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Red Dead Online Beta Release: Anmeldung, Start und Inhalte

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Wie bereits bekannt, bekommt der Western-Hit Red Dead Redemption 2 einen Online-Modus. Dieser ist ab Dienstag, dem 27.11. für ausgewählte Spieler verfügbar. Wir haben alle Infos zum Red Dead Online Beta Release und verraten alles über Anmeldung, Start und Inhalte, die man sich erwarten darf.

Bei der am 27. November startenden Version der Red Dead Online-Version handelt es sich vorerst nur um eine Beta. Das bedeutet, dass noch nicht alle Inhalte fertig sind, und das man eventuell mit Fehlern und Abstürzen rechnen muss. Ihr wollt euch für die Beta anmelden? Käufer der Ultimate Edition dürfen zuerst spielen.

Alle Startzeiten der Red Dead Online Beta

  • 27.11.: Käufer der Ultimate Edition von Red Dead Redemption 2. Startzeit ist 14:30 Uhr.
  • 28.11.: Es dürfen nun alle mitspielen, die RDR 2 vor dem 26.10. gespielt haben.
  • 29.11.: Es dürfen alle mitspielen, die RDR 2 zwischen dem 26.10. & 29.10. gespielt haben.
  • 30.11.: Ab diesem Datum dürfen alle Spieler Red Dead Online genießen.

Warum das Ganze? So möchte Rockstar Games nicht nur die Käufer der Ultimate Edition belohnen, sondern auch die Server vor einem Zusammenbruch bewahren.

Inhalte von Red Dead Online

Aktuell wissen wir noch nichts über die konkreten Inhalte. Wir werden diesen Artikel aber auf jedenfalls aktualisieren, sobald es erste Infos gibt! Was man weiß: In der Beta werden noch nicht alle Features und Elemente, die geplant sind, enthalten sein. Spieler sollen sich aber frei in der Umgebung bewegen können und mit bis zu 8 anderen Spielern jagen, fischen und Banden bekämpfen. Charakter und Fähigkeiten können angepasst werden.

Update: Wir haben viele neue Infos erhalten

Rockstar hat folgende Infos ausgeschickt:

Feedback

Das Ziel ist es, ein stabiles und unterhaltsames Erlebnis zu liefern, während wir so viel essentielle Informationen und Rückmeldungen wie möglich sammeln, die uns dabei helfen, Red Dead Online ständig zu verbessern. Dieses Unterfangen kann einige Wochen oder Monate in Anspruch nehmen, in denen wir ständig daran arbeiten, Fehler zu beheben, die Systeme zu verbessern und Spieler-Feedback in unsere aktuellen und zukünftigen Pläne zu integrieren.

Falls ihr technische Probleme jeglicher Art haben solltet, besucht bitte die Rockstar-Support-Seite, um Hilfe zu finden oder uns über die Probleme zu informieren. Und wir möchten jeden von euch bitten, uns Feedback zu eurer Erfahrung zu schicken – von Verbesserungsmöglichkeiten hinsichtlich des Gameplays bis hin zu Vorschlägen zu zukünftigen Inhalten. Wir würden gerne wissen, was euch gefällt, was ihr besonders gerne mögt, was euch nicht gefällt und welche zusätzlichen Möglichkeiten ihr gerne noch hättet bzw. welche Veränderungen ihr gerne in Red Dead Online sehen würdet.

Fünf Staaten

Die Welt von Red Dead Online bietet ein sich ständig erweiterndes Spielerlebnis. Auch während der Betaphase wird es einige Neuerungen und Updates geben. Ab dieser Woche könnt ihr euch mit Freunden zu einem Trupp zusammenschließen, ein Lager aufschlagen, kooperative storybasierte Missionen angehen oder in kompetitiven Serien gegeneinander antreten, Fremde in der Welt finden, um ihnen zu helfen (oder nicht), spontane Herausforderungen im Free Roam annehmen, auf die Jagd oder zum Fischen gehen, eine Bindung mit eurem Pferd aufbauen, die Welt mit Freunden oder alleine erkunden (aber Vorsicht vor Hinterhalten!) und vieles mehr.

Währenddessen sammelt ihr durch eure Entdeckungen und Begegnungen ständig EP, die euren Rang erhöhen und euch zusätzliche Boni bescheren. Durch euren Fortschritt schaltet ihr Gegenstände frei und verbessert eure Attribute. Ihr könnt während eures Spielerlebnisses in der offenen Welt auch Herausforderungen absolvieren, um Auszeichnungen in 12 Kategorien wie Kampf, Jagd, Scharfschütze und Überlebenskünstler zu verdienen.

Red Dead Online beginnt mit der Erstellung eures Charakters. Legt euer Aussehen und eure Attribute fest, bevor ihr euch vom Sisika-Gefängnis aus auf die Reise macht. Bald erhaltet ihr ein Pferd, schlagt ein Lager auf, findet einen Schatz, rüstet eure erste Fähigkeitskarte aus und trefft einige schicksalhafte Charaktere, die eine längere Geschichte zu erzählen haben – eine Geschichte um die Jagd nach Wahrheit, Rache und Ehre.

Ehre und Outlaws

In Red Dead Online erhöht oder verringert sich eure Ehre entsprechend euren Entscheidungen und eurem Verhalten. Ihr bestimmt eure Ehre – durch Entscheidungen über Leben und Tod bis hin zu natürlichen Interaktionen wie der Pflege eures Pferdes.

Neben der Tatsache, dass die Welt auf subtile Weise unterschiedlich auf euch reagiert, werdet ihr bemerken, dass auch der Verlauf bestimmter Missionen je nach eurer Ehre unterschiedlich ausfällt.

Free-Roam-Missionen

Begebt euch alleine oder zusammen mit eurem Trupp zu den fremden Personen, die auf der Karte markiert sind, um Free-Roam-Missionen in Angriff zu nehmen. Auf dem Weg werdet ihr auf einige bekannte Gesichter treffen. Die Missionen können unterschiedlich ausfallen, je nachdem wie nobel oder ruchlos ihr seid. Ein Beispiel: Ein ehrenhafter Revolverheld wird gebeten, einen Konvoi zu eskortieren und ihn vor den Angriffen von Gangs oder sogar den Trupps von anderen Spielern zu beschützen. Ein unehrenhafter Outlaw wird hingegen vielleicht darum gebeten, einen Verbrecher aus den Händen des Gesetzes zu befreien.

Ein Land der Möglichkeiten

Die Ehre beeinflusst auch den tiefgründigen kooperativen Handlungsstrang für zwei bis vier Spieler, den wir kontinuierlich ausbauen werden. In „Ein Land der Möglichkeiten“ werdet ihr mit einer mehrteiligen Reihe von Missionen konfrontiert, von denen sich einige Teile ändern können, wenn sich eure Ehre auf der Suche nach Wahrheit und Gerechtigkeit oder Rache verändert.

Wettkampf und Showdown

Natürlich steckt Red Dead Online auch voller neuer kompetitiver Gameplay-Modi. Die Beta beinhaltet zum Start fünf neue Modi, die Teil einer größeren Showdown-Serie sind. Zudem könnt ihr mit eurem treuen Ross überall auf der Karte auch Punkt-zu-Punkt-, rundenbasierte und offene Rennen bestreiten.

Steigt an einer der Showdown-Serien-Markierungen ein, um ein schnelles Match in einer Vielzahl von Modi zu starten:

  • Shootout & Team Shootout
    Klassische Schießereien mit unbegrenzten Leben. Sammelt vor Ablauf der Zeit die meisten Kills. Bei einem Unentschieden wird Sudden Death ausgelöst: Der nächste Kill entscheidet.
  • Make It Count
    Euer Einfallsreichtum wird in zwei Spielmodi auf die Probe gestellt: Benutzt nichts außer einem Bogen und einer Handvoll Pfeile oder Wurfmesser, um am Ende als Letzter zu überleben. Dank eines ständig schrumpfenden Spielgebiets gibt es kein Entkommen.
  • Most Wanted
    Ein taktisches Rennen an die Spitze. Jeder Kill verbessert eure Position, aber beachtet: Je näher ihr der Spitze der Punktetafel kommt, desto mehr Punkte erhalten die Spieler, die euch erledigen.
  • Hostile Territory
    Arbeitet als Team, um das Land zu kontrollieren. Erobert ein Gebiet, um Punkte zu sammeln: Das Team mit den meisten Punkten gewinnt – oder ihr gewinnt, indem ihr die ganze Karte kontrolliert.
  • Name Your Weapon
    Stellt in diesem Kampf jeder gegen jeden oder mit Teams eure Fähigkeiten zur Schau. Je schwieriger die Handhabung der benutzten Waffe ist, desto mehr Punkte bekommt ihr für jeden Kill.

Ausblick

Ihr werdet feststellen, dass einige Punkte in den Menüs in diesem frühen Stadium der Beta noch nicht benutzbar oder verfügbar sind. So zum Beispiel der Ingame-Store, der später öffnen wird und es euch ermöglicht, Goldbarren zu kaufen, um direkt kosmetische Gegenstände wie Lagerverschönerungen oder spezielle Stile für eure Waffen zu erwerben.

Civilization 6 Switch-Version im Test

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Wertung

Der Entwickler „Firaxis Games“ veröffentlichte am 21. Oktober 2016 das beliebte rundenbasierte Strategiespiel „Civilization 6“ für den PC. Alle anderen Konsolen gingen bisweilen leer aus, zumindest was einen vollwertigen Titel angeht. Umso mehr freut es mich, dass die aktuelle Nintendo Switch am 16. November 2018 eine Portierung spendiert bekommen hat. Wie sich das Spiel auf einer Hybrid-Konsole schlägt, erfährt ihr unserem Civilization 6 Switch Test. 

Wow, was für ein Intro

Civilization 6 ist heruntergeladen, belegt nur magere 5,2 GB (Download-Version) unseres Speicherplatzes und wir starten aufgeregt das Spiel. Das Intro beginnt und zeigt einen Seefahrer, wie dieser seinen nächsten Kurs plant. Eine Frau betritt die Kabine und beginnt mit ihm eine Konversation. Am Ende des Gespräches fragt sie, wann sie wissen würden, ob sie ihr Ziel erreicht haben. Er schaut sie lächelnd an. Danach folgen Szenen beider Personen durch die verschiedensten Epochen der Geschichte. Gegen Ende des Intros wird eine Astronautin mit einer Rakete ins Weltall befördert und dabei wird ein rührender Text gesprochen (leider nur im englischen Intro).

„Es ist die Natur der Menschen sich an neue Ufer zu begeben. Wir testen unsere Grenzen. Wir stellen uns unseren Ängsten. Wir wachsen mit der Herausforderung und werden etwas Größeres als wir selbst. Eine Zivilisation.“

Dieser Text passt wie die Faust aufs Auge und selten habe ich so ein tolles Intro für ein Spiel gesehen, wie in Civilization 6. Besser hätte man nicht die Eckpfeiler der Spielserie auf den Punkt bringen können. Die Menschheit strebt immer nach mehr und das werden auch wir mit unserer Civilization versuchen.

Welches Volk sollten wir vertreten?

In Civilization 6 dürfen wir aus insgesamt 24 Völker auswählen und ein Reich nach unseren Vorstellungen erschaffen. Jedes der Völker hat gewisse Boni und wir müssen entscheiden, mit welchen Vorzügen wir eine neue Partie starten wollen. Manche Boni nützen uns in der Anfangsphase und manche in der Endphase des Spieles.

Civilization 6
Quelle: Nintendo

Die Ägypter zum Beispiel sind stark in der Anfangsphase des Spiels, besonders dann, wenn wir unsere Hauptstadt in der Nähe eines Flusses gegründet haben. Zudem gelingt es uns leichter Weltwunder zu bauen, die Handelsrouten bringen uns mehr Gold ein, wir können schneller Distrikte hochziehen und die Sphinx generiert zusätzlich Kultur und Glauben. Die Japaner hingegen bewohnen gerne kleine und enge Inseln. Land- und Seetruppen erhalten in Küstennähe, dank Anführer Hojo Tokimune, zusätzliche Verteidigungsboni. Des Weiteren ist unsere Spezialeinheit „Samurai“ widerstandsfähiger und die Elektronikfabrik spendiert unserer Hauptstadt sowie der Umgebung zusätzlich Kultur und Produktion.

Wie man anhand der Beispiele gut erkennen kann, sollten wir nicht nur nach Sympathie auswählen. Die jeweiligen Boni eines Volkes, tragen erheblich zum Sieg bei und sollten dem jeweiligen Spielstil angepasst werden. Also, welches Volk nehmen wir?

Das Distriktsystem- eine gute Erweiterung des Städtebaus?

Das neue integrierte Distriktsystem ist eine Erweiterung des bisherigen Städtebaus. Dieses System ermöglicht es uns zum ersten Mal, auf den umliegenden Hexfeldern, unterschiedliche Stadtviertel zu bauen. Die Stadtviertel beeinflussen sich gegenseitig und erhalten zudem Geländeboni. Um überhaupt etwas bauen zu können, benötigen wir Handwerker. Diese Einheit ist zwar schnell produziert, löst sich jedoch nach dreimaligem Einsatz auf. Weiters müssen wir beachten, dass jedes Distrikt von einem bestimmten Gelände profitiert.

Civilization 6
Quelle: Nintendo

Am Anfang bauen wir einige Bauernhöfe, denn unsere Bevölkerung benötigt mehr Nahrung. Das tolle daran ist, bauen wir die Bauernhöfe nebeneinander, dann stärken sich diese gegenseitig. Als nächstes bauen wir Minen, um Zugang zu unterschiedlicheren Materialien zu haben. Ich würde gerne ein Handelsviertel hochziehen, doch dafür benötige ich entweder Zugang zu einem Fluss oder einen Hafenbezirk, damit der Handel besser florieren kann. Gut das ich meine Stadt direkt neben einem Fluss gegründet habe. Das Problem wäre einmal gelöst. Das Industrieviertel nehme ich neben meiner Mine in Betrieb, damit die Produktivität gesteigert wird.

Verdammt. Da habe ich doch glatt die Weltwunder vergessen. Diese haben ebenfalls eigene Standortanforderungen und benötigen ein eigenes Feld. Pyramiden zum Beispiel kann ich nur in der Wüste und den Big Ben neben einem Fluss bauen. Sollten uns mal die Geländefelder ausgehen, dann können wir zusätzliche mit Gold freischalten. Der erweiterte Städtebau fühlt sich wie ein Puzzle an und wir müssen ganz genau überlegen, wohin wir etwas bauen, um das Optimum zu erreichen.

Forschung, Politik und die KI

Ein wesentlicher Zweig in Civilization war schon immer die Forschung, damit sich unser Volk weiterentwickeln kann. Der Technologiebaum profitiert vom neuen Heureka-Moment, welches sehr erfrischend ist. Der Heureka-Moment ist eine Art Booster, dass die Forschung um insgesamt 50% beschleunigt. Um diesen Vorteil nutzen zu können, müssen wir nur einige wenige Ziele erreichen. Möchte ich zum Beispiel die Technologie „Stahl“ schneller erforschen, dann muss ich lediglich eine Kohlemine bauen. Bin ich eher kriegerischer Natur und nehme ein Barbarendorf nach dem anderen ein, erhalte ich hauptsächlich militärische Forschungsboni.

Zusätzlich zur Forschung, gibt es noch einen weiteren Zweig. In diesem Kulturbaum verteile ich meine bisher erhaltenen Kulturpunkte und schalte verschiedene Sozialpolitiken frei, beispielsweise „Kulturgüter“. Auch hier kann ich mehrere Ziele erfüllen und so einen Boost bekommen. Meist muss ich mir aber in einer Partie keine Gedanken über die Boost-Ziele machen, da ich diese nebenbei erreiche.

Civilization 6
Quelle: Nintendo

Eine weitere gute Neuerung zur Erfüllung der Bedürfnisse unseres Volkes, ist das Regierungssystem. Hier können wir die unterschiedlichsten Regierungsformen wie Demokratie, Republik, oder Faschismus auswählen. Haben wir uns für eine Richtung entschieden, dann können wir sogenannte Politikkarten in die jeweiligen Slots positionieren. Diese Karten bringen uns verschiedene Vorteile in vier Kategorien – Militär, Wirtschaft, Diplomatie und Joker. Das praktische an diesem System ist die Dynamik, welches es uns ermöglicht, unsere Regierung an den Status quo anzupassen. Befinden wir uns zum Beispiel mit einem anderen Land im Krieg, dann setzen wir eine passende Militärkarte ein (zum Beispiel höhere Produktion von Militäreinheiten).

Eine Schwäche von Civilization 6 ist die teilweise nicht nachvollziehbare KI. An manchen Stellen der Partie agieren unsere künstlichen Mitstreiter recht clever und manchmal greift man sich einfach nur auf den Kopf. Ein Beispiel gefällig? Wir pflegen zu einem anderen Staat friedliche Beziehungen, der Handel floriert und beide Seiten sind glücklich. Aus unerklärlichen Gründen erklärt uns der Anführer plötzlich den Krieg. Warum weiß keiner. Womöglich haben wir etwas getan, dass der KI gehörig gegen den Strich ging. Eine politische Diskussion des Problems wäre besser gewesen und hätte uns wahrscheinlich den Krieg erspart.

Die technische Seite der Switch-Version

Der Entwickler Firaxis Games hat eine recht ordentliche Portierung für die Nintendo Switch auf den Markt gebracht. Das Interface wurde sowohl im Dock-Modus, als auch im Handheld-Modus gut angepasst. Die Schriftgröße ist angenehm zu lesen, nur die Statusnachrichten beim Rundenwechsel sind leider etwas zu groß geraten, sodass man nicht mehr viel von der Karte sieht. Neigt sich die Partie dem Ende zu, dann werden die Berechnungszeiten spürbar länger. Das ist wenig verwunderlich, da Civilization 6 ein sehr CPU lastiges Spiel ist.

Civilization 6 für Switch - So könnt ihr im Multiplayer spielen
Bild: 2K

 

Die Switch-Version unterstützt neben den Joy-Cons auch den Pro-Controller. Eine Touch-Steuerung ist ebenfalls möglich. Die Controller-Steuerung ist vom Entwickler gut durchdacht und von uns in kürzester Zeit erlernt. Die Erweiterung „Rise and Fall“ ist nicht vollständig erhalten und der ebenfalls unvollständige Multiplayer hinterlässt einen komischen Beigeschmack. Es ist nicht möglich das mehrere Spieler an einer Konsole spielen, oder das wir eine Online-Partie starten. Nur ein lokales Netzwerkspiel, mit mehreren Konsolen in einem Raum, ist möglich. Nichtsdestotrotz ist Civilization 6, trotz einiger Schwächen, eine tolle Portierung für die Nintendo Switch.

Civilization 6
Civilization 6 Switch-Version im Test
Fazit
Firaxis Games hat sicherlich vielen Strategie-Fans mit der Protierung von Civilization 6 auf die Nintendo Switch eine Freude gemacht. Wir dürfen aus insgesamt 24 Völker auswählen und ein Reich nach unseren Vorstellungen erschaffen. Jedes der Völker hat gewisse Boni und wir müssen entscheiden, mit welchen Vorzügen wir eine neue Partie starten wollen. Das neue integrierte Distriktsystem ist eine Erweiterung des bisherigen Städtebaus, welches es uns ermöglicht auf den umliegenden Hexfeldern, unterschiedliche Stadtviertel zu bauen. Ein wesentlicher Zweig in Civilization war schon immer die Forschung, damit sich unser Volk weiterentwickeln kann. Der Technologiebaum profitiert vom neuen Heureka-Moment, welches die Forschung um 50% beschleunigt. Zusätzlich zur Forschung gibt es noch den Kulturbaum. Hier verteile ich meine bisher erhaltenen Kulturpunkte und schalte verschiedene Sozialpolitiken frei, beispielsweise "Kulturgüter". Eine weitere gute Neuerung zur Erfüllung der Bedürfnisse unseres Volkes, ist das Regierungssystem. Hier können wir die unterschiedlichsten Regierungsformen wie Demokratie, Republik, oder Faschismus auswählen und Politikkarten verteilen. Das praktische an diesem System ist die Dynamik, welches es uns ermöglicht, unsere Regierung an den Status quo anzupassen. Eine Schwäche von Civilization 6 ist die teilweise nicht nachvollziehbare KI. An manchen Stellen der Partie agieren unsere künstlichen Mitstreiter recht clever und manchmal greift man sich einfach nur auf den Kopf. Das Interface wurde gut angepasst, die Schriftgröße ist angenehm zu lesen nur die Statusnachrichten beim Rundenwechsel sind leider etwas zu groß geraten. Neigt sich die Partie dem Ende zu, dann werden die Berechnungszeiten spürbar länger. Das ist wenig verwunderlich, da Civilization 6 ein sehr CPU lastiges Spiel ist. Es ist nicht möglich das mehrere Spieler an einer Konsole spielen, oder das wir eine Online-Partie starten. Nur ein lokales Netzwerkspiel, mit mehreren Konsolen in einem Raum, ist möglich. Nichtsdestotrotz ist Civilization 6, trotz einiger Schwächen, eine tolle Portierung für die Nintendo Switch und darf nicht von Strategie-Fans verpasst werden.
Technik
74
Umfang
81
Gameplay
93
Spezifisch
94
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Besser
24 Völker mit unterschiedlichen Boni
Distriktsystem gelungene Erweiterung des Städtebaus
Heureka-Moment in der Forschung
Sozialpolitiken im Kulturbaum
flexibles Regierungssystem
Schlechter
teilweise nicht nachvollziehbare KI
Statusnachrichten beim Rundenwechsel leider etwas zu groß
Berechnungszeiten gegen Ende einer Partie spürbar länger
nur ein lokales Netzwerkspiel (mehrere Konsolen in einem Raum)
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Wertung

Landwirtschafts Simulator 2019 – Felder kaufen ganz einfach erklärt

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Im Landwirtschafts Simulator 2019 ist vieles anders als bei den Vorgängern. Wie der Geld-Cheat funktioniert, haben wir euch bereits hier erklärt. Nun soll es aber darum gehen, wie man im Landwirtschafts Simulator 2019 Felder kaufen kann. Wir zeigen euch den Tipp für PC, PS4 und die Xbox. 

Im Gegensatz zum 2017er Teil kauft man keine einzelnen Felder mehr, sondern gleich ganze Landflächen, auf denen sich die Felder befinden. Der Vorteil: Man kann die Größe der Felder verändern oder in einem leeren Feld welche ganz neu anlegen.

Landwirtschafts Simulator 2019 Felder kaufen

  1. Öffnet das Menü und geht auf die Karte.
  2. Öffnet die Land-Ansicht mit einem Klick auf X (Tastatur) bzw. einem Klick auf den linken Stick des Controllers.
  3. Mit dem rechten Stick (drücken) bzw. mit der Maus wählt ihr eine Parzelle aus, die ihr kaufen wollt.
  4. Am unteren Bildschirmrand seht ihr den Kaufpreis.
  5. Mit der Leertaste (Tastatur), der Viereck- (PS4) bzw. der X-Taste (Xbox) könnt ihr die Fläche nun kaufen.

Landwirtschafts Simulator 2019 - Felder kaufen

Wichtige Tipps

  1. Das Feld sollte so ausgewählt werden, dass es länger als breit ist. So geht die Arbeit wesentlich schneller von der Hand – vor allem bei sperrigen Mähdreschern.
  2. Wenn ihr mehrere Sachen anpflanzen wollt, aber nicht genug Geld habt um viele Felder zu kaufen, sollten die Felder so ausgewählt werden, dass der Abstand zwischen ihnen möglichst gering ist. So kann man mit den Maschinen leichter arbeiten, ohne sie zu transportieren. Angrenzende Felder können später außerdem zusammengefügt werden.
  3. Ein wichtiger Aspekt ist außerdem der Abstand zum Warenhaus bzw. Silo und die Distanz zum Shop. Da man sich nicht teleportieren kann, muss man alles transportieren. Kürzere Wege sparen Zeit.
  4. Beim Landkauf sollte man einiges beachten: Wie viel Waldflächen und Hindernisse (beispielsweise Steine), die später geebnet werden müssen, um das Land zu kultivieren, befinden sich auf dem Land? Beim ersten Land sollte man darauf achten, dass man genug Platz hat, um Silo und Schuppen zu errichten.
  5. Beachtet immer, dass ihr mehrere kleine Felder kaufen, und diese zu einem großen zusammenlegen könnt.

Schau mal zu Twitch: Wir streamen

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Starlink: Battle for Atlas im Test

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85
Wertung

Toys-to-life ist tot. Lang lebe Toys-to-life! Mit Starlink: Battle for Atlas bringt Ubisoft ein neues Spiel, das euch nicht nur digital, sondern auch physisch begeistern soll. Mittels Stecksystem können echte Raumschiffe, Waffen und Piloten in das Spiel übertragen werden, die ihr dann steuern könnt. Das Spiel erinnert des Öfteren an das Weltraumgame No Man’s Sky. Ihr könnt Planeten erkunden, müsst Gegner in die Flucht schlagen und die Galaxie vor der drohenden Gefahr befreien. Ob das funktioniert und ob auch Erwachsene Spaß am Spiel haben können, finde ich im Starlink: Battle for Atlas Test heraus.

First things first

Starlink: Battle for Atlas gibt es in mehreren Versionen. Das Starterpaket beinhaltet neben dem eigentlichen Spiel das Zenith Raumschiff, Mason Rana (Pilot), drei Waffen: Schredder, Flammenwerfer und Frostsperrfeuer, eine PS4-Controller-Halterung und das Poster der modularen Toys-Sammlung. PS4-Halterung? Das Spielzeug findet darüber den Weg in die digitale Welt. Ihr klemmt die Halterung in die Mitte des Controllers und platziert das Raumschiff darauf. An das Raumschiff können Waffenaufsätze gesteckt werden und der Pilot nimmt im Cockpit Platz. Die Verarbeitung des Hartplastiks wirkt sehr hochwertig und robust. Das Design ist sehr ansprechend. Die Figuren machen in Spielpausen auch im Regal einen sehr feinen Eindruck. Neben dem Starterpack gibt es weitere Piloten, Waffen und Raumschiffe extra zu kaufen. Zum Abschließen des Spiels ist das kein Muss, wer möchte hat so aber mehr spielerische Freiheiten. Exklusiv für die Nintendo Switch-Version ist Starfox mit seinem Arwing. Jedes zusätzliche Schiff (inkl. einer Waffe) kostet €29,99. Ein Waffenpack mit zwei Geschützen kommt auf €11,99 Euro und neue Piloten kosten €7,99 Euro.

Starlink: Battle for Atlas im Test
Bild: Ubisoft

Auf Wunsch digital

Mehrere Schiffe im Repertoire zu haben, zahlt sich aus. So hat man bei der Zerstörung des Raumjägers ein weiteres Schiff zur Verfügung, um ein Zurücksetzen zum Checkpoint zu verhindern. Wer jedoch auf das haptische Spielzeug verzichten kann, hat die Möglichkeit, neue Spielinhalte auch rein digital zu erwerben. Das kostet deutlich weniger und ist ein nettes Feature, das Ubisoft den Spielern hier bietet.

Starlink: Battle for Atlas im Test
Bild: Ubisoft

Bunter Kampf um Atlas

So, jetzt wollen wir aber über das eigentliche Spiel reden. Grundsätzlich werden wir in den Kampf zwischen der Legion und der Crew der Equinox geworfen, die um das Atlas-System kämpfen. Grax gilt als Anführer der Legion und ihrer roboterhaften Soldaten. Dem gegenüber steht Victor St. Grand, der besonders viel über Rohstoffveredelung zu wissen scheint. Während die Legion die Atlas-Planeten um ihre Rohstoffe berauben will, möchte die Starlink Initiative genau dies verhindern. Das Ganze wird in vertonten Zwischensequenzen ansehnlich vermittelt. Der Kampf um Atlas hat begonnen. Sieben Planeten werden im Laufe des Spiels bereist. Mit 15 bis 17 Stunden Spielzeit kann man in etwa rechnen. 15 bis 17 Stunden, in denen man Planeten bereist, die vielfältige Fauna scannt, um die eigene Enzyklopädie zu vervollständigen und Außenposten aufsucht (und im weiteren Spielverlauf selbst errichtet), um neue Aufträge anzunehmen. Das können Observatorien, Raffinerien, Werkstätten und Waffenfabriken sein, wobei jeder andere Vorteile mit sich bringt. Diese können weiters mit Hilfe sammelbarer Gegenstände aufgewertet werden.

Starlink: Battle for Atlas im Test
Bild: Ubisoft

Zäh in der Mitte, groß am Ende

Um einen Planeten zu befreien, müssen die „Primes“, riesige spinnenhafte Roboter, zerstört werden. Damit dies besser gelingt, sollte man die schwer bewachten Extraktoren zuvor ebenfalls dem Erdboden gleich gemacht haben. Das Ergebnis ist ein sehr flottes und abwechslungsreiches Gameplay. Die Steuerung des Schiffes macht viel Spaß. Einziges Manko: Mit der Zeit stellt sich eine gewisse Routine ein. Der Weg zum Erfolg sieht auf jedem Planeten, die unter sich sehr abwechslungsreich gestaltet sind, ähnlich aus, die grundlegende Vorgehensweise ändert sich kaum. Das Spiel inklusive Inszenierung und Schwierigkeit will offensichtlich eher das jüngere Publikum ansprechen. Mehr Herausforderung gibt es erst auf hohen Schwierigkeitsstufen. Besonders gut gefallen hat uns der Coop-Multiplayer. Dieser lockert den etwas starren Spielfluss auf und macht viel Spaß.

Starlink: Battle for Atlas im Test
Bild: Ubisoft

Starlink: Battle for Atlas im Test
Starlink: Battle for Atlas im Test
Fazit
Starlink: Battle for Atlas macht sehr viel richtig. Das Spielzeug wirkt hochwertig verarbeitet, der Transfer in die digitale Welt gelingt nahtlos und ohne Wartezeit. Es gibt zwar die Möglichkeit, ohne haptisches Spielzeug die eigene Flotte zu erweitern, aber eigentlich will man das gar nicht. Es macht andersrum viel zu viel Spaß. Die Spielwelt ist bunt, lebendig, abwechslungsreich. Die Biome der einzelnen Planeten wirken liebevoll gestaltet. Beachten sollte man, dass sich das Game eher an jüngere Spieler und Spielerinnen richtet. Das merkt man an der Inszenierung und der Schwierigkeit. Der mittlere Teil des Spiels hat sich als etwas zäh herausgestellt. Zu oft muss man dieselben Abläufe erledigen. Das wird durch den Coop-Modus aufgelockert. Das Ende macht dies außerdem auch wieder wett.
Technik
85
Umfang
85
Gameplay
85
Spezifisch
85
Leserwertung0 Bewertungen
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Besser
Hochwertiges hübsches Spielzeug
physische als auch digitale Flotte möglich
bunte Spielwelten
abwechslungsreiche Planeten
Couch-Coop
viele Missionen
flottes Gameplay
Schlechter
Repetitiv in der Mitte
Teuer wenn man alle Packs erwerben möchte
Seichte Story
Zu leicht auf "normalem" Schwierigkeitsgrad
85
Wertung

Fallout 76 im Test

Leserwertung6 Bewertungen
62
70
Wertung

Fallout 76 ist seit seinem Release von vielen ordentlich in die Mangel genommen worden. Dabei hat das neue entwickelte Bethesda Game weitaus mehr zu bieten als man anfänglich vermutet. Wodurch das neue Fallout besticht und warum sowohl Einsteiger als auch eingesessene Fallout-Fans an den stark in Kritik geraten Fallout 76 ihren Spaß haben werden, verrate ich euch in meinem Test.

Fallout 76 mag im ersten Moment stark an Fallout 4 erinnern, dies mag leider auch daher kommen, dass es grafisch wie ein leicht optimierter Teil des Vorgängers aussieht. Auf den zweiten Blick stellt man fest, dass sich das Ödland Virginias nur die optische Hülle mit seinem Vorgängern teilt. Die Unterschiede beginnen bei dem neu eingeführten Multiplayer Gameplay und enden bei der Art und Weise wie die Story von Fallout 76 erzählt wird. Welches leider nicht an die früheren RPG-Teile heran kommt.

Gemeinsam Einsam

Fallout 76 bricht mit vielen Traditionen, trotzdem hat es gerade durch das Gefühl, welches einem die Umgebung vermittelt, nach wie vor sein Flair behalten. Eine Story mit vielfältigen Entscheidungsmöglichkeiten gibt es im neuen Teil leider nicht mehr, dennoch kann das Spiel auf anderen Ebenen punkten. Vor allem das Late Game hat diesbezüglich großes Potenzial. Angefangen beim Bekämpfen von Monstern, wie dem Wendigo oder der Schattenbestie, die einem im Early-Game ohne mit der Wimper zu zucken umnieten. Bis hin zum Sammeln von Nuklearcodes, die euch zu einem späteren Zeitpunkt im Spiel ermöglichen, selbständig eine Atombombe abzufeuern. So richtig unterhaltsam wird Fallout aber erst beim Spielen im Team.

Fallout 76 im Test - Wendigo

Die Möglichkeit auch weiterhin das Ödland allein zu erkunden geht dadurch trotzdem nicht unter. Es mag zwar öfters mit dem Tod enden als einem lieb ist, da das Spiel eindeutig in gewissen Bereichen auf Teamplay ausgerichtet ist, jedoch ist es mit der richtigen Vorgehensweise genauso unterhaltsam und man vergisst immer mal wieder, dass es an den früheren Rollenspielelementen mangelt. Allein in der Umgebung herumzustreifen ist vor allem zum ausgiebigen Ausforschen dieser und der Sidequest gut geeignet. Außerdem muss man beim alleinigen Erkunden keinesfalls ständig mit der Angst leben, von Spielern mit einem höheren Level gejagt und erschossen zu werden. Einen kompletten Verlust des Charakters und der Ausrüstung habt ihr zu keinem Zeitpunkt zu befürchten.

PVP in Fallout 76 ist nämlich anders, als man es aus anderen vergleichbaren Spielen kennt. Um ein PVP Battle zu „starten“ müssen beide Spieler einmal aufeinander geschossen haben, um vollen Schaden zu erhalten. Im Zuge des eingeführten PVP-Modus kann man einander nicht nur einvernehmlich jederzeit im Ödland bekriegen, sondern auch regelmäßig in der Welt platzierte Basen einnehmen und ausbauen um benötigte Ressourcen zu sammeln.

Fallout 76 im Test - PowerArmors

Gameplay und Setting

Kritik kam vor allem in Bezug auf die fehlende Story und Entscheidungsmöglichkeiten in den Dialogen. Manche sind dazu verärgert, dass keine NPCs in der Welt vorhanden sind, um die Geschichte von Virginia zu erzählen, andere sind von der neuen Art des Storytellings mittels Holobänder genervt. Dazu lässt sich sagen, dass die ständige Abwesenheit lebender menschlicher NPCs zum einem das Flair einer postapokalyptischen Welt untermalt, anderseits fühlt es sich auch schnell einsam und etwas unbefriedigend an, ausschließlich mit Robotern reden zu können. Die ein oder andere von Menschen bevölkerte Stadt würde dem Spiel sicherlich nicht schaden. Trotz alledem kann man nicht leugnen, dass es einen Heidenspaß macht selbständig die Hintergrundgeschichte von Virginia zu erkunden.

Fallout 76 im Test - Nuked

Die meisten Informationen, die man bekommt, stammen zwar von Toten, Bethesda schafft es trotz alledem, einen immer mal wieder durch spannende Quests in den Bann zu ziehen. Fans der früheren Fallout Spiele, die vor allem die ausführlichen Hintergrundgeschichten zu schätzen gewusst haben, kommen diesbezüglich auch in Fallout 76 nicht zu kurz.  Auf Dauer mag das zwar etwas anstrengend werden ständig Holobänder oder Robotern zuzuhören, dafür gibt es aber auch eine Vielzahl von Möglichkeiten sich zwischendurch anderwärtig zu beschäftigen.

Diesem Bedürfnis, das Ödland auf eigene Faust zu erkunden, wird durch die viermal größere Map als Fallout 4 auch genüge getan. Neu sind auch die sich stark voneinander unterschiedlichen Gebiete, die zum Teil mit einer ganz neuen Flora und Fauna ausgestattet sind. Was in weiterer Folge dazu führt, sich regelmäßig dabei zu erwischen, wie man stundenlang mit der Erkundung der Umgebung beschäftigt ist, ohne dabei einer bestimmten Mission zu folgen. Die Gestaltung der einzelnen Schauplätze ist ebenfalls sehr gelungen, auch wenn ich mich im Zuge meiner Erkundungstour nach einer größeren (bevölkerten) Stadt gesehnt hätte. Trotz der riesigen Welt findet man im Ödland aber genug ehemals bewohnte Plätze, darunter auch Vergnügungsparks mit Daily Quests und riesige verlassene Golfplätze.

Leveln in Ödland

Ein weiterer durchaus gelungener Punkt in Fallout 76 ist das Skill-System. Mit den bereits aus dem Vorgänger bekannten Special-Werten werden vor allem Fans der Reihe schnell warm, aber auch Einsteiger werden die Vorteile des neuen Systems zu schätzen wissen. Steigt man im Level auf, kann man zwischen einen der Special-Werte wählen und in weiterfolge eine Karte für den gewählten Wert aussuchen. Diese Karten kann man wiederum beliebig oft in der Kategorie des Special-Werts mit anderen Karten in seinem Besitz austauschen und somit die neuartige Dynamik des Spiels jederzeit zu seinen Gunsten nutzen.

Fallout im Test - S.P.E.C.I.A.L

Da anders als in Fallout 4 mit Level 50 keine Skillpunkte mehr vergeben werden, schadet es nicht im Vorhinein zu überlegen, welche Attribute man besonders fördern will. Beim Spielen im Team lassen sich verschieden Attribute gut untereinander aufteilen, um so viele verschiedene Skills wie möglich abzudecken. Vor allem der Skill Charisma ist für Mulitplayer-Sessions von essenzieller Bedeutung.

Home Sweet Home

Bereits in Fallout 4 war es möglich, seine eigene Basis zu errichten. Das Bausystem ist bis auf seine anfangs etwas gewöhnungsbedürftige Steuerung ein netter Zeitvertreib, um seine eigene kleine Festung zu errichten. Das schöne dabei ist, dass dies in Fallout 76 nun beinahe in der ganzen Welt möglich ist. Es ist allerdings Vorsicht geboten. Errichtet man sein Camp genau auf derselben Stelle, auf der man noch wenige Sekunden zuvor gegen eine Horde von Maulwurfsratten gekämpft hat, dann sollte man für die nächste Heimkehr sicherheitshalber ein paar Verteidigungsanlagen mehr aufstellen. Nicht nur tierische Gegner gilt es abzuwehren, auch Spieler können euer Haus angreifen. Somit solltet ihr eure Base zumindest zusperren, falls ihr keine Besucher wünscht. Mankos bezüglich des Bau-Systems gibt es nach wie vor in Bezug auf das Budget. Zumindest am Anfang des Spiels ist man durch die geringe Kapazität des Budgets beim Bauen stark eingeschränkt. Durch die entsprechende Skillung lässt sich dieses Problem aber im Laufe des Spiels minimieren.

Fallout 76 im Test - Camp

Nicht nur euer Haus könnt ihr selbst errichten. Auch Waffen, Rüstungsteile und Powerrüstungen sind eurem handwerklichen Talent unterstellt. Mittels Bauplänen, die es entweder käuflich zu erwerben gibt, oder auch im Ödland gefunden werden können, kann man sich im Laufe des Spiels immer mehr vor den Gefahren des Ödlands schützen. Durch die benötigten Baupläne und Ressourcen, treibt das Spiel euch dazu, euch laufend ins Ödland zu begeben und bietet somit auch längerfristig einen motivierenden Zeitvertreib.

Fallout 76 im Test
Fallout 76 im Test
Fazit
Entgegen meiner anfänglich sehr skeptischen Meinung (als eingefleischter Fallout-Fan), muss ich zugeben, dass Fallout 76 auf alle Fälle Potenzial hat - auch wenn leider nur mehr wenig Gemeinsamkeiten mit seinem Vorgängern vorhanden sind. Versucht man Fallout 76 nicht als Nachfolger der Reihe anzusehen, lässt sich feststellen, dass es Spaß macht mit seinen Freunden durchs Ödland zu ziehen. Für RPG-Fallout Fans mag Fallout 76 sicher kein ebenbürtiger Ersatz sein. Für Fallout-Fans, die das Erkunden und die Stimmung zu schätzen wussten, kann auch der neuste Teil in den ein oder anderen Punkten überzeugen. Bis auf ein paar Bugs und Abstürze, mit denen bei Online Spielen immer mal wieder zu rechnen ist, lässt sich Fallout 76 auch einwandfrei spielen. Trotzdem würde ich es sehr begrüßen, wenn im weiteren Verlauf menschliche NPCs ihre Wege nach Virginia finden würden, um für mehr RPG-Feeling zu sorgen.
Technik
55
Umfang
80
Gameplay
70
Spezifisch
75
Leserwertung6 Bewertungen
62
Besser
Riesige Map und schön gestaltete Umgebungen
Vielzahl an neuen Gegnern
Dynamisches Skillsystem
Vielfältiges Waffenarsenal und Ausbaumöglichkeiten
Spannende Nebenquests und Events
Liebe zum Detail
Camp bauen auf der ganzen Map
Multiplayer Gameplay
Schlechter
Keine menschlichen NPCs
Gelegentliches Abfallen der Framerate
Vereinzelte Abstürze des Spiels oder Servers
Verbuggte Quests und Gegner
Erzählweise der Hauptstory erinnert an eine Schnitzeljagd
Wenige Spieler auf den einzelnen Maps
Erinnert optisch stark an Fallout 4
70
Wertung

Das kann der neue Profi-Controller Revolution Unlimited Pro

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Bigben Interactive und Nacon zeigen was der neue Revolution Unlimited Pro Controller für die PS4 drauf hat! Schnellerer Zugriff auf Headset-Optionen, bessere Ergonomik und mehr hat das Pad zu bieten.

 

Man zockt nur so gut, wie das Werkzeug es ermöglicht! Damit man beim Gaming also keine faulen Ausreden hat, gibt es bald den neuen Profi-Controller Revolution Unlimited Pro für die PS4.

Das kann der neue Profi-Controlller Revolution Unlimited Pro
Quelle: Sony

 

Offiziell von Sony lizensiert, bringt das gute Stück die gewohnte Wireless-Option mit sich. Obendrauf verfügt der Controller über einen Headset-Anschluss für Audio und Kommunikation in beiden Modi. Neu sind Knöpfe an der Unterseite, die schnellen Zugriff auf Headset-Optionen, Spielprofile und Verbindungseinstellungen bieten.

„Mit großer Freude teilen wir die Erfahrung unserer Community und die Arbeit des Teams von Naccon durch die Veröffentlichung dieses lizenzierten PS4-Controllers mit Wireless-Modus und Audio-Fähigkeit. Wir haben unter anderem Verbesserungen an Ergonomie und Individualisierungsoptionen vorgenommen, um die Wünsche unserer Community zu erfüllen“, so Alain Falc, Gründer und CEO von Bigben Interactive.

Das kann der neue Profi-Controlller Revolution Unlimited Pro
Quelle: Sony

Der Revolution Unlimited Pro Controller wird im ersten Quartal 2019 für die PS4 erhältlich sein.

Pokémon: Let’s Go, Pikachu! im Test

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Leserwertung2 Bewertungen
95
84
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Es gibt Spiele, an die erinnert man sich ein Leben lang. Pokémon ist eines davon und es ist nicht übertrieben zu sagen, dass dieser Titel meine Kindheit geprägt hat. Das Ganze liegt nun mittlerweile schon mehr als ein Jahrzehnt zurück und die 8. Generation lässt leider noch bis 2019 auf sich warten. Um die Wartezeit der Fans zu verkürzen, hat Nintendo am 16. November 2018 „Pokémon: Let’s Go, Pikachu!“ und „Pokémon: Let’s Go, Evoli!“ – die Unterschiede sind schnell erklärt – für die Nintendo Switch veröffentlicht. Diese beiden Teile sind eine grafisch überarbeitete Neuauflage von Pokémon Gelb. Wie sich das Remake schlägt und ob sich ein Kauf lohnt, erfährt ihr in unserem Test.

Gleiches Abenteuer, neues Fangsystem

Inhaltlich sind beide Editionen gleich mit der gelben Edition. Erneut beginnt unser Abenteuer in Alabastia, einem kleinen Dorf in Südwesten der Kanto-Region. Als wir das richtige Alter erreichen, begeben wir uns auf die lange Reise um der größte Pokémon-Meister der Welt zu werden. Doch bevor wir loslegen können, müssen wir Professor Eich aufsuchen, um unser erstes Pokémon zu erhalten. Da wir Pokémon Gelb gespielt haben, wissen wir, dass Professor Eich nicht in seinem Labor ist. Deshalb gehen wir direkt Richtung Norden, um im hohen Gras von ihm aufgehalten zu werden. Die erste Überraschung – der Professor steht selbst im hohen Gras und redet mit drei Taubsis. Als er sich umdreht und mit uns zu reden beginnt, taucht plötzlich ein wildes Pikachu auf, welches direkt vor uns stehen bleibt. Pikachu schaut uns direkt in die Augen und da war es schon geschehen. Beidseitig war Sympathie vorhanden.

Pokémon
Quelle: Nintendo

Die perfekte Gelegenheit für uns, um das neue Fangsystem zu erlernen. Jeder der Pokémon Go spielt oder gespielt hat, weiß auch wie das System funktioniert. Um das gesichtete Pokémon einfangen zu können, muss der Ring, welcher um das Pokémon schwebt, die Größe des Pokéballs erreichen (die Hälfte der ursprünglichen Ringgröße). Außerdem sollten wir den Ball möglichst mittig platzieren, was durch die teils sehr unpräzisen Würfe mit den Joy-Cons etwas nervig sein kann. Der Handheld-Modus ist für mich der einzige Weg der Bewegungssteuerung etwas zu entgehen. Das Pikachu ist unser und nun steht einem spannenden Abenteuer nichts mehr im Wege.

Gewohnheit ade!

Durch das neue Fangsystem musste ich meine alte Gewohnheit, Pokémon nur einmal fangen, schnell über Board werfen. In den beiden Teilen des Remakes ist des Weiteren das Levelsystem verändert worden. Neben den üblichen Kämpfen gegen andere Trainer, Coaches und Arenaleitern, erhält unser Team zusätzliche Erfahrungspunkte durch das Fangen von wilden Pokémon. Klingt komisch, ist aber eine nette und erfrischende Abwechslung zum traditionellen Kämpfen.

Pokémon
Quelle: Nintendo

Je schneller und erfolgreicher wir das Pokémon fangen, desto mehr Punkte gibt es. Ich war anfangs sehr skeptisch, ob sich dieses System gut in das Spiel integrieren lassen würde. Meine anfängliche Skepsis war unbegründet und löste sich nach den ersten Spielstunden in Luft auf. Die Entwickler haben gekonnt die Spielwelt und ihre Charaktere an das neue Prinzip angepasst. So begegnet man Trainer, welche mit uns tauschen wollen, oder uns bei beispielsweise 30 gefangenen Wesen mit einem Pokémon belohnen. Dies ist für mich ein zusätzlicher Anreiz so viele Pokémon wie nur möglich zu besitzen. Sollten sich zu viele Pokémon in unserer Fangbox befinden, die wir ständig bei uns tragen, dann können wir doppelte Exemplare an Professor Eich schicken. Als Belohnung bekommen wir Früchte sowie diverse Bonbons für die Jagd und den Kampf spendiert.

So schön und lebendig war die Kanto-Region noch nie

Habe ich schon erwähnt das das Remake richtig gut aussieht? OK, dann mache ich das jetzt. Wer wie ich die Vorgänger auf dem Handheld gespielt hat, wird von der überarbeiteten Grafik positiv überrascht sein. Wer hätte gedacht das Pokémon so gut aussehen kann? Die Texturen sind knackig scharf und die Welt wurde liebevoll überarbeitet. Die Framerate ist sowohl im Handheld-Modus bei 720p als auch im Dock-Modus bei 1080p stets stabil. Das einzige was mich etwas gestört hat ist, dass alle Charaktere noch immer nur in der Gegend herumstehen. Kleine niedliche Animationen mit witzigen Kommentaren wären die Kirsche auf dem Sahnehäubchen gewesen und hätten die Welt lebendiger wirken lassen. Der Soundtrack weckt in mir nostalgische Gefühle, wurde instrumental neu aufgenommen und passt sich perfekt ins Spiel ein.

Eine weitere schöne Neuerung ist, dass die wilden Pokémon nicht mehr plötzlich im hohen Gras auftauchen, sondern frei und zu jederzeit sichtbar, in der Welt umherlaufen. Somit gehören die Zufallskämpfe der Vergangenheit an. Wenn wir ganz ehrlich sind, dann haben diese Zufallskämpfe eigentlich nur genervt. Einige dieser Wesen werden von einer rötlichen Aura umgeben und bescheren uns zusätzliche Erfahrungspunkte, sobald sie einfangen werden.

Pokémon
Quelle: Nintendo

Es ist außerdem toll, dass VMs wie beim früheren Ableger, keine Attacken-Slots mehr blockieren. Unser Pikachu erlernt von verschiedensten Bewohnern der Kanto-Region die unterschiedlichsten Geheimtechniken. Spaltschnitt (früher Zerschneider), Himmelsritt (früher Fliegen), oder Wellenspurt (früher Surfer) können nach und nach erlernt werden. Um beispielsweise die Geheimtechnik „Himmelsritt“ erlernen zu können, müssen wir auf der Straße einen Wissenschaftler ansprechen und uns seine Erfindung erklären lassen. Hätten wir dies nicht getan, dann müssten wir im späteren Spielverlauf zurückkommen und diese erst dann erlernen. Das ist mitunter ein Grund, warum ich jeden anspreche, um ja nichts zu verpassen.

Welche Steuerung darf es sein?

Es gibt einige Möglichkeiten um „Pokémon: Let’s Go, Pikachu!“ und „Pokémon: Let’s Go, Evoli!“ zu spielen. Die für mich beste Option ist der Handheld-Modus. Zwar ist die Bewegungssteuerung auch hier aktiviert, aber das Anvisieren der Pokémon geht viel präziser von der Hand, als bei den Joy-Cons. Möchten wir ein Taschenmonster fangen, dann müssen wir die Switch in Richtung des Pokémons bewegen und den Pokéball werfen.

Zum ersten Mal haben die Entwickler von Game Freak einen Koop-Modus integriert. Wir können gemeinsam mit einem Freund an einem Bildschirm (sowohl im Dock- als auch im Tabletop-Modus) ein Abenteuer erleben. Jeder bekommt einen der vorhandenen Joy-Cons in die Hand und schon kann es losgehen. Schade ist nur, dass sich der zweite Spieler außerhalb des Bildschirms bewegen kann. Könnte so etwas nicht zu chaotischen Situationen führen? Dafür werden die Kämpfe leichter und die Chancen ein Pokémon zu fangen deutlich erhöht.

Pokémon
Quelle: Nintendo

Wer sich einen Pokéball Plus leisten möchte, der kann das Remake auch wie ein richtiger Pokémon-Trainer spielen. Der Kostenpunkt für diese Steuerungsoption liegt bei ca. 50€ und beinhaltet ein exklusives Mew. Das Pokémon könnt ihr in den Optionen unter „Kommunikation“ aus dem Pokéball in euer Team transferieren. Ein weiteres Feature ist, fängt ihr mit dem Pokéball ein Pokémon, dann ertönt das jeweilige spezifische Geräusch des Taschenmonsters. Des Weiteren erfüllt der Controller die selben Funktionen wie das Armband „Pokémon Go Plus“. Spielt ihr Pokémon: Let’s Go und Pokémon Go und sammelt ihr zudem gerne Pokémon Merchandise, dann bietet euch der Pokéball Plus das beste Preis/Leistungsverhältnis.

Pokémon Go und der Poké-Park- eine gute Kombination?

Pokémon Go ist eine toller Zeitvertreib für unterwegs, doch nach einiger Zeit blieb bei mir die Motivation aus. Wem es genauso geht und sich „Pokémon: Let’s Go, Pikachu / Evoli!“ gekauft hat, beziehungsweise es sich noch kauft, der wird womöglich erneut anfangen Pokémon Go zu spielen. Alle Taschenmonster der 1.Generation, welche ihr unterwegs fangt, könnt ihr auf die Nintendo Switch übertragen.

Pokémon
Quelle: Nintendo

Habt ihr insgesamt 25 gleiche Pokémon, dann könnt ihr im Poké-Park ein Minispiel starten. Das Ziel des Minispiels ist es, alle 25 Pokémon innerhalb von drei Minuten ins Ziel zu bringen. Habt ihr die Aufgabe erfolgreich absolviert, dann bekommt ihr Bonbons als Belohnung. Eine nette Abwechslung zum Alltag eines Pokémon-Trainers, aber extra dafür so viele zu fangen, macht für mich keinen Sinn. Es gibt einfachere Wege und Mittel um an die beliebten Bonbons zu kommen. Im Großen und Ganzen ist die Verknüpfung von Pokémon Go mit dem Poké-Park eine tolle Idee, vor allem wenn man seine Sammlung schneller komplettieren möchte.

Pokemon Let's Go Geld bekommen
Pokémon: Let’s Go, Pikachu! im Test
Fazit
Pokémon: Let’s Go, Pikachu! ist inhaltlich gleich mit der gelben Edition und erneut beginnt unser Abenteuer in Alabastia, einem kleinen Dorf in Südwesten der Kanto-Region. Unser Ziel - der größte Pokémon-Meister der Welt zu werden. Jeder der Pokémon Go spielt oder gespielt hat, weiß auch wie das neue Fangsystem funktioniert. Um das gesichtete Pokémon einfangen zu können, muss der Ring, welcher um das Pokémon schwebt, die Größe des Pokéballs erreichen. Schade das die Bewegungssteuerung der Joy-Cons unpräzise ist. Die für mich beste Option ist der Handheld-Modus. Zwar ist die Bewegungssteuerung auch hier aktiviert, aber das Anvisieren der Pokémon geht viel präziser von der Hand, als bei den Joy-Cons. Möchten wir ein Taschenmonster fangen, dann müssen wir die Switch in Richtung des Pokémons bewegen und den Pokéball werfen. Durch das neue Fangsystem musste ich meine alte Gewohnheit, Pokémon nur einmal fangen, schnell über Board werfen. Neben den üblichen Kämpfen gegen andere Trainer, Coaches und Arenaleitern, erhält unser Team zusätzliche Erfahrungspunkte durch das Fangen von wilden Pokémon. Diese Neuerung ist eine nette und erfrischende Abwechslung zum traditionellen Kämpfen. Die Grafik des Remakes ist den Entwicklern gelungen und zum ersten Mal können wir mit einem Freund den Koop-Modus genießen. Zwar werden die Kämpfe und das Fangen der Pokémon erheblich erleichtert, aber das stört nicht sonderlich. Der Soundtrack weckt in mir nostalgische Gefühle, wurde instrumental neu aufgenommen und passt sich toll ins Spiel ein. Eine weitere schöne Neuerung ist, dass die wilden Pokémon nicht mehr plötzlich im hohen Gras auftauchen, sondern frei und zu jederzeit sichtbar, in der Welt umherlaufen. Somit gehören die Zufallskämpfe der Vergangenheit an. Alle Taschenmonster der 1.Generation, welche ihr unterwegs in Pokémon Go fangt, könnt ihr auf die Nintendo Switch übertragen. Im Großen und Ganzen ist die Verknüpfung von Pokémon Go mit dem Poké-Park eine tolle Idee, vor allem wenn man seine Sammlung schneller komplettieren möchte. Game Freak hat mit Pokémon Let's Go, trotz einiger Schwächen, ein gutes Spiel entwickelt, welches definitiv einen Blick wert ist.
Technik
88
Umfang
84
Gameplay
74
Spezifisch
90
Leserwertung2 Bewertungen
95
Besser
Fangsystem aus Pokémon Go
freilaufende Pokémon in der Welt
Grafik
Soundtrack
Koop-Modus
Transfer von Pokémon in den Poké-Park
angenehmer Schwierigkeitsgrad
Schlechter
Joy-Cons unpräzise
Charaktere stehen nur in der Gegend herum
Pro-Controller wird nicht unterstützt
Mew exklusiv im Pokéball
gelegentlicher unerklärlicher Einbruch der FPS
84
Wertung
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Die besten PS4 Games für Weihnachten 2018 – 8 Spiele für die ganze Familie

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Weihanchten rückt immer näher. Da tut sich natürlich auch die Frage auf, was das perfekte Geschenk für die Liebsten ist. Wer gaming-begeisterte Kinder zuhause hat, wird sich wahrscheinlich schon auf die Suche nach dem ein oder anderen Game gemacht haben. Damit ihr euch bei dem großen Spieleangebot nicht verliert, haben wir euch die interessantesten PS4 Games für Weihnachten zusammengestellt, bei denen die ganze Familie Spaß haben kann.

Es ist nicht immer einfach in der großen Welt der Videospiele die Rosinen rauszupicken. Besonders an Weihnachten wird mit allerhand Spielen geworben. Aber Achtung: Besonders im Bereich der Familienspiele kann man schnell mal ein faules Ei erwischen. Denn dahinter können sich schnell mal Games verstecken, die mit Spielspaß und Entdeckungsfreude garnichts am Hut haben. Damit euch das nicht passiert, gibt es in unserer Galerie ein paar Spielempfehlungen für die PS4, mit denen ihr garantiert nichts falsch machen könnt!

Werft ruhig auch einen Blick auf unsere aktuellen Reviews für die PS4. Dort könnt ihr noch mehr Games entdecken.

PS4 Games für Weihnachten – Familien spielen zusammen

Overcooked 2

Dieses irrwitzige Spiel macht euch zum Koch! Gemeinsam müsst ihr Gemüse schnibbeln, Pommes frittieren und Burger belegen. Das Multiplayer-Game Overcooked 2 kann mit bis zu vier Spielern gespielt werden und verlangt von euch, dass ihr euch absprecht. Denn die Liste der Bestellungen ist lang und nur wer er schafft, mit anderen zu kooperieren erreicht auch das Ziel. Dank der einfachen Steuerung und der Vielzahl von Leveln ist Overcooked ideal für ein kleines Spielchen zwischendurch, stellt gleichzeitig aber auch Herausforderungen an die Köche. Das Spiel kann für knapp 20€ als Download oder Retail-Version erstanden werden. Wer nicht genug bekommen kann oder ein paar andere Rezepte ausprobieren möchte, kann auch zum Vorgänger Overcooked greifen.

Crash Bandicoot N.Sane Trilogy

Einige von euch werden in jungen Jahren Crash Bandicoot gespielt haben. Die drei Teile der PS1 gibt es nun gemeinsam auf der N.Sane Trilogy als schickes Remaster für die PS4. Das Jump ’n Run rund um den Beuteldachs Crash hat schon vor 20 Jahren Kinderherzen höher schlagen lassen und schafft es auch noch heute Jung und Alt zu begeistern. In der N.Sane Trilogy ist die Grafik komplett überarbeitet, das Spielgefühl ist aber noch wie damals. Aktuell könnt ihr die Crash Bandicoot N.Sane Trilogy als Retail und Downloadversion für rund 40 Euro erwerben.

Wissen ist Macht : Dekaden

Wissen ist Macht Dekaden im Test - Wer überlegt, verliert!Für den Preis von 19,99 € bekommt man ein kurzweiliges, witziges Quiz-Spiel, das vor allem deshalb Spaß macht, weil alle Teilnehmer gleichzeitig in einem Raum sind. Wissen ist Macht sorgt für Spielspaß für zwischendurch. Die Fragen sind in abwechslungsreiche Kategorien unterteilt, so dass für jeden etwas dabei ist. Gemeinsam macht Wissen ist Macht: Dekaden definitiv Spaß und sorgt für ein gemeinsames Erlebnis unterm Weihnachtsbaum. Wenn ihr mehr wissen wollt, könnt ihr einen Blick in unser Review werfen.

Starlink: Battle for Atlas

Das Toys-to-Life.Spiel Starlink: Battle for Atlas bietet nicht nur ein Videospiel auf der Konsole, sondern auch Raumschiffe, Piloten und Waffen zum Anfassen. Indem ihr euer Raumschiff an eurem PS4-Controller anbringt und während des Spiels die Waffen auswechselt, könnt ihr sowohl in der Realität als auch im Spiel mit dabei sein. Starlink ist ein buntes Action-Spiel was zwar die ein oder andere Herausforderung bietet, aber bei der jüngeren Generation nicht für Frust sondern für Spaß sorgt. Neue Planeten entdecken, Missionen erfüllen und einer humorvollen Geschichte folgen. Das Starterpack mit einem Raumschiff, einem Charakter und drei Waffen, sowie dem Spiel an sich bekommt man schon für 50€. Weitere Raumschiffpakete können zu einem Preis von 20€ bis 30€ nachgekauft werden. Mehr Informationen zum Spiel könnt ihr ins unserem Hands-On-Bericht von der Gamescom erfahren.

Guacamelee 2

Guacamelee 2 - Test, Review, Kaufberatung

Taucht ein in die Welt von Mexiko! In Guacamelee 2 schlüpft ihr in die Haut des Wrestlers Juan und schlagt euch mit Stil durch. Der Action-Platformer vereint Jump ’n Run mit lustigen Kämpfen gegen mexikanische Ungeheuer. Dabei wird sehr viel Wert auf Humor und popkulturelle Anspielungen gelegt und sorgt dadurch permanent für Lacher. Das Spiel fördert nicht nur die Geschicklichkeit, sondern macht auch im Mehrspieler-Modus viel Freude. Guacamelee 2 gibt es aktuell nur als Downloadfassung im Playstation-Store für 20€. In unserem Review könnt ihr mehr erfahren.

Dragon Quest XI – Streiter des Schicksals

Die Dragon Quest-Serie sorgt schon seit vielen Jahren für Rollenspielspaß. Mit Streiter des Schicksals ist nun der 11. Teil auf der PS4 erschienen. Die Optik wird euch bekannt vorkommen, denn die Figuren sind von den Machern von Dragon Ball gestaltet. Mit Dragon Quest XI könnt ihr jedenfalls ein humorvolles Spiel mit ulkigen Monstern erwarten, welches aber auch eine tiefgründige Geschichte mitbringt. Das Spiel ist ein guter Einstieg ins Rollenspiel-Genre, da es vom Schwierigkeitsgrad her nicht zu schwer ist. Für einige dutzend Spielstunden ist hier auf jeden Fall gesorgt. Derzeit liegt der Preis bei etwas 35€ für die Retail-Fassung, was ein sehr guter Preis ist.

Spyro Reignited Trilogy

Auch der Drache Spyro ist zurück! So wie Crash Bandicoot hat auch Spyro in der Kindheit auf der PS1 für Freude gesorgt. In der Reignited Trilogy dürft ihr ein Remaster der drei Spyro-Teile erwarten. Der einstmals kantige Drache ist nicht nur Kult, sondern auch hübscher denn je. Eine schöne Mischung aus Jump ’n Run- und Flug-Passagen sorgt für reichlich Abwechslung. Obwohl die Spyro Reignited Trilogy erst kürzlich erschienen ist, könnt ihr die Retail-Fassung für rund 30€ erwerben.

Assassins Creed Odyssey

Assassins Creed Odyssey mag zwar nicht gleich ins Gedächtnis kommen, wenn man an Familienspiele denkt, dennoch darf es in unserer Liste nicht fehlen. Die Assassins Creed-Spiele sind dafür bekannt, dass sie Geschichten aus anderen Zeitaltern erzählen. Der beste Geschichtslehrer kann nicht so malerisch erzählen, wie es ein Assassins Creed vermag. Für Jugendliche also eine interessante Alternative um Spielspaß und Lernen zu kombinieren und etwas über das antike Griechenland zu lernen. Odyssey ist ganz frisch auf dem Markt und kommt mit einem Preis von 65€ für die Retail-Fassung daher. Wer ein wenig mehr wissen will, kann sich in unser Review einlesen. Für die etwas jüngeren Familienmitglieder kann auch der Vorgängertitel Origins angeschafft werden. Dort gibt es einen gewaltfreien Geschichts-Modus, in dem man sicher Geschichten aus dem alten Ägypten erforschen kann. Preislich liegt Origins derzeit bei etwa 45€.

Civilization 6 für Switch – So funktioniert der Multiplayer

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Civilization 6 ist endlich für die Nintendo Switch erschienen. Das rundenbasierte Strategiespiel, dessen Erstveröffentlichung am 21. Oktober 2016 war, lässt sich endlich also auch von unterwegs spielen. Stellt sich natürlich die Frage, ob die Switch-Version auch über einen Multiplayer verfügt. In diesem Artikel wollen klären, ob und wenn ja, wie ihr in Civilization 6 für die Switch im Multiplayer spielt. 

Nur lokaler Multiplayer

Gleich vorweg wollen wir festhalten, dass Civilization 6 leider keinen Online-Modus auf der Switch unterstützt. Ein lokaler Mehrspieler-Modus ist vorhanden, ihr könnt aber nicht auf einer Konsole gegeneinander spielen. Ihr braucht mehrere Switch-Konsolen und mehrere Exemplare des Spiels, um gegeneinander spielen zu können.

Civilization 6 Switch Multiplayer

Im Hauptmenü findet ihr den Punkt „Multiplayer“. Hier könnt ihr innerhalb des lokalen Netzwerks einem bereits vorhandenen Spiel beitreten, ein Spiel laden oder ein neues Spiel erstellen. Beim erstellen des Spiels habt ihr die Möglichkeit, unzählige Variablen in den Kategorien „Kartenoptionen“, „Siegbedingungen“ und „Spieloptionen“ zu verändern und anzupassen.

Kartenoptionen

Civilization 6 Switch Multiplayer Kartenoptionen

Die Kartenoptionen bieten die umfangreichsten Einstellungsmöglichkeiten. Hier könnt ihr unter anderem die Karte und deren Größe wählen, die Anzahl der Stadtstaaten definieren und das Anfangszeitalter festlegen. Ihr legt außerdem einen Runden-Timer sowie -Modus fest, bestimmt das Spieltempo und die Menge der Ressourcen sowie das Weltalter, den Startpunkt, die Temperatur, den Niederschlag und den Meeresspiegel.

Siegbedingungen

Civilization 6 Switch Multiplayer Siegbedingungen

In den Siegbedingungen legt ihr fest, auf welche Arten man das Match gewinnen kann. Wie gewohnt kann man aus Herrschaftssieg, Kultursieg, Punktsieg, Religionssieg oder Wissenschaftssieg wählen.

Spieloptionen

Civilization 6 Switch Multiplayer Spielotionen

In den Spieloptionen werden ein paar weitere Feinheiten festgelegt. Hier habt ihr beispielsweise die Möglichkeit, die Option „keine doppelten Anführer“ auszuwählen. Außerdem könnt ihr wählen, ob es im Spiel Barbaren und Stammesdörfer geben soll.

Sammelraum

Civilization 6 Switch Multiplayer Sammelraum

Bevor es losgeht, versammeln sich alle Spieler im Sammelraum. Hier kann man auch seinen Anführer festlegen und bestimmen mit welchen Anführern die computergesteuerten Gegner an den Start gehen (sofern ihr welche aktiviert habt).

Jump Force – Die neuen Charaktere und Editionen

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Son Goku, Ichigo, Luffy und Co. kriegen neue Gesellschaft in Jump Force! Zusätzlich wurden die Inhalte der verschiedenen Editionen und Vorbesteller-Boni enthüllt.

 

Epische Kämpfe mit den Helden und Fieslingen aus japanischen Mangas? Jump Force erfüllt diesen Traum und packt zu seinem Charakter-Rooster noch einen oben drauf. Piccolo und Cell aus Dragon Ball Z schließen sich der Schlacht an! Ob sie mit Naruto, Yu-Gi und Toriko mithalten können?

Jump Force - Die neuen Charaktere und Editionen
Quelle: Bandai

Wer sein Spiel mit dem gewissen Extra mag, kann sich die Deluxe- oder die Ultimate-Edition zulegen. Die Deluxe-Edition des Spiels enthält das Standard-Spiel und den Charakter-Pass. Dieser enthält 9 weitere DLC-Charaktere, welche nach dem Launch veröffentlicht werden, sowie vier Tage früheren Zugriff auf jeden DLC.

Die Ultimate-Edition enthält neben allen oben genannten Elementen 16 zusätzliche T-Shirts für den Avatar im Spiel, ein Starterpaket mit zusätzlichen Gegenständen, Boosts und drei Tage früheren Zugriff auf das komplette Spiel!

 

Alle Vorbesteller erhalten als Bonus ein zusätzliches Lobby-Fahrzeug und drei exklusive Avatar-Kostüme.

 

Jump Force erscheint am 15. Februar 2019 für die PS4, Xbox One und den PC.

Landwirtschafts Simulator 19 – schnell viel Geld verdienen

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Natürlich kann man den Landwirtschafts Simulator 19 auf herkömmlichen Wege spielen und langsam aber ehrlich Geld verdienen, um sich neue Fahrzeuge etc. zu kaufen. Es gibt jedoch auch einen kleinen Cheat, wie man im LS 19 schnell zu Geld kommt. Da es sich hier um ein Singleplayer-Spiel handelt, kann man auch niemandem schaden, wenn man ein bisschen mogelt – mit diesen Tipps und Tricks klappt es ganz einfach.

Schnell zu Geld im LS 19 – Savegame bearbeiten

  1. Zunächst müsst ihr beachten, dass ihr euch nicht in diesem Spiel befindet, dessen Spielstand ihr verändern wollt. Geht also am besten ins Hauptmenü des Landwirtschafts Simulator 19.
  2. Wechselt nun auf den Desktop und navigiert in den Ordner, wo das Savegame gespeichert ist. Dieser befindet sich unter „Dokumente“ => „My Games“ ?=> „FarmingSimulator2019“.
  3. Dort seht ihr alle eure gespeicherten Spielstände in Ordnern organisiert. „savegame1“, „savegame2“ usw…
  4. Klick auf den Ordnern von dem Spielstand, dessen Konto ihr aufpolieren wollt.
  5. In jedem dieser Ordner (zum Beispiel „savegame1“) befindet sich die Datei „farms.xml“. Öffnet diese Datei im Editor oder mit Notepad++. Das klappt mit einem Rechtsklick auf „farms.xml“, wo ihr „Öffnen mit“ und anschließend „Editor“ auswählt.
  6. Ganz oben in der Datei findet sich der Wert „money“. Ändert diesen Wert auf eine beliebige Zahl. Sie wird dann im Spiel zu eurem Kontostand. Wählt also einen hohen Betrag.
  7. Anschließend müsst ihr eure Änderungen natürlich noch speichern.
  8. Jetzt könnt ihr im Landwirtschafts Simulator 19 den geänderten Spielstand laden und genießt finanzielle Unabhängigkeit – viel Spaß!

 

Pokémon Let’s Go – So einfach fangt ihr Mew!

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Pokémon Let’s Go, Pikachu! und Pokémon Let’s Go, Evoli! wecken echte Nostalgie-Gefühle. Die beiden ersten Pokémon-Spiele für die Nintendo Switch führen euch zurück in die Kanto-Region, wo ihr die Taschenmonster der ersten Generation fangen könnt. Während wir bereits fleißig am Testen sind, wollen wir euch verraten, wie ihr in den Pokemon Lets Go Spielen das sagenumwobene Mew fangen könnt. 

Pokéball Plus ist Pflicht

Mew zu fangen ist zwar nicht schwer, es zu bekommen aber mit einem kleinen Mehraufwand verbunden. Ihr könnt Mew als einziges Pokémon nicht im normalen Spielverlauf fangen. Ihr benötigt dazu den Pokéball Plus. Das Gadget kann zur Bewegungssteuerung eingesetzt werden und ist für knapp 50€ auf Amazon erhältlich. Selbst wenn ihr die App Pokémon GO mit dem Spiel verbindet, werdet ihr Mew nicht übertragen können.

Mew fangen – so geht’s

  1. Als erstes müsst ihr den Menüpunkt „Kommunikation“ freischalten. Dazu müsst ihr einfach das Spiel spielen. Bereits recht früh,  wenn ihr in Azuria City das Pokémon Center besucht und eure Tierchen versorgen lässt. Ab dann sind die „Geheimgeschenke“ freigeschalten.
  2. Nun wählt ihr den Pokéball Plus als Spiel-Controller aus. Das kann man im Menü, in den Optionen, wenn man die Y-Taste drückt.
  3. Zurück im Spiel-Menü wählt ihr den Punkt „Kommunikation“ aus und klickt auf „Geheimgeschenke“.
  4. Klickt auf „Per Pokéball Plus empfangen“.
  5. Wenn eure Switch mit dem Internet verbunden ist, wird Mew freigeschaltet und ihr habt es in euer Spiel aufgenommen. Der Pokéball Plus kann nun nicht nochmal dazu genutzt werden, ein Mew freizuschalten. Er ist quasi „leer“.

Mehr Guides

In einem anderen Beitrag haben wir übrigens die Unterschiede zwischen den beiden Versionen Pokémon Let’s Go, Pikachu! und Pokémon Let’s Go, Evoli! erklärt. Schaut doch mal vorbei. Hier zeigen wir euch, welche Pokémon für welches Spiel exklusiv erhältlich sind, wie ihr Evoli trotzdem entwickeln könnt und worauf beim Start des Spiels achten sollte.

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