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Quantum Break

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Quantum Break ist der neueste Streich und ein exklusiver Shooter des Entwicklers „Remedy Entertainment“ für die Xbox One und Windows PC. Bekannte Schauspieler wie Shawn Ashmore (Jack Joyce), Dominic Monaghan (William Joyce), oder Aidan Gillen (Paul Serene) verkörpern nicht nur die Charaktere im Spiel, sondern ebenfalls die Charaktere in der extra dafür produzierten Live-Action-Serie. Somit präsentieren uns die Max-Payne- und Alan-Wake-Erfinder nicht „nur“ einen grafischen Blockbuster, sondern ebenfalls eine qualitativ hochwertige Serie. Doch kann diese Kombination aus Spiel und Serie überzeugen und für ein mehrmaliges durchspielen  der Kampagne motivieren?

Sind Zeitreisen möglich und was hat es mit dem Zeit-Ei auf sich?

Wer von uns hat sich nicht einmal vorgestellt in die Zeit zurückzureisen, um etwa den verpatzen Test, oder auch andere Entscheidungen ungeschehen zu machen, welche sich im Nachhinein als schlechte Wahl erwiesen haben? Doch sind Zeitreisen wie in der Geschichte von „Quantum Break“ theoretisch möglich? Ja, denn theoretisch erlaubt uns Quantum Break Workshopdie Quantenphysik die Zeitreise. Stellen wir uns vor, die Zeit sei ein Strang. Diese simple Form ermöglicht es der Zeit, sich nur in eine Richtung zu bewegen und zwar nach vorne. Jedoch könnte ein extrem starkes Gravitationsfeld, wie das eines rotierenden Schwarzen Lochs, die Raumzeit so extrem verbiegen, dass sie auf sich selbst zurückgekrümmt wird. Dadurch würde eine sogenannte „geschlossene zeitartige Kurve“ (englische Abkürzung „CTC“) entstehen und somit Zeitreisen ermöglichen. Doch viele Physiker fürchten sich vor solchen „geschlossenen zeitartigen Kurven“. Warum? Bei Reisen in die Vergangenheit könnten Kausalitäten durcheinandergeraten. Ereignisse können ihre eigene Ursache werden oder aber sich selbst unmöglich machen (das berühmte „Großvater-Paradox“).

Wie man sieht sind Zeitreisen möglich, aber zugleich gefährlich. Diese Erkenntnis macht Jack an der Universität der fiktiven US-Stadt „Riverport“. Paul Serene, ein alter Kumpel, Quantum Break takedownhat uns um 04:00 Uhr morgens zu sich eingeladen, da dieser uns etwas wichtiges mitteilen möchte. Wir sind natürlich gespannt und folgen der netten Einladung. Doch warum zu so früher Stunde? Paul will mit uns ein nicht ganz legales Experiment durchführen. Wir sahen eine Zeitreise, die erfolgreich war, jedoch ging dabei etwas schief. Das Verhältnis von Raum und Zeit ist auf Quantenebene gestört, weshalb das Universum aufhören könnte zu existieren. Oder wie Jacks Bruder William es simpel in einem Satz zusammenfasste – Das Zeit-Ei ist im Arsch. Unser Job ist es, nachdem wir uns gegen einen etwas älteren Paul Serene und seine mysteriöse Firma Monarch entschieden haben, den Riss in der Zeit aufzuhalten.

Tolle Präsentation und Fähigkeiten unseres Helden

Quantum Break spielt sich wie ein klassisches lineares Old-School-Actionspiel, indem wir den Protagonisten als auch den Antagonisten aus der Third-Person-Perspektive steuern. Storyelemente, Kämpfe und einfache Rätsel wechseln sich regelmäßig ab. Die Kulissen in der Geschichte sind zum Großteil Fabrikhallen und Labore, aber auch einige Außenareale, welche einen angenehmen Tapetenwechsel mit sich bringen. Damit wir uns spektakulärer  durch die Horden von Monarchs-Soldaten kämpfen können, besitzt unser Quantum Break Time RushHeld Jack einige Zeit-Kräfte. Mithilfe dieser Fähigkeiten können wir den Fluss der Zeit stoppen und beispielsweise Strecken zurücklegen, bevor die Gegner reagieren können. Danach folgt ein paar Sekunden eine Art Zeitlupenmodus, die uns Zeit zum zielen lässt. Apropos „anvisieren“ – Wir müssen um auf Feinde schießen zu können, egal in welcher taktischen Position wir uns befinden, diese vorher anvisieren. Ich finde es schade, dass ich mit Jack nicht aus der Deckung, ohne die Gegner vorher anvisieren zu müssen, schießen kann. Letztendlich sind die Zeit-Kräfte nicht nur hilfreich, sondern lassen auch jeden Kampf cineastisch wirken. Wir laufen herum, frieren einen Soldaten ein, feuern ein paar Kugeln hinterher und beschleunigen danach gleich wieder. Solche Choreographien will man zukünftig nicht mehr in Spielen missen. Die Kämpfe sind zumindest in der mittleren Schwierigkeitsstufe fair und die Gegner agieren meisten nachvollziehbar sowie intelligent.

Remedy Entertainment benutzt, um dem Spiel einen filmischen Touch zu verleihen, einen körnigen Filter. Diese Filter ist nicht direkt merkbar, aber dennoch etwas gewöhnungsbedürftig. Bei Quantum Break merkt man, dass es lange in der EntwicklungQuantum Break Sunrise war und sich die Entwickler, wie auch bei Max Payne sowie Alan Wake, sehr viel mühe gegeben haben, um uns Spielern eine toll inszenierte Geschichte zu liefern. Das Spiel strotzt nur so vor Partikel- und Lichteffekten und die Texturen haben ebenfalls auf der Konsole eine gute Auflösung. Sicherlich wird die PC-Version sowohl grafisch hübscher aussehen, als auch eine höhere Auflösung bieten (auf der Xbox One bietet das Spiel lediglich eine Auflösung von 720p), aber selten habe ich so ein schönes Spiel auf der Konsole gesehen. Quantum Break ist sicherlich keine High-End-Tech-Demo, aber der visuelle Charme, vor allem die zeitlichen Anomalien, sind auf jeden Fall ein Highlight.

Spiel und Serie zugleich

Die Geschichte in Quantum Break ist sehr ausgefeilt und trotz vieler Wendungen, bleibt diese für den Spieler jederzeit nachvollziehbar. Die Handlung scheint Remedy Entertainment sehr wichtig zu sein, da das Spiel mehrere Stunden an gefilmten Videomaterial in der Form einer Serie bietet. Jedes der insgesamt fünf Kapitel spielt sich vom Ablauf her stets gleich. Zuerst hat Jack Joyce seinen großen Auftritt und danach Quantum Break Shawnschlägt für Paul Serene die große Stunde (ja diesen spielen wir ebenfalls – zumindest für kurze Zeit). Am Ende eines jeden Aktes muss sich Paul (also wir), für den weiteren Verlauf der Geschichte entscheiden. Zur Auswahl gibt es zwei Zukunftsvarianten, welche zwar kurz aber toll inszeniert dargestellt werden. Haben wir uns für eine Variante entschieden, dann können wir unser Gamepad zur Seite legen und eine 20 minütige Folge der Serie anschauen. Qualitativ befindet sich die Serie im oberen Mittelfeld, jedoch ist der hohe Aufwand und die gute schauspielerische Leistung der Darsteller letztendlich ausschlaggebender. Insgesamt wurden 40 unterschiedliche Folgen gedreht, um ja auch alle Entscheidungen der Knotenpunkte abzudecken. Die Entscheidungen von Paul Serene haben nicht nur Auswirkungen auf die Folgen der Serie selbst, sondern auch auf den weitern Spielverlauf. Zwar läuft, egal welche Entscheidungen man trifft, jeder Weg auf ein finales sowie gleiches Ende hinaus, aber durch die kleineren Abweichungen im Spiel und in der Serie steigt der Wiederspielwert enorm. Unterm Strich finde ich diese Kombination aus Spiel und Serie eine gelungene Mischung die Remedy für uns zusammen gemixt hat.

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Quantum Break
Quantum Break Packshot Wertung der Redaktion:

88/100

  • Publisher: Microsoft Studios
  • Getestet auf: Xbox One
  • auch für: Windows 10 PC
  • Preis: 69,99 €

 

 

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27/30 Technik + tolle Grafik
+ cineastische Inszenierung
+ Zwischensequenzen
+ Umgebungsdetails
+ körniger Filter
+ Partikel- und Lichteffekte
- Auflösung nur in 720p
- einige Ruckler
- über 70 GB an Filmmaterial
26/30 Umfang + 5 Akte
+ Preis / Leistung
+ spannende Geschichte
+ eigens produzierte Serie
- kein Scharfschützengewehr
- mehr Waffen wären wünschenswert
- kein Multiplayer
28/30 Gameplay + Hoher Wiederspielwert
+ Gute Fairness auf „Normal“
+ Zeit-Kräfte schnell erlernbar
+ sinnvolle Tastenbelegung
- Schwierigkeitsstufe „Schwer“ teilweise unfair
- Schießen nur mit anvisieren
7/10 Spezifisch + 40 unterschiedliche Varianten der Episoden
+ gratis PC-Version
- gute Internetleitung für das streamen der Serie notwendig

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[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
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Fazit:

Quantum Break ist ein typisches Third-Person-Spiel aus dem Hause Remedy, jedoch hätte ich nicht gedacht, so ein mutiges Projekt von Microsoft zu sehen. Mutig ist es deshalb, weil heutzutage die Großkonzerne eher versuchen auf der sicheren Seite zu bleiben und somit bleibt wenig Platz für Experimente. Selbst die komplexe und lineare Geschichte, die aber zu jeder Zeit nachvollziehbar ist, gehört ebenfalls nicht zum Trend der Branche. Die Story in Quantum Break ist von Anfang an spannend, benötigt jedoch einige Zeit um richtig in Fahrt zu kommen. Qualitativ befindet sich die Serie im oberen Mittelfeld, dennoch ist der hohe Aufwand und die gute schauspielerische Leistung der Darsteller letztendlich ausschlaggebender. Die Entscheidungen des Antagonisten Paul Serene wirken sich nicht nur auf das Spiel aus, sondern ebenfalls auf die Serie. Quantum Break spielt sich wie ein klassisches lineares Old-School-Actionspiel, indem wir die Charaktere aus der Third-Person-Perspektive steuern. Selten habe ich so ein schönes Spiel auf der Xbox One gesehen wie Quantum Break. Das Spiel läuft zwar nur mit einer Auflösung von 720p, aber durch seinen visuellen Charme, die vielen Effekte und die coolen Zeit-Kräfte, ist es definitiv ein diesjähriges Highlight der Xbox One.

So testen Wir

 

Far Cry Primal

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Far Cry Primal überzeugt durch ein Hammer-Setting und schafft es unter anderem, Dank der eigens erfundenen Sprache ein wirklich lebhaftes Spielgefühl zu vermitteln. Leider mangelt es auf der anderen Seite, an einem ausgefeilten Kampfsystem und dem charismatischen Bösewicht, der es in den Vorgängern geschafft hat, die etwas schale Story interessant zu halten.

Wir befinden uns im Jahr 10.000 vor Null. Von Zivilisation noch keine Spur. Vereinzelt ziehen Urzeitstämme durch Land, immer auf der Suche nach ausreichend Nahrung und einem sicheren Unterschlupf. Die Sitten sind rau: Treffen zwei Stämme aufeinander kommt es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen. Das Überleben des Stärkeren eben.

Der Protagonist unserer Primal Geschichte hat auf tragische Art und Weise sein ganzes Dorf und alle seine Freunde verloren. Nun versucht er ein neues Dorf aufzubauen, neue Leute zu rekrutieren. Dabei begegnet er den skurrilsten Persönlichkeiten. Doch das gelingt nicht immer ganz einfach. In den Wäldern lauern viele Gefahren. Wilde Tiere und feindliche Stammeskrieger versuchen uns das Leben schwer zu machen.

Far_Cry_Primal

Obwohl die Geschichte und das Setting tausende von Jahren vor Far Cry 4 liegen, fühle ich mich in den ersten Minuten des Gameplays doch irgendwie, als spielte ich ein AddOn des letzten Far Cry Titels. Dank der eigenen Sprache und atmosphärischen Spielwelt verfliegt dieses Gefühl aber rasch. Man merkt Ubisoft große Bemühungen an, eine möglichst realistische und glaubhafte Welt zu erschaffen. Das ist die größte Stärke und das schlagende Verkaufsargument von Far Cry Primal. Historiker und Hobby-Neandertaler kommen voll und ganz auf ihre Kosten. Ein derartiges Spiel hat es so noch nicht gegeben. Im Kern spielen wir aber immer noch ein Far Cry, mit allem was dazu gehört. Da kämpft man gegen feindliche „Außenposten“, um mehr Schnellreisepunkte zu aktivieren, tötet wilde Tiere, um an Rohstoffe für Ausbauten oder bessere Ausrüstung zu kommen und versucht schneller Level aufzusteigen, um neue Skills freizuschalten.

Far_Cry_Primal

Das große Problem an Far Cry Primal: Viele Dinge, die man in den Vorgängern gemocht hat, die das Spiel zusammengehalten haben, es attraktiv gemacht haben, gibt es nicht mehr. Vor allem gibt es keinen charismatischer Bösewicht – das Aushängeschild der letzten beiden Teile. Dadurch wird die Story zur Nebensache. Ob ich wilde Tiere jage und Außenposten befreie weil es mir ein Hauptcharakter aufgetragen hat, oder weil ich zufällig daran vorbei laufe, macht keinen großen Unterschied. Neben dem Antagonisten war auch das Kampfsystem in Far Cry immer sehr eingängig. Tolles Trefferfeedback, leicht zu lernende Steuerung und solide Waffen. Nahkampf war nie wirklich notwendig und das war auch gut so. Blöd nur, dass es in der Steinzeit keine echten Fernkampfwaffen gab. Neben Pfeil und Bogen, der nur über überschaubare Munitionsvorräte verfügt, sind wir zumeist auf den Nahkampf angewiesen. Hier mangelt es aber leider am guten Trefferfeedback und vor allem der Möglichkeit auszuweichen oder zu blocken.

Far_Cry_Primal

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Far Cry Primal
Far_Cry_Primal Wertung der Redaktion: 

80/100

  • Publisher: Ubisoft
  • Getestet auf: PS4
  • auch für: Xbox One
  • Preis: 59€

 

 

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28/30 Technik + Grafik top
+ Details hoch
+ schöne Texturen
25/30 Umfang + Große, offene Spielewelt
+ 15 Stunden Kampagne
- Gameplay wiederholt sich schnell
25/30 Gameplay + realistisch
+ guter Schwierigkeitsgrad
+ tolle Athmosphäre
- 0815 Story ohne echtem Antagonisten
- Nahkampfsystem mangelhaft
5/10 Spezifisch + viele Tiere
+ tolle eigene Sprache
- Skillsysten eher unnötig

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[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
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Fazit:

[rating itemreviewed=“Far Cry Primal“ rating=“80″ reviewer=“Gregor Lorbek“ dtreviewed=“26.03.2016″ best=“100″ worst=“0″]

Das fabelhafte Setting macht aus einem sehr mittelmäßigen Far Cry, ein doch noch recht gelungenes Spiel. Obwohl man einen verrückten Bösewicht von Anfang an stark vermisst und das nahkampflastige Kampfsystem einige Schwächen aufweist, kommen Steinzeit Fans voll auf ihre Kosten. In welchem anderen Spiel kann man einen Säbelzahntiger bändigen oder auf Mammutjagd gehen? Die Spielmechanik verliert jedoch leider bereits nach wenigen Stunden ihren Reiz, da sie sich zu schnell und zu oft wiederholt.

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Trackmania Turbo

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Als Trackmania Spieler der alten Schule habe ich mich schon sehr auf den neuen Titel gefreut. Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt. Es fehlt eigentlich überall an der notwendigen Konsequenz. Allein der HUD, um Himmels Willen, was denkt man sich bei so einem HUD.

Gut, zugegeben, es ist nicht alles schlecht an Trackmania Turbo. So finden sich die vier  Terrains Canyon, Valley, Lagoon und Stadium vereint in einem Spiel. Sowas gab’s noch nie. Das macht schon Spaß. Will man in der Kampagne alle Medaillen erfahren, muss man zwangsläufig alle Strecken auf den unterschiedlichen Untergründen meistern. Als Belohnung dafür gibt’s Freischaltungen in der Garage mit denen man seine Karre optisch aufpolieren kann. Eine Möglichkeit etwas eigenes zu designen gibt es nicht.

Und da fangen wir auch schon an die ersten Kritikpunkte zu finden. Spoiler: Davon gibt es leider einen ganzen Haufen. So oft macht mich das Spiel einfach nur traurig. Traurig und wütend. Trackmania war ein großartiges Spiel, der neue Turbo Abklatsch hingegen wirkt nicht zu Ende gedacht und lieblos auf den Markt geworfen. Warum kann ich keine eigenen Designs hochladen? Warum muss ich die Teile im Streckeneditor mit den Pfeiltasten statt mit der Maus bewegen. Warum nervt mich die Musik so dermaßen? Fragen über Fragen, die mir wohl niemand beantworten wird. Dabei wäre der Editor durchaus umfangreich. Der eigenen Kreativität sind da nur wenig Grenzen gesetzt. Zunächst sucht man sich das Terrain aus, stellt die Tageszeit ein und schon kann man eigene Strecken designen und mit persönlichen Herausforderungen versehen, an denen sich online andere Spieler messen können. Die Navigation ist dabei leider so sehr auf Konsolensteuerung ausgelegt, dass ein Handling mit Maus und Tastatur fast nicht möglich ist.

Im lokalen Multiplayer gibt es mehrere Modi. Für Zwischendurch oder einen Spieleabend mit Freunden sind die durchaus geeignet. Hier tritt man bis zu sechzehnt hintereinander gegeneinander an, fährt im Splitscreen Modus zu zweit oder viert gegeneinander, oder versucht sich im neuen Double Driver Modus. Der funktioniert mit 2 Spielern. Dabei lenken beide ein gemeinsames Auto. Jeder bekommt 50% der Steuerung. Lenkt einer nach links und der andere nach rechts fährt man also geradeaus. Das Highlight des ganzen Spiels.

Die Königsdisziplin von Trackmania ist allerdings der online Modus. Leider ist das genau der Teil in dem das Spiel so dermaßen versagt. Da hätten wir zum Beispiel die Ladezeiten. Beim Joinen auf einen Server wartet man oft mal eine Minute. Wenn man besonderes Glück hat wird man am Ende nur mit einer Fehlermeldung belohnt und zurück ins Menü geworfen. Sogar das Starten des Spiels und einfache Menübefehle wie das Wechseln in die Garage dauern ihre Zeit. Aber warum? An meinem Rechner kann es nicht liegen, da läuft auch The Division auf hohen Einstellungen gut.

Außerdem scheinen die Server nicht auf die enorm hohe Spieleranzahl ausgelegt zu sein. Bei 100 Spielern auf einem Server ist das ganze System sichtlich überfordert. Angefangen bei Lags und Verzögerungen meiner Eingaben über noch längere Ladezeiten macht das einfach keinen Spaß. Einfaches Zurücksetzten zum Start dauert so lange, dass der Countdown für die neue Runde (3 Sekunden) schon abgelaufen ist, bis man überhaupt zurückgesetzt wurde. Aber hey, bei alten Trackmania Spielen konnte man die anderen Fahrer optisch ausblenden. Das war nicht nur übersichtlicher sondern eventuell auch ressourcenschonender und man konnte sich wesentlich besser auf die eigene Leistung auf der Strecke konzentrieren. Scheiß drauf denken sich die Entwickler. So ein Feature gibt es nicht mehr. Lediglich die Namen der anderen Spieler, die über deren Autos angezeigt werden kann man ausblenden. Der eigenen Überforderung nicht genug, ist auch das HUD komplett überladen. Von den knalligen, leuchtenden, fast schon stechenden Farben mal abgesehen, muss man sich intensiv mit den ganzen Zahlen und Einblendungen beschäftigen um überhaupt mal die Anzeige für Zwischenzeiten zu finden. Beispiel gefällig? Sobald jemand einem Server beitritt erscheint eine Meldung auf der linken Hälfte des Bildschirms wo man per Tastendruck „Hallo“ sagen kann. Bei hundert Spielern verliert man natürlich sofort den Überblick und der eigene Gruß geht sofort unter. Dafür wird ein großer Bereich in der Mitte der linken Bildschirmhälfte eingenommen. Wofür gibt’s auch einen Chat in dem man jemanden begrüßen könnte?! Abgesehen davon, gibt es nur im Hauptmenü die Möglichkeit in die Einstellungen zu gelangen. Auf einem Server, per Klick auf die Esc Taste geht das nicht. Dafür kann man in den Einstellungen aber auch keine wirklichen Einstellungen vornehmen. Lediglich ob man eine Sprach/Musikausgabe wünscht und aus welchem Land man kommt kann man ändern. Achja und die Trackbuilder Beleuchtungsqualität lässt sich einstellen. Eine Übersicht über die Steuerung sucht man vergebens.

Fazit – keine Wertung?

Eventuell merkt man, dass ich diesen Text sehr frustriert schreibe. Frustriert weil ich Trackmania bestimmt schon viele, viele hundert Stunden gespielt habe. Weil ich damals in einem Clan war, gegen andere Clans gefahren bin und um jede Hundertstel gekämpft habe. Weil mein Platz auf der Weltrangliste irgendwo um die 300 war und ich mich eigentlich auf Trackmania Turbo gefreut habe. Jetzt starte ich das Spiel, will ihm immer und immer wieder „nur noch eine“ Chance geben. Rede mir ein es kann doch nicht so schlimm sein. Und drehe das Ganze dann 10 Minuten später wütend wieder ab. Liebe Entwickler, es macht mir einfach keinen Spaß.

Demnach weigere ich mich in diesem Text eine Zahlenwertung abzugeben.

The Division

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Ein Spiel, das im Vorhinein bereits so gehyped wird wie The Division bekommt von den Medien auch nach Release in der Regel sehr viel Aufmerksamkeit. Fast täglich veröffentlichen die großen Magazine einen neuen Artikel zu The Division. Egal ob es darum geht wo man besseren Loot findet oder wie man am schnellsten das höchste Level erreicht. Binnen kürzester Zeit hat das Spiel Ubisoft interne Rekorde gebrochen. Ist es doch in seinem Genre ein Wegbereiter für zukünftige Titel und trotz einiger Ecken und Kanten ein tolles Spiel. 

Das Hauptaugenmerk liegt bei The Division ganz eindeutig im kooperativen Multiplayer. Doch auch das Setting und die Story haben mich persönlich wesentlich mehr angesprochen als jenes von Destiny. Etwas näher an der Realität, lies es mich den ein oder anderen Gedanken daran verlieren, was wäre wenn die Geschichte in The Division Realität werden würde. Viren für die es keine Heilmittel gibt, gibt es ja bereits. Da ist es gar nicht so weit hergeholt zu behaupten jemand könne diese so behandeln, dass sie sich schneller vermehren und leichter übertragbar sind. Eigentlich ein gruseliger Gedanke. Die Welt würde wohl in Anarchie verfallen, oder was denkt ihr?

 

The Division - Test, Review, KaufberatungNun ja, die ‚The Division‘ Einheit versucht genau das zu verhindern und zusammenzuhalten was noch zusammenzuhalten ist. Natürlich gibt es Rebellen, solche die das System stürzen und am liebsten selbst die Macht übernehmen wollen. Nachdem die aber nicht sonderlich humane Methoden haben, ihre Ziele umzusetzen und am Ende wohl eher nur an sich als die ganze Menschheit denken würden, versuchen wir einen nach dem anderen auszuschalten,  Straßensperren aufzulösen, Geiseln zu befreien und nach und nach mehr Informationen über das Virus zu sammeln, um am Ende vielleicht doch ein Gegenmittel herstellen zu können.

The Division - Test, Review, KaufberatungSo kämpfen wir uns also von Mission zu Mission, stolpern dabei über Nebeneinsätze und andere kleinere Missionen und merken irgendwann, dass die Gegner so stark sind, dass wir nicht mehr alleine weiterkommen. Spätestens dann kommt der erste Post auf Facebook à la „Spielt noch wer The Division?“. Wobei Nebeneinsätze echte Goldgruben sind was Erfahrungspunkte angeht. Die werden anfangs leicht unterschätzt – sowas ist man aus anderen Spielen eben nicht gewöhnt. Zu zweit sieht die Sache dann auch schon ganz anders aus. Ich finde es übrigens grandios, dass es keine Klassen gibt. Ich will mich eben nicht in Schubladen stecken lassen, sondern so spielen wie ich das gerne hätte und wenn ich ein Typ mit Scharfschützengewehr und Medikit sein will, dann ist das auch in Ordnung. Was ich weniger cool finde, dass die Missionen, auch wenn sie in drei Kategorien unterteilt sind, das gesamte Spiel über immer gleich bleiben. Man kämpft sich von Deckung zu Deckung, kämpft hin und wieder gegen etwas stärkere Bosse und hofft am Ende halbwegs guten Loot zu finden, damit mir das Spiel nicht andauernd vorjammert, dass meine Ausrüstung zu schwach für mein Level ist. Ja was kann ICH denn dafür??

The Division - Test, Review, Kaufberatung

Trotz der Redundanz der Missionen kann und will man nicht aufhören The Division zu spielen. Man will wissen was sich im Endgame befindet, gtetrieben vom ständigen verlangen die Homebase weiter auszubauen. Das Endgame ist, ähnlich wie die Dark Zone, zunächst recht enttäuschend. Ich weiß auch nicht so recht was ich mir erwartet habe, aber es geht ausschließlich darum besseren Loot zu finden. Dabei spielt man Missionen die man in der Kampagne bereits gespielt hat auf höherem Schwierigkeitsgrad gegen Level 32 Gegner nochmal durch. In der Dark Zone findet man auch nur selten wirklich wertvollen Kram und wenn man dann mal was hat wird man von Mitspielern gekillt. Na gut, darin liegt zumindest ein Reiz. Wenn der mich umbringt müssen fünf andere Spieler unter meiner Rache leiden. Da mich die Hauptstory gute 25 Stunden beschäftigt hat, ohne dass ich die drei Stationen im Hauptquartier voll ausgebaut habe, ist The Division schon deshalb das Geld wert. Man findet zurzeit keinen besseren Koop Shooter. Auch wenn die Entwickler noch sooo viel mehr hätten herausholen könne. Aber immerhin wurden bereits mehrere Updates angekündigt. Zumindest für heuer haben wir genug zu tun.

 

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The Division
divisi Wertung der Redaktion: 

85/100

  • Publisher: Ubisoft
  • Getestet auf: PC
  • auch für: PS4, Xbox One
  • Preis: 52,92

 

 

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28/30 Technik + sehr detailliert
+ toller Sound
+ Lichteffkte
+ Wetter
- Charaktere lieblos
25/30 Umfang + Große Spielewelt
+ Spieldauer 25 Std. bis Level Cap.
- Endgame und Dark Zone unspannend
25/30 Gameplay + shooterähnlich
+ fair
- nicht fordernd
- Sicherheits Skilltree unnötig
7/10 Spezifisch + Große Auswahl an Ausrüstung und Waffen 
+ Multiplayer Aspekt sehr gut umgesetzt
- Bewegung aus und in die Deckung hackelig 

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[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
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Fazit:

[rating itemreviewed=“The Division“ rating=“85″ reviewer=“Gregor Lorbek“ dtreviewed=“25.03.2016″ best=“100″ worst=“0″]

The Division ist ein Spiel, das es geschafft hat mich dutzende Stunden in seinen Bann zu ziehen. Es findet dabei einen sehr guten Mittelweg aus einer halbwegs glaubhaften und doch futuristischen Story, shooterähnlichem aber nicht zu forderndem Gameplay und einem Schwierigkeitsgrad der gerade hoch genug ist um nicht zu verzweifeln und sich Mitspieler zu suchen, die das Spiel noch wesentlich attraktiver machen. Dabei ist es wirklich einfach sich einer Gruppe anzuschließen oder online Spieler zu finden. Auch die Kommunikation läuft einfach und bequem. Headset anstecken, fertig. So muss das sein! Bei den Missionen hätte man noch wesentlich mehr Abwechslung einbauen können. Mit etwas mehr Mut hätte aus The Division nicht nur ein sehr gutes sondern ein großartiges Spiel werden können. Da bin ich sehr gespannt, welche (teilweise kostenlosen) Inhalte Ubisoft da noch nachliefert.

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Hyrule Warriors Legends

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Es sind schon einige Monate ins Land gezogen, seitdem Hyrule Warriors auf der WiiU veröffentlicht wurde. Nun erscheint Hyrule Warriors Legends für den 3DS und wirft natürlich gleich die Frage auf, ob die Handheld-Version dem großen Bruder überhaupt gewachsen ist. Oder vielleicht übertrumpft Hyrule Warriors Legends sogar die WiiU-Version? Diese und weitere Fragen werden in unserem Review beantwortet werden.

 

In Hyrule Warriors Legends steht man wie bereits auf der WiiU-Version als Held (oder Bösewicht) aus der The Legend of Zelda-Reihe auf einem Schlachtfeld umzingelt von Monsterhorden. In jeder Schlacht geht es darum, ein bestimmtes Missionsziel zu erreichen. Mal müssen bestimmte Gegner besiegt werden, mal wird ein Mitstreiter gerettet oder eine Festung erobert. Dabei kann man sich mit Hilfe von verschiedenen Waffen und Kombo-Angriffen durch die Gegnermengen schnätzeln. Die aktuellen Missionen äHyrule Warriors Legends Toon-Link gegen den Maskenkönigndern sich dabei während der Schlacht. Es gilt dabei, die verschiedenen Festungen auf dem Schlachtfeld zu erobern und das Nachrücken von neuen Truppen zu unterbinden. Neben Gegnern, die bekannte Charaktere sind, wie zum Beispiel Ganondorf, Midna oder Darunia, kommen auch große Monster wie der Verbannte aus Skyward Sword, Mahandala und König Dodongo als Bossgegner vor und müssen durch Einsatz spezieller Items besiegt werden. Mit Hilfe von Materialien kann man Medaillen schmieden, die den Charakteren Vorteile im Kampf geben. Auch die Waffen können verwaltet und mit Fähigkeiten ausgestattet werden. Eine ausführliche Beschreibung des Gameplays könnt ihr unserem Review zur WiiU-Version von Hyrule Warriors lesen, denn das Gameplay unterscheidet sich in Hyrule Warriors Legends nur minimal.

 

Hyrule Warriors Legends Linkle CutsceneUmfangreiches Game zum kleinen Preis
Als Hyrule Warriors auf der WiiU erschien, enthielt es nicht besonders viele Story-Missionen. Mit der Zeit erschienen immer mehr DLCs und damit zusätzliche Charaktere, Schlachten und Abenteuer-Maps. Hyrule Warriors Legends besteht nicht nur aus diesem Hauptspiel und den DLCs, sondern bringt auch noch eine Ladung neuer Story-Missionen und Charaktere mit sich. Der Story-Modus besteht somit aus insgesamt 32 Missionen, die für das erstmalige Durchspielen schon mit 20-25 Stunden daher kommen. Hat man den Legenden-Modus einmal durchgespielt, kann man in einem höheren Schwierigkeitsgrad noch einmal sein Können beweisen. Und fleißig Skulltullas auf dem Schlachtfeld sammeln, denn durch diese erhält man Bildfragmente. Hat man ein Bild komplettiert, so werden zusätzliche Missionen und neue Karten für den Abenteuer-Modus freigeschaltet.

Zu den neuen Inhalten gehören fünf neue spielbare Charaktere. Linkle, das weibliche Pendant zu Link fühlt sich nach Schloss Hyrule berufen. Mit ihren Armbrüsten und dem Kompass ihrer Großmutter zieht sie los. Besonders letzteren braucht das naive Mädchen sehr, denn ihr fehlt definitiv der Orientierungssinn. Neben Linkle taucht auch das Horror Kid aus Majora’s Mask auf. Flink wie es ist, greift es mit seiner Ocarina an. The Wind Waker sponsort gleich drei neue Charaktere, nämlich Toon-Link, Tetra und König Daphnos, der auch als der rote Leuenkönig bekannt ist. Beim Kauf von Hyrule Warriors Legends bekommt man übrigens automatisch noch einen Downloadcode für die neuen InhaHyrule Warriors Legends König Daphnos der Rote Leuenköniglte für die WiiU-Version gratis dazu. Das ist definitiv ein nettes Feature. Zusätzlich zu dem, schon extrem umfangreichen Game, kommen im Laufe des Jahres noch weitere DLCs heraus. Darunter Pakete zu Wind Waker, Spirit Tracks und Phantom Hourglass, Link’s Awakening und A Link Between Worlds. Alle DLCs wird es auch zusammen in einem Season Pass geben.

 

Hyrule Warriors Legends Tetra gegen den BossblinNeue Features
Ein großer Kritikpunkt der WiiU-Version, war die fehlende Möglichkeit während der Schlacht seinen Kämpfer zu wechseln. Das Gamepad war prädestiniert dafür, dass man problemlos Einheiten verwalten kann. Leider wurde dieses Feature zum Release von Hyrule Warriors nicht verwendet. Dieses Manko wurde nun ausgebessert und sorgt für ein komplexeres und interessanteres Spielgeschehen. Es ist nun möglich, durch einfachen Klick auf die Karte am Touchscreen seinen aktiv kämpfenden Charakter zu wechseln. Man kann zusätzlich dazu die Aktivitäten seiner Charaktere auf der Karte verwalten. Sie können so Aufträge bekommen, zu einem bestimmten Zielort zu gehen, Gegner zu bekämpfen, Festungen zu erobern oder Verbündete zu beschützen. Durch diese Neuerung kann man nun strategisch besser planen und mehrere Missionen auf einmal annehmen. Hyrule Warriors Legends enthält dadurch um einiges mehr Komplexität, was wiederrum den Spielspaß der manchmal eher eintönigen Missionen anhebt.

Hyrule Warriors Legends Abenteuer-Modus KarteZusätzlich gibt es zwei neue Items die im Kampf Abhilfe schaffen. Auf dem Schlachtfeld können nun hin und wieder Eulenstatuen gefunden und aktiviert werden. Nutzt man die Ocarina, so kann man sich zwischen diesen Statuen sehr leicht hin und her bewegen ohne den ganzen Weg zu Fuß laufen zu müssen. Auch der Hammer ist neu und wird zusammen mit dem Wind Waker-Strang im Spiel eingeführt. Er ist zum einen dazu da, um Schalter zu aktivieren als auch Feinde wie Schleime oder den neuen Bossgegner, den Maskenkönig, zu besiegen.

 

Hyrule Warriors Legends Feen-Gefährten ausrüstenFeen-Gefährten und Multiplayer
Ein weiteres neues Feature sind die Feen-Gefährten. Im Abenteuer-Modus kann man nun Feen finden, die im Kampf mit speziellen Fähigkeiten Unterstützung leisten können. Hat man eine solche Fee, so kann man in manchen Missionen des Abenteuer-Modus Kleidungsstücke und Nahrung für sie finden. Die Kleidungsstücke sorgen dafür, dass bestimmte Status-Elemente verbessert werden. So kann z.B. ein Oberteil den Finsternis-Schaden erhöhen, ein anderes den Licht-Schaden. Durch das Verabreichen von Nahrung bekommen die Feen bestimmte Wesenszüge ausprägen, die wiederrum dafür sorgen, dass die Fee neue Fähigkeiten lernt. In der „Schule“ können diese festgesetzt werden. Für die Fähigkeit „Herzen füllen auch die Spezialangriffsleiste auf“ benötigt man zum Beispiel eine gewisse Anzahl an Glanz und Coolness. Diese Hilfsfähigkeiten sind extrem praktisch und können mit ein wenig geschickter Planung sehr strategisch eingesetzt werden. Leider ist es eher schwierig an neue Kleidung und Essen heranzukommen, da diese innerhalb von bestimmten Missionen des Abenteuer-Modus freigespielt werden müssen. Selbiges gilt auch an die Vielzahl von Item-Karten, die dafür benötigt werden bestimmte Collectibles für die Schlacht freizuschalten. Da man diese Item-Karten häufig verwenden muss, müssen einige Missionen immer wieder geschlagen werden, was eher mühselig ist.

Hyrule Warriors Legends Feen-Gefährten FähigkeitenIn Hyrule Warriors Legends gibt es keinen Multiplayer mehr, so wie er auf der WiiU vorhanden war. Dafür gibt es jetzt einige andere Features die man mit Hilfe von Online-Aktionen oder durch Freunde freischalten kann. So kann man per Streetpass Unterstützung im Kampf erhalten und durch das Verbinden des 3DS mit dem Netzwerk kommen Online-Links auf die Abenteuer-Karte. Diese sind dann eure Gegner und sie sind teilweise extrem stark. Wer sie in der Schlacht besiegt, kann mit tollen Items für seine Charaktere rechnen. Auch die Feen-Gefährten anderer Spieler sind nützlich, denn sie können euren Feen Fähigkeiten leihen.

 

Hyrule Warriors Legends Linkle in ActionNew 3DS oder 3DS? Eine wichtige Frage!
Einige Technische Dinge gibt es aber zu beachten. Weil Hyrule Warriors Legends eine Portierung der WiiU-Version ist, bedeutet dies auch gleichzeitig, dass technisch auf dem 3DS alles nicht ganz so schön läuft. Die Cutszenes sehen selbst auf dem 3DS XL sehr matschig aus, was daran liegt, dass sie herunterskaliert wurden. Man merkt aber einen deutlichen Unterschied vom Design der Szenen her zwischen den ursprünglichen Spielmissionen und den neu dazugekommenen. Das 3D ist leider nicht besonders gut und stört teilweise den Spielfluss, weshalb ich empfehlen würde es definitiv auszuschalten. Die grafischen Ingame-Anpassungen sind aber gut gemacht. Die harten Kanten der Charaktere sieht man im flüssigen Spielgeschehen nicht unbedingt.

Flüssig allerdings nur, wenn man einen New 3DS hat. Im direkten Vergleich zwischen New 3DS und dem normalen 3DS schneidet die Performance des New 3DS eindeutig besser ab. Nicht nur die Ladezeiten sind um einiges kürzer, sondern auch das Spielgeschehen flüssiger. Hat man auf dem New 3DS gespielt, so kommt einem das Gameplay auf dem normalen 3DS sehr langsam und teilweise ruckelig Hyrule Warriors Legends Horror Kid Herzteilvor. Auch die Kameraführung ist dort deutlich erschwert. Durch die zusätzlichen Schultertasten und das zweite Circle-Pad wird die Bedienung und Kameraführung im Spiel deutlich erleichtert. Wer ein großer Fan von Hyrule Warriors ist, der kann gerne auch mit einem normalen 3DS zum Spiel greifen. Richtig genießen kann man Hyrule Warriors Legends aber tatsächlich eher auf dem New 3DS.

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Hyrule Warriors Legends
Hyrule Warriors Legends Packshot Wertung der Redaktion:

85/100

  • Publisher: Nintendo
  • Getestet auf: New3DS XL
  • auch für: Systeme der 3DS-Familie
  • Preis: 39,99€

 

 

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22/30 Technik + Grafik für 3DS-Verhältnisse gut
+ Ausgezeichnete New 3DS Features
+ Passsende Musik
- Nervige Sounds
- Automatische Kameraführung hängt manchmal
- Läuft auf dem normalen 3DS sehr langsam
- Schlechtes 3D
30/30 Umfang + Umfangreicher Abenteuer-Modus
+ Lange Spieldauer
+ Enthält alle DLCs der WiiU-Version
+ Enthält neue Charaktere und Missionen
+ Wird künftig mit Zusatzinhalten erweitert
+ Viele Collectibles
25/30 Gameplay + Lange Schlachten
+ Charaktere können nun während der Schlacht gewechselt werden
+ Kämpfer mit unterschiedlichen Kampfstilen
+ Feengefährten
- Anfängliche Überforderung
- Missionen und Schlachten wenig Abwechslungsreich
- Kein Multiplayer mehr
8/10 Spezifisch + Zelda-Feeling 
+ Extrem Umfangreich
- Läuft auf dem 3DS nicht so flüssig

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[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
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Fazit:

[rating itemreviewed=“Hyrule Warriors Legends“ rating=“85″ reviewer=“Nina van Aken“ dtreviewed=“21.03.2016″ best=“100″ worst=“0″]

Hyrule Warriors Legends ist nicht nur eine Portierung der WiiU-Version samt aller DLCs, sondern enthält auch noch die neuen Charaktere Linkle, Horror Kid, Toon-Link, Tetra und König Daphnos, welche zusammen mit neuen Gegnern, Materialien und Missionen eintreffen. Käufer der 3DS-Version erhalten die neuen Charaktere kostenlos für die WiiU-Version. Für den Einstiegspreis von 39,99€ bietet Hyrule Warriors Legends definitiv extrem viel Inhalt. Neu sind auch die Feen-Gefährten, die man mit Kleidung und Nahrung individualisieren kann und im Kampf mit ihren Fähigkeiten zur Hilfe stehen. Endlich wurde die Funktion eingebaut, dass man während des Kampfes zwischen den spielbaren Charakteren wechseln kann, ihnen Aufgaben anvertraut und sie zu bestimmten Stellen auf dem Schlachtfeld schicken kann. Dadurch erlangt das Spiel einiges mehr an Komplexität. Grafisch hat man das Beste aus dem Spiel rausgeholt. Die 3DS-Version kann selbstverständlich nicht mit der leistungsstärkeren WiiU mithalten, was man an Cutscenes sieht, gibt aber definitiv ihr bestes. Dies merkt man auch an der Performance zwischen 3DS und New 3DS. Das komplette Spiel ist auf dem normalen 3DS um einiges langsamer und daher profitiert es besonders durch die höhere Leistung und die zusätzlichen Buttons des New 3DS. Wer noch kein Hyrule Warriors gespielt hat, sollte definitiv zu Hyrule Warriors Legends greifen, da es ein gutes Komplettpaket bietet.

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Pokémon Tekken

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Als das Pokémon Anime das erste Mal im deutschen Fernsehen ausgestahlt wurde und Pokémon Blau/Rot für Game Boy Color erschien, muss ich ungefähr elf Jahre alt gewesen sein. Das Pokémon Fieber war nun auch in Europa ausgebrochen: Egal ob das Tauschen von digitalen Pokémon mit Linkkabel, das Handeln mit bunten Stickern, oder das Kämpfen mit den verschiedenen Sammelkarten, im eigenen Freundeskreis hatten viele zumindest irgendwie mit den Taschenmonstern zu tun. Nun erscheint zum 20-jährigen Jubiläum von Pokémon durch die Kooperation von Bandai Namco und The Pokémon Company das Beat’em’Up Pokémon Tekken. Ob das Kampfspiel auch objektiv die Erwartungen erfüllen kann, oder ob ein lang gehegter Kindheitstraum wie eine Seifenblase zerplatzt, könnt ihr in unserem Review zum Spiel nachlesen.

Pokémon Tekken - Pokken - Mewtu versus Glurak - 3D Phase / FeldphaseAuch wenn es der Name vermuten lässt: Mit Tekken hat das Spiel in erster Linie nur die Entwickler gemein. Natürlich ist Pokémon Tekken wie auch der namensähnliche Vetter ein Beat’em’up, allerdings ist es kein einfacher Klon im Pokémon Gewand, sondern hat eigenständige Merkmale, die es von anderen Kampfspielen unterscheidet. Der auffälligste Unterschied ist die Aufteilung des Kampfes in zwei Phasen: Feld- und Kampfphase. Der Kampf startet immer in der dreidimensionalen Feldphase, bei der sich die Kamera hinter dem Pokémon des Spielers befindet und in der sich die beiden Kontrahenten innerhalb eines Bereiches in der Arena relativ frei bewegen und attackieren können. Schafft es eines der Pokémon einige gezielte Treffer und Kombinationen zu landen, wird das andere weg geschleudert und das Geschehen wird in einer zweidimensionalen Kampfphase fortgesetzt. Die Kameraperspektive von letzterer Phase erinnert dann wieder etwas mehr an reguläre Beat’em’ups.

Pokémon Tekken - Pokken - KnachkrackDie Umstellung auf die verschiedenen Phasen ist ein wesentlicher Aspekt des Spiels, denn auch von der Kampfphase kann wieder ein Wechsel zurück zur Feldphase ausgelöst werden. Darüber hinaus spielen die drei Angriffsarten Standard-, Greif- und Konter-Angriff eine wichtige Rolle, da diese sich wie Schere, Stein, Papier jeweils gegenseitig schlagen, wenn sie gleichzeitig ausgeführt werden. Landet man auf diese Art einen kritischen Treffer füllt sich unter anderem so das Resonanzmeter auf. Ist die Leiste gefüllt, kann man mittels Tastendruck den Limit-Zustand jedes Pokémon aktivieren: Bei manchen Pokémon heißt das, dass diese sich in ihre Mega-Entwicklung verwandeln, bei anderen, dass diese eine Art Aura erhalten. In jedem Fall werden für kurze zeit Angriff und Verteidigung erhöht, die KP regenerieren sich langsam und man hat die Möglichkeit einen Limitschlag zu versuchen, der bei einem Treffer beträchtlichen Schaden anrichten und auch schon mal die Hälfte der gegnerischen Energie abziehen kann.

Pokémon Tekken - Pokken - Weltkarte - World MapInsgesamt fühlt sich das Kampfsystem sehr gut an, man merkt allerdings dass das Kampfsystem nicht für Beat’em’up Veteranen gedacht ist. Kombos sind ohne komplizierte Steuerkreuzbewegungen durch das Verwenden von Richtungs- und Schlagtasten relativ einfach zu bewältigen und erfordern zwar Übung, aber diese sind auch mit etwas weniger Geschick gut ausführbar. In Pokémon Tekken stehen einen insgesamt 16 spielbare Charaktere mit vier verschiedenen Kampfstilen, Standard, Tempo, Kraft und Technik, zu Verfügung. Ihr habt unter anderem die Wahl zwischen Lohgock, Glurak, Pikachu, Gewaldro, Suicune, Gengar und mehr, die sich vom Spielgefühl schon deutlich voneinander unterscheiden können. Auf der einen Seite ist es schade, dass nicht mehr Pokémon spielbar sind, wenn man bedenkt, dass mittlerweile insgesamt 721 unterschiedliche Taschenmonster existieren. Auf der anderen Seite sind 16 Kämpfer für eine neue Kampfspielserie eine solide Anzahl, und die Pokémon ausreichend verschieden, langfristig könnte dies allerdings den Spielspaß mindern. In den Kämpfen selbst wird man ebenso mehr als zwei dutzend nicht-spielbare Taschenmonster als Helfer-Pokémon begegnen, die gewisse Boni verleihen oder Schaden austeilen können.

Pokémon Tekken - Pokken - Mewtu versus Glurak - 2D Phase / DuellphaseDie Optik von Pokémon Tekken ist durchwegs gelungen und man hat tatsächlich zum Teil das Gefühl in einem Pokémon-Kampf, wie man ihn aus den Anime kennt, verwickelt zu sein. Auch die Musik trägt einen Teil der guten Stimmung bei. Als Spieler kann man das eigene Aussehen selbst gestalten und im Verlauf des Spiels verschiedenste Kleidungsstücke freispielen, um den Avatar nach belieben zu gestalten. Die Avatare und menschlichen Charaktere sind hierbei im Animestil gezeichnet. Natürlich gibt es in Pokémon Tekken auch einen Single- und Multiplayer-Modus – letzterer ist sowohl lokal, als auch online verfügbar. Wer lokal gegen einen Freund antreten will, muss allerdings Kompromisse eingehen, da nur ein Spieler auf dem Bildschirm, und der andere auf dem Display des Wii U GamePads spielen muss. Dies liegt wohl vor allem daran, dass man in der Feldphase die Kamera hinter dem eigenen Pokémon hat, trotzdem schade, dass hier kein Splitscreen eingebaut wurde. Wer lokal nicht auf dem Wii U GamePad spielen möchte, hat zumindest die Möglichkeit zwei Wii U’s mittels LAN zu verbinden, sodass jeder auf seinem eigenen TV-Bildschirm spielen könnte. Der Einzelspielermodus beinhaltet eine kurze Geschichte und mehrere Ligen: Die ersten Ligen sind zwar für den Einstieg gedacht, allerdings hätten diese ruhig etwas schwieriger ausfallen können. Auch die Anzahl der Spielmodi im Single- und Multiplayer hätte etwas vielfältiger oder kreativer sein können. Interessant wären wohl auch Modi ohne Phasenwechsel gewesen, in denen nur jeweils in einer Phase gekämpft werden hätte können.

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Pokémon Tekken
Wertung der Redaktion: 

77/100

  • Publisher: Nintendo / The Pokémon Company
  • Getestet auf: Wii U
  • auch für: –
  • Preis: 60€

 

 

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24/30 Technik + passable Grafik mit detailierten Pokémon-Modellen
+ flüssiges Gameplay
+ passender Sound

- UI im Menü könnte etwas liebevoller gestaltet sein.
22/30 Umfang + viele freispielbare Titel und Kleidungsstücke
+ Single-Player Modus mit mehreren Ligen
+ lokaler und online Multiplayer Modus
- nur 16 spielbare Pokémon
- mehr Spielmodi wünschenswert
24/30 Gameplay + leicht verständliches Kampfsystem
+ Phasenwechsel ist interessant und neu
+ sehr unterschiedliche Kampfstile der Pokémon

- fehlende Komplexität
7/10 Spezifisch + Mega-Entwicklungen
+ Kämpfe vermitteln tollen Flaire
- kein Splitscreen

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[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
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Fazit:

[rating itemreviewed=“Pokémon Tekken“ rating=“77″ reviewer=“Florian Nichtawitz“ dtreviewed=“15.03.2016″ best=“100″ worst=“0″]Pokémon Tekken hätte meine Erwartungen als Kind wohl bei weitem übertroffen, als Erwachsener betrachte ich das Spiel allerdings etwas nüchtener. Das Kampfspiel macht auf vielen Ebenen alles richtig, man muss jedoch beim Kauf im Hinterkopf behalten, dass das Spiel für Fans von Beat’em’ups vermutlich zu wenig Komplexität beinhaltet. Der Langzeitmotivation könnte die Anzahl der Charaktere schaden, und ein Splitscreen wäre im lokalen Multiplayer wünschenswert gewesen. Positiv hervorzuheben sind die Phasenwechsel und der Flaire, den das Spiel vermittelt, denn man hat tatsächlich ein wenig das Gefühl im Anime gelandet zu sein. Insgesamt ist Pokémon Tekken gelungen, und bereitet vor allem Fans von Pokémon viel Freude.[/rating]

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Deponia Doomsday

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Überraschend kehrt Rufus zurück auf den Computerbildschirm, denn eigentlich war die Spielereihe als Trilogie geplant. Erst eine Woche vor Release von Deponia Doomsday wurde dieses angekündigt und überraschte die Fans doppelt.

 

Dabei zeigt sich Deponia gewohnt witzig. Während der Start des Spieles einen Schritt in die Zukunft Deponias macht und zeigt, wie ein in die Jahre gekommener Rufus Deponia zerstört, so verläuft der Rest des Spiels knifflig und ulkig zugleich.

DeponiaDoomsday_01_Der chaotische Protagonist erwacht in seinem Bett und deutet die Zerstörung des Planeten und die Reise nach Elysium als Traumvision. Der Spieler wird also mit dem Gedanken konfrontiert, dass die bisherigen Teile der Spieleserie eigentlich noch gar nicht stattgefunden haben, sondern dass wir uns vor den Ereignissen des ersten Teiles befinden. Rufus muss sich spurten, um die kostbaren Gläser seiner Freundin Toni einzupacken, doch pfuscht ihm ein magerer Wissenschaftler namens McChronicle dazwischen und zerstört die geliebten Gläser beim rückwärts Einparken. Doch handelt es sich bei dem Wagen des guten Mannes ganz zufälliger Weise um eine Zeitmaschine. Wie praktisch!

DeponiaDoomsday_02_Ungefähr so geht das Spiel auch weiter. Eine Jagd auf rosa Elefanten, einen Jungen dank Behaarung zum Mann machen, ihm diese Männlichkeit wieder abrasieren, eine Sonnenblumen-KI, sprechende Erdnüsse… Deponia Doomsday ist genau so schräg, wie wir es von den bisherigen Teilen kennen und lieben.

Mit etwa 15 Stunden ist es auch das längste Spiel der Serie. Und auch wenn wir uns in bekannten Gebieten bewegen, so wurden die Schauplätze nicht aufgewärmt, sondern teils neu erfunden. Auch diverse Minispiele wurden wieder eingebaut, welche nie viel Zeit in Anspruch nehmen und auch meist nicht all zu kompliziert sind, allerdings bei Bedarf auch übersprungen werden können.

DeponiaDoomsday_08_Die Vertonung wurde erneut mit den altbekannten Stimmen aufgenommen. Die bewährten Sprecher habe lustige, flotte Sprüche auf der Zunge und vor allem Rufus zeigt sein können in dieser Disziplin. Grafisch wurde nicht viel erneuert. Aber warum auch? Gerade dieser einzigartige Stil macht Deponia zu dem, was es ist.

DeponiaDoomsday_12_Inhaltlich wollen wir nicht zu viel verraten. Man darf aber verraten, dass sich das Ende sehr stark auf das oft kritisierte Ende von Goodbye Deponia bezieht. Und dieses Ende wird wieder viel Zunder für Diskussionen geben. Auch beim Rest des Spieles merkt man viele Anspielungen auf die vorherigen Teile, wobei sich Deponia diesmal selbst sehr stark auf die Schippe nimmt. Habt ihr die Trilogie bisher noch nicht gespielt, solltet ihr dies also vorher nachholen!

 

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Deponia Doomsday
Deponia Doomsday Cover Wertung der Redaktion:

88/100

  • Publisher: Daedalic Entertainment
  • Getestet auf: PC
  • auch für:
  • Preis: 29,99€

 

 

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27/30 Technik + Einzigartige Grafik
+ Viel Liebe zum Detail
+ Toller Soundtrack
+ Klasse Synchro
 - Kein Tutorial
25/30 Umfang + Große Spielewelt
+ 15 Stunden Spieldauer
+ Minispiele
 - Kein Wiederspielwert
26/30 Gameplay + Suchtfaktor
+ Fair und fordernd
+ Witzig bis zum Ende
+ Viel Charm
+ Bewährt und gut!
 - Spielen der vorherigen Spiele stark empfehlenswert
10/10 Spezifisch + Gewohnt gut
+ Bekannte Charaktere
+ Viel Witz und Charme
+ Einfach nur Rufus!

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[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
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Fazit:

[rating itemreviewed=“Deponia Doomsday“ rating=“88″ reviewer=“Roman Völkel“ dtreviewed=“13.03.2015″ best=“100″ worst=“0″]

Wer sich an Deponia Doomsday wagen möchte, der sollte zunächst die ersten 3 Spiel der Reihe gezockt haben. Denn auf diesen baut der neue Teil auf, auch wenn er die Vorgeschichte erzählt. Doch nimmt sich das Spiel selbst so aufs Korn, dass es fast unerlässlich ist, andernfalls fehlen einem viele Informationen, welche den Charme und die Liebe zu Detail nicht erkennen lassen, welches Deponia Doomsday ausstrahlt.
Rufus ist ansonsten gewohnt frech unterwegs und setzt vieles daran, sich selbst das Leben schwer zu machen. Deponia strotzt förmlich von Witzen und ulkigen Begebenheiten, man kann keine 5 Meter weit gehen, ohne nicht ein neues Detail zu entdecken, was einem schmunzeln lässt. Adventure-Freunde der alten Schule werden sich hier wie zu Hause fühlen.

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So testen Wir

 

Mega Man Legacy Collection

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Mega Man ist eine der bekanntesten und beliebtesten Videospielfiguren. Seit Februar 2016 gibt es eine Kollektion der ersten sechs Mega Man Spiele für den 3DS. Die Mega Man Legacy Collection enthält aber nicht nur die Originalspiele, sondern auch noch jede Menge Extras.

Ende der 80er und Anfang der 90er war die große Zeit der Action-Platformer. Neben den Spielen der Metroid- und Castlevania-Reihe war eine Spielserie Jedermann bekannt: Mega Man! Der blaue Roboter wurde ursprünglich als Haushaltshilfe entwickelt, doch als der Wissenschaftler Dr. Wily Roboter entwickelt, die nicht zum Putzen, sondern zum Kämpfen gedacht sind, muss Mega Man einschreiten und sich den feindlichen Maschinen stellen um am Ende Dr. Wily persönlich gegenüber zu stehen. Die Geschichte ist in den sechs Originalspielen nahezu identisch. Mega Man kämpft sich durMega Man 6 Screenshotch verschiedene, thematisch zum Endboss passende Level. Neben verschiedenen technischen Maschinen die versuchen ihm zu schaden, steht am Schluss des Levels auch immer noch ein Bossgegner. Fireman, Rockman, Punchman, Bubble Man. Um nur einige der bekannten Namen zu nennen. Da Mega Man ein Action-Platformer ist, bestehen die Level aus Jump’n’Run-Einlagen sowie der Bekämpfung von Gegnern mit Hilfe von Mega Mans Schusswaffen. Meistens kann man sich das Level selbst aussuchen. Hat man den Boss besiegt, bekommt man eine spezielle Waffe, mit der man sich unter Umständen einen Vorteil gegenüber einem anderen Kontrahenten schaffen kann.

 

Mega Man Legacy Collection Mega Man 3 ScreenshotRetro-Action mit Mega Man
Die Level in Mega Man sind generell für die heutige Zeit sehr knackig, wenn nicht schwer. Drei Versuche hat Mega Man um ein Level zu schaffen. Falls man versagt, muss man das Level komplett von vorne anfangen. Gnadenlos ist also eine recht gute Bezeichnung. Aber keine Angst: Während man früher seine Spielstände noch mit umständlichen Passwörtern verwaltete, gibt es nun ein neues, sehr komfortables Speichersystem. Per Schultertaste kann man das Menü aufrufen und dort jederzeit Speichern oder Laden. So hat man den Vorteil nach schwierigen Passagen zwischenzuspeichern. Für jedes der 6 verschiedenen Mega Man Spiele kann nur jeweils ein eigener Speicherstand angelegt werden. Leider sind die Ladezeiten vergleichsweise lang. Wer sich der geballten Retro-Action ausliefern möchte, kann selbstverständlich aber auch das altbewährte Passwort-System nutzen. Dabei sind alle Spiele komplett originalgetreu, enthalten sogar noch die Ruckler der echten Spiele. Ob man die Performance für die Legacy Collection ein wenig hätte aufbessern können, liegt im Auge des Betrachters. Schön wäre es natürlich gewesen, wenn das Spiel bei mehr als drei Gegnern nicht laggen würde, aber hätte man hier Hand angelegt, so wäre das natürlich eine Änderung des Originalspiels.

 

Mega Man Legacy Collection ChallengesGroße Anzahl an Extras
Die Mega Man Legacy Collection enthält die ersten sechs Mega Man Spiele. Wenn man bedenkt, dass es mittlerweile über 130 Spiele gibt, ist das natürlich nur ein Bruchteil. Der Name „Legacy Collection“ ist daher vielleicht ein wenig übertrieben. Die Mega Man Legacy Collection haben wir auf dem 3DS getestet, sie enthält deshalb auch einen schwachen 3D-Effekt, der das Spielfenster leicht vom Rahmen abhebt. Nichts Spektakuläres also. Der Preis von 15€ ist aber mehr als gerechtfertigt. Kauft man sich alle Mega Man Teile der Collection einzeln in der Virtual Console oder gar als Original, kommt man auf wesentlich mehr. Deshalb würde ich jedem raten, der gerne ein paar Mega Man Spiele ausprobieren möchte, die Collection zu kaufen. Die Legacy Collection ist übrigens auch für den PC, die PS4 und die Xbox One erhältlich.

Mega Man Legacy Collection Museum original PackshotZusätzlich zu den sechs Spielen gibt es aber auch noch jede Menge Extras, die besonders das Herz der Fans hoch schlagen lassen dürften. Ganze 54 Challenges, die aus den Spielen zusammengemixt wurden, wollen gemeistert werden. Von Anfang an ist ein umfangreicher Music-Player vorhanden, der sämtliche Lieder der sechs Spiele enthält. Jedes Spiel ist zudem noch mit ganz besonderen Extras ausgestattet. So gibt es eine Database, die die offiziellen Artworks der Gegner, samt Infotexten und Informationen über Lebenspunkte und Angriff. Besonders das Museum wird für Fans der Serie eine Besonderheit sein. Dort sind Materialien wie originale Packshots und Spielanleitungen verschiedener Nationen vorhanden. Aber nicht nur das, man kann auch so nah ranzoomen dass man die einzelnen Sätze der Anleitung problemlos und hochauflösend lesen kann. Wer selbst nicht Zeit und Geld für das Sammeln der Originale hat, kann hier also seinen Wissenshunger stillen. Und wer das ultimative Mega Man… oh Verzeihung! Ich meinte Rockman-Feeling haben will, der stellt einfach die Sprache auf Japanisch und spielt mit Rockman. Wenn das mal kein Fanservice ist?!

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Mega Man Legacy Collection
Mega Man Legacy Collection Wertung der Redaktion:

87/100

  • Publisher: Capcom
  • Getestet auf: (New) 3DS (XL)
  • auch für: PC, PS4, Xbox One
  • Preis: 14,99€

 

 

25/30 Technik + Originalgetreu
+ Große Sprachauswahl
+ Retrostyle
+ Music-Player
+ Speicherpunkte möglich
- Halbherziger 3D-Effekt
- „Lange“ Speicher- und Ladezeiten
27/30 Umfang + Enthält Mega Man 1-6
+ Viele Extras wie Music-Player und Museum
+ Database mit viel Fanservice
+ Zusätzliche Challenges
- Andere Mega Man Spiele (z.B. X oder Battlenetwork) nicht enthalten
28/30 Gameplay + Komfortable Speichermöglichkeit
+ Herausfordernde Platform-Action
+ Hoher Schwierigkeitsgrad
+ Originalspiele
- Enthält auch die Lags der Originalspiele
7/10 Spezifisch + Extrem viele Extras
+ Auch als Rockman spielbar
- Menü sieht ein wenig halbherzig gemacht aus

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[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
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Fazit:

[rating itemreviewed=“Mega Man Legacy Collection“ rating=“87″ reviewer=“Nina van Aken“ dtreviewed=“08.03.2015″ best=“100″ worst=“0″]

Die Mega Man Legacy Collection enthält zwar nur die ersten sechs Mega Man Spiele, ist aber Preis-Leistungs-Mäßig definitiv ein guter Deal. Im Action-Platformer Mega Man muss der blaue Haushaltsroboter durch Springen und Schießen zum Levelboss vordringen. Ist einer der bösartigen Kampfroboter von Dr. Wily besiegt, bekommt Mega Man eine neue Waffe und kann sich damit Vorteile gegenüber anderen Bossen schaffen. Das Gameplay ist originalgetreu und enthält die klassischen Ruckler und das Passwort-Speichersystem. Für leicht zu frustrierende hat Capcom aber ein modernes Speichersystem eingebaut, bei dem man jeder Zeit Speichern und Laden kann. Nicht nur die Originalspiele können gespielt werden, sondern auch noch zusätzliche 54 Challenges. Besonders für Fans der Serie enthält die Legacy Collection so einige Highlights. Neben einem Music-Player und einer Database mit Artworks und Infotexten gibt es auch das Museum in dem man Packshots und Anleitungen verschiedener Versionen der Spiele hochauflösend betrachten kann. Alles in allem ist die Mega Man Legacy Collection vor allem für Fans der Serie etwas. Wer noch nie Mega Man gespielt hat, kann hier einen guten und günstigen Einstieg finden.

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So testen Wir

 

Pokémon Rote Edition (VC)

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Es gibt Spiele, an die erinnert man sich ein Leben lang. Pokémon (Rote- oder Blaue- Edition) ist eines davon und war nicht nur mein erstes Pokémon-Spiel, sondern das erste Gameboy-Spiel überhaupt. Ich war damals überglücklich, als ich den Game Boy Pocket (in Grün) und die Blaue-Edition von Pokémon an meinem Geburtstag bekommen habe. Es ist nicht übertrieben zu sagen, dass dieser Titel meine Kindheit geprägt und einen enormen Batterieverbrauch verursacht hat. Das Ganze liegt nun mittlerweile schon mehr als ein Jahrzehnt zurück und nun sind die Editionen der ersten Generation (rot, blau und gelb) zum 20-jährigen Jubiläum als VC-Titel im 3DS eShop erschienen. Ein Grund zum Feiern?

Geschichtsstunde mit Prof. Eich

Willkommen zu eurer ersten Geschichtsstunde mit mir- Professor Eich. Wie ich sehe interessiert ihr euch für die Editionen der ersten Generation. Bevor es jedoch mit dem Review von Phil weiter geht, müssen wir über die Ursprungsidee reden, welche hinter der Prof. Eichfaszinierenden Welt der Pokémon liegt. Die Grundidee von Pokémon basiert auf dem Sammeln von Tieren, was Satoshi Tajiri (dem Erfinder) in seiner Kindheit eine riesige Freude bereitete. Als Satoshi Tajiri älter wurde, wollte dieser den Kindern ebenfalls denselben Spaß vermitteln. Möglich wurde das Ganze am 27. Februar 1996 mit der Veröffentlichung der Spiele Pokémon Rot (Poketto Monsutā Aka) und Grün (Poketto Monsutā Midori)  in Japan. Die Spiele, welche nur in Japan veröffentlicht wurden, verkauften sich aber nicht sehr gut. Der erhoffte Erfolg blieb aus. Am 8. Oktober 1999 kam Pokémon (blau und rot) auch in Europa auf den Markt. Der Durchbruch war gelungen und die Welt war im Pokémon-Fieber. Überall wo man hinsah, am Schulhof, auf Flugzeugen, oder im Fernsehen, waren die kleinen Taschenmonster zu sehen. Bis heute ist die Faszination ungebrochen und mittlerweile gibt es 721 dieser kleinen niedlichen, aber auch gefährlichen Wesen. Das Fangen von Pokémon wird durch den Einsatz eines hoch entwickelten Gerätes, dem Pokéball (es gibt verschiedene Ausführungen) ermöglicht. Sämtliche gesehenen und gefangenen Pokémon eines Trainers werden in einer digitalen Bibliothek, dem Pokédex, gespeichert. Da ihr nun die Entstehungsgeschichte kennt, muss ich euch noch was wichtiges fragen, bevor ihr euer Abenteuer beginnen könnt. Bist du ein Junge, oder ein Mädchen?

Das Abenteuer beginnt in Alabastia

In allen drei Editionen (rot, gelb, blau) beginnt euer Abenteuer in Alabastia, einem kleinen Dorf in Südwesten der Kanto-Region. Dieses Spiel spielt man wie die meisten Alabastia PokemonRollenspiele in der Third-Person-Perspektive (Vogelperspektive). Der Protagonist (im Anime „Ash“- eure Spielfigur) und sein Kindheitsfreund (im Anime „Gary“- der Rivale) begeben sich, als diese das richtige Alter erreichen, auf die lange Reise die größten Pokémon-Meister der Welt zu werden. Als wir das hohe Gras nördlich von Alabastia betreten wollen, ruft eine Stimme uns zurück. Professor Eich, ein bekannter Wissenschaftler der Pokémon studiert, bittet uns mit in sein Labor zu kommen. Im Labor angekommen treffen wir unseren Rivalen, welcher der Enkel des Professors ist. Da ein Abenteuer ohne Start-Pokémon zu gefährlich ist, dürfen wir uns eines der drei Pokémon, welche sich in einem Pokéball auf dem Tisch befinden, aussuchen. Wir haben die Wahl zwischen Glumanda, Bisasam und Shiggy. Welches darf es sein? Nachdem wir uns entschieden haben, fordert unser Rivale uns gleich zu einem Kampf auf. Wir nehmen natürlich breit grinsend an.

Leicht zu erlernen, schwer zu meistern

Die Story ist in beiden Editionen (rot und blau) identisch. Rot und Blau unterscheiden sich Kanto Starter Pokemonlediglich, dass manche Pokémon nur in einer der beiden Versionen gefangen werden können. Um alle erhalten zu können, kaufte man sich damals beide Versionen und transferierte die fehlenden Pokémon via Link-Kabel auf den anderen Game Boy, beziehungsweise tauschte mit seinen Freunden. Heute könnt ihr die Pokémon-Bank benutzen und diese in Zukunft auf die kommenden Pokémon-Ableger Sun und Moon verschicken. Lokal habt ihr die Möglichkeit, mit euren Freunden drahtlos Pokémon zu tauschen, oder gegeneinander zu kämpfen. Damit wirken die VC-Titel etwas moderner und machen noch mehr Spaß.  Doch warum sollte man alle Pokémon besitzen? Prof. Eich gibt uns die Aufgabe, den Pokédex, eine digitale Datenbank aller bekannten Pokémon, zu komplettieren. Um dies erreichen zu können muss man alle 150 der bekannten Arten fangen. Erinnert ihr euch noch an den ersten Kampf gegen unseren Rivalen im Labor des Professors? Ich habe meinen ersten Kampf verloren. Die Niederlage war bitter, aber mit jedem verlorenen Kampf lernt man bekanntlich dazu. Das nächste Mal werde ich gewinnen.

Treffen wir im Spiel auf ein wildes Pokémon oder treten wir in den Blickwinkel eines anderen Trainers, dann wechselt das Geschehen in die Kampfansicht. Bis zu sechs Pokémon können wir und unsere Gegner in den Kampf schicken. Nach klassischer „Jrpg-Tradition“ wird rundenbasiert angegriffen. Im Kampf kann man dasPokemon Kampf Rote Edition VC Pokémon wechseln oder ein Item, beispielsweise einen Trank, benutzen. Haben sämtliche Pokémon eines Trainers all ihre HP (Health Points) verloren, ist der Kampf vorbei. Der Schlüssel zum Sieg ist die Anwendung des Typenvorteils der in der Pokémon-Welt allgegenwärtig ist. Jedes Pokémon gehört zu einem der 15 verschiedenen Typen, welche wir gekonnt gegeneinander einsetzen müssen. Wasser schlägt Feuer, Feuer schlägt Pflanze, Pflanze schlägt Wasser und so weiter. Manche Pokémon gehören gleich zwei Typen an. Durch diesen Variationsreichtum schafft Nintendo eine Vielzahl an Möglichkeiten. Ein zusätzliches strategisches Element ist die Verschlechterung der Statuswerte eines gegnerischen Pokémon durch bestimmte Attacken. Keine Sorge, eure besiegten Pokémon sind nicht tot. Diese werden nur bewusstlos und können anschließend wieder im Pokémon-Center hochgepäppelt werden (völlig umsonst). Wie ihr seht, ist das erlernen der Basics leicht. Will man tiefer in die Materie eintauchen und ein echter Pokémon-Kenner werden, dann ist dies schwierig zu meistern.

Auf dem Weg der größte Pokémon-Meister zu werden, müssen wir uns nicht nur den acht Kantoregion Pokemon VCArenaleitern stellen, welche sich in den unterschiedlichen Städten der Kanto-Region befinden, sondern ebenfalls den Top-Vier. Haben wir diese Hürde gemeistert, wartet der letzte und ultimative Kampf gegen den amtierenden Champion auf uns. In der Regel ist euer Weg linear vorgegeben, aber das Erkunden abseits des vorgegebenen Weges ist ebenfalls vorhanden. Mithilfe spezieller Items (VM´s) erlernen unsere Pokémon besondere Fähigkeiten. Mit der VM „Zerschneider“ können wir Büsche zerschneiden oder mit „Surfer“ auf dem Rücken eines Wasser-Pokémons über das Wasser reiten. Auf unserem Abenteuer warten viele solcher Hindernisse auf uns, an denen wir diese speziellen Items fürs weitere Vorwärtskommen Gebrauch machen müssen.

Was  bietet die VC-Version der ersten Generation?

Die Multiplayer-Komponente war und ist eine der größten Stärken bei der Pokémon-Serie. Tauschgeschäfte sowie Kämpfe gegen eure Freunde lassen sich nun lokal und drahtlos durchführen. Diese Modernisierung hebt die erste Generation ins neue Jahrtausend. Über den Dienst „Pokémon-Bank“ könnt ihr übrigens eurePokemon VC gefangenen Pokémon  auch auf die neu angekündigten Editionen Sun und Moon transferieren. Damit ist auch ein Preis seitens Nintendo von 9,99 Euro pro Edition gerechtfertigt. Wünschenswert wäre zukünftig noch ein Bundle aller drei VC-Titel (blau, rot und gelb) für 19,99 Euro. Dann können wir uns wirklich wie beim Motto „Schnapp sie dir alle“, alle Pokémon schnappen. Die Grafik ist immer noch ausschließlich in den damaligen Grautönen gehalten und wird standardmäßig, wie bei jedem VC-Spiel, leicht gestreckt dargestellt, wodurch die Spiele etwas matschiger als gewohnt aussehen. Wollt ihr eure Version in einer schärferen  Auflösung erleben, dann müsst ihr beim starten die Knöpfe Start oder Select gedrückt halten. Diese Tastenkombination verkleinert den virtuellen Bildschirm und ein Game Boy-Rahmen wird hinzugefügt. Nostalgie pur! Fans können durch das Halten der  beiden Schultertasten L und R sowie das zusätzliche Drücken des Y-Knopfs den Grünstich des Game Boy ein- und ausschalten.

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Pokémon Rote Edition (VC)
Pokemon Rote Edition VC Packshot Wertung der Redaktion:

82/100

  • Publisher: Nintendo
  • Getestet auf: New Nintendo 3DS
  • auch für:
  • Preis: 9,99€

 

 

26/30 Technik + Grafik und Sound originalgetreu
+ leichter 3D-Effekt vorhanden
+ versteckte Anzeigeoptionen durch Tastenkombinationen
+ drahtlose lokale Verbindung möglich
+ Pokémon-Bank nutzbar
- Spiel leicht gestreckt dargestellt
- nur ein Spielstand anlegbar
24/30 Umfang + Große Spielewelt
+ Lange Spieldauer
+ Preis gerechtfertigt
+ Viele Arten von Items

- zwei Versionen notwendig für alle 150 Pokémon
27/30 Gameplay + Hoher Wiederspielwert
+ akzeptable Steuerung
+ Spielprinzip leicht zu erlernen
 - teilweise Balancingprobleme
5/10 Spezifisch + Nostalgie pur
- Kein Bundle aller drei Versionen

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[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
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Fazit:

[rating itemreviewed=“Pokémon Rote Edition (VC)“ rating=“82″ reviewer=“Philipp Ondracek“ dtreviewed=“05.03.2016″ best=“100″ worst=“0″]

Kann die erste Generation der Pokémon noch im Jahre 2016 überhaupt Spaß machen? Ja das kann es. Bei den Veröffentlichungen für die Virtual Console handelt es sich um Abbilder der Releases für den Game Boy. Dies sowohl Vorteile, als auch Nachteile mit sich. Alle bekannten Glitches und Programmierfehler, die es damals schon gab, sind auf dem Nintendo 3DS erhalten geblieben. Würdet ihr gerne Mew fangen oder mithilfe eines Glitch eure Items vervielfältigen, dann könnt ihr das getrost tun. Programmierfehler der Entwickler können zum Vorteil des Spielers genutzt werden und diese Vorgehensweise gilt per Definition nicht als „cheaten“. Nintendo macht sicher, durch die Veröffentlichung der VC-Titel zum 20-jährigen Jubiläum, viele Pokemon-Fans glücklich. Es wurden mehrere leichte Verbesserungen an der Software vorgenommen, sodass die geforderten 9,99€ gerechtfertigt sind. Ich finde es nur schade, dass es kein Bundle aller drei Editionen für beispielsweise 19,99€ gibt (vielleicht kommt das noch). Die beste Neuerung ist die Möglichkeit, Tauschgeschäfte und Kämpfe mit seinen Freunden über eine lokale drahtlose Verbindung durchführen zu können. Weiters motivieren mich die beiden zukünftig erscheinenden Pokémon-Ableger „Sun“ und „Moon“, zum erneuten durchspielen. Dank der Pokémon-Bank ist es mir dann möglich, all die gefangenen Pokemon in die neue Version zu transferieren und somit zu behalten. Das Spiel ist für jene geeignet, die die Zeit bis „Sun“ und „Moon“ nicht mehr erwarten können und für all jene, die eine Reise in die nostalgische Vergangenheit antreten wollen.

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So testen Wir

 

 

 

The Legend of Zelda: Twilight Princess HD

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The „Legend of Zelda: Twilight Princess“ erschien nach einer langen Entwicklungsphase in Europa am 08. Dezember 2006 für die damals neue Nintendo-Heimkonsole Wii. Die Version für den Nintendo GameCube kam ein paar Tage später am 15. Dezember 2006 in die Läden. Viele Sommer und Winter zogen über das Land und nun im Jahre 2016 erscheint am 04. März eine HD-Neuauflage des beliebten Zelda-Ablegers. Kann die Portierung des Originals auch eingefleischte Fans überzeugen, oder müssen wir bis zum richtigen neuen Zelda warten?

Dunkelheit zieht über das Land Hyrule

Link, der eigentlich ein einfacher Bauernjunge ist, kümmert sich liebevoll um den heimischen Hof. Sorgen und Gefahren sind ihm fremd. Eines Tages wird er vom Twilight Princess HD1Bürgermeister beordert, dem Gipfeltreffen von Hyrule beizuwohnen und ein Geschenk zu übergeben. Selbstverständlich nimmt Link den Auftrag an, denn wann bekommt man schon die Gelegenheit das Schloss und die darin lebende Prinzessin Zelda mit den eigenen Augen zu sehen? Auf seiner Reise überfällt ihn eine Dämmerung, welche auch Hyrule bereits befallen hat. Kurz darauf verwandelt er sich in einen Wolf und wird von mysteriösen Schattenwesen gefangen genommen. Midna, die ebenfalls ein Schattenwesen ist, hilft Link aus dem Gefängnis auszubrechen und mit Hilfe ihrer Magie machen sie sich zusammen auf den Weg das Geheimnis dieses Nebels zu lüften. Um Hyrule zu befreien und sein altes Leben zu bekommen, muss Link den Helden sowie das Tier in sich wachrufen!

Es liegt erneut in eurer Hand

Wie auch schon bei den vorherigen Abenteuern steht die Rettung des Königreichs im Vordergrund. Hyrule wird von einer dunklen Kraft bedroht, die aus dem SchattenreichTwilight Princess HD 8 stammt. Ganze Areale sind von der Dunkelheit eingenommen worden, und auch die Lichtgeister (insgesamt vier) sind nicht in der Lage etwas an der Situation zu ändern. Doch ihr könnt es! Als Wanderer zwischen den Welten ist Link der Einzige, der die Feinde in der Schattenwelt bekämpfen kann. Allerdings hat die Sache einen kleinen Haken. Betretet Link die Schattenwelt, dann verwandelt sich dieser in einen Wolf. Die ersten Verwandlungen können nicht beeinflusst werden, sie werden von der Story bestimmt. Erst später im Spiel kann man darauf selber Einfluss nehmen.

In Wolfsgestalt ist die Verwendung der Waffen nicht möglich. Stattdessen kann unser Held die Feinde mit seinen tierischen Fertigkeiten bekämpfen (springt sie an oder nutzt einen Spezialangriff). Besonders wichtig ist es als Wolf, die Sinne einzusetzen. Auf diese Twilight Princess HD 7Weise könnt ihr Rätsel lösen, Geister belauschen (nur als Tier sichtbar), oder nach Items und geheimen Passagen schnüffeln/buddeln. Um die Machenschaften des Königs der Finsternis zu durchqueren, muss Link mit der Hilfe von Midna, die Tautropfen der vier verschiedenen Regionen einsammeln. Durch diese Vorgehensweise helft ihr nicht nur den Lichtgeistern, sondern verbannt ebenfalls die Finsternis zurück in deren Reich. Abgerundet wird das Ganze mit eine Vielzahl an Waffen aus denen unser Held wählen kann wie z.B. ein Bumerang oder Pfeil und Bogen. Diese Waffen und Items ermöglichen es uns knifflige Rätsel in den abwechslungsreichen und liebevoll gestalteten Dungeons zu bewältigen.

Eine HD-Überarbeitung? Kann das gut gehen?

Als ich den Story-Trailer zu „The Legend of Zelda: Twilight Princess HD“ für die Wii U dasTwilight Princess HD4 erste Mal sah, war ich nicht gerade beeindruckt. Panik machte sich unter den Zelda-Fans in den Kommentaren einiger Foren breit. Das präsentierte Material sah nicht so aus wie man es sich erwartet hatte. In manchen Szenen sahen die Farben blass aus und die Texturen waren scheinbar nur eine Spur besser. Twilight Princess ist, wenn man die Wii-Version betrachtet, in die Jahre gekommen und relativ schnell gealtert. Deshalb erhoffen sich viele Spieler nach der Ankündigung von Nintendo eine sorgfältige Überarbeitung des damaligen Ablegers. Kann Nintendo die hohen Erwartungen der Fans erfüllen?

Ich kann euch an dieser Stelle beruhigen, denn die überarbeitete Version sieht gut aus (kein Vergleich zum Trailer). Die Farben sind kräftig, die Texturen sind viel schärfer, die Effekte sowie die Beleuchtung sehen ordentlich aus und der Soundtrack zaubert mir beim spielen ein lächeln ins Gesicht. Erwartet bitte keine neue Engine welche das Spiel antreibt, denn es ist und bleibt nur eine Zelda-Neuauflage im neuen Gewand.

Welche Neuerungen befinden sich in der Portierung?

Twilight Princess HD2An erster Stelle steht bei einer Portierung  die Grafik. Das Bild ist nun im 16:9-Format (High Definition) und somit auf dem heutigen Standard. Es fallen einem sofort die schärferen Texturen, die verbesserten Licht- und Schatteneffekte, die Kanten ohne Treppchenbildung und die kräftigen Farben auf. Der Soundtrack jedoch ist der gleiche wie bei der Wii- und GameCube-Version. Hier wurden leider keine Nachbearbeitungen, geschweige den Verbesserungen vorgenommen. Gibt es neben der Grafik, welche für eine HD-Neuauflage selbstverständlich ist, noch weitere Neuerungen die einen erneuten Vollpreis rechtfertigen?

Jeder der eine Extra-Herausforderung annehmen möchte, kann sich in „The Legend ofTwilight Princess HD3 Zelda: Twilight Princess HD“ für eine ganz neue Option entscheiden- den Helden-Modus. In dieser anspruchsvollen Variante, welche ich nur den Zelda-Veteranen unter euch empfehle, richten gegnerische Attacken doppelt so viel Schaden an wie normal und es gibt in diesem Modus auch keine Herzen zu finden, mit denen man seine Lebensenergie erneuern kann. Noch kniffliger wird diese Herausforderung dadurch, dass die ganze Spielwelt gespiegelt wird. Auch die Dungeons sind genau umgekehrt Wolf Link Amiiboangeordnet. Kein Problem sagt ihr? Legt eure „Ganondorf-Amiibo“ auf die NFC-Schnittstelle eures Wii U GamePads. Ab jetzt müsst ihr bis zum Ende der Spiele-Sitzung den vierfachen Schaden durch die Gegner einstecken. Wer diese Schwierigkeit meistert, kann sich selbst „Zelda-Profi“ nennen. Neben Ganondorf werden noch weitere Amiibo-Figuren aus dem Zelda-Universum unterstützt. Darunter zählt auch die neue Wolf-Link-Amiibo, die vorerst nur in der Special-Edition erscheinen und später aber auch einzeln zu erwerben sein wird. Diese Figur schaltet den neuen Dungeon „Schattenhöhle“ (engl. „Cave of Shadows“) frei. Die Link- und Toon-Link-Figuren füllen hingegen euren leeren Köcher wieder auf. Zusätzlich zum Amiibo-Support kommen noch einige Verbesserungen im Gameplay. Zum Beispiel das mehr Rubine in den Geldbeutel passen, oder Link schneller klettern kann als in den früheren Versionen.

Das Wii U GamePad ist eine Bereicherung für unseren Helden – eigentlich das Beste an der Portierung. Am Bildschirm könnt ihr die Ausrüstung einfacher verwalten, einen Blick auf die Karte werfen (Zoomfunktionen inklusive) und euch via Touchscreen in einen Wolf verwandeln, ohne das Spiel zu unterbrechen. Solltet ihr mitten im Kampf ein Item dringend benötigen, dann könnt ihrTwilight Princess HD5 per Drag and Drop dieses schnell auswechseln. Mehr Komfortfunktionen gehen wirklich nicht mehr. Des Weiteren dient der Controller als direkter Miiverse-Zugang. Die Nachrichten könnt ihr mit Dutzenden neuer Stempel verzieren, die zahlreich in Hyrule versteckt sind, vorausgesetzt ihr findet diese. Zu guter Letzt könnt ihr, falls es die Situation einmal erfordern sollte, das Spiel am Wii U Gamepad genießen (Off-TV-Play). Der Bildschirm des Gamepads hat zwar keine HD-Auflösung, sieht aber immer noch gut aus. Neben dem Wii U Gamepad ist es möglich den „Pro Controller“ zu verwenden. Die Wii Fernbedienung samt Nunchuk wird nicht unterstützt. Ich persönlich vermisse diese Option nicht, da durch die beiden anderen Eingabegeräte, die Steuerung viel präziser geworden ist.

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The Legend of Zelda: Twilight Princess HD
Wertung der Redaktion:

71/100

  • Publisher: Nintendo
  • Getestet auf: Nintendo Wii U
  • auch für:
  • Preis: 44,99 €

 

 

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22/30 Technik + gute Überarbeitung der Grafik
+ Off-TV-Play
+ guter Soundtrack
+ läuft zu jeder Zeit flüssig
+ Amiibo-Support
- Wii-Fernbedienung & Nunchuk nicht unterstützt
- Soundtrack unverändert (GameCube Version)
20/30 Umfang + Große Spielewelt
+ Lange Spieldauer
+ Helden-Modus
+ Miiverse
- kein Multiplayer (z.B. Minispiele oder Coop)
- überteuerter Preis für eine Portierung
24/30 Gameplay + Hoher Wiederspielwert
+ präzise Steuerung
+ Pro-Controller unterstützt
+ einige spielerische Neuerungen
+ Gamepadbildschirm sinnvoll implementiert
+ gut eingebundenes Tutorial in der Geschichte
- Amiibos für Komfortfunktionen notwendig
5/10 Spezifisch + viele Items
+ abwechselnde Dungeons
- „Schattenhöhle“ nur mit Wolf-Link-Amiibo zugänglich

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[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
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Fazit:

[rating itemreviewed=“The Legend of Zelda: Twilight Princess HD“ rating=“71″ reviewer=“Philipp Ondracek“ dtreviewed=“04.03.2016″ best=“100″ worst=“0″]

Rot blinkt die LED-Leuchte am Gamepad, das zu Beginn meiner ersten Session noch voll geladen war. Anscheinend hatte ich mehrere Stunden durchgehend gespielt und dabei komplett die Zeit vergessen. „Twilight Princess HD“ schafft es, wie vor vielen Jahren zuvor auch, mich daran zu erinnern, wie gut das Spiel doch ist. Nicht umsonst zählt es zu einem der besten Ableger der Serie. Lange genug liegt der Release des Originals auf dem GameCube und der Wii zurück, sodass es sich nicht wie ein halbwarmer Aufguss anfühlt. Selbstverständlich ist es lediglich eine Portierung im neuen Gewand, aber für viele Zelda-Fans wird es weitaus mehr als das sein. Die schärferen Texturen, die verbesserten Licht- und Schatteneffekte, die Kanten ohne Treppchenbildung und die kräftigen Farben, lassen das Spiel wie einen Phoenix aus der Asche der Vergessenheit auferstehen. Nicht nur grafisch, sondern auch spielerisch hat Nintendo einige nette Verbesserungen vorgenommen und das Gamepad gekonnt implementiert. Das die Wii Fernbedienung samt Nunchuk nicht unterstützt wird, mag mich vielleicht nicht stören, aber einige hätten diese Funktion sicherlich gerne in der überarbeiteten Version gesehen. Unterm Strich ist die HD-Neuauflage eine gelungene Überarbeitung der 2006 erschienen Wii- und GameCube-Version. Dennoch weiß ich nicht, was ich von der HD-Überarbeitung halten sollte. Twilight Princess war damals schon sehr gut und ist es heute in HD noch immer. Es bleibt jedoch nur eine Portierung mit einigen Extras und leider auch einigen Schwachstellen. Bezieht die Wertung (71 von 100) nicht auf das Spiel. Das Spiel ist mehrere Jahre alt und noch immer sehr gut. Die Wertung bezieht sich hauptsächlich auf die Portierung und die damit vergebenen Chancen. Der Soundtrack hätte nachgebessert werden können, ein Multiplayer (Coop oder beispielsweise Minispiele) wären nett gewesen und die Komfortfunktionen hätte man auch ohne Amiibos umsetzen können. Das Spiel ist für alle geeignet, die das Original nicht gespielt haben oder es unbedingt erneut spielen wollen bis Zelda Wii U erscheint. Alle anderen Fans können getrost die Neuauflage auslassen.

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So testen Wir

 

 

 

XCOM 2

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Erde, 20 Jahre nach dem Angriff der Aliens auf der Erde. Die XCOM Organisation, die letzte Gegenwehr gegen die extra-terrestrialen Wesen, wurde zerschlagen. Die Regierungen wurden zerschlagen, unterdrückt, oder indoktriniert. Die Menschheit lebt neben den Außerirdischen und wird von ihnen dominiert, unterjocht und beherrscht. Doch aus den Trümmern der einstigen starken Organisation erheben sich Überlebende, welche zum Widerstand rufen.

 

Nachdem ihr von der Bildfläche verschwunden seid, fand euch ein Team der XCOM Widerstandskämpfer eingefroren in einer Kapsel und retteten euch. Was hatte die Alien-Organisation ADVENT mit euch vor gehabt? Wie kann man sie stürzen? Was hat es mit dem Avatar-Projekt auf sich? Fragen, über Fragen, welche es zu lösen gilt. Dabei steht euch ein teils bekanntes Team aus Ratgebern, Forschern und Ingenieuren sowie eine willige Mannschaft aus Freiheitskämpfern zur Verfügung.

EXO_suit_loadoutEure unterirdische Zentrale konnte nicht wieder aufgebaut werden, doch gelang es dem Widerstand ein Raumschiff von ADVENT zu kapern und es zu unseren Zwecken um zu rüsten. Dies könnt ihr, wie im Vorgänger, ausbauen, um neue Stationen und Einrichtungen zu bauen. Außerdem müsst ihr Kontakte zu den Widerständen weltweit aufbauen, indem ihr diese Kontaktiert. Zeit ist hier Mangelware, wenn während ihr euch weiter verstärkt, setzt ADVENT seine Forschungen am Avatar Projekt fort, was es zu verhindern gilt.

Target_viper_HUDNeben der neuen Story und der veränderten Basis, ist der Spielablauf selbst gleich geblieben. Das ist auch gut so, denn genau das macht XCOM zum dem, was es ist. Rundenbasiert positioniert ihr eure Kämpfer geschickt auf der Karte und schaltet die Gegner aus. Zum Beginn seid ihr dabei meistens unentdeckt und könnt deshalb einen strategischen Erstschlag planen. Kommt ihr einem Gegner aber zu Nahe, seid ihr nicht in der Deckung vor ihm, brecht durch Fenster, oder Türen, oder kommt Zivilisten zu Nahe, dann war es das mit dem Versteckspiel und ihr werdet angegriffen. Hier zeigt sich, was Fireaxis aus dem Vorgänger gelernt hat und setzt diese kleinen Neuerungen gut um.

Auch die Aliens wurden auf Vordermann gebracht. 20 Jahre sind eine lange Zeit, in welcher ADVENT Genmanipulationen an den eigenen Einheiten durchgeführt hat. Jede davon wirkt plausibel und wird auch kurz über Funk erklärt. So sind zum Beispiel die sogenannten Friedenswächter darauf ausgelegt, die Zivilbevölkerung unter Kontrolle zu halten, weshalb ihr Aussehen Dominanz und Autorität ausstrahlt. Auch die Waffen sind entsprechend gewählt und verbessert worden.

GeoscapeDoch auch die XCOM ist nicht tatenlos gewesen und hat neue Materialien, Waffen und Ausrüstungen erschaffen. Doch um mit den findigen Aliens mitzuhalten, ist es eure Aufgabe die Forschung voran zu treiben. Die Sniper (Scharfschütze), Ranger (Nahkämpfer mit Schwert und Schrotflinte), Grenadier (Schweres MG und Granatwerfer), und Spezialist (hat fliegende Drohne bei sich) werden es euch danken!

Besonders positiv ist hierbei auch der direkte Zugang zum Steam Workshop, in dem Spieler erstellte Mods teilen können, welche mit einem Klick dem Spiel hinzugefügt werden können. Dies ermöglicht eine Vielzahl an individuellen Möglichkeiten, Verbesserungen, oder Änderungen, welches XCOM 2 noch einmal aufwerten können.

Hero_Archon_17Die Story spielt sich auch realistischer. Während ich mich im ersten Teil immer gewundert habe, weshalb ich kaum finanzielle Unterstützung von den Staaten der Erde bekomme, obwohl die XCOM der letzte wirkliche Widerstand gegen die Aliens ist, so ist es nun realistischer, dass wir uns ständig mit Ressourcenmangel rumschlagen. Freiheitskämpfer haben es nun einmal nicht einfach und müssen zusehen, dass sie gegen die gut organisierte ADVENT Organisation bestehen kann.

Grenadier_EXO_suitDoch trotzdem muss sich das Spiel mit Logikfehlern herum plagen. So trauere ich meinem Grenadier immer noch hinterher, welcher nur eine Trefferwahrscheinlichkeit von 80% hatte, obwohl der Feind fast schon greifbar neben ihm Stand. Dieses Versagen hat ihm am Ende dann das Leben gekostet. Ruhe in Frieden.
Diese Situationen hemmen zwar nicht den Spaßfaktor, dennoch schüttelt man einfach nur den Kopf, wenn der Scharfschütze bei 98% Trefferwahrscheinlichkeit daneben schießt. Und wenn die Drohne des Spezialisten losgeschickt wird, um robotische Einheiten zu hacken, so fragt man sich doch, wie eine außerirdische Rasse, welche Genmanipulationen durchführt, es geschafft hat zu überleben, ohne eine vernünftige Firewall.
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XCOM 2
XCOM 2 Cover Wertung der Redaktion:

77/100

  • Publisher: 2K
  • Getestet auf: PC
  • auch für: Keine
  • Preis: 49,99€

 

 

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22/30 Technik + Detaillierte Grafik
+ Detaillierte Kämpfer
+ Detaillierte Aliens
+ Guter Soundtrack
+ Gute deutsche Synchro
+ Einheiten sprechen verschiedene Sprachen
+ Gute Soundkulisse
- NUR Steam-Controller Unterstützung
- Einige Bugs, welche es zu beheben gilt
22/30 Umfang + Zufällige Spielewelten
+ Lange Spieldauer
+ Viele Gegner
+ Viele Einheiten
+ Einheiten individualisierbar
- Teils unnötige Bugs
- Auf Dauer leichte Monotonie
25/30 Gameplay + Guter Wiederspielwert
+ Individuelle Schwierigkeitsgrade
+ Schöne SciFi Story
+ Steam-Workshop Unterstützung
+ Viele Stunden Gameplay
- Teils fahlender Realismus
- Logikfehler
8/10 Spezifisch + Große Auswahl an Ausrüstungen
+ Große Auswahl an Waffen
+ Viel zu erforschen
+ Verbessert Mängel des ersten Teiles
+ Viele nutzbare Items
- NUR Steam-Controller Unterstützung
- Kleinere Logikfehler

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[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
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Fazit:

[rating itemreviewed=“XCOM 2″ rating=“77″ reviewer=“Roman Völkel“ dtreviewed=“21.02.2016″ best=“100″ worst=“0″]

XCOM 2 macht vieles besser, was der erste Teil nicht ganz so gut gemacht hat, übernimmt aber gleichzeitig die bisher guten Punkte. Prinzipiell haben wir hier einen guten Nachfolger, welcher zwar mit einigen kleineren Fehlern zu kämpfen hat, aber dennoch viele Sachen richtig macht. Das Spielprinzip einer rundenbasierten Shooter-Simulation gefällt sicher nicht jedem, aber dennoch lohnt es sich definitiv dieses eigenwillige Genre einmal an zu testen.

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So testen Wir

 

Bravely Second: End Layer

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Square Enix hat schon mit dem Prequel Bravely Default gezeigt, wie man ein klassisches rundenbasiertes Kampfsystem mit Liebe zum Detail spielbar und interessant gestalten kann. Ist den Entwicklern mit Bravely Second: End Layer eine gelungene Fortsetzung geglückt? Dies und mehr könnt ihr in unserem Test nachlesen.

Bravely Second: End Layer Screenshot 4Die Handlung von Bravely Second: End Layer spielt etwas mehr als zwei Jahre nach den Ereignissen von Bravely Default. Eine wichtige Rolle spielt erneut Agnès Oblige, einer der vier Protagonisten des ersten Teils und frühere Vestalin des Windtempels, die mittlerweile zur Päpstin der Kristall-Orthodoxi aufgestiegen ist. Als Damsel in Distress hat Agnès in Bravely Second: End Layer eine unterstützende Funktion und steht einen mittels kristallener Kommunikation vor allem mit Informationen und der aktuellen Aufgabe zur Seite. Das Abenteuer beginnt als Agnès vom Dunklen Kaiser entführt wird. Die Drei Kavaliere der Kristallgarde Yew Geneolgia, Janne Angard und Nikolai Nikolanikov machen sich auf die Reise um die junge Päpstin zu retten. Vor allem Yew hat in Bravely Second eine wichtige Rolle und ist der Kleber der die verschiedenen Gefährten, die man im Spiel trifft, zusammenhält. Im Verlauf des Abenteuers trifft man noch auf Magnolia, Edea und Tiz, die zusammen mit Yew die Protagonisten des Spiels darstellen, und mit denen man den Großteil der Reise bestreiten wird.

Bravely Second: End Layer Screenshot 5 Magnolia YewDie Main-Story von Bravely Second: End Layer ist simpel und zum Teil durch Anspielungen innerhalb des Spiels vorhersehbar. Obwohl die verschiedenen Protagonisten und Nebencharaktere liebenswert sind, vermisst man vor allem in den Dialogen Tiefgang und das Spiel schafft es nicht eine starke Verbindung zu den Personen herzustellen. Die Geschichte in Bravely Second kann man zwar nachvollziehen, ohne den Vorgänger gespielt zu haben, allerdings wird man vermutlich nicht jedes Detail verstehen. Ein kurzes Introvideo bevor man das Spiel beginnt, erklärt auf jeden Fall einige wichtige Eckpunkte der Vorgeschichte. Die Eigenschaften der Haupt- und Nebencharaktere sind genre-typisch eingeteilt und nur wenig Facettenreich: So gibt es unter anderem einen orientierungslosen Tollpatsch und einen maßlosen Nimmersatt. Hierbei entsteht ein gewissen Charme, wenn Anspielungen auf Personen der Wirklichkeit bzw. Charaktere andere Medien Bezug nehmen, demgegenüber wirken viele der Dialoge etwas unrund. Die Nebenhandlungen in Bravely Second: End Layer besitzen durchgehend einen einheitlichen Verlauf und gehören zum spannenderen Teil des Spiels, auch wenn diese keinen Einfluss auf die eigentliche Geschichte des Spiels haben: So lernt man zuerst meistens ein Problem kennen, und trifft danach auf Personen, die zwei unterschiedliche Perspektiven zum selben Thema vertreten. Hierbei wird einen als Spieler durchwegs abverlangt schwierige Antworten zu komplexen Themen zu finden. Als Beispiel trifft man auf der einen Seite in einer Oase auf einen Dieb, von dem man über eine dort herrschende Wasserknappheit und dementsprechenden Problemen der lokalen Bevölkerung erfährt. Auf der anderen Seite versuchen Wissenschaftler mittels Experimente, für die allerdings ebenso Wasser benötigt wird, die Lebenssituation aller Bewohner des Landes zu verbessern und sowohl zukunftsorientiert als auch nachhaltig das Leben zu verbessern und Überleben zu sichern. Das Spiel versucht hierbei meist beide Seiten einer Nebenquest relativ gleichwertig zu behandeln und die unterschiedlichen Seiten derselben Medaillie zu beleuchten. Abseits zur Haupthandlung und den Sidequests, gibt es für jene, die Interesse am Spiel zeigen, eine Demoversion. Wer die Demo zu Bravely Second: End Layer herunterlädt, bekommt in dieser Version einen im Spiel nicht vorkommenden kurzen Prolog präsentiert.

Bravely Second: End Layer Screenshot 2 MapIn Sachen Gameplay geht Bravely Second: End Layer keine großen Experimente ein und orientiert sich bei den verschiedenen Teilaspekten des Spiels vor allem an den Vorgänger. Außerhalb des Kampfes durchstreift ihr verschiedenste Landschaften – zum Großteil zu Fuß, später auch mit anderen Fortbewegungsmitteln – und entdeckt neue Orte und unterschiedliche Persönlichkeiten. In der Spielwelt trefft ihr durch Zufall auf Gegnertruppen, die ihr im rundenbasierten Kampfsystem besiegen müsst um Geld, Erfahrungspunkte und Jobpunkte zu erhalten. Geld wird für neue Ausrüstungen, und Items verwendet, durch Erfahrungspunkte steigt euer Level und dementsprechend werden auch eure Werte verbessert und Jobpunkte verbessern die jeweilige Klasse, die jeder Charakter gerade ausgewählt hat. Innerhalb des Spiels haben die Entwickler auf viele Feinheiten geachtet: So ist die Anzahl der Begegnungen bei Zufallskämpfen jederzeit anpassbar, um selbst zu entscheiden, wann man kämpfen und trainieren, oder einfach durch einen Dungeon durchrasen möchte. Ebenso gibt es die Möglichkeit die Abspielgeschwindigkeit von Kampfaktionen zu beschleunigen, mehr Belohnungen zu bekommen, wenn ihr mehrfach hintereinander bei Kämpfen gewinnt und ihr könnt mehrere Kombinationen an Befehlen speichern und automatisch in einer Autokampf-Funktion ausführen lassen. Es sind solche kleineren Details, die ein angenehmeres Spielerlebnis ermöglichen. Die meisten Jobklassen sind in Bravely Second nicht von Anfang an verfügbar, werden allerdings nach und nach durch das Besiegen bestimmter Gegner und das Erhalten eines sogenannten Asterisk, dessen Besitz den jeweiligen Job ermöglicht, freigespielt. Bravely Second: End Layer Screenshot 7Mit insgesamt 30 verschiedenen Klassen bzw. Jobs hat man große Auswahl und Kombinationsmöglichkeiten, um diverse Fähigkeiten zu kombinieren. Die unterschiedlichen Klassen wie Ninja, Schwarzmagier, Bischof, etc. haben jeweils unterschiedliche Stärken und Schwächen: So hat man als Pirat den besten physischen Angriffswert und kann am besten mit Äxten umgehen, während man als Zauberer verständlicherweise mehr Magiepunkte bzw. Magischen Angriff besitzt und eher mit Ruten kämpft. Das Finden einer guten Mischung der Jobklassen und den jeweiligen aktiven und passiven Fähigkeiten macht wie schon beim Vorgänger sicherlich den größten Reiz des Spiels aus. Der Großteil der Klassen hat es auch in den Nachfolger geschafft, verschwunden sind unter anderem der Vampir- und Salbenmacher-Asterisk, neu hinzugekommen sind dafür zum Beispiel die mit Kuchen werfende Patissier-, oder auch die mit süßen Krallen bestückte Katzenbeschwörer-Klasse. Wichtig hierbei sind auch die bereits vorher erwähnten Nebenquests, denn durch diese erhält man viele der sich im Spiel befindlichen Klassen. Fans der Serie, aber auch Neueinsteiger sollten mit dem Angebot an Jobs zufrieden sein.

Bravely Second: End Layer Screenshot 7Bravely und Default sind zwei Mechaniken, die dem ersten Teil der Reihe den Namen gegeben haben und auch in Bravely Second: End Layer den wichtigsten Aspekt des Kampfes einnehmen. Jeder Charakter oder Gegner beginnt im Normalfall mit einem Aktionen-Counter von 0, wird ein Angriff ausgeführt, kostet dies eine Aktion. Allerdings kann jeder Charakter dank Default bis zu 4 Aktionen ins Negative gehen. Zu Beginn jedes Zuges wird wieder ein Aktionspunkt regeneriert. Beginnt ein Charakter den Zug im negativen Bereich, kann dieser bis zu seiner nächsten Runde keine Aktion ausführen, also sich auch nicht verteidigen und bekommt unter Umständen die volle Breitseite gegnerischer Angriffe ab. Deswegen ist es vor allem in Bosskämpfen wichtig von Bravery gebrauch zu machen, denn mittels Bravely gehen Charaktere einerseits in die wichtige Verteidigungs-Position, andererseits wird aber am Ende des Zuges auch ein Aktionspunkt angespart, sodass sich jeder Charakter bis zu 3 positive Punkte ansparen kann. Durch dieses eigentlich einfache System kommt ein einzigartiges taktisches Element hinzu. Zufallskämpfe gegen schwache Gegner werden beschleunigt, da man in vielen Fällen mit allen Charakteren vier Punkte ins negative geht, um insgesamt bis zu 16 Aktionen zur Verfügung zu haben – und gegen stärkere Gegner muss man meist überlegen, wie lange man in Verteidigungs-Position verweilt bis man eine Gegenoffensive startet.

Bravely Second: End Layer Screenshot 5 Edea YewBravely Second ist die dem Spiel namensgebende Fähigkeit, die es ebenso schon in Bravely Default gab. Durch Spielzeit bekommt man alle acht Stunden einen SP-Punkt, von denen man bis zu drei Punkte aufsparen kann. Mit Bravely Second kann man die Zeit stoppen und zusätzliche Aktionen für jeden ausgegebenen Punkt ausführen. Während die Zeit angehalten ist, kann man einerseits normale Aktionen ausführen, um sich zum Beispiel im Notfall zu heilen oder ein Item einzusetzen, außerdem gibt es keine Schadensbegrenzung mehr, sodass man mehr als 9.999 Schadenspunkte austeilen kann. Innerhalb des Spiels wird man Bravely Second eher nur in den seltensten Fällen nutzen, doch immerhin haben die Entwickler des Spiels geschafft die Fähigkeit in die Geschichte einfließen zu lassen und diese sogar innerhalb des Spiels so geschickt integriert, dass mich die Idee auf sehr positive Art überrascht hat. Spielerisch ist die Mechanik Bravely Second eine nette Ergänzung, mehr allerdings nicht. Zusätzliche SP-Punkte können übrigens durch ein Menü auch durch SP-Tränke mit echtem Geld gekauft werden. Für etwas Abwechslung abseits der Rahmenhandlung soll ein Minispiel sorgen, bei dem ihr Stofftiere herstellt, um Geld zu verdienen.

Bravely Second: End Layer Screenshot 3Grafisch hat Bravely Second: End Layer mit den süßen, aber nicht sehr detailierten Charaktermodellen seine Schattenseiten, der allgemeine Eindruck der Optik ist nichtsdestotrotz mehr als positiv. Hervorzuheben sind die gezeichneten Städte und Kampfhintergründe, die vor allem bei eingeschaltetem 3D des Nintendo 3DS komplett überzeugen können. Die restliche Oberfläche der Spielwelt hätte etwas Abwechslung in der Gestaltung nicht geschadet, gerade für Spieler, die bereits Bravely Default gespielt haben. Es gibt zwar in Bravely Second einige Veränderungen im Aufbau und auch neue Orte, aber mit einer Zeit von mehr als zwei Jahren nach den Ereignissen des ersten Teils hätte man sich wohl trotzdem einen größeren Wandel erwartet oder zumindest gewünscht. Der Soundtrack von Bravely Second ist trotz des Musikerwechsels gut, allerdings nicht mehr so hervorragend wie bei Bravely Default. Hervorzuheben beim Sound ist die gute englische Sprachausgabe, und die Möglichkeit diese jederzeit auf das japanische Original umzustellen. Dies ist auch in der heutigen Zeit keine Selbstverständlichkeit und ein toller Bonus. In den Einstellungen gibt es ebenso die Möglichkeit die Sprache der Texte zu verändern, um zum Beispiel von Deutsch zu Englisch oder rumgekehrt zu wechseln, ohne dass ihr in die Systemeinstellungen eures Nintendo 3DS eingreifen müsst.

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Bravely Default: End Layer
Bravely Second: End Layer Box / Boxart Wertung der Redaktion: 

87/100

  • Publisher: Nintendo
  • Getestet auf: Nintendo 3DS
  • auch für: (New) Nintendo 3DS (XL)
  • Preis: 45€

 

 

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27/30 Technik + außergewöhnliche 2D-Grafiken
+ passable Musik

+ englische und japanische Synchronfassungen
+ Texte sind in unterschiedliche Sprachen
- dreidimensionale Modelle nicht optimal
28/30 Umfang + mehr als 60 Stunden Spielumfang
+ 30 unterschiedliche Jobklassen
- zu wenig Neues in der Spielwelt
24/30 Gameplay + Kombinationsmöglichkeiten durch 30 Job
+ Bravely/Default System
+ Anzahl der Zufallskämpfe ist anpassbar
+ Bravely Second Mechanik in Story gut integriert
+ NewGame+
- Geschichte vorhersehbar
- blasse Charaktere

- Bravely Second Mechanik nicht wirklich überzeugend
8/10 Spezifisch + Große Auswahl an Ausrüstungen, Waffen und Jobs
+ viele Fähigkeiten dank interessantem Jobsystem
- teilweise uninteressante Dialoge

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[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
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Fazit:

[rating itemreviewed=“Bravely Second: End Layer“ rating=“87″ reviewer=“Florian Nichtawitz“ dtreviewed=“18.02.2016″ best=“100″ worst=“0″]Bravely Second verändert nicht viel vom bewerten Konzept des Vorgängers, allerdings muss es das Rad auch nicht neu erfinden um ein solides und spaßiges Rollenspiel abzuliefern. Die Geschichte ist zwar nicht vollkommen überzeugend, enthält aber doch spannende Wendungen, zumindest wenn man diese nicht vorhersieht. Das Kampfsystem ist fesselnd, die Grafik wunderschön und der Umfang beachtlich. Will man wirklich alle optionalen Nebenquests und somit auch Jobklassen erhalten, dürfte eine Spielzeit von 60-70 Stunden nicht zu hoch gegriffen sein. Für Neueinsteiger ist es empfehlenswert den Vorgänger gespielt zu haben, aber nicht unbedingt notwendig um der Handlung zu folgen. Für Besitzer des ersten Teils gibt es durch die neuen Jobs und Umgebungen ausreichend Neues zu entdecken, auch wenn man sich hier noch etwas mehr Detail gewünscht hätte. Bravely Second ist wie schon Bravely Default ein empfehlenswertes JRPG, vor allem dann, wenn man kein Problem mit dem rundenbasierten Kampfsystem hat. Für alle anderen, die nicht vollkommen überzeugt sind, gibt es die kostenlose Demo im Nintendo eShop, um zumindest in die Grundprinzipien und den Flair des Spiels hineinzuschnuppern. Wer JRPGs allerdings mag, kann mit Bravely Second: End Layer nicht viel falsch machen.[/rating]

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