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Zero Escape: Zero Time Dilemma

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Zero Time Dilemma ist bereits der dritte Teil der Zero Escape-Reihe und ist nun als Download für den 3DS und für die PS Vita erschienen. Da sich alles um die Story dreht, gibt es bei uns ein spoilerfreies Review zum neuen Titel.

Wer die Vorgänger 999 und Virtue’s Last Reward gespielt hat, weiß ganz genau, was Zero Time Dilemma bietet. Für alle Neueinsteiger werden noch einmal schnell die Basics erklärt: Die Zero Escape Reihe gehört in das Genre der Visual Novels und setzt seinen Schwerpunkt auf Science Fiction. Hier wird besonderer Wert auf das erzählen einer Geschichte gelegt. Meistens liest man sich durch eine Menge Text, hat dazu noch passende Bilder der Charaktere und muss Entscheidungen treffen. zero time dilemma team d 2In Zero Time Dilemma hat man nun einen Schritt nach vorne gewagt und sämtliche Szenen komplett 3D animiert (nicht zu verwechseln mit dem 3D-Effekt, welcher nicht vorhanden ist) und werden wie ein Film abgespielt. Während man dem regen Treiben auf dem Bildschirm zusieht, muss man teilweise nicht einmal mehr mitlesen, denn das komplette Spiel ist Synchronisiert. Wahlweise mit englischer oder japanischer Sprache. Der Bildschirmtext ist hingegen komplett auf Englisch, weshalb die Beherrschung dieser Sprache definitiv Pflicht für Zero Time Dilemma-Spieler ist.

 

zero time dilemma escape roomSeek a way out
Wesentlicher Bestandteil der Zero Escape-Reihe sind auch die „Seek a way out“-Passagen, die wie ein Escape Room-Spiel ablaufen. Eingesperrt in einem unbekannten Raum gilt es den Ausweg zu finden. Meistens muss ein Schlüssel gefunden oder ein Mechanismus betätigt werden, um den Raum verlassen zu können. Aber so einfach ist das nicht. Denn erst muss der Raum gründlich durchsucht, Gegenstände gefunden und kombiniert werden und vor allem müssen allerhand logische und mathematische Rätsel gelöst werden. Der Rätselanteil in Zero Time Dilemma ist im Vergleich zum Story-Anteil geringer ausgefallen als in den letzten Spielen. Es gibt nun zwar mehr Escape Räume, allerdings sind die Rätsel kürzer. Sie sind nicht unbedingt leichter oder schwerer, sie sind einfach nur mehr verteilt. Die Räume sind diesmal auch relativ gut in die Geschichte eingebracht und stehen in Bezug zu anderen Story-Schnipseln.

Apropos Story-Schnipsel: Bei Zero Time Dilemma geht es mehr denn je darum, einzelne Story-Stränge zu durchleben. Jede Entscheidung die im Spiel getroffen wird, bringt eine neue Geschichte in Gang. Um das Prinzip zu verstehen ist es aber wichtig, zu wissen wie sich alles zugetragen hat. Da der nächste Abschnitt rudimentäre Einblicke in die Story gibt, sollten diejenigen, die ganz unwissend an das Spiel herangehen wollen, den Abschnitt überspringen. Aber keine Angst: Es wird nicht zu viel verraten.

 

zero time dilemma time to decideDecision Game
Wie in jedem Zero Escape-Spiel handelt es sich auch hier wieder um eine Gruppe von Personen, die sich auf einmal in Gefangenschaft wiederfindet. Zero, der Game-Master und Übeltäter, bringt seinen Spielern die Regeln nahe. Dieses mal wird das Decision Game gespielt. Drei Teams befinden sich in einem Bunker und haben jeweils 90 Minuten Zeit, um eine bestimmte Entscheidung zu treffen. Danach sorgt ein Anästhetikum in dem Armband, welches jeder Mitspieler am Arm trägt, dafür, dass die Spieler einschlafen und die vergangenen Erlebnisse vergessen. Um den Bunker verlassen zu können, müssen sechs Passwörter herausgefunden werden. Sobald einer der Spieler stirbt, wird ein Passwort enthüllt. Das Descision Game kann beginnen!

 

zero time dilemma global flow chart 2Meister des Flowcharts
Aufgrund der Story werden nun also mehrere Story-Schnipsel zugänglich, die man spielen kann. Da man aufgrund des Anästhetikums nie genau weiß, wo man sich grade befindet und welche Entscheidungen vorher getroffen wurden, ist es möglich die verschiedenen Story-Schnipsel losgelöst voneinander zu spielen. Das ist anfänglich verwirrend und komisch. Es fühlt sich an, als wäre keine kohärente Geschichte vorhanden und mindert den Spielfluss etwas. Dieses Problem hat man allerdings nur am Anfang. Sobald die Story voranschreitet, hinter das System kommt und neue Dinge lernt, lichtet sich der Nebel. Außerdem gibt es wieder das berühmte Flowchart, auf dem man die Abzweigungen der Story und seinen eigenen Fortschritt sehen kann. Oft stößt man auf Sackgassen und muss einen anderen Strang weiterspielen. Auch das macht am Ende Sinn. zero time dilemma fragment flowchartWie bereits im ersten Teil, gibt es hier auch wieder mehrere Enden zu entdecken. Es empfiehlt sich aber sämtliche Abschnitte zu spielen um das Spiel richtig auskosten zu können. Mehr als je zuvor muss man nicht nur mitdenken, um die Story zu verstehen, sondern auch aufmerksam während des Spielens mitdenken. Es verbergen sich nämlich wichtige Indizien und Passwörter in der Story, die anderswo zum Einsatz kommen können. Zettel und Stift sollten allzeit bereit liegen. Es empfiehlt sich übrigens nicht, die Passwörter im Internet nachzuschauen. Jedes Passwort wird zu einer bestimmten Zeit enthüllt, nämlich wenn der Spieler genau das weiß, was er wissen muss damit die nachfolgenden Storyelemente logisch sind. Wer eine Türe oder Truhe schon vorher öffnet, könnte sich das ganze Spiel verderben.

 

zero time dilemma die teamsAltes und Neues
Zero Time Dilemma kann bedenkenlos von Neueinsteigern gespielt werden. Trotzdem werden diejenigen, die die Vorgänger bereits gespielt haben, mehr aus dem Spiel herausholen können. Die Story greift Themen der vorherigen Teile, wie Radical-6 und das Morphogenetic Field wieder auf und befasst sich wieder mit weiteren mathematischen und logischen Dilemmata der aktuellen Wissenschaft. Obwohl es eher um ernste Themen geht, gibt es mit den Anspielungen auf beliebte Science Fiction Helden der heutigen Zeit auch etwas zum Schmunzeln. Die Charaktere zum Teil bereits bekannt sein. Neben Junpei und Akane aus 999 sind auch Sigma und Phi aus Virtue’s Last Reward wieder mit dabei. Aber auch die neuen Charaktere sind sehr interessant. Im Verlauf der Story-Stränge wird man viele verschiedene Facetten der einzelnen Charaktere mitbekommen. Mehr denn je wird darauf Wert gelegt, dass die Geschichten der Personen samt ihrer Vergangenheit erzählt werden. Zero Time Dilemma ist definitiv um einiges blutiger als die Vorgänger, aber hat dafür auch mehr Drama, Liebe und auch ein bisschen Schnulzigkeit.

Insgesamt bietet das Spiel etwa 25 Stunden Gameplay. Da das Spiel sehr auf der Story aufbaut, ist mehrmaliges Durchspielen zwar dank drei Speicherslots möglich, aber wohl erst nach ein paar Jahren, wenn man vieles schon wieder vergessen hat, ratsam. Die komplette Animation der Szenen ist ein netter Bonus, auch wenn man sich an das starke Kantenflimmern bei den Charakteren erst gewöhnen muss. Vorspul- und Log-Funktion sowie der Flowchart macht das Navigieren durch die Spielabschnitte sehr bequem. Zero Time Dilemma gibt es als 3DS e-shop-Version und als Retail und Download für die PS Vita.

Zero Time Dilemma Charaktere

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Zero Escape: Zero Time Dilemma
 zero time dilemma packshot Wertung der Redaktion:

83/100

  • Publisher: Aksys Games
  • Getestet auf: New 3DS XL
  • auch für: PS Vita
  • Preis: 39,99€

 

 

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23/30 Technik + Vollständig 3D-Animierte Filmszenen
+ Vollständige Sprachausgabe (Japanisch & Englisch)
+ Mehrere Speicherslots

- Kantenflimmern
- Keine Deutsche Lokalisierung
26/30 Umfang + Übersichtlicher Flowchart
+ Mehr Storytiefe
+ Charaktere gut beschrieben
+ Interessante Themenwahl
- Geringer Wiederspielwert
26/30 Gameplay + Mehr Escape Rooms…
+ Mehr mitdenken
+ Story-Schnipsel ergeben langsam ein Gesamtbild
+ Komfortable Steuerung (Log, Vorspulen)
- … die aber kürzer sind
- Story-Schnipsel anfänglich verwirrend
8/10 Spezifisch + Knüpft an alte Spiele an und klärt Fragen
- Sehr spezielles Genre


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[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
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Fazit:

[rating itemreviewed=“Zero Escape: Zero Time Dilemma“ rating=“83″ reviewer=“Nina van Aken“ dtreviewed=“06.08.2016″ best=“100″ worst=“0″]

Auch der dritte Teil der Zero Escape-Reihe sollte von neuen wie alten Fans nicht verpasst werden. Die Science-Fiction Visual Novel erzählt die Geschichte einer Gruppe von Personen, die in einem Bunker gefangen wurden und nun das Decision Game gewinnen müssen, um den Bunker wieder verlassen zu können. Der Haken: Nur mit sechs Passwörtern kommt man hinaus und für jedes Passwort muss ein Mensch sterben. Ein Anästhetikum lässt die vergangene Zeit vergessen, weshalb die Spieler nie wissen, wie Zeit und Umstände stehen. Anfänglich hangelt man von Story-Schnipsel zu Story-Schnipsel und landet in verschiedenen Sackgassen. Wer aber genau aufpasst, wird bald den großen Zusammenhang erkennen und Herr der Situation werden. Logische Dilemma, das Spiel mit Raum und Zeit und die individuellen Geschichten der Charaktere liegen im Fokus der Geschichte. Zwischendurch dürfen die Escape Rooms nicht fehlen, in denen es gilt verschiedene Gegenstände zu finden, Rätsel zu lösen und so einen Ausweg zu finden. Die Beherrschung der englischen Sprache ist für Zero Time Dilemma-Spieler allerdings Pflicht.

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So testen Wir

 

Monster Hunter Generations

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Hurra, hurra, die Monster sind wieder da! Die beliebte Monster Hunter Serie von Capcom geht in die nächste Runde. Ob sich der neue Ableger lohnt erfahrt ihr hier.

Tränke? Check. Farbbälle? Check. Viel zu große Waffe? Check. Das Grundprinzip kommt Veteranen sofort vertraut vor, denn wieder muss man sich vor der Jagd gut vorbereiten um eine Chance gegen die zahlreichen Monster zu haben. Aber fangen wir ganz am Anfang an: was ist Monster Hunter?

Ziel des Spiels ist es – so wie in den Vorgängern – verschiedene Monster (Drachen, Elefanten und diesmal sogar tückische Eulen) zu jagen und sich aus den Häuten, Flügeln, Knochen und was man sonst noch erbeutet immer stärkere Waffen und Rüstungen zu bauen. Mit diesen kann man dann wiederum noch stärkere Monster (Schlangen, Sandfische und steinerne Riesenfrösche) besiegen und sich dann daraus Rüstungen und Waffen bauen um dann noch stärkere…ich denke das Prinzip wird deutlich. Sehr simpel und seit jeher das Erfolgsrezept der Monster Hunter Reihe. Der Grund, warum diese simple System so gut funktioniert sind die Monster selbst, denn diese sind keine 08/15 KI Gegner sondern bieten jeweils eine wirkliche Herausforderung. Monster_Hunter_Generations_gameplay2Außerdem hat man zur Bekämpfung der Monster die Auswahl aus insgesamt 14 Waffen, darunter Klassiker wie Schwert und Schild, ein Katana oder ein Hammer, allerdings auch Exotischeres wie die Insektengleve oder die Morphaxt, die während des Kämpfens fließend zu einem Schwert werden kann. Fernkämpfer greifen auf den Bogen oder eins von zwei verschiedenen Gewehren zurück.

Die Geschichte spielt sich diesmal in den vier Dörfern Bherna, Pokke, Kokoto und Yukumo ab, die alle sehr früh im Spiel freigeschaltet werden und aus früheren Teilen der Serie bekannt sind. Durch das Erledigen von Aufgaben für die Bewohner dieser Dörfer sammelt man dort Punkte und schaltet weitere Missionen und neue Jagdtechniken frei. Jedes der vier Dörfer muss sich mit einem ganz besonders fiesen Monster herumschlagen, um die wir uns im Laufe des Spiels dann kümmern dürfen. Wer Monster Hunter kennt, weiß, dass Monster_Hunter_Generations_gameplay5die Geschichte die meiste Zeit aber nur schmückendes Beiwerk ist und der klare Fokus auf dem Kampf gegen die Monster liegt.

Was ist nun neu bei Monster Hunter Generations? Zuerst einmal lässt sich die Jagd nun sehr viel individueller gestalten, denn Monster Hunter Generations führt Jagdstile und Jagdtechniken ein. Die Jagdstile verändern die Weise, in der ihr auf Jagd geht und je nachdem, welchen Stil ihr auswählt, dürft ihr unterschiedlich viele Jagdtechniken ausrüsten.

  • der Gildenstil ähnelt dem klassischen Jagen aus den Vorgängern und spielt sich genau so. Bei diesem Stil dürft ihr zwei Jagdtechniken mit auf die Jagd nehmen.
  • beim Luftkampfstil dürft ihr nur eine Jagdtechnik mitnehmen, allerdings habt ihr dafür einen entscheidenden Vorteil: ihr könnt jederzeit von euren Kameraden oder sogar Monstern abspringen und so das Monster gezielt aus der Luft attackieren. Das ist deshalb so wertvoll, weil man wie bereits im Vorgänger nach einigen Luftangriffen auf das Monster springen und es so zu Fall bringen kann
  • der Konterstil ist vor allem für Spieler geeignet, die ein bestimmtes Monster schon gut kennen. Wenn man knapp vor einem Angriff des Monsters ausweicht, wird das Ausweichen zu einem sogenannten perfekten Ausweichmanöver und im Anschluss ist ein starker Konterangriff möglich. Auch bei diesem Stil dürft ihr eine Jagdtechnik einpacken.
  • zu guter Letzt gibt es noch den Schlägerstil. Dieser steht ganz im Zeichen der Jagdtechniken und darum darf man hier ganze drei Stück davon mitnehmen.

Was genau sind denn nun aber die Jagdtechniken? Dabei handelt es sich um spezielle Manöver und Attacken, die euch im Kampf einen entscheidenden Vorteil verschaffen können. Das kann eine portable Heilzone sein, eine besonders starke Angriffstechnik oder auch ein effektives Ausweichmanöver.Monster_Hunter_Generations_gameplay1

Die nächste große Neuerung setzt die Palicos in den Fokus, die katzenartigen Begleiter, die bereits aus den Vorgängern bekannt sind. In Monster Hunter Generations dürft ihr die für ihr purrrfektes Deutsch und Wortspiele bekannten Sidekicks nun erstmals selbst spielen. Pirschermodus nennt sich das und bringt frischen Wind in die Serie, denn im Pirschermodus habt ihr dank den Palicos Zugriff auf eine ganze Reihe neuer Fähigkeiten. So sind Palicos nicht nur sehr mobil, sie können dank ihren Hörnern Leben wiederherstellen oder mit ihrem Bumerang geschickt aus der Entfernung angreifen. Tränke dürft ihr nicht verwenden, dafür darf ein Palico dreimal KO gehen, bevor er endgültig ein Versuch verliert. Da man insgesamt drei Versuche für eine Jagd hat, kommen die Katzen auf -ist doch klar – neun Leben.

Insgesamt spielt sich das neue Monster Hunter sehr viel einsteigerfreundlicher als seine Vorgänger. Obwohl schon der direkte Vorgänger dort sehr vieles richtig gemacht hat, gibt Monster_Hunter_Generations_gameplay3es hier nochmal eine ganze Menge mehr Tutorials und Einstiegsquests. Allerdings sind die Tutorials nicht so liebevoll gemacht wie noch in Monster Hunter 4: Ultimate. Bekam man beispielsweise dort noch für jede Waffe eine kurze Erklärung vom jeweiligen Assjäger , so wird man hier zum Beginn des Tutorials nur auf die Waffenerklärungen im Menü verwiesen. Das ist schade und hätte nicht sein müssen.

Die Monster sind im Vergleich zum Vorgänger vor allem zu Beginn des Spiels leichter und werden vor allem erfahrenen Spielern keine wirkliche Herausforderung bieten. Später steigt dann aber der Schwierigkeitsgrad und auch Veteranen werden sich nach erfolgreicher Jagd die Schweißnassen Hände abwischen. Ein weiterer Kritikpunkt zeigt sich bei der Einführung der Monster, wenn man sie also das erste Mal trifft. Dann wurden im Vorgänger kurze Filme gezeigt, die den eigenen Jäger beim ersten Kontakt zeigen und sehr stimmungsvoll in Szene gesetzt waren. Diese fehlen hier komplett, stattdessen wird das Monster kurz mit Namen gezeigt und manchmal fehlt sogar das. Das sind zwar Kleinigkeiten, die allerdings viel zu Atmosphäre beigetragen haben. Schön sind aber die Monster_Hunter_Generations_gameplay4vielen Gastauftritte von Charakteren aus früheren Monster Hunter Titeln (Hallo Karawanenführer). Negativ aufgefallen sind auch die sich teilweise stark ähnelnden Quests: ob ich nun als Hauptquest 10 kleine Iodrome und einen großen als Nebenquest jage oder einen großen als Hauptquest mit der Nebenquest, 8 kleine zu erledigen fühlt sich nicht abwechslungsreich an. Außerdem gibt es vor allem an Anfang sehr viele Sammelquests (die sich leider auch oft ähneln) und teils zwingend für das Voranschreiten im Spiel benötigt werden.

Ansonsten präsentiert sich Monster Hunter wie immer tadellos und läuft flüssig. Das gilt auch für den Onlinemodus, der wie immer mit dabei ist. Hier gilt es, durch das Besiegen von immer stärkeren Monstern im Jägerrang aufzusteigen, wobei man mit einer Gruppe von bis zu vier Jägern/Palicos auf die Jagd gehen kann. Ich hatte während meiner Testphase keinerlei Verbindungsabbrüche und Ruckler konnte ich Online auch keine feststellen.

Die Grafik ist zweckmäßig gut, sieht aber zumindest auf meinem Testgerät (einem New 3DS XL) etwas verwaschen aus. Während der Kämpfe merkt man das nicht so, in den Dörfern fällt es dann jedoch schon ins Auge. Der Soundtrack ist wie immer stimmig und nach einigen Stunden Spielzeit sind Ohrwürmer vorprogrammiert. Die Monster haben wieder eigene musikalische Untermalungen, was die Kämpfe atmosphärisch schön unterstreicht.

Monster Hunter Generations
Wertung der Redaktion:

91/100

  • Publisher: CAPCOM
  • Getestet auf: New 3DS XL
  • auch für: 3DS Systeme, 2DS Systeme
  • Preis: 44,99€

 

 

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28/30 Technik + Läuft sehr flüssig, auch im Onlinemodus
+ Gute Steuerung
+ Monsteranimationen
+ stimmiger Soundtrack
- Grafik wirkt teilweise unscharf, vor allem auf den XL Varianten
- etwas längere Ladezeiten als beim Vorgänger
28/30 Umfang + Viele Tutorials
+ Lange Spieldauer
+ Pirschermodus
+ Umfangreicher Einzelspielermodus und zusätzlicher Onlinemodus
- einige Quests sind sehr ähnlich
- zu viel erzwungenes Sammeln zu Beginn des Spiels
25/30 Gameplay + Hoher Wiederspielwert
+ Für Einsteiger gute Lernkurve
+ Monster sind abwechslungsreich
- Für Veteranen am Anfang zu leicht
10/10 Spezifisch + Große Auswahl an Ausrüstung und Waffen, die sich auch auch unterschiedlich spielen
+ Viele nutzbare Items
+ Mehr Tiefgang dank Stilen und Jagdtechniken
+ Mehr Komfort im Vergleich zu Vorgängern

- tw. schöne Details der Vorgänger weggelassen (z.B. Vorstellungssequenzen der Monster)

Fazit:

 

Monster Hunter Generations setzt die erfolgreiche Serie aus dem Hause Capcom fort und macht dabei vieles richtig. Stärken werden ausgebaut, so gibt es wieder eine große Auswahl an Monstern und dank der neuen Stile und Jagdtechniken bekommen die Kämpfe noch eine Prise mehr Tiefgang. Die Waffen spielen sich nach wie vor abwechslungsreich und der Pirschermodus bringt frischen Wind in die Serie. Der Soundtrack ist gewohnt eingängig und das Spiel läuft schön flüssig. Die Grafik kann, vor allem in Bezug auf die Schärfe, ein Update vertragen und besonders zu Beginn des Spiels wird zu viel Zeit mit Sammeln verbracht. Warum liebevolle Details aus dem direkten Vorgänger Monster Hunter 4 Ultimate weggelassen werden, darf auch hinterfragt werden. Nichtsdestotrotz ist Monster Hunter Generations ein würdiger Nachfolger und vor allem Jagdanfänger haben jetzt die Gelegenheit, dank umfangreicher Tutorials, den Einstieg in die Serie zu wagen.

So testen Wir

 

Disney Art Academy

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Disney Art Academy ist der neuste Ableger der bekannten Zeichenwerkstatt von Nintendo. Nach Pokémon Art Academy ist der Disney-Vertreter nun schon das zweite Spin-Off. Wie schlägt sich Disney Art Academy im Vergleich zu seinen jüngst erschienenen Kollegen?

Die Art Academy-Reihe verwandelt nun schon seit einigen Jahren verschiedenste Touchscreens auf Nintendo-Konsolen zur Leinwand. Neben verschiedenen Pinseln, Stiften und Farben die zum Malen und Zeichnen geeignet sind, gibt es auch jedes mal verschiedene Lektionen, die einem die verschiedenen Techniken näher bringen. So natürlich auch in Disney Art Academy. Neu ist neben dem schrägen Stift, der an die japanischen Tinten-Pinsel erinnert, auch das Arbeiten auf drei verschiedenen Ebenen. Eine sehr praktische Sache, die beim Zeichnen am PC standardmäßig angewandt wird. Auch die Pinselgröße und Farbdichte kann nun an einer Skala von 0 bis 100 gewählt werden und ist nicht mehr auf eine bestimmte Anzahl beschränkt. Mit den Zauberstiften, die man im Verlauf des Spiels freischaltet, kann man bestimmte Effekte wie Sternchen oder Glitzer ganz einfach auf seinem Kunstwert erscheinen lassen. Der verbesserte Malkasten gefällt definitiv!

Disney Art Academy Alice im Wunderland
 

Disney Art Academy enthält nicht nur viele Vorlagen von klassischen alten Zeichentrick-Helden und neuen Pixar-Lieblingen, sondern auch einen eigenen Story-Modus. Im Tropenparadies triffst du auf Professor Leo und seine Studenten, die bald ein Kunstfestival organisieren. Allerdings sind noch nicht genug Bilder von Studenten eingereicht worden, weshalb dich Professor Leo bittet, ihm dabei zu helfen. Und schon geht das Pinselklecksen los. Das tropische Thema mit seiner eher nervigen Hintergrundmusik passt leider absolut nicht zu Disney. Hier hätten sich die Entwickler doch etwas Disney-Näheres einfallen lassen können.

Disney Art Academy Lektion ErklärungIm Vordergrund stehen zunächst die Lektionen, in denen man Schritt für Schritt an verschiedene Techniken und Materialien herangeführt wird. Grundlegendes Wissen und einfache Erklärungen werden dem Spieler während der Lektionen näher gebracht. Man erlernt so Standardtechniken, wie z.B. Licht und Schatten setzen, spitze Kanten mit Hilfe des Radiergummis herstellen und einen 3D-Effekt mittels Sprühfarbe herstellen. Die Lektionen orientieren sich sehr an denen, die auch schon in Pokémon Art Academy zu finden waren und auch in den anderen Art Academy-Teilen vorhanden sind. Im Gegensatz zu den Lektionen im Vorgänger, wird hier mehr Abwechslung geboten. War es früher so, dass man nach dem Beenden der Hauptmission noch weitere Übungsmissionen bekommen hat, um das gelernte noch einmal in einem anderen Kontext anzuwenden, so sind hier die Untermissionen immer mit einem neuen Aspekt verbunden. Das sorgt natürlich für mehr Spielspaß! Disney Art Academy ZeichnenObwohl die Schwierigkeit der Lektionen aufeinander aufbaut, sind sie alles in allem wenig komplex. Das liegt zum einen an dem Standard-Repertoire an Techniken, die schon zum x-ten mal wiederholt werden, zum anderen aber auch daran, dass man weiterhin nur Schritt für Schritt alles nachzeichnet, was vorgemacht wird. Nicht mal selber Farben mischen muss man, da meistens die Farben für die Bilder vorgegeben sind. Dadurch kommt es auch zu wenigen Transfereffekten. Gelerntes ist im Endeffekt nur schwer nachvollziehbar. Auch in diesem Ableger wünscht man sich ein kleines Nachschlagewerk der gelernten Techniken vergebens.

Man wird hier also extrem an die Hand genommen. Für jüngere Spieler eignet sich dieses Konzept natürlich hervorragend. Für ältere Spieler empfiehlt sich, Disney Art Academy nur dann zu kaufen, wenn man gerne ein wenig vor sich her zeichnen möchte und sich an den Disney-Motiven erfreut. Wer lieber ein wenig komplexer „arbeiten“ möchte, sollte stattdessen auf Art Academy Atelier auf der WiiU zurückgreifen. Um herauszufinden, ob Disney Art Academy das richtige für einen ist, kann man sich von einem Freund der das Spiel besitzt auch eine Demoversion via Downloadplay herunterladen. In dieser Demo können drei Lektionen gespielt werden. Ein sehr nettes Feature.

Neben den Bildern, die im Story-Modus freigeschaltet werden können, gibt es noch in etwa drei mal so viele Bilder im Freies Zeichnen-Modus. Nach dem erfolgreichen Beenden einer Lektion werden zwei neue Bilder freigeschaltet. Von Winnie Puh, Peter Pan, König der Löwen, aber auch Baymax, Cars und Frozen und verschiedenen Disney-Prinzessinnen ist einiges dabei. Gefühlt könnten die Motive aber noch vielseitiger sein. Anstatt das siebte Bild von Winnie Puh zu bekommen, hätte man auch gerne noch andere Motive hinzufügen können. Ob es wie bei Pokémon Art Academy auch nach Release neue Motive gibt, wird sich noch herausstellen.

Disney Art Academy Frozen
 

Technisch ist Disney Art Academy allerdings nicht sonderlich gut ausgereift. Der Ladebalken ruckelt und der Startbildschirm mit Warnhinweisen ist ein wenig irreführend. Verschwinden die Warnhinweise von selbst oder muss ich noch einen Knopf drücken? Während die Zeichentools und das zeichnen auf dem Touchscreen wie immer hervorragend funktionieren, hat man sich bei der technischen Ausgestaltung des Drumherums nicht allzu viel Mühe gegeben. Das ist natürlich ein wenig Schade und nimmt den Charme, den Disney-Titel normalerweise innehaben.
Es ist auch möglich, seine Kunstwerke mit anderen Menschen zu teilen. Relativ einfach lassen sich Bilder über das Miiverse hochladen. Man kann die Bilder auch als Galerie-Bild oder JEPG auf der SD-Karte speichern. Über den 3DS-Bildertransfer können die Bilder dann auf Twitter, Facebook und Tumbler veröffentlicht werden. Leider dauert das im Endeffekt doch sehr lange. Besonders wenn man mehrere Bilder gleichzeitig hochladen möchte.

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Disney Art Academy
Disney Art Academy Packshot Wertung der Redaktion:

68/100

  • Publisher: Nintendo
  • Getestet auf: New 3DS XL
  • auch für: Systeme der 3DS-Serie
  • Preis: 34,99€

 

 

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17/30 Technik + Hochladen von Bildern möglich… - … aber eher umständlich
- Musik ist nervig
- Liebloses Menü-Design
24/30 Umfang + Ausreichende Lektions-Anzahl
+ Viele Motive im Freies Zeichnen-Modus
- Motive könnten Abwechslungsreicher sein
24/30 Gameplay + Malkasten mit neuen Features
+ Abwechslungsreiche Lektionen
+ Schritt-für-Schritt Erklärungen
- Lektionen wenig komplex
- Einfaches Nachzeichnen ohne selber Denken zu müssen
3/10 Spezifisch + Demoversion verschickbar
- Karibik-Thema passt nicht / Kein Disney-Flair
- „Nachschlagewerk“ wünschenswert

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[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
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Fazit:

[rating itemreviewed=“Disney Art Academy“ rating=“68″ reviewer=“Nina van Aken“ dtreviewed=“12.07.2016″ best=“100″ worst=“0″]

Disney Art Academy ist vor allem für jüngere Disney-Fans geeignet. Ältere Spieler können selbstverständlich auch ihren Spaß haben, sollten sich aber nicht zu viel erwarten. Neben dem altbekannten Lektionsmodus, in dem Schritt für Schritt Techniken und Materialien nähergebracht werden, gibt es auch den Freies Zeichnen-Modus, in dem viele Bilder mit Disney-Motiven vorhanden sind. Die Lektionen sind nicht besonders komplex und häufig muss man nur die Schritte nachmachen. Nichts desto trotz macht das Zeichnen auf dem Touchscreen von neuen und alten Disney-Charakteren sehr viel Spaß. Der Malkasten ist wie immer hervorragend und bietet zudem noch neue Features. Leider passen das tropische Drumherum und die Musik sehr wenig zu Disney. Obwohl es viele Möglichkeiten gibt, die eigenen Bilder ins Internet hochzuladen, ist dies ein wenig mühselig.

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So testen Wir

 

Mirror’s Edge Catalyst

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Mirror’s Edge Catalyst gehört mit Sicherheit zu den Titeln, welche auf vielen Wunschzetteln stehen, seit sie angekündigt waren. Der erste Teil war bereits ein Erfolg und hatte dennoch einige kleinere Schwierigkeiten. Catalyst bessert einiges nach und setzt vor allem Grafisch einen gewaltigen Satz nach vorne. Aber reicht das, um das Spiel zu perfektionieren?

 

rendition2.imgMit Mirror’s Edge Catalyst kommt ein neues Parkour-Spiel auf den Markt, auf welches sich viele gefreut haben. Vor allem die Grafik ist bereits in den ersten Minuten beeindruckend, wenn nicht sogar atemberaubend. Auch die Charaktere und die Protagonistin sind wunderbar in Szene gesetzt und warten mit einigen Details auf. Dennoch hat das Spiel einen bitteren Beigeschmack. Neben den Parkour-Parts, welche natürlich das gesamte Spiel dominieren, sind die Story und aber auch die Nahkämpfe sehr ausschlaggebend, kommen aber leider nicht ganz in Fahrt.

rendition4.imgViel wollen wir von der Hauptstory nicht verraten, aber so viel sei gesagt: Wir spielen erneut Faith, die Hauptfigur des ersten Teiles und versuchen das Riesenunternehmen KrugerSec zu stürzen. Dabei muss sie sich aber einer Vielzahl an bewaffneten Wachmännern stellen. Während die Story versucht so viel Informationen wie möglich in kürzester Zeit zu verarbeiten, fühlt man sich meist überfordert. Die Zwischensequenzen sind kurz gehalten, man möchte den Spieler schnell wieder auf die Dächer schicken. Einerseits schön, andererseits hätte man sich gerne noch die eine oder andere Minute mehr Zeit genommen, um die Charaktere besser kennen zu lernen, oder mehr zur Hauptstory zu erfahren.

Die Kämrendition3.imgpfe hingegen sind durchwachsen. Im Nahkampf hat man klar die Nase vorne, auch bei schwereren Gegnern. Diesen kann man leicht ausweichen und mit Tritten und Schlägen in die Knie zwingen. Meist sogar zu leicht, denn Wände, Kisten, und Möbel dienen als ideale Schadensverstärker. Stolpert eine Wache und fällt auf eine Sitzbank, so kann es passieren, dass er auf dieser mehrfach stürzt, bis er das Bewusstsein verliert. Wir haben ihn dafür nur einen Schubs gegeben. Und auch Gegner, die in andere Gegner krachen verursachen dabei derart viel Schaden, dass es vor allem bei kleinen Gruppen einfach ist diese zu verprügeln.
Fernkämpfer hingegen sind eine Herausforderung. Wer sich nicht schnell genug nähert, um Hiebe zu setzen, der wird schnell erschossen. Bewegt man sich aber auch hier in einer Gruppe, ist man auf der sicheren Seite, denn Friendly-Fire wird hier nicht riskiert.

rendition1.imgDennoch haben vor allem die Parkour-Parts und die Verbesserungen durch Upgrades und Skillpunkten ihren Reiz. Wer sich mit anderen Spielern messen will, kann das überall auf der großen Karte tun. Die Stadt selbst ist modern und offen. Man kann über die Dächer eine Vielzahl an Gebäude auch betreten. Das nur sehr selten mal ein Zivilist herum steht fällt dabei zwar auf, wird aber durch die eigenartige, futuristische Architektur wieder schnell vergessen.

Wer zu viel von Mirror’s Edge Catalyst erwartet, wird also wahrscheinlich enttäuscht. Eine schwammige, oberflächliche Story und das schwer berechenbare Kampfsystem senken leider den Spielspaß des Spieles, während die Parkour-Szenen, welche einen großteil des Games ausmachen, sehr gut sind. Also ein solides Grundgerüst, welches leider durch die Details drum herum Abzüge in der B Note erhält.

 

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Mirror’s Edge Catalyst
Mirrors Edge Catalyst Wertung der Redaktion:

71/100

  • Publisher: Electronics Arts
  • Getestet auf: PC
  • auch für: Xbox One, PS4
  • Preis: 59,90€

 

 

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23/30 Technik + Detailreiche Grafik
+ Große Welt
+ Guter Soundtrack
+ Deutsche Synchro
+ Schöne Cutszenes
- Warten auf Laden von Texturen
- Einige Fehler und Bugs
20/30 Umfang + Große Spielewelt
+ Relativ lange Spieldauer
+ Vieles Nebenquests
- Schleichende Story
- Nebenquests meist belanglos
- Viele Quest sind vom Prinzip her gleich
21/30 Gameplay + Online Ranking
+ Parkour spielt sich flüssig
+ Tolle Charaktere
- Kämpfe sehr schwammig
- Story sehr flach
7/10 Spezifisch + Sehr gutes Parkour
+ Viele Möglichkeiten sich zu verbessern
- Schwammige Kämpfe
- Belanglose Story

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[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
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Fazit:

[rating itemreviewed=“Mirror’s Edge Catalyst“ rating=“71″ reviewer=“Roman Völkel“ dtreviewed=“25.06.2016″ best=“100″ worst=“0″]

Mirror’s Edge Catalyst verschenkt meiner Meinung nach viel Potenzial. Zwar steht bei dem Spiel die Parkour-Szenen klar im Vordergrund, welche auch sehr gut funktionieren, dennoch hätte man sich mehr Mühe für das Umherige geben können. Die Story ist lasch erzählt und versucht besonders schnell voran zu kommen, wobei aber die Liebe zum Detail verloren geht. Die Kämpfe sind sehr schwammig, fühlen sich mal übertrieben leicht, dann wieder überraschend schwer an, das Gleichgewicht fehlt.
Dazu kommen Fehler und Bugs, welche einem die Luft nehmen. So musste ich zum Beispiel vor allem beim Hauptquartier ständig stehen bleiben und warten, bis die Umgebung fertig geladen hatte. Es kommt immer wieder zu Unterbrechungen des Spielflusses und damit zu leichten Frustrationen.
Dennoch ist Mirror’s Edge Catalyst kein schlechtes Spiel! Es macht Spaß und spielt sich größtenteils ähnlich wie der erste Teil, lernt aber leider irgendwie nicht aus den Fehlern vor Vorgängers. Wer Mirror’s Egde mochte, kann gerne zu Catalyst greifen, sollte sich aber nicht all zu viel erwarten.

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So testen Wir

 

Tokyo Mirage Sessions #FE

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Als Tokyo Mirage Sessions #FE noch unter dem Namen Fire Emblem x Shin Megami Tensei bekannt war, gingen die Vorstellungen von diesem Spiel in eine ganz bestimmte Richtung. Das finale Game ist aber doch ganz anders aber definitiv nicht von schlechten Eltern.

Die moderne japanische Kultur steht vor allem auf eins: Idols! Ob Sänger, Schauspieler oder Model, jeder möchte seinem Lieblings-Idols hinterherfiebern oder selber berühmt werden. So auch die 18-jährige Tsubasa Oribe. Bei einem mysteriösen Zwischenfall verschwand Tsubasas große Schwester, die selbst eine erfolgreiche Opernsängerin war. Seit dem ist Tsubasa bestrebt auch ein Idol zu werden um ihre Schwester wieder zu finden. Als sie bei einem öffentlichen Casting plötzlich von seltsamen Monstern entführt wird, greift ihr Schulfreund und Hauptcharakter Itsuki Aoi in das Geschehen ein und rettet nicht nur Tsubasa, sondern findet auch heraus, dass in ihm und Tsubasa Mirage Master stecken. Die Mirages werden den Spielern von Fire Emblem wohl bekannt sein. Obwohl sie sich im Aussehen ein wenig von den Originalcharakteren unterscheiden, so trifft erkennt man doch Charaktere aus Awakening und Shadow Dragon wieder. Chrom, Shiida, Kain, Tharja oder Viridion sind nur ein paar Beispiele. Tokyo Mirage Session FE TsubasaDiese Charaktere werden Mirages genannt und sind mit ihrem Mirage Master verbunden und dienen ihnen als Waffe. Woher genau sie kommen, wissen die Mirages selbst nicht so genau. Nachdem Tsubasa und Itsuki ihr Talent entdeckt haben wird auch gleich das erste Ziel der Bösewichte klar: Die Performa der Menschen, eine Art Macht die in jedem Steckt der gerne andere Menschen unterhält. In ihrer neuen Rolle als Mirage Master treten sie der Casting Agentur Fortuna Entertainment bei und müssen lernen, wie sich richtige Idols verhalten.

Tokyo Mirage Session FE ShibuyaTokyo
Tokyo Mirage Sessions #FE ist definitiv sehr an die japanische Popkultur angelehnt. Nicht nur die Story, sondern das gesamte Spielumfeld sind damit verbunden. Es ist also auch nicht verwunderlich, dass es nur eine japanische Sprachausgabe gibt. Ein Großteil der Dialoge ist komplett vertont, was bei einem Spiel dieser Größe von sehr viel Aufwand zeugt. Eine englische oder gar deutsche Sprachausgabe wäre hier vollkommen fehl am Platz. Der Bildschirmtext ist hingegen in Englisch und lässt sich nicht auf Deutsch spielen. Englischkenntnisse sind also definitiv Pflicht! Als Einwohner Tokyos und Mitglied von Fortuna Entertainment kann man sich an den verschiedensten Schauplätzen der Entertainment-Szene Tokyos aufhalten. Ob im Einkaufsviertel Shibuya oder am Filmset eines Studios, es kommen im Spielverlauf immer mehr Orte hinzu, in denen es neues zu entdecken, Items und Kostüme zu kaufen gibt. Die Grafik ist dabei in einem knalligen 3D-animierten Animestil. Tokyo Mirage Session FE CharactersBetritt man einen Dungeon, eine sogenannte Idealosphere, so findet man sich oft in urban wirkenden, aber surrealen Orten wieder. Hier erinnert Gameplay und Musik sehr an die Spiele der Persona-Reihe. Während man durch die Idealosphere läuft, tauchen immer wieder Monster auf, die bei Kontakt einen Kampf auslösen. Das Gamepad ist dabei super eingebunden. Per Messenger wird man von seinen Kollegen über allerhand Dinge informiert, dort befindet sich eine Karte und Statusinformationen während des Kampfes. Daher ist bei Tokyo Mirage Sessions #FE auch kein Off-TV-Gameplay möglich.

Mirage
Das Spiel ist in mehrere Kapitel aufgeteilt. In jedem Kapitel wird eine neue Idealosphere zum erkunden freigeschaltet. Dabei sind die Themen der Dungeons sehr vielfältig und es gibt verschiedene Rätsel-Mechanismen. So gibt es zum Beispiel in einem Level Kameras, die den Spieler zurück zum Eingang des Dungeons bringen, sobald man in ihr Sichtfeld kommt. Diese müssen geschickt umgangen werden. Die Dungeons sind an sich sehr gut designt, wodurch es spaß macht, diese zu erkunden. Die einzelnen Kapitel an sich sind sehr Umfangreich und dauern einige Stunden. Hat man den herausfordernden Endgegner besiegt, wird man meistens mit einem Anime-Song belohntTokyo Mirage Session FE Idealosphere. Während den Kapiteln gibt es Intermissions, in denen man sich den etwas generischen Nebenmissionen und den Side Stories widmen kann. Während die Nebenmissionen meist etwas langweilig sind, sind die Side Stories umso interessanter. Jeder der Hauptcharaktere hat eine Hand voll eigener kleiner Geschichten, die man miterleben kann. Hier wird der Fokus oft auf die persönliche Weiterentwicklung gelegt und man lernt die Charaktere besser kennen. Leider beeinflussen die Entscheidungen die man in Gesprächen trifft, das Spiel-Geschehen nicht merklich. Gekämpft wird eher selten. Dafür gibt es zum Abschluss einer Side Story einen nützlichen Skill. Bis man alle spielbaren Charaktere im Team hat und die Story langsam mal in fahrt kommt, braucht es etwa 30 Stunden Spielzeit. Der Einstieg hätte gerne flotter gestaltet werden können. Das Spiel ist zwar sehr vielfältig und Langeweile kommt eher selten vor, aber ein wenig mehr Pepp hätte nicht geschadet.

Tokyo Mirage Session FE GameplaySessions
Kommen wir zum wirklich wichtigen Teil von Tokyo Mirage Sessions #FE: Die Kämpfe! Trifft man auf einen Gegner, beginnt ein rundenbasierter Kampf. Es können immer drei Mitglieder der Party kämpfen. Jeder Charakter verfügt über bestimmte Skills, die im Kampf taktisch zum eigenen Vorteil eingesetzt werden müssen. Itsuki ist zum Beispiel Schwertkämpfer und kann Blitz-Skills einsetzen. Tsubasa ist hingegen eine Lanzenträgerin und hat Heil- und Wind-Skills. Insgesamt gibt es verschiedene Magie-Elemente und Schwerter, Äxte, Lanzen und Bogen. Jede Waffe hat ihre eigenen Vorteile, Resistenzen und Schwächen die man in den Kämpfen herausfinden und taktisch einsetzen kann. Triggert man beim Gegner eine Schwachstelle, so wird eine sogenannte Session ausgelöst. Das bedeutet, dass die Mitstreiter durch einen Angriff ebenfalls angreifen. Greift Tsubasa mit einem Wind-Skill an und Itsuki besitzt einen Session-Skill der durch Wind ausgelöst wird, so greift er mit seinem Schwert an. Hat ein dritter Charakter einen Session-Skill der durch einen Schwert-Skill ausgelöst wird, so würde auch dieser in der Session mit angreifen. Achtet man also auf die Schwachstellen der Gegner, hat man eine gute Chance, sie schnell zu erledigen und bessere Items abzustauben.

Tokyo Mirage Session FE SessionDas Gameplay im Kampf ist besonders gut gelungen. Auf Feinheiten zur bequemen Nutzung und einer guten Ausarbeitung der Skills wurde viel Wert gelegt. So haben Buffs (z.B. stärken der eigenen Mitglieder und Schwächen von Gegnern) tatsächlich merklichen Einfluss im Kampfgeschehen und einfaches „durchspammen“ durch die Gegner ist oft nicht möglich. Es ist auch problemlos möglich, Charaktere auszuwechseln, ohne dass ein Spielzug verloren geht. Nach dem Auswechseln darf sofort angegriffen werden. Hat man einmal herausgefunden, wie die Schwächen und Resistenzen der Gegner sind, wird dies praktischerweise gleich beim Auswählen im Angriff angezeigt. Informationen wie Die Reihenfolge der Sessions oder wann wer angreift, sind auch auf dem Bildschirm vermerkt. Vor allem am Anfang fühlt man sich noch ein wenig überfordert mit all den überladenen Infos, aber sobald man sich einmal auskennt, sind sie sehr praktisch! Schaltet man einen neuen Skill oder eine neue Waffe frei, wird man vom Messenger darüber informiert.

Tokyo Mirage Session FE Radiant Skill#FE
Auch das Skill und Waffensystem ist sehr interessant aufgebaut. Hat man Gegner besiegt, erhält man ihre Performa. Eine Art Macht mit der man neue Waffen und Fähigkeiten freischalten kann. Auch die Hauptcharaktere haben Performa. Diese bekommt man, in dem man Side Stories meistert. Im Bloom Palace kann man sich Waffen und Skills herstellen lassen. Waffen werden nach und nach freigeschaltet und enthalten eigene Waffen-Skills. Während man im Kampf nicht nur seinen Charakter aufleveln kann, können auch die Waffen neue Level erreichen. Mit jedem neuen Level werden neue Skills für den Kampf, passive Fähigkeiten oder Session-Skills erlernt. Nachdem eine Waffe gemeistert wurde, kann man sich der nächsten widmen. Das Herstellen von Waffen wird Carnage Unity genannt. Radiant Unity hingegen schaltet spezielle Fähigkeiten frei. Besondere Kampf-Skills, passive Skills (10% mehr HP) oder Support-Skills (Items kosten weniger) können erlernt werden. Zuletzt können die Klassen der Mirages auch mit einem Meistersiegel geändert werden. Wie man sehen kann, werden immer wieder Bezüge zu Fire Emblem hergestellt. Man hat sich tatsächlich bei den Charakteren der Mirages und auch der Musik und dem Kampfsystem an Fire Emblem orientiert. Wirklich etwas mit Fire Emblem hat das Spiel aber nicht zu tun. Und auch von Shin Megami Tensei lassen sich nur minimalste Spuren sehen. Tokyo Mirage Sessions #FE kann eher als eigenständiges RPG aufgefasst werden und gibt ein rundes Gesamtbild ab.

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Tokyo Mirage Sessions #FE
TokyoMirageSessionPackshot Wertung der Redaktion:

90/100

  • Publisher: Nintendo
  • Getestet auf: WiiU
  • auch für:
  • Preis: 59,99€

 

 

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27/30 Technik + Fast komplett Synchronisiert
+ Super Grafik
+ Gamepad Einbindung

- Nur englische Bildschirmtexte
25/30 Umfang + Sehr viel Spielzeit
+ Sehr umfangreiche Kapitel
+ Side Stories interessant
+ Viele Waffen und Items
- Kommt nur langsam in fahrt
- Nebenquests eher generisch
29/30 Gameplay + Bequeme Informationen…
+ Interessantes Kampfsystem
+ Session-System
+ Unterschiedliche Dungeons
+ Herausfordernde Endgegner
+ Super Gamepad-Nutzung
- … die anfänglich überfordern
9/10 Spezifisch + Viele Kostüme zum freischalten
+ Viele Anime-Songs
+ Fire Emblem-Elemente
- Kein Off-TV-Play

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[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
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Fazit:

[rating itemreviewed=“Tokyo Mirage Session #FE“ rating=“90″ reviewer=“Nina van Aken“ dtreviewed=“22.06.20156″ best=“100″ worst=“0″]

Vom ursprünglichen Fire Emblem x Shin Megami Tensei sind nur noch einige Bezüge zu Fire Emblem geblieben. Stattdessen ist Tokyo Mirage Sessions #FE ein eigenständiges RPG geworden. Als aufstrebendes Idol im Entertainment Business wächst Itsuki nicht nur mit seinen Kollegen zusammen, sondern bekämpft auch böse Mirages, die eine spezielle Macht die den Menschen innewohnt stehlen wollen. Während man in Tokyo seinem Job nachgeht, müssen immer wieder Dungeons bezwungen werden. Diese sind sehr vielseitig und haben interessante Spielmechanismen. Besonders das Gameplay im Kampf ist sehr gut gelungen. In rundenbasierten Kämpfen setzt man seine Fähigkeiten ein und nutzt die Schwächen der Gegner, um eine Session auszulösen, in der die Verbündeten im Kampf zusätzlich angreifen. Neben der sehr langen Hauptstory gibt es immer wieder spannende Side Stories, die mehr auf die Geschichte als das Kämpfen ausgelegt sind. Tokyo Mirage Sessions #FE wird zwar nie langweilig, aber die Story schleppt sich schon ein wenig. Man muss auch definitiv auf das moderne Japan stehen. Die Sprachausgabe ist auf Japanisch und die Untertitel sind Englisch.

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So testen Wir

 

Total War: Warhammer

Leserwertung0 Bewertungen
0
88
Wertung

Ein Fantasy-Gigant des Strategiegenres steht Total War-Fans ins Haus. Total War: Warhammer ist nach vier Jahren der Entwicklung schließlich veröffentlicht worden und mittlerweile seit zwei Wochen erhältlich. Große Erwartungen wurden an das Fantasy-Epos gestellt. Hat Creative Assembly, der Entwickler der bisherigen Total War Spiele, auch in diesem neuen Setting der Serie den Spagat zwischen kolossalen Echtzeitschlachten und dem rundenbasierten Verwalten des eigenen Reiches auf der Kampagnenkarte geschafft? Wir haben uns die Zeit genommen, Total War: Warhammer ordentlich unter die Lupe zu nehmen und klären nun genauer auf!

Eine ewige Schlacht tobt in der Alten Welt Warhammers. Das Chaos – also das Böse der Warhammer-Welt – versucht über die Völker herzufallen und seine Korruption zu verbreiten. Unsere Aufgabe ist es, all das aufzuhalten oder dies selbst voranzutreiben. In der Kampagne von Total War: Warhammer haben wir größtenteils das Imperium gespielt, aber auch die anderen spielbaren Fraktionen ausgiebig ausprobiert, um ein Urteil fällen zu können.

Die Fraktionen
Die Alte Welt in Total War: Warhammer ist fraktionstechnisch gesehen stark an Europa angelehnt, geht aber trotzdem einen soliden Weg im Fantasy-Genre und beeindruckt durch erstmals wirklich spürbar unterschiedlich spielbare Völker.

total war warhammer

So ist zum Beispiel das Imperium, welches sehr zentral liegt, stark an die deutschsprachigen Länder Mitteleuropas angelehnt und besitzt eine gut ausgeglichene Armee und viele Diplomatieoptionen. Die Zwerge, eine weitere spielbare Fraktion, haben gute Infanterie und Artillerie, aber keine berittenen Einheiten. Ihr starker Vorteil ist, dass sie (gemeinsam mit den Grünhäuten) das unterirdische Tunnelnetzwerk der Gebirge nutzen können und sich so von Tal zu Tal schnell fortbewegen können.

total war warhammer

Weiters gibt es die Vampirfraktion im Osten, die ähnlich wie das Chaos Korruption auf der Karte verbreiten, um auch andere Gebiete betreten zu können, ohne Verschleiß zu erleiden – der Vorteil daran ist, dass in Gebieten mit einem hohen Anteil vampirischer Korruption alle anderen Fraktionen hohe Verluste durch Verschleiß erleiden, was oft Schlachten zugunsten der Vampire ausgehen lässt. Vampire können massenhaft Untote beschwören und haben Zugriff auf starke fliegende Kreaturen. Die Kehrseite ist jedoch, dass sie keine Schützen besitzen.

Wir können uns auch entscheiden, die Grünhäute zu spielen – diese setzen sich aus Orks und Goblins zusammen und besitzen die größten Einheiten des Spiels. Sie sind sehr militärisch ausgelegt und erhalten bei gewonnenen Schlachten zusätzliche Armeen spendiert. Bei zu wenigen Kriegen, die sie gleichzeitig führen, schlagen sich ihre Truppen allerdings gegenseitig die Schädel ein. Außerdem können sie keinen Handel führen.

Abschließend gibt es das Chaos, im Spiel Chaoskrieger genannt. Diese sind derzeit aber nur mehr als DLC erwerbbar. Ihr Konzept basiert auf den Hunnen des Vorgängers Total War: Attila, sie sind dementsprechend als Horde strukturiert und müssen daher extremtotal war warhammer auf ihre Armeen achten. Innerhalb von Armeen lassen sich Gebäude bauen, die, neben der Möglichkeit des Plünderns, die einzige Einkommensquelle des Chaos darstellen. Abseits davon hat das Chaos aber einige der stärksten Einheiten des Spiels und kann zusätzlich auf die Verbreitung der Chaoskorruption bauen, welche die Unzufriedenheit und die Möglichkeit von Aufständen in fremden Provinzen steigert.

Alle Fraktionen haben auch einiges gemein, wie zum Beispiel die Forschung von Technologien, das Magiesystem sowie die verschiedensten Stellungen von Armeen und der Bau diverser Gebäude. Leider können wir in Total War: Warhammer nicht mehr mit allen Fraktionen alle Siedlungen und Städte erobern. Städte, die wir nicht erobern dürfen, können wir zumindest niederbrennen oder ausplündern. Das Imperium darf nur andere menschliche Imperien und die Vampirgebiete erobern, dasselbe gilt für die Vampire. Zwerge dürfen nur andere Zwergenreiche und Gebiete der Grünhäute besetzen, dasselbe gilt auch für die Grünhäute. Schlussendlich darf das Chaos nur plündern und niederreißen, da es eine Horde ist und sich nicht niederlassen kann.

Altes und Neues
total war: warhammerTotal War: Warhammer wartet mit einigen Neuerungen auf, leider macht es hier aber nicht alles richtig. So wurden zahlreiche Features aus den Vorgängern gestrichen, obwohl dies gar nicht notwendig gewesen wäre. Die altbekannten Einheitenformationen in den Gefechten gibt es nicht mehr, bei Belagerungsschlachten wird nur mehr um einen Teil der Mauer einer Stadt gekämpft und diese ist entweder gerade oder eckig angelegt. Gebäudeketten werden nur noch linear in eine Richtung ausgebaut, reißen wir ein Gebäude ab, so wird der Bauplatz wieder komplett zurück gesetzt und nicht das Gebäude um eine Stufe verringert. Auch die Technologiebäume muten teils etwas mager an, beispielsweise der des Imperiums. Die KI hat trotz vieler Besserungen bei den Schlachten und bei Bewegungen auf der Kampagnenkarte leider immer noch nicht die sinnvolle Nutzung der Diplomatie durchschaut.

All das lässt uns sehr viel Strategie vermissen und gibt uns das starke Gefühl, dass das Spiel von Grund auf zu linear ausgelegt wurde, um Einsteigerfreundlich zu sein. Grundsätzlich wäre das auch nicht schlecht gewesen, hätte man trotzdem beliebte Features der Vorgänger übernommen.

Viele Dinge wurden aber richtig gemacht. Als besonderes Highlight ist das Magiesystem anzuführen, welches kampagnen- und schlachtübergreifend wirkt und sehr gut austariert und ausbalanciert wurde. Abhängig davon, wie stark die magischen Winde einer Region der Kampagnenkarte, in der wir uns mit einer Armee mit Magier befinden, gerade sind, können wir verschiedene Zauber im total war warhammerFalle eines Gefechts einsetzen. Die Palette reicht hier von Schutzzaubern für unsere Truppen bis zu Feuerbällen, die vom Himmel auf unsere Gegner herabstürzen. Dabei sind die Zauber aber nie unfair oder übermächtig. Aus diesem Grund ist es immer wichtig zu wissen, wie die magischen Winde in der Region gerade stehen und diesen Vorteil dann strategisch zu nutzen.

Ebenfalls sehr gut gelungen ist das Levelsystem unserer Kommandanten und Helden. Bei einem Stufenaufstieg können wir, abhängig von der erlangten Stufe, aktive und passive Fähigkeiten und Upgrades sowie Reittiere, Ausrüstungsgegenstände und Gefolgsleute freischalten. Unsere Charaktere leveln dabei bis auf Stufe 30 und können je nach Level besonders mächtige Dinge freischalten.

total war warhammer

Technisch und Optisch hervorragend
Der neueste Serienteil des erfahrenen Total War Entwicklers Creative Assembly ist der bisher wohl technisch ausgereifteste Titel der Seriengeschichte. In keinem der zuvor erschienenen Spiele ließen sich sowohl Schlachten als auch das Geschehen auf der Kampagnenkarte mit dermaßen niedrigen Systemanforderungen so flüssig spielen. Und das, obwohl Total War: Warhammer der bislang optisch schönste Teil der Serie ist.

Die Kampagnenkarte ist außerordentlich detailliert und wird durch  verschiedenste Landschaftsarten abgewechselt. Negativ aufgefallen sind uns jedoch die fehlenden Jahreszeitenwechsel, die seit Napoleon: Total War ein Grundbestandteil der Serie geworden sind. Außerdem wirken viele der Gefechtskarten generisch erstellt und allzu ähnlich. Selten finden Schlachten tatsächlich auf dermaßen malerischen oder epischen Landschaften statt, wie wir sie in den Trailern gesehen haben. Hier hätten wir uns mehr Abwechslung gewünscht.

Soundtechnisch wartet das Spiel mit wuchtiger und situationsbedingter Musik auf, auch total war warhammerdie Generalsansprachen der neuen Questschlachten und die Schlachtgeräusche sind auch sehr gut gemacht. Es macht sehr viel Atmosphäre aus, wenn aufeinander prallende Einheiten einen lauten metallischen Klang von sich geben.

Mods und weitere Inhalte
Für all Jene, die Total War: Warhammer vorbestellt haben, oder es innerhalb der ersten Woche nach Release erworben haben, ist die Fraktion der Chaos-Krieger gratis dabei. Mittlerweile muss diese aber als DLC extra gekauft werden. Es bleibt jedem selbst überlassen, ob er diese Marketingstrategie gutheißt oder nicht. Eines ist hingegen klar: es wird laut Entwickler massig neue Inhalte geben, noch dieses Jahr ist eine weitere gratis Fraktion geplant (Bretonia?) sowie weitere kostenlose und auch kostenpflichtige DLCs.

total war warhammerIn weiterer Folge soll Total War: Warhammer in den nächsten Jahren zwei große Erweiterungen erhalten, die sowohl einzeln als auch in jeder beliebigen Kombination mit dem Hauptspiel spielbar sein sollen. Dabei werde laut Creative Assembly die bisher größte Kampagnenkarte der Total War Geschichte enstehen.

Außerdem bietet der neue Teil der Serie auch wieder Mod-Unterstützung. Es lohnt sich auch hier im Steam Workshop Mods auszuprobieren, eifrige Modder haben bereits einige Hundert veröffentlicht.

So testen Wir

 

Total War: Warhammer
Fazit
Creative Assembly hat mit Total War: Warhammer einen sehr mutigen Schritt getan und tatsächlich die Serie in das Fantasy-Genre verfrachtet. Allgemein ist dieses Vorhaben sehr gut gelungen, für ein ausgezeichnetes Spiel fehlt aber leider noch etwas. Allzuviele Features der Vorgänger, die bei den Fans und auch bei Neulingen sehr gut angekommen sind, wurden im neuen Serienteil nicht implementiert. Auch der teilweise zu linear gewordene Spielablauf spielt eine Rolle. Für Einsteiger ist Total War: Warhammer ein guter Anfang, es bleibt zu hoffen, dass Creative Assembly für die zwei Erweiterungen auch wieder Inhalte für Serienfans liefert und das Spiel wieder einen Tick komplexer gestaltet.
Technik
90
Umfang
87
Gameplay
84
Spezifisch
92
Leserwertung0 Bewertungen
0
Besser
Sehr detaillierte Grafik
Läuft auch auf älteren Systemen flüssig
Wuchtiger Sound
Kaum bis keine Abstürze
Gute Steuerung und Shortcuts
Viele unterschiedliche Einheitenarten
Verschiedene Landschaften
Abwechslungsreiche Völker...
Hoher Wiederspielwert
Fordernd auf allen Schwierigkeitsgraden
Für Einsteiger trotzdem gut erlernbar
Beste Total War KI bisher
solider Multiplayer
Mod-Unterstützung
Mehrere DLCs angekündigt
Schlechter
Teilweise Bugs
Nur englische Sprachausgabe
Viele ähnliche Gefechtskarten
Keine Formationen mehr
Schlachten etwas zu kurz
Linearstes Total War bisher
Einige gute Features der Vorgänger gestrichen
Schlachten oft sehr kurz
... aber nur vier Fraktionen
Chaos-DLC nur für Vorbesteller und Früh-Käufer gratis
88
Wertung

Indie Review: SUPERHOT

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Indiegames sprießen an jeder Ecke aus dem Boden! Steam, Kickstarterprojekte, oder Publisher unterstützen diesen Trend, um Kleinentwicklern die Möglichkeit zu bieten, ihre Spiele an uns Zocker zu bringen.

Damit ihr euch nicht in dem Indie-Dschungel verlauft, präsentieren wir euch regelmäßig Indiegames, welche ihr vielleicht im Auge behalten solltet!

 

SUPERHOT
Action, Shooter, Rätsel

SUPERHOT ist wohl der eigenwilligste Shooter des Jahres. In der sehr minimalistischen Welt, welche meiste nur in weiß, schwarz und grau gehalten wird, steigt ihr ähnlich wie in Matrix in eine Spielewelt ein, in der es darum geht die roten Gegner zu töten.

Klingt simpel? Nunja, man muss dabei nur eines bedenken: Ein Treffer und es ist vorbei! Klingt schwierig? Auch hier gibt es Hilfe, denn die Welt bewegt sich nur, wenn ihr es tut. Sobald ihr still steht, ist alles um euch herum in Superzeitlupe. Ein gutes Timing ist wichtig, um voran zu kommen.

Begleitet wird das ganze von einer sehr mysteriösen Story, welche soweit geht, dass das Spiel sich sogar selbst schließt und euch empfiehlt nicht weiter zu machen. Doch davon lassen wir uns natürlich nicht abhalten und starten es erneut. Mehr wollen wir euch auch gar nicht von der Geschichte vorweg nehmen.

Greift euch also Waffen und Gegenstände, beschießt und bewerft eure Gegner, nehmt ihnen Waffen ab und geht in den Nahkampf wenn es sein soll, denn eure Aufgabe ist nur die eine: Die roten Gegner töten!


SUPERHOT ist auf Steam für 29,99€ erhältlich.


Fazit:
SUPERHOT ist mal was anderes. Wir reden hier nicht von einem 0815 Ego-Shooter, nein, wir reden von etwas außergewöhnlichem! Das Spielprinzip und die Mechanik dahinter ist stabil, gut und macht eine Menge Spaß. Vor allem die Aufzeichnung am Ende, welche alle eure Moves in Echtzeit wiedergeben, kann, je nachdem wie gut ihr euch schlagt, echt beeindruckend sein.
Die Story beginnt zunächst nur im Hintergrund, baut sich dann langsam auf und am Ende wisst ihr nicht mehr, was ihr davon halten sollt. Super! Und das bei so einem minimalistischen Spiel. Ich meine, kennt ihr ein Spiel, was sich selbst abschaltet? Ich rede hier nicht von Bugs, Serverproblemen, oder Stromausfällen.

Ich kann gegenüber SUPERHOT eine klare Kaufempfehlung aussprechen und empfehle es jedem, der mal etwas neues probieren möchte.

Entwickler: SUPERHOT Team
Publisher: SUPERHOT Team
Preis: € 29,99
Aktueller Status: Released
Sprache: Deutsch, Eng, Fra, Ita, Spa

Battleborn

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Bestimmt haben sich schon viele gefragt wie sich League of Legends aus der Ego-Perspektive anfühlen würde (plus ein wenig aufgepeppte Grafik). Gearbox waren so freundlich genau diese Frage für uns zu beantworten. Ob euch die Antwort nun gefällt oder nicht könnt ihr ja gleich selbst entscheiden.

Man braucht nicht lange drum herumreden, Battleborn ist eindeutig dem erfolgreichen Free-to-play Titel League of Legends nachempfunden. Aber daran ist ja auch nichts verkehrt. Vielmehr stellt sich die Frage ob das Spielprinzip mit seinen Neuerungen sinnvoll für PS4 und Xbox One umgesetzt wurde. Zu meinem großen Bedauern wählten Gearbox für Battleborn nicht das Free-to-play Modell, sondern entschieden sich 60€ für den Titel zu verlangen. Das ist nicht deshalb schade, weil man jetzt etwas für den Titel bezahlen muss, sondern wegen der Anzahl der Spieler und der möglichen Lebensdauer des Games – immerhin ist es ein Online-Titel. Da Battleborn also auf eine längere Spielzeit und das „meistern“ einzelner Charaktere und Maps ausgelegt ist fiel eine Wertung auf kurze Zeit schwierig. Immerhin entfaltet Battleborn sein Potential erst nach und nach.

Du bist mein!

Grundsätzlich geht es in Battleborn Battleborn Reviewdarum, dass ihr euch einen oder mehrere Charaktere aussucht, mit denen ihr euch dann ins Gefecht werft und jedes Gefecht neu aufwertet. Jeder dieser Charaktere hat unterschiedliche Fähigkeiten, sowie Vor- und Nachteile, mit denen ihr zurande kommen müsst. Insgesamt gibt es 20 davon, von denen sind aber nur 5 von Anfang an freigeschaltet. Den Rest müsst ihr euch über Herausforderungen verdienen. Aber die Arbeit lohnt sich, vor allem, weil es meistens recht schnell geht. Hab ihr dann Zugriff auf einen neuen Kämpfer solltet ihr ihn auch gleich ausprobieren. Zwar ist es sinnvoll sich mit einem Kämpfer speziell anzufreunden, damit ihr diesen auch wirklich gut beherrscht, aber im PvP kann es vorkommen, dass dieser schon besetzt ist und ihr daher auf eure zweite Wahl zurückgreifen müsst. Für die Charaktere selbst können dann noch Level erspielt werden, die zusätzliche Fähigkeiten zur Auswahl während den Missionen möglich machen. Dazu kommen noch Charakter-Skins, die jedoch nicht mehr sind, als eine ein Färbung der Figur und ihrer Kleidung.

Battleborn Review

Neben den Charakteren können noch Verbesserungen freigespielt werden, von denen es eine unüberschaubare Menge gibt. Von diesen wählt ihr drei aus und packt sie in eine eurer Klassen, die ihr am Anfang jeder Runde auswählen könnt. Diese bieten zusätzliche Vorteile, wie Bonusschaden oder Geschwindigkeit, müssen aber erst innerhalb der Runde gekauft werden. Dafür braucht es die allgemeine Währung im Spiel, die ihr einfach in der Umgebung aufsammelt oder von Gegnern bekommt. Insgesamt wird Neulingen damit aber der Einstieg erschwert. Immerhin muss man seine ersten Spiele völlig ahnungslos und ohne tatsächliche Verbesserungen bestreiten. Neben den Klassen-Vorteilen lassen sich damit auch noch prima Geschütze usw. bauen. Auch wenn die Teile nicht ganz billig sind und daher überlegt eingesetzt werden sollten.

Das hat ´ne Story?

Ohja, in Battleborn gibt es auch einen Story-Modus. Dieser folgt aber keiner wirklichen Geschichte, sondern besteht aus acht Missionen, in denen ihr ein Gebiet abgeht, in dem es Gegner zu töten, böse Sachen zu zerstören und gute Sachen zu beschützen gilt. Zwar wechseln sich diese Aufgaben innerhalb der Missionen öfters ab, insgesamt sind sie sich doch sehr ähnlich. Dank mehrerer Bonusleben und vier Online-Gefährten gestalten sich die Aufgaben nicht allzu schwierig, es sei denn einer oder mehrere Spieler verlassen die Mission. Leider kommt dies viel zu oft vor, da die Spieler scheinbar mit der Mission (die per Abstimmung gewählt wird) oder mit ihren Kammeraden nicht zufrieden sind und auch keinerlei Nachteile durch einen frühzeitigen Missionsabbruch entstehen – zumindeBattleborn Reviewst nicht für die, die der Mission den Rücken gekehrt haben. Alle anderen müssen dagegen tapfer weiterkämpfen, wenn auch mit einem Spieler weniger. Gerade bei Beschützer-Aufgaben kann das sehr lästig sein. Merkwürdigerweise schaltet man die anfangs erwähnten Verbesserungen nur im Story-Modus frei, weshalb man ihn nicht ganz auslassen sollte.

Auf ins Getümmel

Der wirkliche Fokus des Titels liegt aber auf dem PvP-Modus, in dem ihr aus drei Spielmodi wählen könnt. Jeder dieser Modi hat dann noch zwei eigene Maps – das macht insgesamt sechs Maps. Zum Glück sind die Charaktere sehr unterschiedlich zu spielen und die Möglichkeiten zur spielerischen Steigerung recht groß, denn die Map-und Modus-Auswahl ist es nicht. Egal welchen der drei Modi ihr wählt, es geht immer um euch und euer Team bzw. wie gut die einzelnen Spieler mit ihren Charakteren umgehen können. Ob ihr jetzt Punkte einnehmen und verteidigen, die gegnerische Basis erobern oder eure Heerscharen kleiner Kämpfer an die Front begleiten müsst, das Prinzip bleibt das gleiche: ihr müsst die feindlichen Helden umhauen, damit diese kurzzeitig nicht ins Kampfgeschehen eingreifen können und ihr zusätzlich noch Erfahrungspunkte bekommt. Je nach Modi oder Spieler-Skills dauern die Runden dann 10 bis 30 Minuten. Allerdings verschwinden manche Mitspieler schon vorzeitig, wenn sich die Runde nicht nach ihren Vorstellungen entwickelt.

Obwohl der PvP-Modus sehr Battleborn Reviewspaßig und voller bunter Effekte ist, hat er noch mit ein paar Schwierigkeiten zu kämpfen. Zum einen seien hier Balancing-Probleme genannt, die mit der Zeit allerdings ausgemerzt werden dürften. Schwerwiegender ist daher die Tatsache, dass die Kämpfe sehr unübersichtlich sind und oft in einem ziellosen herumballern und prügeln enden. Das macht den eigenen Tod nicht immer nachvollziehbar. Ebenso wenig, wie es nicht nachvollziehbar ist, dass die Wartezeiten zwischen den Spielen (von der Spielersuche bis zum ersten Kampfgeschehen) mehrere Minuten brauchen können. Hier sind 90Sekunden für die Charakterauswahl und eine Erklärung des Spielmodus zu Beginn jeder Runde einfach zu viel. Hoffentlich wird hier noch nachgebessert.

Update: Mit dem Release des Konkurenten Overwatch ist der Preis von Battleborn auf 45,99€ für PS4, 39,99€ für Xbox One und 29,99€ für PC gefallen.

 

Battleborn
Wertung der Redaktion:

74/100

  • Publisher: 2K
  • Getestet auf: PS4
  • auch für: Xbox One, PC
  • Preis: 45,99 €

 

 

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23/30 Technik + Effektreich
+ Flüssige Online-Matches
+ Zweckmäßige Grafik
- Manchmal optisch überladen
- Lange Wartezeiten
22/30 Umfang + 20 unterschiedliche Charaktere
+ Story-Modus
+ Laufende Updates
+ Unzählige Verbesserungen
- Nur sechs Maps
- 3 Spiel-Modi
- Skins nur Farben
25/30 Gameplay + Schnelles Gameplay
+ Lange Spieldauer
+ Leicht zu lernen, schwer zu meistern
+ Fern- und Nahkampf
- Balancing-Probleme

- Unübersichtlich

4/10 Spezifisch +  Witzige Inszenierung
- Missionsabbruch anderer Spieler
- Wiederholende Erklärungen

Fazit:

Battleborn spielt sich wie League of Legends, nur aus der Ego-Perspektive. Dadurch ergeben sich leider einige Schwierigkeiten in der Übersichtlichkeit der Kämpfe. Dennoch weiß das Spielprinzip zu unterhalten. Es kann allerdings dauern, bis man wirklich in das Spiel gefunden hat. Immerhin gibt es 20 Charaktere, von denen die meisten erst freigeschaltet werden müssen und unzählige Verbesserungen. Hier die richtige Kombination für sich selbst zu finden dauert schon eine Weile. Da kann es gut passieren, dass einem die 3 Spiel-Modi auf den 6 Maps etwas eintönig erscheinen. Der Story-Modus, wenn man das so nennen kann, bietet Abwechslung. Leider sind die Missionen etwas eintönig. Außerdem verlassen zu viele Spieler die Missionen, da es keinerlei Nachteile für den Abbruch gibt.

[rating itemreviewed=“Battleborn“ Rating=“74″ reviewer=“Niels Cimpa“ dtreviewed=“29.05.2016″ best=“100″ worst=“0″]

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So testen Wir

 

TransOcean 2: Rivals

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Knapp 2 Jahre nach erscheinen von TransOcean: The Shipping Company, dürfen wir erneut eine Reederei leiten. Nachdem sich der erste Teil schon manch harter Kritik aussetzen musste, und es vielen Spielern zu strikt und eintönig war, setzten wir natürlich ebenfalls alle Hoffnungen auf den zweiten Teil. Doch konnte es unsere Erwartungen erfüllen?

 

Der neue Teil setzt voll und ganz auf die neue Multiplayer-Variante. Leider zum Leidwesens des Gameplays. Zwar erkennt man jene Verbesserungen sehr gut, welche es in das Spiel geschafft haben, aber leider wird dadurch diese sowieso schon etwas gradlinige Simulation noch etwas öder. Schade, denn gerade die Features, wie das manuelle Steuern der Schiffe in den Hafen, sind im Multiplayer vollkommen weg gefallen. Klar erklärt es sich von selbst, dass dies notwendig war, immerhin läuft das Anlegen der Schiffe stets in Echtzeit ab und wir können schlecht mehrere Tage, oder Wochen darauf warten, dass unser Frachtschiff sein Ziel erreicht, dennoch hat genau dieses Minispiel im ersten Teil noch etwas Abwechslung gebracht.

to2-screenshot-02Wir haben nun also eine trockene, aber gute Wirtschaftssimulation. Warum wir dafür einen Multiplayer-Modus benötigen ist zwar etwas schleierhaft, aber immerhin läuft diese recht stabil und ist recht gut ausbalanciert. Wir haben also unsere Firma, welche wir in einem Hafen gestartet haben. Nun geht es darum Profit zu machen. Wir kaufen zunächst Schiffe und können zwischen 3 verschiedenen Typen wählen: Containerschiffen, Tankern und den neuen Bulkschiffen. Diesen kann man dann noch seine Farbe und sein Logo verleihen und ab geht die Fahrt.

to2-screenshot-10Wir transportieren also Güter von A nach B, versuchen dabei natürlich so effizient wie möglich zu sein. Das Tutorial gibt uns gute Hinweise und führt uns in die ersten Schritte ein. Die KI hingegen kränkelt etwas. Ist in einigen Missionen zu stark, in anderen eher leicht unterwegs. Hier merkt man auch schon die große Schwäche des Spiels, denn es geht gefühlter maßen nur um eines: Wer am schnellsten klickt, hat den besten Profit. Wir laden Waren so schnell es geht aufs Schiff, bevor wir es wieder auf See schicken. Mit der Zeit müssen wir die Schiffe dann reparieren, dies vergisst die KI anscheinen völlig, denn die Schiffe gehen reihenweise unter.

to2-screenshot-05Auf der großen Karte sind die Küsten nun in Gebiete eingeteilt. Haben wir genug Aufträge in einem Gebiet erfüllt, können wir eine Zweigfiliale an einem der Häfen etablieren und so mehr Einkommen generieren. Bis dahin ist es aber ein weiter Weg. Mit Sabotagen und anderen Tricks versuchen wir dabei dem Gegner das Leben schwer zu machen. Oder wir erarbeiten uns den Sieg auf ehrliche, aber schwerere Weise. Das Auskundschaften der effektivsten Seewege und der ertragreichsten Waren, sowie das schnelle Beladen der Schiffe ist das wichtigste und macht auch den Großteil des Spiels aus. Dürfen wir dennoch einmal selbst das Steuer in die Hand nehmen und im Singleplayer-Modus unser Schiff in den Hafen steuern, so dürfen wir uns fragen, wer hier das Design gewählt hat. Enge schlauchförmige Wege machen uns das Leben unnötig schwer. Wir überlassen diese Arbeit dann doch lieber den Schleppern, welche aber wohl so mies behandelt werden, dass sie ständig streiken.

Im Großen und Ganzen ist es ein netter Zeitvertreib, aber TransOcean: Rivals hinkt leider seinem Vorgänger hinterher. Deck 13 hat es sicher gut gemeint und eine Menge Arbeit in das Spiel gesteckt, aber leider blieb wohl der große Erfolg aus.

 

 

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TransOcean: Rivals
TransOcean 2 Rivals Cover Wertung der Redaktion:

45/100

  • Publisher: astragon Entertainment GmbH
  • Getestet auf: PC
  • auch für:
  • Preis: 24,99€

 

 

16/30 Technik + Hübsche Schiffe
+ Detaillierte Häfen
+ Deutsche Synchro
- Schiffe nicht wirklich animiert
- Güter auf Schiffen nicht sichtbar
- Etwas minimalistisch gestaltet
12/30 Umfang + 3 Schiffstypen
+ Multiplayermodus
- Flache Story
- Kaum Inhalt

10/30 Gameplay + Sehr gute Simulation…
+ Singleplayer und Multiplayermodus
- … aber sehr trocken und öde.
- KI überarbeitungsnötig
7/10 Spezifisch + 3 Schiffsarten
+ Gute Simulation, aber…
- … sehr eintönig

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[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
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Fazit:

[rating itemreviewed=“TransOcean: Rivals“ rating=“45″ reviewer=“Roman Völkel“ dtreviewed=“29.05.2015″ best=“100″ worst=“0″]

Das eine Wirtschaftssimulation, in welcher es um Schifffahrt geht, so trocken sein kann, hat mich doch sehr verwundert. Deck 13 macht viele Simulationen in dieser Richtung, und das Interesse ist meist geteilt, was den Inhalt angeht, aber bei TransOcean: Rivals haben sie mich leider nicht beeindrucken können. Das Spiel ist solide aufgebaut, bietet aber kaum Inhalt. Es geht ums schnelle verladen von Frachten und um das optimieren der Seewege. Dies ist allerdings so eintönig gehalten, dass schon nach kurzer Zeit die Luft draußen ist.
Mein Tipp: Kauft euch lieber den ersten Teil. Der bringt immerhin etwas Abwechslung mit hinein, verzichtet dafür aber auf den Multiplayer-Modus.

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So testen Wir

 

Kirby: Planet Robobot

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Kirby du bist und bleibst unser liebster, kleiner, ballförmiger und rosafarbener Freund, welcher den Planeten Pop Star in vergangenen Abenteuern vor Königs Dededes Tyrannei befreit hat. Nun ruhst du dich unter einem Baum von den Strapazen deines letzten Einsatzes aus. Doch das nächste Abenteuer lässt nicht lange auf sich warten. In „Kirby: Planet Robobot“, welches exklusiv für die mobilen Konsolen der Nintendo 3DS-Familie ab dem 10.06.2016 erhältlich sein wird, muss sich Kirby einer außerirdischen metallischen Gefahr stellen.

Eigentlich warst du nur ein Platzhalter

Wer erinnert sich noch an das erste Abenteuer von „Kirby’s Dream Land“ auf dem Game Boy? Dieses Spiel war zwar kurz, aber verdammt gut. Deshalb habe ich es damals in einem Zug Kirby Robobot Artworkauf meinem grünen Game Boy Pocket durchgespielt. Ich mag einfach das einzigartige und knuffige Design von Nintendos Kirby. Wusstet ihr, dass der beliebte Protagonist, wie er in der heutigen Form existiert, eigentlich nur ein Platzhalter während der Entwicklung war? Masahiro Sakurai gilt als der Erfinder Kirbys, welchen er im Alter von 19 Jahren erschuf. Während der Entwicklung für Kirby’s Dream Land, wurde der heutige bekannte Kirby als Platzhalter erstellt und bekam den Namen „Popopo“. Diese Figur gewann eine so große Sympathie unter den Entwicklern, dass sie letztendlich erhalten blieb und in Kirby unbenannt wurde. Streitigkeiten gab es bezüglich der Farbe Kirbys. Welche Farbe sollte es werden? Während Masahiro Sakurai Rosa bevorzugte, kam für Shigeru Miyamoto Gelb in Betracht. Nach langem Hin und Her konnte sich letztendlich Rosa als Hautfarbe unseres Protagonisten durchsetzen.

Eine außerirdische Bedrohung

Kirby liegt gemütlich unter einem Baum auf seinem Planeten Pop Star und hält ein kleines Schläfchen. Das letzte Abenteuer ist noch nicht allzu lange her und eine kleine Auszeit hat sich unser knuffiger Freund verdient. Doch die außerirdische Gefahr steht schon direkt vor Kirby Robobot Fähigkeit Regenschirmder Haustür. Die Haltmann OHG und ihre Roboter-Armee überfallen den Planeten Pop, mit dem Ziel, diesen zu mechanisieren. Als Kirby aufwacht, ist nichts mehr so wie er es in Erinnerung hatte. Die farbenfrohe Landschaft ist einem kalten und mechanischen Erscheinungsbild gewichen. Selbstverständlich kann Kirby das nicht einfach hinnehmen und begibt sich auf den Weg, die Eindringlinge zu verscheuchen. Doch diesmal reichen die Fähigkeiten unseres kleinen Helden nicht aus. Wir müssen uns der außerirdischen Technologie bedienen, um der Gefahr Herr zu werden.

Panzer mit vielen Fähigkeiten

Schon zu Beginn des Abenteuers kämpft Kirby gegen einen Mech-Panzer, Kirby Robobot Anzug Verwandlungwelchen wir nach dem Kampf kurzerhand kapern. Mit diesem „Panzer“ kann sich Kirby auf völlig neue Art durch seine Heimat bewegen. Sitzen wir in so einem Anzug, dann können wir die Gegner Scannen und deren Fähigkeiten annehmen. Durch das Scannen kann die eine oder andere Spezial-Fähigkeit von Kirby verändert oder noch verstärkt werden. Ein paar Beispiele, welche Möglichkeiten euch dieser Anzug bietet. Im Jet-Modus etwa können wir fliegen und im Rad-Modus verwandeln wir uns in einen Sportwagen, mit dem wir die Gegner vor uns plattKirby Robobot Boss Baum machen, sowie schneller zwischen Vorder- und Hintergrund des Levels pendeln können. Selbstverständlich kann Kirby außerhalb des Anzuges noch immer die Gegner aufsagen und sie dann auf Blöcke und Widersacher schleudern, oder kurzerhand die Fähigkeiten nachahmen. Kirby kann zum Beispiel seine Geisteskraft mit der Psycho-Fähigkeit entfesseln, als Doktor Kirby mit Pillen um sich werfen, oder als Karate Kirby Energiebälle werfen und Schläge austeilen. Insgesamt warten über 25 Spezialfähigkeiten während des Abenteuers auf euch, welche auf ihre eigene Art und Weise eingesetzt gehören.

Rettet den Planeten Pop vor der Invasion

Das Design der Levels ist den Entwicklern besonders gut gelungen. Die Welten könnten Kirby Robobot Anzug Feuerunterschiedlicher kaum sein. Bewegen wir uns in der einen Welt durch die mechanisierte Landschaft des Planeten Pop, befinden wir uns in der anderen Welt plötzlich in der Wüste, oder in einem großen Hafen. Keine Welt gleicht der anderen. In den meisten Levels müssen wir uns als Kirby zwischen dem Vorder- und Hintergrund bewegen, um alle Sticker und Roboblocks finden, sowie das Ende der Ebene erreichen zu können. Zwischen den Levels erwartet uns ein Minispiel, bei dem es gilt, Kirby mit einer Kanone so weit wie möglich (insgesamt sieben Wolken) auf eineKirby Robobot Boss Roboter Wolke zu schießen. Je weiter wir bei diesem kleinen Spiel kommen, umso mehr Sternis bekommen wir als Belohnung. Zusätzlich zu diesem kleinen Zuckerl erfahren wir, welche Sticker wir aufgesammelt haben. In jedem Level gibt es drei Roboblocks, die es zu finden gilt. Habt ihr genügend dieser Blöcke gefunden, öffnet sich beim letzten Level einer jeden Welt das digitale Schloss und wir können gegen die Endgegner antreten. Kirby können wir entweder mit dem Circle-Stick, oder dem Steuerkreuz bewegen. Im Grunde genommen reicht der Circle-Stick vollkommen aus. Wollen wir jedoch schneller mit Kirby rennen (zweimal schnell nach rechts drücken), dann fand ich dies mit dem Steuerkreuz angenehmer. Der 3D-Effekt ist wie von Nintendo gewohnt sehr gut und der Soundtrack passt ebenfalls gut zum Kirby-Universum.

Amiibos und weitere Modi

Kirby erhält bei seinem Abenteuer Unterstützung durch eine ganze Reihe bestehender und neuer Amiibos, welche ihm zusätzliche Nachahme-Fähigkeiten verleihen. Zum Kirby Robobot AmiiboBeispiel verwandelt sich unser Protagonist mit dem Kirby-amiibo aus der Super Smash Bros. Collection in eine wahre Kampfmaschine. Er beherrscht dann den Hammerkreisel, den Ultraschnitt oder den Steinschlag, kann aber auch gegnerische Attacken leichter abwehren. Gleichzeitig mit dem Spiel kommt eine neue „Kirby Collection amiibo“ in den Handel. Dazu gehören eine neue Version von Kirby selbst sowie König Dedede, Waddle Dee und der geheimnisvolle Meta-Knight.

Zusätzlich zum Abenteuer von „Kirby: Planet Robobot“ gibt es weitere Spielmodi für noch mehr Spielspaß. „Kirbys 3D Arena“ ist ein Action-Puzzle für Einzelspieler, in dem es darauf ankommt, mit so wenigen Moves wie möglich Objekte und Gegner aufzusaugen. Wenn wir mehrere Widersacher auf einmal verschlucken, können wir wie im Hauptspiel selbst, einen mächtigen Wurfstern schleudern, welcher mehrere Gegner auf einmal vernichtet. In „Kirbys Teamjagd“ können wir gemeinsam mit drei KI-Teamkollegen oder mit drei realen Freunden mächtige Bossgegner herausfordern. Jedes Teammitglied übernimmt eine von vier spezifischen Fähigkeiten:

  • Heldenschwert
  • Schwerhammer
  • Wunderdoktor
  • Magiebeam

Mit jedem Kampf gewinnt unser Kirby an Erfahrung und entwickelt sich weiter. Des Weiteren müsst ihr mit euren Freunden versuchen vier Bruchstücke einer magischen Steintafel zu finden. Haben wir alle Bruchstücke gefunden und zusammengesetzt, dann können wir als Team spezielle Attacken ausführen und dadurch noch mehr Schaden austeilen.

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Kirby: Planet Robobot
Kirby Robobot Packshot Wertung der Redaktion:

89/100

  • Publisher: Nintendo
  • Getestet auf: New Nintendo 3DS
  • auch für: /
  • Preis: 39,99 €

 

 

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30/30 Technik + 3D-Effekt
+ Soundtrack
+ Leveldesign
+ Grafik
+ läuft flüssig
27/30 Umfang + unterschiedliche Welten
+ Minispiel zwischen den Levels
+ 3D Arena
+ Teamjagd
+ Preis/Leistung
+ Amiibo-Support
- Amiibos für weitere Kirby-Varianten notwendig
25/30 Gameplay + Hoher Wiederspielwert
+ teilweise zu leicht
+ Steuerung größtenteils präzise
+ 25 Fähigkeiten für unseren Roboter
- Schwierigkeitsgrad hätte höher sein können
- Mech-Panzer etwas zu stark
7/10 Spezifisch + Sammelsucht (Sticker und Roboblocks)
+ viele zusätzliche Modi
- manche Endgegner bieten keine Herausforderung

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[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
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Fazit:

[rating itemreviewed=“Kirby: Planet Robobot“ rating=“89″ reviewer=“Philipp Ondracek“ dtreviewed=“10.06.2016″ best=“100″ worst=“0″]

Nintendo hat mit „Kirby: Planet Robobot“ eine gelungene Nachfolge zu „Kirby: Triple Deluxe“ am Start. Die größte Neuerung der Fortsetzung ist, wer hätte es gedacht, der Mech-Panzer. Dieser kann nicht nur die Fähigkeiten der Gegner nachahmen, sondern hält zudem sehr viel aus. Teilweise etwas zu viel, was den sonst so geringen Schwierigkeitsgrad noch weiter abschwächt. Hier wären mehrere Schwierigkeitsgrade nicht schlecht gewesen, denn manche Endgegner bieten aufgrund des Mech-Panzers keine richtige Herausforderung für erfahrene Spieler. Dafür gibt es bei der visuellen Präsentation und der Technik nichts zu bemängeln. Das Leveldesign ist abwechslungsreich, knuffig und wird zu keiner Zeit eintönig. Der 3D-Effekt und der Soundtrack sind wie von Nintendo gewohnt sehr gut. Zusätzlich erscheinen zum Spiel noch weitere Amiibos, welche euch weitere Fähigkeiten für Kirby bieten. Für Sammler definitiv interessant, aber für jene die nicht diese Figuren sammeln, verpassen dadurch einige nette Varianten von Kirby. Vielleicht könnte man zukünftig diese Varianten freispielen – wäre doch mal eine nette Idee Nintendo! Im Großen und Ganzen ist „Kirby: Planet Robobot“ eine gelungene Fortsetzung der Spielserie und für alle Neueinsteiger einen Blick wert. Für Kirby-Fans ist es sowieso ein Pflichtkauf.

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So testen Wir

 

DOOM

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Ohne das 1993 erschienene Spiel, so kann man behaupten, gäbe es ihn nicht.  Zumindest nicht so, wie wir ihn heute kennen. DOOM – der Urvater des modernen 3D-Shooters. Das Spiel war schnell, direkt und laut. Es übernahm all das, wofür sich seine Erfinder interessierten und packte es in ein einziges Spiel – Heavy Metal, Comics und Science Fiction. Egal wie man es auch schaffen sollte, Hauptsache es macht Spaß. Das damalige Spiel setzte neue Maßstäbe und prägte entscheidend das Genre der heutigen Ego-Shooter. Die Entwickler bei „id Software“ möchten DOOM wieder zurück zu den Wurzeln bringen. Doch kann das neue DOOM uns auch genauso überzeugen wie damals?

Vergesst Call of Duty, Battlefield, Medal of Honor, oder all die anderen Shooter die ihr kennt. DOOM kann man nicht mit den Vertretern des Genres vergleichen und das wollen die Entwickler auch nicht. Wer ebenfalls eine packende Story erwartet, der ist definitiv beim falschen Spiel gelandet. Es gibt zwar eine Hintergrundgeschichte, aber die wird sicher keinen Oscar bekommen. Die Entwickler von „id Software“ möchten DOOM erneut zu dem machen, was es einmal war – schnell, direkt, brutal und untermalt mit lautem Heavy Metal. Wer von euch auf der Suche nach genau solchen Inhalten ist, der sollte sich dieses Review und danach DOOM nicht entgehen lassen.

I’m not in hell with you. You are in hell with me!

Der Mars, unser rotgefärbter Nachbarplanet, liegt 56 bis 401 Millionen Kilometer von der Erde entfernt – die Distanz variiert ziemlich stark. Hier beginnt unser Albtraum und die Geschichte unseres Marines. Die UAC entzieht mithilfe eines Fragments aus der Hölle deren Energie und löst dabei das Energieproblem der Menschheit. Eine Zeit lang ging alles gut, jedoch öffnete ein Fehler im System ein Portal zwischen beiden Welten und nun treiben Dämonen ihr Unwesen in der Forschungsanlage. Und wir sollten das Schlamassel der Forscher beheben. In den weiteren Stunden gibt es zwar immer mal kleine Handlungshäppchen,  aber wer nicht gerade zuhört, versäumt auch nicht sonderlich viel.

„Sie sind wild, brutal, unerbittlich, ohne Gnade. Aber du. Du wirst schlimmer sein. Reiße und zerfetze, bis es vollbracht ist.“ Mit diesen Worten wachen wir gefesselt auf einem Altar auf. Ein Zombie kommt näher. Wir schaffen es uns Doom Rev Mancubusirgendwie loszureißen und zerschmettern dessen Schädel an der Kante des Altars. Schon an dieser Stelle wusste ich, was die fremde Stimme uns mitteilen wollte und wohin die Reise gehen würde – zurück zu den Wurzeln. Mit einer Pistole erledigen wir die restlichen Zombies und bewegen uns zum nächsten Raum. Wir erblicken die typische DOOM-Rüstung und streifen uns diese über. Dieser und andere besondere Momente (z.B. beim aufheben bekannter Waffen) werden entsprechend zelebriert – mit Zeit. Dieses Wiedersehen und die Nostalgie muss man natürlich genießen.

Kurze Zeit später befinden wir uns auf der Oberfläche des Mars, besitzen bereits eine Schrotflinte und die nächste Dämonenhorde lässt ebenfalls nicht lange auf sich warten. Schon zu Beginn bewundere ich die hübsche optische Präsentation des Spiels. Die id-Tech-6-Grafik zaubert wunderschöne Effekte, Beleuchtungen und Level auf denDoom Foundry Bildschirm. Die Xbox One Version lief stets flüssig und FPS-Einbrüche waren keine bemerkbar. Das einzige bekannte Problem der Xbox finden wir auch in DOOM wieder – das verzögerte Nachladen der Texturen. Jedoch kann ich persönlich darüber hinwegsehen, aber nun zurück zum Gameplay. Relativ schnell finden wir auf schmerzhafte Weise heraus, dass Bewegung in diesem Spiel essenziell ist. Wer stehen bleibt, dem ereilt sehr schnell der Tod und man bekommt die Anzeige des Ladebildschirms zu sehen. Sehr spannungsfördernd, aber nicht einfallsreich, ist das bekannte Arenaprinzip. Wir betreten ein Areal, die Ausgänge werden abgeriegelt und öffnen sich erst wieder, wenn die letzten Dämonen getötet wurden. Eine Damenstimme informiert uns mit folgenden Worten >Dämonenpräsenz eliminiert, Abriegelung aufgehoben<  über den Erfolg des letzten getöteten Dämons.

Die sogenannten „Glory Kills“ runden das Paket von DOOM ab und heben das sonst schon brutale Spiel auf eine höhere Ebene. Treffen wir einen Gegner und setzten dessen Doom RevenantGesundheit unter einer gewissen Prozentzahl, dann leuchtet dieser auf. Die Zeit für einen „Glory Kill“ ist gekommen und wir können den Dämon mit unseren bloßen Händen auf brutale Weise töten. Als ich damals die Präsentation von Bethesda sah, befürchtete ich, dass die „Glory Kills“ die Geschwindigkeit aus dem Gameplay nehmen könnte. Dies ist aber definitiv nicht der Fall. Generell lassen die Gegner Health-Packs, Munition und Rüstung nach dem ableben fallen. Doch führen wir die Tötungssequenz aus, erhalten wir mehr von der oben genannten Beute. Wer also mit dem Gedanken spielt, die „Glory Kills“ wegzulassen, der macht es sich nur unnötig schwer.

Auf der Karte finden wir neben Health-Packs, Rüstungen und Munition zusätzlich:

  • Schlüsselkarten
  • kleine Marinepüppchen
  • Zugänge zu alten Klassik-Maps (Doom 1 & 2)
  • Mega-Health-Bobbles (Gesundheit und Rüstung wird aufs Maximum angehoben)
  • Argent-Zellen (Standartwerte Gesundheit, Rüstung und Munition werden dauerhaft verbessert)
  • Kampfunterstützungsdrohnen (freischalten von Waffenmodifikationen)
  • Runenprüfungen (Extralevels mit schweren Aufgaben, die uns mit Perks ausstatten)

Obwohl DOOM vom Gameplay her sehr schnell ist, sollte man sich ab und zu die Zeit nehmen und nach diesen Sachen suchen. Keine Sorge. Solltet ihr einige oder mehrereDoom Hell Gate Sachen nicht gefunden haben, dann könnt ihr nach Abschluss der Kampagne jedes Level einzeln neu besuchen. Dabei behaltet ihr selbstverständlich sämtliche Upgrades die ihr bisher gefunden habt. Sobald wir das Spiel einmal beendet haben, werden die beiden Schwierigkeitsgrade Albtraum und Ultra-Albtraum freigeschaltet. Ersterer ist nur verdammt schwer,  da ein paar Treffer zum Tod führen. Beim letzten Schwierigkeitsgrad „Ultra-Albtraum“ wird der gleiche Schaden ausgeteilt wie bei Albtraum, jedoch fängt man ganz von vorne nach dem ableben an.

Spaß im Multiplayer-Modus?

Der damalige Multiplayer-Modus von DOOM setzte 1993 neue Maßstäbe. Es gab Online-Matches und der Begriff „Deathmatch“ wurde geprägt. Heute versuchen die Entwickler einen anderen Weg. Man versucht die alten Stärken mit den neuen Trends zu kombinieren. Das schnelle Gameplay sowie die Power-Ups bleiben weiterhin bestehen, nur kommen noch die Levelaufstiege, Team-Modi und Loadouts dazu. Kann das funktionieren und viel wichtiger ist die Frage, wollen das die Fans?

DOOM bietet insgesamt sechs Modi – Team-Deatmatch, Freeze Tag, Clan Tag, Doom MPSeelenernte, Vorherrschaft und den Kriegspfad. Genügend Modi sind vorhanden, aber wo bleibt das klassische Deathmatch? Das weiß niemand so genau und „id Software“ hält sich diesbezüglich bedeckt. Bis auf Freeze Tag bieten die Modi keinerlei Überraschungen. Statt Feinde zu töten, frieren wir diese in Freeze Tag ein. Die Teamkameraden müssen neben den Eisstatuen stehen bleiben und dadurch auftauen. Gewonnen hat jenes Team, welches alle Gegner eingefroren hat. Diese Modi könnt ihr auf den derzeit neun verfügbaren Karten ausprobieren.

Um die Gegner töten zu können, stehen uns 10 verschiedene Ballermänner, Superwaffen und Granaten zur Verfügung. 1993 sammelte man noch die Waffen auf der Karte auf, doch dieses Mal wählen wir diese vor der Partie aus – zwei Hauptwaffen und eine Granate. Zu Beginn ist die Waffenauswahl noch übersichtlich, aber nach ein paar Runden haben wir schon alle freigeschaltet. Damit können wir alle acht Loadouts anpassen und auf jede Situation individuell reagieren. Zusätzlich schalten wir stets neue Rüstungsteile für unseren Charakter frei, die lediglich kosmetische Auswirkungen haben. Die letzte Neuerung im DOOM-Multiplayer ist das Dämonen-Pick-up. Ein mächtiges Item, welches uns für eine begrenzte Zeit in eines von vier Monstern verwandelt (Evolve lässt grüßen). Werden wir getötet, dazu sollte das gegnerische Team zusammenhalten, lassen wir das Item fallen und ein anderer Spieler kann es aufheben. Diese Idee mag zwar Geschmackssache sein, dennoch kann das Item ein ganzes Match zu unseren Gunsten wenden.

SnapMap – ein mächtiges Tool

Mit dem SnapMap-Editor haben die Entwickler der Community ein mächtiges Tool in die Doom Snap MapHand gelegt. Bevor ihr jedoch den leicht zu bedienenden Editor ausprobiert, solltet ihr die beigelegten Tutorials anschauen, die euch Schritt für Schritt zu euer ersten Map führen. Habt ihr wirklich alles verstanden? Dann testet euer Wissen bei den verschiedenen SnapMap-Puzzles, bei denen es gilt Probleme zu lösen. Dieses Tool ermöglicht den Fans komplexe Einzelspieler-, Koop- und Multiplayer-Level (andere Modi für MP-Karten sind möglich) zu erstellen und zu teilen. Beliebte und gute Levels werden ausgewählt und auf der Hauptseite der Community vorgestellt.

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DOOM
DOOM Xbox One Packshot Wertung der Redaktion:

84/100

  • Publisher: Bethesda
  • Getestet auf: Xbox One
  • auch für: PS4 und PC
  • Preis: 45,50 €

 

 

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27/30 Technik + tolle Grafik
+ Effekte und Beleuchtung
+ Soundtrack
+ läuft stets flüssig
+ Synchronisierung
+ Grafikoptionen einstellbar
- Texturen laden nach
25/30 Umfang + offenere Spielwelt
+ 13 Stunden Kampagne
+ Multiplayer
+ SnapMap
+ Preis / Leistung
+ 5 Schwierigkeitsgrade
- Gegner bleiben manchmal stecken
- kein Deathmatch
25/30 Gameplay + Hoher Wiederspielwert
+ schnelles Gameplay
+ faire Checkpoints
+ Präzise Steuerung
- SnapMap mit Gamepad gewöhnungsbedürftig
7/10 Spezifisch + Große Auswahl an Waffen
+ Viele Extras im Level versteckt
- Multiplayer nur mittelmäßig

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[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
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Fazit:

[rating itemreviewed=“DOOM“ Rating=“84″ reviewer=“Philipp Ondracek“ dtreviewed=“22.05.2016″ best=“100″ worst=“0″]

Die Entwickler bei „id Software“ haben es im Singleplayer geschafft, dass klassische, schnelle und präzise Gameplay von DOOM 1, im neuen Teil umzusetzen. Das Spiel, welches von der id-Tech-6-Engine angetrieben wird, zaubert hübsche Effekte und Beleuchtungen auf den Bildschirm. Das gesamte Paket wird von einem passenden Soundtrack untermalt und lässt uns noch wilder durch die Level beim töten der Dämonen herumspringen. Die „Glory Kills“ bremsen keineswegs den „Flow“ beim spielen. Viel mehr freut man sich jedes Mal, wenn die Gegner aufleuchten und man diese Tötungssequenz auslösen kann.  Am Anfang sind die herumschwebenden Power-ups etwas gewöhnungsbedürftig, da diese schon länger nicht mehr in aktuellen Spielen benutzt werden – es ist eine nette Verbeugung vor DOOM 1. Der Multiplayer bietet zwar viele Karten, Waffen und Modi, jedoch vermisse ich noch zusätzlich das klassische Deathmatch. Vielleicht liefern uns dies die Entwickler mit einem kommenden Update nach. Das Gameplay hätte im Multiplayer meiner Meinung nach noch schneller sein können. Im Ganzen gesehen ist der Multiplayer eine nette Abwechslung für zwischendurch. Mit SnapMap haben die Fans ein mächtiges Tool in die Hand bekommen. Schnell feiert man mit dem leicht zu bedienenden Editor erste Erfolge – den Tutorials sei Dank. Somit hat die Community die Macht, DOOM lange am Leben zu erhalten. Dennoch finde ich die Steuerung des Editors mit dem Gamepad sehr gewöhnungsbedürftig. Mit einer Maus und Tastatur ist das Erstellen der eigenen Karten sicherlich einfacher und präziser. Im Großen und Ganzen hat „id Software“ mit DOOM eine würdige Fortsetzung veröffentlicht. Jeder der das Spiel bisher noch nicht hat und sich für dieses Genre interessiert, sollte sich das Spiel definitiv einmal anschauen.

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So testen Wir

 

Stellaris

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Mit Highspeed in die Zukunft! Mit Stellaris versucht das schwedische Studio Paradox Interactive seine 4X-Strategie zu perfektionieren. Und trotz einiger Problematiken kommen wir da auch schon ganz gut hin.

 

Ähnlich, wie bei anderen Spielen dieser Art, ringen wir um die Vorherrschaft. Auf unserem Planeten sind wir bereits die primäre Rasse und auch die Konflikte untereinander haben wir zum Großteil beiseite gelegt. Wir wollen mehr! Wir wollen die gesamte Galaxie!

Doch erst mal langsam. Wer sind wir überhaupt? Nun ja, das kommt ganz drauf an. Bevor wir ins Spiel starten, können wir uns eine vorgefertigte Rasse wählen, oder unsere eigene zusammen bauen. Und da fangen wir bei den Grundbausteinen an. Wollen wir ein Säugetier sein? Lieber ein Vogel? Oder doch eher ein Pilz? Aber die Reptilien sehen auch toll aus… Ja, es ist hierbei noch eine rein optische Sache. Welche Rasse man sich aussucht ist im Endeffekt egal, da sie keiner Boni gibt.

species_design_01_1_2Wir schrauben weiter an uns herum. Während wir unsere Ethik zusammensetzen, wo wir also unsere Grundhaltung zum Universum festlegen, richten wir uns auch ein gleich ein Banner ein, was uns leicht erkennbar macht. Selbst das Design der Städte und Schiffe dürfen wir uns wählen. Und auch die Art, welchen Antrieb wir haben möchten. Jeder Punkt bringt Vor- und Nachteile, ist aber wesentlich übersichtlicher, als in anderen Genre-Ablegern. Ein großes Plus! Sind wir zufrieden mit uns selbst, so können wir noch die Kartengröße, Galaxieform und KI-Anzahl aussuchen. Danach starten wir auch schon ins Spiel, auf unseren Heimatplaneten, welchen wir zuvor natürlich selbst benannt haben.

Auf Los geht’s los! Wir sind frisch ins Weltraumzeitalter gestolpert. unser eigenes Sonnensystem ist und noch fast gänzlich unbekannt. Ein Forschungsschiff steht bereit und wir schicken es los, um die anderen Planeten, Planetoiden, Asteroiden und Monde zu erkunden. Einige von ihnen weisen Ressourcen auf, welche wir mit Bergbaustationen abbauen können, welche unser Konstruktionsschiff baut. Außerdem sollten wir uns an die Forschung machen. Dabei laufen immer 3 Untersuchungen zeitgleich. Wichtig ist hierbei sofort das Kolonieschiff zu erforschen!

survey_01_1_2Haben wir diesen Start gemeistert, sollten wir die umliegenden Systeme erforschen. Mit einem Rechtsklick auf das System, können wir das Forschungsschiff befehligen, genau das zu tun. Halten wir dazu noch die Shift-Taste gedrückt, können wir so eine Aufgabenreihe vorgeben. Genau so funktioniert auch der Bau der Bergbaustationen mit dem Konstruktionsschiff.

Nach kurzer Zeit finden wir schon den ersten besiedlbaren Planeten, auf dem wir uns, mit dem erforschten und gebauten Kolonieschiff niederlassen und diesen anfangen zu bebauen. Oftmals stehen uns dabei aber Sachen wie Wälder, wilde Tiere, oder Eisberge im Weg. Doch mit genug Forschung schaffen wir es mit der Zeit, diese Elemente zu beseitigen.

Doch die eigentliche Gefahr liegt im Unbekannten. Weltraumarmöben, Piraten, Kristallwesen, andere Fraktionen… Es gibt so viel zu beachten. Desto weiter wir mit unserer Forschung kommen, desto stärker werden unsere Schiffe. Und je mehr wir uns ausweiten, desto mehr fremde Lebewesen, Anomalien und einzigartige Kreaturen werden unseren Weg Kreuzen.

empires_02_2Doch genau das macht den Reiz aus. Ständig etwas neues und unbekanntes. So viele Möglichkeiten. Treffen wir zum Beispiel auf einen Planeten, wo bereits eine Zivilisation herrscht, diese aber noch nicht ins Raumfahrtzeitalter voran geschritten ist, können wir diese einfach nur beobachten, ihnen Ressourcen rauben, ihnen unser Wissen vermitteln und in das nächste Zeitalter führen, oder aber auch, sie infiltrieren, ihre Herrscher stürzen und sie in unser kollektiv aufnehmen. Generell können wir uns aussuchen, ob wir fremden Wesen freundlich, oder argwöhnisch gegenüber stehen. Desto mehr wir uns entwickeln, desto mehr Untergruppen entstehen auch.

Wir können nur eine bestimmte Anzahl an Planeten direkt regieren. Danach teilen wir alles in Sektoren ein, bestimmen einen Gouverneur und geben ihm an, wie der Teil genutzt werden soll. Praktisch ist es, wenn wir von Anfang an alles in zunächst 2 Sektoren aufteilen. Einen für die Mineralproduktion, den anderen für die Energie. So brauchen wir nicht jeden Planeten zu überwachen und diese Funktion ist auch definitiv notwendig!

battle_03_1_2Sobald wir unser Imperium aufgebaut haben, Freunde und Rivalen gemacht haben, eine funktionierende Wirtschaft haben, und eine mächtige Flotte, können wir Bündnisse und später auch Föderationen eingehen. Oder wir versuchen es mit Gewalt. Ein guter Tipp ist es, ein Gemisch aus allem zu erreichen. Dabei spielt aber die vorher eingestellte Gesinnung eine wichtige Rolle. Sind wir eher militärisch angehaucht, sind unsere Schiffe zwar prinzipiell stärker, allerdings wird es wesentlich schwieriger Bündnisse auf diplomatischem Weg mit anderen Rassen ein zu gehen.

So, genug Grundlagenforschung. Wie spielt es sich?
Der passende Ausdruck ist hierfür wohl: „Ganz gut“. Die Macher dieses Machwerks haben sich dabei schon was gedacht und es sehr gut umgesetzt. Es gibt eine Vielzahl zu tun und zu erledigen, gleichzeitig ist die Steuerung simpel uns alles sehr gut überblickbar gestaltet. Das Tutorial startet gleich mit dem normalen Spiel und ist detailliert und übersichtlich. Top!

Leider kommen kleinere Fehler hier und da zum Vorschein. Flotten, welche in der Galaxie-Mitte landen, wo es keine Möglichkeit gibt, zu entkommen. Studien mit dem Erkundungsschiff, welche nicht wirklich durchführbar sind. Eben Kleinigkeiten, welche zwar stören, aber über welche man noch drüber hinweg sehen kann.

Wer ein Spiel beginnt, sollte seeeehr viel Zeit und Geduld mitbringen. 4X-Spiele sind immer recht langwierig, und hier wird keine Ausnahme gemacht. Eine Partie vom Start bis zum Ende kann schon mal mehrere Stunden in Angriff nehmen. Bei 31 Spielstunden habe ich noch keine Partie gewonnen. Wobei ich prinzipiell auf der größten Karte (1000 Sterne), mit 5 KI-Gegnern spiele. In Laufe der Geschichte werden daraus wesentlich mehr, weshalb ich immer klein starte. Dazu kommt das ich rund 4 Male neu gestartet bin, um das perfekte Verhältnis von meiner Rasse, zu meiner Spielweise zu finden. Und man muss auch dazu sagen, dass ich mir immer recht viel Zeit lasse. Dennoch sollte man eine längere Spielzeit einplanen. So um die 12 Stunden etwa?

 

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Stellaris
   Stellaris Packshot Wertung der Redaktion:

90/100

  • Publisher: Paradox Interactive
  • Getestet auf: PC
  • auch für:
  • Preis: 39,99 – 69,99€

 

 

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27/30 Technik + Überraschend gute Grafik
+ 6 unterschiedliche Designs
+ Guter, ruhiger Soundtrack
+ Mod Unterstützung
- Sich wiederholende Planetendesigns
- Keine deutsche Synchro
28/30 Umfang + Große Spielewelten
+ Lange Spieldauer
+ Zich unterschiedliche Spezien
+ Unzählige Kombinationsmöglichkeiten
- Einige kleinere Bugs
27/30 Gameplay + Hoher Wiederspielwert
+ Gute Fairness
+ Viel Umfang
+ Gute Steuerung und Kontrolle
- Sehr langwierig
8/10 Spezifisch + Große Auswahl Gestaltungsmöglichkeiten
+ Trotz Umfang gut kontrollierbar
+ Gutes Tutorial
+ Mod Unterstützung

- Kleinere Bugs

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[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
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Fazit:

[rating itemreviewed=“Stellaris“ rating=“90″ reviewer=“Roman Völkel“ dtreviewed=“15.05.2016″ best=“100″ worst=“0″]

Ja, Stellaris hat es mir angetan. Meiner Meinung nach ist es einer der besten 4X-Spiele überhaupt. Als SciFi und Strategie-Fan, wurde ich hier doppelt beglückt. Das Spiel hat viel Umfang, wirkt dennoch strukturiert und ist dank gutem Tutorial schnell in den Griff zu bekommen. Die Spieldauer ist zwar lang, aber so ist das nun einmal bei diesem Genre.
Besonder gefallen mir die Umstrukturierungen während des Spiels. So spalten sich Fraktionen zu Nationen ab und und neue entwickeln sich dazu. Ob man sie beherrschen, oder integrieren möchte, muss jeder selbst entscheiden. Und genau diese Handlungsfreiheit macht den Reiz aus.

Ein muss für jeden Fan des 4X Genres!

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So testen Wir

 

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