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Pixel 10 Pro Fold im Test- eine erkenntnisreiche Zeit

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In den letzten Jahren habe ich Foldables meist aus der Ferne beobachtet – faszinierend, aber immer mit einer gesunden Skepsis. Doch mit dem Google Pixel 10 Pro Fold ist der Punkt erreicht, an dem ich das Experiment wagen muss. Es ist mein allererstes Mal mit einem Foldable. Ich möchte herausfinden ob die Technik 2026 endlich so weit ist, dass sie meinen Alltag wirklich bereichert, oder bleibt das faltbare Display nur ein teures Gimmick? Das und mehr könnt ihr hier in diesem Review lesen.

Benchmarks sind nicht alles!

Das Erste, was auffällt, ist das neue zahnradlose Scharnier des Pixel 10 Pro Fold. Es fühlt sich sehr solide an und soll laut Google über ein Jahrzehnt halten. Das kann ich natürlich innerhalb des Testzeitraumes nicht nachprüfen, aber ein paar Jahre wird es bei angemessener Bedienung schon funktionieren. Aufgeklappt halte ich ein gewaltiges 8-Zoll-Display in meinen Händen, was einem kleinen Tablet gleicht. Es hat eine Spitzenhelligkeit von 3000 Nits und selbst bei direkter Sonneneinstrahlung ist der Bildschirm sehr gut ablesbar. Das 6,4-Zoll-Außendisplay fühlt sich im geschlossenen Zustand, fast wie ein normales Smartphone an. Ein echtes Highlight ist die erstmalige IP68-Zertifizierung eines Klapphandys. Diese Zertifizierung garantiert das das Gerät sowohl staubdicht als auch gegen dauerhaftes Untertauchen in Wasser (bis zu 1,5 Meter für 30 Minuten) geschützt ist. Bisherige Foldables boten oft nur einen Spritzwasserschutz, aber keine offizielle Zertifizierung gegen das Eindringen von Staub. Dies ist somit eine Premiere auf dem Markt und die Konkurrenz wird dies sicherlich bald auch bei ihren eigenen Geräten anbieten.

Unter der Haube schlägt der neue Tensor G5. In Kombination mit ausreichenden 16 GB RAM, ist die Bedienung flüssig und Ruckler sind somit nicht existent. Spielen ist mit dem Tensor G5 natürlich auch möglich. Die besseren graphischen Einstellungen sind nur bei der Konkurrenz wie zum Beispiel Samsung möglich. Das Multitasking unter Android 16 macht auf dem großen Screen richtig Spaß. Auch dieses Review habe ich auf dem Pixel 10 Pro Fold geschrieben. Ich musste mich zwar erst auf die geteilte Tastatur umgewöhnen, was einige Tage dauerte, aber danach kein Problem mehr dargestellt hat. Besonders das neue „Magic Cue“-Feature, welches kontextbezogene Infos aus meinen Mails oder Kalendern direkt in Apps vorschlägt, spart im Alltag schon einiges an Zeit. Ich habe es kaum benutzt, aber dieses Feature ist definitiv ein „nice to have“. Google verspricht zudem Updates bis ins Jahr 2032, was das Gerät zu einer langfristigen Investition und zukunftssicher macht.

Die Kamera-Hardware wurde selbstverständlich optimiert. Die 48-MP-Hauptkamera liefert die gewohnt sehr gute Pixel-Bildqualität. Natürliche Farben, ein starker Dynamikumfang, sowie eine schnelle Verschlusszeit machen fast jedes Bild zu einem Hingucker. Der 5-fache optische Zoom des Teleobjektivs ermöglicht scharfe Aufnahmen aus der Distanz, und dank Funktionen wie „Mich hinzufügen“ oder dem magischen Editor sind der Kreativität, wie bei den Vorgängern, kaum Grenzen gesetzt. Eine kleine Kritik muss ich hier trotzdem loswerden. Die Bilder wirken manchmal einen Tick weicher als beispielsweise bei meinem Vorgängermodell dem Pixel 9 Pro XL, was jedoch nur im direkten Vergleich auffällt. Im Großen und Ganzen hat mich die Hardware der Kamera, sowie die Software durchaus positiv überrascht. Ich hätte nicht gedacht, dass ein Fold Smartphone ansatzweise an die normalen Flaggschiffe rankommt. Mit dem 5015 mAh großen Akku hält das Pixel 10 Pro Fold, bei normaler Nutzung, ungefähr 2 Tage. An einigen Tagen habe ich mehr Bildschirmzeit gehabt und bin dennoch gut durch den Tag gekommen. Auch wenn das Laden mit 30 Watt im Vergleich zur Konkurrenz etwas gemächlicher ist, punktet Google hier mit der neuen Qi2-Zertifizierung für magnetisches kabelloses Laden. Eine volle Ladung (30 Watt) dauert ungefähr 1 Stunde, was in meinen Augen vollkommen in Ordnung ist.

Meine Eindrücke des Pixel 10 Pro Folds?

Das aktuelle Pixel 10 Pro Fold ist für mich persönlich ein sehr faszinierendes Stück Technik. In puncto Gehäusedicke und Gewicht ist etwas massiver als das Galaxy Z Fold 7. Diesen Umstand macht es jedoch durch eine für mich überlegene Ergonomie wett. Besonders das breitere Format des Außendisplays fühlt sich in der Hand wie bei einem normalen Smartphone an. Das Tippen von Nachrichten fühlt sich spürbar natürlicher an und ich habe weniger Fehler gemacht als zuerst befürchtet. Ein lang ersehntes Highlight der Google Community ist die Einführung von Pixel Snap auf Basis des Qi2-Standards. Dies ermöglicht die nahtlose Nutzung von magnetischem Zubehör wie Wallets oder Autohalterungen, ohne dass man das edle Design hinter einer speziellen Hülle verstecken muss. Ich finde es generell sehr schade, das man Smartphones aufgrund ihrer Fragilität in nicht besonders schöne Hüllen stecken muss.

In Sachen Ausdauer und Langlebigkeit spielt das Gerät in der obersten Liga mit. Der üppige 5015 mAh Akku bringt mich, wie schon oben erwähnt, souverän über anderthalb bis zwei Tage. Bei stärkerer Nutzung schaffe ich dennoch locker einen ganzen Tag und habe am Abend noch genügend Energie übrig. Das Scharnier des Pixel 10 Pro Fold ist nicht nur innovativ, sondern vermittelt auch eine hochwertige Haptik beim öffnen und schließen des Gerätes. Ein weiteres Highlight ist die IP68-Zertifizierung. Das schafft ein beruhigendes Gefühl in mir. Dank dieser Zertifizierung weiß ich, dass Wasser und Staub keine Chance haben und das Fold länger intakt bleibt. Auch die Hardware der Kamera liefert dank der exzellenten Google KI-Optimierung und des präzisen 5-fach optischen Zooms tolle Schnappschüsse. Der Tablet-Modus des Folds wertet meinen Workflow massiv auf.

– echtes Multitasking im Split-Screen: ich kann Bilder oder Texte direkt von einer App in die andere (z. B. von Chrome direkt in eine E-Mail) schieben.

Pocket-Cinema stets dabei: Für den Medienkonsum ist dieses Format unschlagbar. Filme beziehungsweise Videos wirken auf dem fast quadratischen Display deutlich imposanter als auf schmalen Standard-Handys.

-Mehr vom Gaming: ich sehe mehr vom Spiel selbst und die Daumen verdecken nicht das meiste vom Display.

verbesserte Produktivität: Excel-Tabellen oder lange PDF-Dokumente lassen sich ohne ständiges Zoomen lesen und bearbeiten. E-Mails haben links eine Inbox und rechts befindet sich die geöffnete Mail.

Kamera-Features: Wenn ich jemanden fotografiere, kann die Person sich auf dem Außendisplay selbst sehen, während ich auf dem großen Innendisplay die volle Kontrolle habe. Des weiteren kann ich das Handy halb aufklappen und wie ein Stativ hinstellen. Das Display teilt sich dann in einen Sucher (oberhalb) und die Bedienelemente (unterhalb). Beides eine sehr praktische Funktion.

Wie immer gibt es auch einige Kritikpunkte auf die ich eingehen möchte. Die optische Asymmetrie zwischen den runden Displayecken und dem kantigen Rahmen des Außendisplays könnte einigen nicht gefallen. Das ist eine Entscheidung der Designer gewesen, welches zum Wiedererkennungswert des Pixel 10 Pro Fold beiträgt. Sollte euch so ein Design nicht gefallen, seid ihr vielleicht beim Samsung Z Fold 7 besser aufgehoben. Ein echter Dorn im Auge vieler Technikenthusiasten ist zudem die Ladegeschwindigkeit. Das mit nur 30W kabelgebundene und 15W kabellose Laden ist für ein High-End-Modell im Jahr 2026 nicht angebracht. Zumindest das kabelgebundene Laden hätte ruhig etwas schneller sein können. 90 Watt würde ich sehr für das nächste Modell begrüßen. Angesichts der von mir erwähnten Kritikpunkte ist die ursprüngliche Preisempfehlung von 1.899 € ein wenig zu hoch angesetzt. Eine Preisempfehlung von 1399€ würde sicherlich viele zögerliche Kunden anlocken und den Marktanteil von Foldables deutlich anheben. Laut einer Marktanalyse liegt der Anteil der Foldables bei 2,5% des Gesamtmarktes, weshalb sie weiterhin ein Nischenprodukt bleiben werden. Meine Empfehlung an die Hersteller- Preise senken und dadurch die Attraktivität steigern. Ja man verliert dadurch einen Teil des Gewinns, jedoch gewinnt man dadurch wiederum viele neue Kunden, welche positive Mundpropaganda betreiben.

Pixel 10 Pro Fold im Test- eine erkenntnisreiche Zeit
Fazit
Der Test mit dem Google Pixel 10 Pro Fold hat mir sehr viel Spaß gemacht und brachte auch viele Erkenntnisse. 70 Prozent der Zeit nutzte ich das Fold im zusammengeklappten Zustand, also wie ein normales Smartphone. Sobald ich es aber aufgemacht habe, eröffnete sich mir eine neue Welt. Das anschauen von Filmen sowie Serien ist auf dem größeren Display viel angenehmer und zwei Apps gleichzeitig zu benutzen, machte das Arbeiten viel komfortabler. Ich hoffe das Foldables in Zukunft ihr Nischendasein verlassen und von der breiteren Masse akzeptiert wird. Die Kombination aus Smartphone und Tablet in einem Gerät bietet nicht nur viele Vorteile, sondern gleichzeitig ein ganz anderes Gefühl.
Technik
90
Umfang
86
Bedienung
94
Spezifisch
95
Leserwertung0 Bewertungen
0
Besser
Smartphone und Tablet in einem Gerät
3000 Nits Spitzenhelligkeit
IP68 Zertifizierung
zahnradloses Scharnier
Tensor G5 mit 16 GB RAM
Android 16 und Support bis 2032
mit dem Akku komme ich locker über einen Tag
Pixel Snap (Qi2 Standard)
Wireless Charging (15 Watt)
Schlechter
optische Asymmetrie des äußeren Displays könnte nicht jedem gefallen
30 Watt kabelgebundenes Laden nicht zeitgemäß
UVP etwas zu hoch angesetzt (ein geringerer Preis würde eine breitere Masse ansprechen)
91
Wertung

HyperX Knight Rucksack im Test- der perfekte Begleiter?

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Wer sein komplettes Setup sicher von A nach B bringen will, stößt mit einem normalen 0815-Rucksack schnell an seine Grenzen. Der HyperX Knight verspricht mit seinen 22,6 Litern Volumen und einem durchdachten Clamshell-Design die Lösung für Gamer zu sein. Ob der Mix aus Rucksack und Duffel-Bag im Alltag wirklich überzeugen kann, könnt ihr in unserem Test lesen.

Speziell für Gamer konzipiert

Der HyperX Knight Rucksack ist speziell für Gamer konzipiert, welche ihre komplette Ausrüstung sicher und organisiert transportieren von A nach V transportieren wollen. Er bietet ein großzügiges Innenvolumen von 22,6 Litern Fassungsvermögen und ist so bemessen, dass er Laptops bis zu einer Größe von 16 Zoll (das sind circa 41 cm) problemlos aufnehmen kann. Mit seinen Maßen von etwa 48,2 x 27,9 x 12,7 cm und einem Gewicht von rund 907 Gramm wirkt er robust, qualitativ hochwertig und ist dennoch leicht genug für den täglichen Gebrauch oder auf Reisen. Solltet ihr also mit eurem Gaming-Laptop unterwegs sein, oder gerne LAN-Parties besuchen, scheint dieser Rucksack die optimale Wahl zu sein.

Das Design und die Möglichkeiten

Ein besonderes Highlight ist das bereits erwähnte Clamshell-Design, bei welchem sich der Rucksack wie eine Muschel weit aufklappen lässt. Dies erleichtert nicht nur das Packen, sondern beschleunigt auch zum Beispiel die Sicherheitskontrollen am Flughafen, solltet ihr viel auf Reisen sein. Im Inneren sorgen vier Reißverschlusstaschen und spezielle Fächer für Ordnung, sodass neben dem Notebook auch Tastatur, Controller, Kabel und Powerbanks ihren festen Platz finden. Für Kleidung gibt es sogar ein praktisches, faltbares Bodenfach.

Außen überzeugt der Rucksack durch sein widerstandsfähiges Design aus wetterbeständigem und recyceltem 600D-Polyester, welches die Hardware vor Regen und Stößen schützt. Der HyperX Knight ist zudem äußerst flexibel in der Handhabung, welches verschiedene Transportmöglichkeiten bietet:

Klassisch: Als Rucksack mit gepolsterten Schultergurten.

Duffel-Style: Die Schultergurte lassen sich verstauen und mit dem mitgelieferten Gurt kann ich den Rucksack wie eine Sporttasche über der Schulter tragen.

Reise-Feature: Er verfügt über eine Trolley-Durchführung, mit welchen ich ihn einfach am Griff deines Rollkoffers befestigen kann. Sehr praktisch und bequem.

Optisch bleibt der HyperX Knight der Marke mit sienen klassischen Akzenten, einem speziellen Innenfutter und einem abnehmbaren HyperX-Patch treu. Dank der verstaubaren Gurte und der Trolley-Halterung macht er unterwegs eine sehr gute Figur. Der Rucksack sieht professionell genug für den Alltag aus, ohne seine Gaming-Wurzeln zu verleugnen. Ich habe natürlich im Laufe des Testzeitraumes einige Punkte gefunden, welche einige als problematisch sehen könnten:

– Die Polsterung der Schultergurte ist zwar vorhanden, aber für sehr lange Fußmärsche mit maximalem Gewicht, könnte es ruhig mehr Polsterung sein. Ein Hüftgurt zur besseren Lastverteilung wäre auch wünschenswert gewesen.

– das 600D Polyester ist ein solides Material im mittleren Preissegment. Ob die Reißverschlüsse und Nähte bei dauerhafter Überladung an ihre Grenzen kommen könnten, wird die Zeit zeigen. Doch bis jetzt haltet das Material sehr gut.

– fehlendes Trinkflaschenfach

– Man muss trotz gutem Design umsichtig packen. Das Laptopfach ist so platziert, dass bei ungeschicktem Packen (z. B. harte Gegenstände im Hauptfach) Druck auf das Gerät entstehen könnte.

Die Kritikpunkte mögen sich gravierend anhören, sind es aber nicht. Das ist Kritik auf hohem Niveau. Solltet ihr also nach einem passenden Rucksack für euer Gaming Equipment suchen, könnte der HyperX Knight eine gute Lösung sein.

HyperX Knight Rucksack im Test- der perfekte Begleiter?
Fazit
Seid ihr viel unterwegs und wollt dennoch nicht auf euer Hobby, dem Gaming, verzichten? Dann könnte der HyperX Knight eine Lösung für euch sein. Das Design, die Verarbeitung, die unglaublich vielen Fächer, das wetterbeständige Material oder die verschiedenen Tragemöglichkeiten, haben mich im Test durchaus überzeugt. Dennoch darf die Polsterung an den Schultergurten ruhig etwas mehr sein und ein Trinkflaschenfach gibt es leider auch nicht. Nichtsdestotrotz ist der HyperX Knight ein sehr guter Rucksack und eine gute Option für wandernde Gamer, welche jederzeit ihr Equipment bei sich haben wollen.
Material
89
Umfang
98
Tragekomfort
82
Spezifisch
88
Leserwertung0 Bewertungen
0
Besser
22,6 Liter Fassungsvermögen
modernes Design
3 in 1 Trageoptionen
Laptops bis 16 Zoll
viele Fächer und Taschen
wetterbeständiges 600D Polyester
gute Verarbeitung
Langlebigkeit der Nähte und Reißverschlüsse zeigen sich im Laufe der Zeit (im Testzeitraum gute Performance)
Brustgurt
auch für den Alltag geeignet
Preis / Leistung
Schlechter
Polsterung der Schultergurte dürfen mehr sein
Hüftgurt wäre wünschenswert gewesen zur besseren Lastverteilung
fehlendes Trinkflaschenfach
man muss, trotz gutem Design, umsichtig packen
89
Wertung

Razer Kishi V3 im Test- ein guter mobiler Gaming-Controller?

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Mit Smartphones halten wir heutzutage ein mächtiges technisches Gerät in unseren Händen. Warum nutzen wir diese täglichen Begleiter also nicht für unser liebstes Hobby- dem Gaming? In der jüngsten Vergangenheit haben die Entwickler die Spieleentwicklung deutlich vorangetrieben und auch durchaus brauchbare Titel in den Stores gebracht. Dank der immer besseren Möglichkeiten des Streamings, zum Beispiel Amazon Luna, sind wir Gamer in der Lage auch vollwertige Spiele auf den Smartphones zu spielen. Da ich ungern mit dem Touchscreen spiele, habe ich ein Testmuster zum Razer Kishi V3 erhalten. Wie sich das Gerät in der Praxis schlägt, erfährt ihr hier im Test.

Das Design des Razer Kishi V3 überzeugt mich!

Die Verpackung der Razer Kishi V3 präsentiert sich im typisch schwarz-grünem Razer-Design und ist auf den Premium-Charakter des Controllers abgestimmt. Die Verpackung enthält neben dem hochwertig verarbeiten Gamepad-Controller selbst nur noch zwei Sätze Gummipuffer für unterschiedliche Smartphone-Größen, eine Anleitung und die typischen Razer-Sticker. Die Optik des Controllers ist teilweise transparent in einem mattem Weiß. Es ist eine Mischung aus modernem Minimalismus und dem nostalgischen Look von Gaming-Hardware der 90er/2000er Jahre. Ich bin selbst überrascht, wie gut mir das Design gefällt. Das Gamepad bietet Full-Size-Griffe, welche auch bei langen Sessions gut in der Hand liegen und dadurch die Finger nicht verkrampfen. Der ausziehbare Steg ist stabil genug, um auch größere Smartphones mit Hülle aufzunehmen. Die Phantom White Edition liegt preislich ungefähr bei circa 120 €.

Die Technik im Detail

Der Razer Kishi V3 setzt bei der Verbindung auf einen direkten USB-C-Anschluss, welches eine latenzfreie Eingabe garantiert und ihn mit sehr vielen Smartphones kompatibel macht (iPhones ab Model 15). Das große Highlight der Steuerung sind für mich die verbauten TMR-Analogsticks, welche extrem präzise arbeiten und bauartbedingt immun gegen den gefürchteten Stick-Drift sind. Was genau ist der Unterschied zwischen der bereits etablierten Hall-Effekt- und der TMR-Technologie. Beide Technologien haben gemeinsam, dass sie kontaktlos mit Magneten arbeiten. Das bedeutet, kein physischer Abrieb, also theoretisch kein Drift mehr.

– Hall-Effekt misst die Spannung, welche entsteht, wenn ein Magnetfeld senkrecht auf einen stromdurchflossenen Leiter wirkt. Das Signal ist oft relativ schwach und muss verstärkt werden. Die Technik bietet eine gute Präzision, kann aber bei extrem feinen Bewegungen manchmal ein leichtes „Rauschen“ im Signal haben. Zudem benötigt es permanent eine gewisse Menge an Strom, um das Magnetfeld bzw. die Spannung zu überwachen.

– TMR (Tunneling Magnetoresistance) nutzt hingegen die Quantenmechanik. Es wird die Änderung des elektrischen Widerstands gemessen, wenn sich ein Magnetfeld über einen speziellen Schichtaufbau bewegt. Das Signal ist wesentlich stärker und sauberer. Es hat eine höhere Auflösung, was bedeutet, dass selbst winzigste Bewegungen des Sticks exakter an das Spiel weitergeben werden. Für kompetitive Gamer ist das ein spürbarer Vorteil. Des Weiteren ist es energieeffizienter und verbraucht nur einen Bruchteil des Stroms von Hall-Effekt-Sensoren.

Während Hall-Effekt-Sticks bereits ein riesiges Upgrade gegenüber den alten Standard-Sticks (Potentiometern) waren, ist die TMR-Technologie die nächste Evolutionsstufe. Bei den Tasten kommen mechanische Mikroswitches zum Einsatz, welche ein bekanntes klickendes Feedback geben, wie man es von Gaming-Mäusen kennt. Zusätzlich verfügt der Razer Kishi V3 über zwei programmierbare Multifunktionstasten auf der Rückseite. Für die Immersion sorgt die Sensa HD Haptics Technologie, welche gute Vibrationen liefert. In Sachen Konnektivität bietet der Controller zudem einen 3,5 mm Audio-Anschluss für Kopfhörer sowie einen USB-C Passthrough-Port, mit dem ich mein Handy während des Spielens aufladen kann. Das scheint auf den ersten Blick keine wichtige Designentscheidung zu sein, ist auf den zweiten Blick jedoch ein Gamechanger. Mit einem Gewicht von etwa 270 g und den Maßen von ca. 22,8 x 10,8 x 5,5 cm (im ausgefahrenen Zustand) bietet der Gamepad-Controller eine für mich angenehme Ergonomie. Wer nach einem guten Gamepad-Controller für sein Smartphone sucht, und gewillt ist etwas mehr Geld für eine gute Technologie in die Hand zunehmen, bekommt mit dem Razer Kishi V3 ein tolles Produkt.

Razer Kishi V3 im Test- ein guter mobiler Gaming-Controller?
Fazit
Mit Smartphones halten wir heutzutage ein mächtiges technisches Gerät in unseren Händen. Warum nutzen wir diese täglichen Begleiter also nicht für unser liebstes Hobby- dem Gaming? Wenn es euch so wie mir geht, dann spielt ihr lieber mit einem Controller als über den Touchscreen. Das Razer Kishi V3 sieht nicht nur Schick aus, es liegt auch angenehm in der Hand. Die präzisen TMR-Analogsticks, der stabile ausziehbare Steg, die zwei programmierbaren Multifunktionstasten oder der USB-C Passthrough-Port, runden das Paket ab. Einzig der teurere Preis und das Material der ausziehbaren Brücke, kann das sonst so überzeugende Gesamtbild etwa trüben. Wer jedoch nach einem guten mobilen Gamepad-Controller für sein Smartphone sucht, und gewillt ist etwas mehr Geld in die Hand zunehmen, bekommt mit dem Razer Kishi V3 ein tolles Produkt.
Technik
94
Umfang
82
Gameplay
90
Spezifisch
90
Leserwertung0 Bewertungen
0
Besser
minimalistisches modernes Design
teilweise transparentes mattes Weiß
zwei Sätze Gummipuffer für die unterschiedlichsten Smartphones
stabiler ausziehbarer Steg
präzise TMR-Analogsticks
mechanische Mikroswitches bei den Tasten
zwei programmierbare Multifunktionstasten
3,5 mm Audio-Anschluss
USB-C Passthrough-Port zum angenehm Laden während dem Gaming
Gewicht von 270g ist noch im angenehmen Rahmen
solide Vibration
Schlechter
etwas teuerer als andere Anbieter
ausziehbare Brücke könnte aus hochwertigerem Material bestehen
90
Wertung

HyperX Flipcast im Test- ein Mikrofon für alle Fälle?

Schlank, schwarz und eine gute Klangqualität? Das HyperX Flipcast verspricht eine professionelle Audioqualität im kleinen Format. Mit praktischen Features wie der kapazitiven Stummschaltung und einer einfachen USB-C-Anbindung tritt es gegen eine Vielzahl an Konkurrenten an. Ob das HyperX Flipcast im Alltagstest überzeugt oder doch nur QuadCast Light ist, erfahrt ihr in unserem Review.

Verpackung und der erste Eindruck

Schon beim Auspacken des HyperX Flipcast wird klar, dass man auf ein funktionales und zugleich ansprechendes Design setzt. Die Verpackung ist schlicht gehalten und es wird auf unnötigen Plastikmüll verzichtet, was ich sehr begrüße. Dabei wird selbstverständlich nicht der Schutz des Mikrofons vernachlässigt. Im Inneren findet man alles, was für den sofortigen Start (Plug-and-Play) nötig ist. Neben dem Mikrofon selbst, liegt ein ausreichend langes USB-C auf USB-C Kabel, ein Adapter von USB-C auf USB-A und eine Stofftasche, bei. Des Weiteren ist ein Montage-Adapter (3/8 Zoll auf 5/8 Zoll) für gängige Mikrofonarme enthalten ist, was nicht immer selbstverständlich ist. Die Kurzanleitung ist präzise und führt einen in wenigen Schritten durch die Einrichtung, sodass man innerhalb von ein paar Minuten aufnahmebereit ist, sofern man einen Standfuß oder einen Mikrofonarm besitzt. Da ich beides noch nicht besaß, bestellte ich mir einen flexiblen Arm mit einer Tischklemme. Ein simpler Standfuß, um gleich loslegen zu können, wäre schon angenehm gewesen.

Quelle: HyperX

Das HyperX Flipcast hat mich überrascht

Seid ihr auf der Suche nach einem Mikrofon, welches den Spagat zwischen unkomplizierter USB-Nutzung und einem professionellem XLR-Setup meistert, dann solltet ihr hier genauer hinsehen. Mit einem Gewicht von stolzen 575 Gramm, fühlt sich das Mikrofon bereits beim Auspacken massiv und hochwertig an. Die Inbetriebnahme war einfach und schnell. Dank USB-C ist es ein echtes Plug-and-Play-Gerät für den PC, was ideal für schnelles Podcasting oder spontane Gaming-Sessions ist. Wer später dennoch sein Setup upgraden möchte, muss kein neues Mikrofon kaufen. Über den 3-poligen XLR-Anschluss lässt es sich jederzeit problemlos in professionelle Ketten mit Audio-Interfaces und Mischpulten integrieren.

Technisch spielt das Mikrofon ganz oben mit und kann überzeugen. Im USB-Modus liefert es eine beeindruckende Auflösung von 32-Bit / 192 kHz. Das ist definitiv weit mehr, als für die meisten Standard-Anwendungen nötig wäre. Dadurch bietet das Mikrofon enorme Reserven für die Nachbearbeitung. Mit einem Frequenzbereich von 20 Hz bis 20 kHz werden sowohl das tiefere Stimmen als auch die feinen Details in den Höhen präzise eingefangen. Das Signal-Rausch-Verhältnis von 110 dB sorgt dafür, dass die Aufnahmen glasklar bleiben, ohne ein störendes Eigenrauschen des Mikrofons.

Da es sich um ein dynamisches Mikrofon mit Nierencharakteristik (Kardioid) handelt, ist es wie für Home-Offices oder Gaming-Zimmer geschaffen, welche akustisch nicht perfekt optimiert sind. Es fokussiert sich auf die Schallquelle direkt vor der Kapsel und blendet dabei störende Hintergrundgeräusche, wie zum Beispiel Tastaturgeklapper, Lüftergeräusche, Stimmen oder TV-Geräusche effektiv aus. Mein Gaming-Bereich befindet sich auf einem Schreibtisch im Wohnzimmer, wo meine Frau im Hintergrund TV schaut. Der größte Teil der Hintergrundgeräusche könnte das HyperX Flipcast sehr gut herausfiltern, welche nicht in TeamSpeak zu hören waren.

Zusätzliche Funktionen und Design

Das Highlight des FlipCast ist die namensgebende Flip-to-Mute-Funktion, beziehungsweise die Tap-to-Mute-Taste, welche ein blitzschnelles Stummschalten ermöglicht. Das ist ideal für hitzige Gaming-Sessions, Live-Streams oder wenn die Ehefrau etwas von einem möchte. Das zentrale Element an der Hardware ist der praktische Multifunktionsregler. Mit ihm lassen sich die Mikrofonverstärkung, die Kopfhörerlautstärke sowie der Monitor-Mix direkt am Gerät steuern. So muss ich nicht erst mühsam in die Windows-Einstellungen gehen und nach irgendwelchen Option suchen. Besonders praktisch für die visuelle Kontrolle ist der eingebaute LED-Pegelmeter. Zusammen mit der anpassbaren RGB-Beleuchtung und einer integrierten Clip-Warnung, die sofort signalisiert, wenn das Signal übersteuert, behält man die Audioqualität jederzeit im Blick.

Im Inneren arbeitet eine dynamische Kapsel, welche von Haus aus auf eine klare Stimmwiedergabe getrimmt ist. Um störende Nebengeräusche zu minimieren, verfügt das Mikrofon über:

  • eine interne Stoßdämpfung, welche Erschütterungen am Schreibtisch abfängt
  • einen integrierten Schaumstoff-Windschutz, der Plosivlaute (wie „P“- oder „B“-Geräusche) effektiv dämpft

Das volle Potenzial entfaltet das FlipCast, wie jedes der HyperX-Produkte, in Kombination mit der HyperX NGENUITY 3 Software. Hier finden sowohl Profis als auch Einsteiger gleichermaßen nützliche Werkzeuge. Zum Beispiel verbindet ein integrierter Limiter Clipping, während der automatische Pegelmodus die Lautstärke konstant hält. Mit anpassbaren EQ-Filtern, einem Hochpassfilter (gegen tiefes Brummen) und einem Presence Boost hingegen, lässt sich die Stimme für maximale Verständlichkeit nach Lust und Laune optimieren.

Quelle: HyperX
HyperX Flipcast im Test- ein Mikrofon für alle Fälle?
Fazit
Bis zu diesem Test habe ich stets ein Gaming Headset mit integriertem Mikrofon verwendet. An ein separates qualitativ hochwertiges Plug-and-Play-Mikrofon habe ich nicht gedacht. Doch das HyperX Flipcast hat mich eines besseren belehrt. Die Audioqualität ist um Welten besser und vor allem klarer. Wer später noch sein Setup upgraden möchte, muss nicht zwangsläufig ein neues Mikrofon kaufen. Über den 3-poligen XLR-Anschluss lässt sich das HyperX Flipcast jederzeit problemlos in professionelle Ketten mit Audio-Interfaces und Mischpulten integrieren. Der Preis von etwa 230€ geht, meiner Meinung nach, vollkommen in Ordnung. Jedoch hätte ich mir ein Standfuß oder irgendeine simple Art der Fixierung in der Verpackung gewünscht, sodass ich wirklich gleich loslegen kann. Wer ein Mikrofon mit Studioqualität sucht, könnte hier fündig werden.
Umfang
85
Technik
96
Bedienung
88
Spezifisch
90
Leserwertung0 Bewertungen
0
Besser
kein unnötiger Plastikmüll in der Verpackung
Lieferumfang
Plug-and-Play und XLR-Setup jederzeit möglich
gute Technik sorgt für glasklaren Ton
dynamisches Mikrofon (störende Geräusche werden reduziert)
Tap-to-Mute-Taste
praktischer Multifunktionsregler
interne Stoßdämpfung und Schaumstoff-Windschutz
HyperX NGENUITY 3 Software mit vielen Einstellungsmöglichkeiten
Schlechter
keine Halterung im Preis inkludiert (z.B. Standfuß oder Arm)
stolzes Gewicht mit 575 Gramm
die Einbindung in die Software gestaltet sich schwierig
90
Wertung

Razer Naga V2 Pro im Test- eine Gaming-Maus mit besonderem Feature

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Ein Review über eine Maus zu schreiben ist immer etwas spannendes. Heutzutage unterscheiden sich die Mäuse nicht mehr so sehr wie es früher einmal war. Die technischen Sprünge sind kleiner und die Modelle der unterschiedlichsten Marken unterscheiden sich nur noch in feinen Nuancen. Die Razer Naga V2 Pro ist da anders und erschien schon im November 2022. Drei Jahre nach Release gibt es noch immer keinen offiziellen Nachfolger, weshalb ich beschlossen habe, diese Gaming Maus trotzdem zu testen. Ich schaue mir im Test an, was die Naga V2 Pro so besonders macht und ob sie für euch eine Alternative sein könnte.

Die bekannte Razer Verpackung

Die Verpackung der Razer Naga V2 Pro präsentiert sich im typisch schwarz-grünem Razer-Design und ist auf den Premium-Charakter der Maus abgestimmt. Die Verpackung enthält neben der Maus selbst das USB-C-Ladekabel (kann Kabel gebunden verwendet werden), einen HyperSpeed Wireless Dongle und die drei austauschbaren Daumenplatten mit 2, 6 sowie 12 Tasten, welche das Hauptfeature dieses Modells darstellen. Die Maus und sämtliche Zubehörteile sind sicher und ordentlich in Plastikhalterungen verpackt, um etwaige Transportschäden zu vermeiden. Aktuell wird die Razer Naga V2 Pro zwischen 160€ und 190€ gehandelt, weshalb die Maus zur Premium-Kategorie zählt.

Eine schön designte und stabile Verpackung im typischen Razer-Grün

Die Razer Naga V2 Pro fühlt sich richtig gut an

Die Verarbeitung der Naga V2 Pro fühlt sich hochwertig und sehr robust, was dem Gewicht geschuldet ist, an. Das Gehäuse besteht aus stabilem Kunststoff mit einer schwarz-matten Beschichtung. Das besondere Feature sind die magnetischen und schnell austauschbaren Seitenplatten. Dieses System funktioniert präzise, lässt sich schnell austauschen und hält die Platten fest an ihrem Platz. In den Haupttasten sind Optical Mouse Switches der dritten Generation verbaut, welche für ihre Langlebigkeit und die präzisen Klickpunkte bekannt sind. Die Akkulaufzeit, beträgt abhängig der gewählten Einstellungen, bis zu 150 Stunden via HyperSpeed ohne Beleuchtung oder 180 Stunden via Bluetooth. Bei mir sind es, aufgrund diverser Einstellungen und dem ausgeschalten Energiesparmodus, realistische 50-60 Stunden mit dem Dongle. Da ich nur Abends die Zeit zum spielen finde, musste die Naga V2 Pro spätestens nach 5-6 Tagen aufgeladen werden.

Die Haptik ist sehr gut und merklich auf Komfort bei langen Gaming-Sitzungen ausgelegt. Die Maus ist relativ groß und fühlt sich wie oben beschrieben wuchtig an. Die Abmessungen betragen 119 x 75 x 43 mm und eignet sich damit am besten für Rechtshänder mit mittleren bis großen Händen. Für Personen mit sehr kleinen Händen wird diese mit Sicherheit zu groß sein. Das Gewicht beträgt stolze 134 g, was zwar ein Gefühl von Stabilität und Hochwertigkeit vermittelt, jedoch für bestimmte schnelle Spiele als zu schwer empfunden werden kann. Ich habe im Testzeitraum Battlefield 6, Arc Raiders sowie World of Warcraft gespielt und empfand sie nie als zu schwer. Natürlich muss man sich erst an das Gewicht gewöhnen, was in der Regel nach ein paar Stunden geschehen ist.

Die gummierten Seitenteile sorgen stets für einen sehr guten Grip. In manchen Foren gibt es Berichte, dass sich diese gummierten Seiten mit der Zeit abreiben. Selbst nach einer Testphase von über 1,5 Monate hatte ich keine Abnutzungsspuren. Die Haupttasten klicken sehr präzise und bieten einen klaren sowie sensitiven Druckpunkt. Manchmal vergesse ich wie sensitiv die Haupttasten sind, so dass ich versehentlich den virtuellen Abzug meiner Waffe betätigt habe. Dies kann zum Beispiel bei Arc Raiders gefährlich oder missverstanden werden. Die Daumentasten sind je nach gewählter Platte (2, 6 oder 12 Tasten) gut zu erreichen und klar voneinander unterscheidbar. Bei der Variante mit 12 Tasten, welche ich für World of Warcraft verwende, musste ich mich erst an die Positionierung und Erreichbarkeit gewöhnen. Das Mausrad ist für mich ein weiteres kleines Highlight. Es hat einen anpassbaren haptischen Widerstand, welcher in der Software Synapse eingestellt werden kann.

In der Praxis ein Allrounder

Die Razer Naga V2 Pro wurde primär für MMOs- und MOBA-Spieler konzipiert wurde. Dank der modularen Bauweise ist die Maus auch für andere Genres wie zum Beispiel Battle Royale und Shooter geeignet. Das Hauptfeature der magnetischen modularen Seitenteilen ist ein Alleinstellungsmerkmal. Natürlich gibt es Alternativen mit bis zu 12 Tasten, welche aber nicht ausgetauscht werden können. Hier nochmals die verschiedenen Seitenteile und gedachten Verwendungszwecke im Überblick:

12-Tasten-Seitenteil: Optimal für MMOs und komplexe Makros.
6-Tasten-Seitenteil: Gedacht für Battle Royale oder andere Genres, welche mehr Tasten als Standardapiele benötigen, jedoch weitaus weniger als MMOs.
2-Tasten-Seitenteil: Für die allgemeine Nutzung oder FPS-Spiele gedacht, wo eine schlankere Bauweise bevorzugt wird.

Insgesamt können bis zu 22 programmierbare Bedienelemente genutzt werden (19 Tasten + 3 Haupttasten + 4-Wege-Mausrad-Kippfunktion). Das Mausrad besitzt 6 verschiedenen Scroll-Modi, welche über die hauseigene Software Razer Synapse ausgewählt werden kann. Ich kann die Taktilität, den Widerstand und die Schrittweite einstellen, um zwischen komplett freiem Scrollen und präzisen, taktilem Scrollen zu wählen. Des Weiteren unterstützt sie auch eine 4-Wege-Kippfunktion, bei welcher ich links/rechts klicken, scrollen und auf das Mausrad klicken kann.

Der verbaute Razer Focus Pro 30K Sensor bietet eine Auflösung von bis zu 30.000 DPI mit einer Auflösungsgenauigkeit von 99,8%. Die Naga V2 Pro registriert eine Beschleunigung von bis zu 70 G und eine Geschwindigkeit von bis zu 750 Zoll pro Sekunde. Die Polling-Rate geht von 125 Hz bis zu 1000 Hz. Ich hatte zu Beginn meines Tests das Problem, dass die Maus immer wieder gestottert hat. Ich habe darauf hin die Energieoptionen gelockert und den Dongle von der Rückseite auf die Vorderseite angesteckt. Damit hat sich das Problem für mich erledigt. Der On-Board-Speicher ermöglicht bis zu fünf Profile direkt auf der Maus, was ich für völlig ausreichend empfinde.

Eine tolle Haptik, trotz 134 Gramm, mit einer schlichten RGB-Beleuchtung

Razer Naga V2 Pro im Test- eine Gaming-Maus mit besonderem Feature
Fazit
Die Razer Naga V2 Pro, welche bereits Ende 2022 erschienen ist, hat mich in vielerlei Hinsicht überrascht. Die Verarbeitung ist gut, die Maus fühlt sich sehr angenehm in der Hand an, die hauseigene Software lässt viele Einstellungsmöglichkeiten zu und die verbaute Technik lässt auch fast keine Wünsche offen. Was mich jedoch überzeugt hat, ist die Vielseitigkeit durch die modularen Seitenteile. Während andere Gaming-Mäuse auf eine Konfiguration festgelegt sind, ermöglicht mir die Naga V2 Pro, mich innerhalb von Sekunden an das jeweilige gespielte Genre anzupassen. Egal ob MMOs, DOTAs, Strategiespiele oder schnelle kompetitive Shooter, die Naga V2 Pro ist ist ein richtiger Allrounder. Da kann ich gerne über das Gewicht, den Preis oder die nur durchschnittliche Laufzeit des Akkus hinwegsehen. Wer eine Gaming Maus für jedes Genre sucht, sollte sich die Razer Naga V2 Pro unbedingt genauer anschauen.
Technik
86
Umfang
88
Bedienung
90
Spezifisch
94
Leserwertung0 Bewertungen
0
Besser
stabile Verpackung
gute Verarbeitung
drei magnetische modulare Seitenteile (12, 6 und 2 Tasten)
guter Druckpunkt der Tasten
sehr gut für mittlere bis große Hände
6 verschiedene Scroll-Modi
4-Wege-Mausrad-Kippfunktion
Razer Synapse ist umfangreich
Polling Rate bis zu 1000 Hz
simple RGB-Beleuchtung
die verbaute Technik überzeugt
fünf Profile auf der Maus möglich (On-Board-Speicher)
Schlechter
kleinere Hände könnten Probleme haben
Gewicht von 134 Gramm kann für einige zu schwer sein
Premium-Preis von 180€
Laufzeit des Akkus dürfte höher sein
Einarbeitung in die Software notwendig
90
Wertung

Crunchyroll kündigt Veröffentlichungsplan für Home Entertainment an!

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Crunchyroll, eine Anlaufstelle für Animes weltweit, hat den Veröffentlichungsplan für Home Entertainment in Deutschland von November 2025 bis Januar 2026 angekündigt. Blu-ray- und DVD Ausgaben der Anime sind an allen üblichen Verkaufsstellen (im Handel und online) sowie im Crunchyroll Store erhältlich.

Veröffentlichungsplan für November

  • 7. NOVEMBER
    • 86: Eighty Six – Staffel 1 [Limited Edition] (Blu-ray Steelbook)
    • Meine Wiedergeburt als Schleim in einer anderen Welt (Staffel 3) Vol.1 [Limited Edition] (Blu-ray)
    • Meine Wiedergeburt als Schleim in einer anderen Welt (Staffel 3) Vol.1 [Limited Edition] (DVD)
    • Die Tagebücher der Apothekerin (Staffel 1) Vol. 4 (Blu-ray)
    • Die Tagebücher der Apothekerin (Staffel 1) Vol. 4 (DVD)
    • The Hidden Dungeon Only I Can Enter (Blu-ray)
  • 21. NOVEMBER
    • BLUE LOCK: Der Film -EPISODE NAGI- [Limited Edition] (Blu-ray)
    • BLUE LOCK: Der Film -EPISODE NAGI- [Limited Edition] (DVD)
    • Die letzten Glühwürmchen (Blu-ray Steelbook)
    • Die letzten Glühwürmchen  (DVD Steelbook)
    • WIND BREAKER (Staffel 1) Vol.2 (Blu-ray)
    • WIND BREAKER (Staffel 1) Vol.2 (DVD)
Quelle: Crunchyroll

Veröffentlichungsplan für Dezember

  • 5. DEZEMBER
    • Black Butler: Public School Arc (Staffel 4) Vol.2 (Blu-ray)
    • Black Butler: Public School Arc (Staffel 4) Vol.2 (DVD)
    • Blue Exorcist: Shimane Illuminati Saga (Staffel 3) Vol.2 (Blu-ray)
    • Blue Exorcist: Shimane Illuminati Saga (Staffel 3) Vol.2 (DVD)
    • Fairy Tail: 100 Years Quest (Staffel 1) [Limited Edition] (Blu-ray Steelbook)
    • Fairy Tail: 100 Years Quest (Staffel 1) [Limited Edition] (DVD Steelbook)
    • Horimiya (Staffel 1) Vol. 2 (Blu-ray)
    • Horimiya (Staffel 1) Vol.2 (DVD)
    • The World’s Finest Assassin Gets Reincarnated in Another World as an Aristocrat – Vol.1 [Limited Edition] (Blu-ray)
    • The World’s Finest Assassin Gets Reincarnated in Another World as an Aristocrat – Vol.1 [Limited Edition] (DVD)
    • Tsukimichi: Moonlit Fantasy (Staffel 2) Vol. 2 (Blu-ray)
    • Tsukimichi: Moonlit Fantasy (Staffel 2) Vol. 2  (DVD)
    • Wistoria: Wand and Sword (Staffel 1) Vol.2 (Blu-ray)
    • Wistoria: Wand and Sword (Staffel 1) Vol.2 (DVD)
  • 19. DEZEMBER
    • One Piece – TV-Serie – Box 37 (Blu-ray)
    • One Piece – TV-Serie – Box 37 (DVD)

Veröffentlichungsplan für Jänner

  • 16. JANUAR
    • Haikyu!! – Das Play-Off der Müllhalde (Blu-ray)
    • Haikyu!! – Das Play-Off der Müllhalde (Blu-ray Steelbook)
    • Haikyu!! – Das Play-Off der Müllhalde (DVD)
    • Haikyu!! – Das Play-Off der Müllhalde (DVD Steelbook)
    • Meine Wiedergeburt als Schleim in einer anderen Welt (Staffel 3) Vol.2 (Blu-ray)
    • Meine Wiedergeburt als Schleim in einer anderen Welt (Staffel 3) Vol.2 (DVD)
    • My Hero Academia – The Movie: You’re Next (Blu-ray)
    • My Hero Academia – The Movie: You’re Next (Blu-ray Steelbook)
    • My Hero Academia – The Movie: You’re Next (DVD)
    • My Hero Academia – The Movie: You’re Next (DVD Steelbook)
    • Orient Part.1 (Blu-ray)
    • The Strongest Sage With the Weakest Crest (Blu-ray)
Quelle: Crunchyroll

Battlefield 6 im Test- Die Schlachtfelder rufen uns zu den Waffen!

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Nach dem letzten Ableger der Battlefield-Reihe, nämlich 2042, war ich nicht mehr guter Hoffnung, dass Battlefield 6 noch gut werden kann. Was habe ich mich getäuscht. EA hat auf die Wünsche der Community gehört und das meiste gut umsetzen können. Doch reichen die ganzen Änderungen in Battlefield 6 um auch langfristig der erhoffte Shooter-Hit zu werden?

Die Kampagne von Battlefield 6 ist unterhaltsam aber…

Nachdem Battlefield 2042 vollständig auf eine klassische Kampagne verzichtet hatte, haben die Entwickler dem neuesten Serienableger eine doch unterhaltsame Story und mir eine nette Erfahrung spendiert. Dabei haben die Köpfe hinter Battlefield 6 versucht, die charakteristischen Stärken wie zum Beispiel großflächige Schauplätze, Fahrzeuge und den Einsatz unterschiedlicher Klassen, in den Singleplayer zu integrieren. Die Handlung der Story von Battlefield 6 ist eine bröckelnde geopolitische Situation. Das NATO-Militärbündnis steht kurz vor dem Zerfall und einige europäische Staaten wenden sich stattdessen dem aufstrebenden privaten Militärunternehmen Pax Amata zu. Diese gewinnt immer mehr an Macht und kann deren Sicherheit gewährleisten. Das neue Militärunternehmen nutzt, wie es uns immer wieder die Geschichte gezeigt hat, ihre neu gewonnene Machtposition zu sehr aus, um die globale Stabilität zu untergraben. Wie schlüpfen dabei in die Rolle von Dagger 13, einer Eliteeinheit der US Marines, welche den Kampf gegen Pax Amata aufnimmt. Die Missionen führen uns dabei quer über den gesamten Globus. Von der Verteidigung einer NATO-Basis in Georgien, über die Eroberung von Gibraltar, eine nächtliche Razzia in Kairo, bis hin zu Gefechten in New York, ist alles dabei was sich ein Shooter-Herz nur wünschen kann.

Wie schon erwähnt, haben die Entwickler das typische Schlauch-Level-Design über Board geworfen und die typische Stärke der Reihe eingebaut- große offene Karten. Obwohl die Story eine narrative und lineare Erfahrung ist, kann ich die vorhandenen Sandbox-Elementen in meinem Gameplay nutzen. Das schöne dabei ist, die größtenteils offenen großen Karten fühlen sich nicht deplatziert, sondern harmonisch an. Im Singleplayer kämpfe ich mit meinem Team zu Fuß, in Fahrzeugen und Panzern, wobei die Kämpfe stets so gestaltet sind, dass sie sich wie großflächige Schlachten eines Multiplayers anfühlen. Teamkameraden positionieren Munitionsnachschub in meiner Nähe, helfen mir auf die Beine nachdem ich vom feiern niedergeschossen wurde oder erspähen Gegner. Ein zentrales Element ist der Einsatz eines Dreier-Teams innerhalb von Dagger 13. Ich steuere zuk Beispiel Pionier Murphy, welcher spezialisiert auf Reparaturen und Anti-Fahrzeug-Kämpfe ist, kann aber meinem Team spezifische Befehle erteilen. Ich kann den Sturmsoldaten Granaten auf erspähte Feindpositionen werfen oder der Support-Soldat Rauchgranaten für den Vormarsch einsetzen lassen. Dies ist nicht nur ein nettes Gimmick, sondern verleiht der Kampagne eine angenehme taktische Tiefe.

Leider habe ich im Laufe der Kampagne noch die ein oder anderen Probleme bemerkt, welche die Entwickler noch beheben sollten. Die Animationen der Gesichter sind verbesserungswürdig; die Übergänge von den Zwischensequenzen zum Gameplay sind teils zu abgehakt; in der Mission Operation Gladius (Schlacht um Gibraltar – zum Rathaus vorrücken) bin ich einmalig durch den Boden geflogen; es gibt immer wieder verrückte Ragdoll Situationen; einmal war eine Teamkameradin in einer Zwischensequenz unsichtbar (nur das sich bewegende Fernglas war zu sehen); Gegner schauen nicht in meine Richtung und dennoch landet die Granate vor meinen Füßen; oder die Teamkameraden stoßen im Nahkampf mit den feindlichen Einheiten zusammen, sollte ich einmal schneller vorstoßen als es der KI lieb ist. Das sind aber alles Dinge, die die Entwickler mit ein paar Patches beheben können. Obwohl der Singleplayer-Part von Battlefield 6 sehr abwechslungsreich und unterhaltsam ist, dauert diese nicht besonders lange. Ich habe, trotz einiger Tode und Erkundungen, ungefähr fünf Stunden zum durchspielen der Story gebraucht. Ja ich wurde gut unterhalten, keine Frage. Solltet ihr jedoch nur an der Kampagne interessiert sein, dann wartet bitte auf einen Sale. 60-80€, abhängig der von euch gewählten Plattform, ist der Singleplayer von Battlefield 6 nicht Wert.

Battlefield ist zurück!

Ich erinnere mich noch an die Zeit zurück, als ich auf meinen damaligen PC Battlefield 3 und 4 gespielt habe. Das war für mich der Peak der gesamten Battlefield-Reihe. Umso erfreuter bin ich, dass die Entwickler auf die Community gehört haben und uns ein so spaßiges Battlefield beschert haben. Doch beginnen wir beim Menü. Dort stehen uns der Einzelspieler, der Multiplayer, eine Community-Suchfunktion, der Editor und so weiter zur Verfügung. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase durchblickt man das System, jedoch hätte das UI des Menüs einfacher und zugänglicher designt sein können. Zum Start bietet euch Battlefield insgesamt 9 Multiplayer-Karten an. Die Schauplätze sind vielfältig und global, darunter urbane Schlachtfelder wie Empire State und die Wiederauflage der beliebten Karte Operation Firestorm aus Battlefield 3. Die Karten sind organisch designt und bieten eine gute Mischung aus Infanterie-Bereichen und weiten Arealen für den beliebten Fahrzeugkampf. Dennoch muss ich den Kritikern der Presse und den Spielern in vielen Foren zustimmen. Die Karten sind, im Gegensatz zu Battlefield 2042, etwas kleiner geworden um viel Leerlauf zu vermeiden. Das muss man den Developern positiv anrechnen, jedoch kommt es wiederum zu vielen hektischen und andauernden Situationen, wo man nicht Mal kurz eine kleine Verschnaufpause hat. Da muss noch ein bisschen Hand angelegt und gebalanced werden. Folgende Karten sind seit Release verfügbar:

Belagerung von Kairo: Urbane Straßenkämpfe und enge Gassen in der ägyptischen Hauptstadt.
Iberische Offensive: Strategischer Angriff in den Straßen und Gebäuden von Gibraltar.
Liberation Peak: Schneebedeckte Bergregionen in Tadschikistan mit Militäranlagen, welche viel Luft- und Vertikalkampf zulassen.
Empire State: Infanterie-fokussierte Kämpfe in Gassen, auf den Dächern und in den Gebäuden von Brooklyn.
Manhattan Bridge: Vertikaler Häuserkampf rund um eine brennende Brücke in New York.
Operation Firestorm: Ein Remake des Klassikers aus Battlefield 3. Ein brennendes Ölfeld in der Wüste bietet genügend Platz für Gefechte aller Waffengattungen.
Saints Quarter: Nahkampfkarte in der Altstadt von Gibraltar, welche sich hauptsächlich um einen zentralen Brunnenhof und zerstörbare Häuser dreht.
Neu-Sobek: Die Außenbezirke von Kairo mit einer Mischung aus Sanddünen, Baustellen und Stadtteilen.
Mirak-Tal: Die zum Start größte Karte, bei dem alle Land-, Luft- und Infanteriewaffen zum Einsatz kommen.

Die unterschiedlichen Modi decken alle wichtigen Kernbereiche ab und bieten für jeden Spieler genügend Abwechslung. Viele Fans sind sicher froh über die Rückkehr des 64-Spieler-Klassikers Conquest, bei welchem zwei Teams um die Kontrolle über mehrere Flaggenpunkte kämpfen. Dies ist, neben Team-Deathmatch, mein liebster Modus. Ebenfalls dabei ist Breakthrough, ein Modus mit einer dynamisch verschiebbaren Front, bei dem ein angreifendes Team einen Sektor nach dem anderen einnehmen muss. Für taktischere und kleinere Gefechte ist Rush mit bis zu 24 Spielern zurück, bei welchem Missionsziele durch Bomben zerstört werden müssen. Neu hinzugekommen ist der interessante Modus Eskalation. Hier verkleinert sich die Kampfzone im Laufe der Zeit und die Gefechte spitzen sich gegen Ende der Partie immer mehr zu. Abgerundet wird das Angebot durch kleinere Infanterie-Modi wie Team Deathmatch, Squad Deathmatch, Domination und King of the Hill. Darüber hinaus bietet Battlefield den Modus Portal an. Das ist ein leistungsstarker Editor, welcher es der Community ermöglicht, eigene Maps mit Regeln und Erlebnisse zu gestalten. Wie gut dieser Teil des Multiplayers ist, wird sich in Laufe der Zeit zeigen. Einige Spieler haben schon beliebte CoD Karten veröffentlicht, welche sehr gut bei der Community ankommen. Was bei mir leider nicht so gut ankommt, sind sind sie Herausforderungen, welche ich abarbeiten muss, damit ich beispielsweise den Spawn-Beacon überhaupt erhalte oder mein C4 einsetzen kann. Spieler die am Abend nur ein bisschen Zeit zum spielen haben, werden sicherlich Probleme dabei haben diese Challenges überhaupt erledigen zu können. Die Rückkehr zum traditionellen 4-Klassen-System (Assault, Support, Recon, Engineer) ist hervorragend, aber dann möchte ich auch die verschiedenen Gadgets, abhängig meines Levels, verwenden dürfen. Ich will nicht erst zeitaufwendige Aufgaben erledigen müssen, um das volle Potenzial meiner Klasse ausnutzen zu können.

Das Gameplay ist im neuen Battlefield mehr als gelungen und neben dem dritten Teil sehr überzeugend. Schüsse fühlen sich wuchtig, präzise und befriedigend an. Was dem ganzen die Kirsche auf die Sahne setzt, ist die passende Soundoption. Ich habe mich in den Einstellungen für die Option „Kriegsbänder V.A.L“ entschieden, was nicht gerade für kompetitive Spieler geeignet ist. Dafür bekommt ihr einen raueren und dreckigeren Klang geboten, welcher für mehr Immersion sorgt. Ein weiteres neues Feature ist das „Kinesthetic Combat System“, welches Infanterie-Gefechte taktischer macht. Wir können nun verwundete Kameraden am Kragen packen, sie in sicherer Deckung ziehen und wiederbeleben. Für mehr Stabilität im Häuserkampf kann ich zudem meine Waffen an Mauern anlehnen und mich schneller aus dem Kampfzustand begeben. Der nächste tolle Punkt in Battlefield 6 ist die Zerstörung selbst. Obwohl nicht jede Wand komplett eingerissen werden kann (aufgrund des Balancings), ist die Umgebungszerstörung deutlich präsenter als bei den Vorgängern. Haben sich Sniper oder nervende Camper in Gebäuden verschanzt, kann ich mit einem gezielten Schuss meines Raketenwerfers, die Wand wegsprengen. Einfach nur herrlich. Wenn ich Gegner in Gebäuden flankieren will, ich jedoch die Zwischenwand nicht wegbekomme weil es das Spiel nicht erlaubt, dann ist das sehr ärgerlich. Die Fahrzeugdynamik wurde ebenfalls überarbeitet. Alle Bodenfahrzeuge verfügen über einen kurzen Boost, was taktische Fluchtmanöver und Positionswechsel inmitten schwerer Gefechte leichter machen und die Überlebenschancen dadurch steigen. Battlefield 6 ist zum aktuellen Zeitpunkt ein sehr gutes Battlefield, welches ein sehr gutes Fundament für die Zukunft bietet, sofern noch an einigen Feinheiten gearbeitet und genügend Content nachgeliefert wird.

Battlefield 6 im Test- Die Schlachtfelder rufen uns zu den Waffen!
Fazit
Die Entwickler hinter Battlefield 6 haben immer offen kommuniziert, wie der neueste Teil der Serie sein wird. Die Open Betas haben die Aussagen des Studios bestätigt und dennoch hat sich ein großer Hype um den Release aufgebaut. Die Gründe sind auch nachvollziehbar. Das realistische Setting, das gelungene Gunplay oder die Rückkehr der fast traditionellen Klassen, ist genau das was sich die Community wünscht. Sicher muss noch ein wenig am Balancing der Karten oder an den kleinen technischen Problemen gearbeitet werden. Doch im Großen und Ganzen haben wir ein stimmiges und durchdachtes Paket bekommen. Die Basis wurde also gelegt und jetzt muss nur noch der Content in regelmäßigen Abständen nachgereicht werden. Eines kann ich euch jetzt schon sagen- Battlefield ist sowas von zurück!
Technik
90
Umfang
86
Gameplay
90
Spezifisch
76
Leserwertung0 Bewertungen
0
Besser
unterhaltsame und gut inszenierte Kampagne
Rückkehr der fast traditionellen Klassen
überzeugendes Gunplay
9 Karten
etliche Modi
personalisierte Suche funktioniert gut
Portal-Modus bietet viel zukünftiges Potenzial
Performance und viele Einstellungsmöglichkeiten
der Sound ist der Wahnsinn (speziell „Kriegsbänder V.A.L”)
gute Serverstabilität
Fahrzeug- und Flugphysik
kein SBMM
Schlechter
Herausforderungen sind sehr zeitaufwendig
technische Kinderkrankheiten (zerstört teils die Immersion)
Zerstörungsphysik nicht überall anwendbar
KI im Singleplayer hat gelegentliche Aussetzer
kurze Kampagne (ungefähr 5 Stunden)
Karten müssen noch gebalanced werden (z.B. manchmal zu klein für Fahrzeuge)
UI des Menüs darf zugänglicher sein
86
Wertung

Borderlands 4 im Test- Das Fundament wurde gelegt!

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Borderlands 3 ist, ob man es glaubt oder nicht, mittlerweile ganze sechs Jahre her. Leider konnte der dritte Ableger der Serie nicht an die Genialität des zweiten Teils herankommen. Sechs Jahre Entwicklungszeit später, möchte Gearbox erneut an den früheren Erfolg anknüpfen. Mit neuen Kammerjägern, einem frischen Planeten, einer Open-World und der gewohnt überdrehten Mischung aus Looter-Shooter-Action sowie verrücktem Humor, schürt Borderlands 4 sehr große Hoffnungen in den Fans. Können die Entwickler die hohen Erwartungen an Borderlands 4 einhalten, oder wird die Fortsetzung ein grandioser Misserfolg?

Befreit Kairos!

Die Story von Borderlands 4 findet auf dem neuen und bislang unbekannten Planeten Kairos statt. Nach den Ereignissen des Vorgängers hat Lilith den Mond Elpis teleportiert, was eine katastrophale Zerstörung auf Kairos auslöste und die schützende Barriere des Planeten zerstörte. Wir nehmen die Rolle eines von vier neuen Kammerjägern ein, welche nach einem Absturz auf Kairos gefangen genommen und mit einem kybernetischen Gerät, auch Bolt genannt, versehen werden. Dieser Bolt, welches an der Wirbelsäule befestigt wird, dient dem Diktator Timekeeper dazu, die Bevölkerung unter Kontrolle zu halten. Wir müssen uns mit den anderen Jägern aus der Gefangenschaft befreien und uns der Armee von synthetischen Anhängern des Timekeepers entgegenstellen. Die Flucht aus dem Gefängnis gelingt uns nur mit Arjays Hilfe, einem Widerstandskämpfer auf Kairos. Leider hat dieser die Flucht nicht überlebt und wir wurden bewusstlos vor der Basis eines alten Bekannten angespült- Claptrap. Nachdem wir aufgewacht und die Situation mit Arjay erklärt haben, hat uns Claptrap zu seinem vielversprechendsten Rekruten auserkoren. Da wir auch etwas gegen die Tyrannei des Timekeepers unternehmen wollen, schließen wir uns der wachsenden Widerstandsbewegung auf Kairos an. Die Geschichte ist definitiv etwas düsterer und ernster als bei den Vorgängern, behält dennoch den charakteristischen Humor der Serie bei. Das ultimative Ziel ist es, eine Revolution auf Kairos zu entfachen, den Timekeeper zu stürzen und dabei nach den geheimen Schätzen der Welt zu suchen.

Quelle: Gearbox Software

Die Qual der Wahl in Borderlands 4

Wie in jedem Borderlands haben wir die Qual der Wahl und müssen uns zwischen mehreren Klassen entscheiden. Folgende Klassen und die dazugehörigen Fähigkeiten stehen euch zur Auswahl:

Vex ist eine Sirene und darauf spezialisiert, Verbündete zu beschwören und Elementarschaden zu verursachen. Sie kann eine riesige katzenartige Kreatur namens Trouble beschwören; bis zu drei Klone von sich selbst erzeugen oder sich selbst in eine ätherische Form verwandeln die Elementarprojektile abfeuert.

Rafa ist ein Exo-Soldat, welcher sich sowohl im Nah- als auch im Fernkampf auszeichnet. Er ist quasi der Allrounder der Gruppe und spezialisiert sich zudem auf Schock- und Korrosionsschaden. Mit seiner Armkanone verschießt er Schockgeschosse; kann zwei an den Schultern montierte automatische Geschütztürme mit kinetischem Schaden benutzen oder zwei Armklingen mit Schockschaden ausrüsten.

Amon ist ein Forgeknight (Schmiedeknecht) und damit der Tank der Gruppe. Im Nahkampf stürmt er auf seine Feinde zu und teilt massiven elementaren Schaden aus. Hauptsächlich nutzt er Feuer- und Eisschaden. Er kann entweder Flammen- oder Eisäxte auf die Gegner werfen; seine Rüstung überladen was ihm bessere Schilder, eine erhöhte Bewegungsgeschwindigkeit und Bonusschaden beschert; oder einen Forgeschield ausrüsten, welcher jeglichen Schaden von vorne absorbiert und ihn in eine Ressource namens Vengeance umwandelt. Diese Ressource kann dann freigesetzt werden, welche eine Eislawine in Richtung der Feinde schickt.

Harlowe ist der Gravitar und die Crowd-Control-Spezialistin der Gruppe (Support). Sie manipuliert die Schwerkraft und nutzt dabei Gadgets, um Feinde zu kontrollieren und ihr Team zu supporten. Sie schleudert Feinde in die Luft bevor sie sie zu Boden schleudert oder gegen Hindernisse prallen lässt; feuert einen Energiestoß ab und nach der Detonation einen großen Flächenschaden verursacht; oder erzeugt ein Energiefeld, welches Feinde verlangsamt sowie Verbündeten einen Überschild gewährt.

Ich habe mich für Rafa entschieden, da ich unbedingt die an den Schultern montierten Geschütztürme für mich gegen die verschiedenen Bosse nutzen wollte. Die Skillbäume sind selbsterklärend und verstärken die jeweils gewählte Fähigkeit. Für welche Klasse werdet ihr euch entscheiden? Spielt ihr im Koop mit Freunden?

Ein Schritt in die richtige Richtung

Damit eine Videospielserie langfristig erfolgreich bleiben kann, muss sie sich stetig weiterentwickeln. Dieser Prozess ist entscheidend, um die Spielerbindung zu erhalten, neue Spieler anzusprechen und technische beeindruckende Sprünge zu schaffen. Eine Stagnation hingegen führt oft zu nachlassendem Interesse und meist zum wirtschaftlichen Misserfolg. Borderlands hat sich im Laufe der Zeit ebenfalls weiterentwickelt. Die wohl größte Veränderung in Borderlands 4 ist die Abschaffung der getrennten Zonen. Stattdessen gibt es nun eine nahtlose Open World und Ladebildschirme gehören fast der Vergangenheit an. Diese sind nur noch bei Schnellreisen oder beim betreten von instanzierten Gebieten vorhanden. Kairos ist deutlich vertikaler gestaltet als in den Vorgängern und die neuen Bewegungsmechaniken wie Gleiten, Wall-Climbing und ein Greifhaken ermöglichen es mir jeden Winkel der Spielwelt zu erkunden. Diese neuen Spielmechaniken werden auch bei den verschiedenen Bossen genutzt und durchaus gut umgesetzt.

Die Welt von Borderlands 4 hat wirklich viel zu bieten. Neben 98 Nebenmissionen und auftauchenden Welt-Events, gibt es eine Hauptstory, welche mich durch die vier großen Regionen führt. Die ersten drei Zonen können dabei in beliebiger Reihenfolge angegangen werden. Nach dem ersten Durchspielen kann ich, sofern ich dies unbedingt will, einen neuen Charakter direkt auf Level 30 starten, um den frühen Grind zu überspringen. Das ist ein wertvolles Feature und erspart zudem sehr viel kostbare Spielzeit. Die Bosskämpfe wurden überarbeitet und sind nun, dank der neuen Spielmechaniken, technisch anspruchsvoller. Neben den 15 Story-Bossen gibt es drei optionale Vault-Monster. Mit der Moxxi Big Encore Maschine kann ich wöchentliche Bosse für besonderen Loot erneut bekämpfen. Das Level-Cap im Hauptspiel liegt aktuell bei 50, könnte aber mit kommenden Erweiterungen erhöht werden. Nach Abschluss der Story wird ein neues System namens Spezialisierungen freigeschaltet. Dieses System hat Ähnlichkeiten mit den Badass Ranks und bietet meinem Charakter unbegrenzte passive Boni. Das Herzstück der Serie ist natürlich das umfangreiche Waffensystem. Dies haben die Entwickler ebenfalls grundlegend erneuert. Erstmals können meine Waffen die Teile verschiedenster Hersteller haben. Durch das neue lizenzierte Teile-System, sind noch bizarrere und vielfältigere Kombinationen möglich. Vielleicht eine explosive Kraft mit schneller Feuerrate gefällig? Oder doch lieber eine Pumpgun mit integriertem Flammenwerfer und explodierenden Patronen, welche beim Nachladen der Waffe in den Gegnern explodieren? Damit sich die Loots bedeutender anfühlen, haben die Entwickler die Dropchancen von legendären Waffen deutlich reduziert. Sie sind nun seltener, dafür aber mächtiger. Ich finde diese Entscheidung sehr gut, da ich nicht damit überhäuft werden mochte. Schließlich sollte eine legendäre Waffe etwas besonderes sein und bleiben.

Quelle: Gearbox Software

Borderlands 4 ist das erste Spiel der Reihe, welches die Unreal Engine 5 verwendet. Gearbox Software hat sich für dieses Grafikgerüst entschieden, da es ein dynamisches globales Beleuchtungssystem verwendet, um realistischere Lichtverhältnisse zu ermöglichen. Auch die Virtualized Geometry-Technologie Nanite wird genutzt. Dadurch können detailreiche geometrische Objekte in die Spielwelt integriert werden, ohne die Performance stark zu belasten. Es wird auch die World Partition-Funktion der UE5 genutzt, um die neue Open World ohne Unterbrechungen durch Ladebildschirme bereisen zu können. Trotz der leistungsstarken neuen Engine gab beziehungsweise gibt es laut vielen Spielern erhebliche Performance-Probleme. Stuttering am PC, Memory Leaks auf Konsolen, Ineffiziente Grafikeinstellungen, oder Abstürze fluteten die Foren sämtlicher Seiten. Ich habe in Borderlands 4 mit meinem System (i5-14400F, 32GB DDR 4 RAM und einer RTX 4060 8GB) und aktiviertem DLSS 4 (Ausgewogen), durchschnittlich 60-100 FPS, abhängig des Getümmels, erreicht. Die Effekte, Texturen, das Licht etc. sehen für die verwendete Technik lediglich OK aus. Ich hatte im Testzeitraum ebenfalls Framedrops und einen Absturz. Der Soundtrack ist, wie in den Vorgängern auch, on point. Die deutsche Synchronisation ist gut gelungen und der Humor hat mir in vielen Situationen ein Lachen entlockt.

Borderlands 4 im Test- Das Fundament wurde gelegt!
Fazit
Gearbox Software hat bei Borderlands 4 an den richtigen Stellschrauben gedreht und fast zur alten Stärke zurückgefunden. Die Open-World lädt zum Erkunden ein, die Missionen sind gut designt, die Events machen Spaß und die Droprate der legendären Waffen wurde drastisch reduziert. Am unterhaltsamsten waren für mich die vielen Nebenaufgaben mit ihren kleinen und witzigen Geschichten. Leider ist die Performance, trotz guter Hardware, nicht optimal und gehört optimiert. Einige Patches haben die etwas angespannte Situation, zumindest am PC, gelockert. Nichtsdestotrotz haben die Entwickler mit Borderlands 4 ein gutes Fundament geschaffen. Jetzt nur nicht nachlassen Gearbox!
Technik
76
Umfang
90
Gameplay
96
Spezifisch
72
Leserwertung0 Bewertungen
0
Besser
Open World lädt zum Erkunden ein
spaßige Missionen trotz der düstereren Atmosphäre
Events sinnvoll dosiert
Charaktere durchaus gelungen
vier Klassen
viele Waffen und unterschiedliche Builds möglich
Droprate der legendären Waffen drastisch reduziert
Coop-Modus
DLSS 4 Unterstützung
Schlechter
Optimierungsbedürftige Performance
zu große Verzögerung bei Frame-Generation
Registrierung für Shift-Codes notwendig
Loot muss stetig mit aktueller Ausrüstung verglichen werden
84
Wertung

Mafia: The Old Country im Test- Urlaub für meine Augen

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Als die Mafia-Reihe 2002 ihren Anfang nahm, eröffnete sich mir eine komplett neue Welt. Ich durfte das erste Mal einen Mafiosi in einer damals glaubwürdigen Open-World spielen und zeitgleich eine fesselnde sowie cineastische Erzählung genießen. Mit Mafia: The Old Country möchten die Entwickler, nach dem etwas nicht ganz so geglücktem dritten Teil, zu ihren Wurzeln zurückkehren. Kann das Prequel mit seinem sizilianischen Setting die Fans glücklich machen, oder wird es mit den Fischen schwimmen gehen?

Ein Mann, der keine Zeit mit seiner Familie verbringt, ist kein richtiger Mann

Was haben Mafia 1 und Mafia 2 gemeinsam? Genau. Eine cineastische Geschichte in einer atmosphärischen Welt mit zeitgemäßen Fahrzeugen und einer grandiose Synchronisation. Der dritte Ableger der Reihe setzte seinen Fokus zu sehr auf die Open World und vernachlässigte dabei die Story. Doch das wollen die Entwickler hinter Hangar 13 ändern und zu den Wurzeln zurückkehren. Mafia: The Old Country ist ein Prequel zur gesamten Mafia-Reihe und nimmt uns mit zu den Ursprüngen der organisierten Kriminalität im frühen 20. Jahrhundert auf Sizilien. Die Story kehrt zu den linearen, narrativ getriebenen Wurzeln der ersten beiden Spiele zurück. Wir schlüpfen in die Rolle von Enzo Favara, einem jungen Sizilianer, welcher zu Beginn ein hartes Leben als Leibeigener in den Schwefelminen führt. Die Mine wird von der skrupellosen Spadaro-Verbrecherfamilie geführt und kontrolliert. Enzo gelingt mit einem Freund die Flucht, bei welcher sie von den Spadaros gejagt und letztendlich von Männern der rivalisierenden Torrisi-Familie gerettet werden. Der Don der Torrisi-Familie, welcher einen ruhigen Charakter hat, erkennt in Enzo viele Potenzial. Er nimmt ihn, nach dem bekannten Battesimo (Taufe), in die Familie auf. Selbstverständlich musst Enzo legt einen feierlichen Schwur ablegen, der Treue, Verschwiegenheit und Gehorsam gegenüber der Organisation und ihren Mitgliedern beinhaltet. Dabei wird auch das Bild eines Heiligen verbannt, um die Ernsthaftigkeit des Versprechens zu unterstreichen. So beginnt Enzos Aufstieg in der sizilianischen Cosa Nostra, wo er wichtige Charaktere kennenlernt. Dazu zählen unter anderem Luca (eine Art Mentor), Cesare (Neffe des Dons) und Isabella. Letztere ist die Tochter des Dons, welche zu Enzo eine innige Verbindung spürt und sich daraus eine romantische Beziehung entwickelt. Im Laufe der Geschichte arbietet sich der Protagonist in der Torrisi-Familie hoch und kämpft mit rivalisierenden Familien in der fiktiven Stadt San Celeste um die Macht. Die Story behandelt klassische Themen der sizilianischen Mafia wie Verrat, Rache und unbarmherzige Vendetten. Die Entwickler beleuchten nicht nur Enzos Aufstieg in der Familie, sondern ebenfalls die Ursprünge der Mafia und ihre Bräuche. Selbstverständlich komme es auch zu mehreren Schusswechseln und Messerkämpfen. Zusätzlich zu den passenden Autos der Jahrhundertwende, gibt es zum ersten Mal in einem Mafia-Ableger auch noch Pferde. Mafia: The Old Country versprüht das klassische Mafia-Feeling in einer neuen Kulisse und lässt sich dabei auf keinerlei Experimente ein.

Quelle: 2K Games

Mafia: The Old Country kehrt zu seinen Wurzeln zurück

Ah Sizilien. Schroffe Küsten treffen auf das tiefblaue glitzernde Meer, die Meeresbrise im Gesicht und im Landesinneren dominieren sanfte Hügel, goldene Weizenfelder sowie antike Überbleibsel aus der Vergangenheit. Die lebendigen Farben der Natur, von den leuchtenden Zitronenhainen bis zum dramatischen Rot der Sonnenuntergänge, machen die Insel zu einem visuellen Hingucker. Dazu kommt der unvergessliche Duft von Meer, Jasmin und blühenden Zitrusbäumen. So viel schönes hat seinen Ursprung aus Sizilien, genauso wie die sizilianische Mafia. Genauer gesagt die Cosa Nostra. Schätzungen zufolge entstand sie im 19. Jahrhundert aus den Strukturen der Gabellotti, den korrupten Gutsverwaltern. Diese sollten die Ländereien der Adeligen vor aufständischen Bauern und Räubern schützen. Mit der Zeit entwickelten sich diese lokalen Banden zu einer kriminellen Organisation mit einer strengen Hierarchie. Heutzutage steht der Begriff Mafia für jegliche Art der kriminellen Organisation. Mafia: The Old Country ist, wie seine. Vorgänger auch, ein Action-Adventure-Spiel, welches die Ursprünge der organisierten Kriminalität im Sizilien der 1900er Jahre thematisiert.

Das Studio hinter dem vierten Ableger der Mafia-Reihe, Hangar 13, fängt die Atmosphäre der sizilianischen Landschaft perfekt ein. Trotz der überwältigenden Schönheit lauern überall Verrat und Gewalt, da sich rivalisierende Familien um die Vorherrschaft bekämpfen. Das Gameplay ist, wie gewohnt, eine Mischung aus Deckungsshooter, Schleichen und Nahkämpfen. Fans der vorherigen Titel fühlen sich schnell wie Zuhause. Wie schon oben erwähnt übernehmen wir die Rolle von Enzo Favara, einem sizilianischen Minenarbeiter, welcher sich in der brutalen Unterwelt Siziliens hocharbeitet. Die Story hat zum Glück wieder zur alten Stärke gefunden und wird cineastisch gekonnt erzählt. Neben klassischen Automobilen der damaligen Zeit spielen Pferde eine wichtige Rolle als Transportmittel. Da Fahrzeuge erst im kommen waren, werden Pferde dem Setting des frühen 20. Jahrhunderts gerecht und bieten eine willkommene Abwechslung. Die Kämpfe können entweder aus der Ferne mit historischen Pistolen, Gewehren und Schrotflinten oder im Nahkampf mit Messern geführt werden. Die Messer sind in drei Klassen mit begrenzter Haltbarkeit unterteilt. Diese können für Stealth-Kills oder für die in Szene gesetzten sizilianischen Messerkämpfe genutzt werden. Bei letzterem muss ich abwechselnd den Angriffen des Feindes ausweichen, Parieren und Gegenangriffe ausführen. Trotz des starken Fokus auf die Geschichte, gibt es die Möglichkeit die Umgebung nach Lust und Laune zu erkunden. Trotz des schönen Leveldesigns merkt man sehr schnell, dass alles nur Kulisse ist und es recht unbelebt ist. Ich persönlich hatte nie das Bedürfnis die Gegend erkunden zu müssen, da ich die Landschaft nur als Kulisse sehe. Es gibt ein simples aber nachvollziehbares Progressionssystem, bei welchem ich die In-Game-Währung Dinari ausschließlich durch das Spielen verdienen kann. Dadurch kann ich mir neue Messer, Waffen, Kleidung oder Autos freischalten. Die Dinari finde ich in Tresoren, herumliegenden Geldkassetten oder erledigten Gegnern. Zusätzliche Sammelobjekte wie heilige Karten und Zeitungen sind ebenfalls vorhanden. Sollte euch dir normale Stufe zu leicht erscheinen, könnt ihr auf den schweren Schwierigkeitsgrad umschalten, bei welchem ihr weniger Schaden austeilt. Möchtet ihr hingegen nur die Geschichte genießen, ist die Stufe leicht eher was für euch.

Mafia: The Old Country wurde mit der Unreal Engine 5 entwickelt, was uns eine stimmungsvolle und detailreiche Grafik auf den Bildschirm zaubert. Leider sind die Videosequenzen nur auf 30 FPS gelockt. Dies stört ein wenig, sobald der Wechsel von flüssigen ~80 FPS auf gelockten 30 FPS stattfindet. Um die Authentizität zu unterstreichen, bietet Mafia 4 eine vollständig lokalisierte Synchronisation in sizilianischem Dialekt an. Ich habe dennoch nur Deutsch als Sprachausgabe ausgewählt, da ich das Lesen der Untertitel in einem storylastigem Spiel als störend erachte. Ein besonderes Feature ist der Rosenkranz, welcher, je nach Amulett und Perle, kleinere Spielvorteile bieten kann. Sofern man diese Buffs einstellt. Der Soundtrack ist gelungen und untermalt die düstere Atmosphäre des Spiels. Wie bei der „Mafia“-Reihe üblich, spielt die Musik eine zentrale Rolle und ist ein essentieller Bestandteil bei der cineastischen Erzählung. Im Großen und Ganzen läuft das Mafia ohne gröbere Bugs. Gelegentliche Wegfindungsprobleme oder Clippingfehler kann ich gut verkraften. Die Entwickler haben eine spannende Story auf die Beine gestellt, welche sich mit der Zeit aufbaut und gegen Ende einer tragischen Oper gleicht. Spielerisch bleibt Hangar 13 beim altbewährten und traut sich leider nichts neues zu implementieren. Vielleicht ist das aber auch gut so.

Mafia: The Old Country im Test- Urlaub für meine Augen
Fazit
Die Mafia ist, trotz ihrer bedrohlichen Präsenz, dennoch irgendwie faszinierend. Ich mag Filme, Serien und Spiele die dieses Thema behandeln und glaubwürdig umsetzen. Betrachte ich alle Teile der Mafia-Reihe, ist Mafia 2 mein absoluter Liebling. Das bedeutet nicht, dass Mafia: The Old Country schlecht ist. Im Gegenteil. Die hervorragende Story mit dem guten Spannungsaufbau, seinen glaubwürdigen Charakteren, der atmosphärischen sizilianischen Landschaft, dem Soundtrack und den zeitgemäßen Fahrzeugen, bietet das für mich beste Mafiaerlebnis seit langem. Die Kirsche auf der Sahnetorte sind, zumindest für mich, die gut umgesetzten traditionellen sizilianischen Messerkämpfe. Leider ist die Umgebung nur Kulisse und es gibt außer der Main-Story keinerlei Nebenmissionen. Spielerisch bleibt Mafia: The Old Country beim altbewährten und lässt sich auf keine Experimente ein. Vielleicht ist das auch gut so.
Technik
90
Umfang
74
Gameplay
84
Spezifisch
90
Leserwertung0 Bewertungen
0
Besser
spannende Story mit gutem Aufbau
glaubwürdige Charaktere
schöne und atmosphärische Landschaft
gelungene Deutsche Synchronisation
verschiedene zeitgemäße Autos
Pferde als alternative Fortbewegungsmittel
Dinari als Progressionssystem
Waffen, Messer und Kleidung zum freischalten
sizilianische Messerkämpfe
einige Sammelobjekte in den Locations verteilt
Soundtrack
Schlechter
Umgebung ist nur Kulisse für die Story
nur Main-Story ohne Nebenmissionen
Verbesserungen sind nicht notwendig
Schleichpassagen einfach
Schadensmodell bei den Fahrzeugen zu simpel
88
Wertung

HyperX Cloud III Wireless im Test- ein solides Gaming-Headset?

Die Welt der Gaming-Headsets ist hart umkämpft und mit der Cloud-Serie hat sich HyperX einen Namen gemacht. Komfort, Klangqualität und Langlebigkeit sind für essentielle Eigenschaften des Produktes. Mit dem neuen HyperX Cloud III Wireless Headset will der Hersteller diese Tradition fortzusetzen. Doch kann das neueste kabellose Modell, der beliebten Reihe, den noch höheren Erwartungen gerecht werden? Wir haben das HyperX Cloud III Wireless für ein Review zur Verfügung gestellt bekommen und wollen herausfinden, ob sich die Investition für euch lohnt. In diesem Review werden wir die Verarbeitungsqualität, den Tragekomfort, die Klangperformance, die Mikrofonqualität und die Akkulaufzeit unter die Lupe nehmen. Kann das HyperX Cloud III Wireless Headset in allen Kategorien Punkten, oder gibt es auch Schwächen?

Ein schönes und bequemes Stück Hardware

Schon beim ersten Anfassen fällt die hochwertige Verarbeitung auf. Der Rahmen aus Stahl und Aluminium mit Gabeln aus Edelstahl fühlt sich robust an. Mit einem Gewicht von circa 328 Gramm (342 Gramm mit Mikrofon) ist es nicht das leichteste Headset auf dem Markt. HP hat die Gewichtsverteilung besonders gut hinbekommen und die großen Memory-Schaumstoff-Ohrpolster mit Premium-Kunstleder, sorgen für einen sehr angenehmen Tragekomfort. Selbst nach einer stundenlangen Dune Awakening Session habe ich keinen unangenehmen Druck empfunden. Das ohrumschließende Design trägt zudem zu einer guten passiven Geräuschisolierung bei. Das Headset ist in den Farboptionen Schwarz (Testmuster) und Schwarz-Rot erhältlich. Die wichtigsten Bedienelemente, wie etwa die Lautstärke, eine Multifunktionstaste und die Mikrofon-Stummschaltung, sind direkt am Headset angebracht und leicht zugänglich. Solltet ihr das Headset am PC nutzen, dann bietet die HyperX NGENUITY Software zusätzliche Anpassungsmöglichkeiten mit etlichen Profilen für jede Situation. Geht es um die Kompatibilität, ist das Headset mit allen gängigen Plattformen kompatibel (PC, Mac, PS5, PS4, Nintendo Switch mit Mobilgeräten).

Eine gelungene Klangqualität mit solidem Mikrofon

Das Herzstück des Cloud III Wireless sind die dynamischen 53-mm-Treiber mit Neodym-Magneten. Diese Treiber sind abgewinkelt, um ein optimiertes Hörerlebnis zu ermöglichen und dynamischen Klänge im Gaming zu verstärken. Die Impedanz beträgt 64 Ω und die Empfindlichkeit liegt bei 111,94 dBSPL/mW bei 1 kHz. Ein geringer Klirrfaktor (THD) von unter 2 % sorgt für klare Audioqualität. Die 53-mm-Treiber liefern einen sehr breiten Frequenzbereich von 10 Hz bis zu 21 kHz. Das zeigt sich, je nach Profil, in satten Bässen, klaren Mitten und soliden Höhen. Eigentlich genauso wie es die Produzenten mit ihrer Musik oder Filmen im Sinn hatten. Spatial Audio ist ebenfalls mit an Board und erzeugt einen immersiven virtuellen Surround Sound, welcher besonders in kompetitiven Spielen viele Vorteile bietet. Die Position der Gegnern kann ich in Spielen ganz gut orten. Ich persönlich nutze gerne Dolby Atmos, was jedoch in der Positionsbestimmung keinen Unterschied macht. Spatial Audio zielt darauf ab, ein räumliches Erlebnis mit standardmäßigen Stereolautsprechern oder Kopfhörern zu ermöglichen, während Dolby Atmos auf fortschrittlichere Soundsysteme mit mehreren Lautsprechern zugeschnitten ist und ein präziseres, dreidimensionales Klangerlebnis bietet. Einen großen Unterschied habe ich zwischen beiden Systemen nicht gemerkt. Für Online-Gaming ist ein gutes Mikrofon unerlässlich, und hier ist das Cloud III Wireless sehr solide. Das abnehmbare 10-mm-Elektret-Kondensatormikrofon verfügt über eine uni-direktionale, geräuschunterdrückende Richtcharakteristik. Das bedeutet, dass die Umgebungsgeräusche effektiv minimiert und die eigene Stimme klarer übertragen wird (ähnlich dem ANC). Kleine Information nebenbei. Im Gegensatz zum dynamischen Mikrofon gibt es beim Elektret-Kondensatormikrofon keine Spule und keinen Magneten. Stattdessen befindet sich hinter der beweglichen Membran eine feste Gegenelektrode. Diese Technik wird bei kleineren Aufnahmegeräten zur Tonaufnahme verwendet. Die LED-Stummschaltanzeige erhöht den Nutzungskomfort und zeigt mir an ob ich aufnehme oder nicht. Der Frequenzbereich des Mikrofons liegt zwischen 100 und 10.000 Hz, was für die Sprachkommunikation mehr als ausreichend ist. Wollt ihr die Qualität eures Mikrofons noch ein wenig steigern, müsst ihr folgendes machen:

– Windows Einstellungen öffnen
– Eigenschaften des Mikrofons auswählen
– Reiter erweitert auswählen
– Format von 16000 auf 32000 Hz ändern

Lange Akkulaufzeit und eine einfache Verbindung

Das HyperX Cloud III Wireless bietet viele verschiedene Verbindungsmöglichkeiten. Die Hauptverbindung erfolgt mittels eines USB-Dongles (USB-C) und einer 2,4 GHz Wireless-Verbindung, welcher eine Reichweite von bis zu 20 Metern bietet. Dies gewährleistet eine stabile und latenzarme Verbindung. Ich wohne auf drei Ebenen und konnte eine Etage ohne Probleme wechseln, bis die Verbindung unterbrochen wurde. Für mobile Geräte oder andere kompatible Plattformen steht Bluetooth 5.3 zur Verfügung, das eine breite Palette an Codecs und Profilen unterstützt. Dazu zählen SBC, MPEG-2, AAC-LC und sogar LE Audio. Des weiteren bietet Bluetooth 5.3 eine verbesserte Kommunikationseffizienz, sorgt für schnellere, stabilere und intelligentere Verbindungen, reduziert den Verlust der Klangqualität und ermöglicht unterbrechungsfreie Anrufe und Musikgenuss. Ein besonderes Highlight ist die lange Akkulaufzeit. Der Hersteller verspricht bis zu 120 Stunden Nutzungszeit bei einer 2,4 GHz-Nutzung. Diese Angaben werden gut eingehalten und ich musste im Testzeitraum von einem Monat nur einmal aufladen. Das Laden erfolgt unkompliziert über USB-C und dauert etwa 4 – 4,5 Stunden.

HyperX Cloud III Wireless im Test- ein solides Gaming-Headset?
Fazit
Das HyperX Cloud III Wireless ist für seine ~100€ eine sehr solides und gutes Gaming Headset. Der Tragekomfort, die Verarbeitung, der Sound, die gute Reichweite oder die lange Nutzungsdauer sprechen für das Cloud III Wireless. Schade das es kein ANC gibt und das Headset nicht zusammengeklappt werden kann. Die Höhen dürfen eine Spur besser sein und der Bass könnte ein wenig kräftiger sein. Dennoch ist das HyperX Cloud III Wireless eine gute Option für Gamer, die ein Gaming Headset in der Mittelklasse suchen.
Technik
82
Umfang
78
Kland und Bedienung
84
Spezifisch
90
Leserwertung0 Bewertungen
0
Besser
Tragekomfort auch bei stundenlangen Sitzungen
Memory-Schaumstoff-Ohrpolster
alle Bedienelemente leicht erreichbar
NGENUITY Software mit vielen Profilen und Einstellungsmöglichkeiten
kompatibel mit allen gängigen Plattformen
gute 53 mm Treiber
abnehmbares Mikrofon
breite Palette an Codecs
gute Reichweite (auch bei Etagen)
circa ~110 - 120 Nutzungsdauer
Preis/Leistungsverhältnis
Schlechter
Gewicht mit 342g inklusive Mikrofon könnte leichter sein
kein ANC
Headset kann nicht zusammengeklappt werden
könnte mehr Bass vertragen
die Höhen dürfen eine Spur besser sein
84
Wertung

HyperX Pulsefire Haste Pro 4K Wireless im Test- für kompetitive Spieler?

0

Bei vielen Videospielen, vor allem bei kompetitiven, ist Präzision sehr oft der Schlüssel zum Sieg. Jede Millisekunde, jeder pixelgenaue Mausklick kann den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ausmachen. Mit der HyperX Pulsefire Haste Pro 4K Wireless Maus hat HP nun eine verbesserte Variante seines Vorgängers auf den Markt gebracht. Das Modell verpricht nicht nur die bewährte Leichtigkeit und Ergonomie, sondern auch eine 4K-Hz-Polling-Rate. Wie schlägt sich die HyperX Pulsefire Haste Pro 4K Wireless in der Praxis und ist sie wirklich die Empfehlung für kompetitive Spieler?

Was macht die Pulsefire Haste Pro 4K so besonders?

Die HyperX Pulsefire Haste 2 Pro 4K Wireless Maus wurde speziell für die Bedürfnisse von kompetitiven Gamern entwickelt und versucht neue Maßstäbe in puncto Geschwindigkeit, Präzision und Ausdauer zu setzen. HP hat versucht, mit einer Reihe besonderer technischer Spezifikationen, ein interessantes Paket für die hohen Ansprüche heutiger Gamer zusammenzustellen. Ein Herzstück der Pulsefire Haste 2 Pro ist selbstverständlich der HyperX 26K optische Sensor. Der Sensor bietet eine Auflösung von bis zu 26.000 DPI und lässt sich über die firmeneigene Software auf die eigenen Bedürfnisse anpassen. Dabei gibt es vordefinierte DPI-Einstellungen (400, 800, 1600, 3200 DPI), welche bei Bedarf einen schnellen Wechsel ermöglicht. Mit einer maximalen Geschwindigkeit von 650 IPS (Inches per Second) und einer Beschleunigung von 50 G, reagiert die Maus blitzschnell auf jede meiner Bewegungen. Dies kann in hektischen Spielsituationen, vor allem in kompetitiven Games, ein entscheidender Vorteil sein. Die Maus verfügt über insgesamt 6 programmierbare Tasten, welche ich mit einer von mir gewünschten Funktion belegen kann. Ebenfalls ein kleiner Hingucker sind die HyperX Optical Switches für die linke und rechte Maustaste. Diese optischen Switches bieten zwei Vorteile. Eine extrem schnelle sowie präzise Auslösung der Klicks und eine hohe Langlebigkeit, was sie ideal für intensives Gaming macht.

Flexibilität trifft auf Ausdauer

Ein weiteres Highlight der Pulsefire Haste 2 Pro 4K ist die variable Polling-Rate, also die sogenannte Abfragerate. Im kabellosen 2,4 GHz Modus erreicht die Maus eine beeindruckende 4000 Hz (4K) Polling-Rate über den mitgelieferten Dongle. Bei kompatiblen OMEN Laptops ist dies sogar ohne Dongle über „Instant Pair“ möglich, was die Latenz noch weiter minimiert. Im kabelgebundenen Modus, steht mir eine Polling-Rate von bis zu 1000 Hz (1K) zur Verfügung. Bei einer Bluetooth 5.2 Verbindung hingegen gibt es nur eine maximale Polling-Rate von 125 Hz, was ideal für den mobilen Einsatz oder weniger anspruchsvolle Aufgaben ist. In meinem Test gab es dennoch einige Probleme. Ich habe zur selben Zeit Dune Awakening getestet und selbstverständlich die Haste Pro 4K benutzt. Leider hatte das Spiel mit der Schnelligkeit der Maus seine Probleme. Nach einer gewissen Zeit begann ein Mikro-Stutter, als ob die Dune-Server nicht mit der schnellen Eingabe der Maus zurechtkommen würde. Auch eine Reduktion der Polling-Rate brachte keine Verbesserung des Problems. Bei anderen kompetitiven Games wie zum Beispiel Counter-Strike 2, Fortnite etc., lief die Haste Pro 4K wie erwünscht. Auch die Akkulaufzeit ist mehr als ordentlich und kann sich sehen lassen. Mit einer Polling-Rate von 1000 Hz hält der Akku bis zu 90 Stunden (eher 80). Selbst bei der hohen 4000 Hz Polling-Rate sind noch ungefähr 30 (circa 26) Stunden Spielzeit möglich. Diese Angaben des Herstellers sind ganz gut zutreffend und werden fast erreicht, was für ausgedehnte Gaming-Sessions mehr als genug ist.

Design, Haptik und Lieferumfang der Haste Pro

Mit einem Gewicht von 61 Gramm ist die Pulsefire Haste 2 Pro 4K leicht und gerade einmal 2 Gramm schwerer als die HyperX Pulsefire Haste 2 Mini Wireless. Die simple und symmetrische Form ist sowohl für Links- als auch für Rechtshänder geeignet und ermöglicht eine komfortable Handhabung. Die Abmessung von 124,3 mm Länge x 38,2 mm Höhe x 66,8 mm Breite sind für die meisten Handgrößen vollkommen OK und ermöglicht lange Spielesessions. Für ein reibungsloses Gleiten auf nahezu jeder Oberfläche sorgen die reibungslosen PTFE-Gleitpads. Ein Ersatzset ist praktischerweise im Lieferumfang enthalten. Das abnehmbare HyperFlex 2 USB-C auf USB-A Kabel hat eine Länge von 1,8 m und bietet Flexibilität beim Laden und im kabelgebundenen Betrieb. Sollte euch während einer Session der Saft ausgehen, steckt ihr einfach das mitgelieferte Kabel an und schon kann es weiter gehen. Die integrierte LED RGB-Beleuchtung und der Onboard-Speicher für 1 Profil ermöglichen es zudem, die gewünschten Einstellungen direkt an der Maus zu speichern. Die hauseigene HyperX NGENUITY Software bietet umfassende Anpassungsmöglichkeiten für die Tastenbelegung, DPI-Einstellungen, die Beleuchtung und mehr. Sollte das bereits installierte Programm eure Maus nicht erkennen, stellst sicher das die neueste Version verwendet wird. Die Pulsefire Haste 2 Pro 4K ist mit fast allen gängigen Plattformen kompatibel. Dazu zählen der PC, PS5 und Xbox Series X|S. Im Lieferumfang ist natürlich die HyperX Pulsefire Haste 2 Pro 4K, die HyperX selbstklebenden Grips, die Low-Friction Skates, das USB-C auf USB-A Kabel, den USB 4K Wireless Receiver, einen USB Extension Adapter und eine Schnellstartanleitung enthalten. Die Haste 2 Pro 4K Wireless wird zum Testzeitpunkt für einen Preis von 121 Euro bis 160 Euro angeboten und zählt somit schon zur Premium-Klasse. Wer eine Maus mit hoher Präzision und einer angenehmen Ergonomie sucht, sollte sich die Haste 2 Pro 4K genauer ansehen.

HyperX Pulsefire Haste Pro 4K Wireless im Test- für kompetitive Spieler?
Fazit
Die HyperX Pulsefire Haste Pro 4K Wireless kann in Punkten wie Geschwindigkeit, Präzision, Ergonomie und Ausdauer überzeugen. Die Verbindung ist unkompliziert, beim Gewicht sind es nur 2 Gramm mehr als bei der HyperX Pulsefire Haste 2 Mini Wireless und der Lieferumfang kann sich auch sehen lassen. Leider gibt es nur das Modell in der Farbe grau. Eine weiße Alternative beziehungsweise verschiedene Pastellfarben wären wünschenswert gewesen. Der Preis für 120-160 Euro könnte für die meisten Gamer zu viel sein. Dafür erhält man aber auch eine Premium Qualität. Wer nach einer neuen Maus für kompetitive Zwecke sucht, sollte die HyperX Pulsefire Haste Pro 4K in die engere Auswahl nehmen.
Technik
92
Umfang
86
Bedienung und Präzision
92
Spezifisch
88
Leserwertung0 Bewertungen
0
Besser
angenehme Ergonomie
26K-Sensor
Beschleunigung von 50G
6 programmierbare Tasten
optische Switches
mehrere Verbindungen möglich (2,4 GHz, Kabel gebunden oder per Bluetooth 5.2)
Polling-Rate von bis 4000 Hz
Laufzeit des Akkus
kompatibel mit PC, PlayStation 5 und Xbox Series X/S
zusätzliche PTFE-Gleitpads
Schlechter
Modell nur in der Farbe grau
der Preis könnte einige abschrecken
Mikro-Stutter könnte bei einigen nicht kompetitiven Spielen auftreten
90
Wertung

Dune Awakening im Test- eine Sucht wie das Spice selbst!

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In den endlosen Weiten des Arrakis, wo die Sonne unerbittlich brennt und der Wind den Sand zu gewaltigen Dünen formt, erwacht eine neue Saga. Das neueste Spiel Funcoms „Dune: Awakening“ lädt alle Spieler dazu ein, in die ikonische Welt von Frank Herberts Sci-Fi-Meisterwerk einzutauchen. Diesmal jedoch nicht als passiver Beobachter, sondern als Überlebender, geformt von den gnadenlosen Realitäten des Wüstenplaneten. Dune Awakening fordert viel von euch. Doch kann die Community auch viel vom Spiel erwarten? Das und noch mehr könnt ihr in unserem Review lesen.

Eine alternative Realität

Der norwegische Entwickler und Publisher hatte mit Conan Exiles einen überraschenden Erfolg erzielt. Die Fans liebten die Geschichten rund um die fiktive Figur Conan, welche sich in einer MMO-Survival-Welt abgespielt haben. Nun hat sich Funcom das Dune-Franchise geschnappt und daraus ebenfalls eine MMO-Survival-Welt entwickelt. Das Dune-Universum versprüht seine ganz eigene Faszination. Die einzigartige Wüstenwelt Arrakis fasziniert nicht nur durch seine tödliche Schönheit, sondern auch mit den riesigen Sandwürmern und den für die interstellaren Reisen wichtigen Spice. Dune vereint komplexe politische Intrigen, tiefgehende ökologische und philosophische Themen sowie religiöse Elemente zu einer vielschichtigen Erzählung. Die Charaktere und die düstere Atmosphäre tragen ebenfalls zum zeitlosen Epos bei, welche in den neuen Filmen beeindruckend umgesetzt wurden. Wie sehr ich mich doch auf den dritten Teil freue. Dune: Awakening versetzt euch in eine alternative Zeitlinie, in welcher die zentrale Figur Paul Atreides nie geboren wurde. Stattdessen brachte seine Mutter, Lady Jessica zur Welt. Diese minimale Änderung gestaltet das Schicksal von Arrakis dramatisch um und hat weitreichende Auswirkungen. Herzog Leto Atreides, welcher in der ursprünglichen Zeitlinie sein Ende fand, hat den Angriff auf Arrakeen überlebt. Er befindet sich nun in einem andauernden Konflikt mit der Harkonnen-Fraktion und kämpft um die Kontrolle über Arrakis und seine wertvolle Ressource- das Spice. Deshalb beginnt unsere Reise nicht als auserwählter Held, sondern als Gefangener der Bene Gesserit. Als heimlicher Agent werden wir nach Arrakis entsandt, mit der Mission, das Geheimnis hinter dem Verschwinden der Fremen, zu lüften. Rätselhafte Spuren werden verfolgt und wir steigen von einem namenlosen Überlebenden zu einem aufsteigenden Agenten auf. Doch welcher Seite werdet ihr euch anschließen? Kämpft ihr für die Sache der Atreides oder der Harkonnen? Ich habe mich für letzteres entschieden. In Dune: Awakening dreht sich alles um das Erwecken des Schläfers, dessen Identität lange im verborgenen liegt.

Quelle: Funcom

Arrakis zieht mich in seinen Bann

Dune: Awakening beginnt, wie jedes MMO, mit der Charaktererstellung. Ich darf mich entweder für das Volk der Atreiden oder Harkonnnen entscheiden. Ich habe mir einen männlichen Harkonnnen mit grauem Bart und einer Glatze ausgesucht. Als nächstes steht die Auswahl meines Hintergrundes an. Diese Option besteht aus drei Schlüsselelementen, welche meine Rolle in der Welt von Arrakis definieren:

– Heimatwelt: Mein Ursprung, welcher die Persönlichkeitsmerkmale, einzigartige Emotes und wie NPCs mit mir interagieren, definieren.
– Kaste: Bestimmt meine soziale Stellung und beeinflusst, wie mich die verschiedenen Fraktionen behandeln.
– Mentor: Der Mentor fungiert als Klasse, schaltet die Startfähigkeiten frei und bestimmt den anfänglichen Skill-Tree. Obwohl ich später im Spiel die Fähigkeiten anderer Klassen erlernen kann, ist die Startklasse dauerhaft.

Nachdem das Aussehen und der Hintergrund festgelegt wurden, folgt eine Sequenz mit einer Ehrwürdigen Mutter. Sie überprüft nochmals all unsere getroffenen Entscheidungen und ob sie auch tatsächlich der Wahrheit entsprechen. Danach machen wir uns in einem Landungsschiff auf den Weg zur Planetenoberfläche. Blöderweise werden wir mit einem Raketenwerfer abgeschossen und unser Überlebenskampf auf Dune beginnt. Ressourcenmanagement ist ein wichtiger Aspekt eines Survival-Spiels und auch das A und O in Dune. Ich muss mich immer wieder um meinen Wassernachschub kümmern, mich vor der sengenden Sonne und den Stürmen schützen sowie die anhaltende Bedrohung durch die ikonischen Sandwürmer auf meinen Reisen bedenken. Um in dieser feindseligen Umgebung bestehen zu können, muss ich die Überlebensweisen der Fremen erlernen und anwenden.

Die riesige offene Welt von Arrakis lädt gleich zu Beginn der Story zur Erkundung ein. Dabei sind die Coriolis-Stürme in der „Tiefen Wüste“ einzigartig, welche die dynamische Wüste in regelmäßigen Abständen neu formen. Somit wird das vertraute Terrain in unbekannte Gebiete verwandelt. Dadurch werden wöchentlich neue Orte, Gefahren und Belohnungen geformt. Nach einer kurzen Tutorialphase habe ich Land beansprucht, meine erste kleine Basis und etwas später ein Sandbike zur besseren Fortbewegung gebaut. Dabei ist es wichtig zu verstehen, dass euer Unterschlupf nicht instanziert ist, sondern in der offenen Welt existiert (dient als Schutz, Lager und zur Verteidigung). Der Loop aus Erkunden, Ressourcen besorgen und Kämpfen hat mich überraschenderweise sofort gepackt. Immerzu möchte ich neue Pläne erforschen, um meine Ausrüstung beziehungsweise das Equipment zu verbessern. Aufwändig ist nur der Basenumzug in ein neues Gebiet. Ja ich kann eine Blaupause meines Unterschlupfes erstellen und nachbauen. Dennoch muss ich mehrmals hin und herfahren, um mein Lager mit den dringend benötigten Ressourcen mitnehmen zu können. Solltet ihr früher oder später die Bekanntschaft mit einem Sandwurm machen und als Snack enden, ist euer gesamtes Inventar (inklusive Ausrüstung und Waffen) unwiderruflich weg. Für soziale Interaktionen und Handel stehen mir Social Hubs wie Arrakeen und Harko Village zur Verfügung.

Das Kampfsystem ist lediglich solide und bietet eine Mischung aus Fern- und Nahkampfwaffen, Gadgets und Fähigkeiten. Zur Bekämpfung meiner Feinde steht ein breites Waffenarsenal zur Verfügung. Von Dolchen und Gewehren bis hin zu Flammenwerfern und Krysmessern, bietet das Spiel alles was das Dune-Herz begehrt. Ich kann meinen Kampfstil jederzeit frei wählen, direkt zur Konfrontation übergehen oder mich unbemerkt anschleichen. Da ich ein Truppler bin, habe ich ohne zu zögern die feindlichen Basen und Dungeons gestürmt. Um meine Kampffähigkeiten zu erweitern, kann ich die Fertigkeiten der Großen Schulen des Imperiums meistern. Dazu zählen die Bene Gesserit, Trooper, Mentat, Schwertmeister und Planetologe. Das eröffnet mir einzigartige Fähigkeiten wie Manipulation, Gifte oder den Einsatz von Granaten.

Die mit Abstand begehrteste Ressource in Dune Awakening

In Dune: Awakening ist das Spice, auch bekannt als Melange, die mit Abstand wichtigste und begehrteste Ressource auf Arrakis. Es ist das Herzstück der gesamten Spielwirtschaft und wird für viele Dinge verwendet. Spice ist die primäre Währung und das Handelsgut auf Arrakis. Ich kann es mit Fraktionen tauschen, für Upgrades verwenden oder auf Spielermärkten verkaufen. Die Preise schwanken je nach Knappheit, Ernteaktivität und Kontrolle der Fraktionen über Schlüsselzonen. Wer die Spice-Handelsrouten kontrolliert, hat enorme wirtschaftliche Macht. Diese Ressource wird auch dazu benötigt, um spezielle Fähigkeiten freizuschalten und zu verbessern, wie z.B. erhöhte Wahrnehmung oder Kampfskills. Es ist eine essenzielle Zutat für viele hochwertige Rezepte, insbesondere für die Herstellung mächtiger Gegenstände, Ausrüstung und fortschrittlicher Technologie. Dazu gehören Waffen, Rüstungen und sogar Fahrzeuge. Auch beim Basenbau und für Upgrades wird es verwendet, wie zum Beispiel für Komponenten oder für fortschrittliche Basisstrukturen. Indem ich Spice an Fraktionen wie Haus Atreides, Harkonnen oder die Fremen abgebe, kann ich selbstverständlich meine Ruf bei diesen Gruppierungen verbessern. Dieser Fortschritt schaltet exklusive Missionen, Belohnungen und politischen Einfluss im Fraktionskriegssystem des Spiels frei. Im Landsraad, dem politischen System des Spiels, kann Spice sogar dazu verwendet werden, Stimmen zu gewinnen und Entscheidungen zu beeinflussen. Dies ist vor allem für Gilden eine interessante und wichtige Spielmechanik. Solltet ihr an PvP Interesse haben, dann könnt ihn der tiefen Wüste an Boden- und Luftkämpfen teilnehmen. Das PvP ist optional, sodass ihr euch auch nur auf eure PvE-Aktivitäten wie Crafting konzentrieren könnt. Jedoch erhält man das meiste Spice sowie benötigte Utensilien für eine T6-Rüstung im PvP-Gebiet.

Die Serverstruktur ist etwas Besonderes, da sie Elemente aus Survival- und MMO-Spielen miteinander verbindet. Doch wie funktioniert das genau? Stellt euch vor, Arrakis ist in verschiedene Gebiete unterteilt. Diese sind miteinander verbunden, haben unterschiedliche Funktionen und werden von unterschiedlichen Serverteilen verwaltet.

– Ihr wählt eine Welt und somit einen großen Serververbund
– Innerhalb dieser Welt habt ihr einen Hagga Basin. Das ist eure persönliche Bau- und Überlebenszone mit begrenzter Spielerzahl.
– Alle Spieler eurer Welt teilen sich eine Deep Desert. Das ist die PvP-Zone, welche regelmäßig zurückgesetzt wird.
– Alle Spieler eurer Welt können sich in Social Hubs treffen und interagieren.

Dieses System soll eine persistente Welt schaffen, in welcher sich Spieler von verschiedenen Servern treffen und interagieren können. Gleichzeitig sollte die Leistung optimiert und bestimmte Zonen für spezifische Gameplay-Erfahrungen zur Verfügung gestellt werden. Die Leistung ist ok, jedoch gibt es hin und wieder serverseitige Lags und einige Bugs. Ich habe mit meinem System (i5-14400F, 32GB RAM und einer RTX 4060 8GB) und aktiviertem DLSS durchschnittlich 70-110 FPS, abhängig des Getümmels, erreicht.

Dune Awakening im Test- eine Sucht wie das Spice selbst!
Fazit
Da mich das Dune-Universum so sehr fasziniert und ich die neuen Filmen mehrmals verschlungen habe, wollte ich wissen ob man Dune Awakening auch alleine genießen kann. Ich hatte wirklich mit vielem gerechnet, aber nicht das mich das Funcoms Survival-MMO so sehr an den Bildschirm fesseln wird. Der Loop aus Erkunden, Ressourcen besorgen, Kämpfen und neue Pläne freischalten hat mir sehr viel Spaß bereitet. Einzig das mittelmäßige Kampfsystem könnte mehr Feedback vertragen, die Basenverlegung darf ruhig angenehmer sein und der zwingende PVP-Part im Endgame sollte teilweise optional sein. Wer also ein gutes Survival-MMO mit RPG-Elementen im Dune-Universum sucht und über die wenigen Kritikpunkte hinwegsehen kann, wird hier definitiv fündig werden.
Technik
86
Umfang
92
Gameplay
94
Spezifisch
89
Leserwertung0 Bewertungen
0
Besser
viele abwechslungsreiche Gebiete (trotz Wüstensetting)
zweckmäßige Story
schön gestaltete Charaktererstellung
viele Pläne zu erforschen
solider Baumodus
Prüfungen schalten neue Spielmechaniken frei
die Gefahr durch die Sandwürmer ist allgegenwärtig
der Survival-Loop greift sofort
Spice sinnvoll integriert
Zusammenspiel wird großgeschrieben (Koop und Gilden)
bis zum Endgame auch für Soloplayer geeignet
grafische Präsentation & Soundtrack
Ressourcenmanagement
private Server können von Drittanbietern gemietet werden (Endgame findet auf offiziellen Servern statt)
Schlechter
mittelmäßiges Kampfsystem
Basenverlegung darf angenehmer sein
PVP-Part im Endgame sollte teilweise optional sein
frisst euch der Sandwurm, könnte eure Motivation darunter leiden (Inventar und Ausrüstung sind weg)
gelegentliche Lags durch Events etc.
90
Wertung

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