Blog Seite 45

FIFA 17

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Wenn im Herbst die ganze Welt im Fußballfieber ist, ist wieder mal ein neues Fifa erschienen. Kann uns Fifa 17 mit Battlefield Engine und Story-Modus überzeugen? Über 650 Mannschaften und 36 Ligen, inklusive Frauenfußball-Nationalteams und mehr als 70 Stadien, davon 50 lizenziert sind auf jeden Fall erstaunlich.

Spiele, die jedes Jahr erscheinen haben es schwer. Kaufgründe müssen sorgfältig geplant und gut in Szene gesetzt werden. Sportspiele haben zwar den Vorteil einen Grund in überarbeiteten Mannschaftskadern zu finden, aber dennoch – ohne echte Neuerung hat es die PR Agentur schwer. Waren es letztes Jahr die Frauen, ist es heuer vor allem der Story-Modus und die neue Engine, die Spieler vom Kauf überzeugen sollen.

Fifa 17 Gameplay, Test

Feel the Fifa

Schon beim ersten Spiel merkt man FIFA 17 die neue Engine an. Grafisch sieht es nicht umwerfend, aber dennoch sehr hübsch aus. Vor allem spielerische Unterschiede fallen auf. Standardsituationen wurden – mal wieder – überarbeitet. Beim Elfmeter wurde auf den Balken verzichtet, wodurch diese wieder etwas schwerer werden. Bei Eckbällen legen wir über eine Art Fadenkreuz den Bereich fest, in den wir gerne Flanken würden und Anfänger können über einen Klick mit dem rechten Stick direkt eingeblendete Hilfen ein- und ausschalten.

Das Spiel fühlt sich im Vergleich zum Vorgänger wieder etwas direkter und schneller an. Dank der neuen Engine sehen die Animationen der Spieler – vor allem des Torhüters besser aus und durch die verbesserten Kollisionen und die Möglichkeit den Ball besser abzuschirmen, wird das körperbetonte Spiel mehr in den Mittelpunkt gerückt.

Fifa 17 Gameplay, Test

Shut the fuck up, please!

Es ist wirklich ein Wahnsinn wie nervend Spielkommentatoren sein können. Dabei ist es egal ob auf Deutsch oder Englisch, sie können’s einfach nicht. Sie nerven brutal. Vor allem, weil sie ihre beliebten Sprüche 5 mal pro Angriff wiederholen. Gut, liegt vielleicht daran, dass sie nicht mehr als 5 Sprüche parat haben. Außerdem, wenn man schon über eine Mannschaft spricht und die Namen – weil sie beim Einlaufen ins Stadion genannt werden – offensichtlich synchronisiert hat, warum nennt man sie dann nicht auch während der Partie beim Namen und spricht nicht von „away team“ (Auswärtsmannschaft)? Und dass der Spieler in der Mitte mehr aus der Flanke hätte machen können, weiß ich mittlerweile auch – danke!

The Journey – Go Alex!

Was mir bei Fifa schon immer gefehlt hat, ist die Langzeitmotivation. Ein Grund das Spiel nicht nur für ein paar Partien aufzudrehen wenn Freunde zu Besuch sind. Mit dem Story-Modus „The Journey“ könnte das in Zukunft gelingen. Der heurige Versuch ist zwar gescheitert, aber es sind gute Ansätze zu erkennen.

Wir schlüpfen in die Rolle des dunkelhäutigen Alex Hunter. Das junge Talent hat eine große Bürde zu tragen, denn sowohl sein Vater, als auch sein Großvater sind Legenden des englischen Fußballs. Als es dann soweit ist und wir zum Probetraining fahren, ist Alex sehr nervös. Seine ganze Karriere hängt von seiner Leistung in diesem Training ab. Wir geben also unser Bestes. In den verschiedenen Aufgaben müssen wir unser Können zeigen und beim präzisen Flanken, Schießen und Verteidigen Punkte sammeln. Nach bravuröser Darbietung suchen wir uns ein Team aus und los geht’s.

Fifa 17 Gameplay, Test

Die Saison von Alex ist von Höhen und Tiefen, inklusive kleinerer sozialer Dramen geprägt. Um es von der Reserve auf die Ersatzbank und schließlich in die Startelf zu schaffen, müssen wir während des Trainings und der Zeit auf dem Platz gute Leistungen erbringen. Die Leistung am Platz wird auf einer Skala bewertet, die bei 7 anfängt. Egal ob wir Pässe spielen, gute oder schlechte Schüsse auf’s Tor bringen, oder uns im Zweikampf gut oder schlecht durchsetzen können – alles wird bewertet. Tore natürlich besonders!

Der Modus macht Spaß, wird aber schon nach kurzer Zeit monoton. Immer wieder ins Training, das man auch simulieren kann, dann ins Match und hin und wieder ein paar Zwischenszenen, die die Story erzählen. Spiele können wir als ganze Mannschaft, oder nur als Alex spielen. Letzteres macht besonders viel Spaß und lässt uns besser in Alex Rolle einfühlen. Im Interview nach den Spielen und in Dialogen mit Trainern, Manager oder Kollegen haben wir drei Kategorien an Antworten zur Auswahl, die sich in der Anzahl der gewonnen Fans und der Einstellung des Trainers uns gegenüber auswirkt. Mehr Fans bringen Sponsorverträge, ein gut gelaunter Trainier stellt uns eher in die Startelf.

Fifa 17 Gameplay, Test

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FIFA 17
Fifa 17 Gameplay, Test Wertung der Redaktion: 

85/100

  • Publisher: EA
  • Getestet auf: PS4
  • auch für: Xbox One, PC
  • Preis: 51,99€

 

 

 
27/30 Technik + Animationen
+ Kollisionen
- nicht überragende Modelle
30/30 Umfang + Lizenzen!
+ Story-Modus
28/30 Gameplay + flotteres Spielgefühl
+ Standards wieder schwerer
- nicht viel neu
0/10 Spezifisch - Miserable Kommentatoren

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[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
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Fazit:

[rating itemreviewed=“FIFA 17″ rating=“85″ reviewer=“Gregor Lorbek“ dtreviewed=“27.04.2015″ best=“100″ worst=“0″]

Die neue Engine sorgt für mehr und bessere Animationen und auch Wettereffekte wirken imposant. Der allgemeine Eindruck der Grafik ist aber nicht überragend. Überragend ist dafür die Vielzahl an Lizenzen. Überragend mies sind die Kommentatoren. Der neue Story-Modus hat super Ansätze und lässt auf Verbesserungen in den nächsten Jahren nur hoffen. Noch driftet man zu schnell in monotones Spielen ab. Außerdem gehen Charaktere zu wenig in die Tiefe und der Modus ist zudem relativ schnell wieder vorbei. Da freuen wir uns auf mehr!

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Disney Magical World 2

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Vor genau zwei Jahren erblickte Disney Magical World das Licht der Welt. Für Disney-Fans ein idealer Zeitvertreib. Nun folgt der zweite Teil und die Frage ist: Kann Disney Magical World 2 uns noch begeistern? Was ist neu? Was ist alt? Hat man aus vergangenen Fehlern gelernt? Die Antwort ist nicht so einfach…

 

 

In Disney Magical World findet man sich einer Welt wieder, die auch ein neues Disney Land sein könnte. Rund um den Schlossplatz gibt es viel zu entdecken. Mit Minnie, Mickey, Donald und Co. wird man durch ein Tutorial geführt, dass sämtliche Möglichkeiten des Spiels abdeckt. Dieses mal geht das Tutorial schneller von statten. Das ist doch schon mal eine gute Verbesserung. disney-magical-world-2-tanz-vor-dem-schlossIn Disney Magical World 2 kann man Angeln, Pflanzen anbauen, Quests erledigen indem man Geister besiegt, Kleidung und Möbelstücke herstellen, Ressourcen suchen und sammeln und das eigene Café gestalten. Ganz genau wie im Vorgänger-Spiel. Deshalb möchten wir alle, die gerne mehr dazu wissen wollen, auf unser Review zum ersten Disney Magcial World-Teil verweisen, welches alle Aspekte des zweiten Teils ausführlich abdeckt.

 

disney-magical-world-2-schaukel-mit-minnieNeu, aber genauso katastrophal wie früher
Beim ersten Start von Disney Magical World 2 fragt man sich, ob man nicht doch den ersten Teil spielt. Grafisch hat sich an dem Spiel nichts geändert. Leider auch nicht technisch. Die Ladezeiten sind immer noch katastrophal lang und jetzt auch noch zahlreicher. Während zwischen Gesprächen mit den Stadtbewohnern jedes mal ein Ladebalken eingeblendet wird, schafft es das Spiel in Millisekunden-Schnelle zu Speichern. Dann hat man wieder hängende Animationen, wie Fische die auf einmal von einer Seite des Teichs zum Köder springen oder die ärgsten Performance-Einbrüche bei einem vollen Feld. Es ist auch schon vorgekommen, dass das Spiel einfach abgestürzt ist und sich der 3DS neu starten musste. Da fragt man sich, welche drittklassigen Programmierer hier am Werk waren. Gleiches wurde schon am ersten Teil stark kritisiert. Diesmal ist es aber noch schlimmer. Anstatt in den zwei Jahren einen besseren Code abzuliefern, fokussiert man stattdessen auf neuen Content. Und obwohl die Welt um 1/3 größer geworden ist, rechtfertigt das nicht den 4-fach größeren Speicherbedarf von 12.000 statt 4.000 Blöcken. Technisch ist Disney Magical World 2 einfach ein reiner flopp und vermindert den eigentlich großen Spielspaß um einiges.

 

disney-magical-world-2-schneemann-bauen-mit-anna-elsa-und-olafIn ihrer Welt
Wer mit den technischen Einbußen leben kann, wird dennoch viel Spaß mit Disney Magical World 2 haben. Die vormals vier Welten wurden umgestaltet und abgesehen vom Hundertmorgenwald und dem Wunderland von Alice im Wunderland ist alles neu. Im Hundertmorgenwald erlebt man mit Winnie Puh und seinen Freunden eher ruhige Abenteuer, in denen man vorzugsweise kleinere Botengänge macht oder rare Pflanzen anbaut. Auch im Wunderland läuft man wie im ersten Teil im Auftrag der Kartensoldaten durch das Labyrinth der Herzkönigin und besiegt Geister.

disney-magical-world-2-bosskampfDabei sind die Quests nun auch ein wenig umgestaltet worden. Die Quests sind nun in kleine Geschichten verpackt. Diese sind zwar komplett Belanglos, aber vor allem für jüngere Spieler doch eine schöne Neuerung. Generell sind sie kürzer und knackiger und haben immer wieder kleine Herausforderungen parat. So muss man zum Beispiel innerhalb von 30 Sekunden 10 Schalter auslösen oder so schnell wie möglich bestimmte Geister ausschalten. Das macht die Quests um einiges spannender. Außerdem wird sehr übersichtlich dargestellt, welche Items man finden kann und ob es einen Angelplatz im Level gibt. Questkleidung und Zauberstäbe müssen nun weniger oft hergestellt werden, was das Vorankommen um einiges angenehmer macht. Neben dem Alice im Wunderland Gebiet gibt es noch drei weitere Gebiete in denen man Quests erledigen kann. Darunter Hawaii, welches von Lilo, Stitch und anderen Aliens bewohnt wird und neben den Quests auch lustige Surfeinlagen bietet. Für Fans von Frozen gibt es auch viel zu entdecken, nämlich in der Welt Arendelle. Anna, Olaf und Elsa schicken dich immer wieder auf Quests um Zutaten für besondere Leckereien zu finden oder bauen gemeinsam mit dir einen Schneemann.

disney-magical-world-2-atlanticaZuletzt verwandelt man sich auch in einen Meermenschen und kann durch die Unterwasserwelt von Atlantica schwimmen. Dabei sammelt man in den Quests nicht nur wichtige Rohstoffe, sondern auch besondere Gegenstände der Menschen und hilft somit Arielles Sammlung zu füllen. Zu guter Letzt kann man sich auch hinter die sieben Berge zu den sieben Zwergen begeben. Dort wird nicht gekämpft, sondern in der Mine gearbeitet. Bei den Minispielen kann man die begehrten Funkelsteine abbauen. Wofür man die braucht? Das erfahrt ihr gleich.

 

 

disney-magical-world-2-mine-der-zwergeHei Ho Hei Ho! Ein Traum wird wahr!
Eine große Neuerung hat Einzug in Disney Magical World 2 gefunden. Das sind die Traumpuzzles. Während ihr im ersten Teil noch für das Begrüßen von Disney-Charakteren Sammelkarten bekamt, bekommt ihr nun Puzzleteile. Und die wollt ihr selbstverständlich sammeln um einen Traum auszulösen. Aber mit dem Puzzleteile-Sammeln ist es nicht getan. Zusätzlich dazu braucht ihr noch den Puzzlerahmen. Den bekommt ihr, wenn ihr bei den Parties in eurem Café die passenden Charaktere einladet und ein Foto mit ihnen macht. Habt ihr also fleißig Puzzleteile von Elsa und Anna gesammelt, solltet ihr sie zu eurer Party einladen um auch den Rahmen zu bekommen.

disney-magical-world-2-rapunzel-und-heydayUnd dann kann der Traum losgehen! Ab ins Bett und in die Welt der Träume. Dort angekommen findet ihr euch in kleinen Themenwelten wieder die vor Neon-Licht und Glitzer nur so strahlen und selbstverständlich auch eure Lieblings-Charaktere beherbergen. Lasst euch „Let it go“ vorsingen oder lasst mit Rapunzel Laternen steigen. Jede kleine Welt hat ihre eigenen Aktivitäten. Das Ganze wird von mehr oder minder nerviger und hektischer Musik begleitet und bringt abgesehen von einem Haufen Schön-Punkte nicht viel. Wer dazu angehalten wird, fünf mal die gleiche Lorenfahrt mit den je einem der sieben Zwerge zu machen, hat bald schon die Nase voll. Für jüngere dürften die Träume aber ihren Anreiz haben. Und wofür sind jetzt die Funkelsteine? Mit ihnen könnt ihr Puzzleteile freischalten, ohne dass ihr durch das Schlossgelände rennt. Sie sehen also nicht nur schön aus, sondern haben auch einen Zweck.

 

 

disney-magical-world-2-das-cafe-von-aussenKleine Neuerungen, mehr Umfang aber alles viel zu schnell
Hier und da wurden ein paar Kleinigkeiten aufgebessert. Zwar gilt es immer noch 100 Sticker zu sammeln, wobei gewisse Sticker-Anzahlen neuen Content freischalten, aber diesmal ist alles viel bequemer. Wer wissen will, wann das Café ausverkauft ist, der wirft einen Blick auf die Anschlagtafel, die im Menü zu erreichen ist. Wer wissen will, wie viele Pflanzen schon erntebereit sind tut das gleiche. Außerdem bekommt man Tipps, welche Sticker man sich als nächstes vornehmen sollte und welche Aktivitäten kürzlich freigeschaltet wurden. Das ist äußerst praktisch. Außerdem gibt es nun Shortcuts, um schneller vom Hundertmorgenwald zum Café und vom Café zur Mine der Zwerge zu kommen. Leider sind diese drei zeitlich bedingten Punkte oft so schnell erledigt, dass man von Feld zu Café zu Mine tingelt und dann alles wieder von vorne machen kann. Wer sich nicht zusammenreißen kann wird kaum Zeit für andere Aktivitäten oder Quests finden.
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Ein nettes neues Feature ist die Kamera-Funktion, mit der man jederzeit Screenshots aufnehmen kann und so seine Lieblingsmomente im Spiel aufzeichnen kann. Die Screenshots werden dann auf der SD-Karte des 3DS gespeichert. Neben dem Ressourcengewinn durch Quests und Feldarbeit steht auch das Herstellen von Kleidung und Möbelstücken im Vordergrund. Rund um die beliebtesten Disney-Themen wie Rapunzel, Aristocats, Peter Pan und die Piratenbande, Pinocchio, Ralph Reichts und die Klassiker mit Mickey und Donald sind auch noch andere Themen wie der Wilde Westen, Mexiko, Sushi oder modernen Mickey-Look mit am Start. Mit den Möbeln kann nicht nur das Café sondern auch das eigene Haus ausgestattet werden.

disney-magical-world-2-ruebenernteMehr Fokus liegt aber definitiv auf den Kleidungsstücken. Es wurden nicht nur viele der Kleider aus Teil 1 übernommen, sondern auch noch viele neue hinzugefügt. Mit Funkelsteinen kann man auch die Farben der Outfits ändern und so individuellere Ass-Ensembles gestalten. Außerdem gibt es nun Accessoires die man in der Hand halten kann. Die Outfits sind süß und zahlreich. Das bekommt man auch ständig durch die Bewohner des Schlossgeländes zu hören. Wer perfekt rumläuft wird von Komplimenten überhäuft. Diesen übertriebenen Fokus auf perfekte Kleidung haben wir damals schon bemängelt und vermittelt Kindern definitiv eine falsche Moralvorstellung.
Sieht man davon ab, dass sich Disney Magical World Technisch kein Stück weiterentwickelt hat, wird man doch gute 30 Stunden Spielspaß in der Hauptstory haben. Danach gibt es natürlich noch unzählige Möbel, Puzzle und Kleidungsstücke zu sammeln.
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Disney Magical World 2
disney-magical-world-2-packshot Wertung der Redaktion:

60/100

  • Publisher: Nintendo
  • Getestet auf: New 3DS XL
  • auch für: New 3DS, 3DS, 3DS XL, 2DS
  • Preis: 39,99€

 

 

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5/30 Technik + Nette Grafik
+ Jederzeit Screenshots machbar
- Lange und häufige Ladezeiten
- Lags und hängende Animationen
- Performance-Einbrüche
- Braucht sehr viel Speicherplatz
28/30 Umfang + 4 Themenwelten mit Quests
+ 2 Thenewelten für Ressourcen
+ 30 Stunden Main-Story
+ Viel Sammelbares im Post-Game
- Recycelte Themenwelten
24/30 Gameplay + Neue Spielelemente (Mine der Zwerge)
+ Traumpuzzles
+ Spannendere Quests
+ Übersichtlicher geworden
- Viel zu schnelles Spieltempo
- Sehr leicht
3/10 Spezifisch + Viele Themenwelten
- Belanglose Dialoge
- Auf Äußerlichkeiten fixierte Moral

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[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
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Fazit:

[rating itemreviewed=“Disney Magical World 2″ rating=“60″ reviewer=“Nina van Aken“ dtreviewed=“15.10.2016″ best=“100″ worst=“0″]

Disney Magical World 2 ist technisch sowie grafisch nicht anders als sein Vorgänger. Das bedeutet, dass sich Spieler auf häufige Ladezeiten und Performance-Einbrüche einstellen müssen. Während sich technisch nichts getan hat, hat man Spielerisch doch ein wenig an dem Titel gearbeitet. Das betrifft zum einen den erhöhten Umfang, zum anderen auch Gameplay-Elemente. Neben dem altbekannten Hundertmorgenwald und dem Wunderland sind nun vier neue Gebiete vorhanden, in denen man Quests erfüllen und Ressourcen gewinnen kann. Darunter Atlantica aus Arielle, Arendelle aus Frozen, Hawaii aus Lilo und Stitch und der Wald der Zwerge aus Schneewittchen. In letzterem kann man zusammen mit den Zwergen Funkelsteine abbauen, die man für Puzzleteile eintauschen kann. Mit einem kompletten Puzzle taucht man dann in die Traumwelt ein und erlebt für kurze Zeit Abenteuer mit seinen Disney-Lieblingen. Durch die Anschlagtagel, die jederzeit aufrufbar ist, kann man sich immer über den neusten Stand des Cafés oder des Felds informieren. Außerdem gibt es jede Menge neue Möbel und Kleider. Unsere Empfehlung: Für Disney-Fans die leichte Unterhaltung mögen und jüngere Kinder ist Disney Magical World ein netter Zeitvertreib. Inhaltlich ein wenig Umfangreicher als der erste Teil, liegt die Wahl zwischen Disney Magical World 1 und 2 eher von den Themen der Welten ab als von großartigen Verbesserungen.

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So testen Wir

 

Gears of War 4

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Der Entwickler „The Coalition“ hat sich an den vierten Teil der beliebten Xbox-Serie „Gears of War“ herangewagt, doch kann das Studio der Spieleserie zu neuen Höhen verhelfen? Bullige Männer, dicke fette Knarren, eine Kettensäge und viele Gegner – das waren und sind die klassischen Eigenschaften von Gears of War. Das Studio „Epic Games“ musste die Leitung, zur Entwicklung des vierten Ablegers, an das Studio „The Coalition“ abgeben. Wir haben den neuen Ableger auf der Xbox One getestet und raten euch nur, euren „Lancer“ zu laden sowie zu entsichern, denn es bannt sich eine neue Gefahr auf dem Planeten Sera an.

Die Ruhe vor dem Sturm

Die Geschichte von „Gears of War 4“ beginnt 25 Jahre nach dem Ende des dritten Teiles. gears-of-war-4-prologueDoch bevor es richtig losgehen kann, wird uns in einem Rückblick, welches zugleich ein Tutorial ist, der Sieg über die Locust gezeigt. Die Feinde der Menschheit sind mithilfe eines Imulsion-Zerstörers besiegt und die Menschen auf dem Planeten Sera, können erneut in Frieden leben. Die frühere Regierung ist nicht mehr existent und eine neue Regierung, welche sich selbst die KOR (Koalition ordentlicher Regierungen) nennt, übernimmt langsam aber sicher die Macht. Das Problem bei dieser neuen Regierung ist, dass diese sich immer mehr zu einer Diktatur entwickelt.

Zudem sorgen Risse in der Planetenoberfläche von Sera für Monsterstürme, die alles und gears-of-war-4-sturmjeden vernichten. Angewidert von der Richtung, welche die neue Regierung einschlägt, spalten sich kleine Gruppen ab und versuchen die KOR niederzustrecken. Die Rebellen leben auf der Oberfläche Seras, die nun eine Einöde ist. Durch die Imulsion-Waffe, welche zwar zum Sieg über die Locust führte, aber nun der Grund für die Stürme ist, ist die Oberfläche des Planeten eine ständige Gefahr für die Menschen. Es müssen Schutzwälle errichtet und ständig Reparaturen durchgeführt werden. Dessen ist sich die KOR, aber auch die Rebellion bewusst. Deshalb holen sich die Outsider die dringend benötigten Ressourcen auf Raubzügen in den KOR-Siedlungen.

Der Sprössling James

gears-of-war-4-charaktereBei einem dieser gefährlichen Raubzüge, welches den Beginn der Geschichte von „Gears of War 4“ markiert, lernen wir die Protagonisten James Dominic Fenix (klingelt da was?), sowie dessen Freunde Del Walker und Kait Diaz kennen. James ist kein geringerer, als Marcus Fenix` Sohn. Sein Vater war vor 25 Jahren ein gefürchteter Soldat und der Held der Locustkriege, aber irgendwie haben sich die beiden dennoch entfremdet.

James kehrte mit seinem Freund Del, der KOR den Rücken zu und schloss sich einem gears-of-war-4-roboterkleinen Teil der Outsiders an, welche von Kaits Mutter Reyna angeführt wird. Die kleine Gruppe will zum Kern einer neuen KOR-Siedlung gelangen, um dort einen „Fabrikator“ zu stehlen. Diese Maschine ist eine für die Outsider wichtige Kiste, mit welcher sich Verteidigungsanlagen und andere wichtige Bauteile anfertigen lassen. Die Stadt ist eigentlich noch eine Baustelle, aber dennoch wird diese von einer kleinen Armee von Robotern bewacht, welche es zuerst zu überwinden gilt.

Eine neue Gefahr und ein bekanntes Gefühl

Lange dauert es nicht und wir treffen auf eine neue Spezies – der Schwarm. Die kleineren Biester dieser Rasse, schlüpfen aus einer Art „Kokon“, welche in ein mysteriösegears-of-war-4-swarm Wurzelsystem eingebunden ist. Obwohl diese kleinen Gegner gerne in Massen auftreten und zudem sehr agil sind, stellen sie keine große Gefahr für uns und unser Team dar. Unser Kettensägenaufsatz auf unserer Waffe, macht sofort kurzen Prozess mit diesen Horden an Gegnern. Im Laufe der Geschichte treffen wir auf weitaus gefährlichere und größere Monster und genau ab diesem Moment, wird wieder die klassische Gears-Action geboten, die die Fans gewohnt sind. Die flotte Steuerung sowie die bewährten Mechaniken erinnern uns an die „Gute alte Zeit“ und es fühlt sich einfach nur toll an.

„The Coalition“ gelingt es, das tolle Gefühl der Vorgänger perfekt einzufangen. Die Gefechte werden mit kleinen Neuerungen aufgefrischt und ermöglichen neuere Taktiken.gears-of-war-4-ingame Wir können die Kokons von der Decke schießen und anschließend als Deckung nutzen. Das Waffenarsenal bekommt ebenfalls ein paar Neuzugänge. Eine der neuen Waffen hört auf den Namen „Buzzkill“, mit welcher man Sägeblätter auf die heranstürmenden Gegner verschießen kann. Der Nachteil der Waffe ist, dass diese zwar schwer ist und uns langsamer macht, aber dafür einen höheren Schaden verursacht. Ein Treffer von uns reicht aus und ein normaler Gegner segnet sofort das Zeitliche. Eine weitere Art des Schwarms, ist eine Mischung aus Panzer-Käfer und gears-of-war-4-scorpionSkorpion, welche uns bei jeder Gelegenheit anspringt. In dieser Situation hilft keine unserer Waffen, sondern nur noch wildes Knopfgehämmer auf dem Gamepad, um nicht von den schweren Körper erdrückt zu werden. Neu ist ebenfalls ein Nahkampfmanöver, bei welchem wir einen Gegner über die Deckung zu uns herüberziehen. Nun können wir den Feind mit unserem Messer ausschalten und damit Munition sparen- doch wer will das in „Gears of War“ schon?. Im neuen Ableger haben sich die Entwickler viele neuen Sachen einfallen lassen und zugleich den Charme der Vorgänger bewahrt.

Und der Rest?

Neben dem Singleplayer mit einer tollen Geschichte, welcher auch im CO-OP gespielt gears-of-war-4-horde-3-0werden kann, gibt es zudem noch den Multiplayer. Dieser beinhaltet neben dem CO-OP-Modus (ein Spiel gegen die KI mit bis zu vier Co-op-Mitspielern), viele klassische Kernmodi (Team Deathmatch, Dodgeball, König des Hügels, Wettabrüsten, Beschützer und Kriegsgebiet) und den beliebten Horde 3.0- Modus (50 Wellen an Gegnern mit euren Freunden überleben). Wie ihr seht, gibt es zusätzlich zur Kampagne, sehr viel zu tun, zu spielen und zu entdecken.

„Gears of War 4“ muss sich auf der Xbox One nicht vor dem PC verstecken, denn auch hier sieht das Spiel super aus. Die Texturen sehen dank der Unreal Engine 4, scharf und knackig aus, die Effekte sind beindruckend und der Sound könnte besser kaum sein. Alleine das Geräusch der Kettensäge auf unserem Lancer, zaubert mir immer wieder ein Lächeln auf mein Gesicht. Die atmosphärischen Musikstücke passen zu jeder Situation in der Story und sind das i-Tüpfelchen auf dem Gesamtbild. Beim spielen auf der Xbox One sind mir keine Ruckler, oder Bugs aufgefallen. Weiters erhalten alle Xbox One-Spieler eine kostenlose PC-Version von „Gears of War 4“ (Cross-Play inklusive). Hier hat das Studio „The Coalition“ gute Arbeit geleistet und der Serie zur alten Höhe verholfen.

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Gears of War 4
Boxshot Gears of War 4 Wertung der Redaktion: 

91/100

  • Publisher: Microsoft Game Studios
  • Getestet auf: Xbox One
  • auch für: Windows PC
  • Preis: ca. 59,99€

 

 

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25/30 Technik + Grafik
+ läuft stets flüssig
+ Co-op möglich
+ gute KI
+ Soundtrack
- Kantenbildung
- stellenweise detailarme Umgebung
30/30 Umfang + tolle Story
+ 10+ Stunden Kampagne
+ mehrere Schwierigkeitsstufen
+ Preis / Leistung
+ Kernmodi, Co-op, Horde 3.0
26/30 Gameplay + klassische Gears-Steuerung
+ Gute Fairness
+ neue Manöver
+ neue Taktiken durch Neuerungen
- Charakter beim laufen schwer steuerbar
10/10 Spezifisch + PC-Version kostenlos  

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[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
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Fazit:

[rating itemreviewed=“Gears of War 4″ rating=“91″ reviewer=“Philipp Ondracek“ dtreviewed=“08.10.2016″ best=“100″ worst=“0″]

Was macht „Gears of War“ eigentlich aus? Richtig! Deckungsgefechte, viele Gegnertypen, literweise Blut und spannende Bossfights. Das Studio „The Coalition“ schafft es mit „Gears of War 4“, einen würdigen Nachfolger für die Fans auf die Beine zu stellen. Die bewährte Mechanik der alten Teile und die hinzugefügten Neuerungen, bilden ein tolles Gesamtpaket. Die Kampagne bietet eine tolle Story und eine Dauer von knapp über 10 Stunden. Für einen Vollpreistitel von 59,99€ ist das vollkommen OK und ausreichend. Zusätzlich zum Singleplayer gibt es noch ein vollgepackten Multiplayer-Part, inklusive den allzeit beliebten Horde-Modus,sowie eine CO-OP-Funktion. Weiters erhalten alle Xbox One-Spieler eine kostenlose PC-Version von „Gears of War 4“ (Cross-Play inklusive). Die Texturen sehen dank der Unreal Engine 4, scharf und knackig aus, die Effekte wirken frisch und der Sound könnte kaum besser sein. Alleine das Geräusch der Kettensäge auf unserem Lancer, zaubert mir immer wieder ein Lächeln auf mein Gesicht. Die atmosphärischen Musikstücke untermalen passend jede Situation in der Story. Beim spielen auf der Xbox One sind mir keine Ruckler, oder Bugs aufgefallen. Dennoch hätte mir eine bessere Steuerung der Charaktere beim Laufen gewünscht. Es fühlt sich noch immer so an, als ob man einen Panzer steuern würde. Des Weiteren wären ein paar Flashback-Missionen von Marcus, oder anderen älteren Charakteren, toll gewesen. Dennoch hat „The Coalition“ bei Gears of War 4 gute Arbeit geleistet und der Serie zur alten Höhe verholfen. Die Fortsetzung kann kommen!!!

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Forza Horizon 3

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Das Horizon Festival ist zurück. Diesmal macht es Halt in Australien und bietet stundenlangen Spielspaß für alle Fans von spaßigen, schnellen Rennspielen. Die Grafik ist unglaublich schön, das Spiel flott, kurzweilig und auf Xbox und PC parallel spielbar. Das alles und noch mehr machen Horizon 3 zu einem der besten Rennspiele der letzten Jahre – nur wenige Kritikpunkte trüben das Bild.

Das Horizon Festival steht für schöne Autos, eine große, offene Map mit einer guten Mischung aus breiten Autobahnen und verwinkelten Feldwegen und die Freiheit zu tun was man will. Nach einem kurzen Intro steht man an der Startlinie des ersten Schaurennens. Diese ganz besonderen Rennen finden immer kurz vor Eröffnung eines weiteren Festivalteils – und eben vor der Eröffnung des eigentlichen Festivals statt. Wie in allen anderen Rennen geht es darum, durch alle Checkpunkte und als erster ins Ziel zu kommen. Gefahren wird aber nicht gegen andere Autos sondern Züge, Speedboats oder Jets. Die fünf Schaurennen sind gut inszeniert. Spätestens beim dritten Rennen, das man um ein paar Hundertstel gerade noch gewonnen hat, hat man aber das Gefühl man kann hier gar nicht verlieren. Sei’s drum, das dritte Horizon Festival hat begonnen und lädt zum Rasen ein.

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Wie immer bei Forza Horizon steht dem Spieler von Beginn an eine große offene Map, gefüllt mit dutzenden Veranstaltungen zur Verfügung. Doch was nützen uns die vielen Rennen, wenn man kein passendes Auto hat. Zum Glück warten in der Garage mehr als genug Wagen aus allen Bereichen, passend für so ziemlich jede Lebens- oder eher Straßenlage. Man braucht nur das nötige Kleingeld um die Autos kaufen zu können. Erstaunlicherweise verdient man durch das Absolvieren von Rennen relativ wenig Credits. Sehr viele Credits, oder sogar gleich ganze Autos, erhält man durch das Glücksrad bei jedem Levelaufstieg. Bis zu 100.000 Credits kann man hier “verdienen” und leveln geht in FH3 sehr schnell. Erfahrungspunkte sammelt man, in dem man eine Veranstaltung abschließt. Neben den normalen Rennen oder Meisterschaften – die aus drei Rennen bestehen – gibt es Gefahrenzonen, Drift Challenges oder Blitzerfallen. Achja und die Bucketlist gibt es auch noch – im Deutschen wunderschön *hust* als Löffelliste übersetzt. Diese besteht aus 30 mehr und weniger schweren Herausforderungen, die ebenfalls Erfahrungspunkte und Credits abwerfen. Im Schnitt steigt man alle 3 Veranstaltungen ein Level auf. Besitzer der Deluxe oder Ultimate Edition freuen sich außerdem über den VIP Bonus. Dieser beinhaltet neben fünf gratis Autos auch exklusive und noch mehr Events als die normale Version. Außerdem werden die beim Glücksrad verdienten Credits verdoppelt. Damit es nicht zu eintönig wird, tauchen von Zeit zu Zeit Meldungen über Scheunen auf, in denen sich alte und wertvolle Autos verstecken. Um sie zu finden, muss man in einem markierten Bereich besagte Scheune suchen, anschließend ein paar Rennen warten bis das Auto restauriert ist und dann steht es uns in der Garage zur Verfügung.

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Bei Forza Horizon 3 steht der Spielspaß ganz weit oben. Für so ziemlich jeden Blödsinn, den man sich vorstellen kann gibt es – auch in der freien Fahrt – Fähigkeitspunkte. Kombiniert man diese in dem man beispielsweise nach einem Drift, einen Baum niedermäht und mit hoher Geschwindigkeit knapp an einem anderen Auto vorbeirast erhöht sich der Multiplikator und die Fähigkeitspunkte steigen sehr schnell, sehr hoch an. Zudem werden von Zeit zu Zeit im Radio so genannte Fähigkeitslieder gespielt. Während eines dieser Lieder verdoppelt sich der Multiplikator. So verdient man Fähigkeitspunkte, mit denen man Einmalbelohnungen wie Credits oder Erfahrungspunkte freischalten kann, oder man investiert in langfristigere Boni.

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Ihr merkt schon, Langeweile kann in FH3 gar nicht aufkommen. Viel zu viel gibt es zu tun. Und dabei haben wir über einen der wichtigsten Punkte noch gar nicht geredet. Was wäre so ein pompöses Festival denn ohne Fans. Hat man zu Beginn nur eine Hand voll davon, schließt man das letzte Schaurennen mit 10.000.000 Fans ab. Fans gewinnt an – wie Credits und EP – über das Absolvieren von Events, egal ob PR-Stunt, Rennen, Meisterschaft oder Löffelliste. Zu Beginn stehen uns Veranstaltungen eines Festivalbereichs zur Verfügung. Erreicht man genügend Fans baut man diesen aus. Einen weiteren Bereich erhält man nach dem zweiten Schaurennen. Insgesamt vier Bereiche können so eröffnet werden. Alle Bereiche lassen sich bis zu Stufe fünf upgraden. Bei jedem Upgrade werden neue Veranstaltungen freigeschalten und es gibt Sonderangebote in der Garage.

Wer möchte, hört beim Fahren nur das Dröhnen der Automotoren. Musikliebhaber können aber auch aus bis zu 8 Radiosendern wählen und von klassicher Musik bis Metal und D&B so ziemlich alles hören. Die Musik ist für meinen Geschmack sehr gut gewählt. Außerdem lässt sich das eigene Microsoft Groove Konto verknüpfen, womit man auch eigene Lieder im Spiel hören kann.

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Nicht nur die Vielzahl und Vielfalt der Veranstaltungen und der das flotte kurzweilige Gameplay sorgt für Spielspaß. Forza Horizon 3 sieht auch unglaublich gut aus. Besonders cool finde ich die Sprachsteuerung des Navis. Mit den Worten Anna startet man die Spracheingabe und kann dann zu so ziemlich allen Events navigieren. Endlich mal eine sinnvolle Integration der viel zu unterschätzten Sprachsteuerung.

Offline lässt sich das Spiel nur alleine spielen. Die eigene Freundesliste wird zwar gut in das Spiel eingebunden – so erfährt man über Einblendungen immer wie Freunde im Vergleich zur eigenen Leistungen abgeschnitten haben, einen Splitscreen gibt es aber leider nicht. Dafür kann man in online Rennen zu zwölft an den Start gehen, oder den Koop Modus online mit drei anderen Spielen starten. Die hier verdienten Credits, EP (inklusive satter Bonus EP) und Fans werden allen Fahrern gutgeschrieben. Das Rennen als abgeschlossen markiert wird aber nur dem Gruppenleiter. Das ist schade, denn so muss man nach Abschluss der online-Session wichtige Rennen wie Schaurennen erneut fahren, verdient dabei aber fast keine EP, Credits und Fans mehr.

Sehr umständlich gestaltet sich das Menü. Die in Kacheln arrangierten Menüpunkte sind unübersichtlich und man weiß oft nicht genau was ein Menüpunkt eigentlich bedeutet. Weisheit findet man nur durch Ausprobieren, denn ein wirkliches Tutorial, oder einen NPC, der uns erklärt was man alles machen kann, gibt es nur bei wenig Punkten.

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Forza Horizon 3
Forza Horizon 3 Test Wertung der Redaktion: 

94/100

  • Publisher: Microsoft
  • Getestet auf: Xbox One / PC
  • auch für: –
  • Preis: 54,00€

 

 

 
30/30 Technik + schöne Spielwelt
+ kein Kantenflimmern
+ detailreiche Autos
+ schöne Wettereffekte
+ tolle Radiosender
- Soundtrack
- Synchronisierung
30/30 Umfang + Große Spielewelt
+ Lange Spieldauer
+ viele verschiedene Events
+ viele Autos
 
- Einige nervige Bugs
- Schlechte Preis/Leistung
30/30 Gameplay + spaßige Fahrphysik
+ faire Schwierigkeitsgrade
+ inkl. Fahrhilfen für Anfänger
+ Drivatare sorgen für echteres Spielerlebnis
+ tolle Festivalstimmung
- Stimmung eher unpassend
4/10 Spezifisch - unübersichtliches Menü
- zu wenig Tutorial
- online Rennen werden nicht allen angerechnet

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[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
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Fazit:

[rating itemreviewed=“Forza Horizon 3″ rating=“94″ reviewer=“Gregor Lorbek“ dtreviewed=“08.10.2016″ best=“100″ worst=“0″]

Alles in allem ist Forza Horizon 3 ein wunderbares Rennspiel. Vollgepackt mit den verschiedensten Veranstaltungen sorgen das knackige Gameplay, die Grafik, die gute Integration des Multiplayers, der schnelle Levelfortschritt, die Schaurennen und die vielen Radiosender für ein abgerundetes, schönes und vor allem wahnsinnig unterhaltsames Spielerlebnis.

[/rating]

 ►So testen Wir

 

Syndrome

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Waschechte Angsterfahrung oder einfache Jump-Scares? Im neuen Horror-Survival Game Syndrome wollen uns BigMoon Studios und Camel 101 das Fürchten lehren, ganz nach der alten Schule. Ob der Titel das schafft, erfahrt ihr in unserer Review.

 

BigMoon Studios und Camel 101 haben sich viel vorgenommen: Ein Horror-Survival Spiel in der Ego-Perspektive, der uns das Fürchten lehren will. Das Ergebnis ist Syndrome. Doch wie setzt der Titel seine Ambitionen und Anleihen aus Alien: Isolation um? Wir haben die englische Presse-Version mit deutschem Bildschirmtext vor dem eigentlichen Release und die Releaseversion 1.03f auf dem PC gespielt.

 

Das kommt doch irgendwie bekannt vor…

Die Geschichte spielt auf dem Raumschiff Valkenburg. Nachdem Militärs ein außerirdisches Artefakt an Bord gebracht haben, kam es nach kurzer Zeit zu einem blutigen Massaker. Einige Crewmitglieder sind tot, andere mit mechanischen Körperteilen versehen und auf der Jagd nach den restlichen Überlebenden. Ihr übernehmt dabei die Rolle von Galen, einem frisch aus der Cryostase erwachten Crewmitglied, der eigentlich nur lebend aus dem ganzen davonkommen will.

Ihm hätte nur noch eine blonde Freundin gefehlt, dann wären wir verdächtig nah beim Plot von Dead Space angekommen. Hier und da werdet ihr auch die Einflüsse von Fear und Alien: isolation finden. Leider inszeniert sich Syndrome nicht ganz so schön. Die Story wirkt flach, da ihr weitgehend unspektakulär wie ein Laufbursche von A nach B, mit einem Abstecher bei C herumgeschickt werdet, bis ihr euch nach einem Twist in einem antiklimatischen Endkampf wiederfindet. Die emotionale Bindung an die wenigen Figuren fehlt, ihre Motive, wenn auch weitgehend verständlich, sind nicht mitreißend. Schade, denn ihre Synchronsprecher haben ganze Arbeit geleistet und einen authentischen Job abgeliefert. Nach ca. 10-12 Stunden ist das Ending erreicht und der Titel bietet – abgesehen von der reinen Spielerfahrung – keinen Reiz zum wiederspielen. Unterschiedliche Schwierigkeitsgrade oder ein New Game Plus gibt es nicht. Ein zweiter Spieldurchgang war nach wenigen Stunden schnell erledigt und konnte mit nichts mehr schocken.

 

Atmosphärisch und düster

Die größte Stärke von Syndrome liegt in seiner Atmosphäre. Die engen Schiffspassagen, flackernde Lichter und dazu passende Vertonung erzeugen ein beklemmendes Gefühl der lauernden Gefahr. Leichen(teile) und blutige Motivationssprüche wie „We are all dead“ pflastern euren Weg, plötzliche Monsterbrüller und Fußstapfen lassen euch an Ort und Stelle einfrieren, suchend nach der Quelle der Gefahr. Dabei fehlt euch oft die nötige Beleuchtung, was den Gruselfaktor nochmal hochschraubt. Musikalisch legt der Titel nur hin und wieder was auf, doch verstärkt die herrschende Stille den Horroreffekt. Plötzliche Ereignisse werden schrill vertont und liefern einen ordentlichen Beitrag zur Angsterfahrung. Die plötzlichen Monsterbrüller und Jump-Scares verlieren aber mit der Dauer auch an Reiz, sodass Angstgefühle immer mehr abnehmen. Das Spiel wird mit seinen Wiederholungen letztlich zu berechenbar.

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Für eine menschliche Note sorgen im Spiel herumliegende Textlogs und E-Mails, welche – neben wichtigen Passwörtern – die Gedanken der Crewmitglieder enthalten. Richtig toll stellen wir uns das mit der VR Unterstützung vor, dir wir leider nicht testen konnten und zum Release auch noch nicht integriert sein wird. Laut Entwickler ist sie jedoch fest eingeplant und wird mit der Zeit implementiert.

 

Es wird keine HD-Grafik syndrome2angeboten, doch dafür gibt es realistische Umgebungen, die aber wenig Abwechslung bieten. Vereinzelt lassen sich fehlerhafte Licht- und Schattenanimationen, sowie kleinere Framerateeinbrüche erleben, die dem Gesamtbild nur wenig Schaden zufügen. Selten konnten wir  Texturlöcher hinter den Ventilatoren in den Schächten entdecken. Ansonsten lief der Titel bei uns flüssig. Einzelne Gegnermodelle haben jedoch recht bizarr gewirkt und machten den Eindruck, als dass sie nicht ganz in das Spiel passen. Hinzu kommt, dass viele Monster sich sehr plump bewegen. Da haben auch Details an ihren Modellen nicht geholfen. Bei der deutschen Übersetzung kann man stellenweise auch nochmal nachhelfen, sodass eine Spritze mit heilender Flüssigkeit nicht als Verbandskasten abgestempelt wird.

 

Kleines Spiel mit einigen Baustellen

Ein Tutorial erklärt euch, welche Tasten was machen. Gut aufpassen, denn eure Tastenbelegung könnt ihr weder ändern noch erneut anschauen. Doof, gerade für einen PC Titel sollten solche Anpassungen möglich sein. Dafür unterstützt das Spiel angeschlossene Controller. Die Steuerung mit einem Xbox360 Controller hat problemlos funktioniert und wurde solide umgesetzt.

Das Spiel schickt euch deutlich zu eurem nächsten Zielpunkt und ihr erkennt intuitiv, was zu tun ist. Dabei kriecht ihr manchmal durch Schächte oder löst einzelne Mini- und Hacking-Spiele. Dank einer Karte, die meistens korrekt ist, verliert ihr nicht so schnell die Orientierung. Hier hätten wir uns eine Markierung für die Speicherstationen gewünscht, da sie von Deck zu Deck unterschiedlich platziert sind und teilweise leicht zu übersehen sind. So erfüllt ihr der Reihe nach eure Aufgaben auf den verschiedenen Decks des Schiffes.

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Manche Animationen wurden merklich mit viel Liebe gestaltet und erinnern an Alien: Isolation, andere hingegen wirken abgehackt. Das Spiel lässt euch bei der Erfüllung der aktuellen Mission begrenzt die Gegend erkunden und Schränke plündern. Doch wenn ihr etwas finden wollt, müsst ihr ordentlich suchen. Auf den verschiedenen Decks gibt es viele Räume, in denen es nichts zum einsammeln gibt. Für manche wird die Schatzsuche so interessanter, andere seufzen laut auf, wenn sie ein komplettes Deck für zwei Batterien abgesucht haben.

Gespeichert wird an den genannten Stationen und nur diese Speicherstände werden im Falle eures Ablebens wieder geladen. Eine Auto- oder Quicksavefunktion gibt es nicht. Das war vor der Begegnung mit dem ersten Stromkabel nicht klar.

 

Herausfordernd, aus guten und schlechten Gründen

Bevor der erste Gegner sein Debüt feiert, gibt es die gute, alte Werkzeugstange. Mit ihr könnt ihr einfache Hiebe ausführen, aber auch gegnerische Angriffe Blocken. Zwar gibt es im späteren Verlauf verschiedene Schusswaffen, doch mit eurem Werkzeug könnt ihr syndrome4Angriffe blocken, sowie kostbare Munition und Medipacks sparen. Ressourcen sind äußerst rar gesät, selbst wenn Entdeckerblut von Kolumbus in euch fließt. Fleißige Sammler müssen Prioritäten setzen, was mitgenommen wird, da das Inventar begrenzten Platz hat. Für Survival-Fans eine richtig angenehme Herausforderung.

 

Weniger angenehm sind die stark verbuggten Kämpfe gegen die überschaubare Variation an Gegnern. So werdet ihr getroffen, noch bevor deren Angriffsanimation überhaupt angefangen hat oder beendet ist. Gegner scheinen nach einem Block von euch schneller anzugreifen, als ihr Kontern oder wieder Blocken könnt. Ein anderes Mal ist die gegnerische Hitbox einfach nicht zu erwischen, Gegner reagieren auf eure Angriffe erst gar nicht oder ihr werdet beim Blocken plötzlich in die Luft befördert. Das klingt erstmals witzig und ertragbar, doch ist in der Praxis aus mehreren Gründen sehr frustrierend.

 

Das Werkzeug im Kampf gegen die Spielgebrechen

Mit dem guten, alten Werkzeug könnt ihr alle Gegner im Spiel ohne Schaden besiegen. Dazu benötigt ihr lediglich Geduld und das richtige Timing. Die Blocken-Taste könnt ihr  nicht gedrückt halten, sondern lediglich antippen, um euch für kurze Zeitfenster zu schützen. Alles, was euer Timing durcheinanderbringt, wird zum Feind. Asynchrone Animationen, Bugs und die vom Spiel inszenierten Bildverzerrungen sind eure schlimmsten Feinde. Auf eure Schusswaffen zeigen die Gegner keinen Rückschlag, bis sie tot sind. Bei hohen Grafikeinstellungen spritzt Blut und die Gegner weichen zurück, wenn das mächtige Werkzeug sie trifft. Beschießt ihr die Monster geschützt aus einem Schacht heraus, müsst ihr gefährlich weit vorne an dessen Eingang sein, ansonsten haben die Kugeln keine Wirkung und ihr verschwendet nur Munition.

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Da der good ol‘ faithful zum effizienten Allzwecktöter wird, war ein Versteckspiel mit Monstern nie wirklich nötig. Bei den seltenen Gegnerhorden wurde dann mit den eingesparten Ressourcen der Weg mit Feuerkraft gebahnt. Das ganze Spiel über sind wir so problemlos vorangekommen und hatten am Ende noch einige Medipacks und Munition übrig. Das raubt dem Spiel viel Horror und macht die Schrankverstecke und Schleichpassagen fast vollständig obsolet. Den Kämpfen ging man mit zunehmenden Spielfortschritt dennoch aus dem Weg, da sie durch die Bugs anstrengend wurden, vor allem, wenn manche Gegner euch bei voller Gesundheit mit zwei (!) Hieben zu Schaschlik verarbeiten können.

Richtig frustrierende wurde das ganze mit dem Speicher- und Spawnsystem der Gegner. Habt ihr mühevoll ein Deck von Gegnern befreit, meidet es den Spielstand – auch wenn er nach dem besiegen der Gegner erstellt wurde – neu zu laden. Die bereits getöteten Gegner werden dabei gerne neu gespawned, auch die richtig großen! Das finden wir nicht nur frech, sondern richtig mies; vor allem in einem Survivalspiel, in dem man mit begrenzten Ressourcen sparsam umgehen soll. In Anbetracht der andauernden Gebrechen im Kampf, ist es doppelt bitter, wenn einem die siegreichen Schlachten so genommen werden.

Feuerkraft braucht ihr an einzelnen Stellen im Spiel, da euch außer dem Rambo-Modus oder panischem Wegrennen kaum eine Wahl gelassen wird. Durch die Gegneranzahl sind erfolgreiche Schleichmanöver stellenweise schwer möglich. Hier haben wir die Schränke vermisst und hätten wirklich gerne eine Runde verstecken mit den Monstern gespielt.

[wptouch target=“non-mobile“]

Syndrome
Syndrome - Review, Test, Kaufberatung Wertung der Redaktion:

45/100

  • Publisher: BigMoon Studios, Camel 101
  • Getestet auf: PC
  • auch für:
  • Preis: 22,99€

 

 

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20/30 Technik + angsteinflößende Inszenierung
+ Gute Synchronisation und Geräuschkulisse
+ VR Unterstützung
+ solide Grafik
- teilweise abgehackte Animationen
- Gegnermodelle wirken mitunter lieblos
- keine individuelle Tastenbelegung
10/30 Umfang  

+ ca. 10 Stunden Spielzeit beim ersten Durchgang

- flache Story
- Schlechtes Preis/Leistungsverhältnis
- wenig Inhalt
- keine Schwierigkeitsgrade
12/30 Gameplay + Mix aus verschiedenen Horrorspielen
+ gutes Horror-Feeling beim ersten Durchgang
- viele Bugs im Kampfsystem
- kein wiederspielwert
- Stealth-Elemente minderqualitativ
3/10 Spezifisch + Anstrengend und herausfordernd, wenn auch aus den teils falschen Gründen
- Kampfsystem zu oft frustrierend und ungenießbar

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[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
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Fazit:

[rating itemreviewed=“Syndrome“ rating=“45″ reviewer=“Martin Federlein“ dtreviewed=“27.04.2015″ best=“100″ worst=“0″]

Syndrome ist kein furchtbar schlechtes Spiel, es ist aber auch weit davon entfernt, ein gutes Spiel zu sein. Während es hinsichtlich beängstigender Atmosphäre und dessen Inszenierung überzeugt, kommt das Gameplay, vor allem das Kampfsystem, an vielen Stellen zu kurz. Frustrierende Bugs, lieblose Gegneranimationen und andere Gebrechen machen den Spielaspekt von Syndrome zu häufig schwer genießbar und frustrieren stattdessen. Die angsterfüllten Horrormomente machen das nicht wieder gut, vor allem, da sie mit dem Spielverlauf merklich abnehmen und bei einem zweiten Durchgang kaum Herzklopfen auslösen. Die angekündigte VR Unterstützung ist für Innovationsbegeisterte interessant, doch abgesehen davon macht der Titel nichts Neues. Selbst wenn alle Mängel mit der Zeit ausgebessert werden, so hat man am Ende einen ca. 10 Stunden Titel mit einer flachen Story, wenig Inhalten und ohne nennenswerten wiederspielwert. Ob euch diese Spielerfahrung den Kaufpreis von 22,99€ Wert ist, müsst ihr entscheiden. Die Konkurrenz ist zwar etwas älter, doch dafür auch qualitativ hochwertiger, langlebiger und teilweise günstiger.

[/rating]

So testen Wir

 

Phoenix Wright: Ace Attorney Spirit of Justice

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Mit Spirit of Justice kommt nun endlich der neuste Phoenix Wright: Ace Attorney-Teil in den europäischen Raum. Die beliebte Visual Novel lässt Spieler in die Haut von Anwälten schlüpfen und verzwickte Kriminalfälle lösen. Diesmal auch im fernen Land Kura’in.

 

 

Schon seit über 10 Jahren werden wir hin und wieder mit einem neuen Ace Attorney-Titel beehrt. Während die DS-Teile damals noch mit deutscher Lokalisierung und Retail-Version kamen, können wir froh sein, wenn wir hin und wieder mit einem neuen Game im Nintendo e-shop gesegnet werden. Phoenix Wright: Ace Attorney Spirit of Justice ist der neuste Teil und beehrt uns wieder mit einer interessanten Story.

 

phoenix-wright-ace-attorney-spirit-of-justice-phoenixObjection!
In den Spielen der Ace Attorney-Reihe schlüpft man in die Haut eines Anwalts. Während Hauptcharakter Phoenix Wright sich mittlerweile zu einem erfahrenen Anwalt gemausert hat, darf man mittlerweile auch mit seinen Schützlingen Apollo Justice und Athena Skyies vor den Richter treten. Die Visual Novel bietet immer spannende Kriminalfälle, die innerhalb von Episoden gelöst werden müssen. Dafür muss man Tatorte besuchen, diese mit Hilfe des Touchpens untersuchen und Beweise finden, sowie mit Beteiligten sprechen um neue Informationen ausfindig zu machen. Sobald man alle Infos beisammen hat, geht es auch schon los: Der Angeklagte wartet schon auf deine Hilfe! Als Strafverteidiger muss dann vor Gericht die Anklage entgegengenommen und schließlich ein „Nicht Schuldigphoenix-wright-ace-attorney-spirit-of-justice-apollo-athena“ vom Richter entlockt werden. Durch genaues Nachfragen können aus den Aussagen der Geladenen neue Informationen geschöpft werden. Auch das präsentieren von Beweisen ist hin und wieder von Nöten. Aber Achtung! Der unbedachte Einsatz von Beweisen und Anschuldigungen kann den Richter verstimmen, was dir eine Strafe einbringt und zum ungewollten „Schuldig“ führen kann.

 

phoenix-wright-ace-attorney-spirit-of-justice-maja-feyKura’in und die Anwälte (Absatz enthält leichte Story-Spoiler)
Dieses Mal dreht sich die Story komplett um das ferne Land Kura’in. Maya Fey, einst Phoenix Assistentin hat sich nach Kura’in begeben um dort eine Spirituelle-Ausbildung abzuschließen. Zwei Jahre später macht sich Phoenix auf die Reise um Maya bei ihrer Abschluss-Zeremonie zu besuchen. Doch im sehr gläubigen Land Kura’in läuft es nicht ganz so ab wie man es gewohnt ist. Hier werden Anwälte schon seit 20 Jahren nicht mehr häufig im Gericht gesehen. Der Grund ist ein Gesetzt, das Anwälten die gleiche Strafe auferlegt wie ihren Mandanten. Und da es in Kura’in die Todesstrafe gibt, gibt es auch nicht mehr allzu viele Anwälte… Natürlich stolpert Phoenix unwissend ins Gericht. Sein junger Stadtführer Ahlbi wird bezichtigt einen Wächter im Tempel ermordet zu haben und obendrein noch einen wichtigen Schatz gestohlen zu haben. Phoenix kämpft nicht nur um das Leben des Jungen, sondern auch um sein eigenes. Und dabei hat er es definitiv nicht leicht. Auch Zuhause gibt es Probleme. Apollo und Athena schauen sich gespannt die Zaubershow von Phoenix Adoptivtochter Trucy an, als auf einmal ein Unfall passiert, der auch vor Gericht und einem kura’inesischen Staatsanwalt landet.

 

phoenix-wright-ace-attorney-spirit-of-justice-ahlbi-urguideAltes und Neues
Das Spiel enthält wie gewohnt fünf Episoden, die von einem „kurzen“ Gerichtsverfahren bis hin zu Verfahren mit Unterbrechung ranken und inhaltlich immer länger und komplexer werden. Die Story knüpft in Details inhaltlich an ältere Spiele an, kann aber auch problemlos gespielt werden, wenn man die Serien nicht kennt. Für jeden Charakter gibt es eine kleine Einführung, so dass jeder bescheid weiß, mit wem er es zu tun hat. In sich abgeschlossen ist die Geschichte allemal. Die einzelnen Episoden tragen dazu bei, dass eine interessante und komplexe Story entsteht.

 
phoenix-wright-ace-attorney-spirit-of-justice-verdaechtigerDa man vor Gericht auch unterschiedliche Charaktere spielt, kommen wieder Apollos Armband, mit dem man die kleinsten motorischen Ticks der Befragten identifizieren kann oder Athenas Computer, der versteckte Emotionen aufspürt zum Einsatz. Als neues Element sind die Séancen der kura’inesischen Priesterin, die in Kura’in vor Gericht als gültige Beweismittel präsentiert werden. In einer Séance kann sie die letzten Sekunden vor dem Tod eines Verstorbenen betrachten. Dabei sind auch Gefühle, Gerüche und Geräusche vorhanden. Phoenix muss anhand dieser Séancen Ungereimtheiten in den Aussagen der Beteiligten finden um die Wahrheit ein Stück weiter aufzudecken. Das neue Element bringt viel Abwechslung ins Spielgeschehen. Vor allem am Anfang eines Gerichtsfalls ist es allerdings oftmals schwierig geeignete Hinweise zu präsentieren. Oftmals passen mehrere Beweisstücke zu den Aussagen oder machen in dem Kontext Sinn, sind dann aber vom Spiel noch nicht vorgesehen. Auch die Bestrafungen des Richters und somit ein phoenix-wright-ace-attorney-spirit-of-justice-not-guiltyGame Over kann man sehr leicht umgehen, indem man einfach vor kritischen Stellen speichert und lädt. Hier sollte zukünftig noch ein wenig besser gebalanced werden um Frustration und Trickserei zu umgehen. Generell kommt man aber gut durch das Spiel, wenn man ein wenig mitdenkt und manchmal auch weiterdenkt.

 

phoenix-wright-ace-attorney-spirit-of-justice-roger-rentizWie gewohnt gibt es in Spirit of Justice wieder neue und sehr interessante Charaktere. Ihre Animationen, Verhaltens- und Ausdrucksweisen lassen den Spieler hin und wieder schmunzeln. Auch sind wieder besonders viele Wortwitze und Anspielungen auf andere populäre Franchises mit dabei. Gelegentlich wird man mit einer gut animierten Anime-Szene beglückt. Generell sind Grafik und Sound aber wie immer, das heißt, 2D-Anime-Stil und viel zu lesen. Eine Sprachausgabe gibt es auch nach über 10 Jahren Ace Attorney nicht. Außerdem können nur diejenigen wahre Freude am Spiel haben, die die englische Sprache halbwegs gut beherrschen. Eine deutsche Lokalisierung gab es zuletzt bei den DS-Teilen. Was man dem Spiel noch zu gute kommen lassen muss, ist der extrem gute 3D-Effekt. Hier macht es ausnahmsweise mal Sinn den Effekt einzuschalten. Wer gerne mehr Ace Attorney haben möchte, bekommt man dem durchspielen Filmszenen und Artworks freigeschaltet. Außerdem erscheinen kurze Story-DLCs, die separat im e-shop erworben werden können. Als Retail-Version gibt es Spirit of Justice nicht. Wer den Teil spielen möchte, muss ihn im e-shop des 3DS runterladen.

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Phoenix Wright: Ace Attorney Spirit of Justice
phoenix-wright-ace-attorney-spirit-of-justice-packshot Wertung der Redaktion:

82/100

  • Publisher: Capcom
  • Getestet auf: New 3DS
  • auch für: 2DS, 3DS
  • Preis: 29,99€

 

 

23/30 Technik + Grafik & Sound gewohnt gut
+ Extrem guter 3D-Effekt
+ Schöne Anime-Szenen…
- Nur englische Sprache
- Sprachausgabe wäre überfällig
- … könnten gerne häufiger vorkommen
25/30 Umfang + 5 Episoden mit mehreren Stunden Gameplay
+ Artworks & Extras nach Durchspielen
+ Kreative Story
24/30 Gameplay + Verschiedene Charaktere spielbar
+ Abwechslungsreiche Gerichtsverhandlungen
+ Séance-Methode
- Speichern kann Strafsystem austricksen
- Beweiszuordnung manchmal uneindeutig
10/10 Spezifisch + Interessante & lustige Charaktere
+ Humor mit Anspielungen und Wortwitzen

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[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
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Fazit:

[rating itemreviewed=“Phoenix Wright: Ace Attorney Spirit of Justice“ rating=“82″ reviewer=“Nina van Aken“ dtreviewed=“01.10.20156″ best=“100″ worst=“0″]

In Phoenix Wright: Ace Attorney Spirit of Justice begibt man sich in das ferne Land Kura’in, in dem Anwälte verachtet werden. Phoenix Wright muss vor einem Gericht kämpfen, welches es ihm nicht einfach macht. Die Story ist in sich geschlossen und kreativ, gibt aber auch weitere Blicke auf das Ace Attorney-Universum. Während man in der Visual Novel sehr viel lesen muss, wird man auch mit lustigen Charakteren, Wortwitzen und Anspielungen beglückt. Die Beweisführung ist wieder gut durchdacht, doch manchmal ein wenig irreführend. Während man den Strafen des Richters durch richtiges Speichern ausweichen kann, muss man trotzdem noch mitdenken. Wer das schafft, kommt gut durch die Geschichte. Neben gewohnten Spielelementen gibt es nun auch die Séances, in denen man die Sinneseindrücke der Verstorbenen mit den Aussagen vor Gericht abgleichen muss. Auch der neuste Teil der Ace Attorney-Serie kommt als e-shop Download mit englischer Sprachausgabe. Grafik und Sound sind wie gewohnt. Zu loben ist aber der äußerst gute 3D-Effekt.

[/rating]

So testen Wir

 

RunGunJumpGun

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Bei RunGunJumpGun handelt es sich nicht um einen Zungenbrecher, sondern um einen Arcade-Shooter bzw. Platformer aus dem Entwicklerstudio ThiryThree Games. Wir haben uns mit Waffen ausgerüstet und in den Schutzanzug geworfen um die Jagd nach Atomiks aufnehmen zu können.

 

Das Sonnensystem in einer entfernten Galaxie neigt sich langsam seinem Ende zu. Die Sonne droht nun komplett auszukühlen und die Bewohner des Sonnensystems schauen einer dunklen Zukunft entgegen. Jedermann ist davon besessen die wertvollen Atomiks zu sammeln. Auch der von euch gesteuerte Protagonist ist einer von denen, die der gefährlichen Atomik-Jagd beiwohnen.

rungunjumpgun-character-explains
 

Die Steuerung ist äußerst simpel. Während man unermüdlich und automatisch vor sich her rennt, kann man mit der rechten Shift-Taste nach vorne schießen und somit Gegenstände und Gegner aus dem Weg räumen, oder man betätigt die linke Shift-Taste und schießt nach unten, um sich so vom Boden abzuheben. Und das ist auch schon alles. rungunjumpgun-level-2Unterschätzen sollte man dabei aber nicht die Schwierigkeit von RunGunJumpGun. Überall lauern spitze Zacken, rasende Kreissägen und feuerspeiende Kanonen. Jede Berührung endet fatal, nämlich am Anfang des Levelabschnitts. Zudem gilt es, so viele Atomiks wie möglich einzusammeln. Am besten sammelt man sie alle! Das ist natürlich nicht so einfach und man stirbt viele Tode, bis man überhaupt einen Abschnitt schafft, geschweige denn alle Atomiks einsammelt. Das Spiel ist dabei auch so gnadenlos und konfrontiert euch im Hauptmenü mit der Anzahl verlorener Leben. Wer gemütliches Zocken bevorzugt, wird von RunGunJumpGun wahrscheinlich schnell genug haben. Dieses Spiel ist für diejenigen, die sich gerne selbst herausfordern und den perfekten Durchlauf als befriedigend empfinden. Wer Atomiks sammeln will, muss starke Nerven haben.

 

Das Spiel teilt sich in drei Planeten auf, die jeweils neue Elemente einführen. Während man am Anfang noch mit dem Überleben zwischen Kreissägen und feuerspuckenden Kanonen kämpft, wird es später noch komplexer. Dann kann man nämlich einfach über den Bildschirmrand hinaus fliegen, nur um unten wieder heraufzukommen. Oder man muss riesige Walzen in Bewegung setzen, damit man rechtzeitig weiter kommt. Zwischen zahlreichen Feuerbällen und schießenden Gegnern muss man den richtigen Weg finden. Trial and Error ist aber nicht die Lernmethode der Wahl. Stattdessen sollte man versuchen die Atomiks zu sammeln, da sie den besten Weg schon ein wenig vorgeben. Die drei rungunjumpgun-menuePlaneten bestehen jeweils auch mehreren Abschnitten, die durchschnittlich 10 weitere kurze Abschnitte besitzen. Zwischen 7 und 12 Atomiks gibt es dort zu sammeln. Zwischen den Abschnitten gibt es immer kleine Gedichte oder Kommentare von aufwändig gepixelten Charakteren, die euch etwas über die Story des Spiels verraten und euch eine kleine Pause gönnen. Viel mehr gibt es dabei aber nicht zu sehen. RunGunJumpGun fokussiert sich hauptsächlich aufs Gameplay anstatt auf eine ausgefeilte Story. Wer gerne alles perfekt schaffen möchte, sollte genug Spielstunden vorfinden. Insgesamt ist der Umfang aber nicht gigantisch.

Die simple Pixel-Grafik passt hervorragend zum Genre. Hintergrund und Grafiken sind immer sehr ähnlich und man hat nicht allzu viel Ablenkung. Das ist gut, da man sich so auf die wesentlichen Dinge konzentrieren kann: Atomiks einsammeln und überleben. Auch die Musik ist nicht unbedingt einprägsam, passt aber sehr gut. Eher ruhiger „8-Bit-Dupstep“ sorgt für ein kühles Gemüt und hitzt nicht noch zusätzlich auf.

[wptouch target=“non-mobile“]

RunGunJumpGun
 rungunjumpgun-title Wertung der Redaktion:

73/100

  • Publisher: Gambitious
  • Getestet auf: PC
  • auch für:
  • Preis: 7,99€

 

 

 
23/30 Technik + Passender Soundtrack
 + Schöne Pixel-Artworks
+ Grafik lenkt nicht ab
- Grafik aber sehr minimalistisch
20/30 Umfang + 3 Planeten mit vielen Level-Abschnitten - Nicht allzu großer Umfang
- Story sehr rudimentär
25/30 Gameplay + Einfache Steuerung
+ … trotzdem extrem schwer
- Manchmal frustrierend
5/10 Spezifisch + Für Perfektionisten und Achiever
- Aber nicht für jedes Publikum

[/wptouch]
[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
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Fazit:

[rating itemreviewed=“RunGunJumpGun“ rating=“73″ reviewer=“Nina van Aken“ dtreviewed=“21.09.2016″ best=“100″ worst=“0″]

In RunGunJumpGun sammelt man wertvolle Atomiks ein, indem man automatisch durch das Level rennt und Dinge abschießt oder vom Boden abhebt. Der simplen Steuerung zum Trotze ist das aber nicht so einfach. Hat man es durch die schweren Level geschafft und alle Atomiks eingesammelt, kann man stolz auf sich sein. Dann geht’s zum nächsten Abschnitt und man wird von schön kreierten Pixel-Wesen mit einem kurzen Fetzen an Information zur Story bereichert. Ein Spiel für Leute mit harten Nerven und Perfektionisten. Die Grafik und der 8-Bit-Dubstep-Sound sind minimalistisch gehalten um nicht vom Ziel des Spiels abzulenken: Überleben. Auf Insgesamt 3 Planeten mit jeweils mehr als 40 Levelabschnitten gibt es viele Challenges. RunGunJumpGun hätte aber auch ruhig ein wenig Umfangreicher sein können.

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So testen Wir

 

Worms WMD

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Worms ist Kult, soviel ist klar. Leider waren viele der letzten Teile nicht annähernd so erfolgreich wie Worms Armageddon. Battlegrounds hatte zudem mit Stabilitätsproblemen auf der Xbox One zu kämpfen. Mit WMD wird wieder alles anders – das meiste besser. Die Entwickler schaffen es den Geist der guten alten Zeiten einzufangen und mit Innovationen Abwechslung ins Spiel zu bringen.

Die auffallendste Neuerung in Worms WMD sind die Fahrzeuge. Helikopter, Autos, Panzer und Mechs spawnen auf der Karte und lassen sich von den Würmern steuern. Außerdem ist man im Inneren besser vor Angriffen geschützt. Blöd nur, wenn ein Fahrzeug in die Luft fliegt, wenn man sich gerade darin befindet. Wie die Fahrzeuge funktionieren lernt man in Trainingsmissionen. Diese sind für Anfänger sehr hilfreich. Worms Veteranen werden auch von den Profimissionen nicht sonderlich gefordert sein.

Worms WMD Test

Neben den großen Neuerungen, sind es aber vor allem viele Kleinigkeiten, die den neuen Teil zu einem der besten Worms der letzten Jahre machen. Wer den letzten Teil gespielt hat, erinnert sich bestimmt noch an die Wasserattacken. Diese wurden leider gestrichen, was sehr schade ist. Dafür gibt es einen neuen Craftmodus. In den Kisten findet man nicht nur ganze Waffen, sondern oftmals auch Crafting-Gegenstände. Um Waffen zu craften, braucht man alle Zutaten und einen Zug Zeit. Das System funktioniert gut und geht einfach.

Endlich haben auch Replays wieder den Weg zurück ins Spiel gefunden. Besonders lustige oder effektive Angriffe werden nach dem Zug wiederholt. Über die Xbox Sprachsteuerung kann man Highlights auch einfach per Sprachbefehl speichern und später noch einmal ansehen.

Worms WMD Test

Neben einem online und offline Multiplayer gibt es auch eine Singleplayer-Kampagne. In dieser lassen sich Herausforderungsspiele gegen besonders starke Bosse und einzigartige Bonusspiele freischalten. Die online Multiplayerspiele kann man auch als Ranglistenspiele austragen und mit steigenden Rangpunkten, online-Ränge aufsteigen. In allen Modi kann man mit dem eigenen Team an den Start gehen. Eigene Farben, Siegerposen und –lieder und natürlich selbst definierte Namen der Teammitglieder festlegen. Multiplayermatches lassen sich nach Lust und Laune selbst gestalten. Egal ob es um Waffen, Anzahl der Kisten, Lebenspunkte der Würmer oder Auswahl der Map geht. Endlich haben wir wieder ein Worms, das sich nach Belieben anpassen lässt. Außerdem wird unser Einsatz belohnt. Mit jedem Level schaltet man neue Kleider, Siegestänze, Fanfaren, Grabsteine oder Sprachen frei.

Worms WMD Test

[wptouch target=“non-mobile“]

Worms WMD
Worms WMD Test Wertung der Redaktion: 

90/100

  • Publisher: —
  • Getestet auf: Xbox One
  • auch für: PS4, PC
  • Preis: 29,99€

 

 

 amazon_button
30/30 Technik + hübsche Grafik
+ toller Sound
+ kurze Ladezeiten
25/30 Umfang + einige Maps
+ Anpassungsmöglichkeiten
- für den Preis in Ordnung…
- könnte aber besser sein
27/30 Gameplay + großartig für Partys
+ Worms Faktor
- allein eher langweilig
8/10 Spezifisch + gutes Craftingsystem
+ Viele Waffen
- Steuerung der Kamera etwas schwammig

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[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
[/wptouch]
Fazit:

[rating itemreviewed=“Worms WMD“ rating=“90″ reviewer=“Gregor Lorbek“ dtreviewed=“17.09.2015″ best=“100″ worst=“0″]

Trotz all den positiven Neuerungen und Verbesserungen ist die Langzeitmotivation für Worms sehr begrenzt. Es ist ein ideales Partyspiel. Großartig, um mit Freunden ein paar lustige Stunden zu verbringen. Dennoch sind die Kampagnenmissionen nicht Grund genug dafür, das Spiel allein zu spielen.

[/rating]

 ►So testen Wir

ReCore

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Auf der Gamescom das erste Mal angespielt, hat mich ReCore neugierig gemacht. Das Spiel wirkte auf den ersten Blick kurzweilig, schwer aber dennoch nicht unfair. Vor ein paar Tagen habe ich den Review-Code in die Konsole geklopft und den ersten Play Anywhere Titel von Microsoft zu testen begonnen. Ein klassisches oldschool Spiel mit einer sehr großen Schwäche.

Gleich vorweg, das Play Anywhere Feature funktioniert einwandfrei. Ich habe meinen Review-Key auf der Xbox One eingegeben und dort das Spiel heruntergeladen und installiert. Auf dem Windows PC, auf dem ich mit dem selben Account als auf der Xbox eingeloggt war, war ReCore im Windows Store als gekauft markiert. Ich konnte auch dort problemlos herunterladen und installieren.

ReCore Gameplay - Review, Test

ReCore spielt ein paar Jahre in der Zukunft. Die Menschen mussten den Planeten Erde in Richtung Neu-Eden verlassen. Unterstützen sollten sie dabei intelligente Roboter. Um das Gleichgewicht in der Roboterwelt zu erhalten wurden diese in drei Persönlichkeiten unterteilt und mit den drei Farben Rot, Blau und Gelb markiert. Da Neu-Eden nicht ohne weiteres von Menschen bewohnt werden konnte, startete man ein Terraforming-Programm, mit dessen Hilfe eine lebensfreundliche Atmosphäre geschaffen werden sollte. Währenddessen wurden die Menschen in einen Jahrhunderte langen Kryoschlaf versetzt. Irgendetwas ist dabei aber gravierend schiefgegangen, denn als unsere Heldin Joule aus ihrem Schlaf erwacht, muss sie feststellen weit und breit die einzige zu sein. Einzig ihr Roboterhund ist bei ihr. Als sie sich aufmacht herauszufinden was passiert ist, wird sie von anderen Robotern attackiert. Was ist hier nur geschehen?

Die Story wirkt auf den ersten Blick fade, entpuppt sicher aber als witziges SciFi Abenteuer. Menschen sowie Roboter werden ausführlich dargestellt und persönliche Geschichten sorgen für die nötige Empathie beim Spieler. Die drei Roboterfraktionen sind überzeugend in die Welt und das Gameplay integriert.

ReCore Gameplay - Review, Test

Im Kern ist ReCore ein 3rd-person-shooter. Obwohl der Shooter-Aspekt zentraler Bestandteil des Spiels ist, nimmt man es mit dem Schießen nicht zu genau. Gegner werden automatisch anvisiert und verfolgt und Munition ist unbegrenzt vorhanden. Feuert man zu lange ohne Pause verringert sich jedoch die Genauigkeit der Waffe. Zudem kann sie überhitzen. Viel wichtiger als der gekonnte Einsatz der Waffe, sind unsere Roboterfreunde. Wie bereits erwähnt, gibt es die Dinger in drei unterschiedlichen Farben. Für den höchstmöglichen Schaden im Kampf muss man nicht nur den farblich passenden Aufsatz der Waffe, sondern auch den passenden Robobuddy einsetzen. Sie können uns unterstützen und wenn wir genügend Punkte gesammelt haben auch mit Spezialattacken etwas Luft verschaffen.

Kämpfe können in ReCore unübersichtlich hektisch und schnell wieder vorbei sein. Eigentlich ist es genau dieses oldschool Feeling, das ReCore auszeichnet. Taktisches Vorgehen ist überlebensnotwendig. Genauso wie gutes Leveln der Robos. Dazu findet man überall in der Welt Kisten mit Bauplänen für neue und bessere Teile und farbige Steinchen, die die Kampfwerte verbessern können. Wir selbst können unseren Charakter nicht leveln. Gesundheitsboosts finden sich in der Welt verstreut. Die erhöhen den Gesundheitswert des Charakters dauerhaft, sind aber schwer zu finden. Unsere Waffe levelt automatisch, wodurch sich ihr Schaden erhöht.

ReCore Gameplay - Review, Test

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ReCore
ReCore Cover - Review, Test Wertung der Redaktion: 

85/100

  • Publisher: Microsoft Games
  • Getestet auf: Xbox One (exklusiv)
  • auch für: —
  • Preis: 39,99 €

 

 

 
20/30 Technik + Läuft flüssig - Ladezeiten
- Grafik
28/30 Umfang + Große Spielewelt
+ Lange Spieldauer
+ Gutes Preis/Leistungsverhältnis
- Spielwelt nicht frei begehbar
- 
28/30 Gameplay + schnell
+ schwer
+ oldschool Feeling
- wenig Wiederspielwert
- auf Dauer monoton
9/10 Spezifisch + PlayAnywhere
+ Robotermechaniken gut implementiert
- aufgesetzte Synchronisierung

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[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
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Fazit:

[rating itemreviewed=“ReCore“ rating=“85″ reviewer=“Gregor Lorbek“ dtreviewed=“17.09.2015″ best=“100″ worst=“0″]

Was an ReCore am meisten stört sind die elendslangen Ladezeiten. Jedes Mal, wenn wir einen neuen Bereich der Karte bereisen und jedes Mal, wenn wir im Kampf sterben braucht das Spiel ca 9o Sekunden Ladezeit. In Anbetracht der soliden aber nicht umwerfenden Grafik wirft das Fragen auf. Nach und nach steigt der Frust und mit zunehmender Spieldauer und zunehmender Schwierigkeit ist man mehr und mehr dazu geneigt den Controller hinzuwerfen. Das ist sehr schade, denn im Kern ist ReCore ein bodenständiger Shooter, der durchaus Spaß macht und gute Gameplayambitionen zeigt.

[/rating]

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Dragon Quest VII: Fragmente der Vergangenheit

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Manche Spiele bekommen ein Remake und erscheinen dadurch in neuem Glanz. Andere wiederum kommen ebenfalls erneut, obwohl sie noch gar nicht da waren. Das betrifft unter anderem auch „Dragon Quest VII: Fragmente der Vergangenheit“. Mit einer knappen Verspätung von drei Jahren, schafft es das im Jahre 2000 erschienene Remake des PS1-Rollenspiels, doch noch nach Europa. Fans der Dragon-Quest-Serie haben somit einen Grund zur Freude, da der Titel am 16. September bei uns im Handel erhältlich sein wird.

Da muss noch mehr sein…

In „Dragon Quest VII: Fragmente der Vergangenheit“ leben wir als Sohn eines Fischers, dragon quest VII auf einer kleinen Insel, welche von einem kleinen übersichtlichen Königreich (Estard) bevölkert wird. Wir werden in dem Glauben gelassen, dass es außer dieser Insel keine anderen Länder gibt. Wir und der Sohn des Königs, können dies nicht glauben und finden zu unserem Glück, eine alte Schriftrolle im Keller des Schlosses. Diese alte und unscheinbare Rolle weißt uns, nach dem Entziffern der uralten Schrift,  auf ein Geheimnis in den verbotenen Ruinen hin. Selbstverständlich sind wir neugierig und erkunden die „verbotenen“ Ruinen. Dort finden wir mysteriöse Portale, welche uns in eine unbekannte Welt führen – das Abenteuer kann somit beginnen.

Endlich ist Europa an der Reihe

„Dragon Quest VII“ erschien damals exklusiv für die PlayStation 1 und etwas später im Jahre 2001, erhielt der nordamerikanische Markt eine Umsetzung, welche unter dem Titeldragon quest VII „Dragon Warrior VII“ veröffentlicht wurde. Nun schreiben wir das Jahr 2016 und Europa wurde ständig außen vor gelassen. Doch nun kommen ebenfalls europäische Rollenspielfans, welche einen Nintendo 3DS besitzen, in den Genuss des Klassikers. „Dragon Quest VII“ wurde über vier Millionen mal verkauft und das aus gutem Grund. Wie viele anderen typischen japanischen Rollenspiele, besitzt auch Dragon Quest VII einen sehr großen Umfang. Die Dauer eines Durchgangs beträgt schätzungsweise über 100 Stunden und dabei wurden die vielen Sidequests ignoriert. Wer also die europäische Umsetzung durchspielen will, sollte sehr viel Zeit mitbringen, denn diese werdet ihr definitiv brauchen.

Gute alte Schule…

Für einen Helden wie uns, gibt es nichts schöneres als das Schwert, sowie das Schild in unseren Händen und die Gegner auf der gegenüberliegenden Seite. Aber wie spielt sich das Ganze überhaupt? Aus der Sicht des Gameplays, bekommt ihr mit diesem JRPG ein Spiel der alten Schule auf euren Handheld geliefert. Die Kämpfe sind genretypisch rundenbasiert. Wir wählen einen Kämpfer aus unserem Team aus, einen passenden Gegner und eine starke Angriffsart. Hierbei können wir zwischen eine Attacke, Fähigkeit oder einen Zauber auswählen.

Dieser Ablauf geht soweit gut von der Hand, trotz des leicht schlichten Menüs. Ich hätte dragon quest VII mir für ein „Remake“ eine etwas intuitivere und hübschere Menüführung gewünscht, doch das ist schon Kritik auf hohem Niveau. Genauso schade finde ich, dass von unserem Equipment nur die Waffe sichtbar ist. Andere Gegenstände können wir selbstverständlich ausrüsten, jedoch werden diese nicht dargestellt. Da dies aber ebenfalls dem alten Charme der japanischen Rollenspiele entspricht, ist dieses fehlende optische Feature kaum von Bedeutung – eher ein Wunschgedanke. Man darf nicht vergessen, „Dragon Quest VII“ ist und bleibt seiner Reihe treu und deshalb muss man wissen, worauf man sich einlässt.

Viele kleine aber gute Neuerungen

Zahlreiche neue Fähigkeiten und Zauber bekommen wir,  wenn unsere Charaktere im Level aufsteigen. Zu Beginn des Abenteuers starten wir komplett bei null und könnendragon quest VII lediglich eine simple Attacke ausführen. Umso mehr freue ich mich, wenn die Helden unseres Teams durch besiegte Gegner, Erfahrungspunkte sammeln und dadurch stärker werden. Die Kämpfe sind gut balanciert und machen auch nach dem tausendsten Mal viel Spaß. Die nervigen Zufallskämpfe gehören im 3DS-Remake der Vergangenheit an. In „Dragon Quest VII“ sehen wir stets alle Fieslinge schon vor den Gefechten auf der Weltkarte he­rumlaufen. Sollten wir einmal keine Lust auf eine Auseinandersetzung haben, können wir den meisten Gegnern einfach ausweichen – abhängig vom Terrain.

Das Problem ist, ausweichen können wir in einigen Gebieten nicht, beziehungsweise dragon quest VII schwer anwenden. In den Verliesen beispielsweise, können unsere Helden kaum ein paar Meter gehen, ohne die Waffen zu ziehen. Jedoch empfehle ich euch, alle Kämpfe mitzunehmen die ihr findet, um eure Party stetig aufzuleveln. Ansonsten könnte es euch passieren, dass schon der nächste kleinere Bossgegner eine echte Gefahr darstellt und eure Gruppe im Handumdrehen in Grund und Boden stampft. Diese Vorgehensweise – stetiges Kämpfen um Erfahrungspunkte zu bekommen und um letztendlich aufzuleveln – kann manchmal sehr frustrierend sein, dennoch ist das ein essentieller Bestandteil der Reihe.

Die Entwickler bieten uns mit über 50 verschiedenen Berufungen, eine große Variationsmöglichkeit und viel Platz zum experimentieren. Jeder unserer Helden kann sein Können perfektionieren und stetig neuere stärkere Fähigkeiten erlernen. Selbst Piratdragon quest VII und Hirte können mit von der Partie sein. Nur wenn wir die vielen unterschiedlichen Berufe meistern, können wir eine unbezwingbare Truppe aufstellen. Diese Vielfalt an Berufen / Klassen ist auch zwingend notwendig, da wir uns vielen unterschiedlichen und einzigartigen Monstern im Kampf stellen müssen. Nur durch den gekonnten Einsatz der Klassen und den dazugehörigen Fähigkeiten, haben wir ein leichteres Spiel in unserem Abenteuer. Zudem können wir mit bestimmten Geschöpfen Freundschaft schließen, deren Fähigkeiten aneignen und letztendlich im Kampf einsetzten. Wer jedoch gerne spezielle Items haben möchte, der kann die Geschöpfe aussenden, damit sie diese für uns finden – eine nette Idee um unser Equipment aufzustocken.

In den Dungeons sind einige Rätsel versteckt, welche wir lösen müssen, um weiter zu dragon quest VII kommen. Diese Abwechslung lockert das Geschehen sehr auf und gestattet uns, kleinere Verschnaufpausen von den vielen Kämpfen. Anstatt wie damals völlig planlos nach den für unseren Spielfortschritt benötigten Steintafeln zu suchen, steht uns nun ein hilfreicher kleiner Gnom zur Seite. Dieser kleine Helfer dient uns quasi als Navi, welcher uns durch das Abenteuer lotst. Auch neue Inhalte sind im „Remake“ dabei! Per Street- und Spotpass können wir Bonus-dragon quest VII Dungeons und anderen Content freischalten. Kenner des Originals, können sich über neue Handlungsstränge mit frischen Story-Entwicklungen freuen. Die Grafik wurde selbstverständlich generalüberholt und sieht zeitgemäß aus. Anstelle der zum ursprünglichen Japan-Release veralteten Grafik, erwartet uns Abenteurer nun eine vollwertige 3D-Welt, mit einem guten 3D-Effekt (falls ihr diesen Titel gerne in 3D spielen würdet). Sogar der Soundtrack wurde generalüberholt und überbearbeitet – die Musikstücke wurden von einem echten Orchester neu eingespielt.

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Dragon Quest VII: Fragmente der Vergangenheit
dragon quest VII packshot bearbeitet Wertung der Redaktion: 

89/100

  • Publisher: Nintendo
  • Getestet auf: New Nintendo 3DS
  • auch für: —
  • Preis: 39,99 €

 

 

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25/30 Technik + zeitgemäße Grafik
+ stimmungsvoller Soundtrack
+ guter 3D-Effekt
+ gute Kampfeffekte
+ gute Lokalisierung
- detailarme Landschaften
24/30 Umfang + Große Spielewelt
+ sehr lange Spieldauer
+ Preis / Leistung
+ viele Monster
+ Gnom als Navi
- Aussehen der Helden gleich (Items)
- schlichte Menüführung
27/30 Gameplay + Hoher Wiederspielwert
+ Gute Fairness
+ Steuerung präzise
+ große Variation durch Klassen
- Kamerasteuerung gewöhnungsbedürftig
10/10 Spezifisch + Große Auswahl an Ausrüstung und Waffen 
+ sehr viele Klassen

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[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
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Fazit:

[rating itemreviewed=“Dragon Quest VII: Fragmente der Vergangenheit“ rating=“89″ reviewer=“Philipp Ondracek“ dtreviewed=“13.09.2016″ best=“100″ worst=“0″]

Endlich kommen auch wir Europäer in den Genuss des zeitlichen Klassikers von „Dragon Quest VII: Fragmente der Vergangenheit“ – es hat auch lange genug gedauert. Doch nun ist es da und die Fans der Spielereihe haben einen Grund zur Freude. Dragon Quest VII ist und bleibt ein klassisches japanisches Rollenspiel der alten Schule, bietet aber einige nette und frische Neuerungen. Nicht nur die Grafik wurde generalüberholt und sieht somit zeitgemäßer aus, sondern auch der Soundtrack wurde mit einem Orchester neu eingespielt. Die Kämpfe laufen genretypisch rundenbasiert ab und sind stets fair sowie gut balanciert. Die große Auswahl an verfügbaren Klassen / Berufungen, bieten einem die Möglichkeit, sich an die vielen unterschiedlichen Gegner anzupassen und die beste Taktik zu finden. Mit bestimmten Geschöpfen können wir Freundschaft schließen, deren Fähigkeiten wir uns aneignen und letztendlich im Kampf einsetzten dürfen – oder wir lassen diese Geschöpfe nach speziellen Items suchen. Gegner sind auf der Weltkarte ständig sichtbar, was uns ein ausweichen ermöglicht, falls wir mal keine Lust auf einen Kampf haben. Jedoch sollte man immer alle Kämpfe annehmen, damit die Charaktere stärker und besser werden, da man ansonsten später mit einigen Bossen Probleme bekommen könnte. Schade finde ich nur, dass die Landschaften etwas detailarm ausgefallen sind und die Menüführung nicht intuitiver sowie hübscher gestaltet wurde. Dies ist aber schon Kritik auf sehr hohem Niveau. Wer sich jetzt überlegt dieses Remake zu spielen, der sollte sehr viel Zeit mitbringen. Die werdet ihr definitiv brauchen. Im Großen und Ganzen betrachtet, ist „Dragon Quest VII: Fragmente der Vergangenheit“ ein Titel, welchen man sich unbedingt anschauen sollte.

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LucidSound LS 30

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Das LS 30 von LucidSound ist zur Zeit preis-/leistungstechnisch wohl eines der besten Headsets am Markt. Beworben wird es als kabelloses, für Playstation 4, Xbox One und mobile Geräte gedachtes Headset, welches zusätzlich aber auch viele andere gute Features auf Lager hat. Die folgende Rezension geht auf das LS 30 genauer ein.

Der Hersteller LucidSound ist ausschließlich auf Headsets ausgelegt und kann so alle Mittel und Ressourcen in die Produktion ebenjener investieren. LucidSound ist ein, von Tritton Technologies-Gründer Chris Von Huben, relativ neu gegründeter Ableger seiner Erstfirma und daher in der Gaming-Community für seine Produkte noch eher unbekannt. Trotzdem hat sich LucidSound mit seinen Headsets schon einen ersten Namen gemacht und so entspricht auch das LS 30 in fast allen Belangen den Erwartungshaltungen.

Ausstattung und Umfang:
Das LucidSound LS 30 kommt gut verpackt in einer, im Kartonschuber verpackten, Hartplastikbox daher und wird mit jeglichem benötigten Zubehör verkauft. Außer dem Headset befinden sich in der Box zwei Klinkenkabel (3,5mm sowie 3,5 auf 2,5mm), ein USB-Ladekabel, ein optisches Kabel, ein abnehmbares Mikrophon, die USB-Base Station für die kabellose Verbindung sowie die Bedienungsanleitung. Das Headset verfügt des Weiteren über ein zusätzliches eingebautes Miktrophon, welches beim Entfernen des abnehmbaren Mikrophons automatisch aktiviert wird.

ls30

Nutzbarkeit und Komfortabilität:
An und für sich ist das LS 30 sehr benutzerfreundlich und nicht aufwändig in Betrieb zu nehmen. Trotzdem empfiehlt es sich die Betriebsanleitung zumindest einmal durchzulesen, vor allem um etwaige Unklarheiten bei der Inbetriebnahme des Headsets für Konsolen auszuschließen. Treiber werden weder auf Playstation 4, Xbox One noch auf dem PC benötigt. Ja, auch auf dem PC lässt sich das LS 30 verwenden, auch wenn dies nicht vom Hersteller offiziell kommuniziert wird. Die einzige Voraussetzung dafür ist, dass der PC über einen optischen Ausgang verfügt. Auf mobilen Geräten lässt sich das LS 30 nur mit dem mitgelieferten Klinkenkabel nutzen.

ls 30Das Headset selbst besitzt integrierte Batterien, die sich per USB-Kabel wieder aufladen lassen und auch bis zum nächsten Aufladen ziemlich lange halten. Das externe, ansteckbare Mikrophon ist sehr flexibel und lässt sich gut an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Sound- und Chatlautstärke können auf den Höreren mithilfe von Rad-Reglern unabhängig voneinander eingestellt werden oder aber mit einem sanften Druck auf das Äußere des jeweiligen Hörers auch komplett stumm geschalten werden. Anschlüsse für das abnehmbare Headset, die Klinkenkabel und das USB-Ladekabel sowie der Ein-/Aus-Knopf befinden sich auf der Unterseite des linken Kopfhörers. Auf der Unterseite des rechten Kopfhörers finden wir den Knopf für den Equalizer, mit dem sich Höhen- und Tiefenlagen als auch der Bass individuell sehr gut anpassen lassen.

Verarbeitung und Design:
Allgemein sind die Bestandteile des Gesamtprodukts sehr gut verarbeitet und machen einen hochwertigen Eindruck. Die Oberseite des Headsetbügels besteht aus, auf dem Kopf angenehm anliegendem, schwarzem Kunstleder. Auch die Kopfhörer sind komplett ls 30schwarz, bis auf die silbernen Halterungen des Bügels, in denen die Hörer montiert sind. Die breite Polsterungen um die Hörmuscheln sind ebenfalls mit schwarzem Kunstleder überzogen. Das LS 30 kann aber auch in Farbe Gold mit weißen Elementen erworben werden.

Die Hörer an sich sind leider nicht besonders flexibel, da sie sich per se nur nach hinten drehen lassen – dafür hier um bis zu 80°. Nach vorne ist das fast überhaupt nicht möglich und nach oben als auch nach unten können die Hörer um maximal 10° bewegt werden. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass der Übergang vom Hörer zum Bügel nicht ausreichend stabil konstruiert wurde und man oft knackende Geräusche aus diesem Bereich hört (die Langlebigkeit dürfte hier also nicht allzu hoch ausfallen).

Die Kopfhörer sehen aber sehr gut aus und lassen sich angenehm tragen. Sie dämpfen Hintergrundgeräusche gut ab, wenn auch nicht gänzlich. Störend werden diese Hintergrundgeräusche aber selten. Die Größe lässt sich mit den Bügeln gut verstellen, dennoch sitzt das Headset bei hoher bis maximaler Größe aber nicht mehr so gut, vor allem bei abrupten Bewegungen.

Leistung:
Das LS 30 ist ganz klar als Gamer-Headset gedacht und das merkt man auch! Getestet wurde das LS 30 auf der Playstation 4 mit Dragon Age: Inquisition, The Evil Within sowie GTA 5, um verschiedenste Soundarten einzufangen und zu evaluieren. Unter Windows 10 wurde Fallout 4 gespielt und auf mobilen Geräten sind diverse Filme und Musik ausprobiert worden. Tatsächlich war die Soundqualität wie erwartet unter allen Tests auf der Playstation 4 am Besten – also dort, wofür am meisten beworben wird. Am ls 30Besten kommen die Höhen und Tiefen, die Bässe und die wuchtigen Momente bei Spielen zum Tragen, hier ist die Qualität einfach am Höchsten. Gut ist die Qualität bei Filmen und Musik zwar auch, aber nicht annährend so gut, wie bei speziell dafür ausgelegten Kofphörern.

Man darf nicht außer Acht lassen, dass es sich bei dem LS 30 um ein Mittelklasse Headset mit einem Verkaufspreis von in etwa 170€ handelt und dafür preis-/leistungstechnisch hervorragend ist. Sowohl ruhigere Tonlagen als auch epische Abschnitte sind außerdordentlich gut unterlegt. Im Test mit Teamspeak und Skype kann das Headset zwar auch überzeugen, allerdings haben sowohl das integrierte als auch das abnehmbare Mikrophon mit teils stärkerem Rauschen durch das Hineinatmen zu kämpfen (was sich vor allem beim Gegenüber im Audiochat bemerkbar macht). Ansonsten ist die Tonqualität sehr gut und lässt wenige Wünsche offen.

So testen Wir

 

LucidSound LS 30
Fazit
Mit dem LS 30 von LucidSound befindet sich ein Headset am Markt, welches preis-/leistungstechnisch für Gamer hervorragend geeignet ist. Auch wenn das Produkt offiziell nur für Konsolen und mobile Geräte gedacht ist, lässt es sich auch am PC nutzen und erfüllt auch hier seinen Zweck hervorragend. Leider kann die Verarbeitung nicht zu hundert Prozent überzeugen, doch die Qualität des Sounds in Spielen sowie die Komfortabilität der Anpassungsmöglichkeiten und des kabellosen Betriebs mit guter Batterieleistung machen das LS 30 meiner Meinung nach zu einer klaren Kaufempfehlung.
Leserwertung1 Bewertung
92
Besser
Keine speziellen Treiber notwendig
Internes und Externes Mikrophon
Kabellos
Gute Größenverstellbarkeit...
Komfortable Einstellungs- und Anpassungsmöglichkeiten
Abnehmbares Mikrophon
Zubehör für den kabellosen Betrieb
Zwei Klinkenkabel sowie USB Ladekabel
Stabil und gut verpackt
Größtenteils hochwertige Verarbeitung
Gute Geräuschdämmung
Sitzt angenehm auf
Sehr gute Soundqualität
Höhen und Bass verstellbar/ sehr intensiv
Gutes Preis-/Leistungsverhältnis
Besonders stark in Spielen
Schlechter
Offiziell nur für Konsolen und mobile Geräte nutzbar
Klinkenkabel könnten etwas länger sein
Hörer etwas unflexibel
... aber da teils etwas zu locker
Bügel instabil
Mikrophon beim Audiochat etwas zu sensibel
Weniger guter Sound bei Film und Musik

No Man’s Sky

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Seit Anbeginn der Zeit träumt die Menschheit davon zu den Sternen aufzusteigen und die scheinbar unendlichen Weiten des Universums zu erkunden. Ein Traum, welcher in der echten Welt wohl noch länger ein Traum bleiben wird. Doch in No Man’s Sky können wir die Schwerkraft der Planeten schnell hinter uns lassen und in einem Ein-Mann-Raumschiff in den Weltraum starten…

 

Doch aller Anfang ist schwer. Wir erwachen auf einem uns unbekannten Planeten, neben uns ein Raumschiff, welches wohl unseres ist. Funken und Rauch kommen aus dem Gefährt und uns wird schnell klar, dass wir wohl abgestürzt sein müssen. Ein Mehrzweckgerät, welches sowohl Waffe, als auch Bergbaulaser ist, ist das Einzige, was wir bei uns haben. Wir sehen uns um und sehen ein karges Land mit Pflanzen und Tieren, welche wir nie zuvor gesehen haben.

Beim Untersuchen der Trümmer finden wir einen Kanister, welcher eine rote Kugel beinhaltet, die sich selbst „Atlas“ nennt und uns Hilfe anbietet. Nehmen wir diese an, werden wir durch den Weltraum geführt – lehnen wir ab, können wir alles selbstständig erkunden. Im Prinzip sind beide Entscheidungen okay, empfehlenswert für Einsteiger ist es aber die Hilfe an zu nehmen.

Sonstige Einstiegshilfen – wie ein Tutorial – gibt es aber nicht, weshalb wir am Anfang erst einmal über die Oberfläche des Planeten stolpern. Eine der ersten Überraschungen zu Beginn sind wahrscheinlich die kleinen, fliegenden Roboter, über deren Bedeutung man zunächst nichts weiß. Kleiner Tipp: Baut ihr Rohstoffe zu schnell ab, greifen euch diese an. Sie sind so etwas wie die Erhalter der Planeten – die Planetenpolizei sozusagen.

Haben wir den Antrieb des Raumschiffes repariert und betankt können wir endlich in den Weltraum starten. Planeten, Raumschiffe und Raumstationen erwarten uns – doch Vorsicht: Nicht alle sind uns freundlich gesinnt.
Die Planeten können wir problemfrei anfliegen und Tiere, Gesteine und Bodenstationen erkunden, scannen und online hochladen. Sobald wir den Warp-Antrieb bauen können, hüpfen wir von System zu System und können so neue Gebiete entdecken.

Doch was ist das Ziel? Es gibt eigentlich zwei. Das vorrangige Ziel ist es, den Mittelpunkt des Universums zu erreichen. Das zweite Ziel ist eines, welches man sich wohl selber setzt: So viel erkunden, wie möglich. Neue Fauna, Tiere und Lebewesen, neue Technologien und Raumschiffe,… Es gibt vieles zu erforschen, denn das Universum von No Man’s Sky ist riesig: 18 Trillionen (Ausgeschrieben: 18.000.000.000.000.000.000) Planeten warten auf die Spieler. Ein einzelner Mensch bräuchte gut 5 Milliarden Jahre um alle davon zu besuchen. Einfach unglaubliche Zahlen!

Und genau das macht den Reiz aus: Suchen, finden, verbessern! Ebenso wie am Ende das Ziel zu erreichen. TV-Serien wie Star Trek haben uns schon gezeigt was die Menschheit im Weltall erwarten könnte. Star Wars Fans kommen auch auf ihre Kosten, denn 2 Schiffe sehen dem TIE-Fighter und dem Wing-Fighter besonders ähnlich.

Wer jetzt aber denkt, hier stellt sich keine Herausforderung, der täuscht sich. Planeten mit tödlicher Atmosphäre, blutrünstige Tiere und schießwütige Weltraumpiraten erschweren einem das Leben. Meist passiert es genau dann, wenn man es nicht erwartet in so eine lebensgefährliche Situation zu kommen. Doch keine Sorge, der Tod ist nicht endgültig! Wir stehen kurz danach schon wieder auf der Matte, an dem nächstbesten Savepoint, was meistens die Raumstation in dem jeweiligen Quadranten ist.

Wer ganz viel Glück hat (und dies wird eher selten der Fall sein), kann sogar anderen Spielern begegnen. Aber wir reden immerhin von 18 Trillionen Planeten. Selbst wenn alle Menschen auf der Erde No Man’s Sky spielen würden, wäre die Wahrscheinlichkeit, dass ein anderer Spieler sich auch nur im gleichem System aufhalten würde, so gut wie unmöglich. Umso erstaunlicher, dass dies bereits bei einem Live-Stream auf Twitch geschehen ist.

Was Grafik und Steuerung betrifft, gibt es bei No Man’s Sky nichts zu bemängeln. Zwar laden Texturen auf der PS4 etwas später, und bei viel Vegetation kommt die Konsole schon mal ins Schwitzen, aber bei einem Spiel dieser Größe können wir das definitiv verzeihen. Auch der Controller reagiert vernünftig und lässt keine Wünsche offen.

 

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No Man’s Sky
No Mans Sky Packshot Wertung der Redaktion:

83/100

  • Publisher: Hello Games
  • Getestet auf: PS4
  • auch für: PC
  • Preis: 59,00€

 

 

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23/30 Technik + Schöne Grafik
+ Detailierte Welten
+ Universum zufällig generiert
+ Tolle Musik
+ Schönes Wettersystem
- Keine Synchro, nur Text
27/30 Umfang + Große Spielewelt
+ Lange Spieldauer
+ 18 Trillionen Planeten
+ Viel Fauna und Flora
+ Unterschiedliche ansässige Rassen
+ Viele Raumschiffe, Waffen, Technologien
+ Weltraumflüge und Planetenbesuche
- Am Anfang nicht überschaubar
24/30 Gameplay + Kaum Wiederspielwert…
+ … dafür lange Spieldauer
+ Gute Steuerung
+ Bergbau
+ Crafting
+ Handel
+ Entdecken
- Multiplayer nur in der Theorie

 

9/10 Spezifisch + Viele Welten, Raumschiffe, Tiere, etc.
+ Viel zu entdecken (ein ganzes Universum)
+ Einzigartiges Spielprinzip

- Online, aber kein richtiger Multiplayer

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[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
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Fazit:

[rating itemreviewed=“No Man’s Sky“ rating=“83″ reviewer=“Roman Völkel“ dtreviewed=“14.08.2016″ best=“100″ worst=“0″]

No Man’s Sky ist ein Spiel, wie kein anderes. Es gilt ein ganzes Universum zu entdecken, etwas, was absolut unmöglich ist. Dennoch versucht man so Nahe wie möglich ans Unendliche heran zu kommen. Den Ausbau des Schiffes, die Verbesserung des eigenen Anzuges und des Multifunktionswerkzeuges, funktionieren flott und unkompliziert, was das weitere Erforschen einfacher und schneller macht. Ressourcen sind schnell abgebaut und der Handel blüht auch. Die Tiere sehen manchmal witzig und eigenartig aus, was aber das Zusehen umso interessanter macht.

Und genau darum geht es eigentlich: Entdecken! Und das macht eine Menge Spaß. Einziger Wermutstropfen ist dann doch, dass das Spielprinzip nach einiger Zeit etwas eintönig werden kann. Von Planeten zu Planeten springen, Lebewesen und Objekte scannen, Ressourcen abbauen und weiter zum nächsten System, mit dem Ziel den Mittelpunkt zu erreichen. Die Reise lohnt sich ganz sicher!

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So testen Wir

 

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