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Radiohammer

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Radiohammer ist ein Rhythmusspiel für die Handhelds der Nintendo 3DS-Serie. Im e-shop kann man das Game herunterladen und gleich abgrooven. Ob Radiohammer auch etwas für eingesessene Rhythmusspiel-Fanatiker ist, werdet ihr bald herausfinden.

Die Welt stützt ins Chaos! Exhibitionisten mit langen Mänteln belästigen Besucher eines Vergnügungsparks. Notenförmige Aliens greifen die Erde mit schlechter Musik an. Und zu allem Überfluss planen die Rocker-Zombies ein Festival. Da hilft nur eins: Die Moderatoren von Radiohammer müssen her! Und ein Gutes hat das ganze ja doch, nämlich eine Menge Einschaltquoten. Mit seinem speziellen Humor und dem lustigen Comic-Stil weiß Radiohammer wie es eine leichte Atmosphäre herstellt.

Radiohammer Simply Lita Gameplay LevelHammer raus! Gegner weg!
Um die in zwei Reihen anstürmenden Gegnerhorden zu verprügeln, wird erstmal der Hammer, oder eine ähnlich stabile Waffe wie eine E-Gitarre oder ein Regenschirm, ausgepackt. Während die Bösewichte alleine, zu zweit oder in Dreier-Gruppen auf den Protagonisten zugelaufen kommen, muss dieser seine Waffe rhythmisch schwingen und perfekt treffen um ordentlich Punkte zu bekommen. Dabei kann man sowohl per Touch- als auch per Button-Steuerung kämpfen. Im späteren Spielverlauf kommen auch ganze Gegnerhorden auf einmal oder sie rasen blitzschnell auf dich zu. Das macht das Gameplay dann schon schwieriger. Das ist aber auch dringend notwendig, da das Spiel leider erst ab dem letzten Drittel spannend und herausfordernd wird. Zusätzlich zum normalen Gegner verkloppen kann man ab und an Geschenke einsammeln. Die roten Geschenke füllen entweder die Lebensleiste oder die Fever-Leiste ein wenig auf. Ist Letztere komplett aufgefüllt, gelangt man in den Fever-Modus und kann mehr Punkte abstauben. Vor den grünen Paketen sollte man sich aber in Acht nehmen! Diese schaden eher als zu helfen.

Radiohammer July Ann Kampf gegen EndbossBitte warten…
Technisch hat Radiohammer leider einen Griff ins Klo gelandet. Obwohl das Spiel weder grafisch noch technisch auf Hochtouren läuft sind die Ladezeiten extrem lang. Auch innerhalb eines Levels, wenn ein weiteres Lied geladen wird, kommt es zu sehr langen Ladezeiten. Sogar technisch anspruchsvollere Spiele laufen auf dem 3DS oft problemlos. Da ist es ganz schön enttäuschend, dass man so lange warten muss. Leider sind die, etwa eine Minute langen Lieder auch nichts Besonderes. Sie klingen wie generische midi-Kompositionen und sind größtenteils eher langweilig. Da erwartet man sich eigentlich mehr für ein Rhythmusspiel. Im Jukebox-Modus kann man sich die Musik noch einmal anhören, wenn einem danach ist.

Radiohammer Charaktere July Ann MC Wayne Simply LitaStory-Modus und Track Mode
Radiohammer bietet zwei große Spielmodi, die für Spielspaß sorgen. Im Vordergrund steht der Story-Modus, der aus jeweils 3 Episoden á 5 Leveln pro Charakter besteht. Hauptfiguren sind die süße July Ann, die einen neuen Freund sucht, Radiohammer-Chef MC Wayne und die rebellische Punk-Rock-Göre Simply Lita. Eine kleine Bonusepisode mit zwei Leveln gibt es am Ende zusätzlich. Jeder DJ hat zwei verschiedene Waffen, die beim Einsetzen auch unterschiedliche Geräusche machen. Im Story-Modus gilt es zusätzlich zum normalen Durchspielen auch noch, Missionen zu bewältigen. Diese sind allerdings auch sehr einseitig. Eine gewisse Punkte- oder Kombozahl sammeln, alle Geschenke annehmen oder das Level mit einem bestimmten Prozentsatz an Leben beenden. Der Story-Modus ist schnell durchgespielt und wird nur gegen Ende ein wenig herausfordernd. Der Track Mode hingegen wird schon ein wenig anspruchsvoller. Hier können alle Lieder einzeln gespielt werden und je nachdem wie viele Punkte man macht, bekommt man eine blaue, silberne oder goldene Medaille. Um überall Gold zu erreichen, muss man sich schon anstrengen. Zusätzlich gibt es noch den Random-Mode, in dem eine gewisse Anzahl an zufälligen Liedern eines gewählten Schwierigkeitsgrads Radiohammer MC Wayne Gameplay Levelabgespielt werden und zwei Hände voll Achievements. Wer Radiohammer komplett durchspielen will, wird um die 8 Stunden einplanen dürfen. Alles in allem ist Radiohammer ein sehr solides Rhythmusspiel, das man sich durchaus anschauen kann, wenn man gerade einen Engpass an guten Rhythmusspielen hat. Ein Must-Have ist es aber definitiv nicht.

 

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Radiohammer
Radiohammer Logo Wertung der Redaktion:

59/100

  • Publisher: Aksys Games
  • Getestet auf: New 3DS XL
  • auch für: 2DS, 3DS
  • Preis: 5,48€

 

 

9/30 Technik + Button- und Touch-Steuerung - Unverhältnismäßig lange Ladezeiten
- generische Musik
25/30 Umfang + 47 Level
+ 8 Stunden Spielzeit
+ Zusätzliche Spielmodi
- Eintönige Missionen

23/30 Gameplay + Wird erst sehr spät Herausfordernd
+ Track-Mode verlangt mehr Können
- Nichts Besonderes
2/10 Spezifisch + Zweitwaffen (+2)
- Auch lange Ladezeiten innerhalb der Level (-8)

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[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
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Fazit:

[rating itemreviewed=“Radiohammer“ rating=“59″ reviewer=“Nina van Aken“ dtreviewed=“17.02.2016″ best=“100″ worst=“0″]

Im richtigen Rhythmus müssen Aliens, Perverse und Rocker-Zombies mit dem Hammer davon befördert werden. Ob Touch- oder Button-Steuerung, beides ist möglich. Radiohammer zeigt sich im lustigen Comic-Stil und mit minimaler Story. Leider sind die Ladezeiten unverhältnismäßig lang und die Lieder eher generisch und können wenig fesseln. Auch der Schwierigkeitsgrad lässt in den ersten zwei Dritteln des Story-Modus zu wünschen übrig. Mit 47 verschiedenen Leveln und zusätzlichem Track Modus, in dem man sich mit genügend Punkten Medaillen verdienen kann, sowie Achievements und dem Random-Mode bietet Radiohammer aber gute acht Stunden Spielzeit. Für ein bisschen Rhythmus-Action für Zwischendurch ist das Game auf jeden Fall zu gebrauchen. Zu viel sollte man sich aber nicht erwarten.

[/rating]

So testen Wir

 

American Truck Simulator

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Truck fahren? Ahja, sonst ist aber noch alles gut? Ja! Sehr gut sogar!
Aber mal wirklich, kann der American Truck Simulator etwas, oder ist es nur ein billiger Abklatsch vom Euro Truck Simulator?

 

Diese Frage ist gar nicht einmal so leicht beantwortet, denn auf dem ersten Blick könnte man wirklich glauben, dass es sich beim American Truck Simulator (kurz: ATS) wirklich nur um ein Add-On für den Euro Truck Simulator 2 (kurz: ETS2) handeln könnte.

Das Interface hat sich genau gar nicht geändert. Alle Tasten und Funktionen sind gleich geblieben und auch beim Design des Menüs und dessen Handhabung wurde 1:1 übernommen. Starten man ATS also zum ersten Mal, weist lediglich das Logo beim Start auf den neuen Teil hin.

American Truck Simulator 1Erstellt man wie gewohnt sein Profil und setzt sich zum ersten Mal hinters Lenkrad, merkt man aber bald, dass wir uns definitiv nicht mehr in Europa befinden. Nein, vor uns liegt erst einmal Kalifornien in voller Pracht. Angefangen vom verschlafenden Eureka bis hin zum bekannteren San Diego. Direkt rechts daneben liegt naturgetreu Nevada, welches sich von Jackpot bis hin zu Las Vegas erstreckt. Dabei dürfen wir in Kalifornien teils enge, kurvige Nebenstraßen befahren, während in Nevada Highways und Interstate-Straßen die Städte miteinander verbinden.

American Truck Simulator 2Vom Spielprinzip ist alles wie gehabt: Am Anfang nehmen wir sogenannte „Schnelle Aufträge“ an, wo uns ein typischer amerikanischer Radlast-Wagen, sowie eine Ladung vor die Nase gesetzt wird. Ziel ist es, die besagte Ladung zum Zielort zu bringen. Klingt einfach, oder? Im Großen und Ganzen ist es das auch. Allerdings müssen Geschwindigkeiten und andere Verkehrsteilnehmer immer im Auge behalten werden. Ersteres wird in ATS durch umher fahrende Streifenwagen kontrolliert. Wer also Blaulicht sieht, war definitiv zu schnell und muss eine Strafe zahlen.

Habt ihr genug Geld verdient, oder euch einen Kredit genommen, könnt ihr euren ersten eigenen LKW und eine kleine Garage leisten. Nun könnt ihr frei durch die Welt fahren, Aufträge annehmen und noch mehr Geld verdienen. Damit dann eure Garage ausbauen, Fahrer anstellen und euren Fuhrpark vergrößern.

American Truck Simulator 4Ziel? Gibt es keines. ATS ist eine Truck-Simulation. Dementsprechend reagiert der Truck und der Anhänger auch entsprechend. Zu schnell in der Kurve und das Lenkrad zu stark eingeschlagen? Da kippt euch das ganze Gefährt schon mal um. Wie bei den meisten Fahr-Simulatoren ist hier der Nervenkitzel weniger interessant, wie die Freude am Detail und dem Fahren der Maschinen.

Sofort-Käufer sollten sich aber noch nicht zu viel erwarten. Zum Start des Spiels gibt es erst einmal nur die besagten zwei Staaten sowie 2 Trucks: den Kenworth T680 und den Peterbilt 579. Lizenzen werden noch gekauft, die Auswahl in nächster Zeit vergrößert. So steht der Kenworth W900 bereits in den Startlöchern und auch Arizona wird als nächster Staat bald verfügbar sein. Ähnlich wie beim Vorgänger werden einige DLC’s aber auch wieder kostenpflichtig sein.

American Truck Simulator 3Warum ATS kaufen, wenn man schon ETS2 hat? Nun, zum Einem wären da die wunderschönen amerikanischen Trucks, welche verglichen mit den europäischen Zugmaschinen nochmal eine größere Augenweide sind. Und zum Anderen haben die Entwickler aus den bisherigen Spielen gelernt und haben Verbesserungen vorgenommen. Die Landschaft ist abwechslungsreicher, schöner, detaillierter und realitätsnaher. Zwar sind die Städte im Vergleich zu den Originalen immer noch minimalistisch, allerdings muss man auch bedenken, dass hier tausende von Quadratkilometern befahren werden. Starten wir also in Elko, Nevada und fahren nach Los Angeles, Kalifornien, legen wir locker über 1000 km Strecke zurück. In echten Leben wären wir über zehn Stunden unterwegs. Also wird die Strecke kleiner gestaltet und wir benötigen nur etwa 15 Minuten. Dementsprechend müssen auch die Städte angepasst werden.

Der American Truck Simulator besticht also vor allem dadurch, dass wir beim Fahren auf der Straße endlich einmal Abwechslung bekommen, was die Umgebung angeht. Die Zugmaschinen können sich wirklich sehen lassen und das Fahrverhalten ist realistisch und solide. Vor allem aber die Streifenwägen hauchen der Simulation einen Hauch Leben in die eiserne Lunge. Wir geben Gas!

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American Truck Simulator
American Truck Simulator Packshot Wertung der Redaktion:

90/100

  • Publisher: SCS Software
  • Getestet auf: PC
  • auch für:
  • Preis: 19,99€

 

 

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28/30 Technik + Überraschend gute Grafik
+ Viele Details
+ Unterschiedliche Klimazonen
+ Controller-Unterstützung
+ Lenkrad-Unterstützung
+ Tag/Nacht Rythmus
+ Realistische Umgebungsgeräusche
- Kein Schadensmodell

25/30 Umfang + Große Spielewelt
+ Spielewelt soll noch größer werden
+ Zwei detailreiche Trucks
+ Mehr Trucks sollen erscheinen
+ Viele Ausbaumöglichkeiten der Trucks
+ Viele freischaltbare Lackierungen
+ Verschiedene Anhängertypen
- Nur 2 Trucks (vorerst)
- Nur 2 Staaten (vorerst)
28/30 Gameplay + Hoher Fahrrealismus
+ Bessere KI
+ Streifenwägen kontrollieren Geschwindigkeit
+ Guter Suchtfaktor
- Kein Schadensmodell
9/10 Spezifisch + Hoher Realismus
+ Wunderschöne Trucks
+ Realistisches Fahrverhalten
+ Controller- und Lenkrad-Unterstützung

- Auswahl an Trucks (noch) gering

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[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
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Fazit:

[rating itemreviewed=“American Truck Simulator“ rating=“90″ reviewer=“Roman Völkel“ dtreviewed=“14.02.2016″ best=“100″ worst=“0″]

Der American Truck Simulator ist wirklich dem Euro Truck Simulator 2 recht ähnlich. Das ist aber auch nicht unbedingt was schlechtes, denn er nimmt den Vorgänger her und verbessert das, was sich die Community gewünscht hat. Nach wie vor ist das Game nicht für jeden Zocker geeignet, aber für jeden, der sich schon einmal hinter das Lenkrad eines Trucks setzen wollte, der darf hier genüßlich zugreifen. Für mich persönlich wird das Spiel noch durch die Multiplayer-Mod abgerundet, was das Spiel noch einmal interessanter macht.
Wer also einmal ein 550 PS Monster durch die Straßen schieben, aber kein Rennen absolvieren wollte, der ist hier genau richtig.

[/rating]

So testen Wir

 

Pokémon Super Mystery Dungeon

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Pokémon Super Mystery Dungeon“ für den Nintendo 3DS ist der nächste Ableger der Pokémon-Mystery-Dungeon-Spielereihe. Entwickelt wurde das Spiel von der Pokémon Company in Zusammenarbeit mit „Spike Chunsoft Co.“. Bei dieser Art von Spiel handelt es sich um einen rundenbasierenden Dungeon-Crawler und ist bereits der zweite Ableger für die portable 3D-Konsole. Wie wird sich der neue Teil der Serie gegenüber dem Vorgänger schlagen?

Werdet selbst zum Pokémon

Pokemon Auswahl Zu Beginn müssen wir einen Fragebogen beantworten, um unsere Spezies und die des Partners zu ermitteln. Selbstverständlich müsst ihr den Vorschlag des Fragebogens nicht annehmen und könnt stattdessen ein anderes Pokémon eurer Wahl aussuchen. Man kann die Starter-Pokémon aller Generationen sowie Pikachu und Riolu auswählen. Dabei sollte man lediglich beachten, dass der Partner nicht denselben Typ besitzen darf. Euer Partner, welche euch durch die Geschichte begleiten wird, ist von Beginn an auf Level 5, beherrscht vier Attacken und ist in den Dungeons eine erhebliche Hilfe.

Wie schon in den Vorgängern finden wir uns als Pokémon verwandelt in einer nur von Pokémon bewohnten Welt wieder. Verwirrt und ohne Erinnerung wachen wir auf einer Lichtung im Wald auf. Aus heiterem Himmel werden wir  von einer kleinen GruppePikachu Megalon angegriffen und flüchten. Auf unserer Flucht durch den Wald begegnen wir Blanas, welcher uns dabei hilft, dem wütenden Mob zu entkommen. In Ruhenau angekommen sind wir vorerst  in Sicherheit und haben eine neue Zufluchtsstätte. In Blanas Haus erfährt dieser von uns die ungeschminkte Wahrheit – wir sind ein Mensch im Körper eines Pokémon. Er glaubt uns und bietet sein Haus als vorübergehende Bleibe an, jedoch müssen wir, wie alle Kinder dieser Stadt, in die Schule gehen. Dies erweist sich als Glücksfall, denn hier lernen wir unsere Partnerin kennen, mit der wir uns in die Abenteuer stürzen.

Die Kampagne ist in einzelne Kapitel unterteilt, an deren Ende des Öfteren ein Bosskampf stattfindet. Seid ihr in der Story schon weit fortgeschritten, dann schließt ihr euch dem Pokemon Super Mystery Dungeon RuhenauForscherteam an, mit dem ihr weitere Aufträge annehmen könnt. Diese weiteren Aufträge von anderen Pokémon haben unterschiedliche Schwierigkeitsgrade und sollten mit größter Vorsicht ausgewählt werden. Als Forscherteam muss man andere Pokémon aus Dungeons retten, verlorene Items finden, oder bestimmte Pokémon besiegen. Hat man den Auftrag erfüllt, bekommt man Punkte, welche den Rang des Teams erhöhen. Im späteren Verlauf bekommt ihr die Möglichkeit in Kekleons Laden „Pässe“ für andere Kontinente zu kaufen und somit die Auswahl an Aufträgen und Dungeons erheblich zu erweitern. Wie ihr sehen könnt, gibt es sehr viel in der Welt der Pokémon zu tun.

So viel zu entdecken

In den unterschiedlichen Dungeons steuert ihr euer Team, bestehend aus mindestens zwei Team Mystery DungeonMitgliedern, wahlweise mit Steuerkreuz oder dem Circle Pad. In diesen Dungeons trefft ihr auf Gegner, kämpft gegen diese und sammelt viele Items. Bei jedem Eintritt in einen Dungeon wird dieser neu generiert – so spielt sich keiner wie der vorherige. Auf dem unteren Bildschirm eures Nintendo 3DS könnt ihr auf der Karte eure genaue Position sehen. Diese Karte wird durch das Erkunden des Dungeons Schritt für Schritt aufgedeckt. Wird das Team in einer Höhle besiegt, dann wird diese automatisch verlassen und man verliert seinen gesamten Beutelinhalt sowie jegliches Geld.

Der Spielablauf ist wie in den Vorgängern rundenbasiert. Macht man einen Schritt, dann bewegen sich die Gegner ebenfalls weiter. Das gleiche Prinzip gilt auch in den vielen Kämpfen. Drücken wir in einem Kampf die linke Schultertaste, dann öffnet sich dasMystery Dungeon Attacken Attackenfenster eures Pokémons (maximal vier Attacken pro Pokémon). Neu im Spiel sind die „Team Attacken“, welche durch ein kurzes drücken der rechten Schultertaste aktiviert werden. In diesem Modus muss man bei jedem Mitglied eine Attacke auswählen, welche dann gemeinsam als Kombiattacke ausgeführt wird. Die gemeinsame Kombiattacke ist zwar stärker als einzelne Angriffe, verbraucht aber wiederum viel Energie. Ist der Magen des Teamanführers leer, dann solltet ihr einen Apfel essen, welcher diesen erneut füllt. Eine weitere Neuerung ist die Möglichkeit eine Mega-Entwicklung durchzuführen, welche vor allem im Kampf einige Vorteile mit sich bringt.

Durch das drücken der B-Taste erhält man einen schnellen Zugriff auf die Items im Beutel. Das Spiel bietet sehr viele und unterschiedliche Gegenstände. Hier gäbe es die Tränke, TMs, oder Pokemon Super Mystery Dungeon Kampfbeispielsweise Äpfel, welche euren Magen auffüllen. Des Weiteren gibt es da noch Orbe (erzielen unterschiedliche Effekte), Samen (beleben z.B. eure Teammitglieder nach dem Tod) und die  hilfreichen Ringel sowie die dazugehörigen Sipale. Die beiden letzten genannten Beispiele sind nur in Dungeons benutzbar. Jeder Ringel besitzt eine gewisse Anzahl an Steckplätze für die Sipale, welche sich in den Höhlen finden lassen. Um jedoch die Sipale aufsammeln zu können, solltet ihr schnell sein, da diese nach einer bestimmten Zeit zerbrechen. Durch die Ringel und Sipale gibt es viele Kombinationsmöglichkeiten, welche euch sowie euer Team stärker machen (Angriffe erhöhen, Gegner sichtbar machen, Schutz vor effektiven Treffern etc.).

Was gibt es sonst noch?

In „Pokémon Super Mystery Dungeon“ sieht der Multiplayer etwas anders aus. Ihr könnt HelferPokémon und Rettungsbriefe über die StreetPass-Funktion versenden beziehungsweise ebenfalls erhalten. Diese Hilfsoption der Entwickler ermöglicht es euch Geschichte Mystery Dungeonein besiegtes Team aus einem Dungeon zu retten, sowie selbst gerettet zu werden. Die Grafik sieht detailliert aus und der 3D-Effekt ist einer der besten am Handheld. Die Größe der Pokémon in Relation zueinander wurde wie im Vorgänger beibehalten und jedes der 720 Pokémon hat seine eigenen markanten Bewegungen erhalten. Ein Feature das allen Fans der Serie sicherlich gefallen wird. Der Soundtrack ist grandios und passt zur jeden Situation im Spiel. Komponiert wurden die Werke von Keisuke Ito, Noriko Murakami und Yasuhiro Kawagoe. Zusätzlich kann man im Startmenü die „Jukebox“ aufrufen und damit jedes einzelne Lied erneut in Ruhe genießen.

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Pokémon Super Mystery Dungeon
Pokemon Super Mystery Dungeon Pack Wertung der Redaktion: 

84/100

  • Publisher: Nintendo
  • Getestet auf: New Nintendo 3DS
  • auch für:
  • Preis: 39,99 €

 

 

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24/30 Technik + Sehr hübsche Grafik
+ toller 3D-Effekt
+ perfekter Soundtrack
+ läuft zu jeder Zeit flüssig
- kein Speichern in den Dungeons ohne zusätzliches Item
- nur ein Spielstand anlegbar
24/30 Umfang + Große Spielewelt
+ Lange Spieldauer
+ gute Preis / Leistung
+ Dungeons neu generiert
+ Hunger-Feature ist zurück
+ StreetPass-Funktion
- kein Coop
- auf Dauer eintönige Dungeons
26/30 Gameplay + Hoher Wiederspielwert
+ akzeptable Steuerung
+ sinnvoll belegte Tasten
+ Spielprinzip leicht zu erlernen
- stark wechselnder Schwierigkeitsgrad in den Dungeons
10/10 Spezifisch + alle 720 Pokémon 
+ Viele Arten von Items  

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[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
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Fazit:

[rating itemreviewed=“Pokémon Super Mystery Dungeon“ rating=“84″ reviewer=“Philipp Ondracek“ dtreviewed=“19.02.2016″ best=“100″ worst=“0″]

Erneut hat ein tolles Spiel von Nintendo das Licht der Welt erblickt und wird sicher viele Mystery-Dungeon-Fans glücklich machen. Es wurden viele nützliche Neuerungen gekonnt in das bereits etablierte Konzept integriert. Die Grafik und der Soundtrack sind wie bei all solchen Top-Titeln erstklassig. Der unausgereifte Multiplayer und die teilweise stark wechselnden Schwierigkeitsgrade der Dungeons sind nur wenige der Mängel die das Spiel aufzuweisen hat. Ein Coop-Modus für bis zu vier Spieler wäre sicherlich eine tolles Feature gewesen, aber vielleicht wird es das beim nächsten Mal geben. Mir haben die lange Einführung in die Pokémon-Welt und die liebliche Erzählweise (kindlich) der Geschichte sehr gut gefallen. Des Weiteren ist es toll, dass alle 720 Pokémon vorhanden sind und man sich mit jedem einzelnen anfreunden kann. Für ausreichend Spieldauer ist somit definitiv gesorgt. Mit „Pokémon Super Mystery Dungeon“ bekommt ihr ein sehr solides Rollenspiel mit einigen Schwächen und gestiegenem Schwierigkeitsgrad, aber dafür mit vielen, vielen Pokémon.

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Lego: Marvel Avengers

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Ende Jänner hat ein neues Lego Spiel das Licht der Welt entdeckt. In Lego: Marvel Avengers geht es – der Name lässt es vermuten – um Superhelden. Nicht um alle Superhelden. Um die Helden aus dem Marvel Universum. Der große Reiz den dieses Spiels ausmacht ist der wahnsinnige Umfang. Über 200 Helden sind im Laufe des Spiels freischalt- und spielbar. Dies tröstet über das immer gleiche Spielprinzip Legos hinweg.

Das Spiel teilt sich in zwei Teile. Zu Beginn kämpfen wir uns durch den Storymodus. Dieser besteht aus 15 Missionen, die alle zusammen etwa 10 Spielstunden in Anspruch nehmen. Da es sich allerdings lohnt in Lego Spielen sprichwörtlich jeden Stein umzudrehen um Belohnungen wie Cheats freizuschalten oder versteckte Räume zu finden, kann man bei genauer Spielweise auch mit 15 Spielstunden rechnen.

Lego Marvel Avengers Hulk

Der Story Modus erzählt die Geschichte der Marvel Avengers Kinofilme der letzten paar Jahre. Dies sollte man dringend berücksichtigen bevor man sich das Spiel kauft. Wer die Avengers Filme nämlich nicht gesehen hat, wird mit dem Spiel auch nicht viel anfangen können. Teilweise springt die Story von Film zu Film ohne wirklich zu erzählen was gerade passiert. Außerdem erzählen die gespielten Level oft kleine unbedeutende Szenen nach, an die man sich selbst als Kenner der Filme nicht erinnern kann. Dafür freut man sich umso öfter über epische Szenen, die man nun selbst mit seinen Lieblingshelden nachspielen kann. Und genau das ist es, was Lego Marvel Avengers ausmacht. Man freut sich einfach in die Rolle seiner Lieblingshelden zu schlüpfen und deren Geschichte nachzuspielen, die einen selbst seit Jahren fasziniert.

Lego Marvel Avengers ScreenshotAnschließend an die Kampagne folgt ein Open World Spiel, das nicht nur richtig Spaß macht, sondern das ganze Game aufwertet. Man erhält Zugang zu vielen Schauplätzen wie Manhattan, Washington, Südafrika oder Asgard und noch vielen weiteren. Hier kann man mit dem Helden seiner Wahl sämtliche Superhelden-Fantasien ausleben. Das macht unglaublich viel Spaß. Motiviert wird man durch das Verlangen alle Helden freischalten zu wollen. Das macht nicht nur mehr Spaß, sondern beschäftigt auch wesentlich länger als die Story Kampagne. Wer wirklich alles freischalten will, kann hier nochmal locker 50 Stunden investieren. Für Comic- oder gar Marvel-Fans zahlt sich dieses Lego Spiel also definitiv aus.

Lego Marvel Avengers ConsoleSpricht man über Leveldesign, Grafik, Sound oder Animationen reicht es eigentlich zu erwähnen, dass es sich um ein Lego Spiel handelt. Diese haben sich in den letzten Jahren nicht wirklich verändert und spielen sich alle in etwa gleich. Kennt man eines kennt man alle. Natürlich werden spielerische Schwerpunkte etwas anders gesetzt, im Großen und Ganzen kämpft man sich aber in stilsicherer Lego Grafik, bei solidem Sound untermalt von witzigen Sprüchen der Charaktere durch recht schlauchige Level, die mit einem Bosskampf enden. Unterwegs haut man alles kurz und klein und sammelt so viele Münzen und versteckte Gegenstände ein, wie man finden kann. Auflockerung bietet bei Lego Marvel Avengers eben der Open World Teil. Der Schwerpunkt liegt mehr am Kämpfen als Rätseln.

Weiters zu erwähnen -weil besonders negativ – ist die Synchronisation der Dialoge. Vor allem wer das Spiel auf Deutsch spielt leidet Höllenqualen. Im Englischen wurden einfach Tonfetzen aus den originalen Filmszenen in das Spiel übernommen. Dies wirkt schon etwas verwirrend, weil es einfach nicht so in Spiel passen will, bringt aber immerhin den Charme der Originalstimmen mit sich. In der deutschen Fassung, wurden diese Szenen nicht aus dem synchronisierten deutschsprachigen Original übernommen, sonders nochmals extra vertont. Das bedeutet, dass man nicht die echten Synchronsprecherstimmen hört, was zu noch mehr Verwirrung und oftmals falschen Betonungen in Dialogen führt.

Lego Marvel Avengers Iron Man

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Lego Marvel’s Avengers
Lego Marvel Avengers Cover Wertung der Redaktion: 

82/100

  • Publisher: Warner Bros.
  • Getestet auf: PS4
  • auch für: PS3, PS Vita, Xbox 360, Xbox One, WiiU, 3DS
  • Preis: 53,98€

 

 

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20/30 Technik + detaillierte Texturen
+ schöner Soundtrack
- schlechte Vertonung
30/30 Umfang + Große Spielewelt
+ lange Spieldauer
+ Viele Helden
+ Viele Goodies
+ hoher Wiederspielwert
24/30 Gameplay + Auflockernder Charm der Charaktere
+ Koop möglich
+ Aufteilung in Story und Open World
- typisch Lego oft zu schlauchig
- teilweiser Überfluss an Eindrücken
8/10 Spezifisch + Filmwissen erforderlich
+ Lizenz sehr gut umgesetzt

+ Manche Szenen gut gewählt…
- manche nicht nachvollziehbar

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[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
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Fazit:

[rating itemreviewed=“Lego Marvel Avengers“ rating=“82″ reviewer=“Gregor Lorbek“ dtreviewed=“10.02.2016″ best=“100″ worst=“0″]

Alles in allem lässt sich sagen, wer mit den Avengers Filmen etwas anzufangen weiß und zu dem ein Fan der Marvel Helden ist, kommt mit Lego Marvel Avengers voll auf seine Kosten. Der Umfang ist wirklich groß und die Spielzeit mit 10 bis 15 Stunden in der Story und 50 Stunden im Open World Teil beeindruckend. Wer zwar Marvel Fan ist, die Filme aber nie gesehen hat, hat mit Sicherheit Probleme der Story zu folgen, hat aber immerhin im Open World Teil große Freude. Nichtsdestotrotz ist das Lego Spielprinzip meiner Meinung nach mittlerweile etwas in die Jahre gekommen und könnte einen Neuanstrich gut vertragen.

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The Witness

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The Witness ist ein optisch sehr schönes Rätsel Indie Spiel vom Entwicklerstudio Number One Inc., das vor kurzem für Playstation 4 und PC erschienen ist. Obwohl das Spiel keinerlei Hintergrundinformationen liefert, sich die Story nur sehr langsam erschließt und Rätsel sehr schwer sein können, schafft es The Witness den Spieler über Stunden und hunderte Rätsel lang motiviert bei der Stange zu halten. Wieso das so ist, lest ihr im Test.

Ohne ein Intro und ohne irgendeine Art der Information wirft mich The Witness in medias res. Man erwacht in einer Höhle, geht einen schmalen Gang entlang und steht direkt vor dem ersten Rätsel. Zu Beginn sind diese noch recht einfach. Auf einem kleinen Brett gilt es Start- und Zielpunkt miteinander zu verbinden um weitere Rätsel zu aktivieren und so in neue Bereiche der Insel zu kommen. Nach dem man den ersten Bereich hinter sich gelassen hat, ist dies eine der ersten echten Erkenntnisse. Man befindet sich auf einer Insel. Andere Lebewesen scheint es nicht zu geben. Hin und wieder stolpert man über Audiologs, die philosophische Aufzeichnungen wiedergeben. Deren Kontext ist vollkommen unklar.

The Witness PS4 Ambiente

Nach und nach findet man weitere Rätsel. Meistens dann, wenn man neue Bereiche der Insel betritt, wird man in neue Rätselmechaniken eingeführt. Das schafft das Spiel sehr gut. Da es allerdings keinerlei Erzähler, Infotexte oder sonstige Art der Informationsübertragung als das Spiel selbst gibt, fordert The Witness volle Konzentration. Die Art und Weise wie neue Rätsel eingeführt werden ist zunächst noch sehr übersichtlich. Mit fortlaufendem Spiel kann es aber auch ganz schön frustrierend sein, wenn man ein Rätsel nicht und nicht lösen kann. Logisches Denken ist absolute Voraussetzung. Aber auch räumliches Vorstellungsvermögen wird mit zunehmender Spieldauer immer wichtiger. Ja selbst die Umgebung um ein Rätselbrett darf nicht außer Acht gelassen werden.

The Witness PS4 MillGerade aber diese Komplexität und das Befriedigende Gefühl, das sich einstellt, wenn man ein schweres Rätsel geschafft hat machen den Reiz des Spiels aus. Man wird außerdem nicht dazu gezwungen linear durch die Landschaft zu ziehen und ein Rätsel nach dem anderen zu lösen. Man kann von Bereich zu Bereich ziehen und versuchen neue Mechaniken zu lernen, um vorangegangene Rätsel die noch ungelöst sind besser zu verstehen. Denn eines ist das Spiel sicher nicht und das ist unfair.

The Witness PS4Nach jedem der zehn Bereiche öffnet sich nachdem man das letzte Rätsel erfolgreich gelöst hat eine kleine mysteriöse gelbe Kiste. Diese bringt einem des Rätsels Lösung einen Schritt näher und weil immer wieder gerade im richtigen Moment ein neues Stück an Information erhält, will man einfach nicht aufhören. Die Spieldauer von The Witness liegt etwa bei 80 bis 90 Stunden. Wiederspielwert hat das Spiel quasi keinen, denn man kennt ja bereits alles.

Optisch sieht The Witness super aus! Die Comichafte Optik passt zur Spielmechanik und stimmungsvolle Lichteffekte sorgen für authentisches Ambiente. Was dem allerdings schadet ist fehlende Hintergrundmusik. In The Witness ist es absolut still.

The Witness PS4 Island

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The Witness
The Witness Cover Wertung der Redaktion: 

85/100

  • Publisher: —
  • Getestet auf: PS4
  • auch für: PC
  • Preis: 69,99€

 

 

 
25/30 Technik + schöne Grafik
+ tolle Lichteffekte
- kein Sound
- Welt sehr statisch
30/30 Umfang + 650 Rätsel 
+ Lange Spieldauer (80-90h)
+ große Insel
25/30 Gameplay + Hoher Wiederspielwert
+ gute Einführung
+ simple Mechanik
+ sehr knifflig zeitweise
- keine manuelle Speicherung möglich
- monotoner Spielverlauf
5/10 Spezifisch + immer fair
+ Spannung durch Unwissenheit
- kein Wiederspielwert

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[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
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Fazit:

[rating itemreviewed=“The Witness“ rating=“85″ reviewer=“Gregor Lorbek“ dtreviewed=“29.01.2016″ best=“100″ worst=“0″]

The Witness ist ein sehr faires, leicht zu erlernendes, aber hart zu meisterndes Spiel. Die Neugier, verbunden mit den Stücken an Information, die dem Spieler häppchenweise präsentiert werden treiben die Motivation ordentlich nach oben. Man will eigentlich gar nicht mehr aufhören und ständig von Inselbereich zu Inselbereich gehen, neue Rätsel lösen und endlich alle gelben Schachteln öffnen.

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 ►So testen Wir

 

Indie Preview: Slime Rancher

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Indiegames sprießen an jeder Ecke aus dem Boden! Steam, Kickstarterprojekte, oder Publisher unterstützen diesen Trend, um Kleinentwicklern die Möglichkeit zu bieten, ihre Spiele an uns Zocker zu bringen.

Damit ihr euch nicht in dem Indie-Dschungel verlauft, präsentieren wir euch regelmäßig Indiegames, welche ihr vielleicht im Auge behalten solltet!

 

Slime Rancher
Adventure, Simulation, Ranch/Farm

 

Gib es zu! Du wolltest schon immer mal kleine, knuddelige Schleimbälle domestizieren! Ha! Erwischt!
Aber keine Sorge, dieses Problem ist nun Geschichte, denn genau das ist der Sinn von Slime Rancher. Das Indiegame bietet eine farbenfrohe, verspielte Welt mit einer Menge an kleinen Slimes. Pinke Slimes, Katzen-Slimes, Wasser-Slimes, Honig-Slimes, und vieles mehr. Das Ziel ist dabei offen. Es gilt die gesamte Insel zu erkunden, Gehege zu bauen, die Slimes einzufangen und zu füttern.

Was bisher schon komisch klingt, bekommt jetzt noch die Krone aufgesetzt, denn ihr müsst auch Geld verdienen und das tut ihr mit dem Verkauf von sogenannten Plorts, welche nichts anderes sind, als die Hinterlassenschaften der Slimes. Klingt komisch und ist es auch irgendwie.

Aber genau dieses absurde Szenario macht das Spiel zu dem, was es ist. Wenn die Slimes die Plorts eines anderen Slimes essen, dann werden sie zu einem Hybriden aus beiden Slimes, nur etwas größer. Wird ein dritter Plort gefressen, entsteht ein Tarr, welcher eine Art Anti-Slime ist und andere Slimes angreift und frisst. Und auch den Spieler.

Damit ihr alles fest im Griff habt, steht euch eine Saug-Pistole zur Verfügung, welche vom Design her an die Portal-Gun, von der Funktionsweise aber eher an das Protonbeam der Ghost Busters. Ihr saugt die Slimes, Plorts, Früchte und Hühner ein und „spuckt“ sie bei Bedarf wieder aus.

Slime Rancher befindet sich momentan im Early Access auf Steam und ist für 19,99€ erhältlich.


Fazit:
Slime Rancher gehört definitiv zu den ausgefalleneren Spielen des Jahres. Es ist sehr durchdacht und die große Welt ist immer noch dabei sich zu erweitern. Dennoch spielt es sich stabil, macht eine Menge Spaß und zaubert durch absurde und lustige Momente ein Grinsen auf die Lippen. Die Slimes sind knuddelig gestaltet und laden ein, alle zu domestizieren. Auf jedem Fall sollte es im Auge behalten werden.

Publisher: Monomi Park
Preis: € 19,99
Aktueller Status: Early Access
Sprache: Englisch

Indie Preview: Parkitect

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Indiegames sprießen an jeder Ecke aus dem Boden! Steam, Kickstarterprojekte, oder Publisher unterstützen diesen Trend, um Kleinentwicklern die Möglichkeit zu bieten, ihre Spiele an uns Zocker zu bringen.

Damit ihr euch nicht in dem Indie-Dschungel verlauft, präsentieren wir euch regelmäßig Indiegames, welche ihr vielleicht im Auge behalten solltet!

 

Parkitect
Aufbau, Simulation, Tycoon

 

2016 ist wohl das Jahr der Jahrmarktspiele. Und damit meine ich jetzt kein Dosenwerfen, oder mit Luftdruckgewehren auf Ballons zu schießen. Nein, ich rede von Spielen, wo ihr euren eigenen Jahrmarkt selbst bauen könnt. Warum ich das behaupte? Nunja, zum einen kommt der altbekannte Klassiker zurück: RollerCoaster Tycoon World. Dazu wurde noch Planet Coaster angekündigt, was bisher auch ganz gut aussieht. Und seit kurzen ist nun auch die Pre-Alpha von Parkitect gestartet.

Dabei handelt es sich um ein klassisches Theme Park Spiel, aufgepeppt mit einer süßen, linearen Indie-Grafik, welches trotz der Simplität eine große Vielzahl an Details offenbart. Momentan ist nur ein Endlosmodus verfügbar, in dem ihr Fahrgeschäfte errichten, Achterbahnen selbst designen, Essens-, Trinkens- und Artikel-Shops in die Welt setzen und das Gelände nach euren Vorstellungen designen könnt. Parkitect bietet also alles, was die Großen auch können.

Dazu kommt die von vorhinein gegebene Möglichkeit Mods in das Spiel zu implimentieren. Eine runde Sache also, welche sich gut anfühlt, gut spielt und Spaß macht.

Die Hompage von Parkitect findet ihr hier.


Fazit:
Parkitect befindet sich zwar noch in der Pre-Alpha, macht macht aber jetzt schon einen soliden und pfiffigen Eindruck. Die Grafik überzeugt und das Team ist fleißig am Arbeiten. Wir hoffen, dass wir noch dieses Jahr einen größeren Einblick in das Spiel bekommen und das es sich weiter so gut entwickelt wie bisher! Daumen hoch!

Publisher: Texel Raptor
Preis: Unbekannt
Aktueller Status: Pre-Alpha
Sprache: Bisher nur Englisch

Indie Review: Planetbase

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Indiegames sprießen an jeder Ecke aus dem Boden! Steam, Kickstarterprojekte, oder Publisher unterstützen diesen Trend, um Kleinentwicklern die Möglichkeit zu bieten, ihre Spiele an uns Zocker zu bringen.

Damit ihr euch nicht in dem Indie-Dschungel verlauft, präsentieren wir euch regelmäßig Indiegames, welche ihr vielleicht im Auge behalten solltet!

 

Planetbase
Aufbau, Taktik, Strategie

 

In dem Weltraum-Spiel „Planetbase“ vom Indieentwickler Medruga Works, müsst ihr kurz gesagt eure eigene planetare Basis aufbauen. Dafür habt ihr 3 verschiedene Planeten zur Auswahl, welche sich jeweils durch den Schwierigkeitsgrad unterscheiden.

Mit eurem Landungsschiff bringt ihr eure kleine Crew an die Oberfläche. Es gilt den mutigen Kolonisten eine Unterkunft zu errichten, welche Strom, Wasser, Essen, Sauerstoff und einen Platz zum Schlafen benötigen. Jeder von ihnen hat dabei einen eigenen Beruf und damit eigene Aufgaben. So sind Biologen für den Anbau von Pflanzen zuständig, während sich Ingenieure darum kümmern, dass die Strukturen neuer Gebäude gebaut werden. Später können Roboter einige Aufgaben übernehmen, wie den Transport von Waren, oder den Abbau von Erz.

Die Ökologischen Umstände der Planeten machen dabei die Herausforderung aus. Mit Windturbinen und Solarmodulen könnt ihr Strom gewinnen. Doch während ein Planet zum Großteil der Zeit im Dunkeln liegt, hat ein anderer Planet nicht einmal eine Atmosphäre, um Wind zu erzeugen. Meteroiteneinschläge, Sonneneruptionen und Sandstürme machen das Leben auf den fremden Planeten zusätzlich schwierig.

Ressourcenknappheit, eine gefährliche Umwelt, Eindringlinge, Energieprobleme, Wassermangel… Alles realistische Probleme, welche sich Siedler auf einem neuen Planeten entgegenstellen müssen. Doch nur ihr könnt den Aufbau planen und regeln.

Planetbase kann bei Steam für € 19,99 erstanden werden.


Fazit:
Planetbase ist ein wirklich spaßiges und kniffliges Aufbau-Spiel. Persönlich macht es mir viel Spaß und wird so schnell auch nicht langweilig. Das ständige wachsen und optimieren der Basis ist eine Herausforderung, welche aber zu bewältigen ist. Frustmomente kommen gelegentlich auf, dafür ist die Freude über eine gemeisterte Problematik umso größer. Außerdem hat Planetbase einen Zugang zum Steam-Workshop, auch wenn sich noch nicht viele Mods darin befinden. Ich kann das Spiel mit voller Überzeugung empfehlen und freue mich auf kommende Optimierungen!

 

Publisher: Medruga Works
Preis: € 19,99
Aktueller Status: Released
Sprache: Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch

Electronic Super Joy

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In der weiten Welt der Platformer gibt es so viele verschiedene Spiele, da ist die Suche nach etwas Besonderem oft lang. Mit Electronic Super Joy können sich Spieler auf einen verdammt harten Action-Platformer freuen, der obendrein auch noch abgefahrene Grafik und einen ganz schön elektronischen Soundtrack mitbringt.

Die wichtigste Info vorab: Wer Spaß an Herausforderungen hat, der ist hier genau richtig! Hohe Frustrationstoleranz, Hartnäckigkeit, Konzentrationsfähigkeit und schnelle Auffassungsgabe sind gefragt. Durchhalten und sich nicht von den schweren Leveln abschrecken lassen! Man muss auf ein wenig Adrenalin und Stress stehen um am Ende des Levels mit dem Gefühl von „Super Joy“ belohnt zu werden. Wer Super Meat Boy gespielt hat, wird auch gefallen an Electronic Super Joy. Wer sich aber ein einfaches Spiel erwartet, ungeduldig ist und die Schuld für das eigene Versagen beim Spiel sucht, der sollte die Finger davon lassen.

Electronic Super Joy WitzNichts für schwache Nerven!
Electronic Super Joy ist ein Platformer, der durch drei Hauptelemente hervorsticht: Der bunten aber kontrastreichen Grafik, der abgefahrenen elektronischen Musik und der bereits erwähnten Schwierigkeit. Wie in jedem Jump ‘n‘ Run muss man als Spieler versuchen durch geschickte Sprünge von einer Plattform zur nächsten zu gelangen um ins Ziel zu kommen. Man darf sich darauf gefasst machen, häufig zu sterben. Je nachdem wie gut (oder sagen wir lieber ausdauernd) man ist, kann ein Level schon einmal über 100 Tode oder eine halbe Stunde eurer Zeit kosten. Die Plattformen sind häufig sehr eng, die Level scrollen schnell zur Seite und überall sind Gegner, Laser und Raketen, bei deren Berührung der sofortige Tod aber auch eine schnelle Wiederbelebung folgen. Deshalb ist es ganz besonders wichtig, dass man sehr präzise spielt und auch schnell die entsprechenden Skills ausbildet. Und die Checkpoints sollte man definitiv mitnehmen. Die weißen Flaggen sind aufgrund der Altersfreigabe aber ein wenig vom Original-Spiel auf dem PC abgewandelt worden. In der Steam-Version hört man beim aktivieren des Checkpoints ein „anzügliches“ Stöhnen. Das Feature wurde auf der WiiU-Version herausgenommen.

 

Electronic Super Joy SterneVielfältiges Gameplay
Das Gameplay ist so vielfältig, dass sich das Thema oder das Gameplay an sich von Level zu Level ändern können. Immer mit dabei ist der ganz normale Sprung. Gegner kann man z.B. mit einem Stomp eliminieren, der allerdings manchmal recht unpräzise erscheint. Man muss nicht nur die Basics gut beherrschen, sondern seine Fähigkeiten von Level zu Level ausbauen und anpassen. Es gibt klebrige Wände, Raketen mit Verfolgungssensor, Umkehrung der Schwerkraft, Kanonen mit denen man sich durch die Gegend katapultieren kann und Veränderungen in der Laufgeschwindigkeit. Manchmal wird ein normaler Sprung zu einem Doppelsprung oder man kann auf einmal dreimal so hoch springen. Und um das Ganze noch ein wenig schwieriger zu machen, kann man in manchen Leveln auch noch besondere Sterne sammeln.

Wer auf extra Herausforderung steht, kann versuchen die Zahlreichen Achievements zu sammeln. Diese bekommt man teilweise dadurch, indem man Level ohne Tode oder schneller als die vorgegebene Gold-Time abschließt. Auch Speedrunner haben mit diesem Spiel ihren Spaß. Aber wenn wir ganz ehrlich sind, ist ElectroElectronic Super Joy Raketennic Super Joy definitiv eher für Genre-Liebhaber, denn das ein oder andere Level ist einfach viel zu schwer für den normalen Spieler. Man kann sich zwar gut durchbeißen, wenn man die Motivation dazu hat, aber bleibt man einmal irgendwo hängen, dann kommt man erstmal nicht weiter.

 

Electronic Super Joy PopeRevenge for your butt!
Wie nahezu jeder Platformer hat auch Electronic Super Joy eine rudimentäre Story. Im Endeffekt hat man der Hauptfigur den Hintern gestohlen und jetzt wird es Zeit für Rache! Dabei trifft man auf einige wohlgesonnene Gestalten, die hilfreiche Tipps geben, aber definitiv leicht zynisch und manchmal auch sehr gemein sein können. Oft denkt man sich „Was geht in diesem Game eigentlich ab?“ und das oft zurecht. Es passieren Dinge, mit denen man nicht rechnet und die Gegner werfen den ein oder anderen Wortwitz raus. Kurzum, das Spiel hat den kurzen, knackigen und ein wenig zufällig wirkenden Humor, den viele Platformer derzeit haben.

Die Level sind übrigens farblich und musikalisch äußerst interessant gestaltet. Neben den schwarz-weißen Hauptelementen ist der Hintergrund mit knalligen Farben versehen. Die ganze Grafik ist sehr kontrastreich und wahrscheinlich nicht für Epileptiker geeignet. Die Musik fügt sich ganz wunderbar ins Spiel ein. Sie ist nicht nur im Titel vertreten, sondern auch so sehr elektronisch. Über eine Stunde Soundtrack-Material vom feinsten Techno darf erwartet werden. Neben den herElectronic Super Joy Level Menükömmlichen vier Welten, gibt es auf der WiiU noch eine Bonuswelt, die ganz besonders mit verschiedenen physikalischen Prinzipien spielt. Auch der Infinite Love Mode ist interessant. Hier bekommt man mehrere kleine Levelausschnitte nacheinander präsentiert die verschiedene Skills benötigen. Je mehr man schafft, desto besser. Insgesamt kommt die WiiU-Version auf 60 Level.

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Electronic Super Joy
Electronic Super Joy Logo Klein Wertung der Redaktion:

78/100

  • Publisher: Broken Rules
  • Getestet auf: Wii U
  • auch für: PC
  • Preis: 7,99€

 

 

25/30 Technik + Unterstützt Vielzahl von Controllern
+ Cooler kontrastreicher Grafikstil
+ Abgefahrene elektronische Musik
- Wahrscheinlich nicht für Epileptiker geeignet
- Stomps teilweise unpräzise
28/30 Umfang + Zusätzliche Inhalte auf der WiiU
+ Achievement System
+ Infinit Love Mode
+ 60 Level
22/30 Gameplay + Extrem schwer!
+ Abwechslungsreiches Gameplay
+ Adrenalin pur!
+ Für Speedrunner geeignet
- Für manche vielleicht zu schwer…
- Nur für Fans des Genres geeignet
- „Hängen bleiben“ gut möglich
3/10 Spezifisch - „Stöhnende Checkpoints“ der Originalfassung zensiert
+ Guter Humor

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[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
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Fazit:

[rating itemreviewed=“Electronic Super Joy“ rating=“78″ reviewer=“Nina van Aken“ dtreviewed=“03.01.2016″ best=“100″ worst=“0″]

Mit zusätzlichen Leveln aber ohne stöhnende Checkpoints kommt Electronic Super Joy auf die WiiU. Kontrastreiche Farben und die feinste elektronische Musik machen das Game zu etwas besonderem. Der bekannte, kurze und knackige Humor führt den Spieler auf eine Reise zur Rache für das verlorene Hinterteil. Der Platformer bietet in nahezu jedem Level neue Gameplay-Elemente. Neben dem durchführen von Jumps und Stomps muss man vor Raketen, Gegnern und Lasern ausweichen und dabei noch schnell und präzise spielen. Mit der Möglichkeit die Gold Time zu schlagen und seine Tode per Death Count zu überwachen, gibt es viel Spielraum für Gamer, die sich gerne selbst herausfordern. Auch Speedrunnern wird dieses Spiel gut gefallen. Wer einen herkömmlichen Platformer erwartet wird aber wahrscheinlich schnell überfordert sein, denn Electronic Super Joy ist extrem schwer. Manchmal einfach zu schwer. Wer nicht damit klarkommt, sollte lieber einen Bogen um das Game machen.

[/rating]

So testen Wir

 

Die Sims 4 – Zeit für Freunde

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Und wieder: Wäre wären die Sims, ohne ihre Add-Ons? Der Lebenssimulator schreit regelrecht danach mit neuen Objekten und Interaktionsmöglichkeiten immer wieder erweitert zu werden. Die neueste Erweiterung Zeit für Freunde lässt eure Sims stärker mit anderen Bewohnern der Städte interagieren.

 

Das zweite große Add-On (nach „An die Arbeit„) bringt neben einigen neuen Objekten vor allem eines: Clubs! Damit sind keine Diskotheken, oder Bars gemeint, sondern  Gruppierungen von Sims, also Hobbyclubs. So können sich jetzt Hobbygärtner gemeinsam um die Pflanzen im Vorgarten kümmern, Sportler als Gruppe trainieren, oder DJ`s ihre eingeübten Tanzchoreografien synchron in der Disco aufführen.

Sims 4 2Damit sind auch schon die 2 neuen Fähigkeiten verraten: Tanz- und DJ-Fähigkeit. Als begabter Tänzer könnt ihr mehrere unterschiedliche Moves aufs Parkett legen und die Auswahl der Gruppenchoreografien erweitern. Als DJ legt ihr fest, welche Musik gespielt wird. Je nachdem wie trainiert ihr seid, desto besser klingt es.

 

Neue Welt

Passend zum Add-On, bekommt ihr auch eine neue Welt, in welcher ihr euch niederlassen könnt. Das kleine Städtchen „Windenburg“ ist genau auf die neuen Möglichkeiten abgestimmt. Es gibt Bars und Clubs und viel Fläche (erstmals auch größere Flächen auf 64×64) zu bauen neuer Häuser. Dabei hat alles einen europäische, leicht französischen Hauch, was die Architektur angeht.

TS4_526_EP02_LAUNCH_02_001Erschafft eure eigene Gruppe, ganz nach euren Geschmack. Legt einen Namen und ein Emblem fest und bestimmt, welche Aktivitäten besonders gewünscht sind und welche gar nicht gehen. Nehmen wir das Beispiel mit den Tänzern: Hier favorisieren wir die Benutzung des neuen DJ-Pults, Getränke bei der Bar bestellen und natürlich das Tanzen. Auch können wir festlegen, wer berechtigt ist, der Gruppe bei zu treten. So nehmen wir in unserem Beispiel nur Leute auf, welche bereits die Tanz-Fähigkeit erlernt haben.

Mit der neuen Gruppe organisieren wir ein Treffen an einem Ort unserer Wahl. Also auf in die Disco! Indem wir tanzen und Drinks bestellen, erhalten wir Punkte, welche wir nun wieder in unsere Gruppe investieren können. Geheime Handschläge, ein positives, oder negatives Ansehen gegenüber Nicht-Angehörigen der Gruppe und spezielle Boni, welche wir während der Gruppentreffen erhalten. So können wir zum Beispiel schneller Hausaufgaben lösen. Auch die Outfits lassen sich selbst designen und festlegen. Man kann den Bücherclub also in Hemd und Anzughose stecken, oder Sportkleidung anziehen lassen. Ganz, wie ihr es wollt.

Sims 4 3Wenn die Gruppe nicht von euch selbst gegründet wurde, dann ist ein NPC der Gruppenleiter. Wenn ihr denkt, dass ihr diese Position besser besetzten könnt, dann gibt es die Möglichkeit den Clubleiter zu stürzen und seinen Posten zu übernehmen. Generell gibt es eine Vielzahl an neuen Interaktionsmöglichkeiten. Auch neue Kleidung und Objekte wurden hinzu gefügt.

 

Klingeling, Klingeling

Mit dem Add-On wird das Telefon zu einem wichtigen Instrument der Kommunikation. Es klingelt öfters und SMS sind auch mehr von Nutzen. Dabei wurde das Interface mit dem letzten Update verbessert, was die Bedienung einfacher und schöner gestaltet. So können nun jederzeit Mitglieder eurer Gruppen anrufen und um ein Treffen bitten. Teils nervig, aber im Jahre 2015 gar nicht mal so unrealistisch.

Sims 4Die Treffen generell machen Spaß, bringen aber keinen dauerhaft interessanten neuen Spielaspekt. Man konzentriert sich nicht auf die Gruppen, sondern man lässt sie einfach nebenbei laufen, oder ignoriert sie, also ganz anders als das erste Add-On. Dazu kommen die vielen neuen Möbelstücke und die bisher noch nicht erwähnten Espresso-Maschinen. Alles im Allen eine nette Verbesserung, aber ob sie wirklich einen eigenständige Erweiterung währt ist, bleibt jedem selbst überlassen.

[wptouch target=“non-mobile“]

Die Sims 4 – Zeit für Freunde
Sims 4 Zeit für Freunde Cover Wertung der Redaktion:

69/100

  • Publisher: EA Entertainment
  • Getestet auf: PC
  • Preis: 34,99€
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22/30 Technik + Verbessertes Telefon
+Interaktionen gut animiert
+ Neue Soundtracks
 
20/30 Umfang + Neue Spielewelt
+ Neue Objekte
+ Neue Interaktionen
+ Telefon ist nun wichtiger
+ Neue Gebäude
+ Neue Kleider
- Überschaubare Neuerungen
- Preis/Leistung
21/30 Gameplay + Gute, neue Interaktionen
+ Stärkere Bindung an andere Sims
+ Neue Fähigkeiten
- Leider wenig Neues
6/10 Spezifisch + Einige neue Objekte
+ Neue Interaktionen
+ Bessere Interaktionen mit anderen Sims
- Neuerungen Überschaubar

[/wptouch] [wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden. [/wptouch] Fazit: [rating itemreviewed=“Die Sims 4 – Zeit für Freunde“ rating=“69″ reviewer=“Roman Völkel“ dtreviewed=“19.12.2015″ best=“100″ worst=“0″] Die Sims 4- Zeit für Freunde ist die zweite größere Erweiterung. Wobei „größer“ in diesem Fall eher relativ ist, denn die Änderungen sind, naja, nennen wir es einmal „überschaubar“. Es gibt viele nette und gute Neuerungen. Neue Fähigkeiten, Objekte und Interaktionen machen Die Sims 4 lebendiger. Dennoch ist es fraglich, ob es sich wirklich lohnt, ein eigenes Add-On dafür auf den Markt zu werfen. Persönlich glaube ich, dass es da auch ein kleineres, günstigeres Add-On getan hätte.[/rating]

So testen Wir

Story of Seasons

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Die Bauernhofsimulation „Harvest Moon“ ist mittlerweile ein Urgestein auf den Handhelds und bei den Fans der Spielserie sehr beliebt. Mit „Story of Seasons“ geht die Simulation in die nächste Runde. Wenn es doch ein Nachfolger von Harvest Moon ist, warum darf es dann nicht den offiziellen Namen verwenden? Das Spiel darf aus Lizenzgründen den Namen „Harvest Moon“ zumindest im Westen nicht mehr tragen, dennoch handelt es sich hierbei um einen durch und durch  klassischen Ableger der Serie. Hat es der Entwickler „Marvelous Entertainment“ geschafft, der Serie neues Leben einzuhauchen?

Die letzten Ableger der Serie waren für Fans eher enttäuschend und deshalb wartet man schon seit längerem auf einen würdigen Nachfolger zum Fan-Favoriten „Friends of Mineral Town“. Der Entwickler „Marvelous Entertainment“ hat die Probleme sowie Fehler der Vergangenheit erkannt und versucht nun, sich erneut auf die Stärken der Serie zu konzentrieren. Wenn wir ganz ehrlich sind, dann würde keiner von uns gerne im realen Leben ein Bauer sein. In Videospielen ist das wiederum anders und deshalb lieben wir diese so sehr. Videospiele geben uns die Möglichkeit etwas zu tun oder zu sein, was wir nie im realen Leben machen / sein würden. Keine Ahnung woher diese Diskrepanz kommt, aber es macht in Videospielen einfach nur Spaß, die virtuellen Kühe zu melken, oder gar die Felder zu bewirtschaften. Deshalb bin ich umso froher den neuesten Ableger der Serie, selbstverständlich in der deutschen Sprache, für euch testen zu dürfen.

Einen Schritt nach dem anderen

CharakterBekanntlich ist ja aller Anfang schwer. Zu Beginn des Spiels müsst ihr euch einen Charakter erstellen. Die Möglichkeiten der Individualisierung halten sich in Grenzen, reichen aber vollkommen aus. Habt ihr einen Charakter eurer Wahl erstellt, dann nimmt euch Oma Eda für eine Woche unter ihre Fittiche. In dieser ersten Woche erhaltet ihr einen Crahskurs in die Grundlagen der Farmarbeit, während ihr auf die Freigabe eures Hauses wartet. Die Intro-Sequenz und die grundlegenden Erklärungen (Tutorials) zu den wichtigsten Sachen dauert knapp über eine Stunde (wenn nicht sogar länger). In dieser Phase spielt man lediglich 10-15 Minuten. Habt ihr das Tutorial endlich geschafft, dann dürft ihr endlich in eure eigene Farm ziehen. Erwartet von eurem ersten Haus nicht allzu viel, denn dieses befriedigt lediglich eure Grundbedürfnisse. Zumindest habt ihr ein Land, welches ihr bewirtschaften könnt und ein Dach über dem Kopf. Was ihr aber unbedingt in dieser Anfangsphase machen solltet, ist die gesamte Map erkunden, damit ihr sofort den Überblick über die einzelnen Bewohner habt.

Einzigartige und liebenswerte Dorfbewohner

Die Bewohner des Dorfes Eichbaumhausen sind wie in den Vorgängern, allesamt liebenswürdig und unverwechselbar. Ein paar Beispiele gefällig? Da gibt es eine reiche,Farmer verzogene Göre, welche die Farmarbeit von ihren Dienern erledigen lässt und den gesamten Ruhm einsackt. Oder ein junges Mädchen, das als Kinderstar im Fernsehen auftritt. Egal wenn ihr in diesem Spiel begegnet, jede einzelne Person ist einzigartig und unverwechselbar. Wie in jedem Teil der Bauernsimulation ist die Ehe eines der Ziele, die ihr euch in Story of Seasons setzen könnt. Vielleicht kommt ja sogar ein Nachwuchs zustande. Die Freundschaft mit den Charakteren ist wieder das A und O, denn nur so könnt ihr diese näher kennenlernen und neue Gegenstände bei den Händlern freischalten. Nicht nur die Farmarbeit ist wichtig, sondern auch die soziale Interaktion. Ihr könnt ebenfalls im Multiplayer die Farm eurer Freunde besuchen. Ich konnte dies aktuell nicht testen, da der Multiplayer lediglich Regional, sprich nur in Europa und nicht übergreifend, funktioniert. Die Möglichkeit dazu habt ihr definitiv zum Release von „Story of Seasons“.

Das harte Farmleben

Doch bevor ihr überhaupt an die Ehe denkt, stehen euch viele Tage harter Arbeit bevor. In „Story of Seasons“ könnt ihr nicht nur Felder anlegen und diese bewirtschaften, sondern ebenfalls eine große Tierzucht betreiben. Ihr könnt auch in den Fluss tauchen gehen und wertvolle TierzuchtTopasse finden, welche ihr für viel Geld beim Händler weiterverkauft. Oder habt ihr Lust zu angeln? Auch das ist möglich und bietet euch weitere Möglichkeiten an Geld zu kommen. Gefangene Fische können  zu leckeren Gerichten verarbeitet werden und entweder gegessen oder verkauft werden. Das sammeln von Holz und Steinen ermöglicht es euch, die notwendigen Baupläne vorausgesetzt, beispielsweise Möbel herzustellen. Wie ihr seht, steht euch eine unendliche Vielzahl an Möglichkeiten in „Story of Seasons“ zur Verfügung. Alles zusammen zu schaffen ist ein Ding der Unmöglichkeit. Eure virtuelle Figur besitzt nur eine gewisse Ausdauer, welche gezielt eingesetzt werden sollte. Die Ausdauer wird anhand von Herzen dargestellt und jede Aktion mit einem Farmgegenstand kostet ein bisschen der wertvollen Ausdauer.

Viele Neuerungen, aber dennoch irgendwie vertraut

Im neuen Ableger der Serie gibt es viele Neuerungen, welche schnell ersichtlich sind und trotzdem irgendwie vertraut wirken. Auf der anderen Seite gibt es trotz der bemerkenswerten Präsentation, einige merkwürdige unerklärbare Technikschwächen,Felder aber dazu später mehr. Beim bestellen des Hofes bearbeitet man nun immer automatisch 3×3 Felder. Dies ermöglicht euch zum einen eine rasche Abwicklung der Farmarbeit, aber zum anderen verliert man die gewisse Flexibilität beim bearbeiten der Felder. Das Ausdauersystem wurde ebenfalls angepasst. Die Leiste mit den fünf Herzen, welche die Ausdauer darstellt, ist aus den Vorgängern zwar bekannt, jedoch kommt es einem so vor, als ob man zu schnell ausgepowert ist. Wer es etwas leichter haben möchte, der sollte sich für die niedrigste der beiden Schwierigkeitsgrade entscheiden. Hier haltet euer virtueller Bauer länger durch und die meisten Gegenstände bzw. Produkte kosten deutlich weniger.

In Story of Seasons habt ihr dank des neuen Crafting-Systems die Möglichkeit eure eigene Farm und später auch die angrenzende Stadt zu verbessern. Die Materialien sind für die Handelmeisten größeren Baupläne schwer zu bekommen. Die Farm selbst kann jederzeit mit einem recht einfachen und übersichtlichen System komplett umstrukturiert werden. Die weitere große Neuerung ist der Verkauf der eigenen Ernte. In den früheren Ablegern hatte man eine Box, in welcher man seine Produkte verstauen konnte. Am Abend wurde der Inhalt automatisch abgeholt und man bekam sein hart verdientes Geld gutgeschrieben. In „Story of Seasons“ gibt es eine Art dynamisches Händlersystem. Bei diesem neuen System treffen verschiedene Händler zu unregelmäßigen Zeiten in der Stadt ein und man muss sich entscheiden, bei welchem Händler die Ernte den größten Profit bringt. Wann diese Händler aus den umliegenden Städten eintreffen, zeigt euch euer Kalender am Nachttisch.

Die Präsentation und die Musik sind wie gewöhnt erstklassig und eigentlich ist dies schon ein großer Pluspunkt, gäbe es da nicht einige merkwürdige technische Probleme. Im Grunde läuft Story of Seasons sehr stabil und sieht auch zeitgemäß für einen 3DS-Titel aus. Trotzdem läuft das Spiel auf fast der Hälfte der besuchbaren Arealen mit gefühlten 15Wettbewerb bis 20 Bildern pro Sekunde. Anfangs dachte ich das dies nur in den gleichen Arealen passiert, aber die Performance scheint vollkommen willkürlich einzubrechen. Keine Sorge, spielbar ist der Titel allemal, aber hübsch sieht es nicht gerade aus. Die gesamte Präsentation ist sehr gelungen, wären da nicht diese unerklärlichen technischen Probleme, die uns ständig aus der virtuellen Welt herausreißen. Der komplette Rest des Spiels fühlt sich dagegen endlich wieder an, wie ein klassisches „Harvest Moon“. Die Stadt wird nach und nach mit neuen Einwohnern gefüllt, es gibt zu jeder Jahreszeit genügend Feste und ausreichend Wettbewerbe. Kurz gesagt, es gibt für unseren Farmer immer etwas zu tun und neues zu entdecken.

[wptouch target=“non-mobile“]

Story of Seasons
Packshot Wertung der Redaktion: 

75/100

  • Publisher: Nintendo
  • Getestet auf: New 3DS
  • auch für:
  • Preis: 39,99 €

 

 

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20/30 Technik + gute Präsentation
+ viele Details
+ zeitgemäße Optik
+ stimmungsvoller Soundtrack

- unerklärliche Performance-Einbrüche
- Multiplayer nur Regional (Europa)
25/30 Umfang + Große Spielewelt
+ Lange Spieldauer
+ viele Aufgaben
+ Nebentätigkeiten
+ Preis / Leistung
- Tutorial zu lange
- Zu Beginn Ratlosigkeit 
24/30 Gameplay + Hoher Wiederspielwert
+ zwei Schwierigkeitsgrade
+ präzise Steuerung
- Handelssystem zu Beginn unberechenbar
6/10 Spezifisch + Große Sortiment an Werkzeugen
+ tolles Crafting-System
- wenig Hilfen im Spiel 

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[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
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Fazit:

[rating itemreviewed=“Story of Seasons“ rating=“75″ reviewer=“Philipp Ondracek“ dtreviewed=“28.12.2015″ best=“100″ worst=“0″]

Als ich die Testversion zu „Story of Seasons“ bekommen habe, war ich überglücklich, da „Harvest Moon: Friends of Mineral Town“ für den GBA großartig war. Ich habe mir sogar extra einen Gameboy Micro für dieses Spiel zugelegt. „Story of Seasons“ bietet einem so viele Möglichkeiten, sodass man zu Beginn komplett überfordert ist und nicht weiß, was man als nächstes tun sollte. Die übertrieben langen Tutorials (können nicht übersprungen werden) gehen Anfangs auf die Nerven und erklären zudem nur einen Teil der Grundlagen des Spiels. Auch das neue Handelssystem kann in den ersten zwei Monaten zur Unzufriedenheit des Spielers beitragen, da man Phasen hat, in denen man beispielsweise knapp eine Woche die Produkte nicht verkaufen kann. Nachdem aber die ersten zwei Monate im Spiel vergangen sind, beginnt das Spiel besser zu werden und schlägt wieder die Richtung ein, die man in der Serie seit „Friends of Mineral Town“ vermisst. Die vielen Feste, Wettbewerbe, pflegen der sozialen Kontakte und das neue Crafting-System ermöglichen euch, die zu Beginn entstehende Monotonie zu durchbrechen. Langweile tritt bei „Story of Seasons“ definitiv nicht auf. Egal ob ihr die Felder bewirtschaftet, euch um die Tierzucht kümmert, oder Honig produziert, es gibt ständig etwas zu tun auf dem virtuellen Bauernhof. Das einzig störende sind die ständig wiederkehrenden Perfomance-Einbrüche. Dennoch ist „Story of Seasons“ wesentlich besser gelungen als die Vorgänger und man merkt der Serie an, dass es in die richtige Richtung geht.

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 ►So testen Wir

 

Star Wars Battlefront

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Star Wars Battlefront treibt die Meinungen der Spieler und Fachpresse weit auseinander. Die einen finden es großartig, weil es das beste Star Wars Spiel bis jetzt ist, die anderen bemängeln vor allem den fehlenden Story Modus und den im Vergleich zum Kaufpreis geringen Spielumfang. Meiner Meinung nach stimmen beide Argumente. Hinzu kommt aber noch die nahezu umwerfende Grafik, sowie weitere Argumente, die man kennen sollte, bevor man eine Kaufentscheidung trifft. 

2015 ist definitiv ein Star Wars Jahr. Nicht nur Star Wars Battlefront, sondern auch der neue Film Star Wars: Das Erwachen der Macht werden bzw. wurden veröffentlicht. Fans drehen komplett durch, aber auch Star Wars Verweigerer kommen wohl nicht um den Hype herum. Das Problem vieler Videospielumsetzungen, die einem solchen Hype entspringen liegt auf der Hand. „Da brauch ma uns ned viel antun, da steht Star Wars drauf, des kauft sowieso jeder…“ – solche oder ähnliche Gedanken könnten einem Vertreiber von SW Produkten heuer durch den Kopf gegangen sein. Die Entwickler hinter Battlefront, Dice, gehören zum Glück nicht zu solchen Lausbuben. Sie stehen für professionelle Produktionen. Das haben sie in der Vergangenheit bereits mehrmals bewiesen und auch die neueste Arbeit Battlefront ist großartig inszeniert, grafisch auf höchstem Niveau, nur inhaltlich etwas schwach.

Battlefront Test Sternenkarten

Die Planlosigkeit nach dem ersten Einlegen der Disc überwindet man mit der gut strukturierten Tutorial Mission. Diese führt in grundlegende Spielmechaniken wie Steuerung und Kampfsystem ein und erklärt bereits grob die Funktionsweise der Sternenkarten. Diese dienen als Ausrüstungsgegenstände in jedem Kampf und können angepasst und erweitert werden. Ein Deck besteht aus drei Karten. Die Mittlere kann man nicht beliebig oft einsetzen, da sie etwas stärker ist als die anderen. Sternenkarten sind Granaten, Spezialwaffen wie Sniper, Jetpacks oder Scanimpulse. Die Karten können gelevelt werden, was den Cooldown verkürzt und die Wirkungsdauer verlängert. Neue Aufladungen für die mittlere Karte können im Spiel gefunden und aufgehoben, oder mit ingame Währung gekauft werden.

Battlefront Test MerkmaleAb einem höheren Level gibt es zusätzliche Merkmale. Diese funktionieren wie Killstreakbelohnungen und können dabei drei Level erreichen – sofern man nicht stirbt. Sie verleihen einen passiven Bonus und verlieren eine Stufe wenn man stirbt.

Nicht nur für neue Sternenkarten und deren Aufrüstung ist ingame Währung wichtig. Sämtliche Waffen müssen mit Geld freigeschaltet werden, ehe man sie einsetzen kann. Am Anfang gilt es also einen guten Mittelweg aus neuen Sternenkarten und Waffen zu finden. Im späteren Spielverlauf kann man auch in das eigene Aussehen investieren und dutzende Köpfe und Grüße wie in Destiny kaufen.

Wer Battlefront offline spielt, kämpft sich durch insgesamt 17 Missionen, aufgeteilt in die drei Kategorien Training, Schlacht und Überleben. Jede dieser Missionen kann in drei Schwierigkeitsstufen gespielt werden, was man auch muss, möchte man alle Belohnungssterne verdienen. Für das Bewältigen einer Mission unter bestimmten Voraussetzungen (höchster Schwierigkeitsgrad, mit Zeitlimit etc.) erhält man am Ende der Mission bis zu fünf Sterne. Die sind wiederum wichtig, möchte man sich die Platintrophäe verdienen.

Battlefront Test offline Training Schlacht ÜberlebenDie fünf Trainingsmissionen sind nicht besonders schwer und führen vor allem in den Kampf mit Fahrzeugen und Helden ein. Man steuert X-Wings, kontrolliert einen AT-ST oder übernimmt die Kontrolle über Darth Vader und zieht in den Kampf gegen die Rebellen. Trainingsmissionen können Solo, online Coop, oder Splitscreen gespielt werden.

Schlachtmissionen unterteilen sich in normale Schlachtkämpfe und Heldengefechte. Bei letzteren übernimmt man die Kontrolle über einen der sechs Helden aus Star Wars Battlefront. Luke, Han, Leia stehen auf der guten Seite der Macht und Darth Vader, Boba Fett und Palpatine stehen auf der bösen Seite der Macht zur Auswahl. Alle mit besonders viel Lebensenergie und Spezialangriffen. Hier muss jeder seinen persönlichen Favoriten finden. In den Schlachtmissionen geht es darum, eine gewisse Anzahl an Gegnern zu erledigen. Dies kann man wieder Solo, online Coop oder im Splitscreen Modus versuchen. Spielt man alleine, kann man wahlweise mit oder ohne verbündeter KI spielen. Kills zählen erst, wenn fallengelassene Marken eingesammelt werden.

Im Überlebensmodus kämpft man in 4 Missionen in unterschiedlichen Settings ums Überleben. Man muss auch hier im Solo, online Coop oder Splitscreen Modus gegen 15 Wellen von Gegnern kämpfen und kann dabei im Spiel Sternenkarten finden, die vor allem in höheren Schwierigkeitsstufen überlebenswichtig sind.

Battlefront Test Multiplayer

Der Multiplayer Modus ist ausschließlich online verfügbar und bietet zehn verschiedene Spielmodi. Bereits bei der Auswahl des gewünschten Modus wird übersichtlich angezeigt, was den Spieler erwartet. Eine kurze Beschreibung schildert das Szenario und kleine Icons zeigen ob Helden oder Fahrzeuge zur Verfügung stehen und wieviele Spieler an einem Spiel teilnehmen können. Möchte man einen AT-AT oder einen Helden im Spiel steuern muss man im richtigen Zeitpunkt im Spiel eine Marke finden und diese aktivieren. Dies gilt auch für den Millenium Falken und die Slave I. Die Spielmodi sind abwechslungsreich und bieten Action von reinen Luft- bzw. Infanteriegefechten bis hin zu riesen Schlachten mit allem Drum und Dran.

Technisch läuft das Spiel dabei einwandfrei. Die Grafik liegt auf allerhöchstem Niveau. Ruckler gibt es auf der Konsole keine. Clippingfehler habe ich auch keine entdeckt. Star Wars Fans werden das Sounddesign lieben. Viele bekannte Musikstücke und Soundeffekte finden sich in Battlefront wieder.

Etwas hackelig ist das Gameplay geraten. Die Waffen fühlen sich alle matschig und unkontrollierbar an. Außerdem fehlt ihnen der richtige Bums. Man hat nie das Gefühl mit einer guten Waffe zu spielen. Das Balancing ist größtenteils gut gelungen, wobei beispielsweise die Han Solo Waffe deutlich stärker ist als alle anderen. Gut gefällt mir der Wechsel zwischen 3rd und 1st person Ansicht.

[wptouch target=“non-mobile“]

Star Wars Battlefront
Star Wars Battlefront Cover Wertung der Redaktion: 

80/100

  • Publisher: Electronic Arts
  • Getestet auf: PS4 / PC
  • auch für: Xbox One
  • Preis: 54,99€

 

 

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30/30 Technik + Grafik umkwerfend
+ hohe Details
+ keine Clippingfehler
+ konstante Framerate
+ kein Netcode Problem
17/30 Umfang + abwechslungsreicher Multiplayer
+ große Schlachten mit Star Wars Feeling
+ sechs Helden
+ viele Fahrzeuge steuerbar
+ erstes AddOn kostenlos
- keine Kampagne
- offline Missionen eintönig und fad
- Preis/Leistung
- Multiplayermodi rechtfertigen den Preis nicht
25/30 Gameplay + alle Waffen wirken gleich
+ viele Sternenkarten
+ Merkmale bereichern das Spiel
+ 1st und 3rd person Ansicht
- Alle Waffen wirken gleich
- Han Solo Waffe OP(!!)
8/10 Spezifisch + Charakteranpassungen und Aussehen
+ Begleitapp
- nicht die „coolsten“ Helden gewählt

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Fazit:

[rating itemreviewed=“Star Wars Battlefront“ rating=“80″ reviewer=“Gregor Lorbek“ dtreviewed=“15.12.2015″ best=“100″ worst=“0″]

Star Wars Fans kommen mit Battlefront bereits allein wegen dem Setting, der grandiosen Grafik und den Soundeffekten voll auf ihre Kosten. Dazu kommt, dass man Fahrzeuge wie AT-ST, AT-AT, den Millenium Falken oder die Slave I selbst steuern kann. Außerdem übernimmt man die Kontrolle über sechs verschiedene Helden aus dem Star Wars Universum. Das alles klingt schon wahnsinnig toll. Ist es auch! Leider ist das Spiel ohne Erweiterungen etwas flach ausgefallen. Offline stehen und ein paar Missionen zur Auswahl, bei denen es mehr oder weniger immer um’s gleiche geht. Die zehn online Modi sind zwar abwechslungsreich, rechtfertigen aber nicht den hohen Verkaufspreis. Das erste AddOn Schlacht um Jakko ist kostenlos und bringt hoffentlich mehr Inhalte ins Spiel.

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