihr diese nicht im Zeitlimit, ist das Spiel vorbei.

Das Aufbauen von Beziehungen ist allerdings nicht nur dazu da, um Kingdom Quests zu erledigen, sondern ein wichtiger Bestandteil des Spiels. Im Laufe der Handlung oder durch kleine Nebenquests schließen sich euch immer wieder neue Gefährten an, die entweder an eurer Seite kämpfen oder die Gebäude im Schlossgebiet besiedeln. Baut ihr nun durch Dialoge eine Beziehung zu diesen Charakteren auf, werden im Fall von Kämpfern neue Fähigkeiten freigeschaltet und bei Dorfbewohnern neue Optionen. Die kleinen Geschichten, die durch diese Dialoge erzählt werden sind teilweise vertont und durchweg recht witzig, gewinnen aber auch keinen Pulitzer Preis. Je besser euer Verhältnis zum Schmied ist, desto bessere Waffen wird er für euch herstellen, je besser ihr euch mit dem Wirt der Taverne versteht, desto mehr Geld findet ihr auf euren Beutezügen in den Dungeons. Allerdings könnt ihr nicht ohne nachzudenken wild drauflos Kontakte knüpfen, denn jedes Gespräch kostet euch Zeit. Zeit die ihr immer im Hinterkopf haben solltet, schließlich haben die (Kingdom) Quests oberste Priorität. Außerdem müssen für die höheren Stufen der Freundschaften bestimmte Gebäude aufgewertet werden, im Falle des Schmiedes z.B. die…na…richtig! Die Schmiede. Und auch das kostet, genau, Zeit. Und Geld. Geld, das ihr in den Dungeons sammelt, die, wie sollte es anders sein, auch Zeit kosten. Erwähnte ich, dass ihr pro Kapitel nur 55 Tage Zeit habt, um eure Aufgaben zu erledigen?

Aber wo kommt denn nun die gute Portion Strategierollenspiel her? Hierher: in den Dungeons müsst ihr euch einer Reihe von Kämpfen stellen. Diese laufen auf einer Gitternetzkarte ab und sind rundenbasiert. Alle Spielercharaktere und alle Gegner sind einmal pro Runde am Zug, die Reihenfolge wird durch die Initiative bestimmt. Die Charaktere spielen sich alle schön unterschiedlich und haben ihren eigenen Stil. So gibt es die Feuermagierin, die mehr Schaden an den Gegnern anrichtet, wenn sie diese zuvor in Brand gesteckt hat oder den draufgängerischen Bogenschützen, der „Übermut“ sammelt und so seinen Angriffen Sondereffekte verleiht.
Leider haben sich, zumindest bei mir, recht schnell einige Charaktere deutlich stärker als andere erwiesen. Das liegt an mehreren Faktoren. So sind die Gegner meist stärker als eure Truppe, sowohl in Sachen Lebenspunkte als auch in den Fähigkeiten. Kay hat zu Beginn beispielsweise als einziger Charakter die Fähigkeit, den Schildwert von Mitstreitern zu erhöhen. Dieser ist neben den Lebenspunkten eine weitere Möglichkeit, am Leben zu bleiben. Kay’s Fähigkeit erhöht den Schildwert einer Person um 20%. Früh im Spiel trefft ihr jedoch schon auf Gegner, die bei jedem eingesteckten Treffer ihren Schildwert um 10% erhöhen, was schnell zu einem Kampf gegen Windmühlen werden kann. Da ihr im Vergleich zu den Gegnern wenig Lebenspunkte besitzt und diese auch nur schwer aus der Distanz bearbeiten könnt (weil sie häufig mehr Bewegungspunkte haben) gilt es, Schaden nur irgendwie möglich zu vermeiden. Ich habe darum sehr bald auf Charaktere gesetzt, die zusätzliche Einheiten ins Feld rufen und so die Gegner ablenken können. Das ist schade, weil ich auch gerne die anderen, wirklich interessant klingenden Charaktere genutzt hätte, doch diese waren bei weitem nicht gut genug, um einen Dungeon effektiv zu meistern. Denn stirbt einer eurer Streiter im Kampf, ist er für den Rest des Dungeons nicht mehr einsetzbar. Zwar gibt es Speicherpunkte an denen die Kämpfer wiederbelebt werden, doch diese sind rar gesät, oftmals gibt es nur einen einzigen.

Ein weiteres Ärgernis stellten für mich die Bonusziele dar. Pro Kampf gibt es zwei davon und wenn ihr sie erfüllt, bekommt ihr etwas mehr Erfahrungspunkte und eine erhöhte Chance auf Beute. Das Problem an den Bonuszielen ist, dass sie von „kein Problem“ bis „ja ne ist klar“ reichen. Die Aufgabe, als erster im Kampf Schaden zu verursachen, ist fast schon nebenbei erledigt. Einen Kampf abzuschließen, ohne dass ein Gegner auch nur einmal ausweicht oder ihr verfehlt ist dagegen einfach nur nervig und komplett vom Zufall abhängig. Denn selbst wenn ihr eure Genauigkeit mittels Gegenständen auf 100% bringt (was ich, nebenbei gesagt, dringend empfehlen würde) müsst ihr trotzdem hoffen, dass kein Gegner ausweicht und die Ausweichraten sind mitunter sehr hoch.
Gut gefallen haben mir hingegen die Miniabenteuer. Diese findet ihr neben normalen Kämpfen auch in den Dungeons. Sie spielen sich wie kleine Pen & Paper Episoden, bei denen ihr euch für verschiedene Wege entscheiden könnt und je nach Wahl kommt es zum Kampf oder ihr bekommt Gegenstände, Erfahrung oder Geld.

Durch das Abschließen von Kämpfen, Quests und Miniabenteuern erhaltet ihr Erfahrungspunkte für eure Gruppe. Diese steigt immer als Team in den Stufen auf, so dass auch Mitglieder, die nicht dabei sind, mitleveln. Fähigkeiten werden dabei nicht durch Level freigeschaltet, sondern sind von Beginn an alle verfügbar. Durch das Aufbauen von Beziehungen werden dann jedoch Verbesserungen verfügbar, ein Spruch bekommt dann beispielsweise eine kürzere Abklingzeit. Diese Verbesserungen könnt ihr dann durch die beim Leveln freigeschalteten Punkte aktivieren, wobei stärkere Verbesserungen mehr Punkte kosten. Ihr könnt besagt Punkte jederzeit neu verteilen und so verschiedene Kombinationen ausprobieren, was mir sehr gut gefallen hat.

Und so dreht sich dann das Regalia Rad: Beziehungen aufbauen für stärkere Fähigkeiten oder neue Handelsoptionen, Geld sammeln für den Ausbau von Gebäuden, die dann wieder mehr Beziehungsaufbau ermöglichen, wodurch höhere Freundschaftsstufen für stärkere Fähigkeiten und mehr Handelsoptionen verfügbar werden und so weiter…

Die Formel funktioniert soweit ganz gut, wenn auch jedes Element für sich genommen leider nicht überzeugen kann. Die Dialoge sind zwar nett, aber eben auch nur das. Der Gebäudeausbau ist leider nur Mittel zum Zweck und fühlt sich nicht wie eine Errungenschaft an und die Dungeons machen zwar Spaß, sind mitunter allerdings auch etwas repetitiv.

Hinzu kommen noch einige unschöne Schwächen. Warum kann ich in den Menüs nicht mit dem Mausrad scrollen? Teilweise laggte das Spiel auf meinem (die Anforderungen mehr als genug erfüllenden) Rechner, auch ein Spielabsturz kam vor. Durch die euch immer im Nacken sitzende Zeit hat man nicht die Möglichkeit, in Ruhe ein paar Dungeons anzugehen, denn diese kosten verhältnismäßig viel Zeit und ohne das Erfüllen der Pflichtquests heißt es schnell: Game Over. Das Spiel bietet euch zudem zwei Schwierigkeitsgrade, von denen einer zu einfach und der andere mitunter unfair schwer ist.

Die Grafik ist ist im Comicstil gehalten und passt zum fröhlichen Flair des Spiels und auch der Sound überzeugt mit eingängigen Melodien. Mir hat das Spiel trotz seiner Schwächen Spaß gemacht. Wer es nicht zu eilig hat, wartet einfach auf den nächsten Steam Sale, denn reinschauen lohnt sich allemal.

Regalia: Of Men and Monarchs erschien am 18. Mai 2o17 für den PC (Steam). Gespielt werden kann es in deutscher, englischer und polnischer Sprache, wobei die Vertonung nur in englisch verfügbar ist.

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Regalia: Of Men and Monarchs
Wertung der Redaktion: 

72/100

  • Publisher: Klabater
  • Getestet auf: PC
  • auch für: –
  • Preis: 22,99€

 

 

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20/30 Technik + nette Comicgrafik, die die Spielwelt
gut abbildet

+ schön gezeichnete Charakterprofile
+ eingängige Melodien
- Tw. Lags & Abstürze
- Sprecherqualität schwankt
23/30 Umfang + Viele Spielelemente
+ Recht viele Dungeons
+ Nette Nebengeschichten durch
Beziehungsaufbau
- …die alle nicht besonders hervorstechen
- Dungeons nach einiger Zeit repetitiv
- Gebäudebau nur Mittel zu Zweck
24/30 Gameplay + Fröhliche Spielwelt
+ Wiederspielwert gegeben, da beim ersten
Durchgang nicht alles erreicht werden kann
+ Viele verschiedene Charaktere, die witzige
Dialoge bieten
+ Kämpfer unterscheiden sich und haben
ihren jeweils eigenen Spielstil
+ Nette Pen & Paper Miniabenteuer
- Bonusziele nerven eher als zu motivieren
- Tw. unfair
- Tw. nervige Details (Menüscrolling)
- Kämpfer schwanken stark in ihrer Nützlichkeit
5/10 Spezifisch + Insgesamt gelungener Mix aus verschiedenen Elementen
+ Story ist eher so lala
- Zwar verschiedene Items, durch die Wichtigkeit von Trefferchance wird man bei der Auswahl
aber stark eingeschränkt

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[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
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Fazit:

[rating itemreviewed=“Regalia: Of Men and Monarchs“ rating=“72″ reviewer=“Yannik Thelen“ dtreviewed=“06.06.2017″ best=“100″ worst=“0″]

Regalia: Of Men and Monarchs ist ein insgesamt gut gelungener Mix aus taktischem Rollenspiel, Städtebau und Life Sim, wobei keine der Zutaten wirklich herausragend gut umgesetzt ist. Der Ausbau von Freundschaften mit den Bewohnern des Schlosses ist nett und kein stumpfer Grind, die Geschichten lustig inszeniert. Trotzdem kommt keine wirkliche emotionale Bindung zustande. Der Städtebau ist eher Mittel zum Zweck und dient nur dem Erreichen höherer Freundschaftsstufen. Die Dungeons sind in ihrem Setting abwechslungsreich, wirken aber dennoch nach einer Weile repetitiv. Die Kämpfe machen Spaß, werden jedoch durch teils unfaire Voraussetzungen und unausgegorene Bonusmissionen vermiest. Sound und Grafik sind ordentlich und passen zum fröhlichen Flair des Spiels. Wer sich allerdings noch ein wenig gedulden kann, wartet auf den nächsten Steam Sale und schlägt dann zu, denn trotz alle Mängel konnte mich Regalia: Of Men and Monarchs gute 30 Stunden unterhalten.

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Cooking Mama – Sweet Shop

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Alle Jahre wieder erscheint ein neues Cooking Mama. Die Minispielsammlung ist dieses mal ganz dem Thema Süßspeisen und Backwaren gewidmet. Zum ersten Mal enthält das Spiel nun auch Ansätze einer Geschichte und man muss seinen eigenen Süßwaren-Laden betreiben. Alles Weitere zu Cooking Mama – Sweet Shop erfahrt Ihr im Review.

 

Das Spielprinzip von Cooking Mama ist seit jeher gleichbleibend: Aus einer langen Liste an Rezepten wählt man eines aus und bekommt dann einen Haufen Minispiele vorgesetzt, bei denen es um die Durchführung der einzelnen Arbeitsschritte geht. Wer dabei Geschick beweist erhält am Ende eine Goldmedaille und ist „Besser als Mama“. Da sich Cooking Mama – Sweet Shop ganz um Süßwaren dreht, werden diesmal nicht nur viele Eier getrennt, sondern es wird auch viel geknetet, aufgebacken und verziert. Insgesamt gibt es 60 verschiedene Rezepte aus aller Welt. Churros aus Spanien, Macarons aus Frankreich, Bayrische Creme aus Deutschland und Sachertorte aus Österreich sind nur einige der vielen Rezepte. Mengenangaben und Arbeitsschritte sind zwar nicht akkurat der Wirklichkeit entsprechend, was natürlich dem Spielspaß zu Gute kommt, inspirieren aber definitiv zum Ausprobieren und Nachbacken. Und obwohl sich die Minispiele sehr häufig wiederholen, noch häufiger als in verschiedenen Vorgängerteilen, ist es doch interessant zu sehen, wie manche Speisen hergestellt werden. Da man heute viele Zutaten und Speisen bereits fertig kaufen kann, ist es umso interessanter Löffelbiscuit oder Marshmallows selbst herzustellen.

 

Der eigene Süßwaren-Laden
Eine der Neuerungen in Cooking Mama – Sweet Shop ist der eigene Süßwaren-Laden. Jedes Mal, wenn man ein Rezept erfolgreich hergestellt hat, kann man es im eigenen Laden platzieren. Besucht man seinen eigenen Laden, wird er nach und nach von kleinen Menschlein bevölkert, die ziellos durch die Gegend latschen und dann doch irgendwann einmal vor einer Portion Eis oder einer Früchtetorte stehenbleiben. Haben sich die Kunden entschlossen etwas zu kaufen, muss man ihnen bloß mit zwei Klicks den Karton zumachen, bevor sie den Laden glücklich verlassen und den großzügigen Preis von 1000 Münzen hinterlassen. Die ganze Prozedur dauert leider eher lange, aber je mehr Rezepte man zubereitet hat, desto größer wird der Laden und desto mehr Kunden kommen und kaufen. Dann gleicht das Ganze bereits mehr einem Wimmelbildchen und macht zumindest ein wenig mehr Spaß. Der Ansatz den das Entwicklerteam hier ausprobiert haben geht zumindest schon einmal in die richtige Richtung. Leider bleiben die Speisen dauerhaft im Laden, so dass man nicht mal einen Anreiz hat die Rezepte noch einmal zu machen um den Bestand aufzufüllen. Und das Münzen-Sammeln an sich ist auch eher eine langweilige Tätigkeit.

 

Sweet Madam
Mit dem Süßwaren-Laden wurde noch dazu eine Art von Story in das Spiel eingebaut. Hat man bestimmte Speisen zubereitet, kommt die Sweet Madam zu besuch. Diese überaus reiche Dame bereist die ganze Welt um die leckersten Köstlichkeiten zu probieren und ist ebensfalls überaus spendabel, wenn ihr etwas schmeckt. Bereitet man ihre Anfragen zu, bekommt man von ihr spezielle Läden geschenkt, die überall auf dem Globus verteilt sind. Lustigerweise werden nicht unbedingt die klassischen westlichen Metropolen angesteuert. Die Läden sind tatsächlich überall verteilt: In Indien, Zentralafrika, Südamerika, in den Untiefen Russlands oder in Kanada. Jeder der Läden enthält ein Minispiel. Erzielt man in diesem mehr als 10.000 Punkte bekommt man regionsspezifische Kleidung freigeschaltet, die man im Laden erwerben kann. Bei diesen Minispielen ist oft noch mehr Geschick und Schnelligkeit gefragt, als bei den normalen Minispielen und sie können auch einem erfahrenen Spieler einiges abverlangen. Sie sind übrigens die einzige Herausforderung, die Cooking Mama – Sweet Shop zu bieten haben. Der Koch Dojo aus dem Vorgänger „Bon Appétit“, der für ein bisschen mehr Action und Spielspaß gesorgt hat, wurde aus Sweet Shop komplett gestrichen.

Dafür kann man sich mit den verdienten Münzen aus dem Shop jetzt einiges an Dekoration für Mama, die Küche und den Laden freischalten. Hat man genug Münzen gesammelt, kann man zum Beispiel verschiedene Küchenzeilen oder Fußböden für die Küche kaufen. Pfannen, Töpfe, Öfen und Mixer können in verschiedenen Farben erworben werden und der Laden kann mit verschiedenen Tischen, Tapeten, Böden und Dekorationsgegenständen ausgestattet werden. Besonders interessant ist der Foto-Modus. In Zeiten wo leckere Essens-Kreationen gerne abgelichtet und hergezeigt werden, darf in Cooking Mama diese Funktion natürlich nicht fehlen! Viele Speisen kann man vielfältig Dekorieren. Sie sehen dann nicht nur noch schmackhafter aus, sondern es macht auch sehr viel Spaß die schönsten Kreationen herzustellen. Obendrein kann man sich Bilderrahmen, Fototische und Sticker für die Bilder freikaufen und so seiner Kreativität freien Lauf lassen. Der Foto-Modus ist der große Lichtblick und eine willkommene Neuerung. Leider zeigt sich Cooking Mama – Sweet Shop nicht überall so positiv.

 

Jedes Mal die gleiche Leier
Generell stellt sich bei Cooking Mama immer die Frage, welche Zielgruppe das Spiel ansprechen soll. Natürlich ist Cooking Mama auf ein jüngeres Publikum ausgelegt. Traut man den Spielern aber zu, mit dem Touchpen teilweise komplexe Minispiele schaffen zu können, die auch motorisches Geschick und Schnelligkeit abverlangen, sollte man ihnen auch zutrauen geistig etwas mehr zu schaffen, als im Laden bloß die Menschlein zu suchen und anzutippen. Zudem ist Cooking Mama immer noch sehr klischeelastig. Nicht nur Mamas Darstellung, sondern auch die Kostüme aus aller Welt, die man freispielen kann, zeugen von wenig Weitsicht. Besonders die schon zum dritten Mal aufgewärmte Technik lässt daran zweifeln ob sich im Entwicklungsprozess viel Mühe gegeben wurde. Die geringe Soundvielfalt, die verwaschene Optik und das plumpe 3D wurden bei den Vorgängern bereits bemängelt. Leider wurde all dies für den neuen Teil nicht berücksichtig, was eher in Unmut resultiert. Somit ist Cooking Mama weiterhin eine nette und lustige Minispielsammlung für Jung und Alt die für gute zwölf Stunden Spaß macht, mehr aber auch nicht. Wer sich mit dem Spiel beschäftigten möchte, sollte auf einen guten Deal warten und nicht den Vollpreis von 29,99€ zahlen.

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Cooking Mama – Sweet Shop
Wertung der Redaktion:

54/100

  • Publisher: Rising Star Games
  • Getestet auf: New 3DS XL
  • auch für: 3DS, 2DS
  • Preis: 29,99  €

 

 

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5/30 Technik + Netter Stil
+ Deutsche Sprachausgabe
- Verwaschene Optik
- Plumpes 3D
- Geringe Soundauswahl
- Technisch kein Fortschritt
24/30 Umfang + 60 Rezepte & 160 Minispiele…
+ Mama’s Laden
+ Viel zum Freischalten
+ Mit Story
- … die sich oft wiederholen
- Schlechte Preis/Leistung
- Koch-Dojo fehlt
20/30 Gameplay + Super für Zwischendurch
+ Toller Foto-Modus
+ Extra-Minispiele sind herausfordernd
- Langweiliger Multiplayer
- Laden total langweilig
5/10 Spezifisch + Inspiriert zum Nachkochen
+ Back-Techniken werden vorgestellt
- Sehr Klischeebeladen
- Manche Minispiele sind Linkshänder-Unfreundlich

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[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
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Fazit:

[rating itemreviewed=“Cooking Mama – Sweet Shop“ rating=“54″ reviewer=“Nina van Aken“ dtreviewed=“05.06.2017″ best=“100″ worst=“0″]

In Cooking Mama – Sweet Shop darf man sich wieder in die Küche voller Minispiele begeben. Diesmal werden Süßspeisen hergestellt, die dann im eigenen Laden zum Verkauf dargeboten werden. Das Verkaufen an sich ist eher träges antippen der Konsumenten und wirkt eher wie ein Wimmelbild. Hier hätte man definitiv mehr machen können. Neu ist auch der Versuch, eine Story in das Spiel einzubringen. Bereitet man der Sweet Madam, einer reichen Süßigkeiten-Liebhaberin, bestimmte Gerichte zu, so bekommt man ein Minispiel geschenkt. Zusätzlich kann man jede Menge Dekorationsgegenstände für die Küche, Mama und den Laden freikaufen. Besonders der Foto-Modus, in dem man seine schön dekorierten Speisen noch besonders hervorheben kann, wird für viele eine nette Spielerei sein. Leider schafft es Cooking Mama – Sweet Shop aber zum wiederholten Male nicht, langfristige Spielmotivation zu schaffen. Obendrein werden viele Minispiele und die komplette Technik des Spiels mal wieder recycelt. Wer Lust auf 12 Stunden Minispiele hat, kann gerne zuschlagen. Aber bitte abwarten bis der Preis runtergeht.

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So testen Wir

 

Ultra Street Fighter II: The Final Challengers

Leserwertung0 Bewertungen
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82
Wertung

Ich denke, „Street Fighter II“ wird für jeden ein Begriff sein, oder etwa nicht? Für diejenigen die dieses beliebte Spiel nicht kennen, gibt es nun eine kurze Erklärung. Street Fighter II ist ein sehr populäres japanisches Arcade-2D-Beat-’em-up, welches sowohl in Amerika, als auch in Europa eine große Fanbase besitzt und sich deshalb noch stets großer Beliebtheit erfreut. Für viele Liebhaber von Beat-’em-ups, gilt dieser Kalssiker als das beste Beat-’em-up aller Zeiten. Das klassische Kampfspektakel, welches in den 90er Jahren Videospiel-Geschichte geschrieben hat, feiert am 26. Mai mit „Ultra Street Fighter II: The Final Challengers“ auf der Nintendo Switch ein Comeback in neuer Gestalt. Doch kann die Nintendo Switch-Version einen Neukauf des Klassikers bei einem Verkaufspreis von knapp 40€ rechtfertigen?

Neue Optik, altes Gameplay- Hadoken!

Vor 30 Jahren erblickte das legendäre Street Fighter das Licht der Welt und deshalb spendiert Nintendo zum 30. Jubiläum der Reihe eine Neuauflage für die Nintendo Switch. Ultra Street Fighter 2Die Entwickler bleiben sich und den Wurzeln auch mit „Ultra Street Fighter II: The Final Challengers“ treu. Wie der Name es schon vermuten lässt, beliefert uns Capcom mit dem gefühlt hundertsten Update, welches zwar nichts am ursprünglichen Gameplay ändert, jedoch eine neue HD-Grafik bietet. In den Stil-Einstellungen können wir zwischen moderner HD- oder der klassischen Grafik wechseln. So können wir Ultra Street Fighter II nicht nur in einer neuen Optik genießen, sondern ebenfalls in genau dem visuellen Stil erleben, wie wir es aus den Arcade-Titeln der 90er Jahre kennen. Durch dieses grafische Upgrade versuchen die Entwickler nicht nur Fans erneut an den Ladentisch zu locken, sondern auch Neulinge für die Spielserie zu begeistern.

Die frische HD-Optik war seitens der Entwickler eine sehr gute Entscheidung, denn die Grafik wirkt neu und erfrischend, aber dennoch irgendwie bekannt. Über das eigentliche Spielprinzip brauchen wir nicht viel erzählen. Nur eines kann gesagt sein – es fühlt sich genausoStreet Fighter 2 wie früher an. Wer neu im Street Fighter-Universum ist und es dennoch mit erfahrenen Spielern aufnehmen möchte, kann sich mit „Lite Controls“ ein paar Vorteile verschaffen. Die „Lite Controls“ ermöglichen Spezialattacken und Super Combos, indem man den Touchscreen der Konsole berührt, oder nur eine einzige Taste auf dem Controller drückt. Die traditionellen „Pro Controls“ dagegen, ermöglichen alle klassischen Tasteneingaben, die man noch von früher kennt. Zusätzlich für alle Pro-Gamer unterstützt das Spiel den separat erhältlichen Nintendo Switch Pro Controller.

Was gibt es Neues?

Für jene die schon etliche Versionen von „Street Fighter II“ daheim haben, wird der Street Fighter 2Neupreis von knapp 40€ ein Dorn im Auge sein. Hardcore-Fans werden sicher keine einzige Sekunde zögern sich die Neuauflage für die Switch zu besorgen. Doch was ist mit allen anderen? Für ein knapp 30 Jahre altes Spiel, welches 40€ am Erscheinungstag kosten wird, sollten dem Kunden neben der aufpolierten Optik, zusätzlich neue Inhalte geboten werden. Deshalb schauen wir uns genau im Detail an, was uns „Ultra Street Fighter II: The Final Challengers“ zusätzlich bietet.

Kämpfen wo, wann und wie man will. Wir können uns aussuchen, wo und wie wir kämpfen wollen. Ob daheim am TV über die Docking Station, unterwegs im Handheld-Mode, oder bei einem Freund im Tabletop-Mode – wir können uns wirklich überall in den Ring stürzen.

Neue Versionen bekannter Kämpfer. In der neuesten Auflage der Street Fighter-Street Fighter 2Serie gibt es nicht nur ein Wiedersehen mit 17 bekannten klassischen Charakteren. Zwei neue Kämpfer wie „Violent Ken“ und „Evil Ryu“ verstärken die Riege der Kampfmaschinen. Violent Ken, dem Oberschurke M. Bison eine Gehirnwäsche verpasst hat, und Evil Ryu, ebenfalls ein finsterer Widergänger eines Street Fighter 2früheren Helden, sind für all jene gedacht, die einen besonders offensiven Kampfstil pflegen. Diese beiden bösen Versionen sind zwar keine richtigen neuen Kämpfer, aber zumindest die ersten „neuen“ Kämpfer seit fast 20 Jahren. Dennoch hätte nicht nur ich mich über einen richtigen neuen Fighter gefreut, sondern auch vielen anderen Fans da draußen.

Alle Modi im Überblick. Gekämpft wird immer und überall! Die Frage die wir uns nun stellen müssen – in welchem Modus?

  • Im Arcade-Modus müssen wir insgesamt 12 Gegner besiegen, um World Warrior-Champion zu werden.
  • Im Modus Kumpelkampf können wir uns mit einem Freund „Seite an Seite“ in Kämpfe stürzen und unsere Gegner dank der neuen ZweiSpieler-Combos in die Zange zu nehmen.
  • Im Versus-Modus treten wir über eine lokale Verbindung entweder allein gegen den Computer, oder gegen einen Freund an.
  • Online-Modus (mehr dazu dürfen wir nicht sagen)
  • Im Training können wir unsere Techniken verbessern, oder neue Moves erlernen. Verfügbare Move-Listen zeigen uns die Tastenkombinationen eines jeden Charakters an und erleichtern uns den Lernprozess.
  • Der Weg des Hado ist neben dem Kumpelkampf, ein weiterer neuer Modus. Hier können wir aus der „Ich-Perspektive“ kämpfen und erfahren, was es heißt, im Körper von Ryu zu stecken. Die Bewegungssteuerung ermöglichtStreet Fighter 2 Attacken wie z.B. den berühmten Shoryuken (Dragon Punch), den Tatsumaki Senpukyaku (Hurricane Kick) oder Ryus Super-FeuerballCombo Shinku Hadoken. Im Dojo wird uns in einer Demo jeder einzelne Move beigebracht, um im Kampf zu bestehen. Haben wir alles erlernt, können wir uns im „Ansturm“ Gegnerwellen stellen, oder in der weiteren Option „Überleben“, einfach nur schauen wie lange wir standhalten, bis wir letztendlich sterben. Pro abgeschlossene Runde erhalten wir Skillpunkte, welche wir nach Lust und Laune z.B. in Stärke, Geschwindigkeit, Gesundheit etc. investieren können.

Weitere Features inklusive. Als zusätzliches Gimmick kann man seine Street Fighter 2Lieblingscharaktere über einen sogenannten „Farben-Editor“ nach Lust und Laune farblich anpassen und speichern. Unsere Kreationen können wir Online anderen Spielern präsentieren. Zusätzlich können wir unsere Kämpfe in einer Replay-Funktion erneut ansehen und aus Fehlern lernen. Eines meiner Highlights ist das digitale Artbook (Galerie). Hier können wir uns Illustrationen aus der Street-Fighter-Serie (über 1.400 detailreiche Artworks und Zeichnungen) anschauen und gleichzeitig per „Jukebox“ passende Musik anhören, um in die richtige Stimmung zu kommen.

 ►So testen Wir

 

Ultra Street Fighter II: The Final Challengers
Fazit
Vor 30 Jahren erblickte das legendäre Street Fighter das Licht der Welt und deshalb spendiert Nintendo zum 30. Jubiläum der Reihe eine Neuauflage für die Nintendo Switch. Nun haben Fans und Besitzer der neuesten Konsole aus dem Hause Nintendo die Möglichkeit, immer und überall zu kämpfen. Der Entwickler Capcom ändert zwar nichts am ursprünglichen Gameplay, spendiert jedoch dem Klassiker eine neue HD-Optik (Retro-Optik inklusive). Über das eigentliche Spielprinzip brauchen wir nicht viel erzählen. Nur eines kann gesagt sein - es fühlt sich genauso an wie früher. Die zahlreichen Modi und Zusatzinhalte runden das Gesamtpaket ab, ohne am Grundprinzip von Street Fighter II zu rütteln. Ein Highlight der Neuauflage ist der Modus "Der Weg des Hado". Letzteres ist eine nette Spielerei für zwischendurch, mehr aber auch nicht. Violent Ken und Evil Ryu sind für mich keine wirklichen neuen Charaktere, sondern nur überarbeitete Version bekannter Kämpfer. Schade das es kein richtiger neuer Charakter ins Spiel geschafft hat - ich und sicherlich auch viele Fans der Serie hätten sich darüber gefreut. Ob sich diese Neuerungen eines bekannten Klassikers für 39,99 € wirklich lohnen, muss jeder für sich selbst entscheiden. Würde Nintendo "Ultra Street Fighter II: The Final Challengers" für einen faireren Preis von maximal 29,99 € anbieten, dann könntet ihr bedenkenlos zugreifen.
Technik
86
Umfang
78
Gameplay
96
Spezifisch
50
Leserwertung0 Bewertungen
0
Besser
HD-Grafik
Retro-Optik
Soundtrack (16-Bit und überarbeitet)
12 bekannte Kämpfer
sechs Modi
Replay-Funktion
digitales Artbook
Online-Funktion 
Schlechter
Animationen hätten besser sein können
kein richtiger neuer Charakter
Preis/Leistung
82
Wertung

Beholder: Blissful Sleep

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Das moralische Überwachungsspiel Beholder bringt seinen ersten DLC raus! Mit einer neuen Story im Gepäck treffen wir alte und neue Mieter. Wir haben uns Blissful Sleep genauer angeschaut und verraten euch, ob sich ein Kauf lohnt.

Es geht zurück in den Keller der Kruschwitze-Straße 6! Doch diesmal spielen wir Hector Medina, den ersten Hauswart. Gleich zu Beginn des Spiels erreichen uns schlechte Neuigkeiten. Der Staat hat eine Lösung für das Problem der alternden Bevölkerung: alle 85-jährigen Personen oder älter müssen den Schlaf der Glückseligkeit (in einem Euthanasiezentrum) antreten. Durch einen Fehler glauben die Behörden, dass wir bereits dieses Alter erreicht haben und sie bereiten sich darauf vor, uns abzuholen. Es bleiben wenige Tage, um einen Ausweg zu finden und unser Leben zu retten! Der DLC ist dabei keine Erweiterung des Hauptspiels, sondern eine eigenständige Episode mit eigenen Speicherständen, welche ihr vom Hauptmenü aus anwählen könnt.

Beholder: Blissful Sleep - Test, Review, Kaufberatung
 

Spielerisch macht Blissful Sleep nichts anders. Ihr spioniert, schreibt Berichte, erfüllt Aufgaben, erpresst Bewohner und sorgt für mehr oder weniger gerechtfertigte Rauswürfe. Die Optik, das Interface und die Steuerung bleiben identisch. Hier und da haben wir neue Aufgaben und Gegenstände, die mal wirklich das stehlen wert sind. Wer Beholder nicht mehr so gut im Kopf hat, kann unsere Review zum Spiel nachlesen.

Mit Katze Normskis im Gepäck übernehmen wir unsere scheinbar letzten Spionageaufgaben für den Staat. Die Stunden bis zur Deadline für unsere Abholung läuft gnadenlos ab. Wer sich also gemütlich Zeit lassen will, sollte sich zweimal überlegen, ob er sich das leisten kann.

Wie im Hauptspiel haben wir bereits zu Beginn eine Reihe von verschiedenen Bewohnern in den Mietshäusern. Alte und neue Gesichter treffen wir, alle mit dem gewohnten, einzigartigen Charme erstellt und liebevoll animiert. Jeder Bewohner spielt eine Rolle in den anstehenden Aufgaben und hat seine eigene Hintergrundgeschichte. Die Figuren kennenlernen und herauszufinden, welche Bewohner uns bei welchen Aufgaben helfen können, war auch im DLC sehr spaßig und befriedigend. Denn während der Staat uns nur spärlich mit Aufgaben versorgt, haben unsere Bewohner täglich neue Aufgaben für uns.

 

 

Was wir jedoch vermissen ist die Vielfalt an Herangehensweisen, um eine Aufgabe zu erfüllen. Oftmals gibt es nur einen einzigen Lösungsweg für eine Aufgabe oder die verschiedenen Möglichkeiten haben keinen Einfluss auf spätere Ereignisse. Richtig bitter wird das, wenn diese einzige Lösungsmöglichkeit eher schlecht als recht ist. Natürlich waren wir persönlich heilsfroh, dass sich eine Bewohnerin nicht zwangsprostituieren musste oder ein anderer seinen Job nicht aufgeben musste, doch mehr Optionen und stärkere Konsequenzen hätten wir uns dennoch gewünscht. Leider haben nur wenige Aufgaben mehrere Lösungsmöglichkeiten mit ernsthaften Folgen – sowohl kurz-, als auch langfristig – doch gerade die haben uns umso mehr Spaß gemacht, als wir sie nach unseren Moralvorstellungen lösen konnten.

 

Dennoch lässt der DLC Beholder: Blissful Sleep - Test, Review, Kaufberatungbezüglich den moralischen Dilemmas und Konsequenzen stark nach im Vergleich zum Hauptspiel, was sich vor allem im Ending bemerkbar macht. Hier spürt man die mangelnde Entscheidungs- und Konsequenzenvielfalt am deutlichsten im Vergleich zum Vorgänger. Der Fokus von Blissful Sleep ist klar auf den Spielmechaniken, das fleißige spionieren und Geld verdienen ausgelegt. Umso motivierter gingen wir diesen Aufgaben nach, welche für sich ebenfalls viel Spaß machen.

Wo der Titel anzieht, ist der Schwierigkeitsgrad. Wer eine richtige Herausforderung sucht, wird seine Freude mit Blissful Sleep haben. Denn was der Titel abverlangt ist teilweise richtig knackig und selbst die geübten Veteranen müssen alle Register ziehen, um im normalen Modus erfolgreich zu sein.

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Beholder: Blissful Sleep DLC
Beholder: Blissful Sleep - Test, Review, Kaufberatung  

Neue Charaktere, neue Geschichten. Zwar mit weniger Fokus auf Entscheidungen, doch dafür herausfordernd was die Spielmechaniken angeht. Klare Empfehlung an alle, die das Hauptspiel bereits mögen.

  • Publisher: Alaware Entertainment
  • Getestet auf: PC
  • auch für: Mobile
  • Preis: 3,99€

 

Fire Emblem Echoes: Shadows of Valentia

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Fire Emblem ist ein Titel mit Tradition. Immerhin gibt es die Spieleserie seit 1990. Und dennoch ist Echoes: Shadows of Valentia etwas Besonderes in mehrerlei Hinsicht. Denn nicht nur, dass es ein Remake zu Fire Emblem Gaiden, dem zweiten Teil aus dem Jahr 1992 ist, sondern es ist voraussichtlich auch der letzte Teil auf dem 3DS.

 

Wer das Glück hatte Fire Emblem Echoes Gaiden in den 90er Jahren zu spielen, der wird sich freuen, in Shadows of Valencia viele bekannte Gesichter wiederzusehen. Dabei hat sich vor allem die Grafik ins Positive verändert, ohne zu sehr vom gewohnte Stil der Reihe abzukommen.

Ein Protagonist reicht nicht

Hach, was war die Kindheit noch schön, als Alm und Celica gemeinsam in ihrem kleinen Dörfchen aufwuchsen. Gemeinsam mit ihrem Großvater Mycen und ihren Freunden hatten die beiden ein unbeschwertes Leben.
Doch die göttlichen Geschwister Mila und Duma stehen im Kampf und als feindliche Truppen in den Ort kamen, die Freunde bedrohten und Celica entführen wollen, stellt sich Alm schützend vor alle. Dass der kleine Junge keine Chance hatte war abzusehen, doch auch der Mycen, der Großvater, eilt zu Hilfe. Seine jahrelangen Erfahrungen als Soldat lässt ihn die Feinde in die Flucht schlagen.
Doch warum sind diese Männer ausgerechnet hinter Celica her? Und warum muss sie der Opa fortbringen und verstecken? Werden sie sich wohl je wiedersehen…? Alm ist genauso verwirrt wie wir.

Doch der Kampf gegen die Krieger haben ihn geprägt. Es sind einige Jahre vergangen und Alm ist zu einem stattlichen jungen Mann herangewachsen. Auch sein Ziel hat er klar vor Augen: Die feindliche Armee vernichten und natürlich Celica finden. Aus diesem Grund haben seine Freunde und er mit Mycen trainiert und können sich mit den meisten Feinden messen.

Celica wurde derweil in das Kloster der Mila gebracht. Auch hier schwebt ein dunkler Schleier über alles, denn die Göttin ist verschwunden. Celica macht sich auf den Weg, um das Verschwinden zu untersuchen.

Das Schicksal will es, dass sich Alm und Celica schon bald wiedersehen. Doch ihre Wege trennen sich genauso schnell, wie sie sich gekreuzt haben. Auf einmal sind sie weiter von einander entfernt als je zuvor…

Dabei wir alles schön in englisch (wahlweise japanisch) synchronisiert, mit deutschen Untertitel. Mit viel Spannung wird die Geschichte immer weiter voran getrieben, immer im Wechsel mit den strategischen Kämpfen mit der feindlichen Armee, Monstern und Banditen.

 

Schwert und Zauberstab

Fire Emblem Echoes: Shadows of Valentia setzt gewohnt auf eine Vielzahl an Klassen. Mit Schwertern, Äxten, Zaubern, Bögen, Heilung und Speeren kämpfen wir uns Schritt für Schritt, im Papier-Schere-Stein-Prinzip, zum Ziel. Dabei spielen wir Alm und Celica gleichzeitig. Wir können entscheiden, welche der beiden Gruppen weitergeht und welche eine Runde aussetzt. Auch die gegnerische Armee verstärkt sich dabei, oder nimmt verlorene Stellungen wieder ein. Ein taktisches Planen und Vorgehen ist also gefragt.

Die Kämpfe selbst sind rundenbasiert. Ihr bewegt eure Einheiten, dann ist der Gegner dran. Je nachdem welche Klassen gegenüberstehen, welche Ausrüstung sie haben und welche Stufe sie besitzen, fallen die Angriffe unterschiedlich stark aus. Doch auch die angegriffenen Einheiten setzen sich zur Wehr, können einen Kampf schnell umdrehen und den Angreifer niederstrecken.

Je nachdem wie ihr euch am Anfang des Spieles entschieden habt, gibt es zwei Möglichkeiten was mit euren Einheiten passiert, wenn sie kein Leben mehr haben. Die simplere Variante ist, dass die Figur für diese Schlacht ausscheidet, danach aber wieder bereitsteht. Wer allerdings ein realistischeres Kampfgefühl haben möchte, kann auch den dauerhaften Tod aktivieren. So sterben eure Mitstreiter im Kampf endgültig. Wobei ganz endgültig ist es dann doch nicht. Ihr könnt nämlich die letzten Züge dank Magie rückgängig machen, oder gefallene Einheiten auch an Schreinen wiederbeleben (doch diese sind extrem selten und funktionieren nur je ein einziges Mal).

Damit die Kämpfe nicht allzu öde ausfallen, gibt es immer wieder Interaktionsmöglichkeiten. So kann es vorkommen, dass eure Mitstreiter mal eben während der Schlacht einen Plausch untereinander halten möchten. Dies nimmt dem Kampf zwar den Realitätsaspekt. Es ist dennoch sehr interessant mitzuerleben, wie sich Freundschaften entwickeln oder einfach nur Witze gerissen werden. Doch auch die bösen Buben wollen ab und an den einen oder anderen Kommentar loswerden, was ein wenig Pfeffer hinein bringt. Negativ fällt hier leider das fehlende Beziehungssystem, welches wir aus den vorherigen Teilen bereits kennen, aber dieses war bei Fire Emblem: Gaiden auch nicht inkludiert.

 

Verließe, Schreine und Wimmelbilder

Abseits der taktischen Karten gibt es Dungeons zu erkunden. Diese sogar in 3D, wo ihr entweder Alm oder Celica direkt steuern könnt. Hier findet man nicht nur Gegner, sondern auch nützliche Sachen, den einen oder anderen Schatz und auch die Schreine der Mila. Letztere sind besonders wichtig, denn hat eine eurer Einheiten ein bestimmtes Level erreicht, kann er in seiner Klasse aufsteigen. So wird aus dem Bauern ein Bogen- und später ein Scharfschütze. Neben neuen Skills und besseren Attributspunkten haut ihr dadurch auch mehr Schaden raus. Auch wenn diese eine nette Abwechslung sind, war ich selbst immer recht froh, wenn ich auch wieder aus ihnen draußen war, denn wirklich spannend waren sie im Grunde leider nicht.

An anderen Orten hingegen könnt ihr euch wie auf einen Wimmelbild genauer umschauen, mit Leuten reden und auch hier den einen oder anderen nützlichen Gegenstand finden, der euren Weg leichter macht. Gefundene Waffen können natürlich ausgerüstet werden, was nicht nur euren Schaden verstärkt, sondern auch teilweise neue Fähigkeiten freischalten.

Schön ist auch, dass jederzeit gespeichert werden kann. Seit ihr also gerade im Kampf und euer Akku lässt nach, speichert ab, ladet euer Gerät auf und steigt da wieder ein, wo ihr aufgehört habt.

 

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Fire Emblem Echoes: Shadows of Valentia
  Wertung der Redaktion: 

76/100

  • Publisher: Nintendo 
  • Getestet auf: 3DS
  • auch für: –
  • Preis: 44,99€

 

 

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21/30 Technik + Gute Synchronisation…
+ Typische, langsam in Alter gekommene 3DS Technik
+ Tolle Zwischensequenzen
+ Zwei Schwierigkeitsgrade
- … aber leider nur auf englisch
- Sich wiederholender Soundtrack
22/30 Umfang + Dungeons bringen Abwechslung…
+ Interessante Spielewelt

+ Umfangreiche Spielzeit
+ Viele und tolle Charaktere
+ Zeitenrad zum Wiederholen der letzten Spielzüge
- … hätten aber besser ausfallen können
- Kämpfe wirken auf Dauer etwas eintönig
26/30 Gameplay + Kämpfe im Schere-Stein-Papier-Prinzip…
+ Taktisch fordernde Kämpfe

+ Klevere KI
+ Tolle Geschichte
+ Viel zu entdecken
+ Aufwertbare Waffen
+ Verschiedene Klassen
+ Auch gut für Einsteiger
- … welche einzelne Charaktere aushebeln
- Beziehungssystem nicht implementiert
7/10 Spezifisch + Erstklassige Geschichte
+ Tolle Charaktere
+ Viel zu entdecken
+ Gelungenes Remake von Fire Emblem: Gaiden
- Kämpfe wirken auf Dauer eintönig
- Kein Beziehungssystem

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[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
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Fazit:

[rating itemreviewed=“Fire Emblem Echoes: Shadows of Valentia“ rating=“76″ reviewer=“Roman Völkel“ dtreviewed=“16.05.2017″ best=“100″ worst=“0″]

Mit Fire Emblem Echoes: Shadows of Valentia wird wohl die Spielereihe in der jetzigen Form auf dem 3DS eingestellt. Schade, denn der neueste Teil zeigt, wie toll ein Taktik-Spiel sein kann. Eine großartige Geschichte, gemischt mit fordernden Kämpfen und klasse Charakteren, sind dabei das A und O. Zwar wirkt die Technik des 3DS schon etwas veraltet, was sich auch im Spiel wiederspiegelt, allerdings ist dies das kleinere Problem.
Im Prinzip erkundet ihr die gesamte Welt von Shadows of Valentia, indem ihr von einen Kampf in den nächsten stolpert. Gemischt mit ein paar Dungeons, welche zwar nicht wirklich umwerfend sind, aber eine gewisse Abwechslung bieten und vor allem toller Zwischensequenzen, arbeitet ihr euch von Kapitel zu Kapitel. Schritt für Schritt lernt ihr dabei die Charaktere besser kennen und levelt diese hoch.
Dabei sind die Schlachten zwar sehr taktisch, aber nicht ganz so fordernd, wie in den letzten paar Teilen. Die KI agiert dabei klug, zieht sich bei zu viel Schaden auch einmal zurück und heilt sich. Das Zeitenrad gibt euren Mitstreitern auch einmal eine zweite Chance, denn damit könnt ihr eure letzten Züge rückgängig machen.

Fire Emblem Echoes: Shadows of Valentia macht eine Menge Spaß, ist für Veteranen und Anfänger der Serie geeignet. Leider fehlen allerdings einige, aus den letzten Teilen bekannte Elemente, was darauf zurückzuführen ist, dass es sich hierbei um ein Remake handelt. Besonders vermisst habe ich das Beziehungssytem und einige taktische Finessen. Dennoch kann ich Shadows of Valentia wirklich nur wärmstens empfehlen. Solltet ihr allerdings kein Interesse an taktischen Kämpfen haben, dann lieber Finger weg!

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 ►So testen Wir

 

Mario Kart 8 Deluxe

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Mario Kart 8 war schon auf der WiiU ein großer Hit. Jetzt portiert Nintendo den Funracer auf die mobile Nintendo Switch. Neben allen DLCs des Hauptspiels enthält das „neue“ Mario Kart auch endlich wieder einen brauchbaren Battle Modus. Wir haben auch die verschiedensten Spielmodi ausgetestet. Alles über die Neuerungen, Anpassungen und Spielmöglichkeiten von Mario Kart 8 Deluxe erfahrt ihr jetzt im Review.

Mario Kart ist der bekannteste und beliebteste Funracer schlechthin und der letzte Ableger Mario Kart 8 für die WiiU setzte die Messlatte hoch. Besagtes Spiel wurde nun für die mobile Konsole Nintendo Switch portiert und bringt einige Änderungen und Neuerungen mit sich. Unser Review wird sich also insbesondere auf diese Aspekte fokussieren. Falls ihr Mario Kart 8 nicht gespielt habt, empfehlen wir euch einen Blick auf unser Review zur WiiU-Version zu werfen.

 

Voller Tank – Voller Inhalt
Mario Kart 8 Deluxe (abgekürzt mit MK8DX) enthält selbstverständlich alle Features der WiiU-Version. Das sind neben den 8 Standard-Cups auch die vier zusätzlichen Cups die als DLC veröffentlicht wurden. Insgesamt kann man also auf ganzen 48 unterschiedlichen Strecken fahren. Auch die Charaktere der DLCs und die Schnelligkeitsstufe 200 ccm sind von Haus aus in MK8DX dabei. Neuzugänge im Renn-Kader sind Squidgirl und Squidboy aus Splatoon, König Buu Huu und Gold-Mario. Abgesehen von Gold-Mario sind aber alle Charaktere, Strecken und Cups bereits von Anfang an freigeschaltet. Lediglich die Fahrzeugteile werden durch das Sammeln von Münzen nach und nach freigeschaltet. Darunter auch die Mercedes-Fahrzeugteile des kostenlosen DLCs für Mario Kart 8. Es ist natürlich ein wenig schade, dass das Spiel wenig Anspornt gibt sich aktiv Inhalte freizuspielen. Man kann aber doch ein Auge zudrücken, wenn man bedenkt, dass die meisten Spieler wohl schon Mario Kart 8 auf der WiiU gespielt haben und wahrscheinlich auch eher weniger Lust haben werden, nochmal alle Schwierigkeitsgrade freizuspielen. Zusätzlich finden auch zwei altbekannte Items ihren Weg zurück ins Spiel. Mit dem Buu Huu Item kann man anderen Spielern ein Item klauen. Mit der Feder kann man einen höheren Sprung machen und somit Items anderer Gegner ausweichen oder über niedrige Hindernisse springen. Neben den normalen Cups ist auch wieder das Versus-Rennen, das Zeitfahren und der Battle-Mode mit dabei.

 

Endlich wieder richtige Battles!
Der Battle-Mode war bei Mario Kart 8 für die WiiU der größte Kritikpunkt. Damals konnte man eine Ballonschlacht auf den normalen Rennstrecken spielen. Das führte natürlich dazu, dass man sich schnell aus den Augen verlor und ziellos umher gurkte. Der Battle-Mode war schlicht und ergreifend ein großer Flopp. In MK8DX hat Nintendo endlich wieder einen vernünftigen Battle-Modus eingebaut! Es gibt acht Battle-Arenen, die endlich darauf ausgelegt sind richtige Schlachten zu schlagen. Neben den Arenen kann man aber auch noch entscheiden, welche Art von Battle man spielen möchte. Neben den altbekannten Spielmodi Ballonschlacht und Münzjäger, gibt es noch zwei weitere, die bereits in älteren Mario Kart Spielen dabei waren und einen komplett neuen. Beim Bob-omb-Wurf sind alle Spieler mit Bomben ausgerüstet. Das Chaos ist vorprogrammiert. Der Insignien-Diebstahl ist uns noch aus Mario Kart Double Dash für den GameCube bekannt. Hier muss eine Insignie der Sonne so lange wie möglich behalten werden.

Komplett neu ist das Räuber und Gendarm Spiel. Im Vorhinein kann festgelegt werden, in welchen Teams die Spieler sind. Dann ist jedes Team abwechselnd einmal Räuber und einmal Gendarm. Die Gendarme sind mit Piranha-Pflanzen ausgestattet und müssen die Räber mit ihnen einfangen. Aber keine Angst! Als Räuber kann man seine gefangenen Mitstreiter auch wieder befreien. Dieser Spielmodus macht sehr viel Spaß, da auch Teamgeist verlangt wird. Zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten die CPU-Spieler, Arenen und Runden betreffen, bringen für jeden Spieler das beste Schlacht-Erlebnis. Im Test machte der Battle-Modus definitiv einiges her und wir freuen uns, dass endlich wieder ein richtiger Battle-Modus vorhanden ist. Man kann die Schlachten übrigens auch online schlagen.

 

Kleine Änderungen im Gameplay
Bevor wir uns den verschiedenen Steuerungsmöglichkeiten widmen, möchten wir noch einmal auf die Änderungen im Gameplay eingehen. Beim ersten Rennen in MK8DX fällt sofort auf, dass man nun zwei Items gleichzeitig halten kann. Diese Änderung führte im Test nicht merklich zu unfairen Item-Drops oder unbalancierten Gameplay. Da jeder Spieler zwei Items tragen kann, kommt es also nicht zu wirklichen Veränderungen. Im Rennen findet man neben den normalen Item-Blöcken nun auch zwei übereinander gestapelte Item-Blöcke. Erwischt man diese, bekommt man sogleich zwei neue Items. Miteinander austauschen kann man seine Items aber nicht. Ist die Banane an erster Stelle, muss man sie erst einsetzen um an das Item an zweiter Stelle zu kommen.

Eine weitere Änderung ist das sogenannte Fire Hopping. Mit dieser Technik war es in Mario Kart 8 möglich, während kleinen Speedbossts zu springen und somit kurzzeitig noch schneller zu werden. Dies Funktioniert in MK8DX nicht mehr. Stattdessen wurde der Drif-Boost ein wenig aufgepeppt. War es bisher möglich beim Driften einen zweistufigen Boost-Aufzubauen, indem man beim Driften das Steuerkreuz hin und her bewegte, so kann man diesen Boost nun auf drei Stufen aufladen. Und wer dies schafft, wird mit einem relativ langen und starken Boost belohnt.
Eine weitere Kleinigkeit betrifft das getroffen werden von Items. Wird man z.B. von einem roten Panzer abgeschossen und geht zu Boden, so hat man eine etwas verlängerte Phase, in dem andere Items den Spieler nicht treffen können. Würde nun z.B. ein blauer Panzer in fast dem selben Moment einschlagen, wird man von ihm verschont und ist schneller wieder auf den Beinen. Diese kleine aber feine Anpassung dürfte vielen Spielern ein wenig Frust nehmen. Die möglichen Techniken und Begriffserklärungen sind bei MK8DX sogar in einem eigenen Hilfsmenü erklärt.

 

Die Schlau-Steuerung – Ein zweischneidiges Schwert
Startet man MK8DK zum ersten mal und fährt dann ein höherklassiges Rennen, so wird einem sofort auffallen, dass irgendetwas mit der Steuerung nicht ganz stimmt. Driftet man scharf in der Nähe von Kanten vorbei, wird man auf einmal zurückgestoßen. Geht man zu tief in eine Kurve verlangsamt sich das Kart plötzlich, und es scheint unmöglich zu sein vom Spielfeld zu fallen. Der geübte Mario Kart Spieler wird einen Nervenzusammenbruch bekommen und sich fragen, warum die Steuerung denn auf einmal so furchtbar schwammig ist. Keine Angst: Es handelt sich um die sogenannte Schlau-Steuerung. Für viele wird sie ein Graus sein und man muss ein wenig suchen, um sie zu deaktivieren. Das kann man entweder im Kart-Auswahl-Menü machen (+ drücken um die Details zu den Kart-Teilen zu aktivieren) oder während des Rennens im Pausenmenü. So nervig die Schlau-Steuerung für den alt Eingesessenen auch sein mag, so sinnvoll ist sie für Anfänger und Leute, die die Strecken noch nicht kennen. Ich habe schon oft „Nicht-Zocker“ zu einer Runde Mario Kart überredet. Oft ist nach einem Cup schon Schluss, denn es ist frustrierend, wenn man in ein neues Spiel geworfen wird und im Rennen dann ständig nur den 10., 11. oder 12. Platz macht. Und diesmal ist das irgendwie anders. Dank der Schlau-Steuerung haben auch Spieler mit wenig Erfahrung die Möglichkeit ein Erfolgserlebnis zu haben. Unsere „Casual-Testperson“ hatte Spaß und fuhr stets auf den vorderen Plätzen mit. Entweder ist sie ein Naturtalent oder der Schlau-Modus erfüllt seinen Zweck.

Neu ist auch das automatische Gas geben. Anfänglich wird man sich auch hier an den Kopf fassen und fragen „Warum?“, aber die Erklärung ist ganz einfach: Spielt man MK8DX nur mit einem Joy Con, so wird man früher oder später einen Handkrampf bekommen. Die kleinen Joy Cons sind nämlich nicht unbedingt auf Hände von normalen Menschen ausgelegt. Klickt man die Joy Cons in die mitgelieferten Straps, so wird die Handhabung schon um einiges gemütlicher. Aktiviert man nun auch noch das automatische Gas geben, so kann man auch problemlos viele Runden Mario Kart spielen, ohne irgendwann einen Fingerkrampf zu bekommen. Man muss nicht mehr dauerhaft aufs Gas drücken und kann entspannter Spielen. Im Rennen macht das keinen allzu großen Unterschied, da man immer noch bremsen kann und auch der Turbo-Start selbst initiiert werden kann. Die Joy Cons verfügen auch über die Gyro-Steuerung, bei der man den Joy Con Controller zum Steuern wie ein Lenkrad dreht. Das klappt hier wieder erstaunlich gut, da man nur kleine Bewegungen benötigt und im Zweifelsfall dann doch wieder zurück zum Analog-Stick greifen kann, ohne dass man im Menü Änderungen vornehmen muss.

 

Mario Kart – Immer, überall und mit jedem – Aber ohne Downloadplay
Der mobile Aspekt der Switch ist definitiv ein Kaufgrund für jene, die gerne unterwegs oder mit / bei anderen Leuten zocken möchten. Konnte man in Mario Kart 8 auf der WiiU nur zu viert Spielen, so sind bei MK8DX nun viele verschiedene Spielmöglichkeiten gegeben. Im TV-Modus, also wenn die Switch im Switch-Dock steckt, kann man wie gehabt mit bis zu vier Spielern zocken. Dabei ist es egal, ob jemand mit einem Pro-Controller, zwei gedockten Joy Cons oder einfach nur einem einzelnen Joy Con spielt. Jeder kann seine bevorzugte Steuerungsart auswählen und man hat mit dem Standard-Equipment der Switch aufjedenfall schon gleich die Möglichkeit, zumindest zu zweit zu spielen. Bringt dann noch ein anderer Spieler seine Switch mit, so kann man ganz schnell und ohne viele zusätzliche Controller dazukaufen zu müssen, den vollen Vier-Spieler-Mario-Kart-Spaß. Online kann man wie gehabt wieder zu zweit durchstarten.

Mobil sieht das Ganze auch nicht so schlecht aus. Spielt man im Tisch-Modus (die Switch steckt nicht im Dock, sondern steht mit Hilfe des Kickstands auf einer Oberfläche) können jeweils zwei Spieler gleichzeitig auf einer Switch spielen. Es wäre natürlich praktisch, wenn man gleich zu viert spielen könnte, aber da man mit einem Split-Screen spielt, würde das Bild bei mehr als zwei Spielern sicher viel zu klein werden. Möchte man mit weiteren Spielern eine Runde Mario Kart fahren, kann man einen Raum aufmachen und andere Spieler einladen. So können insgesamt bis zu 8 Spieler im lokalen Modus gemeinsam spielen. Das erinnert schon stark an Mario Kart 7, wo große Multispieler-Rennen der Hit sind. Es gibt allerdings einen Manko und das ist die fehlende Downloadplay-Funktion. Jede teilnehmende Switch Konsole brauch ein eigenes Modul von Mario Kart. Das fehlende Downloadplay ist natürlich schade, aber auch nachvollziehbar, denn die Switch wird im normalen Gebrauch im Handheld-Modus während Mario Kart 8 schon sehr warm. Zusätzlich noch die Kapazitäten aufbringen um Spielern ohne Spiel das komplette Spielerlebnis zur Verfügung zu stellen ist wohl schlicht und ergreifend technisch auf der Switch nicht möglich.

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Mario Kart 8 Deluxe
Wertung der Redaktion:

94/100

  • Publisher: Nintendo
  • Getestet auf: Switch
  • auch für:
  • Preis: 59,99€

 

 

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26/30 Technik + Gute Grafik und Sound
+ Vielfältiges und einfaches Controller-Setup
+ Einwandfreier Online-Multiplayer
- Wird schnell warm
- Kein Downloadplay
30/30 Umfang + 12 Cups – 48 Strecken
+ Alle DLCs von MK8 vorhanden
+ Umfangreicher Battle-Mode
+ Viele Fahrer und Fahrzeugteile
+ Online-Modus
29/30 Gameplay + Viele Items + neue Items
+ Einsteigerfreundlich
+ Zwei Items tragbar
+ Unterwegs und zuhause zocken
+ Mit bis zu 8 Spielern lokal spielbar
- Schlau-Steuerung standardmäßig aktiviert
9/10 Spezifisch + Viele Amiibo-Kostüme
+ MK-TV
+ Erklärungen und Hilfe

- Fast alles schon freigeschaltet

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[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
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Fazit:

[rating itemreviewed=“Mario Kart 8 Deluxe“ rating=“94″ reviewer=“Nina van Aken“ dtreviewed=“26.04.2017″ best=“100″ worst=“0″]

Mario Kart 8 Deluxe ist nicht nur eine einfache Portierung des WiiU-Spiels. In MK8DX bekommt man den vollen Umfang des Originals plus die zusätzlichen DLCs und kleine Neuerungen wie neue Fahrer und Items. Abgesehen von den Fahrzeugteilen und Gold-Mario ist leider standardmäßig bereits alles freigeschaltet. Der grottenschlechte Battle-Modus wurde nun endlich wieder zu seiner ehemaligen Pracht verholfen und die verschiedenen Schlacht-Modi machen allesamt sehr viel Spaß. Kleine Änderungen im Gameplay, so wie z.B. die Möglichkeit zwei Items gleichzeitig zu halten und den Austausch des Fire Hoppings zu Gunsten eines stärkeren Drift-Boosts sorgen für ein bisschen mehr Spielspaß. Die Schlau-Steuerung und das automatische Gas geben werden für Neueinsteiger definitiv eine Bereicherung sein. Alt eingesessene Mario Kart Spieler können diese aber ausschalten. Wie bei keinem anderen Mario Kart zuvor kommt man, mit Hilfe der Joy Cons und ohne viele Controller extra kaufen zu müssen, schnell und unkompliziert zum Mehrspieler-Spaß. Im lokalen Modus kann man sogar zu acht gemeinsam Spielen. Leider gibt es aber keine Downloadplay-Funktion. Mario Kart 8 Deluxe ist definitiv ein empfehlenswerter Funracer. Besonders für diejenigen, die gerne gemeinsam mit vielen Freunden oder unterwegs spielen ist das Game geeignet. Auch Neueinsteiger können einen Kauf wagen. Wer nur ab und zu eine Runde fahren möchte und die WiiU-Version schon besitzt, kann aber gerne aussetzen.

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So testen Wir

 

Persona 5

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Mit Persona 5 erscheint ein echtes Schwergewicht der Rollenspielszene, das bereits auf sehr erfolgreiche Vorgänger zurückblicken kann. Ist es Entwickler Atlus gelungen, sich nochmals zu steigern? Wir werden es herausfinden! Also lasst euch nochmal in eine U-Bahn stopfen und packt eure Schuluniform ein, denn jetzt wird’s japanisch.

Zuerst muss mal geklärt werden, was die Persona Reihe überhaupt auszeichnet, denn Persona 4 erschien schon vor fast zehn Jahren und nicht jeder wird die Vorgänger gespielt haben. Zwar wird in Persona, wie in japanischen Rollenspielen üblich, viel gekämpft und Erfahrungspunkte gesammelt, gleichzeitig lebt ihr aber auch ein normales Leben als Schüler und dürft euch mit Tests herumschlagen, Freunde treffen und Freizeitaktivitäten nachgehen.

Dabei seid ihr natürlich nur augenscheinlich ein normaler Schüler. Eigentlich seid ihr nämlich ein Phantom Thief! Als solcher habt ihr die Fähigkeit, in die Herzen der Menschen einzubrechen und diese zu verändern. Aber ganz von vorn: Persona 5 schmeißt euch zu Beginn direkt in einen fulminanten Einbruch in einem Kasino in Tokio. Dieser klappt aber nicht so wie geplant und ihr werdet festgenommen. Ab diesem Zeitpunkt wird die Geschichte dann von Anfang an erzählt und ihr startet euer Leben an eurer neuen Schule in Tokio.

Zwei Welten

Wie eingangs erwähnt, besteht Persona 5 aus zwei gleichen Teilen: dem normalen Schulalltag und dem zweiten Leben als Phantom Thief. An einem frühen Zeitpunkt im Spiel werdet ihr nämlich mit dem sogenannten Metaverse konfrontiert, einer Welt, die sich in den Herzen der Menschen befindet. Im Metaverse tritt die wahre Natur der Menschen zutage und sie können dort so sein, wie sie sich und ihre Umwelt empfinden. Als Phantom Thief ist es eure Aufgabe, in die Herzen von besonders verdorbenen Menschen einzubrechen und sie von ihren dunklen Trieben zu befreien und sie zu läutern. Dabei stellen sich die Herzen im Metaverse als sogenannte Paläste dar und können so verschieden sein, wie die Vorstellungskraft der Menschen selbst. Mal brechen wir in das Herz eines sadistischen Lehrers ein, der sich im Metaverse als König in einem Schloss und seine Schüler als seine versklavten Untertanen sieht, ein anderes Mal infiltrieren wir ein Museum, eine Bank oder ein Raumschiff. Die Paläste sind dabei nicht wie in älteren Teilen der Serie zufallsgeneriert, sondern per Hand gebaut. Das ist sehr schön, denn jeder Dungeon bekommt so eine ganz eigene, thematisch stimmungsvolle Note mit passenden Rätseln. Ihr fühlt euch auch wirklich wie ein Dieb, denn ihr könnt hinter Ecken und Gegenständen in Deckung gehen und euch so vor den Gegnern verstecken, denn Kämpfe laufen nicht per Zufallsbegegnung ab. Schafft ihr es, einen Gegner per Sprungangriff aus der Deckung oder per Anschleichen von hinten zu überraschen, so habt ihr im folgenden Kampf direkt einen Angriffsvorteil. Schafft ihr es bis ans Ende eines Palastes wartet dort – na klar – ein Schatz. Dieser stellt den Kern der dunklen Triebe dar und ist das Ziel jedes Einbruchs. Wird der Schatz von euch geklaut, läutert ihr damit die entsprechende Person in der echten Welt.

Zusätzlich den Palästen gibt es noch die sogenannten Mementos, ein großer zufallsgenerierter Dungeon im Stil der U-Bahn-Tunnel von Tokio. Dieser stellt eine Art Sammelbecken für alle Menschen dar, deren Verfehlungen nicht für einen eigenen Palast reichen. Im Laufe des Spiels werdet ihr immer wieder kleinere Aufgaben erhalten, die ihr nur in den Mementos lösen könnt. Hier könnt ihr euch außerdem durch Kämpfe stärken, falls ihr einem Palast mal nicht weiterkommt.

Ich wähle dich, Persona!

Die Kämpfe in Persona 5 laufen rundenbasiert ab und machen dabei viel Spaß. Ihr könnt ganz normal angreifen, den Gegner mit verschiedenen Schusswaffen attackieren oder ihr setzt die namensgebenden Personas ein. Personas sind Dämonen, mit denen die Helden einen Pakt eingegangen sind. Durch die Personas könnt ihr Zauber wirken, euch Heilen oder verschiedene Statusveränderungen hervorrufen. Jeder Gegner hat dabei verschiedene Stärken und Schwächen gegen bestimmte Elemente und Angriffe. Nutzt ihr die Schwächen aus und greift mit dem passenden Angriff an, so knockt ihr den Gegner aus und dürft nochmal angreifen. Schafft ihr es, alle Gegner auszuknocken, so werden diese von eurer Truppe umzingelt und in bester Gangstermanier mit gezückter Knarre in Schach gehalten. Ihr könnt dann mit den Monstern verhandeln und Geld oder Items fordern, sie mit einem Superangriff vermöbeln oder ihr – Pokémonfans aufgepasst – bittet sie in euer Team. Euer Hauptcharakter hat nämlich die einzigartige Fähigkeit, mit mehr als einer Persona einen Pakt einzugehen und kann so im Laufe des Spiels bis zu 12 Personas gleichzeitig mit sich führen. Das sorgt nicht nur für Sammelfieber, sondern auch für ein zusätzliches taktisches Element, da ihr euch so durch geschicktes Zusammenstellen von Personas einen Vorteil verschaffen könnt.

Zusätzlich könnt ihr Personas auch verschmelzen und so noch mächtigere Kreaturen schaffen. Dabei werden die zwei ursprünglichen Personas zwar vernichtet, ihr könnt jedoch einen Teil ihrer Fähigkeiten weitervererben. Das Sammeln und Kombinieren macht wirklich Spaß und ich habe Stunden damit verbracht, mir über mögliche Kombinationen Gedanken zu machen.

Voll sozial

Falls ihr mal nicht in Herzen einbrecht oder Personas sammelt, könnt ihr eurem normalen Leben als Schüler nachgehen. Das ist nicht nur ein netter Zeitvertreib, sondern ein wichtiger Aspekt des Spiels und eng mit eurem Diebesdoppelleben verknüpft. Wenn ihr euch mit euren Freunden oder Bekannten trefft und Beziehungen zu ihnen aufbaut, schaltet ihr nützliche Fähigkeiten, wie z.B. mehr Geld beim Verhandeln mit Gegnern oder das automatische Heilen von Statusveränderungen, für die Kämpfe im Metaverse frei. Jeder Verbündete hat dabei seine ganz eigenen Probleme und Charaktereigenschaften, die in gut inszenierten Nebengeschichten erzählt werden. Neben dem Beziehungsaufbau könnt ihr auch einen Nebenjob annehmen um die Haushaltskasse aufzubessern oder euch dem Verbessern der sozialen Statuswerte Charme, Wissen, Mut, Nettigkeit und Tüchtigkeit widmen. Die Zimmerpflanze gießen, Bücher lesen, ins Kino gehen oder im Suppenladen arbeiten, die Liste an Beschäftigungen ist lang. Die sozialen Statuswerte helfen euch in verschiedenen Situationen des Spiels und schalten zum Teil neue Verbündete frei, mit denen ihr dann Zeit verbringen könnt um wieder neue Fähigkeiten freizuschalten.

Persona 5 lässt euch dabei jedoch nicht gemütlich eure Zeit verplempern, denn diese ist knapp bemessen. Fast jede Aktion im Spiel kostet euch Zeit und die ist begrenzt, denn nach einem Jahr ist die Hauptstory abgeschlossen. Ihr müsst euch also gut überlegen, welche Charaktere ihr gerne näher kennenlernen wollt, denn alles in einem Durchgang zu erleben, ist unmöglich. Es gibt zwar ein New Game +, bis dahin habt ihr aber locker 80 oder mehr Stunden Spielzeit vor euch.

Das liegt vor allem daran, dass sich Persona 5 für alles viel Zeit nimmt. Neue Mitglieder des Teams werden nicht einfach nur kurz vorgestellt und dann sind sie dabei, sondern nach und nach eingeführt und zum passenden Zeitpunkt ins Team integriert. Das kann für manche zu langatmig sein, mir persönlich hat es gefallen. So habe ich mich oft gefragt, ob diese oder jene Person vielleicht irgendwann Teil meiner Diebesbande sein wird oder sonst eine tragende Rolle spielen mag. Denn auch weit nach der Hälfte des Spiels können noch neue, wichtige Charaktere erscheinen. Was mich dagegen ein wenig gestört hat, ist dass ich mich auch nach fast 30 Stunden noch immer ein bisschen wie im Tutorial gefühlt habe. Das liegt daran, dass ihr auch dann noch manchmal, teils storybedingt, teils einfach so, vom Spiel an die Hand genommen werdet und dieses oder jenes tun müsst. Nur hatte ich manchmal den Tag schon für etwas anderes verplant und das Spiel machte mir dann einen Strich durch die Rechnung.

Ein großer Pluspunkt des Spiels ist die Präsentation, denn diese ist wirklich cool und stylish. Menüs ploppen nicht einfach auf sondern werden in Szene gesetzt, der Übergang zu Kämpfen läuft fließend ab und nach dem Kampf läuft die Gruppe wieder los, während die erhaltenen Erfahrungspunkte und eure Beute angezeigt werden. Selbst die Ladebildschirme sind cool animiert und vermitteln ein flüssiges Spielgefühl, zudem sind die Ladezeiten angenehm kurz gehalten. Das Spiel nutzt dabei einen Animestil, der insgesamt sehr gut passt. Ein nettes Feature ist die Onlineanbindung. Es gibt zwar keinen Multiplayer, allerdings kann man sich mit der sogenannten Diebesgilde verbinden. Durch drücken des Touchpads kann man so im Spiel sehen, wie andere Spieler ihren aktuellen Spieltag verbracht haben.

Der Soundtrack unterstreicht diese Lässigkeit mit loungigen Stücken und geht dabei sehr schnell ins Ohr, allerdings ist die Musikauswahl insgesamt recht klein gehalten, sodass häufig die gleichen Lieder zu hören sind. Das führt dann vor allem bei längeren Spielsessions doch gerne mal zu Eintönigkeit. Das Spiel ist komplett auf Englisch, Englischkenntnisse sollten also definitiv vorhanden sein. Schön ist, dass die komplette Hauptstory vertont ist und die englischen Synchronsprecher dabei auch einen guten Job gemacht haben. Für Hardcorefans japanischer Spiele gibt es aber trotzdem die Möglichkeit, die Sprachausgabe per nachträglichem DLC auf Japanisch umzustellen.

Persona 5 erschien sowohl für die Playstation 4, als auch für die Playstation 3, hier wurde die Playstation 4 Version getestet.

Persona 5
Wertung der Redaktion: 

92/100

  • Publisher: Atlus
  • Getestet auf: Playstation 4
  • auch für: Playstation 3
  • Preis: 59.99€ – 69,99€

 

 
28/30 Technik + Cool wirkender Animestil
+ Gut animierte Kämpfe und Personas
+ Menüs und Ladescreens fügen sich nahtlos in den Spielverlauf ein
+ Eingängige Musikstücke
+ Hauptstory komplett vertont
+ Gute Synchro
+ Japanische Stimmen als Gratis-DLC verfügbar
+ Fühlt sich flüssig und „griffig“ an
- Dank recht geringer Auswahl wirkt die Musik nach einiger Zeit etwas eintönig
- Spiel komplett auf Englisch, keine deutsche Version
30/30 Umfang + Große Spielewelt, viele Orte in Tokio können bereist werden
+ Mit 80+ Stunden sehr lange Spieldauer
+ New Game+ Funktion
+ Sozialleben gut und umfangreich umgesetzt
+ Gemessen am Umfang sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis
+ Zusätzliche Nebenmissionen dank der Mementos
- Leider nicht alles beim ersten Durchgang zu schaffen
 
29/30 Gameplay + Spannende Hauptstory
+ Sozialleben gut und umfangreich umgesetzt

+ 4 Schwierigkeitsgrade
+ Pokémonartiges Sammelfieber dank Fangen und Verschmelzen von Personas
+ Auch spät im Spiel kommen noch neue Mechaniken hinzu
+ Abwechslungsreiche Charaktere
+ Der Beziehungsaufbau zu seinen Mitstreitern durch das Zeit verbringen ist schön inszeniert
+ Stimmige Verknüpfung zwischen Diebesleben und Alltagsleben
+ Tolles Kampfsystem mit taktischen Finessen
+ Abwechslungsreiche Paläste mit zum Setting passenden Rätseln
- Story wird tw. ein wenig zu langatmig erzählt
- Und grätscht einem gerne mal in die Planung des Alltags rein
- Durch immer neue Erklärungen fühlt man sich auch spät im Spiel manchmal noch wie im Tutorial
5/10 Spezifisch - Tw. Grinden notwendig
+ Diebesgilde als nettes Feature
+ Diebesgefühl dank Verstecken und Hinterhaltsangriffen
+ Es werden durchaus anspruchsvolle Themen behandelt

[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
[/wptouch]
Fazit: 
Für Fans von japanischen Rollenspielen ist Persona 5 ein Pflichtkauf und stellt die momentane Referenz dar. Die Grafik ist schick und wirkt extrem lässig, der Animestil passt sehr gut zum restlichen Setting des Spiels. Auch der Sound ist stimmig, stellenweise aber zu eintönig, da immer wieder die gleichen Stücke verwendet werden. Die Story ist gut erzählt und bleibt dank der stetig neu auftauchenden Charaktere und Paläste auch frisch. Schade ist dabei, dass einem gerade diese Storyteile manchmal das Gefühl geben, man spiele auch weit nach der Hälfte des Spiels noch ein großangelegtes Tutorial. Die Paläste sind abwechslungsreich und nicht zufallsgeneriert, was sich im stimmungsvollen Leveldesign bemerkbar macht. Mit 80+ Stunden Umfang sollte man außerdem viel Zeit einplanen, denn Persona 5 spielt man nicht mal eben an zwei Nachmittagen durch.

[rating itemreviewed=“Persona 5″ rating=“93″ reviewer=“Yannik Thelen“ dtreviewed=“13.04.2017″ best=“100″ worst=“0″]

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 ►So testen Wir

Mass Effect: Andromeda

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Die Milchstraße hat starke Ambitionen, denn die Asari, Kroganer, Salarianer, Turianer, Quarianer und Menschen wollen die Andromeda-Galaxie besiedeln. In Archen, riesigen Raumschiffe mit Kälteschlafkammern, wollen die hoffnungsvollen Siedler 600 Jahre lang den Flug dahin überstehen. Doch als die Hyperion (die menschliche Arche) an ihrem Ziel ankommt, ist alles anders als gedacht.

 

 

 

Mass Effect: Andromeda ist der Anfang einer neuen Trilogie aus dem Mass Effect Universum. Noch vor dem Release des Spieles konnte man allerlei Kritik über visuelle Probleme lesen (an wem die Diskussionen über die Gesichtsanimationen vorbeigegangen sind: Glückwunsch!). Doch ist Andromeda nun top, oder flott?

 

Story time

Wie man Mass Effect kennt, ist auch Andromeda voll von Geschichte, Details und Wissenschaft. Also schnappt euch eine Tasse Kakao und ich versuche euch alles so kurz wie möglich näher zu bringen, ohne allzu viel zu spoilern:
Andromeda spielt etwa zeitgleich zu Mass Effect 1. Commander Shepard ist bereits zum Spectre ernannt worden, doch er und was innerhalb der Milchstraße weiter passiert, ist für die Besatzung der Archen nicht von Interesse. 600 Jahre lang dauert die Reise von der einen in die andere Galaxie, weshalb alle Siedler in Kyrokapseln im Tiefschlaf liegen. In Andromeda angekommen sollen die „Pathfinder“ einen bewohnbaren Planeten finden. Jede Arche hat seinen eigenen Pathfinder und sieben vielversprechende Planeten wurden von der Erde aus identifiziert. Der Traum nach einer neuen Heimat ist greifbar nahe.
Wir spielen entweder Sara, oder Scott Ryder, Zwillinge und Kinder von Alec Ryder, dem menschlichen Pathfinder. Kaum aus dem Kälteschlaf erwacht, stößt die Hyperium mit der „Geißel“ zusammen, einer nebelartigen, rätselhaften Antimateriewolke im sonst so leeren Weltraum. Mit so einem chaotischen Auftauen hatte niemand gerechnet. Von den anderen Archen ist weit und breit nichts auf den Sensoren zu entdecken, weshalb wir „Habitat 7“, die geplante neue Heimat der Menschen, uns aus der Nähe anschauen. Ohne zu viel verraten zu wollen, sagen wir einfach, dass es zu „Komplikationen“ kam, wodurch unser Charakter der neue Pathfinder wird. Und auch der Planet ist nicht so, wie wir es erhofft hatten. Das Chaos ist perfekt.

Doch wo sind die anderen Archen? Welchen Planeten können wir alternativ besiedeln? Was hat es mit der Geißel auf sich? Und was sind diese Artefakte auf den Planetenoberflächen? Von diesen Fragen getrieben, suchen wir nach Antworten und finden dabei mehr, als uns lieb ist.

 

Neues und Altes

Bei unseren Erkundungen der sieben habitablen Planeten, treffen wir neben Wildtieren und unbekannter Flora auch auf zwei neue Rassen: Das freundliche, aber vorsichtige Volk der Angara und die feindseligen Kett. Schnell finden wir heraus, dass auch die Angara ihre Probleme mit den Kett haben. Frei dem Motto „der Feind meines Feindes ist mein Freund“, gilt es, das Vertrauen der Angara zu gewinnen und ihnen zu zeigen, dass wir nichts Böses im Sinn haben und das wir gemeinsam stärker sind.

Wir erforschen die fremden Welten, errichten Außenposten und versuchen die allgemeine Situation zu verbessern. Dadurch legen wir den Grundstein für die menschliche Zivilisation in Andromeda und schaffen uns so auch neue Freunde. Um auch schnell von A nach B zu kommen, steht uns der Nomad zur Verfügung, ein Fahrzeug, welches zwischen 4-Achsen-Antrieb für schnelle Fahrten, oder 6-Achsen-Antrieb für starke Steigungen umschalten kann. Kombiniert mit einem Booster und einem Schubstoß, welcher besonders weite Sprünge ermöglicht, ist das Fahrzeug für jede Art von Gelände geeignet.

Um von Planet zu Planet zu kommen, steht uns die „Tempest“ zur Verfügung, welche stark an das Design der Normandy erinnert. Im Inneren befindet sich allerhand Technik und natürlich unsere Crew. Diese besteht aus unseren 6 Begleitern, von denen wir immer jeweils zwei mit auf die Außenmissionen nehmen und jeder seine eigenen Stärken und Fähigkeiten hat. Diese sind außerdem wesentlich interaktiver, geben während der Kämpfe Kommentare ab und wirken an sich auch wesentlich lebendiger. Auch die individuellen Missionen sind interessant und spannend gestaltet. Dazu kommen noch eine Ärztin, einen Techniker und zwei Piloten, welche das Team und das Schiff zusammen halten.

Während unserer Reise durch die Galaxie erhalten wir Erfahrungspunkte, welche wir wie gewohnt in unseren Skilltree stecken, bestehend aus den drei Hauptkategorien Kampf, Technik und Biotik. Anders als bei den ersten drei Teilen können wir diese nun beliebig mischen und uns so den optimalen Kampfstil zusammenstellen. Dazu kommen sogenannte „Profile“, welche je nach Skills freigeschaltet werden und durch welche wir einen speziellen Bonus bekommen. Nehmen wir den Frontkämpfer, machen wir mehr Schaden und haben mehr Leben. Als Entdecker können wir uns beim Ausweichen sogar durch Materie teleportieren. Auch die Waffen sind frei wählbar und können mit diversen Modifikationen noch in der Leistung optimiert werden. Dafür steht uns ein Forschungstisch mit Werkbank zur Verfügung, an dem wir Waffen, Panzerung und Mods selbst bauen können, sollten wir einmal nicht das richtige auf dem Schlachtfeld looten können.

 

Die Schlacht um Andromeda
Die Kämpfe in Andromeda sind überraschend gut geworden. Der Charakter geht automatisch in Deckung, sobald er sich hinter einem Objekt befindet. Die KI ist nicht übermäßig klug, aber auch nicht lächerlich dumm. Es ist „annehmbar“, auch wenn die Angreifer gerne einmal über das gesamte Schlachtfeld laufen, um eine neue Deckung zu finden. Je nach Schwierigkeitsstufe ist taktisches Vorgehen von Nöten, aber auf den unteren Stufen reicht ein simples draufhalten mit der Waffe. Aber man will die Kämpfe ja auch gewinnen, bei der Geschichte weiterkommen und nicht Ewigkeiten im Kampf um einen von gefühlt hundert Außenposten hängen bleiben.

Wer eine größere Herausforderung sucht, kann sich entweder an die riesigen Architekten wagen, welche als eine Art variabler Endboss auf Planeten fungieren, oder man stürzt sich in den Multiplayer. Hier ist es, wie bereits im dritten Teil: Man tötet alles, was einem in den Weg kommt und versucht so lange zu überleben wie möglich. Dabei kann man aber ganz schön ins Schwitzen kommen, da die Wellen an Gegner je nach Schwierigkeitsstufe ordentlich Druck machen können. Stürzt euch mit 3 weiteren Freunden oder zufälligen Mitstreitern in die Kämpfe, schaltet Waffen, Ausrüstung und neue Charaktere für den Multiplayer frei und tretet euren Angreifern in den Hintern.

 

Lahme Gesichter und gewöhnungsbedürftiger Synchronsprecher

Mass Effect: Andromeda musste bereits im Vorfeld eine Menge Kritik einstecken. Ein Kritikpunkt, welcher wohl die meisten Spieler den Kopf schütteln ließ, waren die ausdruckslosen Gesichtsanimationen. Dem kann ich nur beipflichten, muss aber im selben Atemzug auch die Programmierer etwas in Schutz nehmen, denn Andromeda hat in seinem Spiel rund 50 000 Textzeilen welche es zu animieren gilt. Zum Vergleich: Mass Effect 3 hatte „nur“ rund 40 000 Textzeilen. Für die Gesichter wurde eine Formel hergenommen, welche die Mimik eigenständig erzeugte. Dass diese nicht unbedingt das beste Resultat erzeugt, sieht jeder, allerdings würde die Entwicklungszeit sich um Jahre verlängern, würde man jede Textzeile entsprechend bearbeiten. Bioware ist momentan noch auf der Suche nach einer Lösung des Problems und hat Besserung versprochen.

Dazu kommen einige kleinere Bugs, welche meist eher lächerlich als wirklich nervig sind. Falsche Körperanimationen und stockende Charaktere kommen öfters einmal vor, im schlimmsten Fall setzt der Ton aus, oder der Multiplayer stürzt einfach ab (Wobei bei unserem Test sowohl der Ton, als auch der Multiplayer reibungslos funktioniert haben).

Viel schlimmer als die Gesichtsanimationen finde ich persönlich die deutsche Synchronstimme vom männlichen Protagonisten Scott Ryder. Während es bei Sara noch einigermaßen in Ordnung geht, klingt Scott wie ein Grünschnabel Anfang 20. Nicht, dass ich was gegen einen jugendlichen Charakter habe, aber bei dieser Stimme würde mein Vertrauen, dass er die Galaxie retten wird auch eher schwinden. Stellt man auf Englisch um, oder nimmt seine Zwillingsschwester stattdessen, tut man sich selbst etwas Gutes. Die restlichen Synchronsprecher machen ihren Job besser und legen auch mehr Emotionen in ihre Rolle. So wirkt manche unwichtige Nebenszene gleich viel besser als die Hauptmission. Schade.

 

Eindrucksvolle Welten

Was aber an Stimme und Gesicht fehlt, wird durch die wirklich wunderschönen Planetenlandschaften wieder wettgemacht. Selbst Eisplaneten wirken hier fantastisch und überraschen mit einzigartiger Geologie und Flora. Auch die Körpermodelle sind schön gemacht worden und wirken realistisch (wenn die Bewegungsanimation nicht gerade ihren Geist aufgibt und sich unnatürlich verschiebt). Auch die Tempest und die Archen wirken sehr schön, sowohl von außen, als auch von innen. Hier ist sehr viel Liebe in die Arbeit geflossen und weiß zu überzeugen.

Generell wird versucht eine ganz neue Galaxie mit eigenem Leben und Geschichte sowie einer umfangreichen Hauptmission und zig Nebenmissionen in rund 75 Stunden Spielzeit unter zu bringen. Dies ist eine große Aufgabe, welche Bioware mit viel Herz und Verstand ganz gut gemeistert hat. Ein Mammut-Projekt, welches den Weg für die kommenden zwei Teile ebnet. Vielleicht liegt es ja genau daran, dass man oft an Mass Effect 1 zurück erinnert wird, wenn man Andromeda spielt. Oder es liegt an der Story selbst, denn diese weist einige Parallelen zum ersten Teil auf. Auch wenn wir diesmal auf keinem Elcor Schauspieler treffen, welcher Hamlet zitiert. Noch nicht.

 

[wptouch target=“non-mobile“]

Mass Effect: Andromeda
Wertung der Redaktion: 

84/100

  • Publisher: Bioware
  • Getestet auf: PC
  • auch für: PS4, Xbox One
  • Preis: 55,99€

 

 

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23/30 Technik + Wunderschöne Welten
+ Gute Hintergrundsynchronisierung…
+ Individuelle Planeten

+ Guter Soundtrack
+ Hoher Detailreichtum
+ Gute Steuerung
+ Gute Effekte
- Absurde Gesichtsanimationen
- … aber schreckliche Stimme vom männlichen Protagonisten
- Einige Animationsprobleme
27/30 Umfang + 7 besuchbare Planeten…
+ Relativ große Bewegungsfreiheit
+ „Nomad“ als Allzweck-Fahrzeug
+ 6 wählbare Crewmitglieder
+ Viele Nebenquests
+ Gute Preis/Leistung
+ Viele Waffen/Panzerungen/Mods
- … mit begrenzten Gebieten
25/30 Gameplay + Gute und fordernde KI…
+ Guter Multiplayer…
+ Relativ hoher Wiederspielwert

+ Spannende, aber bekannte Hauptstory
+ Verbessertes Kampfsystem
+ Viele nutzbare Fähigkeiten, welche sich gut ergänzen
+ Entscheidungen mit weitreichenden Auswirkungen

- … allerdings erst auf höheren Schwierigkeitsstufen
- … mit einigen Macken
9/10 Spezifisch + Eine neue Galaxie mit eigenen Ökosystemen, Flora und Lebewesen.
+ Viel Spielumfang (~ 75 Stunden)
+ Große Auswahl an Waffen/Panzerungen
+ Tolles Spielerlebnis

- Keine individualisierbaren Crewmitglieder 

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[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
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Fazit:

[rating itemreviewed=“Mass Effect: Andromeda“ rating=“84″ reviewer=“Roman Völkel“ dtreviewed=“06.04.2017″ best=“100″ worst=“0″]

Mass Effect: Andromeda ist mit Sicherheit eine Herausforderung für Bioware gewesen. Eine gesamte Galaxie wird von Grund auf neu aufgebaut, inklusive Lebensräume, Tiere und zwei neuen Zivilisationen. Technisch hat es einige Tücken, welche aber bereits in Arbeit sind und meiner Meinung nach nur halb so wild sind, als es die meisten Medien wiedergegeben haben.

Ich kann nur sagen, dass Andromeda Spaß macht! Der Entdeckergeist wird geweckt, ohne dass es einem aufgezwungen wird. Und was gibt es schöneres, als seine eigens aufgebaute Siedlung auf einer kargen Wüstenwelt zu sehen? Die Hauptmission weist viele Parallelen zu Mass Effect 1 auf, ist aber detailliert, umfangreich und liebevoll gestaltet. Auch die Nebenmissionen machen Spaß und bringen viele Informationen über unser neues Zuhause in der Andromeda-Galaxie.

Auch Neueinsteiger in das Mass Effect Universum sind willkommen. Zwar gibt es Anspielungen an die ersten drei Teile, doch diese laufen meist eher im Hintergrund ab. Fans des Franchises werden sich gleich wie zuhause fühlen. Meine persönliche Empfehlung: Schaut es euch an, ihr könnt nicht wirklich etwas falsch machen, denn was an der Grafik fehlt, macht die Story und das Gameplay locker wieder wett.

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 ►So testen Wir

 

Blackwood Crossing

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Geschichten lassen sich auf vielseitige Weise erleben. Nicht nur in Büchern oder Filmen kann man spannende und emotionale Inhalte vermitteln. Auch die modernen Adventure-Spiele sind dazu in der Lage. Und Blackwood Crossing ist eines von ihnen.

Nach einer zweijährigen Entwicklungsphase bringt das britische Entwicklerstudio PaperSeven ihr erstes gemeinsames Spiel: Das 3D-Adventure Blackwood Crossing.  Das Spiel erscheint für Steam, PS4 und XBox One für einen Preis von 15,99€. Wir haben für euch die PS4-Version getestet.

 

Blackwood Crossing ist ein Spiel über Verluste und Veränderungen. Ihr Schlüpft in die Haut der jugendlichen Scarlett und findet euch in einem Zug wieder. Zusammen mit ihrem kleinen Bruder Finn befindet sie sich auf einer Reise. Wohin die Reise geht, erfahrt ihr aber erst im Laufe des Spiels. Finn ist ein aufgeweckter Bursche, der gerne zusammen mit seiner Schwester spielt. Doch wie immer im Leben verändern sich auch Dinge. Als pubertierendes Mädchen entdeckt Scarlett neue Facetten des Lebens und hat somit auch weniger Zeit für Finn. Auch ihre Geduld kann manchmal den Albernheiten des kleinen Bruders nicht standhalten. Für Finn ist diese Umstellung alles andere als leicht. Mit Versteckspielchen und infantilem Humor versucht er die Aufmerksamkeit seiner Schwester wiederzuerlangen. Doch die harmlosen Spielchen schwanken und bringen Scarlett und Finn plötzlich in eine surreale Welt.

Als wäre es nicht schon komisch genug, dass plötzlich Freunde und Verwandte mit seltsamen Tiermasken im Zug auftauchen, so verwandelt sich auch der Zug selbst auf einmal. Gras wächst am Boden und Bäume wachsen durch die Decke, führen zu ungeahnten Orten. Man darf sich als Spieler über nichts wundern, sondern einfach dem Spielfluss folgen. So wie Finn selbst zu seiner Schwester sagt:

 

 

 

 

„Just go with it. It’s an adventure!“

Blackwood Crossing ist ein sehr lineares Spiel. Man wird in ca. 4 Stunden durch die gesamte Geschichte geschleust. Aber mit einem simplen Working-Simulator solltet ihr hier nicht rechnen. Es gibt einige Rätsel, die gelöst werden müssen. Einige beschäftigen sich mit der Manipulation von Energien (wie z.B. Feuer), in anderen muss man Dinge zuordnen und wieder andere sind durch pure Situationslogik zu lösen. Stumpf durch das Spiel laufen, ist also garnicht möglich.

 

Neben der wunderschön herausgearbeiteten Geschichte, auf die wir hier nicht näher eingehen wollen, ist ganz besonders die Atmosphäre des Spiels ein Erlebnis. Die bekannten Schauplätze werden durch neue Elemente immer wieder anders inszeniert. Das Spiel mit Licht und Schatten und die dynamische Musik tragen aber ebenso ihren Teil zur Atmosphäre bei.

Die PS4-Version war allerdings generell ein wenig zu Dunkel um mit den Standardeinstellungen des Fernsehers gemütlich zu spielen. Hier musste die Helligkeit ordentlich aufgedreht werden. Im Spiel gab es dafür leider keine Option. Auch die Ladezeiten auf der PS4 fallen relativ lange aus. Im Endeffekt sind diese kleinen Mängel aber nur Kleinigkeiten, die der Geschichte an sich keine Minderung bringen. Der derzeit angesetzte Preis von 15,99€ sind für die vier Spielstunden meiner Meinung nach noch ein wenig hoch angesetzt. Die Geschichte ist es definitiv wert gespielt zu werden, aber da der Wiederspielwert auch nicht allzu hoch ist, ist es zu empfehlen, auf eine Preissenkung oder ein Angebot zu warten.


[wptouch target=“non-mobile“]

Blackwood Crossing
Wertung der Redaktion:

80/100

  • Publisher: Vision Games Publishing
  • Getestet auf: PS4
  • auch für: XBox One, Steam
  • Preis: 15,99€

 

 

27/30 Technik + Hübsche Grafik
+ Atmosphärischer Soundtrack
+ Detailreichtum
- Lange Ladezeiten
- Keine Ingame-Helligkeitsskalierung
20/30 Umfang + Perfekte Länge für die Geschichte 
+ Multi 5 Untertitel
- wenig Wiederspielwert
- Schlechte Preis/Leistung
23/30 Gameplay + Wunderschön Inszeniert
+ Storyrelevante Rätsel
+ Spiel hält den Flow aufrecht
- Rätsel wenig Abwechslungsreich
- Sehr linear
10/10 Spezifisch + Achievements
+ Emotionales Thema

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[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
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Fazit:

[rating itemreviewed=“Blackwood Crossing“ rating=“80″ reviewer=“Nina van Aken“ dtreviewed=“05.04.2017″ best=“100″ worst=“0″]

Blackwood Crossing ist ein wunderschönes 3D-Adventure zum Thema Verlust und Veränderung. Die knapp vierstündige Geschichte ist zwar linear, wird aber immer wieder durch kleine Rätsel aufgelockert und erweitert. Die pubertierende Scarlett findet sich in einem Zug wieder. Ihr kleiner Bruder Finn buhlt um ihre Aufmerksamkeit. Doch plötzlich wird der ruhige Zug zu einer surrealen Welt voll Erinnerungen von Scarlett und Finn. Die Geschichte offenbart sich langsam. Die Atmosphäre des Spiels ist besonders hervorzuheben. Durch das Spiel mit Licht und Schatten und die dynamische Musik entsteht ein ganz besonderes Gefühl. Ich empfehle, Blackwood Crossing an einem verregneten Nachmittag gleich am Stück durchzuspielen. Die knappen vier Stunden Spielzeit sind derzeit mit 15,99€ noch recht hoch bemessen. Anschauen sollte man sich das Spiel aber trotzdem auf jeden fall, besonders, wenn man emotionale Geschichten liebt.

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So testen Wir

 

Ghost Recon: Wildlands

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Bolivien hat auch schon einmal bessere Tage gesehen. El Sueño nutzt die geschwächte Regierung und Wirtschaft, um ein riesiges Drogenkartell auf die Beine zu stellen. Die Kokain-Exporte gelangen in die U.S.A., was die C.I.A. nicht einfach so hin nimmt. Eine Spezialeinheit, bestehend aus vier Elitesoldaten, wird in das Land geschickt, um El Sueño auszuschalten. Und ihr seid einer dieser vier Soldaten.

 

 

Als Elitesoldat hat man es manchmal nicht einfach. Gerade schreibt ihr noch Berichte im Hauptgebäude der CIA und als nächstes steht ihr schon auf einem Berg mitten in Bolivien. Euer Ziel: El Sueño ausschalten. An eurer Seite stehen drei treue Begleiter, welche eurem Befehl aufs Wort befolgen. Doch El Sueño hat bereits ein riesiges Kartell mit dem Namen „Santa Blanca“ aufgebaut, welches es Stück für Stück zu zerlegen gilt. Politiker und hohe Positionen in der Armee wurden entweder gekauft, oder durch nützlichere Leute ausgetauscht. Direkt an seiner Seite stehen vier treue Untergebene, welche die Sicherheit, den Schmuggel, das Ansehen und die Produktion des Kokain-Kartells sicherstellen sollen. Jedem dieser vier ist je ein weiterer Ansprechpartner unterstellt und diesem wiederum bis zu fünf weitere Personen… Ein riesiges Konstrukt also!

 

Nieder mit Santa Blanca

So interessant man diese Story hätte erzählen können, so schlapp schleicht sie sich allerdings durch das Spiel. Immer wenn man denkt einen Meilenstein erreicht zu haben, wird die Geschichte weitererzählt, als hätte man gerade etwas Belangloses getan. Da sind selbst die Anrufe der Rebellen, welchen wir unter die Arme greifen, aufbauender. Eine emotionslose CIA Agentin, welche euch von einer Todesmission in die nächste schickt, ist einfach nicht so ein Ansporn, wie ein Rebellenführer, welcher euch dafür dankt, was ihr für die Bevölkerung tut und euch sagt, dass wir immer mehr Anhänger erhalten (auch wenn man davon nichts effektiv sieht).

Aber auch wenn der Sturz des Santa Blanca Kartells und des großen El Sueño storytechnisch eher mau erzählt wird, so ist dies nur ein Aspekt von Ghost Recon: Wildlands.

 

Dichte Wälder, kahle Salzwüsten, 3 Fraktionen

Das Gebiet auf dem wir uns bewegen dürfen ist schlicht weg gesagt riesig. Hohe Berge, große Seen, feuchte Dschungel und trockene Wüsten – in Bolivien gibt es viel zu sehen, erkunden und zu bestaunen. Neben dem Santa Blanca Kartell ist auch noch die Unidad unterwegs. Eine spezielle Polizei-Einheit, welche die Produktion und den Handel mit Drogen eigentlich stoppen sollte. Doch wo viel Geld fließt, dort gibt es auch Korruption. So ist es nicht immer ganz Eindeutig wo die Grenze zwischen Gut und Böse verläuft, weshalb wir die Unidad nicht als Verbündeten sehen können und auch gegen diese häufig kämpfen müssen.

Wir befahren die bolivianischen Bergstraßen, oder überfliegen Städte und treffen sowohl auf Santa Blanca Anhänger, die Unidad, als auch auf die Rebellen (welche wir unterstützen und welche uns auch Hilfe anbietet). Die Kombination aus den drei Fraktionen und die wundervoll gestaltete Welt machen die gesamte Karte zu einem belebten Spielplatz. Nicht selten bekriegen sich die drei Seiten ohne unser Zutun, was wir auch zu unserem Vorteil nutzen können.

Insgesamt gibt es 21 Regionen, welche zusammen eine große, offene Welt erschaffen. Der Süden, welcher vor allem durch den Bergbau dominiert wird, ist eher trocken und besitzt weniger Flora. Im Norden finden sich Plantagen und Dschungel, wo Bauern vor allem Kokain anbauen – wohlgemerkt nicht immer freiwillig.

 

Im Koop Bolivien erkunden

Wo die Story scheitert, macht es das Gameplay wieder wett. Während ihr alleine mit drei mittelmäßigen KI-Elitesoldaten die Wälder durchstreift, könnt ihr online mit bis zu drei Freunden Bolivien richtig aufmischen. Dabei könnt ihr in das Spiel des jeweils anderen einfach hineinspringen und ihm zur Hand gehen. Erledigte, oder noch nicht von euch entdeckte Missionen könnt ihr mitmachen, schließt sie aber in eurem eigenen Spiel nicht dadurch ab. Ghost Recon: Wildlands ist dabei vor allem auf Taktik ausgelegt. Die Gegner nach und nach mit dem Schalldämpfer auszuschalten ist bei größeren Gruppen zu empfehlen. Andererseits sieht man sich schnell einer Übermacht an Einheiten gegenüber gestellt. Zwar können wir eine Menge einstecken (und dies durch Skills noch verstärken), aber irgendwann hat man halt doch zu viele Kugeln im Körper.

Im Flugzeug, Helikopter, Boot, oder Auto fährt der eine Spieler, während die anderen als Passagiere sich entweder an ein montiertes Geschütz setzen, oder mit den ausgerüsteten Waffen aus den Fenster schießen können. So können die Hauptmissionen abgeschlossen werden, oder man kapert beispielsweise gestohlene Medikamententransporter und übergibt sie den Rebellen.

 

Bumm, bumm, bang, bang

Nicht nur, dass man seinen Charakter frei gestalten kann, so gibt es auch ein riesiges Waffenarsenal. Von der Handpistole, bis hin zum Scharfschützengewehr können wir überall versteckte Waffenkisten finden. Einmal mit dieser interagiert, können wir die meisten Waffen umbauen (um zum Beispiel das Visier zu ändern, oder einen Schalldämpfer zu montieren) und jederzeit neu ausrüsten. Je nach Stil können wir so mit einem lauten MG in die Feindbasis stürmen, oder eher unauffällig leise umherschleichen.

Die möglichen Variationen und Änderungen an Waffen sind dabei groß, bieten gleichzeitig aber nur wenig sinnvolle Möglichkeiten. Persönlich habe ich nur rund drei Mal meine Hauptwaffe geändert, weil entweder der Schaden, die Reichweite, oder die Lautstärke sich nicht wirklich gebessert haben, oder nicht zu meinem Spielstil gepasst haben. Dennoch wird sich der eine oder andere hier ausleben und verschiedene Kombinationen aus Primär-, Sekundär- und Handfeuer-Waffe ausprobieren.

Wer voll ausgerüstet gegen die Blanca Santa, oder die Unidad in den Kampf zieht, sollte aber alle weiteren Möglichkeiten nutzen, die ihm zur Verfügung stehen. Generatoren und Ölfässer explodieren bei Beschuss und auch Fahrzeuge gehen nach genügend Schaden in die Luft. Alternativ kann man noch Splitter- und Blendgranaten, C4, Minen, und Ablenkungsködern zu seinem Vorteil nutzen. Doch wer laut vorgeht, sieht sich bald einer Überzahl an Gegner gegenüber gestellt. Deshalb sollte man sich zunächst aus der Ferne ein Bild machen, entweder mit dem Fernglas, oder mit der Drohne können wir einzelne Einheiten aufschalten. Auch wenn diese sich bewegen, wissen wir immer wo er ist, was für einen taktischen Angriff sehr hilfreich ist.

 

Das Nebensächliche

Durchstreifen wir die bolivianischen Straßen, gibt es viel zu entdecken. Neben der Hauptmission, gibt es Nebenmissionen, um die Santa Blanca zu schwächen und die Rebellen zu stärken. So stehlen wir Versorgungsflugzeuge, überfallen geklaute Konvois, oder markieren Versorgungskisten, welche überall herumstehen. Dadurch erhalten wir Nahrung, Medikamente, Treibstoff und Elektronik.

Im ersten Moment klingt dies zwar uninteressant, allerdings sind diese Rohstoffe wichtig, um unsere Skills zu verbessern. So kosten diese nicht nur Skillpunkte, welche wir entweder durch den Abschluss von Missionen erhalten, oder in Form von Kartell-Orden in der ganzen Welt finden, sondern auch eben jene vier Ressourcen. Haben wir bei einem Zweig des Skilltrees (zum Beispiel „Drohne“) bei jeder Fähigkeit, oder Upgrade mindestens eine Stufe erforscht, erhalten wir einen besonderen Bonus, welcher eine große Hilfe im Kampf ist. Die Welt zu erkunden ist also durchaus sinnvoll. Da man sich über die gesamte Karte bewegt gestaltet sich dies nicht als allzu umständlich, was den Spielfluss nicht beeinträchtigt.

 

Die Schattenseiten

Generell präsentiert sich Ghost Recon: Wildlands sehr gut, doch es gibt hier und da ein paar technische Mängel. So stockt das Spiel manchmal, was vor allem im Multiplayer zum Verbindungsabbruch führt. Auch ist die KI nicht unbedingt die schlaueste und verhält sich nicht immer realistisch. So schicken wir unsere drei KI-Kameraden in ein Gegner-Camp vor, während wir von oben mit der Drohne Feindeinheiten taggen. Es gibt wohl nichts Komischeres, als das sich Santa Blanca Kämpfer und CIA Soldaten gegenüber stehen und beide so tun, als würden sie den anderen nicht bemerken. Erst wenn man selbst den Angriffsbefehl gibt, oder man selbst gesehen wird, bricht plötzlich die Hölle auf Erden los und Kugeln fliegen einem um die Ohren.

Auch die unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen machen kaum einen Unterschied. So werden die Gegner weder klüger, noch stärker, sondern lediglich aufmerksamer, sprich, man wird schneller entdeckt. Dies kombiniert mit dem mauen Storytelling, lässt den Koop- deshalb wesentlich flotter und lustiger wirken, als den Singleplayermodus – vorausgesetzt die Verbindung bleibt bestehen.

 

[wptouch target=“non-mobile“]

Ghost Recon: Wildlands
Wertung der Redaktion: 

79/100

  • Publisher: Ubisoft
  • Getestet auf: PC
  • auch für: Xbox One, PS4
  • Preis: 54,99 € – 64,99 €

 

 

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25/30 Technik + Hohe Detailgenauigkeit
+ Schöne Grafik
+ Viele Details
+ Generell ein Augenschmaus
+ Abwechslungsreiche Flora
+ Überraschend gute Weitsicht
+ Lustige Radio-Gespräche im Hintergrund
- Unauffälliger Soundtrack
- Schreckliche Dialoge
22/30 Umfang + Große, offene Spielewelt
+ Recht lange Spieldauer
+ Unzählige Missionen
+ Großes Waffenarsenal
+ Waffenupgrades
+ Online Koop
+ Gutes Tutorial
- Einige Bugs
- Koop deutlich besser als Solo
24/30 Gameplay + Gutes Shooter-Gameplay
+ Toller Koop
+ Viele Sammelobjekte
+ „Gute-Laune-Shooter“
+ Meist gute Steuerung
+ Gute Fahrzeugsteuerung
+ Gute Atmosphäre
- Schwierigkeitsstufen unbedeutend
- Belanglose Story
- Dümmliche KI
8/10 Spezifisch + Riesiges, wunderschönes Bolivien
+ Viele Waffen und Upgrades
+ Wie ein riesiger Spielplatz
+ Gutes Shooter-Gameplay

- Story belanglos
- Dialoge fast schon peinlich schlecht

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[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
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Fazit:

[rating itemreviewed=“Ghost Recon: Wildlands“ rating=“79″ reviewer=“Roman Völkel“ dtreviewed=“27.04.2015″ best=“100″ worst=“0″]

Mit Ghost Recon: Wildlands hat Ubisoft einen tollen Koop-Shooter geschaffen, welcher euch in die wunderschöne Landschaft Boliviens schickt. Es gibt viel zu entdecken und zu sehen, bietet viele Möglichkeiten und viel Platz. Dabei ist es vor allem grafisch topp, vorausgesetzt ihr habt einen leistungsstarken PC und die aktuellsten Treiber.

Die Story ist ein flopp, ist eher belanglos, teilweise schüttelt man nur Kopf bei so manchen Gesprächen – „Fremdschämen“ ist das Stichwort. Doch Wildlands macht Spaß und das ist wohl das wichtigste. Der Taktikshooter will langsam und schleichend gespielt werden, denn auch wenn die KI nicht die klügste ist, können die Gegner in größeren Gruppen ordentlich Schaden austeilen. Auch wirkt alles sehr lebendig. Zwischen der bolivianischen Zivilbevölkerung tümmeln sich Anhänger der Santa Blanca, der Unidad und der Rebellen, welche sich schnell auf ein Feuergefecht einlassen.

Im Koop-Modus entfaltet Wildlands dann seine absolute Stärke. Es macht Spaß die Wälder mit Freunden zu durchstreifen, was ein richtiges Agenten-Felling aufkommen lässt. Schnappt euch einen Helikopter und drei Kumpels und erkundet die bolivianischen Berge und Täler.

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The Legend of Zelda: Breath of the Wild

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The Legend of Zelda: Breath of the Wild kommt als das Kaufargument der Switch auf den Markt und begeistert seine Kritiker. Es wird als eines der besten (Konsolen-) Spiele überhaupt gefeiert und genießt einen Wertungsdurchschnitt von 97 Prozentpunkten bei 86 Reviews auf Metacritic. Was hinter dem neuen Action Adventure von Nintendo steckt und warum ich nicht immer derselben Meinung bin, wie meine Tester-Kollegen, lest ihr im folgenden Text.

Open World – die Freiheit machen zu können was man will und wann man es will – ist ein modernes Spielkonzept, das man immer häufiger in großen AAA Titeln findet. Vor allem Ubisofts Spiele folgen und prägen diesen Trend seit Jahren. Das neue Zelda will hier mithalten und erscheint als ein Spiel, das vor Abwechslung, versteckter Orte und Rätsel nur so strotzt. Vom glühend heißen Vulkan, über windige & eiskalte Bergspitzen und wechselhaften Wüstenlandschaften, bis hin zu wundervoll blühenden Wäldern, muss man sich im neuen Zelda laufend an neue Bedingungen anpassen

Zu Beginn lernt man in einem kurzen Tutorial die Mechaniken des Spiels kennen. Klettern und sprinten verbrauchen Ausdauer. Das richtige Mischen von Kochzutaten ergibt nahrhafte Speisen, die nicht nur die Lebenspunkte wiederauffüllen, sondern auch andere Vorteile mit sich bringen können. Waffen und Schilde halten nicht ewig, sondern gehen im Kampf kaputt.

Anschließend wird man in die große, freie Welt entlassen. Viel, von all dem was man hier erleben und entdecken kann, verrät das Spiel nicht. Das Meiste muss man durch neugieriges Ausprobieren und zufälliges Entdecken selbst herausfinden. Zentrales Element dafür ist Links Shiekah Stein. In ihm schlummert magische Kraft, die sich Link zu Nutze machen kann.

Den Shiekah Stein erhält Link, wenn er zu Beginn des Spiels von einer unbekannten Stimme geweckt wird. Diese verrät uns ein bisschen was über die Geschichte von Breath of the Wild: Vor 100 Jahren hat der Dämon „Die Verheerung  Ganon“ Hyrule verwüstet und seine Bewohner in Angst und Schrecken versetzt. Er konnte allerdings ins Schloss Hyrule verbannt und unter Kontrolle gehalten werden. Nun droht er wieder zu neuen Kräften zu kommen und das Land endgültig zu zerstören. Link, der seit 100 Jahren in einem tiefen Schlaf liegt, wacht plötzlich wieder auf und soll es mit dem Dämon aufnehmen. Leider hat er alle Erinnerungen verloren. Im Laufe des Spiels erfahren wir daher immer mehr über die Geschehnisse der Vergangenheit. So haben die Menschen damals vier mächtige Titanen und eine Armee aus Roboter-Kriegern gebaut, um in einem letzten großen Kampf den Dämon zu besiegen. Dieser konnte aber mithilfe dunkler Magie alle mechanischen Gegner unter Kontrolle und so Hyrule unter seine Gewalt bringen. Links erste große Aufgabe ist es diese vier Titanen vom Fluch Ganons zu befreien und so die Chancen für den bevorstehenden Kampf deutlich zu verbessern.

Die vier Titanen Vah Rudania, Vah Ruta, Vah Medoh, Vah Naboris sind auf allen Ecken der Welt zu finden. Die Quest dazu erhält man schon recht zeitig im Spiel, womit man einen groben Anhaltspunkt hat, was man als nächstes machen soll. Jeder Titan hat spezielle Fähigkeiten und wurde von einem Helden vergangener Tage gesteuert, bis dieser von einem Diener Ganons unter Kontrolle gebracht wurde. Auf einen Kampf gegen die Diener sollte man sich sehr gut vorbereiten. Um aber überhaupt erst in einen Titanen zu gelangen, muss man Nebenquests erfüllen und Gegenstände suchen und sammeln.

Jeder Titan ist anders aufgebaut und erfordert ein anderes Vorgehen. Vah Ruta ist der Titan des Wasservolkes Zora. Er wurde von der Zora Prinzessin Mipha gesteuert. Um zu ihm zu gelangen, muss man zunächst die Gunst der Zora erlangen und Elektropfeile finden. Hat man sich nach einem kurzen Kampf Zugang zum Inneren des Titanen verschafft, muss man die Karte des Titanen finden, um so alle Schreine zu aktivieren. Diese aktivieren dann wiederum die zentrale Steuereinheit, die den Bewacher des Titanen – einen Diener Ganons – weckt. Nach dem erfolgreichen Kampf hat man die Kontrolle zurück erobert und der Held der damals den Titanen gesteuert hat, gewährt uns einen dauerhaften Bonus im Spiel: Nach der Befreiung von Vah Ruta hilft uns Prinzessin Mipha, in dem sie uns jedes Mal, wenn wir gestorben sind wiederbelebt und 4 zusätzliche Herzen schenkt. Hat man diese Fähigkeit einmal genutzt, muss man allerdings 25 Minuten warten, bis uns die Prinzessin wieder helfen kann.

Am Weg zu den Titanen und beim Erkunden der Welt trifft man laufend auf neue Orte, versteckte Dungeons und unzählige Gegner. Die Landschaft ist voll von Gegenständen und Zutaten zum Sammeln. Damit man aber nicht immer durch die halbe Welt laufen muss, wenn man zum Beispiel eine abgeschlossenen Quest beim Auftraggeber abgeben möchte, kann man sich entweder ein Pferd fangen und zähmen, oder man nutzt Teleportpunkte.

Pferde gibt es immer in der Nähe von Ställen. Fängt man ein Wildpferd ein – in dem man sich langsam von hinten nähert – und registriert es im Stall, kann man es immer mit einem Pfiff zu sich rufen. Um den Pfiff noch zu hören, darf das Pferd aber nicht zu weit weg sein. Pferde zu zähmen lohnt sich auf jeden Fall, da man so wesentlich schneller unterwegs ist und im Kampf gegen Gegner einen strategischen Vorteil hat.

Teleportpunkte findet man bei Schreinen und Türmen. Insgesamt 15 Türme lassen sich im Spiel finden und besteigen. Diese schalten nicht nur einen Punkt für den Teleport frei, sondern decken auch die Karte in diesem Gebiet auf. Da die Türme meistens recht hoch sind, hat man von oben einen sehr guten Ausblick und kann interessante Orte – zum Beispiel Schreine – mit dem Fernglas auf der Karte markieren.

Schreine sind Tore zu Dungeons und ebenfalls Teleportpunkte. In ihnen findet man Schatzkisten, muss Gegner bezwingen und Rätsel mit Hilfe der Kräfte des Shiekah Steins lösen. Am Ende eines solchen Dungeon erhält man ein Zeichen der Bewährung. Hat man vier solcher Zeichen gesammelt, kann man sie bei bestimmten Statuen, in einem Gebet, gegen ein zusätzliches Herz oder mehr Ausdauer eintauschen.

Was mir besonders gut gefällt

Am meisten gefällt mir am neuen Zelda die offene, große und wahnsinnig abwechslungsreiche Welt. Man hat jederzeit die Möglichkeit überall hinzugehen, sich von interessant erscheinenden Dingen am Horizont anziehen zu lassen, zurückzulehnen und zu warten, welches neue Abenteuer hier wohl wieder wartet. Hinzu kommt ein wunderschönes Art Design. Die Grafik mag nicht mit aktuellen Titeln mithalten können, das Design ist aber stimmig und einfach bezaubernd.

Die Story wirkt anfangs etwas aufgesetzt, zieht dann aber gut an und wird am Ende nochmal richtig spannend. Die Hauptquests – beispielsweise die, der vier Titanen – sind sehr durchdacht und bieten einen tollen Mix aus Kampf und Rätsel.

Arten, Typen und Vorgehensweisen der Gegner könnten unterschiedlicher nicht sein. Erst im Laufe des Spiels merkt man, wie man welche Gegner am besten besiegt, wo ihre Schwächen liegen und welchen man lieber aus dem Weg gehen sollte, wenn man nicht wirklich gut vorbereitet ist.

 

Was mir nicht so gut gefällt

Der Touchscreen der Switch funktioniert im Spiel leider nicht. Dabei wäre es schön gewesen zumindest selbst zu entscheiden, ob man die Funktionen des Touchscreens, zum Bedienen des Menüs oder Inventars, verwenden möchte oder nicht.

Das Spiel ist an einigen Stellen synchronisiert. Meistens jedoch nicht. Was alteingesessene Zelda-Fans als große Neuerung feiern, finde ich nicht konsequent genug umgesetzt. Warum nicht alle Dialoge synchronisieren?

Zu Beginn war das Spiel für mich sehr frustrierend. Ich wusste nicht, wo ich hin gehen sollte und dort wo ich dann hingewandert bin, bin ich im Kampf sehr schnell gestorben. Die Ausdauer reicht anfangs nicht aus um lange zu sprinten, oder hohe Berge zu erklimmen. Erst mit mehr gelösten Schreinen – sprich, mehr Ausdauer und Herzen – und vor allem mit den Boni eroberter Titanen, hat dieser Frust nachgelassen und das Spiel endlich richtig Spaß gemacht. Ich musste auch nicht mehr dauernd vor Gegnern davonlaufen.

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The Legend of Zelda: Breath of the Wild
The Legend of Zelda: Breath of the Wild Wertung der Redaktion: 

90/100

  • Publisher: Nintendo
  • Getestet auf: Switch
  • auch für: WiiU
  • Preis: 59,99€

 

 

 
27/30 Technik + schönes Art-Design
+ Soundtrack
+ Cell-Shading
- detailarme Texturen (matschig)
30/30 Umfang + riesige, abwechslunsgreiche Spielwelt
+ Lange Spieldauer
+ zahlreiche Haupt- und Nebenquests
+ viele Schreine und Türme
+ viele Waffen und Items
25/30 Gameplay + wird immer besser
+ Gegner unterschiedlich
+ viel zu tun und zu entdecken
- Dungeons oft sehr leicht
- Spiel anfangs frustrierend
8/10 Spezifisch + Akku der Switch hält 3 Stunden
+ liebenswerte Charaktere
+ faires Speichersystem

- keine vollständige Synchro
- kein Touch-Support

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[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
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Fazit:

[rating itemreviewed=“The Legend of Zelda: Breath of the Wild“ rating=“90″ reviewer=“Gregor Lorbek“ dtreviewed=“14.03.2017″ best=“100″ worst=“0″]

Alles in allem ist Zelda: Breath of the Wild ein absolut gelungenes Spiel. Ich würde es nicht als bestes Spiel überhaupt, auch nicht als bestes Action Adventure überhaupt bezeichnen, aber den Titel des besten Switch Spiels hat es sich doch allemal verdient. Obwohl Leute, die noch nie Zelda gespielt haben etwas Eingewöhnungszeit brauchen werden, wird das Spiel mit zunehmender Spieldauer immer besser.Anfänglicher Frust in Kämpfen keine Chance zu haben, andauernd neue Waffen suchen zu müssen und nicht wirklich zu wissen, wohin man als nächstes gehen soll verschwindet mit zunehmender Spieldauer. Je mehr Herzen und Ausdauer man gesammelt. Türme bestiegen und Titanen besiegt hat, je weiter man mit der Story voran geschritten ist, desto besser wird Links neuestes Abenteuer.

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