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Rainbow Six: Siege

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Wer die Rainbow Six Spielereihe kennt, der wird sich über die Veränderungen im neuesten Teil wundern. Mit dem Klassiker hat Rainbow Six: Siege nämlich nur wenig gemeinsam. Das Hauptaugenmerk wurde stark auf den Multiplayer-Part gelegt und der Singleplay-Modus wurde so gut wie ganz weg gelassen. Dennoch wurden vor allem taktische Vorgehensweisen eindrucksvoll in den Vordergrund gerückt. Doch reicht das, um sich im Markt als Shooter zu beweisen? Immerhin muss man sich mit anderen Genre-Ablegern wie Battlefield und Call of Duty beweisen. Keine leichte Aufgabe.

 

Wer Rainbow Six: Siege startet, wird also erst einmal vergebens einen Single-Player oder storybasierten Coopmodus suchen. Es gibt zwar Trainingsmissionen, welche man alleine betritt, diese sind aber schnell ausgelutscht. Das Gewicht liegt definitiv im Mehrspieler-Bereich. Dabei gibt es 2 Unterschiede: Den „Mehrspielermodus“ und die „Terroristenjagd“.

 

Mehrspielermodus und Terroristenjagd

R6S_Screenshot_20_209233Im Mehrspielermodus tretet ihr in 2 Teams mit bis zu je 5 Spielern gegeneinander an. In zufällig gewählten Aufgaben müsst ihr entweder das gegnerische Team ausschalten, Geiseln befreien, oder Bomben entschärfen, oder ihr steht auf der anderen Seite und müsst die Geisel, bzw. die Bombe bewachen.

Dabei stehen euch je nach Team unterschiedliche Werkzeuge zur Verfügung. Mit jeder Aktion erhaltet ihr Erfahrungspunkte. Diese könnt ihr nutzen um „Operatoren“, also verschiedene Charaktere frei zu schalten. Jeder Operator hat dabei eigene Waffen und Ausrüstungen. Wählt ihr zum Beispiel den „Sledge“, so könnt ihr mit einem Vorschlaghammer Türen, oder ganze Wände einreißen. Als „IQ“ steht euch hingegen eine Armmontur zur Verfügung, mit der ihr elektronische Gegenstände wie zum Beispiel Annäherungsminen aufspüren könnt.

R6S_Screenshot_24_209241Seid ihr im Einsatzteam und müsst zum Beispiel eine Geisel retten, könnt ihr mit euren Ausrüstungen Wände, Türen und Böden sprengen, um euch so euren Weg ins Innere zu bahnen. Ein gutes Teamspiel ist hier gefragt, denn der Gegner kann hinter jeder Ecke lauern. Habt ihr es geschafft, euch bis zur Geisel durch zu kämpfen, müsst ihr diese nach draußen geleiten, oder das gegnerische Team vorzeitig ausschalten. Dabei ist die Animation der Geisel sehr gut gemacht und wirkt durchaus realistisch.

R6S_Screenshot_11_196960Der Gegner agiert hierbei anders. Er verbarrikadiert die Wände und Fenster mit Platten, legt Stacheldraht, um das voran schreiten zu verlangsamen, legt Sprengfallen und stellt Metallplatten zur Deckung auf. Die Geisel wird an einen sicheren Ort gebracht und es wird darauf gewartet, dass das Einsatzteam angreift. Natürlich kann auch ein Überraschungsangriff durchaus seinen Zweck nicht verfehlen.

Bei der Terroristenjagd spielt es sich ähnlich ab, wie im Mehrspielermodus, mit dem Unterschied, dass ihr nicht gegen andere Spieler antretet, sondern gegen eine Vielzahl an KI-Gegnern. Diese agieren je nach Schwierigkeitsgrad schneller, klüger und taktischer. Dazu kommen Selbstmord-Bomber, welche sich gerne einmal mit euch in die Luft sprengen. Auch hier wird die eigentliche Aufgabe und der Einsatzort zufällig gewählt.

 

Die Operatoren

R6S_Screenshot_5_196978Nachdem ihr einige Erfahrungspunkte gesammelt habt, könnt ihr euren ersten Operator auswählen. Insgesamt gibt es 20 Operatoren welche ihr freischalten könnt. Jeder hat eigene Bewaffnungen und Spezialfähigkeiten. Dabei bleibt man dem Aussehen der Einheiten von Spetznatz, FBI und GSG9 treu.

Jeder Spieler hat sich schon recht bald seinen Lieblings-Spezialisten erwählt und wer noch unschlüssig ist, braucht sich auch keine Sorgen zu machen, denn neue Operatoren könnt ihr schnell freischalten.

 

Der Ton spielt die Musik

R6S_Screenshot_3_196932Wer einen Einsatz startet, sollte den Sound aufdrehen, oder Kopfhörer aufsetzen, denn der Ton ist ein wichtiger Verbündeter. Wird Stacheldraht durchquert, Wände einreißt, oder Barrikaden zerschlägt, macht auf sich aufmerksam. Und genauso könnt ihr eure Gegner ausfindig machen. Auch der direkte Austausch via Mikrofon kann helfen und ist sehr hilfreich. Und da es nicht gerade selten ist, dass man ein wichtiges Geräusch überhört, während ihr mit euren Mitstreitern kommuniziert, flüstert ihr nach kurzer Zeit nur mehr ins Mikrofon, was das ganze Erlebnis noch realistischer macht. Dazu kommen die einprogrammierten Aussagen der Terroristen und Operatoren, welche ab und zu auf Geräusche und Geschehnisse hinweisen und so auch die Spannung erhöhen.

 

Handling und Grafik

R6S_Screenshot_2_196930Rainbow Six: Siege wurde versucht so realistisch wie möglich zu halten. Den Geiseln sieht man die Verzweiflung deutlich an, durch Wände kann hindurch geschossen, Fenster und Türen können aufgebrochen werden. Jeder Schuss fühlt sich wirksam an, jede Explosion ist mächtig inszeniert, jede Blendgranate ist effektiv. Dabei ist die Steuerung sauber und geschmeidig, hat kaum, bis gar keine Aussetzer. Die Waffentypen verhalten sich unterschiedlich und fühlen sich auch dementsprechend an. Auch die Server haben bei unserem Test einwandfrei gearbeitet. Technisch gibt es also kaum etwas zu maulen.

 

Circle of Life

R6S_Screenshot_7_196952Problematiken sehe ich vor allem beim Umfang. Auch wenn sich Rainbow Six: Siege richtig geschmeidig spielen lässt, so ist die Auswahl an Karten etwas eingeschränkt. Auch, dass man die Aufgabe im Mehrspielermodus und bei der Terroristenjagd nicht auswählen kann, ist etwas frustrierend. So würde ich zum Beispiel gerne mehr Geiseln retten, dafür weniger Bomben entschärfen. Doch hier verspricht Ubisoft dank DLC’s Besserung. Diese sollen neue Maps, Operatoren, Waffen, Waffenlooks und Modi enthalten.

 

 

Rainbow Six: Siege
Rainbow Six Siege Retail Cover Wertung der Redaktion:

82/100

  • Publisher: Ubisoft
  • Getestet auf: PC
  • auch für: PS4, Xbox One
  • Preis: 54,99€
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27/30 Technik + Sehr detailreiche Grafik
+ Detailreiche Operatoren
+ Realistisches Geiselverhalten
+ Gut trainierte KI
+ Zerstörbare Wände, Türen, Barrikaden
+ Ballistik verhält sich relativ realistisch
+ Sehr wenige Bugs
+ Sehr guter Sound
- Teils etwas Umgebungsdetails
22/30 Umfang + Schnelle, kurze, aber fordernde Runden
+ 20 Operatoren
+ Operatoren haben eigene Waffenauswahl
+ Vielzahl an Gadgets
+ Aufgaben wie Bomben und Geiseln
+ 11 Karten
- Wenige Modi
- Kein richtiger Singleplayermode
25/30 Gameplay + Hoher Wiederspielwert (zumindest im Mehrspieler)
+ Sehr gut ausbalanciert
+ Waffen sind realistisch
+ KI ist geschickt, aber schlagbar
+ Benötigt viel Teamtaktik
- Stimmung eher unpassend
8/10 Spezifisch + Große Auswahl an Ausrüstung und Waffen
+ Einige Gadgets
+ Sehr guter Multiplayer (gegen KI und Menschen)
- Kaum Ähnlichkeiten zu vorherigen Teilen
- Kein Singleplaymodus

[/wptouch] [wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden. [/wptouch] Fazit: [rating itemreviewed=“Rainbow Six: Siege“ rating=“82″ reviewer=“Roman Völkel“ dtreviewed=“05.12.2015″ best=“100″ worst=“0″] Rainbow Six: Siege gehört sicher neben Fallout 4 und Rollercoaster Tycoon World zu jenen Spielen, auf welche ich mich dieses Jahr am meisten gefreut habe. Gerne erinnere ich mich an die Stunden zurück, in denen ich mit Freunden auf Terroristenjagd gegangen bin. Umso überraschender für mich, dass der neueste Teil des Franchise nicht sehr viel mit den anderen Teilen zu tun hat. Und auch wenn ich dem etwas hinterher trauere, so finde ich dennoch, dass Rainbow Six: Siege ein wirklich gutes Spiel abgibt. Es gibt einige Dinge, die besser hätten sein können, allerdings ist die Balance und das Spielgefühl in meinem Augen so gut gelungen, dass ich klar eine Kaufempfehlung aussprechen kann. Das Teamplay ist wichtig und nur gemeinsam kommt man ans Ziel. Wer als Rambo im Alleingang das Match gewinnen will, der darf sich auf eine saftige Niederlage einstellen. Zwar sind einige Operatoren sinnvoller als andere, dennoch kann so jeder Spieler seinen persönlichen Spielstil herausfinden. Besonders gefällt mir die Ballistik. Das Zerstören von Wänden und Türen ist eindrucksvoll inszeniert und kann sehr wirkungsvoll eingesetzt werden. Dennoch würde ich mich über mehr Spielmodi freuen und auch lieber selbst bestimmen können, welche Karte und welchen Auftrag ich als nächstes spiele. Trotzdem: Klares „Daumen hoch“![/rating]

So testen Wir

Mario & Luigi Paper Jam Bros.

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Mario und Luigi sind wieder da! Und diesmal haben sie Verstärkung mitgebracht: Papier-Mario! Das actionlastige RPG mit Mario, Mario und Luigi bringt dabei nicht nur die gewohnten Gameplay-Elemente mit ins Spiel, sondern auch jede Menge neues. Aber wie kam es denn nun zu der Fusion von zwei beliebten Titeln aus der Familie der Super Mario Spiele?

 

Wenn auf einmal massenhaft Papier-Toads und Bowsers Schergen durchs Pilzkönigreich marschieren, dann ist doch sicher irgendetwas vorgefallen? Wer anders als Tollpatsch Luigi könnte an der Vermischung zweier Welten schuld sein? Während der Herr mit dem stattlichen Schnurrbart und der grünen Mütze fleißig Wollmäuse jagt, fällt ihm doch ganz unerwartet ein seltsames Buch aus dem Regal. Neben Marios Papier-Spiegelbild und der bezaubernden Papier-Peach schafft es aber leider auch Papier-Bowser und Gefolgschaft von einer in die andere Welt. Und wer hätte es anders erwartet: Beide Bowser entführen selbstverständlich beide Peachs und wollen obendrein noch das Pilzkönigreich erobern. Die Geschichte kennen wir doch irgendwo her…? Sonderlich viel ändert sich an dem Plot leider nicht. Ganz im Gegensatz zu älteren Mario & Luigi beziehungsweise Bowser und Papier-Bower haben Peach und Papier-Peach entführt. Mal wieder...Paper Mario-Teilen, die fremde Bohnenländer, abwechslungsreiche Papier-Landschaften und neue Charaktere beinhalteten, beschränkt sich Paper Jam Bros. auf altbekanntes. Zu allem Überfluss werden in kurzen Abständen immer noch einmal die jüngsten Ereignisse wiederholt, so als hätte man das Gedächtnis eines Goldfisches. Man darf sich also nicht zu viel von der Story erwarten. Besonders der Witz der beiden Spielreihen zu Ruhm und Ehre verholfen hat, schafft es im neusten Teil leider nicht an vergangene Erfolge heran. Die Slapstick-artigen Witze hacken eigentlich ausschließlich und immerzu nur auf Luigi rum. Irgendwann sollte das Grundthema vom tollpatschigen Bruder doch auch mal ausgewechselt werden…

Kopier-Papier im Pilzkönigreich

Kampftkarten können ordentlich Schaden hinzufügenAuch wenn die Story nicht wirklich überzeugen kann, sollte man nicht vor dem Spiel zurückschrecken. Denn Gameplay-technisch ist die Fusionierung ausgezeichnet gelungen! Dabei sind die Kämpfe wie man sie kennt: man stürzt sich auf einen Gegner und dann fängt der rundenbasierte Kampf an, diesmal zu dritt. Jeder der drei Charaktere hat dabei einen eigenen Button, den man drücken muss um eine Aktion auszuführen. Mario besetzt das A, Luigi das B und Papier-Mario das Y. Mit lederbesohlten Sprüngen und eisernem Hammer können unsere drei Helden den Gegnern so richtig einheizen. Ganz besonders toll ist die Kopier-Fähigkeit von Papier-Mario. Nutzt er seinen Kopier-Block, kann man ihn vervielfältigen so dass er gleich zu mehrt angreift. Aber Achtung! Auch die Schergen gehen zum Angriff über und dann ist geschicktes Ausweichen oder eine punktgenaue Gegenattacke gefragt. Oft muss man dabei seine Multitasking-Fähigkeiten anwenden, denn gleichzeitig auf das Wohl von drei Helden aufpassen kann manchmal ganz schön schwierig sein. Dabei könnten die Gegner nicht vielfältiger sein. Zwar hat Nintendo sich keine neuen Gegnertypen ausgedacht, wir werden immer noch mit Gumbas, Koopers, Shyguys und Stachis konfrontiert, aber dafür gibt es jetzt zusätzlich zu den normalen Gegnern auch noch die Papier-Variante. Jeder Gegner hat sein eigenes Set an verschiedenen Attacken, die man im Kampf erst einmal genau analysieren muss, bevor man einen erfolgreichen Gegenangriff starten kann. Und auch die Zwischenbosse haben es wieder in sich und sollten absolut nicht unterschätzt werden. Zum Glück gibt es nicht nur wieder eine Vielzahl von Brüder-Attacken, die ordentlich Schaden machen, sondern auch die neuen Trio-Attacken, in denen Papier-Mario mitmischt. So macht man es Bowsers Schergen nicht leicht.

Der Mario Karton-Koloss!
Kolossale Karton-Kolosse und anderes Kartenmaterial

Ein neues Gameplay-Element, das allerdings eher deplatziert wirkt, sind die Kämpfe mit Karton-Kolossen. Toadette ist eine fleißige Bastlerin und schafft es zusammen mit den dünnen Händchen der Papier-Toads den ein oder anderen Karton-Koloss zu bauen. Dafür muss man aber erst einmal genügend Toads zusammentreiben und diese benehmen sich wie aufgescheuchte Hühner. Neben den vielen verschiedenen kleineToadette braucht mehr Papier Toads um einen neuen Karton Koloss zu bauenn Missionen und Minispielen in Paper Jam Bros. ist die ewige Sammelei von Papier-Toads irgendwann einfach nur noch mühselig. Sie verstecken sich, sie rennen davon, sie müssen gerettet werden und das in rauen Mengen. Aber dann geht es endlich zu den Karton-Koloss-Kämpfen. Eine Mischung aus trägem Katamari-Gameplay und Pokémon Rumble beschreibt diese wohl am besten. Der eigene Koloss muss dabei die Kolosse von Bowsers Schergen durch rempeln und springen zerstören. Geht einem die Energie aus, muss man sie erst einmal durch ein kleines Rhythmusspielchen aufladen. Die Kämpfe an sich sind ganz unterhaltsam, wenn auch langwidrig und passen doch auch irgendwie nicht in das Konzept des Spiels.

Luigis Muschelbohrer Brüder-AttackeDafür ist das neue Kampfkarten-Feature umso besser! Für jeden Erfolgreichen Angriff oder fleißiges ausweichen kann man sich Sternenpunkte verdienen. Diese können wiederrum im Kampf in die Kampfkarten investiert werden. Ein Kampfkarten Set besteht immer auch 10 verschiedenen Karten, wovon drei gleichzeitig aufgedeckt liegen können. Die Karten haben verschiedene Effekte, können z.B. Mario und Co. Heilen, ihnen Statuseffekte geben, Gegnern Schaden zufügen oder für mehr Erfahrung nach dem Kampf sorgen. Wurden alle Karten eingesetzt wird wieder durchgemischt und die Karten können erneut genutzt werden. So kann man sich sein individuelles Kartenset zusammenstellen und den Kampf noch mehr genießen. Außerdem gibt es nach einer gewissen Anzahl an Levelups bestimmte Boni die man Mario, Luigi und Papier-Mario geben kann. Ausreichend Abwechslung und ein individueller Spielstil werden definitiv durch Paper Jam Bros. unterstützt.

Mario & Luigi Paper Jam Bros Trio Attacke Trio SquashMit Pappe durch papierlose Welten

Die Oberwelt von Paper Jam Bros. scheint anfänglich noch recht leer und langweilig zu sein. Die einzelnen Level sind tatsächlich auch eher in den Standardthemen gehalten: Wald, Wiese, Wüste, Strand. Man kennt es schon und wünscht sich doch ein wenig mehr Einfallsreichtum. Zum Glück hat sich Nintendo auch hier etwas einfallen lassen. Nebst den bekannten Oberwelt-Aktionen wie Springen, Sprinten und Hämmern gibt es noch zusätzliche Aktionen die das Gameplay auf der Oberwelt sehr viel spannender und abwechslungsreicher machen. Letztendlich muss man kaum einen Ort doppelt bereisen und wird eigentlich immer mit neuen Aufgaben und Elementen konfrontiert, sodass es auf die Dauer nicht langweilig wird. Und wenn man jeden Gegner auf seinem Weg durch die etwa 35 Stunden Spielzeit mitnimmt, wird man auch ohne nerviges Grinden gut durch das Spiel durchkommen. Auch wenn die Musik alles in allem sehr stimmig ist, wird die immer gleiche Kampfmusik und Geräuschkulisse auf die Dauer einfach furchtbar nervig. Ein zusätzliches Feature ist die Einbindung von Amiibos. Prinzipiell können die Amiibos aus der Super Mario Reihe verwendet werden. Registriert man einen Amiibo, kann man spezielle Kampfkarten freischalten, von der jeweils eine pro Kampf eingesetzt werden kann. Man kann sogar Kombi-Kampfkarten basteln, indem man mit seinem Haupt-Amiibo und einem weiteren Amiibo eine Fusion durchführt. Diese Karten sind dann besonders mächtig.

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Mario & Luigi Paper Jam Bros.
So sieht das Cover von Mario & Luigi Paper Jam Bros. aus Wertung der Redaktion:

83/100

  • Publisher: Nintendo
  • Getestet auf: New 3DS XL
  • auch für: 3DS & 2DS
  • Preis: 35,00 €

 

 

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26/30 Technik + Flüssige Kämpfe
+ Passende Musik
- Kampfmusik wird mit der Zeit nervig
25/30 Umfang + 35 Stunden Spieldauer
+ Viele Kampfkarten
+ Abwechslungsreiche Missionen
+ Oberwelt mit viel Abwechslung
- Toad-Sammel Missionen immer gleich
- Stroy ausgesprochen flach
27/30 Gameplay + Dreifacher Brüderspraß
+ Trio-Attacken
+ Kampfkarten-System
+ Gegner mit vielen verschiedenen Angriffen
+ Oberwelt-Aktivitäten
- Koloss-Kämpfe eher deplaziert
5/10 Spezifisch + Nützliche Amiibo Einbindung
- Luigi-Witzte werden irgendwann unlustig

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[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
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Fazit:

[rating itemreviewed=“Mario & Luigi Paper Jam Bros.“ rating=“83″ reviewer=“Nina van Aken“ dtreviewed=“04.12.2015″ best=“100″ worst=“0″]

Mario & Luigi Paper Jam Bros. vereint die Mario & Luigi Serie mit der Paper Mario Serie und schafft dadurch ein intensiveres Gameplay. Wie gewöhnt darf man Hämmern und Hüpfen und Brüder-Attacken durchführen, nur diesmal ist Papier-Mario dabei. Der dritte im Bunde kann sich sogar kopieren und dadurch noch mehr Schaden machen. Durch das Dreiergespann werden die Kämpfe nicht nur spannender und anspruchsvoller, sondern auch abwechslungsreicher, was man vor allem in den Trio-Attacken spürt. Ein neues und interessantes Gameplay-Element sind die Kampfkarten, die durch Sternenpunkte, die man im Kampf sammelt, einsetzen kann. Sie bringen noch einmal einen besonderen Kick ins Spiel. Die neuen Karton-Koloss Kämpfe wirken allerdings ein wenig träge und deplatziert und die Voraussetzungen für diese, das ewige sammeln von Papier-Toads ist auch immer gleich. Leider ist auch die Story nichts Besonderes. An den Witz und Charme älterer Teile kommt sie nicht ran. Dafür darf man sich mit abwechslungsreichen Mini-Missionen und Oberwelt-Aktivitäten bis zum Endboss durchschlagen. Und auch die Amiibos finden endlich mal einen vernünftigen Einsatz in diesem Spiel.

[/rating]

So testen Wir

 

Xenoblade Chronicles X

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In einer nicht allzu fernen Zukunft bekämpfen sich zwei Alienvölker in Nähe unseres blauen Planeten und zerstören unterdessen den Großteil unserer Welt. Ein kleiner Teil der Zivilisation kann sich rechtzeitig in den Weltraum in Sicherheit bringen, doch verfolgt von feindlich gesinnten Raumschiffen wird auch die Mehrheit dieser Weltraumkolonien vernichtet. Mittels einer Bruchlandung rettet sich eines der Schiffe unfreiwillig auf den Lebens bedrohlichen Planeten Mira. Bei dem Eintritt in die Atmosphäre wird das Raumschiff in mehrere Teile gespalten. Allerdings landet die Wohneinheit beinahe unversehrt, während viele Schlafeinheiten, in denen sich Bewohner und auch euer Charakter in einem Cryoschlaf befinden, in der fremden Welt verstreut werden.

wiiu_xbcx_screenshot_xenobladechroniclesx_scrn_046Wenige Wochen sind seit dem Absturz vergangen. Ihr wacht beinahe erinnerungslos aus eurer Schlafstatis auf, nachdem euch eure Retterin Emma gefunden hat. Sofort gilt es die nähere Umgebung mit der neuen Gefährtin zu erkunden. Hierbei bestreitet ihr eure ersten Kämpfe und könnt euch mit der Steuerung etwas vertraut machen bis ihr schließlich die Wohneinheit des Schiffes und eure neue Heimatstadt New Los Angeles zum ersten Mal aus der Ferne betrachten könnt. Primoria, das erste Gebiet in Xenoblade Chronicles X, ist riesig und von diversen Kreaturen bevölkert. Beindruckt erkennt man schon aus der Ferne gigantische Lebewesen, die an langhalsige Sauropoden aus der Dinosaurier-Ära erinnern. Während der friedliche Gigant aus einem See trinkt, befinden sich einige viel kleinere Säugetiere in dessen Schatten und genießen offenbar den Schutz, indem sie sich selbst ausruhen. Hinter dem See befinden sich nicht nur Berge und Täler, sondern auch andere gigantische Gebilde aus Stein. Der erste Ausflug in Primoria fühlt sich beeindruckend an, vor allem in dem Bewusstsein, dass es grundsätzlich keine Einschränkungen gibt, und man alles was man sieht, auch erkundet werden kann. Dabei ist Primoria nur eines von fünf gigantischen Gebieten, die sich alle durch ihre Flora und Faune stark voneinander unterscheiden. Die Welt von Xenoblade Chronicles X ist weder trist noch kahl, sondern wirkt vielseitig und lebendig. So gibt es nicht nur Sonnenschein und Regen, sondern kann man schon mal nachts eine Aurora Borealis bewundern, einen Meteorschauer erleben, muss vor Sandstürmen in Deckung gehen oder sehen wie elektromagnetische Stürme die Luft in Funken hüllen.

wiiu_xbcx_screenshot_xenobladechroniclesx_scrn_019Gerade anfangs ist es in Xenoblade Chronicles X nicht ungewöhnlich bei Kreaturen vorbeizulaufen, die dutzende Level über dem eigenen stehen. Viele davon sind friedlich, andere reagieren auf Geräusche oder attackieren wenn ihr im Blickfeld seit. Die Bereitschaft anzugreifen gilt grundsätzlich allerdings nicht nur für jene mit höherem Level, sondern auch für eine Vielzahl der Lebewesen auf Mira, egal ob es nun ein Jungtier eines eberartigen Wesens ist, das sich beweisen möchte, oder ein ausgewachsenes Raubtier, das einen als zukünftigen Frühstückssnack betrachtet. Doch wer endet schon gerne als Fast Food? So könnt ihr mit bis zu insgesamt drei weiteren Charakteren, die ihr im Verlauf des Spiels rekrutieren und austauschen könnt, miteinander kämpfen. Im Kampfsystem von Xenoblade Chronicles X hat jeder Charakter sowohl Autoangriffe mit Nahkampfwaffen wie Messer oder Schwerter und welche mit Fernkampfwaffen wie Rifles oder Rayguns. Neben den Standardangriffen, die automatisch geschehen, hat man noch regelmäßig die Möglichkeit sogenannte Arts, meist stärkere Angriffe mit zusätzlichen Effekten um den Gegner zu schwächen oder die eigene Truppe zu stärken, anzuwenden. Sobald ihr eine dieser Techniken anwendet, müsst ihr eine gewisse Zeit warten bis der Cooldown vorbei ist, um diese erneut auszuführen. Das grundsätzliche Kampfsystem von Xenoblade Chronicles X ist einfach zu verstehen, wird aber im Detail komplexer: So gibt es 14 verschiedene trainierbare Klassen mit jeweils unterschiedlichen Waffengattungen, die wiederrum eurem Charakter neue Arts verleihen. Waffen können unterschiedliche Attribute haben, sodass sie unterschiedliche Typus von Schaden wie zum Beispiel Laser oder Elektro anrichten, und jeder eurer Charakter kann bis zu vier verschiedene Fähigkeiten festlegen, die wiederum gewisse Attribute verbessern, und euer Charakter zum Beispiel mehr Laser-Schaden macht, oder Gegner bei einem Schlafangriff mehr Treffer benötigen bis sie wieder aufwachen. Viele Waffen und Rüstungen können darüber hinaus zusätzlich mit Edelsteinen aufgerüstet werden, um einem Charakter weitere Boni zu verleihen. Das Kampfsystem von Xenoblade Chronicles X macht Spaß und bleibt durch die unterschiedlichen Möglichkeiten abwechslungsreich.

Im Skell unterwegs

wii-u_xcx_screenshot_xenobladechrx_scrn_003Die Monster in Xenoblade Chronicles X wirken später um einige Schuhgrößen kleiner und die Kontigente rücken etwas zusammen, sobald man ein Skell, einen pilotierbaren Mecha, sein Eigen nennen kann. Per Knopfdruck kann sich dieser in ein Motorradähnliches Gefährt verwandeln, und verfügt später sogar über die Fähigkeit zu fliegen. Skells dienen nicht nur zur Fortbewegung, sondern können auch zum Kämpfen verwendet werden. Grundsätzlich ist das Kampfsystem mit einem Skell ähnlich wie im restlichen Spiel, so habt ihr auch in den Mechs ebenso zwei verschiedene Autoangriffe und diverse Arts, die durch diverse Waffen angepasst werden können. Laut den Entwicklern soll es zumindest 30 Stunden dauern, bis man endlich die ersten Schritte im Mecha gehen kann, für diesen Test hat es sogar 20 Stunden länger gedauert: Denn nicht nur Mira ist groß, sondern auch die Beschäftigungsmöglichkeiten neben den Hauptquests sind mannigfaltig und zahlreich vorhanden.

wii-u_xcx_screenshot_xenobladechrx_scrn_015Sidequests und Nebenhandlungen warten an allen Ecken und Enden. Schon in Xenoblade Chronicles für die Wii musste man meist bestimmte Kreaturen jagen, oder Objekte sammeln, in Xenoblade Chronicles X wurde die Übersicht der Missionen etwas vereinfacht, außerdem wird bei vielen Missionen das genaue Ziel angezeigt, was diverse Aufgaben erleichtert und den Spielspaß erhöht. Ein Monster-Kompendium, ein weiteres nützliches Feature, bietet zusätzlich eine Übersicht über alle besiegten Monster inklusive dem Aussehen und alle Items, die man bisher von diesen erhalten hat. Viele Bewohner von Mira haben Probleme und so kann es schon mal vorkommen, dass man einer heiratswilligen Person Perlen besorgen muss, oder eine verirrte Katze seinen verzweifelten Besitzer zurückbringen muss. Als Belohnung für das Erfüllen von Aufgaben warten meist verschiedenste Belohnungen, wie Erfahrung, Geld, Items oder BLADE-Punkte. BLADE, Akronym für Builders of the Legacy After the Destruction of Earth, ist die Organisation, der ihr euch schon relativ zu Beginn des Spieles anschließt und der Rang innerhalb der Gruppe bestimmt manche Fähigkeiten und die Möglichkeit der individuellen Gestaltung eurer Unterkunft. Als Mitglied von BLADE könnt ihr euch entscheiden wie ihr am besten eurer Kolonie helfen wollt. Es gibt verschiedene Rollen, die ihr in Xenoblade Chronicles X einnehmen könnt: Als Pathfinder gilt es neue Gegenden zu erkunden und an bestimmten Stellen Proben zu installieren, durch die man Informationen über die Umgebung erhält, als Interceptor wollt ihr vor allem New Los Angeles vor Monstern beschützen. Insgesamt gibt es 8 unterschiedliche Divisionen, aber ihr seid mit euren Handlungsmöglichkeiten nicht eingeschränkt, auch wenn ihr euch für eine entscheidet. Zusätzlich habt ihr jederzeit die Möglichkeit eure Division zu wechseln, solltet ihr dies wollen. Auf dem Planeten Mira gibt es viel zu tun, und so ist es kein Wunder, dass das Erreichen einer Spielzeit von über 100 Stunden kein Problem darstellen wird.

Technik und Onlinefunktionen

wiiu_xbcx_screenshot_xenobladechroniclesx_scrn_004Xenoblade Chronicles X sticht vor allem durch das bereits vorher beschriebene Spieldesign hervor. Während die Grafiken selbst nicht der neueste Stand der Technik sind, und auch die Mimik der Charaktere zu wenig vorhanden ist, kann die Gestaltung des Planeten Mira einiges wett machen. Die Auswahl der Songs im Spiel ist gelungen, und die Melodien verändern sich zum Beispiel beim Wechsel zwischen Tag und Nacht. Größtes Manko ist hierbei dass die Lautstärke der Musik bei Dialogen nicht reduziert zu werden scheint, und einem somit das Verstehen der Dialoge ohne das Einschalten von Untertiteln schwer fällt. In den Einstellungen gibt es zwar viele Möglichkeiten das eigene Spiel anzupassen, eine Bearbeitung des Sounds oder Dialoge sucht man allerdings vergeblich. Ebenso schade ist, dass der selbst erstellte Charakter keine eigene Sprachausgabe außerhalb von Kämpfen besitzt. So hat man zwar beim Kreieren die Möglichkeit einen Synchronsprecher auszuwählen, doch der Charakter bleibt innerhalb von Dialogen stumm. Einen positiven Eindruck machen die Onlinefunktionen des Spiels: So könnt ihr euch vor dem Start jedes Spieles entscheiden, welcher Squad ihr beitreten wollt, je nachdem könnt ihr Xenoblade Chronicles X dann alleine oder im Multiplayer erleben und Freunde hinzufügen. Innerhalb einer Squad könnt ihr verschiedene Missionen erledigen, wie das Besiegen eines bestimmten Bosses, um Belohnungen zu erhalten. Spielt ihr alleine, werden euch auf eurem Weg trotzdem immer wieder Spieleravatare über den Weg laufen, die ihr rekrutieren und temporär in euer Team aufnehmen könnt. Die Onlinefunktionalitäten von Xenoblade Chronicles X machen insgesamt einen hervorragenden Eindruck und bereichern das Spielerlebnis.

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Xenoblade Chronicles X
Xenoblade Chronicles X Review Wertung der Redaktion: 

94/100

  • Publisher: Nintendo
  • Getestet auf: Wii U
  • Preis: 60€

 

 

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24/30 Technik + tolles Spielkonzept und Gamedesign
+ guter Soundtrack
+ lebendiger Planet mit Tag/Nacht Zyklus und verschiedensten Wetterbedingungen
- zu laute Musik während den Dialogen
- keine Synchronisation des Hauptcharakters
- Mimik der Charaktere nicht überzeugend
30/30 Umfang + gigantische Spielwelt
+ lange Spieldauer und Beschäftigungsmöglichkeiten
+ viele Nebenmissionen
+ Online-Funktionalitäten bereichern das Spiel
30/30 Gameplay + spannendes Kampfsystem
+ unterhaltsame Story

+ viel zu Entdecken
+ eine gute Mischung aus verschiedensten Aufgaben
10/10 Spezifisch + Skells machen Spaß
+ nette Features wie Monster-Enzyklopädie

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[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
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Fazit:

[rating itemreviewed=“Xenoblade Chronicles X“ rating=“94″ reviewer=“Florian Nichtawitz“ dtreviewed=“30.11.2015″ best=“100″ worst=“0″]
Xenoblade Chronicles X ist eine großartige Bereicherung für die Wii U. Die fantastische Spielwelt beeindruckt durch ihre Größe und den abwechslungsreichen Umgebungen, die Story schafft es bis zum Ende hin zu unterhalten und das Kampfsystem ist vom Grundprinzip simpel, schafft es aber im Detail zu überzeugen. Neben den Storymissionen gibt es unzählige Dinge, die man erledigen kann: Gerade das Erforschen der Spielwelt und das Entdecken neuer Umgebungen beschäftigt einen für viele Stunden, genauso wie die zahlreichen Nebenmissionen. Die Technik kann zum größten Teil überzeugen, so sind die vielen Songs gut und bieten auch einiges an Ohrwurmqualität, allerdings wird das Spielerlebnis durch den stummen Hauptcharakter und der zu lauten Musik während der Dialoge etwas getrübt. Der Gesamteindruck von Xenoblade Chronicles X überzeugt allerdings: Das Gameplay macht Spaß, der Umfang ist riesig und vom Spieldesign könnten sich andere Spiele eine Scheibe abschneiden. Solltet ihr noch keine Wii U besitzen, ist Xenoblade Chronicles X definitiv ein Kaufgrund dies nachzuholen.
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Typoman

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In letzter Zeit kommen viele innovative Titel im eShop der Konsole Wii U raus. So auch der neueste Indie-Titel „Typoman“. Dieses Spiel sieht dem Indie-Titel „Limbo“ zwar ähnlich, unterscheidet sich aber in mehreren Punkten von der Konkurrenz. Der Indie-Exklusivtitel ist ein Puzzle-Platformer und wird in Deutschland von „Brainseed Factory“ entwickelt.

Nicht nur Triple A – Blockbuster wie beispielsweise Star Wars Battlefront, Call of Duty: Black Ops III, The Witcher 3, oder Halo 5: Guardians faszinieren die Massen, sondern ebenfalls die kleineren Indie-Spiele. Die Titel der kleineren Entwicklerstudios gewinnen jährlich an Bedeutung und haben sich bereits erfolgreich in unserem Spielealltag etablieren können. Das Indie-Spiel „Typoman“ ist eines davon und sticht durch ein interessantes Spielprinzip aus der Menge heraus. Auf den ersten Blick ähnelt es einem Jump & Run, aber im Kern ist es etwas ganz anderes.

Düstere und gefährliche Welt

Die düstere Welt in Typoman besteht nicht nur aus Monstern und Fallen, sondern Typoman Weltebenfalls aus vielen Wörtern. Diese Wörter muss sich der Held genannt „HERO“ zu Nutzen machen, um sich seinen Weg durch die Level zu bahnen und das Böse in der Welt zu besiegen. Der Name des Helden ist nicht zufällig gewählt, denn unser Charakter besteht ebenfalls aus Buchstaben. Zu Beginn des Spiels schüttet ein Kipplader einige Buchstaben auf eine Müllhalde. Dabei rollt ein O aus dem Haufen heraus und gegen ein Schild auf dem „Prolog“ steht. Die Erschütterung lässt den Buchstaben G nach unten fallen und formt mit dem O zusammen das Wort GO. Das Abenteuer unseres Helden kann also endlich losgehen. 

Zunächst kann man nur als O durch die Gegend rollen. Etwas weiter findet man aber baldTypoman Hero ein E, das sich unterhalb das O setzt und den Körper bildet. Dank des zusätzlichen Körperteils können wir schon hüpfen. Den Weg weiter entlang finden wir ein einsames H das uns als Beine dient. Bisher sind wir nur HEO, somit fehlt uns nur noch ein R. Auch diesen Buchstaben finden wir in der düsteren Welt, welches zu seinen Armen wird. Unser Held HERO ist endlich komplett. Alleine anhand des Prologs sieht man, worauf es im Spiel ankommt. Der Spieler bildet aus Buchstaben ganze Wörter. Gerade dieses Spielprinzip und diese Art der Rätsel machen das Spiel zu etwas einzigartigem im Genre der Indie-Spiele. Der Nachteil des Spiels ist die englische Sprache, denn eine lokale Übersetzung gibt es leider nicht. Deshalb sollte man zumindest die englischen Grundvokabel wie zum Beispiel rain, drop, part, go etc. beherrschen, um die Rätsel lösen und weiter kommen zu können.

Des Rätsels Lösung

Die Entwickler aus Bonn haben nicht nur jede Menge Rätsel in das Spiel gepackt, sondern auch Monster, Fallen und Hindernisse. Hierbei sind die Wörter des Rätsels Lösung. Ein Typoman Rätsel 2kleines Beispiel gefällig? Das Wort RAIN bildet eine Regenwolke und füllt kontinuierlich einen See, so dass der HERO nicht weiter kommt. Nun muss man an einer Liane an der ein D befestigt ist vor den Regen schaukeln. Durch diese Aktion entsteht das Wort DRAIN. Der Regen hört sofort auf und der See leert sich langsam. Dennoch kommen wir an dieser Stelle nicht weiter, denn unser Held ist am Verzweifeln und braucht unbedingt Mut, um die gefährlichen Stellen überqueren zu können. Mut bekommen wir durch das Wort LOVE und nun kann HERO die gefährlicheTypoman Rätsel 1 Umgebung unbeschadet durchqueren. Etwas weiter kommt überraschend ein Monster aus einem Abgrund. Wir kommen nicht vorbei, da wir sonst gefressen werden. Erfreulicherweise hat der Gegner schon das Wort GORGE (fressen) im Bauch. Das einzige was fehlt, ist ein D, damit sich das Monster überfressen hat. Solltet ihr mal nicht weiter wissen, dann hilft ein ? auf dem Bildschirm des Gamepads. Drückt man einmal darauf, dann wird ein Satz angezeigt, der dabei hilft, die Lösung zu finden. Drückt man erneut, dann erscheint das Wort, das man bauen muss.

Spiele sind Kunst

Optisch braucht sich „Typoman“ nicht hinter den großen Spielen verstecken. Für mich sind Spiele eine Art „Kunst“ und dies merkt man am deulichsten bei den Indie-Spielen. Gerade die kleineren Studios zeigen sich experimentierfreudiger, wofür ich sehr dankbar bin. Die Grafik ist passend zum Thema sehr düster und wirkt überzeugend. Das Typoman GrafikGesamtbild sieht einfach nur toll aus. Die Effekte sowie Bildeffekt untermalen die ohnehin schon stimmige Welt des tapferen HERO. Die Entwickler haben ebenso eine tolle Arbeit beim Sound und der Akustik geleistet. Jede einzelne Situation wird mit passender Musik und einzelnen Klängen eingefangen. Die Steuerung ist der einzige kleine Schwachpunkt den das Spiel aufzuweisen hat. Sie wirkt etwas schwammig und träge. Unser HERO bewegt sich spürbar zu langsam und springt auch zeitverzögert weg. Dieses kleine Manko ist besonders beim Verschieben, oder Herumtragen von Buchstaben spürbar. Der Umfang geht vollkommen in Ordnung, denn man bekommt für den geringen Preis von ca. 14€ viel geboten. Das Spiel bietet euch neben dem Prolog, drei Kapitel und ein Showdown. Das Spiel kann man in etwas über 4 Stunden bewältigen . Für einen Indie-Titel, zu diesem Preis und mit so einem interessantem Spielprinzip gibt es kaum was vergleichbares am Markt.

[wptouch target=“non-mobile“]

Typoman
Typoman Wortgewandter Indie-Titel aus dem Nintendo e-shop der WiiU Wertung der Redaktion:

83/100

  • Publisher: Nintendo
  • Getestet auf: Wii U
  • auch für:
  • Preis: 13,99 € (nur im eShop erhältlich)

 

 

 
28/30 Technik + gute Grafik
+ kunstvoller Hintergrund
+ stimmungsvoller Soundtrack
+ tolle Effekte
- keine Lokalisierung
24/30 Umfang + Prolog, 3 Kapitel & Showdown
+ sehr guter Preis
+ viele Rätsel
+ unvergleichliche Wortspiele
- nur 4 Stunden Spielzeit
25/30 Gameplay + Hoher Wiederspielwert
+ Gute Fairness
+ Hilfe übers Gamepad
- schwammige Steuerung
6/10 Spezifisch + einzigartiger Held 
+ tolles Spielprinzip
- nur als Download

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[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
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Fazit:

[rating itemreviewed=“Typoman“ rating=“83″ reviewer=“Philipp Ondracek“ dtreviewed=“19.11.2015″ best=“100″ worst=“0″]

„Typoman“ ist im Indie-Genre einfach nur einzigartig und unvergleichlich. Angefangen mit dem tollen Look der düsteren Welt, der stimmungsvollen Musik, die guten Effekte, bis hin zum einzigartigen Spielprinzip. Das Ganze wurde vom Entwickler „Brainseed Factory“ so gekonnt kombiniert, dass mich das Spiel sofort in seinen Bann zog. Vom Prolog bis zum spannenden Showdown war es für mich ein Hochgenuss. Zwar sind 4 Stunden nicht gerade eine lange Spielzeit, aber diese Perle unter den Indie-Spielen bietet euch einen hohen Wiederspielwert. Schon allein wegen dem sympathischen Helden HERO. Der einzige Kritikpunkt der mich persönlich stört, ist die etwas zu träge Steuerung. Hier sollte der Entwickler noch mit einem Update nachhelfen. Solltet ihr nicht wissen was ihr zurzeit auf der Wii U spielen solltet, dann solltet ihr euch dieses Spiel unbedingt einmal anschauen. Wagt ihr diesen Schritt, dann erwartet euch ein atemberaubendes und unvergleichliches Spielerlebnis. Tpoynam ist … oh entschuldigt, da muss ich mal die Buchstaben sortieren. Typoman auf der Wii U mein absoluter Geheimtipp.

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World of Warships

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Nach World of Tanks und World of Warplanes haben Wargaming nun das dritte Free-to-play Online-Game veröffentlicht: World of Warships. Dass es im neuen Titel um Schiffe geht, dürften sich die meisten wohl gedacht haben. Aber wie spielt sich ein Online-Multiplayer mit Kriegsschiffen? Und kann es mit dem beliebten World of Tanks mithalten?

World of Warships tritt eindeutig in die Fußstapfen von World of Tanks. Kenner der von Wargaming entwickelten Titel dürften sich daher auch im neuesten Teil sehr schnell zurecht finden. Wie immer geht es darum, dass zwei Teams aus verschiedenen Fahrzeugklassen und -stufen gegeneinander antreten um entweder das generische Team zu vernichten, oder aber den oder die Punkte einzunehmen; ein Prinzip, dass sich bereits bei World of Tanks bewährt hat. Die Gefechte sind mit insgesamt 24 Spielern und einer Dauer von 10 bis 15 Minuten recht kurzweilig und machen auch längere Gamingsessions erträglich. Außerdem ist der Titel optisch wirklich ansprechend (besonders, wenn man bedenkt, dass es free-to-play ist).

Aller Anfang geht schnell

Der Einstieg in World of Warships ist keineswegs schwierig, selbst wenn man keinen der anderen Teile gespielt hat. Das simple Menü ist während der ersten Spielerlevel gar nicht vollkommen freigeschaltet, weshalb in den ersten Phasen kaum Verwirrung auftreten dürfte – es gibt ja fast nichts wo man draufklicken kann. So merkwürdig das klingen mag, so sinnvoll ist es auch. Die geringe Auswahl an Möglichkeiten lassen das Spiel anfangs vielleicht unfertig erscheinen, aber das täuscht: Denn schon nach kurzer Zeit schalten wir die Menüs für Forschung, Item usw. frei. Mit jedem Spielerlevel kommt etwas Neues hinzu, bis irgendwann schließlich alle Optionen verfügbar sind. Diese System hilft Neueinsteigern enorm, schadet Veteranen aber kaum, denn es ist in den frühen Phasen des Spiels sowieso nichts mit den Untermenüs anzufangen. Dieser erlangen ihre Bedeutung erst nach und nach.

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In Ermangelung wirklicher Alternativen ist es also ratsam sich einfach mal mit dem Schiff seiner Wahl ins Gefecht zu stürzen. Natürlich kann World of Warships auch wieder mit Freunden über eine Gruppe gespielt werden, aber maximal zu dritt. So ist zumindest niemand gezwungen alleine über das Meer zu tuckern. Es ist allerdings zu beachten, dass die ersten Gefechte gegen KI ausgetragen werden. Erst nach ein paar Runden wird das Gefecht gegen Spieler freigeschaltet. Damit bleibt aber auch Zeit, um sich die verschiedenen Start-Schiffe anzusehen. Gewählt werden kann aus vier Fraktionen: Japanern, US-Amerikanern, Deutschen und Russen. Allerdings verfügen nur die USA und Japan über einen ordentlichen Forschungsbaum und dementsprechende Schiffe. Denn World of Warships ist im Zeitraum der beiden Weltkriege angesiedelt (mit Fokus auf den 2. WK) und da bedient sich das Spiel natürlich der umfangreichen Marine, die Japan und die USA im Pazifik eingesetzt haben. Nur diese beiden Fraktionen verfügen über alle vier Schiffsklassen: Zerstörer, Kreuzer, Schlachtschiff und Flugzeugträger. Russland und Deutschland müssen sich zur Zeit mit zehn Schiffen (für jede Stufe eines) begnügen. Freilich muss man sich nicht auf eine Fraktion beschränken und kann mit jedem der von Anfang an verfügbaren Schiffe in 2.jpg__870x533_q85_autocrop_crop-0, 0_upscaledie Schlacht ziehen. Doch die Erfahrungspunkt sind nur in den unteren Stufen ausreichend, um schnell voranzukommen; später braucht das ganz schön Zeit. Daher sollte eine – vielleicht zwei – Fraktionen gewählt werden, die man vorantreiben will. Am besten ist es wohl, den Forschungsbaum zu durchforsten und die weiteren Erledigungen zu planen, bevor man sich mit irgendeinem Dampfer in die Wellen wirft. So kann zum Beispiel ein Schlachtschiff oder Flugzeugträger, die beide erst ab den höheren Level vertreten sind, bereits zu Beginn herausgesucht werden, um die Forschungen dementsprechend zu lenken.

We’ll meet at Midway

Die vier Schiffsklassen spielen sich alle etwas unterschiedlich. Angefangen beim Zerstörer, der kleinsten momentan verfügbaren Schiffsklasse: Dieser ist zwar untergroß und hat daher wenig Lebenspunkte, sowie kaum Kanonen, dafür ist er schnell, schwer zu treffen und verfügt über Torpedos. Diese kleinen Biester sind äußerst tödlich, vor allem für größere Schlachtschiffe. Es kommt allerdings auf die Spielweise an, wie effektiv der Zerstörer wirklich ist.

Der Kreuzer bildet die nächst größere Schiffsklasse. Auch er verfügt bei manchen Typen über Torpedos, ist aber größer und mit großkalibrigen Geschützen bestückt. Auch seine Flugabwehr ist deutlich besser. Der Kreuzer ist gegen Zerstörer äußerst wirksam, hat jedoch mit Schlachtschiffen Probleme.

Bei den Schlachtschiffen leidet die Geschwindigkeit sehr unter dem Gewicht der Kolosse, dafür machen sie bei Lebenspunkten und Geschützen ordentlich was her. Sie bilden mit ihrer Überlegenheit auf mittlere Distanz quasi die „Tank-Klasse“ des Spiels. Die langsame Feuerrate und Drehgeschwindigkeit der Geschützte machen sie besonders anfällig für Zerstörer.

Zuletzt noch die Flugzeugträger. 13.jpg__870x533_q85_autocrop_crop-0, 0_upscaleDiese können – wie zu erwarten – nicht in den direkten Kampf einsteigen. Ihnen fehlt es an jeglicher Art von großkalibrigen Geschützen. Dafür können sie Torpedo- und Sturzkampfbomber über das Meer auf die Gegner hetzen. Als Flugzeugträger ist es also ratsam sich zurückzuhalten und gegeben Falls hinter seinen Kollegen Deckung zu suchen, um diese mit Flugzeugen zu unterstützen.

Mit jeder Runde sammeln wir Erfahrungspunkte und Ingame-Geld, das wir in neue Schiffe oder Ausrüstung investieren können – allerdings gelten die Erfahrungspunkte nur für das Schiff, mit dem sie erspielt wurden (bis auf die geringe freie Erfahrung). Diese können zwar in allgemeine Erfahrung umgewandelt werden, jedoch nur wenn man bereit ist auch wirkliches Geld dafür in die Hand zu nehmen. World of Warships ist zwar free-to-play, wer allerdings etwas Geld in das Spiel investiert, kommt um einiges schneller voran. So kann mit einem Premiumaccount weit mehr pro Runde verdient werden, als ohne. Auch Schiffe, Verbesserungen usw. lassen sich mit realem Geld einfach – wenn auch nicht gerade günstig – erstehen. Von einem Pay-to-win-System kann aber nicht die Rede sein, denn so ziemlich alle wichtigen Fahrzeuge und Verbesserungen lassen sich auch ohne Bezahlung freischalten, es dauert halt länger.

Von der Technischen Seite zeigt sich World of Warships tadellos. Das Spiel läuft flüssig und sieht prima aus. Auch der Sound ist wirklich gelungen. In der Hitze des Gefechts mag es vielleicht untergehen, aber es sind die Wassereffekte und die Details, die dem Titel eine besondere Wirksamkeit verleihen. So ist das Abfeuern der Kanonen nicht nur ein kräftiges Wumms in den Lautsprechern, sondern ist als Druckwelle auf der Wasseroberfläche sichtbar – nur so als Beispiel. Voraussetzung für die hübsche Optik ist allerdings ein leistungsstarker PC.

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World of Warships
   151117-warships Wertung der Redaktion:

86/100

  • Publisher: Wargaming
  • Getestet auf: PC
  • Preis: Free-to-play

 

 

29/30 Technik + Hübsche Optik
+ Wassereffekte
+ Schiffdetails
+ Kräftiger Sound
23/30 Umfang + Vier Schiffsklassen
+ Viere Verbesserungsmöglichkeiten
+ Fast alles ohne reales Geld erspielbar
+ Motivierendes Levelsystem
- Wenig Spielmodi
- Nur zehn Schiffe für Deutsch und Russen
26/30 Gameplay + Leichter Einstieg
+ Kampf gegen KI möglich
+ Taktische Gefechte
+ Unterschiedliche Spielweise der vier Klassen
- Gefechte auf längere Zeit eintönig
8/10 Spezifisch + Free-to-play
+ Kommende Erweiterungen 
- Einige Schiffe nur für reales Geld spielbar

 

 

 

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[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
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Fazit:

[rating itemreviewed=“World of Warships“ rating=“86″ reviewer=“Niels Cimpa“ dtreviewed=“17.11.2015″ best=“100″ worst=“0″]

Ein paar Runden World of Warships sind schnell gespielt und machen ohne Frage Spaß. Die Gefechte sind optisch eine Pracht und können zusammen mit Freunden bestritten werden. Das einsteigerfreundliche System, bei dem erst nach und nach die wichtigsten Optionen (wie Forschung, PvP-Gefechte usw.) freigeschaltet werden, erwies sich – nach anfänglicher Verwirrung – als sehr sinnvoll. Spieler, die bisher noch keinen Wargaming-Titel gespielt haben, lernen das System dadurch schrittweise kennen. World of Warships ist ein Free-to-play Titel, bei dem reales Geld für einen schnelleren Fortschritt im Spiel verwendet werden kann. Von einem Pay-to-win System kann aber nicht die Rede sein.

Die vier Schiffsklassen spielen sich sehr unterschiedlich. So sind die schnellen Zerstörer vor allem durch ihre Torpedos gefährlich, halten aber nicht viel aus. Kreuzer sind da schon etwas solider gebaut und auch mit großen Kanonen ausgerüstet. Jedoch haben sie wenig Chancen gegen die monströsen Schlachtschiffe. Diese wiederum sind anfällig für Torpedos und Flugzeuge, die der Flugzeugträger entsenden kann. Am besten ist es wohl, die Klassen selbst zu probieren und dann zu entscheiden, welche für die eigene Spielweise die sinnvollste ist. Leider ist die Auswahl an Schiffen für Deutsche und Russen noch etwas eingeschränkt; Wargaming wird da über die Zeit aber sicherlich noch nachbessern.

[/rating]

So testen Wir

 

Rise of the Tomb Raider

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Schon zwei Jahre ist es her, dass das Entwicklerstudio „Crystal Dynamics“ der legendären Tomb Raider-Serie und ihrer weiblichen Heldin Lara Croft einen Neustart verpasst hat. Dieser Neustart der Serie war bitter nötig, denn aus dem lockeren Schieß- und Rätselspiel wurde endlich ein knallhartes Action-Adventure mit einer gewissen düsteren Survival-Atmosphäre. Eine unerfahrene Archäologin die sich erst beweisen muss. Ein Action-Adventure a la Uncharted. Eigene Innovationen der Entwickler und der Serien-Reboot wurde weltweit gefeiert. In der Fortsetzung begibt sich Lara freiwillig in Gefahr und bricht in ihrem neuen Abenteuer ins eisige Sibirien auf, um nach einer verschollenen Stadt Ausschau zu halten. 

Tomb-Raider SchiffbruchIn Tomb Raider begibt sich die 21-Jährige Lara Croft nach ihrem Abschluss auf das Bergungsschiff „Endurance“. Auf der Suche nach verlorenen Schätzen vor der Küste Japans gerät das Schiff in einen Sturm und wird spektakulär in zwei Stücke gerissen. Lara strandet und ist gezwungen, auf eigene Faust zu überleben. Glück im Unglück. Dieser Sturm spülte sie an eine geheimnisvolle Insel und plötzlich waren fiese Banditen sowie verrückte Killer eines Kultes hinter ihr her. Bei diesem Abenteuer sah sie ihre Freunde sterben, sie musste töten und unendliche Schmerzen ertragen. Aus der kleinen und unerfahrenen Lara wurde die kämpferische Frau, die wir alle so lieben. Ein neues Abenteuer beginnt…

Du bist doch verrückt

Ein Jahr nach dem letzten Abenteuer, sucht die nun erwachsenere Lara in „Rise of the Tomb Raider“ nach Kitezh (das Atlantis Russlands). Dabei will sie der Welt beweisen, dass selbst das Unmögliche doch möglich sein kann und den Namen ihres Vaters reinwaschen. Kitezh ist laut der Legende eine Stadt des Glaubens, die von Gott zum Schutz vor einerRise of the Tomb Raider 4 Mongolenherde, in einem See versenkt wurde, wo deren Bewohner bis heute noch leben. Der Vater von Lara glaubte fest an diese Legende und suchte stets nach neuen Hinweisen, um die mysteriöse Stadt zu finden. Getrieben vom Gedanken des ewigen Lebens hielten ihn die Freunde letztendlich für verrückt. Doch anscheinend war dieser nicht so verrückt, denn die geheime Gesellschaft „Trinity“ ist ebenfalls auf der Suche nach dem Geheimnis, der das ewige Leben ermöglichen sollte. Lara findet den angeblichen Standort der verborgenen Stadt und somit begibt sie sich in ein neues gefährliches Abenteuer.

Auf nach Kitezh

In „Rise of the Tomb Raider“ verschlägt es uns hauptsächlich ins kalte Sibirien und kurzzeitig in eine Wüstenlandschaft nach Syrien. Schon zu Beginn des Spiels erlebt man viel Action und Spannung pur. Lara und Expeditions-Kollege Jonah Maiava befinden sich auf einer Rise-Of-The-Tomb-Raider-2gefährlichen Klettermission. Auf dem Weg zur Spitze des Berges erleben wir Schneestürme, Lavinen und toll inszenierte Sprung- und Kletterpassagen. Mit unseren beiden Eispickeln erkämpfen wir uns dabei jeden einzelnen Meter, wobei das Eis gefährlich knirscht. Befindet man sich am Ende einer Wand, dann schwingen wir uns mit dem Seil, oder durch einen gekonnten Sprung, auf die andere Seite. Doch plötzlich rutscht Lara ab und fällt in die Tiefe. Der Fall wird abrupt gestoppt. Jonah hält unser Seil fest und zieht uns Zentimeter für Zentimeter auf eine Anhöhe, wo wir wieder einen sicheren Halt haben. Das sind nur die ersten Minuten zu Beginn und diese Spannung sowie Action zieht sich, mit gut gesetzten Verschnaufpausen, durch das gesamte Spiel. Langweile bleibt uns überraschenderweise ein Fremdwort.

Positive Neuerungen

Die Entwickler versprachen, dass man sich dieses Mal mehr Mühe bei der Handlung gegeben hat. Das kann ich bestätigen, denn in der Fortsetzung wird nicht nur auf die interessante Geschichte, sondern auch auf die einzelnen Charaktere mehr eingegangen. DurchRise of the Tomb Raider 1 diesen Schritt in die richtige Richtung seitens der Entwickler, erscheinen die Charaktere um vieles glaubhafter. Die Zwischensequenzen sind interessanter geworden und Lara Croft scheint nicht die einzige mit einem funktionierenden Gehirn zu sein. Die künstliche Intelligenz wurde positiv verbessert. Die Gegner gehen taktisch in Deckung, geben sich gegenseitig Unterstützungsfeuer und versuchen euch zu flankieren. Keine Sorge. Die Gegner bleiben stets fordernd, wirken aber nie unfair.

Was sofort auffällt ist die viel hübschere Grafik des neuen Ablegers. „Rise of the Tomb Raider“ sieht optisch verdammt gut aus und weiß sich in den unterschiedlichen Rise of the Tomb Raider 6Orten, dank der wunderschönen Panoramen sowie Licht- und Schatteneffekten, bestens zu präsentieren. Von Details wie Fußspuren, die Lara im Schnee hinterlässt, bis zu glaubhaften Animationen stimmt einfach alles. Der erneut grandiose Soundtrack untermalt passend jede erdenkliche Situation und schafft eine perfekte abenteuerliche Atmosphäre. Weiters fällt sofort die dynamischere Umgebung auf. Es gibt Tag-Nacht Zyklen, Stürme und eine realistische Tierwelt. Nicht nur die Gegner der geheimen Gesellschaft machen euch zu schaffen, aber auch Wölfe und beispielsweise Bären stehen euch im Wege. Je näher ihr Kitezh kommt, desto größer wird das Gegneraufkommen und gleichzeitig verbessern sich Laras Fähigkeiten. Man kann am Lagerfeuer (wie im Vorgänger) seine Waffen sowie Kampffähigkeiten verbessern. Verschiedene Fallen, Giftpfeile und andere nützliche Gegenstände, welche Lara im Laufe des Abenteuers braucht, kann man unterwegs per Knopfdruck herstellen (benötigte Materialien vorausgesetzt).

Mehr Rätsel und Gefahren

Die Entwickler versprachen in etlichen Präsentationen mehr Rätsel für euch, doch haben sie ihr Wort gehalten? In der Tat. Damit die Suche nach verborgenen Schätzen nichtRise of the Tomb Raider 2 eintönig und zum Spaziergang wird, verbergen sich überall tödliche Fallen. Diese hinterhältigen Fallen stellen wie gehabt euer Reaktionsvermögen auf die Probe. Treten wir versehentlich auf den Auslöser einer Falle, dann kann es passieren, dass eine katapultähnliche Vorrichtung von der Decke schnellt, welche wir mithilfe eines präzisen Schusses aus unserem Revolver ausschalten müssen. Solche Situation sind gut und mit bedacht im Spiel platziert.

Doch das richtige Tomb Raider-Feeling kommt erst dank der gut durchdachten Rätsel auf. Ein Beispiel gefällig?! In einem Tempel in Syrien erwartet uns ein klassischer Wasserspiegel-Rätsel. Wir schwimmen im Raum zur anderen Seite, lassen mehr Wasser in Rise of the Tomb Raider 5die Grube, springen auf eine Plattform und hüpfen auf die andere Seite. Dies ist nur ein einfaches Rätsel, aber glaubt mir wenn ich euch sage, dass noch schwierigere auf euch warten werden. Das Erkunden, Rätsel lösen und die Kampfsituationen wechseln stetig und wirken nicht aufgesetzt. In „Rise of the Tomb Raider“ gibt es immer was zu tun und Leerläufe gibt es so gut wie keine. Wer alles sammeln, entdecken, bauen und hochleveln will, ist schon mal bis zu 40 Stunden beschäftigt. Man muss aber nicht jedes Gebiet sofort abschließen, denn Lara kann später zu einem Basiscamp zurückreisen, übersprungene Missionen nachholen und verpasste Schätze aufstöbern.

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Rise of the Tomb Raider
Wertung der Redaktion: 

91/100

  • Publisher: Microsoft
  • Getestet auf: Xbox One
  • auch für: Xbox 360
  • Preis: 64,90€ (Xbox One),
    39,69€ (Xbox 360)

 

 

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19/20 Technik + verbesserte Grafik
+ stimmungsvoller Soundtrack
+ tolle Glanz- und Schattenspiele
+ effektvolle Explosionen
+ Tag-Nacht Zyklen
+ schnelle Ladezeiten
+ gut platzierte Speicherpunkte
- keine PS4 Version zum Vergleich
18/20 Umfang + lebendigere Welt
+ zusätzliche Tiere
+ dynamisches Wettersystem
+ mehr kniffligere Rätsel
+ über 40 Stunden Spielzeit
+ Preis / Leistung
+ Nebenmissionen möglich
- einige Verbesserungen nicht spürbar notwendig
- kein Multiplayer
19/20 Gameplay + präzise Steuerung
+ angenehmer Schwierigkeitsgrad
+ fordernde KI
+ Abwechslung
+ flüssiger Spielverlauf
- teilweise genauere Sprungrichtung notwendig
35/40 Spezifisch + Große Auswahl an Ausrüstung und Waffen 
+ durchdachtes Bastelsystem 
- Zeitexklusiv (ca. 6 Monate) für Xbox One / Xbox 360 

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[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
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Fazit:

[rating itemreviewed=“Rise of the Tomb Raider“ rating=“91″ reviewer=“Philipp Ondracek“ dtreviewed=“10.11.2015″ best=“100″ worst=“0″]

Die kleine Lara Croft wächst in „Rise of the Tomb Raider“ über sich hinaus und entwickelt sich vom Kind zu einer erwachsenen Frau. Sie wirkt stark und zugleich mutig, aber dennoch spürbar unsicher, sowie verletzlich. Kurz gesagt, sie ist menschlicher denn je. Bei der Weiterentwicklung der Charaktere hat das Entwicklerstudio „Crystal Dynamics“ hervorragende Arbeit geleistet. Sämtliche Personen im Spiel wirken glaubhafter und sind besser animiert. Der neue Ableger bietet euch im Gegensatz zum Vorgänger mehr Abwechslung, eine lebendigere Welt, ein durchdachtes Bastel-System und anspruchsvollere Rätsel. Die mythische Story fesselt von Anfang an und ist durchgehend spannend. Dank der Entwicklung auf den NextGen-Konsolen hat sich die Grafik stark verbessert. Optisch tolle Landschaften, scharfe Texturen, effektvolle Explosionen und atemberaubende Glanz- und Schattenspiele sind nur ein paar der grafischen Neuerungen, die euch in Staunen versetzen werden. Die Story ist zu Anfang etwas verwirrend, jedoch lüften sich die Geheimnisse und Fragen im Laufe des Spiels. Gegner scheinen klüger geworden zu sein, da sich diese nicht nur hinter Objekten verstecken, sondern euch auch gekonnt in den Rücken fallen. Der einzige Kritikpunkt den ich finden konnte, ist die Zeitexklusivität für die Xbox One / Xbox 360. Wäre es nicht schöner wenn sowohl Xbox One-, als auch PlayStation-Besitzer, zeitgleich in den Genuss des neuen Abenteuers kommen könnten? Die Spieler könnten Erfahrungen austauschen und sich bei Lösungen der kniffligen Rätsel zur Seite stehen. Bis auf diesen Stein im Schuh ist „Rise of the Tomb Raider“ eine tolle Fortsetzung.

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Need for Speed (2015)

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Die Neuauflage des Klassikers Need for Speed wurde von mir ausgiebig getestet. Ich bin mit Höchstgeschwindigkeit durch eine optisch ansprechende Stadt gefahren und habe Karriere als Streetracer gemacht. Das alles ist mir in einer Nacht gelungen und auch ohne ein einziges Wort zu verlieren, aber dazu gleich mehr.

In der Neuauflage von Need for Speed dreht sich alles um Racing, wirklich alles. In der fiktiven Stadt Ventura Bay kann man selbst die Karriere eines Underground-Racers beschreiten und schlüpft als Spieler in die Rolle eines jungen, talentierten und anscheinend auch namenlosen Rennfahrers. Um sich als Underground-Racer einen Namen zu machen braucht man zwei Dinge: Eine Crew und ein Auto! Beides wird uns geleich am Anfang geboten.

NFS_VB

In der ersten Szene des Spiels lernt man Spike kennen, der bereits ein etablierter Fahrer in Ventura Bay ist. Spike ist sofort begeistert von uns und unseren Fähigkeiten als Rennfahrer und stellt uns natürlich direkt der restlichen „Crew“ vor, die sich aus mehreren RennfahrerInnen zusammensetzt. Diese, sowie auch alle anderen, Zwischensequenzen des Spiels wurden mit echten Schauspielern gedreht. Der Spieler verfolgt die Handlung aus der Egoperspektive. Unser Charakter ist hierbei kein Mann, oder keine Frau, großer Worte. Sämtliche Dialoge erfolgen ohnen ein einziges Wort oder gar Geräusch unseres Portagonistens. Dennoch scheint die ruhige Art gut anzukommen, denn glücklicherweise gibt es noch ein unbenütztes Auto, dass uns sofort zur Verfügung gestellt wird.

Meist ist der Wechsel zwischen Spiel- und Schauspielsequenzen sehr flüssig – Vom Parkplatz direkt in die Garage und wieder zurück auf die Straße. Leider wiederholen sich die Gespräche und auch die Inhalte in den Zwischensequenzen sehr, sehr oft – Es dreht sich alles um Autos, Autos, Autos, Tuning und Autos. Die Fans der NFS-Reihe werden sich aber auch im Vorfeld nicht zuviel Tiefgang erwartet haben und sind wegen dem Racing und dem Tuning hier!

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Beides kommt in dem Spiel nicht zu kurz. Zentrale Dreh- und Angelscheibe der Handlung ist die Garage. Dort kauft man neue Autos und kann auch die „alten“ Fahrzeuge unterstellen. So muss man sein lieblings Auto nicht gleich verkaufen und verfügt immer über mehrere Optionen. Insgesamt sind im Spiel über 50 Modelle jederzeit gegen das Nötige Kleingeld erhältlich. Die Bandbreite reicht vom VW-Golf bis hin zum Ferrari. Zusätzlich werden über manche Rennen auch Spezialautos freigeschalten, die man ebenfalls fahren darf. Der eigentliche Spaß entsteht für den Spieler aber eindeutig beim Tunen der Fahrzeuge. Egal ob optisches oder leistungsbasiertes Tuning – man kann aus einer Vielzahl von Teilen wählen und damit sein Auto entsprechend individualisieren und die Leistung in absurde Höhen treiben.

Während das optische Tuning keine Auswirkung auf die Fahrzeugeigenschaften hat, ist das Leistungstuning notwendig um bei den Rennen ein Sieganwärter zu sein. Für alle Hobby-Mechaniker gibt es auch die Möglichkeit Feineinstellungen am Auto vorzunehmen – Reifendruck, Differential, Spurweite, Stoßdämpfer usw. können individuell angepasst werden. Als Ergebnis erhält man eine Abstimmung, die wahlweise mehr auf Grip oder mehr auf Drift ausgelegt ist. Per Schnellregler kann – für die weniger technisch versierten Spieler – diese Einstellung auch ohne großen Aufwand durchgeführt werden. Um bei den Rennen selbst erfolgreich zu sein, sollte man sich zumindest grob Gedanken machen welches Setting man fährt. Wer versucht einen Drift-Contest mit einer auf maximalen Grip ausgelegten Einstellung zu gewinnen, wird verzweifeln.

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Weil aber Tunen teuer ist, muss man sich das nötige Kleingeld dazu verdienen. Das geht am Besten über die vielen unterschiedlichen Rennen, die angeboten werden. Egal ob Rundkurs, Zeitfahren, Drift-Contest oder Style-Rennen – hier ist für jeden Geschmack etwas dabei. Die Anforderungen an den Fahrer und das Auto sind je nach Renntyp sehr unterschiedlich. Es lassen sich auch die Unterschiede in den Fahreigenschaften einzelner Autos sehr schön feststellen. Das ganze Rennfeeling wird mit passender Musik und ansprechender Grafik abgerundet. Es gibt Hauptrennen, die zum Fortgang der Handlung beitragen und ganz normale Rennen, die einfach nur zum Geld verdienen da sind. Alle Events sind auf der Karte von Ventura Bay eingezeichnet, die er Spieler am Telefon aufrufen kann. Auch eine Schnellreise zwischen den einzelnen Rennen ist möglich, um sich lange, mühsame Anfarten zu sparen. Neben Geld erhält man durch das Rennfahren Reputation (REP). Dieser Wert steigt an, wenn man besonders wilde Verfolgungsjagden, coole Drifts oder extreme Geschwindigkeiten hinter sich hat. Je höher der REP-Wert, desto mehr Events und auch neue Teile werden freigeschaltet.

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In einer Stadt mit einer beispiellosen Dichte an illegalen Autorennen, kann natürlich die Polizei nicht weit sein. Diese kann jederzeit auftauchen und den Spieler verfolgen, egal ob gerade ein Rennen oder freies Fahren stattfindet. Während der Verfolgungsjagt steigt das Bußgeld kontinuierlich an, welches aber erst fällig wird wenn man von den Cops zum Stehen gebracht wird. Dafür werden Straßensperren, Nagelbänder und mehrere Polizeiwägen gleichzeitig eingesetzt. In den Rennen selbst ist die Flucht vor der Polizei eine nette zusätzliche Herausforderung. Außerhalb der Rennen, auf dem Heimweg oder beim Testen eines neuen Fahrzeugs kann so eine Verfolgungsjagd aber auch schnell nervig werden. Neben den Polizeifahrzeugen scheint es in Ventura Bay nicht sehr viel zusätzlichen Verkehr zu geben. Während der normale Straßenverkehr in früheren Titeln der NFS-Reihe noch eine große Rolle gespielt hat, scheint in Ventura Bay niemand außer den Street-Racern unterwegs zu sein. Hin und wieder muss man dem Gegenverkehr ausweichen oder einen „normalen“ Fahrer überholen. Sollte es dennoch zu einem Umfall kommen – kein Problem, man verliert nicht sonderlich viel Zeit und hat meistens immer noch gute Chancen das Rennen zu gewinnen. Schaden am Auto wird nur optisch angedeutet, hat aber keinerlei Auswirkungen auf das Fahrverhalten.

So cruist man von Event zu Event, baut sein Auto kontinuierlich aus und steigt langsam in den Rängen des Underground-Racings von Ventura Bay auf, wenn nicht gerade der Server von EA Probleme macht, denn man muss eine Internetverbindung haben, um das Spiel zu spielen. Warum dies nötig ist, sollte man besser nicht hinterfragen, allerdings waren die mehrere Serverausfälle während der Testzeit eher störend. Bleibt zu hoffen, dass dieses Problem von EA gelöst wird, da den Entwicklern ansonsten ein solides, kurzweiliges Rennspiel gelungen ist.

Need for Speed (2015)
Wertung der Redaktion:

82/100

  • Publisher: Electronic Arts
  • Getestet auf: PS4
  • auch für: Xbox One
  • Preis: 59€

 

 

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17/20 Technik + Grafik
+ Fahrzeugdetails
- Nacht-Setting
- Fahrzeugschaden
16/20 Umfang + Große Map
+ Viele Renntypen
- Serverprobleme

17/20 Gameplay + Kurzweilige Rennen
+ Viele Autos
- Eintöniger Rennverlauf
32/40 Spezifisch + Große Auswahl an Fahrzeugen und Tuning-Parts
+ Einstellung der Fahreigenschaften
- Steuerung manchmal träge

Fazit:

[rating itemreviewed=“Need for Speed“ rating=“78″ reviewer=“Christof Horvath“ dtreviewed=“08.11.2015″ best=“100″ worst=“0″]

Ein kurzweiliges Spiel, das man ohne große Story locker zwischendurch spielen kann. Die Grafik ist überzeugend und die Vielzahl an Autos und Tuning-möglichkeiten motiviert den Hobbby-Mechaniker in uns.

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So testen Wir

 

Anno 2205

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Es ist soweit, der neueste Teil der Spiele Reihe ist erschienen: Anno 2205! Die Entwickler haben das Spiel gründlich auf den Kopf gestellt, viele Neuerungen eingefügt und viel Gewohntes wurde entfernt, was das Game definitiv aus dem gewohnten Standard herausfallen lässt. Doch kann sich dieses neue Prinzip wirklich durchsetzen?

 

Die Welt hat sich in den letzten Jahrhunderten verändert. Nachdem 2070 der Meeresspiegel rasant angestiegen ist, versucht die Menschheit alles, um sich den gegebenen Situationen anzupassen. Ihr seit der Leiter einer großen Firma, welche versuchen soll, den Mond zu besiedeln und mithilfe von dort aufgestellten Fusionskraftwerken, das Energieproblem der Erde zu lösen. Die Big Five, also die fünf größten Firmen der Erde, haben stets ein Auge auf euer Vorhaben.

 

Aller Anfang ist schwer

screenshot_2015-11-03-11-27-42Ihr startet auf der Erde, in einer gemäßigten Klimazone. Zwischen 3 verschiedenen Karten könnt ihr wählen, wobei jede eine spezielle Nebenmission hat. So könnt ihr ein Hydraulikkraftwerk in Gang setzen, eine riesige Statue aufbauen, oder eine versunkene Arche bergen und deren  Rohstoffe plündern. Die Wahl liegt bei euch, die Auswirkungen sind aber überschaubar, wodurch ihr ohne große Bedenken wählen könnt.

In der neuen Welt angetroffen, fallen auch schon die ersten Änderungen auf: Anstatt einer riesigen Welt, seht ihr eine große Inselformation, welche aber enorme Ausmaße besitzt. Wohnhäuser können frei platziert werden und müssen nicht mehr in der Nähe eines Marktplatzes stehen. Generell gibt es viel Neues zu entdecken in der großen, futuristischen Welt. Doch um auf dem Mond zu kommen, muss erst einmal der Raumhafen ausgebaut werden, damit der Weltraumlift zur Raumstation und somit zum globalen Markt entsteht.

 

Das ewige Eis

screenshot_2015-11-03-11-44-37Recht bald wollen eure Einwohner neue Güter, welche aber auf eurer Startinsel nicht existent sind. Die Vorkommen dafür befinden sich in der antarktischen Zone. Auch hier könnt ihr 3 Karten mit ähnlichen Hauptmissionen wählen. Diese Zone gilt es zu besiedeln, doch das ist gar nicht so einfach. Wohnzelte müssen immer in der Nähe von Fabriken stehen, da diese Wärme abgeben. Andernfalls würden die Bewohner erfrieren. Eine Gruppierung von Menschen hat es sich hier oben zur Aufgabe gemacht, das Weltklima unter Kontrolle zu halten, indem sie mit riesigen Maschinen die Umgebung der Antarktis abkühlen.

Sobald ihr hier den Raumhafen zur nächsten Stufe bringen wollt, trefft ihr erstmals auf die Orbital Watch. Hierbei handelt es sich um eine Gruppe von Menschen, welche bereits den Mond besiedelt haben und dessen Unabhängigkeit fordern. Diese Terroristen greifen eure Schiffe und die Kühlungsmaschinen an und wollen Chaos stiften. Ihr bekommt Zugang zu euren ersten Kriegsschiffen und zu einer der nächsten großen Neuerungen, den Schlachten.

 

Auf in den Kampf!

screenshot_2015-11-04-12-23-12 Anders, als in den bisherigen Anno-Spielen, spielt ihr nicht mehr auf einer großen Karte, mit mehreren Fraktionen, sondern alleine, auf einzelnen Inselgruppierungen. Ihr müsst deshalb keine Kriege mehr erklären, um Inseln einzunehmen, welche benötigte Rohstoffe haben und euch nicht gehören. Dennoch will die Story-Line nicht auf Kämpfe verzichten, wodurch das neue Kampfsystem auf den Plan tritt.

screenshot_2015-11-04-12-22-41Ihr startet am Anfang mit 3 Schiffen. Diese könnt ihr durch sammeln von Erfahrung aufwerten und bis zu 5 weitere Schiffe kaufen. Auf einer eigenen Karte gilt es jetzt das Ziel zu erreichen. In unserem Fall, müsst ihr 3 bestimmte Gebäude des Gegners zerstören, welche die Kühleinheiten der Antarktis sabotieren. Unterwegs sammelt ihr Treibstoff ein, welchen ihr nutzen könnt, um eure Schiffe wieder zu reparieren, Schilde zu aktivieren, oder eine Wassermine zu zünden, welche Gegner weg stößt. Außerdem könnt ihr farbige Sonderangriffe sammeln, welche einen Raketenschlag, oder einen EMP Angriff auslösen, oder Unterstützungsflotten in das Gebiet rufen. Timing ist hier wichtig.

Dabei gibt es 3 Schwierigkeitsgrade, welche es zu meistern gilt. Die Missionen sind auch wiederholbar und bringen eine Menge an Erfahrung. Die Aufgaben unterscheiden sich dabei nicht wirklich: Ein Schlachtschiff versenken, Gebäude zerstören, oder Schiffe retten. Nebenmissionen runden das ganze dann doch etwas ab, wo ihr beispielsweise Treibstoff zu einer Station bringen, oder Rettungsbote einsammeln müsst.

 

Verbessern, statt neu bauen

screenshot_2015-11-04-00-23-53Die Missionen bieten aber noch etwas mehr, als nur die Story-Line zu vervollständigen: Ihr könnt seltene Ressourcen finden, welche euch beim Ausbau der Städte helfen. Denn immer wieder reicht eure aktuelle Produktion an Gütern nicht aus. Eure Einwohner verlangen zum Beispiel nach Wasser, welches ihr aus Entsalzungsanlagen an der Küste bekommt. Die Küstenbauplätze sind aber beschränkt, wodurch eine gute Planung notwendig ist. Wenn ihr eure Stadt vergrößert, benötigen die Einwohner mehr Wasser. Eine neue Anlage würde wieder einen Küstenplatz aufbrauchen. Die Lösung hierbei ist die Erweiterung der existierenden Gebäude. So kann die Entsalzungsanlage, mit Hilfe der seltenen Rohstoffe, durch 2 weitere Ausbauten verbessert werden. Das ist günstiger und effizienter.

Auch sehr praktisch ist das „Platzierungs-Tool“. Mit diesem könnt ihr bestehende Gebäude umher schieben. Das ist vor allem dann notwendig, wenn ihr eure Arktisstation platzsparend bauen wollt und Wohnhäuser und Fabriken neu ausrichten müsst.

 

Moonwalk

screenshot_2015-11-03-21-48-50Habt ihr die Bedürfnisse der Bevölkerung erfüllt und genug Ressourcen könnt ihr endlich den Mond besiedeln. Auch hier gibt es besondere Umstände, was den Bau angeht. Generatoren erzeugen Kraftfelder, welche eure Bevölkerung vor Asteroiden-Einschlägen schützen. Ihr könnt also nur innerhalb dieser Felder Gebäude bauen. Die Straßen allerdings können auch außerhalb errichtet werden. Der Bau am Mond ist sehr kostenintensiv. Wohngebäude verschlingen Unmengen an Credits und die Bevölkerung hat einen hohen Bedarf an kostspieligen Gütern.

screenshot_2015-11-03-22-07-57Doch wer dran bleibt, der wird belohnt. Sobald das erste Fusionskraftwerk steht, wisst ihr, warum ihr diesen Weg auf euch genommen habt. Zwar ist der Unterhalt der Kraftwerke nicht billig, allerdings erzeugen sie extrem viel Energie, ohne viele Fusionszellen zu verbrauchen. Ihr könnt die Energie dann auf die Erde weitergeben und die dortigen Kraftwerke abreißen, wodurch ihr wieder kostengünstiger unterwegs seid.

 

Gute Ware lobt sich selbst

screenshot_2015-11-03-11-25-13Und was wäre Anno eigentlich ohne Handelsrouten? Nach wie vor müsst ihr natürlich Waren von A nach B transportieren. Allerdings läuft dies auch anders ab, als gewohnt. In der Übersichtskarte, könnt ihr ganz einfach Handelsrouten erstellen und Güter verschicken. Anstatt allerdings erst ein Schiff zu bauen, läuft dies nun eher alles recht theoretisch ab. Ihr klickt nur an, welche Ware, wie viel, von wo, nach wo transportiert werden soll. Das wars. Kein Schiffbau, keine Ressourcen hin und her schieben. Ihr seht nur Produktion und Verbrauch und könnt nicht einmal sehen, wie viele Waren ihr eigentlich auf Lager habt. Aber dies erweist sich auch als recht unnötig, Hauptsache die Produktion ist höher, als der Verbrauch.

 

 

Anno 2205
Anno 2205 Packshot Wertung der Redaktion:

92/100

  • Publisher: Ubisoft
  • Getestet auf: PC
  • Preis: 49,95€

 

 

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20/20 Technik + Sehr gute Grafik
+ Sehr detailreich
+ Guter Soundtrack
+ Gute Synchro
+ Viele Neuerungen
+ Ladezeiten sind überschaubar
+Wechsel zwischen mehreren Karten
18/20 Umfang + Große Spielewelt
+ Lange Spieldauer
+ Bau von Millionenstädten
+ 9 riesige Welten
+ Futuristische Szenerie
- Kein Multiplayer mehr
- Kein Zufallsgenerator bei Karten
19/20 Gameplay + Hoher Wiederspielwert
+ Gute Fairness
+ Justierbarer Schwierigkeitsgrad
+ Überschaubares Wirtschaftssystem
+ Einsteigerfreundlich
+ Hoher Spaßfaktor
+ Überschaubare Schlachten
- Etwas zu simple Handelsrouten
35/40 Spezifisch + Alle Gebäude vollkommen neu
+ Alles sehr gut überschaubar
+ Sehr viel Liebe zum Detail 

+ Riese Städte möglich 
- Vielleicht etwas zu weit von bekannten Prinzip entfernt

Fazit:

[rating itemreviewed=“Anno 2205″ rating=“92″ reviewer=“Roman Völkel“ dtreviewed=“05.11.2015″ best=“100″ worst=“0″]

Anno 2205 schlägt eine völlig neue Richtung ein. Weg mit dem Alten, her mit dem Neuen und trotzdem spielt es sich ähnlich. Meiner Meinung nach ist den Entwicklern hier ein echt gutes Spiel gelungen, auch wenn ich den einen, oder anderen Aspekt zu den vorherigen Teilen vermisse. Es ist übersichtlich, liebevoll und sehr detailreich, ohne den Spieler mit Daten zu überfordern.

Das Wirtschaftssystem wurde leider extrem vereinfacht, dafür machen die Schlachten nun umso mehr Spaß, weil man nicht befürchten muss, seine ganze Stadt in den Untergang zu treiben. Außerdem ist die riesige Baufläche sagenhaft und lässt das Herz jedes Stadtplaners höher schlagen.

Nicht alle werden mit dem drastischen Richtungswechsel glücklich sein, doch bei mir hat das Spiel genau ins Schwarze getroffen!

[/rating]

So testen Wir

 

Halo 5 Guardians

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Ich habe Halo 5 einem intensiven Test unterzogen und bin auf der einen Seite begeistert von der imposanten Inszenierung, der Grafik und dem Gameplay, auf der anderen Seite aber von der Story und dem Spielaufbau enttäuscht. Der fehlende Splitscreenmodus macht mich einfach nur traurig.

 

Man sollte schon eine Ahnung von der Halo Story haben, bevor man sich in Halo 5 stürzt. Entwickler 343 Industries werfen uns nämlich beinhart ins kalte Wasser. Ohne Rückblende, ohne Hinweise, Einblendungen, oder ähnlichem müssen wir uns vom ersten Moment an selbst zu Recht finden. Die Story ist in ihren Grundzügen aber flott erklärt. Team Osiris (rund um Spartan Locke) ist per Auftrag auf der Suche nach Team Blau (rund um den Master Chief). Der wiederum ist, entgegen seines Auftrags, nach dem Ende von Halo 4 verschwunden und auf der Suche nach Cortana, die ebenfalls verschwunden ist. Man kann es schon erahnen, ein wahres Meisterwerk an Erzählkunst. Genauso wie man es erwarten könnte, geht die Geschichte dann auch aus. Keine Sorge, es gibt hier keine Spoiler. Besonders unerwartet ist die Geschichte jedenfalls nicht, man kann sogar schon ziemlich genau erahnen, wie es in Halo 6 weitergehen wird. Die beiden Spartan Teams Osiris und Blau, um die es hauptsächlich geht, treffen sich zu dem nur einmal im ganzen Spiel, während einer kurzen (gescripteten!) Sequenz und genauso unscheinbar wie sie sich getroffen haben, verabschieden sie sich auch wieder. Alles in allem ist die Story ziemlich Banane.

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Außerdem schade für alle Fans des Master Chief: Mehr als zwei Drittel des gesamten Games, spielt man aus Sicht des Team Osiris und Spartan Locke. Lediglich drei Missionen werden als Master Chief absolviert.

 

Umso geiler ist dafür das Gameplay. Inszeniert ist Halo 5 Guardians alle erste Sahne. Technisch setzt 343 auf einen raffinierten Trick. Oberstes Ziel scheint es gewesen zu sein, eine stabile Bildrate von 60 Bildern pro Sekunde (fps) zu halten. Dies ist keine Selbstverständlichkeit und bei den meisten AAA auf PS4 oder Xbox One nicht der Fall. Um die Bildrate konstant zu halten, variiert das Spiel die Auflösung. Echte 1080p werden nur selten angezeigt, diese wird oft reduziert, um die fps stabil zu halten und Spielern ein besseres Spielgefühl zu ermöglichen. Grafisch sieht Halo 5 auch in niedrigeren Auflösungen wirklich gut aus. Texturen sind scharf und detailliert, Kantenflimmern merkt man nahezu keines, Shader und Partikeleffekte sind qualitativ hochwertig.

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Die Steuerung funktioniert wie gewohnt gut, genauso wie bei bisherigen Halo Spielen. Mühsam ist jedoch die obligatorische Zielhilfe. Diese bremst das Fadenkreuz stark ein, wenn man über einen Gegner fährt, was mitunter ziemlich anstrengend sein kann. Zielt man, während man sich im Sprung befindet, durch Kimme und Korn, packt der Held automatisch den Jetpack aus und hält uns für ein paar Sekunden in der Luft. Wären wir durch die Vibrationen des Todes unseres Controllers nicht abgelenkt, hätte das vielleicht einen Vorteil gebracht. Außerdem kann man das Jetpack für eine Spezialattacke nutzen, bei der der Held auf den Boden springt und allen Gegnern in einem kleinen Umkreis Schaden zufügt.

 

Das Kampfgefühl ist fantastisch. Es fühlt sich tatsächlich gut an unterschiedliche Waffen in den Händen zu halten und auszuprobieren. Jede Waffe, egal ob Alien oder menschlich, fühlt sich anders, aber dennoch gut an. Die neuen Gegner, Springer beispielsweise, können teilweise ganz schön harte Brocken sein, haben aber zum Glück gekennzeichnete Schwachstellen, an denen sie wesentliche verwundbarer sind. Auch das Fahren und Schießen mit Fahrzeugen fühlt sich toll an. Kurz, es macht einfach Spaß Gegner über den Haufen zu ballern!

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Aber, so viel Spaß es auch macht, sich durch Horden von Gegnern zu ballern, irgendwann wird Halo 5 monoton. Große spielerische Abwechslung fehlt, Fahrzeugpassagen sind selten und im Prinzip ist jedes Level gleich aufgebaut: Zu Beginn sehen wir eine Filmsequenz, dann töten wir am Weg von A nach B alle Gegner und am Ende gibt’s wieder eine Filmsequenz. Hat wer Schlauchlevel gesagt?

 

Im Mulitplayer erwarten uns zwei Modi und ein ordentliches REQ System. Zum einen spielt man im Arena Modus klassisch vier gegen vier auf kleinen Maps, zum anderen bekämpft man sich auf riesigen Schlachtfeldern in Warzone mit 23 anderen Spielern und haufenweise KI Gegnern. Technische Probleme sind bei unserem Test keine aufgetreten. Besonders schade aber, dass man den Story Modus zwar online Koop, nicht jedoch im Splitscreen spielen kann. Schade, schade, schade!

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Im Arena Modus warten unterschiedliche Karten, mit unterschiedlichen Zielen auf uns, die es für einen Sieg zu erfüllen gilt. Alles recht zivilisiert und geregelt.
Regelrechtes Chaos herrscht hingegen in Warzone. Ziel ist es 1000 Punkte zu erreichen, indem man entweder Gegner tötet, was nur sehr wenige Punkte einbringt, Bosse killt, oder Stützpunkte einnimmt. Die Warzonerunden dauern wesentlich länger, als Arena Matches und können ohne Freunde in einer Party, oder im falschen Team ziemlich ernüchternd sein. Fad wird es aber auf keinen Fall, vor allem dank des REQ Systems.

 

In jedem Spiel sammelt man Punkte, mit denen man sich Requirierungspakete in Bronze, Silber oder Gold kaufen kann. Darin enthalten sind de facto wertlose Ausrüstungsgegenstände wie Rüstungen, Helme etc. und wertvolle Ausrüstungen wie unterschiedliche Waffen und Fahrzeuge. Jede Ausrüstung die man freischaltet ist einem Level zugeordnet. Hat man während eines Spiels in Warzone dieses REQ Level erreicht (durch Zeit und erfüllen von Zielen bzw. Kills), kann man im Deathscreen, oder an gewissen Stationen im Spiel diese REQ Karten einsetzen und im Spiel spawnen lassen. Das bedeutet bessere Waffen und Fahrzeuge. Je länger das Spiel dauert, desto stärkere REQs kann man einsetzen. Dies gilt aber auch für Gegner, wodurch es am Ende richtig heftig zu geht. Manche Karten sind dauerhaft, die meisten aber nur einmal einsetzbar und so muss man oft neue REQ Pakete kaufen. Gehen uns dafür die ingame verdienten Punkte aus, kann man sie auch für echtes Geld erwerben.

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Halo 5 Guardians
Halo-5-Guardians-Cover Wertung der Redaktion: 

86/100

  • Publisher: Microsoft
  • Getestet auf: Xbox One
  • auch für: —
  • Preis: 53,90€

 

 

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19/20 Technik + konstante Bildrate
+ sehr detailliert
+ schöne Partikeleffekte
+ toller Sound
- nur selten echte 1080p
17/20 Umfang + mit 8 Stunden kurze Kampagne
+ vier gute Schwierigkeitsgrade
- kein Wiederspielwert der Kampagne
18/20 Gameplay + clevere KI
+ neue Elemente mit dem Jetpack
- wenig Abwechslung
32/40 Spezifisch + Große Auswahl an Ausrüstung und Waffen
+ ausbalancierter Multiplayer
+ sehr cooles REQ System
- kein Splitscreen!
- Chaotische Warzone
- Zu viele Zwischensequenzen
- nur drei mal Master Chief

Fazit:

[rating itemreviewed=“Halo 5″ rating=“86″ reviewer=“Gregor Lorbek“ dtreviewed=“02.11.2015″ best=“100″ worst=“0″]
Alles in allem bietet Halo 5 eine durchwachsene und vor allem vorhersehbare Geschichte, verpackt in schlauchigen, monotonen Levels dafür großartig Inszeniert, in traumhafter Grafik, mit einem Gameplay, dass einfach nur Freude bereitet. Die Multiplayer Modi sind abwechslungsreich und das neue REQ System durchdacht und unterhaltsam. Warzone ist definitiv nichts für Anfänger.

[/rating]

 ►So testen Wir

 

Assassin’s Creed Syndicate

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Mit neuen Gadgets, munteren Charakteren und einer feinen Großstadt bringt Assassin’s Creed Syndicate frischen Wind in das alte Assassin’s Creed Universum. Nachdem Assassin’s Creed Unity in vielen Fällen nicht den Erwartungen gerecht wurde, gibt es beim neuen Teil der Spielereihe wenig zu meckern. Also stürzen wir uns ins viktorianische London und sehen, was uns erwartet.

Die Spieler übernehmen die Rollen von Jacob und Evie Frye – Zwillinge, die von Ihrem Vater die Welt der Assassinen kennen gelernt haben. Nach einem alles in allem erfolgreichen Auftrag mit explosivem Beigeschmack begeben sich die beiden nach London, um sich dort gegen die Herrschaft der Templer zu stellen und weitere Fragmentstücke aus Eden zu finden.

Dabei verfolgen die zwei Assassinen unterschiedliche Ansatzpunkte. Während Evie hauptsächlich nach den Fragmenten von Eden sucht, fasst Jacob den Entschluss, seine eigene Gang zu gründen und sich dem Templer-Problem direkt zu stellen. Obwohl Evie anfangs nicht begeistert davon ist, funktioniert die Sache dann doch ganz ausgezeichnet. Die von Jacob „The Rooks“ genannte Gang schließt sich mit Begeisterung und Motivation Evie und Jacob an. Immer mehr Mitglieder folgen dann mit der Zeit. So bringt man nach und nach die Stadtviertel von London unter die eigene Herrschaft. Die Basis für die Eroberungen zeigt sich dieses Mal in Form eines durch die Stadt fahrenden Zuges – eine abwechslungsreiche Erneuerung passend zu industriellen Zeit in London.

Um London von dem Syndikat der Templer zu befreien, müssen Evie und Jacob Starric Crawford ausschalten, der mithilfe seiner eigenen Verbündeten London fest im Griff hat. Stück für Stück kämpfen sich Evie und Jacob den Weg zu ihm vor und eliminieren dabei einen Templer nach dem anderen.

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Auf den Missionen der beiden Assassinen sind die neuen Waffen und Gadgets von großer Hilfe. Vor allem die Enterhaken-Vorrichtung auf der neuen Version der Hidden Blade ist eine willkommene Erneuerung. Wem ist es nicht schon bei dem ein oder anderen Streckenlauf über die Dächer passiert, dass das nächste Dach einfach zu weit weg war? Oder der Turm, den man hochklettern möchte, so hoch ist? Diese kleinen Augenblicke der spielstockenden Ereignisse gehören nun endlich der Vergangenheit an. Mit dem Enterhaken ist es ein Leichtes, von einem Dach zum nächsten zu gelangen. Auch hohe Türme erklimmt man nun flott ohne große Mühen. Das macht es außerdem angenehm einfach, sich vor kampfsüchtigen Gegnern zu verstecken.

Shot_J TrainDabei ist Jacob niemand, der einem Kampf ausweichen würde. Der junge Herr stürzt sich lieber mitten ins Geschehen. Kukri, Schalgringe und Pistole sind dafür die perfekten Begleiter. Auch den vielseitig einsetzbaren Gehstock darf man nicht außen vor lassen. Sowohl Jacob als auch Evie machen guten Gebrauch von ihren Waffen. Ansprechende Kampfanimationen und Finishing-Moves untermalen das Geschick der beiden Assassinen. Schade nur, dass die Gegner alle sehr gleich aussehen. Mehr Unterschiede in den Charaktermodellen hätten der Spielwelt zusätzlich Leben eingehaucht.

Obwohl sich Jacob und Evie grundsätzlich den gleichen Fähigkeiten-Baum teilen, gibt es für jeden der beiden drei spezielle Fähigkeiten, die nur für Evie oder Jacob gedacht sind. So hat Jacob Fähigkeiten zur Verfügung, die ihn im Kampf unterstützen und stärken, während Evie den für Assassinen viel passenderen Stealth-Approach wählt. Flink und sicher sind aber beide unterwegs.

Hier könnt ihr in einem kurzen Gameplay Video Jacob in Aktion sehen.


Wenn der Fußweg einmal zu lange ist, gibt es immer noch die viktorianischen Kutschen, die man nach Lust und Laune klauen kann. Selbstverständlich kommt da auch die ein oder andere Verfolgungsjagd zustande bei der ein feindliches Gefährt schon gerne einmal krachend und splitternd in einer Hauswand landen kann. Langweilig wird das auf jeden Fall nicht so schnell.

Auch Evies und Jacobs Charaktere geben ihr Bestes, um den Spieler bei Laune zu halten. Geschwisterliche Streitigkeiten und amüsante Bemerkungen lassen die beiden richtig lebendig wirken. Fein animierte Gesichtszüge verleihen den beiden Glaubhaftigkeit. Kurzum: es wird einfach nie langweilig den beiden bei Ihren Diskussionen und gemeinsamen Aktionen zuzusehen. Im Hinterkopf hat man schon ein wenig auch Sherlock Holmes und Dr. Watson im Kopf, wenn man den beiden zuhört.

Shot_FiakerTrotzdem stehen Action und Handlung deutlich vor Zwischensequenzen, denn zu tun gibt es genug in London. Um die Herrschaft der Templer zunichte zu machen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Einerseits kann man die Templer direkt angreifen, in anderen Missionen muss man hingegen ein spezielles Mitglied des Ordens auf eine gewisse Art und Weise ausschalten, so dass dessen Tod wie ein Unfall aussieht. Und in wieder anderen Missionen zählt es, Kinderarbeiter zu befreien oder Templer lebendig zu den Gesetzeshütern Londons zu schaffen. Hat man einen Stadtteil von der Kontrolle der Templer befreit, so gibt es einen kleinen – meist sehr harmlosen – Endkampf um das Areal, abseits von den munteren Augen der Stadtgarde. Selbstverständlich haben die Hüter es Gesetzes ihre Augen auch auf die Assassinen gerichtet. Sie sehen Mord und Todschlag auf den Straßen nämlich gar nicht so gerne. Zum Glück sind sie bestechlich. Man muss lediglich ein wenig Geld investieren, dann lassen die guten Leute die Geschwister auch schon zum Großteil in Ruhe ihre Arbeit als Assassinen verrichten. Geld lässt sich in vielen Bereichen investieren. Von der auf Schienen fahrenden Basis aus kann man auf seine Finanzen und Investitionen zugreifen um sich das Leben in London zu erleichtern und es den Templern gleichzeitig schwerer zu machen.

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An Geld zu kommen sollte jedoch eines der geringsten Probleme sein, denn Aktivitäten dafür gibt es genug. Straßenkämpfe, Pferderennen und Raubüberfälle sorgen für Spaß und Abwechslung bei den verschiedenen Aktionen. Dabei kann man frei zwischen Evie und Jacob wählen. Assassin’s Creed Syndicate folgt dem Prinzip eines Open World Spieles, bei dem der Spieler grundsätzlich jeder Zeit zwischen den beiden wechseln kann. Es gibt jedoch Story-Missionen, die speziell für einen der beiden Charaktere gedacht sind. So gibt es dann für Jacob und Evie noch eigene Aufgaben zu erfüllen. Hier hätte sich angeboten, eventuell einen 2-Spieler Koop Modus einzuführen. Das fehlt zwar ein wenig, stört aber den Spielfluss nicht.

Was allerdings stört, sind die grafischen Bugs, die hin und wieder das schöne Bild Londons zerstören. Manchmal werden Charaktermodelle nicht richtig geladen, sodass Gegenstände in der Luft herum fliegen und die Szenen sehr leer aussehen. Die Stimmen alleine sind eben nicht genug. Hin und wieder bleiben Modelle auch in Animationen hängen. Zum Glück halten sich diese Vorfälle jedoch sehr in Grenzen und sind somit auch nur halb so tragisch. Ärgerlich ist es trotzdem ein wenig.

Shot_LondonWenden wir uns also wieder etwas Positivem zu: der übersichtlichen, aufgeräumten Weltkarte. Wir wissen vermutlich alle noch, wie die Welten der Assassin’s Creed Spiele oft ausgehen haben. Da sah man doch vor lauter Sammel-Items und Anzeigen die Stadt nicht mehr! Das ist jetzt anders. Klar, es gibt immer noch genug zu sammeln, aber nun in einem zutreffenden, überschaubaren Rahmen. Da ist seit langem endlich mal wieder ein Ende in Sicht. Auch das Schlösser knacken wurde verbessert – und vereinfacht. Anstatt sich mit nervigem Timing wie in Assassin’s Creed Unity herum zu schlagen, öffnen die beiden Geschwister mit den entsprechenden Fähigkeiten versperrte Kisten und Türen nun automatisch.

Diese kleinen Veränderungen mögen für sich selbst nicht großartig wirken, aber alles in allem fördern sie einen flüssigen, angenehmen Spielfluss, da dem Spieler nun keine unnötigen, nervenden Hindernisse mehr im Weg stehen. Und falls doch einmal ein Hindernis zu hoch ist: auf den Enterhaken nicht vergessen! Ehrlich, der ist Gold wert!

Das Aufrüsten der anderen Gegenstände ist jedoch ebenso wichtig. Das kann man jedoch nicht einfach ohne weiteres. Viele Baupläne erhält man erst von Verbündeten und Freunden als Belohnung für erfüllte Missionen. Man sollte also auch auf seine Verbündeten ein Auge haben und hin und wieder bei ihnen vorbei schauen. Somit baut man ein gewisses Level an Vertrauen auf. Je mehr Vertrauen ein Verbündeter in die Frye Geschwister hat, umso höher werden die Belohnungen. Immerhin ist es nicht so einfach, ganz im Alleingang eine ganze Stadt zu erobern. Da tut etwas Hilfe durchaus gut.

Die Rooks sind dabei eine starke Unterstützung. Je mehr man seinen Einfluss ausbaut, umso mehr von ihnen trifft man auf den Straßen Londons an. Sie handeln auch gerne eigenständig und halten ohne weitere Anweisungen oder Befehle Feinde davon ab, sich mit den Assassinen anzulegen. Bis zu fünf Rooks gleichzeitig lassen sich aber auch persönlich anheuern. Die folgen dann Jacob oder Evie und führen auch Befehle aus, die man ihnen einfach mit der R1 Taste zuteilen kann. Bei der Verfolgung über Dächer und über Wasser versagen Sie jedoch leider und warten lieber, ob man zu von selbst irgendwann zu ihnen zurück kehrt. Allzu viel kann man wohl auch wieder nicht von ihnen erwarten.

Shot_Evie Stealth

Ansonsten hat sich an der Steuerung im Gegensatz zu Assassin’s Creed Unity nicht viel geändert. Jacob und Evie lassen sich jedoch präziser führen als Arno, was das Spiel gewaltig verbessert.

Die Story kommt dazu im Gegensatz nur vergleichsweise langsam ins Laufen. Das liegt mitunter aber auch daran, dass es recht viele kleinere Nebenaufgaben zu erledigen gibt. Dafür gibt es aber auch den ein oder anderen Link zu vergangenen Assassin’s Creed Spielen. So stolpert man etwa früher oder später über das Anwesen der Kenway Familie und Edwards geheimen Piratenkeller.

Was bei Assassin’s Creed Syndicate auf jeden Fall eine besondere Erwähnung wert ist, ist die ausgesprochen stimmige Musik. Die mit Fingerspitzengefühl komponierten Stücke untermalen sowohl die Zeitepoche und das Geschehen in musikalisch hochwertigem Stil und bieten gleichzeitig eine willkommene Abwechslung zu üblichen Spiele-Soundtracks.
Da hört man auch gerne so einmal rein!

 

ASSASSIN’S CREED SYNDICATE
Wertung der Redaktion: 

79/100

  • Publisher: Ubisoft
  • Getestet auf: PS4
  • auch für: XBox One
  • Preis: 52,- €

 

 

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18/20 Technik + Grafik
+ Charakteranimationen
+ Soundtrack
- vereinzelt grafische Bugs
16/20 Umfang + zwei spielbare Charaktere
+ Lange Spieldauer
+ aufgeräumte Map
+ unterschiedliche Missionsziele
- nur eine Stadt
- sehr einheitliche Gegner
- wenig Charaktermodelle bei NPCs
17/20 Gameplay + neue Gameplay-Elemente
+ Abwechslung
+ zügiger, flüssiger Spielverlauf
- altes Grundkonzept
- manche Fähigkeiten scheinen zu OP
28/40 Spezifisch + neue Waffen & Gadgets
+ gut ausgearbeitete Charakterkonzepte
+ Kontrolle & Selbstständigkeit der eigenen Gang
+ glaubhafte Charaktere
- Story kommt nur langsam ins Laufen
- Story ist nicht sonderlich aufregend
- 2-Spieler Koop-Modus hätte sich angeboten

Fazit:

[rating itemreviewed=“Assassin’s Creed Syndicate“ rating=“79″ reviewer=“Anna Weixelbaum“ dtreviewed=“29.10.2015″ best=“100″ worst=“0″]

Ja, Ubisoft hat sich hier wirklich Mühe gegeben, aus Assassin’s Creed wieder ein Spiel zu machen, das man gerne spielt. Der Spielfluss ist ununterbrochen und flüssig, die Weltkarte überschaubar und die Missionen machen richtig Laune. Die neuen Gameplay Erweiterungen ermöglichen schnellere Handlungen und zügiges Vorankommen. Die Wahl zwischen Jacob und Evie bietet unterschiedliche Spielweisen und somit nicht nur visuelle Abwechslung.

Schade nur, dass das Konzept von Assassin’s Creed inzwischen schon eingie Jahre auf dem Buckel hat – ansonsten haben wir hier jedoch wieder ein richtig gutes Spiel aus dem Hause Ubisoft.

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 ►So testen Wir

 

Beatbuddy

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An Platformern mangelt es auf der WiiU definitiv nicht. Platformer die das Rhythmusgefühl herausfordern sind hingegen seltener anzutreffen. Deshalb haben wir uns Beatbuddy mal zur Brust genommen und geschaut, ob der e-shop Titel zum Freudentanz verleitet.

Beatbuddy gibt sich, wie viele seiner Genrekollegen, eher mit einer minimalistischen Story. Mit einem Wurf ins kalte Wasser wirst du von den quirligen Unterwasserwesen begrüßt. Der Beatbuddy bist übrigens du selbst und du kommst aus dem Land an dem ein roter Ball am sogenannten „Himmel“ steht und Wasser in Tropfen fällt. Ganz schön abgefahren. Zumindest spektakulärer als die gewöhnliche „Rette das Königreich“-Geschichte die Beatbuddy verfolgt. Die Story lebt viel eher von ihren frechen Charakteren. Besonders der alte Mechaniker der sich dir ungefragt anschließt und allerhand Schabernack treibt, sorgt dabei für Spaß.

wii-u_beatbuddy_screenshot_wiiu_beatbuddy_scrn001Feel the Beat
Um Beatbuddy von der Masse an Puzzle-Platformern abzuheben, versucht es sich mit rhythmischen Klängen. Chilliger Electro Swing von Parov Stelar, Sabrepulse, Europa Deep und Konsorten unterstützen dabei das Klangbild. Jedes Gameplay-Element gibt dabei eigene Töne von sich und trägt dazu bei, dass ein komplettes Lied entsteht. Sogar im Gespräch mich den Unterwasserwesen hört man diese im Hintergrund singen oder beatboxen. Was die musikalische Ausgestaltung des Spiels anbelangt, haben sich die Entwickler sehr viel Mühe gegeben. Auch wenn der Beat namensgebend ist, ist Beatbuddy kein Spiel, bei dem man sich auf sein Rhythmusgefühl verlassen muss. Ein Platformer mit Takt ist also noch längst kein Rhythmusspiel.

wii-u_beatbuddy_screenshot_wiiu_beatbuddy_scrn003Mit jedem Beat ein Schritt
Wie gewöhnlich wird man in den recht linearen Leveln mit allerhand Rätseln konfrontiert. Diverse Tore versperren das Vorankommen. Um sie zu öffnen darf man Items von einem Ort zum nächsten bringen. Allerdings wird einem das nicht leicht gemacht. So muss man mit Hilfe von mächtigen Pauken, die einen quer durch das Level schleudern können, bröckelige Wände durchbrechen oder gemeine Wasserpflanzen deaktivieren um fortschreiten zu können. In jedem Level kommen dabei neue Gameplay-Element hinzu. Einmal pro Level darf man auch in dem Beatbuggy fahren, den ihr am Anfang knallhart geklaut habt und der das Spiel kurzzeitig in ein Shoot ‚em Up verwandelt. Obwohl stetig neue Elemente hinzukommen, sind die Level und Rätsel auf die Dauer nicht wirklich herausfordernd und wer schon einmal einen Puzzle-Platformer gespiel hat, wird mit Beatbuddy zwar seinen Spaß haben, aber den Titel nicht in den Himmel loben.

wii-u_beatbuddy_screenshot_wiiu_beatbuddy_scrn005Zurücklehnen und Entspannen
Die sechs schön und unterschiedlich designten Unterwasserlevel sind praktischerweise in verschiedene Abschnitte unterteilt, sodass es absolut kein Problem ist, auch mal ein Päuschen einzulegen. Oder einfach weiter zu suchten. Je nachdem wie es grade beliebt. Ein Level dauert um die 45 Minuten, weshalb man das Spiel auch einfach an ein paar langweiligen Nachmittagen durchspielen kann. Motivierte Spieler können sich noch auf die Suche nach allen Kristallen machen, die sich nicht nur auf dem normalen Kurs, sondern auch in Geheimgängen verstecken. Das ein oder andere Geheimnis ist nämlich hinter der schicken Vordergrundgrafik versteckt (die manchmal auch unübersichtlich wirken kann). Nicht minder artistisch ist das restliche grafische Design der Level. Dabei ist Beatbuddy aber definitiv auf das Gamepad ausgelegt. Die kleinen Textboxen und ihre noch kleinere Schrift sind am Fernsehgerät eher schwer zu lesen.

Beatbuddy
beatbuddylogo Wertung der Redaktion:

65/100

  • Publisher: THREAKS
  • Getestet auf: WiiU
  • auch für: XBox One, Steam, Android, iOS
  • Preis: 8,99 €

 

 

17/20 Technik + Chilliger Electro Swing Soundtrack
+ Hübsche Grafik
+ Textlokalisierung in verschiedenen Sprachen
- Texte schwer lesbar
- Vordergrundgrafiken manchmal im Weg
14/20 Umfang + Pro Level werden neue Gameplay-Elemente eingeführt
+ Level sind unterschiedlich gestaltet
- Keine besondere Story
- Neue Elemente kommen zu langsam
14/20 Gameplay + Standard Rätsel
+ Sammelbare Objekte
- Langatmige Level
- Nicht allzu schwer
- Level sehr linear
20/40 Spezifisch + Eher für Zwischendurch geeignet (+5)
+ Musik reagiert auf Spielelemente (+15)
- Nicht sehr Abwechslungsreich (-10)
- Nur auf Gamepad wirklich gut Spielbar (-10)

Fazit:

[rating itemreviewed=“Beatbuddy“ rating=“65″ reviewer=“Nina van Aken“ dtreviewed=“27.10.2015″ best=“100″ worst=“0″]

Obwohl der Name es vermuten lässt, ist Beatbuddy kein Rhythmusspiel, sondern ein Puzzle-Platformer. Das besondere an ihm ist seine musikalische Untermalung. Alle Gameplay-Elemente reagieren auf deine Aktionen und kreieren Electro Swing vom feinsten. Die Level sind mit verschiedenen Rätseln bestückt, die dem guten Durchschnitt entsprechen. Mit dem Beatbuggy darf man auch einmal pro Level in ein ganz anderes Spielgefühl eintauchen. Pro Level kommen immer neue Gameplay-Elemente dazu, sodass ein wenig Abwechslung entsteht. Das Spiel ist trotzdem recht entspannt und eher für Zwischendurch geeignet. Obwohl die Grafik sich sehen lassen kann, sind die Texte manchmal schwer zu lesen, weshalb man lieber auf dem Gamepad spielen sollte.

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So testen Wir

 

Monopoly Star Wars (2015)

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Wie bereits beim Stormtrooper Deluxe Blaster erwähnt, testen wir vor Film- und Gamerelease des neuen Star Wars, die besten Spielsachen für echte Fans. Heute: Star Wars Monopoly. Dabei handelt es sich um eine überarbeitete Form, inklusive leicht verändertem Spielprinzip, des bekannten Brettspiels Monopoly. Hier geht es jedoch nicht darum die meisten Häuser und Hotels zu bauen und andere Spieler in den finanziellen Ruin zu treiben und sich an den eigenen Millionen zu ergötzen. In Star Wars Monopoly muss man Stützpunkte errichten, Planeten einnehmen und im Team mit einem zweiten Mitspieler versuchen, die Schlacht um das Universum für sich zu gewinnen. Gewinner kann es trotzdem nur einen geben.

Das Ziel von Star Wars Monopoly ist es so viele Stützpunkte wie möglich einzunehmen. Zu Beginn des Spiels werden die 4 Spieler in zwei Teams aufgeteilt. Zwei Spielen im blauen und zwei im roten Team. Stützpunkte werden eingenommen, sobald ein Spieler ein noch freies Grundstück kauft und einen blauen oder roten Stützpunkt Stein auf dem davor vorgesehenen Feld, auf dem dazugehörigen Planeten platziert. Sobald alle Felder besetzt sind, endet das Spiel und es gewinnt das Team mit den meisten Stützpunkten. Innerhalb des Gewinnerteams gewinnt derjenige Spieler, der wiederum mehr Stützpunkte errichtet hat. Ein verändertes Monopoly also, das in der Praxis sehr gut aufgeht und aufgrund der kürzeren Spieldauer großen Spaß macht.

IMG_6620Möge die Machtkarte mit dir sein! Machtkarten sind ein wichtiger Bestandteil des Spiels. Es gibt sie in zwei Farben, wer hätte es gedacht, rot und blau. Blaue Karten kann man sich für später aufheben, die Roten muss man sofort ausspielen. Außerdem wirken sich rote Machtkarten meist negativ auf den Inhaber der Karte aus und blaue Karten eher positiv.


Vier Figuren aus dem Star Wars Universum stehen den Spielern zur Auswahl: Luke Skywalker, Darth Vader, Finn und Kylo Ren. Diese sind eher klein, dafür detailliert aus Plastik gefertigt. Die Fertigung wirkt nicht besonders hochwertig. Die Lichtschwerter machen den Eindruck als würden sie leicht brechen.

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Das Grundprinzip von Monopoly bleibt trotz des geänderten Spielablaufs bzw. Ziels gleich. Man kauft Felder, die in Gruppen zu Planeten zusammengefasst sind und im Uhrzeigersinn um das Spielfeld in der Wertigkeit steigen. Entschließt man sich jedoch ein freies Feld, auf dem man gelandet ist, nicht zu kaufen, wird das Grundstück unter allen Spielern versteigert. Der Höchstbietende bekommt den Zuschlag. Kommt man auf ein bereits verkauftes Feld, zahlt man Miete. Gehört dieser Stützpunkt aber dem Teamkameraden, verringert sich der fällige Betrag um 50%. Besitzt man alle Stützpunkte eines Planeten, verdoppelt sich die Miete. Man kann, wie bei allen anderen Monopoly Spielen ins Gefängnis wandern. Auf dem Frei Parken Feld passiert nichts und wer auf einem Kopfgeldjägerfeld landet kann sich gratis einen Stützpunkt auf ein Feld seiner Wahl setzen, auch wenn dieses Feld bereits von einem anderen Spieler besetzt wurde. Erwischt man das Handelsföderationssteuer Feld, zahlt man 200 Credits an Steuern an die Bank. Hyperantriebsfelder beschleunigen das Spiel zusätzlich. Hier muss man direkt zum nächsten freien Planetenfeld vorrücken.

 

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Galerie:

 

Star Wars Monopoly
91K9wqo5uUL._SL1500_ Wertung der Redaktion: 

90/100

  • Publisher: Hasbro
  • Spieler: 2 bis 4
  • Alter: ab 8 Jahren
  • Gewicht: 0,8 kg
  • Zielgruppe: Monopoly und Star Wars Fans
  • Preis: 49,99€

 

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90/100 Pro / Kontra + Star Wars Design
+ Thematisch gut aufbereitet
+ schnelles Spielprinzip
+ Teamplay hilfreich…
+ einfallsreiche Machtkarten
- Figuren aus minderwertigem Plastik
-…aber nicht notwendig

Fazit:

[rating itemreviewed=“Star Wars Monopoly“ rating=“90″ reviewer=“Gregor Lorbek“ dtreviewed=“26.10.2015″ best=“100″ worst=“0″]

Die leicht abgewandelte Form des klassischen Monopoly spielt sich wesentlich schneller und kurzweiliger als der Klassiker. Man kann das Spiel auch zu dritt oder zweit spielen, am meisten Spaß macht’s jedoch zu viert. Die Kopfgeldjäger und Hyperantrieb, sowie blauen und rote Machtkarten beschleunigen zusätzlich. Alles in allem ist Star Wars Monopoly eine stimmungsvolle, tolle und flotte Umsetzung des Klassikers. In der Anleitung befindet sich noch zusätzliches Infomaterial über die acht Planeten, die es zu besiedeln gilt.

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