Blog Seite 39

Pic-A-Pix Deluxe

0

Pic-A-Pix Deluxe gehört zu den Videospielen, die sich den beliebten Nonogrammen annehmen. Bereits auf WiiU und 3DS gab es Pic-A-Pix. Nun schafft das Spiel den Sprung auf die Nintendo Switch. Was euch in Pix-A-Pix Deluxe erwartet und wie sich der Titel zum Konkurrenten der Picross-Serie schlägt erfahrt ihr in diesem Review.

 

 

Das Spielprinzip von Pic-A-Pix ist zunächst simpel. Ziel des Spiels ist es, ein vorgegebenes Bild zu entschlüsseln, welches durch das Ausfüllen von Kästchen sichtbar wird. Horizontal und vertikal sind Zahlen angegeben. Diese zeigen an wie viele Felder in der konkreten Spalte des Rasters ausgefüllt werden müssen. Sind zwei Zahlen angegeben, so muss zwischen den ausgefüllten Kästchen mindestens Eines leer bleiben. Mit der Hilfe von Kreuzchen kann man die Felder, die leer bleiben sollen, markieren. Die Rätsel können aber mit zunehmender Größe auch zu kniffligen Logik-Aufgaben werden. Neben den klassischen einfarbigen Rätseln, gibt es auch noch die farbigen Rätsel. Bei diesen gibt es mehrere verschiedene Farben mit denen das Rätsel gelöst werden muss. Die resultierenden Bilder sind nicht nur ein bisschen hübscher, sondern auch ein wenig anders zu lösen. Hier muss nämlich nur zwischen zwei gleichfarbigen Zahlen eine Lücke bleiben. Sind unterschiedliche Farben nebeneinander, so können sie gleich an das benachbarte Feld platziert werden. Die genaue Anleitung findet ihr natürlich im Spiel. Im Gegensatz zu den Picross-Spielen habt ihr aber nur eine Anleitung die euch erklärt wie das Spielprinzip funktioniert und keine Tutorials in denen ihr selbst ausprobieren könnt.

 

Viele, viele bunte Farben
Pic-A-Pix Deluxe kommt für 7,99€ mit insgesamt 150 schwarz/weiß-Rätseln und 150 bunten Rätseln. 300 unterschiedliche Rätsel sind definitiv eine gute Anzahl. Insbesondere, wenn man sich die Picross-Serie ansieht, bei denen in den letzten Editionen zwar auch 300 Rätsel vorkamen, unterm Strich aber nur die Hälfte der Rätsel eigenständige Bilder waren. Die andere Hälfte waren die selben Bilder als Mega-Picross. Ein weiterer Vorteil bei Pic-A-Pix Deluxe: Es wird nicht lange gefackelt, sondern relativ schnell zu größeren und spannenderen Rätseln übergegangen. Wer hält sich schon gerne lange mit 5×5 oder 10×10 Rätseln auf? In Pic-A-Pix kommen die großen Rätsel schon relativ schnell. Man darf sich auch darauf freuen, dass Rätsel bis zu einer Größe von 25×35 gespielt werden können. Einige davon haben es in sich und lassen euch viele Minuten spielen. Selbst schnelle Spieler werden bis zu 30 Stunden für das Lösen aller Rätsel brauchen. Das ist eine erstaunliche Spiellänge. Besonders die verschiedenen Farben in einem Rätsel bringen neue Strategie ins Spiel. Bestimmte Bereich im Raster können so für bestimmte Farben ausgeschlossen werden und auch das Auszählen funktioniert ein wenig anders.

 

 

Keine Fehleranzeige, dafür eine fehlerhafte Anzeige
Eine Besonderheit: Es gibt keine sofortige Fehleranzeige die an der Zeit zerrt, falls man einen Fehler gemacht hat. Das bewegt natürlich zum Ausprobieren und unterm Strich neue Strategien zu lernen, mutiger auszufüllen. Möchte man sich doch einmal versichern, ob aktuell alles richtig ist, kann man sich unter dem Menüpunkt „Fix“ oder über das Drücken einer Taste anzeigen lassen, wie viele Fehler man grade gemacht hat. Zur Not kann man diese Fehler auch korrigieren lassen. Diese Lösung wird für viele Nonogramm-Veteranen eine angenehme Lösung sein. So bleibt dir nämlich selbst überlassen, wieviel Hilfe du brauchst.

Leider ist die Anzeige der bereits ausgefüllten Zahlen nicht immer ganz korrekt. Am Rand der Rätsel werden die Zahlen, die man bereits erfolgreich eingegeben hat immer ausgegraut angezeigt. Manchmal hat das System allerdings das Problem, dass zwar Zahlen richtig platziert sind und theoretisch ausgegraut werden müssten, dies aber nicht passiert (siehe die Zeile mit dem roten Pfeil im folgenden Bild). Das ist natürlich sehr ärgerlich, wenn man sich auf dieses Feature verlässt. Diese fehlerhafte Anzeige kommt leider immer wieder vor und macht die Funktion überflüssig, da man sich immer fragt, ob man ihr vertrauen kann und so trotzdem noch einmal kontrolliert, ob alles stimmt.

 

Gute Technik, schlechte Technik
Beim ersten Spielen von Pic-A-Pix Deluxe fällt erst einmal auf, dass die Steuerung langsamer und hackeliger wirkt als bei Picross. Das ist am Anfang sehr nervig, man gewöhnt sich aber mit der Zeit daran. Schnell und Präzise ist dennoch anders. Besonders bei den großen Color-Rätseln am Ende bleibt der Cursor öfter hängen und man muss einige Sekunden warten, bis er sich wieder bewegen kann. Viel schlimmer noch: Eines der Rätsel funktioniert einfach nicht und bringt das Spiel zum abstürzen sobald man es öffnen möchte.

Ein nettes Features ist das Zwischenspeichern. Man kann nicht nur ein Rätsel zwischenspeichern, sondern alle. So kann man einfach von einem Rätsel zum nächsten Wechseln, ohne dazu gezwungen zu werden erst eines zu beenden. Außerdem hat man sich die Mühe gemacht das Spiel in die Multi-5 Sprachen zu übersetzen. Die Deutsche Übersetzung ist zwar manchmal ein bisschen fragwürdig, sorgt aber dadurch auch für den ein oder anderen Lacher zwischendurch. Musikalisch ist bei Pic-A-Pix nicht besonders viel los. Lediglich ein Bit-Lied, welches irgendwie an die Musik vom Pokémon Trading Card Game für den GameBoy erinnert, unterspielt die Rätsel. Es ist jedem selbst überlassen, ob er das Lied für Stunden hören möchte oder nicht. Eines der Features ist der Mehrspieler-Modus. Mit bis zu vier Spielern kann ein Rätsel gelöst werden. Einen Versus-Modus gibt es aber leider nicht. Wer Lust auf mehr Rätsel hat, kann sich für 3,99€ weitere 150 Rätsel kaufen. Mehr DLCs sollen folgen. Wer erstmal einen Blick auf Pix-A-Pix werfen möchte, sollte sich auch die kostenlose Demoversion anschauen.

[wptouch target=“non-mobile“]

Pic-A-Pix Deluxe
Wertung der Redaktion:

66/100

  • Publisher: Lightwood Games
  • Getestet auf: Switch
  • auch für:
  • Preis: 7,99€

 

 

9/30 Technik + Jedes Rätsel jederzeit Speicherbar - Eintönige Musik
- Übersetzung
- Abstürze
- Cursor bleibt bei großen Rätseln hängen
28/30 Umfang + Je 150 Schwarz/Weiß- und Farb-Rätsel
+ ca. 30 Stunden Spielzeit
+ Erweiterbar durch DLC
 
22/30 Gameplay + Mehrspieler-Modus
+ Neue Strategien durch Farb-Rätsel
+ Fehleranzeige selbst wählen
- Langsame Steuerung
- Ausgrauen der Zahlen fehlerhaft
7/10 Spezifisch + Übersetzung manchmal auch lustig
+ Hübsche Pixel-Art Bilder
- Kein Mehrspieler Versus

[/wptouch]
[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
[/wptouch]
Fazit:

[rating itemreviewed=“Pic-A-Pix Deluxe“ rating=“66″ reviewer=“Nina van Aken“ dtreviewed=“09.01.2018″ best=“100″ worst=“0″]

Pic-A-Pix Deluxe macht den Sprung auf die Switch und bietet mit 150 schwarz/weiß Rätseln und 150 Farbrätseln um die 30 Stunden Spielspaß. Durch die Farben kommt frischer Wind auf. Es wird auch nicht lange mit kleinen Rätseln gefackelt, sondern gleich zu den spannenden Rätseln gegangen. Die größten Rätsel kommen mit einer Größe von 25X35. Obwohl Pic-A-Pix Deluxe technisch nicht sonderlich viel zu bieten hat, gibt es dennoch ein paar interessante Features. So kann man Rätsel jederzeit Zwischenspeichern und sich einem anderen widmen, ohne das andere beenden zu müssen. Auch kann man selbst nachschauen, ob man einen Fehler gemacht hat und kann somit neue Strategien ausprobieren. Wer nicht genug bekommen kann, kann das Spiel um weitere 150 Rätsel per DLC erweitern.

[/rating]

So testen Wir

 

Mario Party – The Top 100

0

Minispiele gewinnen, sich über das Spielbrett würfeln und so viele Münzen und Sterne wie möglich sammeln – das ist schon seit 1999 das Konzept von Mario Party. Nach mehr als 10 Spielen der Reihe bringt uns Nintendo nun einen ganz besonderen Titel: Mario Party – The Top 100! Was genau sich hinter dieser Minispiele-Sammlung verbirgt erzählen wir euch jetzt.

 

 

Mario Party ist klassisch und klar auf Mehrspieler-Partien ausgelegt. Auch The Top 100 weicht hier nicht wesentlich ab. Viel mehr noch legt es den Fokus genau auf den Mehrspieler-Modus. Deshalb kann man The Top 100 auch mit bis zu vier Spielern gemeinsam spielen, wenn nur ein Spieler das Spiel besitzt. Über Downloadplay können Freunde und Bekannte ganz einfach ins Spiel einsteigen. Wer also gerne mal zwischendurch eine schnelle Partie Mario Party spielen möchte, kann einen Blick wagen. Aber auch eine längere Partie auf einem Spielbrett ist selbstverständlich möglich, denn das Zuklappen des 3DS stört auch nicht die Verbindung, so dass man ohne Probleme auch einmal eine akku- und nervenschonende Pause machen kann. Um euch ein wenig in die Spielmodi von The Top 100 einzuführen, werden wir sie nun kurz vorstellen.

 

Minispiel-Insel
Die Minispiel-Insel ist der Einspieler-Modus von Mario Party – The Top 100. Auf diesem linearen Spielbrett bewegt ihr euch von Feld zu Feld und müsst auf jedem ein Minispiel spielen. Für jedes geschaffte Minispiel erhaltet ihr Münzen. Die sammelt ihr um Leben dazuzubekommen, denn wenn ihr ein Minispiel nicht schafft, dann bekommt ihr ein Leben abgezogen und müsst bei einem Game Over wieder vom letzten Speicherpunkt beginnen. Ihr könnt auch einen Amiibo der Super Mario Reihe einsetzen, um euch vor diesem Schicksal zu bewahren. Hier könnt ihr sehen, welche Amiibo mit Mario Party kompatibel sind. Die Amiibo können euch auch bestimmte Minispiele lösen. Am Ende eines Minispiels bekommt ihr immer eine Wertung anhand von Sternen. Seid ihr zum Beispiel der Sieger des Minispiels, bekommt ihr drei Sterne, für den zweiten Platz bekommt ihr nur zwei Sterne, und so weiter. Zwischendurch werdet ihr auch das ein oder andere mal von Donkey Kong oder Bowser zu einem Duell herausgefordert. Der Einspieler-Modus ist besonders wichtig um neue Minispiele freizuschalten. Zwar habt ihr am Anfang schon sehr viele Spiele, aber alle 100 bekommt ihr erst, wenn ihr auf der Minispiel-Insel auch alle 100 geschafft habt. Außerdem könnt ihr hier neue Schwierigkeitsgrade und Minispiel-Pakete freischalten, die ihr im Turniermodus und im Minispiel-Match benötigt.


Minispiel-Match

Das Minispiel-Match könnt ihr gemeinsam mit bis zu insgesamt vier Spielern spielen. Hier wird wieder das klassische Spielbrett ausgepackt. Im Gegensatz zu den alten Mario Party Teilen, wo man häufig auf andere Spieler warten musste und sich deshalb beim Warten oft gähnende Langeweile ausbreitete, geht nun alles viel schneller: Alle Spieler würfeln gleichzeitig und können auch gleichzeitig wählen wohin sie gehen. Aber natürlich jeder für sich alleine! Die Zeiten wo man gemeinsam in einem Auto über das Spielbrett tuckerte sind zum Glück vorbei. Das macht den Spielfluss um einiges schneller und angenehmer. Ziel des Spiels ist es natürlich so viele Sterne wie möglich zu bekommen. Und das tut ihr, in dem ihr die Sternenballons einsammelt und mit Münzen Sterne kauft. Die Münzen gibt es, wie gewohnt, am Ende eines Minispiels. Die finden jetzt allerdings nicht regelmäßig am Ende einer Runde statt, sondern erst wenn ein Spieler einen Minispiel-Ballon eingesammelt hat.

 

Die Minispiele werden nicht komplett zufällig gewählt, sondern können ein wenig von den Spielern mitbestimmt werden. Jeder Spieler kann am Anfang ein Minispiel-Paket wählen. Das sind Pakete mit fünf Minispielen die ein bestimmtes Thema haben (z.B. Strand, Essen, Geschicklichkeit). Wenn ein Minispiel gespielt wird, dann darf sich jeder Spieler eines der Spiele aus seinem Minispiel-Paket aussuchen und es wird per Zufall entschieden, welches dann letztendlich gespielt wird. Und es bekommt nicht nur der Sieger des Minispiels einen Batzen Münzen, sondern alle Spieler abgestuft nach ihrer Platzierung. So können auch die Spieler mithalten, die nicht so gut in den Minispielen abschneiden. Mir persönlich bietet der Modus zu wenig Minispiele, aber dafür gibt es in anderen Spielmodi umso mehr.

 

Turnier
Im Turnier-Modus dürft ihr am Anfang ein Minispiel-Paket auswählen. Diese fünf Spiele werden dann in einer zufälligen Reihenfolge nacheinander gespielt. Sieger ist, wer die meisten Minispiele gewinnt. D.h. unter Umständen ist schon nach drei Minispielen Schluss. Dadurch, dass nur maximal fünf Minispiele gewählt werden können, ist der Turnier-Modus extrem kurz. Auch die Tatsache, dass nur Minispiel-Pakete gewählt werden können, verringert den Wiederspielwert für die aktuelle Partie. Wer will schon immer wieder die gleichen Spiele spielen? Aus dem Turnier-Modus hätte man definitiv mehr herausholen können.

 

Dekathlon
Hier könnt ihr zwischen dem Dekathlon oder dem Halb-Dekathlon wählen. Zu Deutsch könnt ihr also 10 oder 5 Minispiele spielen. Das besondere bei diesem Modus ist, dass es nicht allein um das Gewinnen geht. Es geht viel mehr darum, wie gut man ist und wie lange man durchhält. Es werden also vorrangig Minispiele gespielt, bei denen man so weit wie möglich kommen muss oder so schnell wie möglich etwas erreichen muss. Es geht darum Rekorde zu machen. Für jede Sekunde die ihr schneller seid und für jedes Blatt, welches ihr weiter hinaufhüpft bekommt ihr am Ende Punkte. Und diese sind von eurer Leistung abhängig und nicht von eurer Platzierung. Deshalb ist dieser Spielmodus besonders für diejenigendie auf Herausforderungen stehen interessant. Es ist noch nicht sofort klar, wer gewinnen wird. Punkte können sich jederzeit ändern und es bleibt bis zum Schluss spannend.

 

Top 100-Modus
Hier könnt ihr einfach Minispiele spielen wie es euch beliebt. Ihr könnt die Spiele nach Spieler-Anzahl filtern, nach Thema, nach dem Originalspiel und vielem mehr. Ihr könnt euch auch einfach zufällig Spiele vor die Nase setzen lassen oder Spiele einfach nochmal spielen. Viel mehr gibt es da nicht zu sagen.

 

Die Aufbereitung der Minispiele ist definitiv gut gelungen. Alte Minispiele wurden grafisch aufpoliert, es gibt einen 3D-Effekt und einige Steuerungsmethoden wurden angepasst. So war für viele wohl das berühmte Tauzieh-Minispiel auf dem N64 eine Qual, aufgeriebene Handflächen inklusive. Nun dürft ihr durchatmen, denn viele Spiele, wie etwa das Grimassen-Spiel aus Mario Party 1, können jetzt komfortabler, z.B. mit der Touch-Steuerung, dem Gyrosensor oder durch Pusten gespielt werden. Durch die zwei Bildschirme des 3DS sind Splitscreen-Spiele mit einer zweiten Ansicht vom eigenen Charakter versehen, so dass man alles gut im Blick hat. Die Erklärungen der Minispiele wurden auch vereinheitlicht und besonders einfach gemacht. So versteht ihr viele Minispiele mit nur einem Satz der Erklärung und müsst euch nicht seitenweise Informationen durchlesen. Die Minispiele sind eine gute Mischung aus allerlei Geschicklichkeits-, Präzisions- und Aufmerksamkeitsspielen. Auch einige der längeren Sport-Spiele wie Volleyball oder Badminton sind mit dabei. Leider findet sich aber auch das ein oder andere Glücksspiel. Gefühlt findet man aus allen Teilen die beliebtesten Spiele und erkennt viele Minispiele wieder. Gerne hätten es auch mehr als 100 Minispiele sein können. Nur die Musik ist ein wenig lieblos gemacht und kommt nicht mehr an den Party-Flair der vergangenen Titel dran.

Insgesamt macht Mario Party – The Top 100 besonders im Mehrspieler-Modus viel Spaß. Den Einspieler-Modus werdet ihr schon nach wenigen Stunden durchgespielt haben. Wer also auf schnelle Minispiel-Partien steht, wird mit Mario Party nicht viel falsch machen. Für Zwischendurch und als Partyspiel habt ihr definitiv eine gute Wahl getroffen. Beim Einstiegspreis von 40 Euro solltet ihr aber erst einmal auf ein Schnäppchen warten.

[wptouch target=“non-mobile“]

Mario Party – The Top 100
Wertung der Redaktion:

76/100

  • Publisher: Nintendo
  • Getestet auf: New 3DS XL
  • auch für: 3DS- & 2DS-Systeme
  • Preis: 39,99€

 

 

 
28/30 Technik + Aufpolierte Grafik alter Spiele
+ Flüssiges und stabiles Spiel
+ 3D-Effekt
+ Deutsche Sprachausgabe
- Musik
18/30 Umfang + 100 Minispiele
+ Einspieler-Modus mit freischaltbaren Inhalten
+ Viele Multiplayer-Modi
- Schlechte Preis/Leistung
- Turnier-Modus zu kurz
- Gerne mehr Minispiele
25/30 Gameplay + Überarbeitete Steuerung
+ Übersichtlich dank 2 Bildschirmen
+ Einfache Erklärungen
+ Downloadplay-Funktion
- Einige Glücksspiele
- Minispiel-Pakete
5/10 Spezifisch + Amiibo-Support
- Wenig Charaktere

[/wptouch]
[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
[/wptouch]
Fazit:

[rating itemreviewed=“Mario Party – The Top 100″ rating=“76″ reviewer=“Nina van Aken“ dtreviewed=“21.12.2017″ best=“100″ worst=“0″]

In Mario-Party – The Top 100 findet ihr eine gute Mischung aus den beliebtesten Mario Party-Minispielen. Alle Spiele wurden grafisch aufbereitet und in der Steuerung angepasst, so dass man sehr bequem spielen kann. Auch die Erklärungen sind sehr einfach gehalten. Ihr könnt nicht nur die Minispiele frei spielen, sondern auch verschiedene Spielmodi ausprobieren. Im Einspieler-Modus könnt ihr neue Schwierigkeitsgrade und Minispiele freischalten. Im Mehrspieler-Modus findet ihr ein klassisches Spielbrett, auf dem ihr aber recht flott ein paar Runden spielen könnt, sowie den Turnier- und Dekathlon-Modus. Ersterer ist ein wenig kurz und nur auf Minispiel-Pakete eingeschränkt. Im Dekathlon-Modus könnt ihr dafür richtig um die Wette eifern, denn hier zählt nicht nur Gewinnen oder Verlieren, sondern vor allem wie gut ihr das Minispiel meistern könnt. Mit nur einer Cardridge können bis zu insgesamt vier Spieler über Downloadplay spielen, weshalb Mario Party – The Top 100 ein perfektes Partyspiel ist. Ihr solltet aber noch warten, bis der Preis ein wenig gesunken ist.

[/rating]

So testen Wir

 

Preview: Playerunknown’s Battlegrounds

0
Leserwertung0 Bewertungen
0
80
Wertung

Playerunknown’s Battlegrounds oder kurz PUBG ist ein Phänomen, welches seinesgleichen sucht. Über 25 Millionen Spieler besitzen den Battle Royale Shooter und mittlerweile wurde der Shooter auch auf der Xbox One veröffentlicht (Game Preview). Doch was macht das Spiel so beliebt und wie gut schneidet PUBG auf der Konsole ab? Alles Fragen, welche wir in unserem Preview beantworten werden.

Warum ist PUBG so ein Phänomen?

Auf allen Livestreaming-Plattformen wie zum Beispiel Mixer und Twitch, befindet sich Playerunknown’s Battleground seit Release unter den meistgeschauten Spielen. Seit März 2017 befindet sich der Shooter auf Steam im Early Access und seitdem kommen jedenPUBG Monat neue Nutzer hinzu. Die Entwickler verdienen sich selbstverständlich eine goldene Nase und freuen sich über den wachsenden Erfolg. Um noch mehr Spieler zu generieren und noch mehr Erfolg zu haben, war die logischste Entscheidung für das Studio die Expansion. Deshalb portierten die Entwickler den Battle Royale Shooter auf Microsofts Heimkonsole und seit Mitte Dezember ist es endlich da. Doch warum fasziniert Playerunknown’s Battleground so die Massen? Es gibt keine Story, kein Crafting, keine Erfahrungspunkte und nicht einmal freischaltbare Fähigkeiten. Um zu verstehen warum das Spiel so fasziniert, müssen wir uns die Grundmechanik näher anschauen.

Insgesamt 100 Spieler befinden sich pro Match auf der Karte. Gemeinsam springen wir aus einem Flugzeug über einer riesigen Insel ab, wobei jeder den Zeitpunkt des Absprungs selber festlegt. Am Boden angekommen, läuft die Zeit gegen uns. Jeder Spieler kann nur PUBGdie Waffen und Gegenstände einsetzen, die er während seines Überlebenskampfes in den Häusern, Schluchten und Ruinen der Insel findet. Und genau dieser kleine Unterschied macht den Shooter so erfolgreich. Nicht nur das Können eines Spielers zählen, sonder auch eine gewisse Portion Glück und das richtige taktische Vorgehen, sind für den Gesamtsieg erforderlich. Egal über welchem Ort wir abspringen, nach ein paar Minuten erscheint ein großer Kreis auf der Karte. Dieser Kreis definiert das zu bespielende Areal in welchem wir uns befinden sollten, nachdem der nächste Countdown abgelaufen ist. Innerhalb unseres eingegrenzten Gebietes erscheint ein neuer kleinerer Kreis, welchen es zu erreichen gilt, da nach ein paar Minuten eine Art Schutzwall, sich mit kontinuierlicher Geschwindigkeit dem kleineren Kreis nähert. Befinden wir uns außerhalb dieses Schutzwalls, werden uns Stück für Stück Lebenspunkte abgezogen. Dieser Ablauf wiederholt sich solange, bis nur noch ein Spieler und somit der Gesamtsieger der Runde feststeht.

Spielewelt und Gameplay

Atmosphärisch ist Playerunknown’s Battleground sehr gelungen und erzeugt stets ein beklemmendes Gefühl, vor allem wenn man sich Solo durch die Welt auf der Suche nach immer besserem Loot und dem Ziel zu überleben, bewegt. Die unterschiedlichenPUBG Tageszeiten sind hierbei ein schönes Feature und verlangen aufs Neue andere Vorgehensweisen. Die Spielwelt ist mit seiner Gestaltung und dem Aufbau gut gewählt und bietet dadurch ein abwechslungsreiches Gameplay. Wählen wir den richtigen Punkt zum Absprung, dann können wir entspannt die Welt erkunden und den Loot einsammeln, bevor die Zonen immer kleiner werden. Springen wir an der falschen Stelle ab, treffen wir entweder sofort auf Gegner, oder wir sind zu weit von der nächsten Zone entfernt. Das Zufallsprinzip der Spawnpunkte und der Flugrichtung des Flugzeugs tragen zur Spannung einer jeden Runde perfekt bei.

Zu Beginn erscheint das Handling für einen PC-Spieler etwas ungewohnt, aber nach ein paar Runden hat man die Steuerung sofort verinnerlicht. Hier haben die Entwickler gute Arbeit geleistet. Insgesamt gilt es zu sagen, dass die Adaption der PC Steuerung auf den Controller wirklich gut umgesetzt wurde. Leider ist die Verwaltung des Inventars und das PUBGAusstatten der Waffen nicht ganz so schnell wie mit einer Maus, aber es ist durchaus akzeptabel. Der Übergang von der 3rd Person- zur First Person-Ansicht könnte etwas flüssiger und schneller sein, da dies für mehr Geschwindigkeit und Flexibilität in Gefechten sorgen würde. Die Fahrzeugsteuerung fühlt sich aktuell noch etwas leicht schwammig an und bedarf daher noch ein wenig Feintuning seitens der Entwickler. Das Gunplay ist großartig, da es von uns Skill und taktisches Vorgehen voraussetzt. Die Flugkurve der Geschosse und der Waffenrückstoß sind sehr realitätsnah und deshalb muss man stets kontrolliert schießen, damit man sein Ziel auch wirklich trifft. Im Gegensatz zur PC-Version gibt es kein Aimassist, was die Kämpfe spannender und zugleich schwerer macht.

Die Schwachstelle von PUBG – die Technik

Eigentlich ist es klar, dass die PC Version grafisch mehr zu bieten hat, dennoch hatte ich mir bei der Xbox Version etwas mehr erhofft. Keine Sorge es ist nicht grottenschlecht, aberPUBG hier und da gibt es Platz für Verbesserungen. Die Wasseranimationen müssen definitiv verbessert werden und auch das Nachladen der Texturen ist deutlich merkbar. Von diesem Problem ist nicht nur die Xbox One, sondern auch die Xbox One X Variante betroffen. Die Xbox One X-Version bietet im Gegensatz zur Xbox One-Version einen höheren Detailgrad der Texturen, mehr Schärfe und schnelleren Ladezeiten.

Die europäischen Server laufen bisher überraschenderweise stabil. Sollte es zu einem Crash des Clients kommen, dann bleibt unser Platz auf dem Server weiterhin reserviert, PUBGsodass man nach einem Neustart des Spiels wieder in das Match zurückkehren und weiterspielen kann, sofern man nicht schon gestorben ist. Dennoch bleibt unser Fortschritt gespeichert und wir können uns zumindest unsere Battle-Points (BP) abholen, welche wir zum Kauf der Kisten benötigen. Ein weiteres Problem bei PUBG ist die FPS-Rate, die teilweise den einstelligen Bereich erreichen können. Extremfälle sind selten, kommen aber dennoch vor. Des Weiteren treten hin und wieder Lags auf, welche zwar störend sind, aber stets schnell verschwinden. Diese Probleme mit der Performance sind selbstverständlich ärgerlich, werden jedoch laut Entwickler in den nächsten Updates in Angriff genommen.

Belohnungssystem und Langzeitmotivation

Als Belohnung erwarten uns Lootboxen, welche wir mit unseren verdienten Battle-Points (BP) freischalten können. Diese Battle-Points verdienen wir nach jeder Runde und die Höhe der verdienten Ingame-Währung hängt von der Überlebenszeit, sowie der Anzahl der Kills ab. Nachdem wir uns eine Kiste gekauft und geöffnet haben,  erhöht sich der Preis für die nächste Kiste automatisch (von 700 BP auf 1400 BP- bis hin auf 7000BP). Die Kisten werden preislich jeden Sonntag auf 700 BP zurückgesetzt. Hier würde ich mir wünschen, dass die Entwickler das System weiter ausbauen und spezielle Aufträge implementieren, mit denen man noch schneller an neue Items gelangt.

Preview: Playerunknown’s Battlegrounds
Fazit
Playerunknown's Battleground ist ein Battle Royale Shooter mit richtigem Suchtpotenzial, sofern man sich auf diese Mechanik einlässt. Die große Spielewelt mit der schön gestalteten Umgebung bietet spannende und abwechslungsreiche Matches, bei der stets neue taktische Vorgehensweisen gewählt werden müssen. Atmosphärisch ist Playerunknown's Battleground sehr gelungen und erzeugt stets ein beklemmendes Gefühl, vor allem wenn man sich Solo durch die Welt auf der Suche nach immer besserem Loot und dem Ziel zu überleben, bewegt. Die Steuerung ist schnell verinnerlicht und gut umgesetzt. Leider ist die Verwaltung des Inventars und das Ausstatten der Waffen nicht ganz so schnell wie mit einer Maus. Der Übergang von der 3rd Person- zur First Person-Ansicht könnte gerne etwas flüssiger und schneller sein, da dies für mehr Geschwindigkeit und Flexibilität in Gefechten sorgen würde. Das Gunplay ist großartig, da es von uns Skill und taktisches Vorgehen voraussetzt. Die Flugkurve der Geschosse und der Waffenrückstoß sind sehr realitätsnah (Aimassist nicht vorhanden). Viel Verbesserungspotenzial hat bei PUBG die Technik. Neben der schwankenden FPS-Rate und der schlechten Wasseranimation, sind die nachladenden Texturen ein weiteres Problem und zudem unschön anzusehen. Die Server sind überraschenderweise stabil und nur die teilweise auftretenden Lags zerstören das doch durchwegs gute Bild der Serverstabilität. Im Großen und Ganzen kann ich euch PUBG trotz der vorhandenen Mängel, welche durch zukünftige Updates sicherlich gelöst werden, schon jetzt für 30€ empfehlen.
Technik
70
Umfang
76
Gameplay
73
Spezifisch
100
Leserwertung0 Bewertungen
0
Besser
Schlechter
80
Wertung

Xenoblade Chronicles 2

0

Was für ein Jahr für Nintendo! Mit The Legend of Zelda: Breath of the Wild, Splatoon 2, Super Mario Odyssey und Mario+Rabbids Kingdom Battle hatten die Herrschaften aus Japan schon einige Kracher am Start, nun soll mit Xenoblade Chronicles 2 ein weiterer folgen. Wir haben uns das gewaltige Rollenspiel mal näher angeschaut.

Die Xenoblade Reihe hat inzwischen schon einige Titel vorzuweisen, so richtig bekannt ist sie bisher jedoch noch nicht. Das liegt vor allem daran, dass sie meistens im Schatten von anderen großen Titeln veröffentlicht und kaum beworben wurden oder, wie im Fall von Xenoblade Chronicles X, auf der Wii U rauskamen. Die hat sich ja nicht so toll verkauft und dementsprechend gering fiel auch die mögliche Spielerschaft aus. Nun gut, bei Xenoblade Chronicles 2 soll jetzt also alles richtig gemacht werden. Nintendo hat ordentlich die Werbetrommel gerührt und das Spiel auf Messen und in eigenen Präsentationen gepusht, beste Voraussetzungen also für dicke Verkaufszahlen. Bleibt also nur noch die Frage, ob sich das Spiel auch zu kaufen lohnt. Um es vorweg zu nehmen: ja, wenn ihr die richtigen Erwartungen mitbringt.

Am Anfang war der Schatz im Meer. Und wo es Schätze gibt, sind Schatztaucher nicht weit. Rex ist ein solcher Schatztaucher und zu Beginn des Spiels seid ihr gerade mit der Bergung des wertvollen Meeresguts beschäftigt. Schatz eingesackt und ab geht’s in Richtung des nächsten Handelshafens, immer auf dem Rücken eures Titanen. Titanen? Jep, in Xenoblade Chronicles 2 spielt sich das Leben, wie schon im ersten Teil, auf den Rücken von Wesen namens Titanen ab. Die sind mal, wie in Rex Fall, kleiner und zu Booten umfunktioniert, können aber auch so riesig sein, das ganze Zivilisationen darauf Leben können, inklusive Wäldern, Bergen und Seen. Nun seid ihr also auf dem Weg zum Handelshafen, um dort den Schatz abzuliefern. Ganz typisch Rollenspiel fängt die Geschichte also klein an, ihr spielt einen zwar mutigen aber insgesamt unbedeutenden Charakter. Dass dies nicht so bleibt, versteht sich natürlich von selbst. Ohne zu viel verraten zu wollen, kann gesagt werden, dass ihr innerhalb den ersten zwei Spielstunden bereits mit Ereignissen verknüpft werdet, die euer bisheriges Schatztaucherdasein gehörig aufmischen. Dann nämlich trefft ihr auf die Aegis und macht euch fortan auf die Reise, um sie bei ihrer Mission -die Welt retten, was sonst- zu unterstützen. Durch die Verbindung mit der Aegis wird Rex zu einem sogenannten Meister und kann dadurch ihre Kräfte zusätzlich zu seinen eigenen einsetzen. Die Aegis selbst ist eine Klinge, so werden die PartnerInnen der Meister genannt. Meister und Klinge gehen dabei eine Verbindung ein und je besser diese Verbindung ist, desto stärker werden beide. Da die Aegis stärker also normale Klingen ist, wollen sie natürlich auch andere Meister und Organisationen für sich haben. In den ersten Spielstunden nach dem Zusammenschluss mit der Aegis ist man also vornehmlich auf der Flucht und versucht, sich auf die weitere Reise vorzubereiten. Dabei führt die Reise durch wirklich wunderschöne Landschaften, die alles an Leistung aus der Switch rausholen. Leider sinkt dabei die Auflösung im Handheldmodus teilweise auf ein erschreckend geringes Niveau, wodurch das Spiel dann arg körnig wirken kann. Das ist schade, tut der Atmosphäre jedoch zum Glück keinen Abbruch. Die Titanen sind wirklich sehr abwechslungsreich gestaltet, von üppigen Waldlandschaften bis hin zu kargen Wüsten ist alles dabei, sogar kleine Inselgruppen dürft ihr erkunden und auch im Bauch eines Wals seid ihr unterwegs.

So schön die Landschaften und Städte sind, es braucht dann doch ein wenig, bis sich das Spiel voll entfaltet. Für mich haben sich die ersten Stunden wirklich zäh gespielt, was vor allem an dem sich erst nach und nach entwickelnden Kampfsystem liegt. Das startet nämlich wirklich ganz langsam mit automatischen Angriffen. Man sitzt also vor der Switch und schaut dem Charakter beim zuhauen zu. Gähn. Die anfängliche Langsamkeit täuscht jedoch, denn nach und nach entwickelt sich das Kampfsystem in Xenoblade Chronicles 2 zu einem der komplexesten und schnellsten, die ich je spielen durfte. Nach und nach kommen Fähigkeiten dazu, man sieht also nicht mehr untätig beim Angreifen zu. Die Fähigkeiten lösen verschiedene Effekte und können beispielsweise den Gegner ins Straucheln bringen oder machen mehr Schaden, wenn ihr von hinten oder der Seite angreift. Dadurch bekommt der Kampf schon eine Ebene mehr, denn die Zusatzeffekte greifen ineinander über. Erst bringt ihr den Gegner ins Straucheln, dann werft ihr ihn mit der nächsten Fähigkeit um, schleudert ihn anschließend in die Luft, nur um ihn mit dem finalen Schlag wieder auf den Boden zu schmettern. So eine Viererkette vollständig „durchzuarbeiten“ fühlt sich schon unglaublich gut an, ist aber noch lange nicht das Ende. Wenn ihr nämlich den Einsatz der Fähigkeiten zeitgleich mit einem der automatischen Schläge einsetzt, füllt sich die Poweranzeige eurer Klinge. Habt ihr genug Power gesammelt, könnt ihr eine Spezialattacke einsetzen, die ordentlich reinhaut. Doch nicht nur das, jede Spezialattacke hat vier Stufen und kombiniert ihr diese in der richtigen Reihenfolge, löst ihr einen besonders starken Komboangriff aus, der den Gegner mit einer Elementarkugel brandmarkt. Diese könnt ihr dann mithilfe von Angriffsketten zerstören und so den Schaden noch weiter in die Höhe treiben. Klingt schon komplizierter? Es wird noch besser.

Eure Klingen haben verschiedene Elemente und im Verlauf des Spiels könnt ihr bis zu drei von ihnen ausrüsten und diese dann im Kampf schnell wechseln, um für jede Situation gerüstet zu sein. Und um das Ganze abzurunden, gliedern sie sich noch die Kategorien Angriff, Heilung und Verteidigung. Dadurch kommt eine gewisse Portion MMO ins Spiel, denn um die Kämpfe in Xenoblade Chronicles 2 erfolgreich zu bestehen, benötigt ihr im besten Fall einen Meister, der sich mit seinen Klingen auf Angriff spezialisiert, einen für Heilung und einer kümmert sich um die Verteidigung. Passenderweise besteht eure aktive Gruppe immer aus drei Kämpfern. Trotz aller Komplexität spielt sich das Kampfsystem sehr flüssig und nach etwas Eingewöhnung auch wirklich Intuitiv. Durch Kämpfe gewonnene Erfahrung könnt ihr ganz in rollenspielerischer Tradition in die Verbesserung eurer Fähigkeiten stecken. Auch eure Klingen verbessern sich hingegen durch eine Art Erfolgssystem bei dem ihr bestimmte Aufgaben lösen müsst, um Fähigkeiten zu verstärken. Das Ausrüstungssystem ist im Gegensatz zu anderen Genrevertretern hingegen etwas abgespeckt, was sich im Hinblick auf den Klingenfokus aber verschmerzen lässt. Apropos Klingen: neben den durch die Story bestimmten Klingen habt ihr auch die Möglichkeit, durch Kernkristalle an neue Klingen zu kommen. Kernkristalle sind quasi der Pokéball einer Klinge und ihr findet sie überall in verschiedenen Seltenheitsstufen. Einmal aktiviert, erhaltet ihr eine neue Klinge und könnt diese fortan im Kampf einsetzen. Dabei gibt es allerdings ein paar Haken: eine Klinge wird beim Aktivieren des Kristalls an einen Meister gebunden, nur durch den Einsatz extrem seltener Items lässt sich ein Meisterwechsel durchführen. Außerdem ist komplett zufällig, welche Klinge bei Einsatz eines Kernkristalls entsteht, ihr kauft also jedes Mal die Katze im Sack. Die Stärke der beschworenen Klinge hängt zum einen von der Stärke des Meisters, zum anderen auch von der Seltenheitsstufe des verwendeten Kristalls ab.

Wie schon in den Vorgängern gibt es neben der Hauptstory wieder jede Menge Nebenaufgaben zu erfüllen. Die sind mal mehr, mal weniger originell inszeniert und liefern euch neben Erfahrungspunkten auch Gold und Items. Außerdem könnt ihr durch das Erledigen von Aufgaben euer Ansehen in den entsprechenden Gebieten steigern, wodurch ihr diese Region entwickelt, Preise für Gegenstände günstiger und mehr Waren bei Händlern verfügbar werden. Der Großteil der Händler bietet sogenannte Taschenitems an. Das sind vor allem Nahrungsmittel aber auch Musikinstrumente oder Kosmetika, Gesellschaftsspiele. Im Grunde genommen haben sie jedoch alle den gleichen Nutzen: Jeder Charakter hat einen Taschenplatz und die Gegenstände können dann für eine gewisse Zeit darin platziert werden, um etwa die Angriffskraft oder die erhaltene Heilung zu steigern. Jede Charakter und jede Klinge hat Lieblingssachen und wenn ihr diese in die Tasche einsetzt, können die Effekte noch stärker wirken.

Als Schatztaucher hat Rex außerdem die Fähigkeit, an verschiedenen Stellen des Spiels ins Meer zu springen und dort nach Schätzen zu suchen. Präsentiert wird das Ganze als kleines Quicktime-Event, bei dem ihr in kurzer Abfolge drei Knöpfe drücken müsst. Je nach Präzision findet ihr mal seltenere und mal gewöhnliche Schätze. Um einen Tauchgang starten zu können benötigt ihr Bergungszylinder und die sind vor allem zu Beginn des Spiels noch recht teuer. Da die Quicktime-Events immer andere Knöpfe benötigen kommt man um ein Neuladen für die höchste Chance auf wertvolle Schätze nicht umhin. Leider kann man, im Gegensatz zum ersten Teil, nicht direkt aus dem Spiel heraus laden, sondern muss dafür erst das komplette Spiel beenden. Das ist sehr ärgerlich, vor allem weil man für manche Aufgaben Items benötigt, die nur zufällig beim Schatztauchen gefunden werden können. Man kann sich dann zwischen dem massenweisen Einsatz von teuren Bergungszylindern oder zeitaufwändigem Neuladen entscheiden, was beides nicht wirklich toll ist.

Und das ist im Prinzip das Grundgerüst von Xenoblade Chronicles 2. Ihr erkundet die riesige und toll inszeniert Welt während ihr euch an der immer spannender werdenden Hauptgeschichte entlanghangelt (was durch die vielen Nebenmissionen gar nicht mal so einfach ist, Ablenkung garantiert) und fleißig Klingen sammelt und verbessert. Dabei steigert sich das Spiel in allen Bereich nach und nach. Das Kampfsystem wird immer besser und komplexer, die Charaktere bekommen mehr Schärfe und die Geschichte gewinnt an Spannung und Tiefgang, Plot Twists und Überraschungen inklusive. Dabei wird das Ganze von einem bombastischen Soundtrack untermalt, der die Atmosphäre des Spiels nochmal ordentlich steigert und viele Ohrwürmer produzieren wird. Die Sprachausgabe ist standardmäßig auf englisch eingestellt, kann bei Bedarf aber auf japanisch umgestellt werden. In jedem Fall gibt es deutsche Untertitel. Kleine Clippingfehler (Monster greifen schon mal durch Wände an) sind unschön und hier und da sieht man Kantenflimmern, da hätte sich Entwickler Monolith ruhig noch etwas mehr mit dem Feintuning befassen können, vor allem da die Grafik insgesamt in Ordnung ist. Im gedockten Modus sieht das Spiel schön aus, im Handheldmodus wirkt es teils jedoch etwas grobkörnig. Achja, eine Sache ist wirklich noch nervig: nach einem Kampf lassen die Gegner ihre Beute im wahrsten Sinne des Wortes fallen und ihr müsst sie dann einsammeln. Kämpft ihr auf engem Gebiet, können euch Gold und Items schon mal durch die Lappen gehen, weil sie schlicht in den nächsten Abgrund fallen. Zusätzlich verschwinden sie nach einer Weile, kämpft ihr also mit mehreren Gegner müsst ihr im Kampf nach dem Besiegen des ersten Monsters erst mal auf die Suche nach dessen Beute gehen. Das ist vor allem in schwierigeren Kämpfen, bei denen es auf jede Sekunde ankommt, extrem nervig.

Insgesamt ist Xenoblade Chronicles 2 aber ein wirklich gelungenes Spiel und reiht sich ohne Probleme in die Reihe der Switch-Empfehlungsspiele dieses Jahres ein. Wenn ihr mit dem etwas trägen Anfang zurechtkommt, erwartet euch ein japanisches Rollenspiel von wirklich epischem Ausmaß, in das ihr einiges an Spielstunden investieren könnt.

[wptouch target=“non-mobile“]

Xenoblade Chronicles 2
Wertung der Redaktion: 

84/100

  • Publisher: Nintendo
  • Getestet auf: Nintendo Switch
  • auch für: –
  • Preis: ~ 55€

 

 

 
23/30 Technik + Im Dockmodus schauts gut aus…
+ Hammer Soundtrack mit vielen Ohrwürmern
+ Holt alles aus der Switch raus
+ Grafik gut gelungen
- …im Handheldmodus wirkt es dagegen leider etwas grob
- Englische Sprachausgabe wirkt tw. etwas unpassend
- An manchen Stellen Clippingfehler und Kantenflimmern
28/30 Umfang + Große Spielewelt
+ Lange Spieldauer
+ Viele Nebenmissionen
+ Story wird immer besser
- Etwas zäher Start
28/30 Gameplay + Tolles Kampfsystem…
+ Gute Fairness
+ Viele verschiedene Klingen
+ Flüssiges Spielgefühl
-…das etwas braucht, bis es in Fahrt kommt
5/10 Spezifisch + Japanische Sprachausgabe zuschaltbar 
- Monster lassen Beute wörtlich fallen
- kein Laden eines Spielstands aus dem Spiel heraus möglich

[/wptouch]
[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
[/wptouch]

[rating itemreviewed=“Xenoblade Chronicles 2″ rating=“84″ reviewer=“Yannik“ dtreviewed=“18.12.2017″ best=“100″ worst=“0″]

Sieht man von dem nervigen Beutesystem ab, ist Xenoblade Chronicles 2 ein wirklich gelungenes Spiel und reiht sich ohne Probleme in die Reihe der Switch-Empfehlungsspiele dieses Jahres ein. Wenn ihr mit dem etwas trägen Anfang zurechtkommt, erwartet euch ein japanisches Rollenspiel von wirklich epischem Ausmaß, in das ihr einiges an Spielstunden investieren könnt. Ihr erkundet die riesige und toll inszeniert Welt während ihr euch an der immer spannender werdenden Hauptgeschichte entlanghangelt (was durch die vielen Nebenmissionen gar nicht mal so einfach ist, Ablenkung garantiert) und fleißig Klingen sammelt und verbessert. Dabei steigert sich das Spiel in allen Bereich nach und nach. Das Kampfsystem wird immer besser und komplexer, die Charaktere bekommen mehr Schärfe und die Geschichte gewinnt an Spannung und Tiefgang, Plot Twists und Überraschungen inklusive. Dabei wird das Ganze von einem bombastischen Soundtrack untermalt, der die Atmosphäre des Spiels nochmal ordentlich steigert und viele Ohrwürmer produzieren wird. Kleine Clippingfehler (Monster greifen schon mal durch Wände an) sind unschön und hier und da sieht man Kantenflimmern, da hätte sich Entwickler Monolith ruhig noch etwas mehr mit dem Feintuning befassen können, vor allem da die Grafik insgesamt in Ordnung ist. Im gedockten Modus sieht das Spiel schön aus, im Handheldmodus wirkt es teils jedoch etwas grobkörnig.

[/rating]

 ►So testen Wir

 

Purrfect Date

0

Wahre Liebe, ein düsteres Geheimnis und Katzen. Purrfect Date hat das richtige Erfolgsrezept, doch überzeugt das Endergebnis? Wir haben uns auf die Katzeninsel begeben und den Titel ausgiebig für euch getestet!

 

 

 

Selten haben wir uns so sehr auf einen Titel gefreut, wie auf  Purrfect Date. An der Oberfläche ist das Spiel ein gewöhnlicher Dating-Simulator, doch eine düstere Geschichte mit Wendungen, liebevolle Grafik und die charmant-flauschigen Dates machen ihn zu einem kleinen Geheimtipp, wenn auch mit Macken.

Purrfect Date - Test, Review, Kaufberatung
 

Willkommen auf der Katzeninsel

Als Wissenschaftler auf der mysteriösen Katzeninsel erforscht ihr die Vierbeiner und enthüllt die Geheimnisse der Insel. Ein Virus befällt nämlich die menschlichen Bewohner und lässt sie allmählich zu Katzen werden! Durch die Miezifizierung könnt ihr mit den Katzen sprechen und kommunizieren. Ein Heilmittel will gefunden werden und ihr könnt jede Hilfe gebrauchen!

Die Grafik ist Geschmackssache; die Figuren wirken liebevoll handgezeichnet und sind fernab der gestochen scharfen HD-Grafiken eines Hatoful Boyfriend. Persönlich hat das weniger gestört, da der Titel dadurch seine charmante Eigennote einbringt. Etwas Schade ist, dass die Benennung der Wissenschaftler sehr eingschränkt in Zeichenlänge ist. Die musikalische Untermalung ist dafür spektakulär und wird dem Namen des Spiels mehr als gerecht. Auch hinsichtlich der Abwechslung und emotionalen Begleitung ist der Soundtrack lobenswert und lässt nichts zu wünschen übrig.

Wie in einem klassischen Dating-Simulator ist die Story absoluter Kern des Spiels. Diese ist überraschend fesselnd und nimmt verschiedene Wendungen. Das Storytelling hat eine gute Geschwindigkeit und lockt mit vielen Informationsfetzen, welche auf das große Ganze schließen lassen. Die Dialoge sind ansprechend und bieten einen angenehmen Mix aus Information und Charakterentwicklung, leider aber komplett und ausschließlich auf Englisch. Hier und da bleiben auch ein paar offene Fragen im Spiel, auf die nicht mehr eingegangen werden. Die Namensgebung sucht dafür aber ihres Gleichen: Dr. Pawpur, Snooty Booty und Ravenpaw sind nur ein paar der Charaktere, auf die ihr Purrfect Date - Test, Review, Kaufberatungeuch freuen dürft. Wer schrägen Humor mag, wird sehr glücklich werden! Actionreiches Gameplay gibt es nicht, sondern lediglich Dialoge und Entscheidungen, welche euer Liebesglück und den Ausgang des Spiels bestimmen.

 

Flauschiges anbandeln

Bei der Suche nach dem Heilmittel lernt ihr auch die heimischen Katzen auf mehreren Dates kennen. Sechs Stück an der Zahl, je drei männliche und weibliche Exemplare stehen zur Auswahl. Selbst spielt ihr einen von sechs Wissenschaftler, ebenfalls je drei männliche und weibliche Figuren. Das tolle an dem Spiel: Ihr spielt jeden Wissenschaftler und könnt jede Katze daten! Egal ob ihr gleichgeschlechtliche Partner nehmt oder nicht, das Spiel löst mögliche Unterschiede und Kontinuitätsprobleme sehr elegant.

Jede Katze hat einen einzigartigen Charakter und unterscheidet sich grundlegend von seinen anderen Artgenossen. Während wir von manchen Katzen weniger angetan waren, haben uns andere Vierbeiner wirklich verzaubert. So hat der freche, irische Kater McMurphy mit seiner Liebe für Alkohol unser Herz in 0,3 Sekunden erobert. Die Wissenschaftler selber sind leider völlig ohne Persönlichkeit und optisch nicht individualiserbar. Dadurch könnt ihr eure eigene Persönlichkeit zwar reibungslos auf sie projizieren, aber ihr könnt auch nicht Amor spielen und Pärchen mit gleichen Interessen zu ihrem Glück verhelfen.

Bei den Dates kommt es zu Entscheidungen, welche sich positiv oder negativ auf eure Beziehung zu der jeweiligen Katze auswirken. Habt ihr oft genug die richtigen Entscheidungen getroffen, springt der Liebesfunke über und ihr könnt euren Lebensweg zu zweit weitergehen, vorausgesetzt, ihr fühlt genauso! Die Dialoge sind dabei wirklich herzerwärmend und lassen schwärmen, wohingegen eine Ablehnung in der Seele weh getan hat. Auch hier ein Lob für die Qualität der Dialoge und Musikbegleitung.

Neben den Dates geht ihr auf Erkundungstouren und macht eure Forschungsarbeit; dabei müsst  ihr ebenfalls Entscheidungen treffen, die sich unterschiedlich auf den Spielverlauf auswirken. Sowohl diese Touren, als auch die Dates bringen euch dem Heilmittel näher, doch gerade deswegen kann die Auflösung des Spiels zu einem frustrierenden Akt werden.

 

Wahre Liebe mit Hindernissen

Wollt ihr das große Finale und die Enthüllung aller Puzzelteile der Story erleben, müsst ihr wirklich alles im Spiel auf eine bestimmte Weise gespielt haben! Gescheiterte oder abgelehnte Dates sowie nicht absolvierte Erkundungstouren verhindern, dass ihr 100% bei der Erforschung des Gegenmittels bekommt. Erreicht ihr Kapitel 7 ohne diese 100%, entgeht euch ein fundamentaler Teil der Story, ohne den viele Zusammenhänge unerkannt bleiben, ganz zu schweigen von der Zukunft eurer Dates! Dieser Umstand wird durch das Speichersystem weiter verschärft: ihr habt nur einen einzigen Spielstand und es wird ausschließlich automatisch gespeichert!

Purrfect Date - Test, Review, Kaufberatung
 

Habt ihr zu Beginn des Spiels also ein Date versemmelt, könnt ihr mit Sicherheit nicht die vollständige Auflösung des Spiels erleben. Hat euch ein Stubentiger seine Liebe gestanden, ihr seht ihn aber nur als Freund und erwidert die Gefühle nicht, könnt ihr die 100% ebenfalls nicht erreichen. Dadurch verliert das Dating ordentlich an Relevanz, da die Pärchen zusammenkommen müssen, damit ihr die einzig gute und vollständige Konklusion der Geschichte erleben könnt. Die Entscheidungen verlieren damit an Bedeutung, da sie sehr wenig Spielraum lassen, um persönliche Präferenzen wirklich auszuleben. Recht brutal, dass hier so eine gnadenlose Linie in einem sonst putzigen Spiel gezogen wird. Auch die amüsanten Extras und Witze im Spiel können das nicht schön reden.

Jedes Date mit den Vierbeinern kann auf drei Arten enden und am Schluss stehen euch nochmal zwei möglichkeiten zur Auswahl, die das gemeinsame Leben des jeweiligen Pärchen bestimmt. Wenn ihr glaubt, dass wir den Titel sieben mal durchgespielt haben, um all diese Konklusionen zu erleben, liegt ihr absolut richtig. Der erste Durchgang hat etwa 5 Stunden gebraucht und wir haben genüsslich die Dialoge in Ruhe durchgelesen. Wer es auf die Spitze treibt und alle Dialoge überspringt, wird den Titel in weniger als einer Stunde durchgespielt haben, doch diese Spielweise macht bei einem storyfokussierten Spiel mit Augenmerk auf eben jene Dialoge, wenig Sinn.

 

[wptouch target=“non-mobile“]

Purrfect Date
 Purrfect Date - Test, Review, Kaufberatung Wertung der Redaktion:

82/100

  • Publisher: Bossa Studios
  • Getestet auf: PC (Steam)
  • auch für:
  • Preis: 9,99 €

 

 

27/30 Technik + putzige, charmante Grafik
+ reibungsloser Spielverlauf
+ fantastischer Soundtrack
- Manche Zeichnungen wirken mit weniger Liebe gemacht
25/30 Umfang + sechs datebare Katzen
+ umfassende Dialoge und ansprechende 5 Stunden Story
+ nette Extras
- Wissenschaftler lassen sich nicht individualisieren
 nur Englische Sprachausgabe
23/30 Gameplay + einzigartige und charmante Katzen
+ Entscheidungen mit weitgehend nachvollziehbaren Konsequenzen
 Liebevolle Dates und herzerwärmende Dialoge
 tolle Story mit Wendungen und Charakterentwicklung
- Harte Anforderungen für eine positive Auflösung der Geschichte…
- …welche die Entscheidungsvielfalt stark begrenzen
7/10 Spezifisch + Toller Humor 
+ Eine herrliche Liebeserklärung an Katzenfans
 Nur ein einziger Spielstand

[/wptouch]
[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
[/wptouch]
Fazit:

[rating itemreviewed=“Purrfect Date“ rating=“82″ reviewer=“Martin Federlein“ dtreviewed=“18.12.2017″ best=“100″ worst=“0″]

Purrfect Date ist eine kleine Liebeserklärung an alle Katzen- und Datingfans. Eine tolle, gut geschriebene Story mit charmanten und einzigartigen Charaktern erwärmen einem das Herz. Ein schräger Humor sorgt viele Lacher und düstere Elemente halten die Geschichte spannend. Das Katzendating macht viel Spaß und lässt wirklich mitfühlen, doch leider werden die Entscheidungen sehr stark begrenzt, wenn man eine positive Auflösung des Spiels möchte. Bereits minimale Abweichungen machen es unmöglich, ein Happy End zu kriegen. Dafür wurden jedoch Präferenzen und Kontinuitätsprobleme innerhalb dieses Rahmens sehr elegant gelöst. Mit einem fantastischen Soundtrack und sehr ansprechenden Dialogen darf man sich auf eine fünfstündige Geschichte freuen, die auch für mehrere Spieldurchgänge lockt. Mehrere Speicherstände und ein individuelles Speichersystem hätten dem Spiel jedoch einen angenehmen Feinschliff gegeben. Wer Katzen mag und sich in den Geschichten von Graphic Novels verlieren kann, wird mit Purrfect Date absolut glücklich. Klare Kaufempfehlung!

[/rating]

So testen Wir

 

Seven: The Days Long Gone

0

Bereits zur Gamescom haben wir euch von dem Spiel „Seven: The Days Long Gone“ berichtet. Nun ist das isometrische Stealth-RPG endlich für den PC erschienen und wir konnten einen Blick auf das gesamte Game werfen. Ob sich die hohen Erwartungen erfüllen konnten, werdet ihr gleich herausfinden.

In Seven: The Days Long Gone taucht ihr als der Dieb Teriel in eine dystopische Cyberpunk-Welt. Nach einem verheerenden Konflikt zwischen Menschen und Dämonen sieht die Welt nicht mehr so aus wie man sie kennt: Obwohl Technologie und Elektrik weiterhin zum Einsatz kommen greifen viele Menschen zurück zu mittelalterlichen Mitteln. Nicht nur Kleidung und einige Waffen wären viele Jahrhunderte zuvor benutzt worden, auch die Moral und Werte der Menschen haben sich zurückentwickelt. Neben dem autoritären Regime des Imperators Drugun gibt es für Diebe allerhand zu holen. Auch Teriel verdient sich seinen Lebensunterhalt mit kleineren und größeren Aufträgen. Eines Tages soll er eine Cypher in der Villa eines reichen Herren stehlen. Wie sich herausstellt, ist diese Cypher mit einem Dämon verbunden, der sogleich in Teriels Körper fährt. Der Dämon Artanak ist auch dafür verantwortlich, dass sich unser Meisterdieb auf der Gefängnisinsel Peth wiederfindet. Um die Insel wieder verlassen zu können, muss Teriel sich den Aufgaben Artanaks stellen.

 

Eine Mischung aus RPG…
Seven ist dabei eine spannende Mischung aus vielen Elementen, die sich selten zusammenfinden. Zum einen ist Seven ein RPG: Ihr habt eure Hauptquests aber auch sehr viele kleine Nebenquests – in manchen müsst ihr Gegenstände finden um zum Beispiel eine Werkbank zu reparieren, in anderen Quests habt ihr sogar richtige kleine Geschichtsverläufe. So helft ihr zwei Gaunern eine Schlüsselkarte von einem Technomancer zu stehlen und werdet daraufhin in einen Überfall eines Transports hineingezogen. Die Quests sind sehr nett designt und interessant. Eure speziellen Fähigkeiten können durch das Suchen und Finden von sogenannten Chips verbessert werden. Das klassische Leveln gibt es hier allerdings nicht. Ihr seid immer genau so gut, wie es eure Ausrüstung.

Andere typische RPG-Elemente sind Looten und Craften: In Seven gibt es unzählige Fässer, Truhen, Schränke und Regale die man nach Items durchforsten kann. Man wird eigentlich immer fündig. Leider findet man die meiste Zeit nur irgendwelchen Kleinkram, den man nicht wirklich gebrauchen kann. Alte Lappen, Schrauben, Figuren, Magnete, diverse Lebensmittel und vieles mehr. Aber sämtlichen Loot mitgehen zu lassen ist definitiv keine gute Idee. Händler haben nur ein bestimmtes Kontingent an Geld, mit dem sie euch eure Waren abkaufen können und eure Taschen sind auch nicht unendlich groß. Eine andere Möglichkeit ist es, den ganzen Plunder an einer Werkbank an Basiskomponenten zu zerteilen, welche ihr wiederrum benutzen könnt um neue Gegenstände herzustellen. Leider ist das Craften doch ein wenig undurchsichtig, da man häufig diversen Ramsch benötigt, um etwas herzustellen, aber nie wirklich im Bilde ist was genau man eigentlich nun wirklich braucht und wo man diese Teile herbekommt ohne sämtliche Truhen und Häuser akribisch zu untersuchen.

 

… und Stealth…
Das zweite große Element sind kommt aus dem Genre der Stealth-Spiele. Ihr seid ein Dieb, ihr agiert also im Verborgenen. Es gibt viele Möglichkeiten sich zu verstecken und den wachsamen Augen der Bürger zu entfliehen. Auch das Aufbrechen von Schlössern gehört zu euren Fähigkeiten. In kleinen Minispielen, bei denen im Game die Zeit weiterläuft und ihr somit theoretisch auch erwischt werden könnt, knackt ihr Türen, Tresore und Truhen. Ihr könnt auch jedem Menschen in die Taschen schauen und bei Bedarf diverse Gegenstände mitnehmen. Auch hier könnt ihr erwischt werden. Das macht das ganze Spiel natürlich um einiges spannender. Mit Hilfe des Sense-Modes könnt ihr euch in Ruhe in nächster Umgebung umschauen. Ihr könnt somit potentielle Schätze oder verborgene Fallen entdecken aber euch auch die Blickrichtung und Statuswerte der umherstehenden Personen anschauen. Aus dem Hinterhalt könnt ihr angreifen und mit einem Backstab eure Gegner leise und Effektiv ausschalten. Selbstverständlich könnt ihr auch den offenen Kampf suchen. Es gibt verschiedenste Angriffsarten und Waffen.

Den offenen Kampf sollte man erfahrungsgemäß aber meiden. Hinter jeder Straßenecke lauern nämlich Technomancer, die für Ruhe und Ordnung auf den Straßen sorgen sollen. Hat man einmal Alarm geschlagen, dauert es keine drei Sekunden bevor euch fünf oder sechs schwer bewaffnete Kerle hinterherrennen. Theoretisch kann man sich mit der Hilfe von verschiedenen Ausrüstungsgegenständen wie Kopfbedeckungen, Hosen, Schuhen, etc. vor seinen Feinden tarnen. Praktisch funktioniert das nicht einmal, wenn man selbst in der kompletten Ausrüstung eines Technomancers steckt. So ist es zunächst extrem mühsam sich irgendwie durch große Städte zu bewegen ohne nicht alle zwei Sekunden einen Alarm auszulösen und schnurstracks den Spielstand nach dem Ableben neu laden darf. Dies ist auch einer der größten Kritikpunkte – Trial and Error kann in einem gewissen Rahmen durchaus toleriert werden. In einem Spiel mit Story und Missionen, ist es aber durchaus frustrierend, wenn man alle zwei Minuten den Spielstand neu laden darf. Insbesondere wenn manuelles Speichern und Laden betrieben werden muss und man dadurch mit langen Ladezeiten konfrontiert wird. Diesen Punkt hatten wir im Sommer auf der Gamescom schon mit den Entwicklern von Fool’s Theory besprochen. Leider war anscheinend noch keine Zeit an dem Save-System zu schrauben. Aber keine Angst: Für den nächsten Patch wurde bereits ein Schnellspeicher-System angekündigt.

 

… in einer isometrischen 3D-Welt.
Der Grafik-Stil bietet euch eine isometrische Ansicht, also schräg von Oben, wie man es aus Diablo oder Lara Croft-Spielen kennt. Das schafft ein wenig Abstand vom Charakter, dafür aber auch einen guten Blick auf die Umgebung rundherum. Und in Seven gibt es tatsächlich viel zu sehen. Da sich das Game als Open-World-Spiel präsentiert und obendrein eigentlich auch eine 3D-Welt mit Anhöhen, Schluchten und verschiedenen Ebenen vorweist, gibt es unendlich viel zu entdecken. Die Städte sind voll von Leuten und Häusern, Truhen die geknackt werden wollen, aber auch viele Technomancer die euch schnell um die Ecke bringen. Habt ihr es erst einmal aus der ersten Stadt Lewmer geschafft, wird alles viel entspannter: Monster greifen euch zwar gelegentlich an, ihr habt aber alle Freiheit der Welt wie ihr mit ihnen umgehen könnt. Die Gefängnis-Insel Peth ist in sieben Sektoren unterteilt. Möchtet ihr in einen neuen Sektor, könnt ihr euch dafür entweder ein teures Visum kaufen, oder ihr schleicht euch in den neuen Sektor, solltet dann aber eher unauffällig sein. Es gibt auch die Möglichkeit ein Visum bei verschiedenen Personen zu stehlen. Allerdings bleibt das Risiko, bei den Pass-Kontrollen erwischt zu werden. Wer sich schnell von einem Gebiet ins nächste fortbewegen möchte, muss dafür erst einmal die „Overseer“, große Server die in den verschiedenen Gebieten stehen, hacken und somit die Schnellreise-Funktion freischalten.

Während die erste Mission – der oben beschriebene Einbruch in der Villa – euch als Spieler noch an die Hand nimmt und in kurzen Tutorials eure Möglichkeiten gut beschrieben werden, dürft ihr auf Peth gleich loslegen. Anders ausgedrückt: Ihr werdet ins kalte Wasser geworfen. Die Einführungsmission ist bereits ein tolles Tutorial, doch danach hört die Hilfe schlagartig aus. Vieles könnt ihr im Menü in der Tutorial-Sequenz nachlesen, doch dies ist unintuitiv und reißt euch immer wieder aus dem Spielfluss. Generell macht Seven: The Days Long Gone den Eindruck eines ambitionierten und neuartig interessanten Spielkonzepts, welches allerdings noch sehr unausgereift ist und noch viel feintuning benötigt. Das Entwicklerteam ist da auf jeden Fall dahinter. Es wurden bereits viele Anmerkungen und Wünsche von Spielern implementiert, einige Bugs behoben und es wird auch noch weiter an der Verbesserung des Spiels gearbeitet. Leider ist Seven einfach noch zu unausgegoren um in einen guten Spielfluss zu kommen und um die Geschichte und das Gameplay genießen zu können. Ich persönlich würde dem Spiel noch etwas Zeit geben um zu reifen. Wenn dies geschehen ist, dann dürft ihr aber mit einem edlen Tropfen rechnen.

[wptouch target=“non-mobile“]

Seven: The Days Long Gone
Wertung der Redaktion:

64/100

  • Publisher: IMGN.PRO
  • Getestet auf: PC (Steam)
  • auch für: GOG
  • Preis: 29,99€

 

 

15/30 Technik + Sehr hübsche Grafik
+ Isometrisch, dennoch 3D
+ Tolle Synchro
- Einige Bugs
- Lange Ladezeiten
- Kein Autosave

- Unübersichtliche Menüführung
27/30 Umfang + Viele spannende Missionen
+ Lebhafte Welt
+ Viele Freiheiten
- Zu viel unnötiger Loot
12/30 Gameplay + Freie Gestaltungsmöglichkeit
+ Gute Mischung aus Stealth und RPG
- Schlecht eingebundene Tutorials
- Schlechtes Balancing
- Unausgereifte Features
10/10 Spezifisch + Interessante Geschichte
+ Entwickler verbessern kontinuierlich

[/wptouch]
[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
[/wptouch]
Fazit:

[rating itemreviewed=“Seven: The Days Long Gone“ rating=“64″ reviewer=“Nina van Aken“ dtreviewed=“14.12.2017″ best=“100″ worst=“0″]

Seven: The Days Long Gone kommt mit einem neuartigen und interessanten Spielkonzept: Eine Mischung aus RPG-Elementen, Stealth und einer 3D-Welt mit isometrischer Perspektive. Als Dieb Teriel werdet ihr auf der Gefängnisinsel Peth auf verschiedene Missionen geschickt. Ihr könnt interessante Haupt- und Nebenmissionen erledigen, looten und craften, Türen aufbrechen und Gegenstände aus den Taschen der Bürger ziehen. Dabei solltet ihr euch nicht erwischen lassen, denn mit den feindlichen Technomancern ist nicht zu spaßen. Die sorgen in wenigen Sekunden für euer ableben und damit einhergehend für lange Ladezeiten um wieder ins Spiel einzusteigen. So interessant das Konzept ist, so unausgegoren sind leider die einzelnen Spielelemente. Vieles benötigt noch eine große Portion feintuning und balancing. Das Entwicklerteam ist schon dabei, doch aktuell empfehlen wir erst einmal zu warten bis Seven: The Days Long Gone herangereift ist.

[/rating]

So testen Wir

 

Star Wars Battlefront 2

0

Den Skandal und den Trubel um die Lootboxen in Star Wars Battlefront 2 wollen wir hinter uns lassen. EA hat den Fehler eingesehen und hoffentlich daraus gelernt. Nun wollen wir uns auf ein Review stürzen, das das eigentliche Spiel im Vordergrund hat. Denn, Star Wars Battlefront 2 funkelt ganz schön. Aber es ist bekanntlich nicht immer alles Gold was glänzt.

Solo – da darf man sich ruhig mehr trauen

Im ersten Teil soll es um die groß angekündigte Singleplayer-Kampagne des neuen Star Wars gehen. Als Iden Versio, so hat man es uns im Vorhinein zumindest kommuniziert, kämpfen wir als Anführerin des Inferno Squad endlich mal auf der bösen Seite der Macht, auf der Seite des Imperiums. Die Geschichte behandelt die Ereignisse nach der Zerstörung des zweiten Todessterns. Die Kampagne an sich beginnt locker, vielversprechend. Wir befreien die gefangene Iden, die auf einem Rebellenschiff festgehalten wird. Dabei steuern wir ihren kleinen Droiden, schleichen durchs Schiff, hacken Terminals und eliminieren Gegner mit Elektroschocks. Leider, und man muss es wirklich so sagen, leider haben sich die Entwickler nicht getraut, ihren ursprünglichen Handlungsstrang beizubehalten und eine Story zu liefern, wie sie uns versprochen wurde. Stattdessen erhalten wir eine Pusteblumen-Regenbogen-Teletubbie-Story, in der alles gut ausgeht, und niemandem auf die Füße getreten wird. Da darf man sich ruhig mehr trauen. Zu Gute halten muss man der Kampagne aber, dass sie nicht nur auf vorgefertigten Multiplayer-Maps spielt, abwechslungsreiches, wenn auch seichtes und leichtes, Gameplay liefert und immer wieder Missionen bietet, in denen man bekannte Helden aus dem Universum spielen darf. So kommen Star Wars -Fans auf ihre Rechnung.  Nach fünf Stunden ist das Vergnügen vorbei und man kann sich dem Arcade-Modus widmen.

Star Wars Battlefront 2

Arcade – kurzfristige Motivation

Der Arcade-Modus ersetzt den Missionen-Modus aus dem Vorgänger und bietet unterschiedliche Szenarien in denen man bestehen muss. Jeweils acht Schlachten auf der guten und der bösen Seite der Macht stehen als „Teamkampf“, mit Bots an unserer Seite, oder als „Ansturm“, wo wir einen Helden spielen und Gegner ausschalten müssen, zur Verfügung. Nach absolvierten Herausforderungen bleiben noch haufenweise Modifikatoren, mit denen man sich selbst Szenarien entwerfen kann – oder man wechselt zum Multiplayer.

Star Wars Battlefront 2

Multiplayer – die Königsdisziplin

Im Vergleich zum Vorgänger stehen nicht mehr neun sondern fünf verschiedene Modi im online Multiplayer zur Auswahl: Galaktischer Angriff (bisher Walker Angriff), Gefecht (Team Deathmatch), Helden gegen Schurken, Sternenjäger-Angriff und Angriff. Neu in Battlefront 2 sind nämlich die Weltraumschlachten, und die haben es in sich. Wenn man mit einem Tie-Fighter knapp an der Oberfläche eines riesigen Sternenkreuzers auf der Jagd nach Gegnern ist, ist man schon mittendrin im Star Wars -Feeling. Die Steuerung der Flugzeuge, aber eigentlich die Steuerung generell, geht leicht von der Hand. Man weiß in der Schrecksekunde, wenn der Gegner urplötzlich vor einem steht genau, welche Knöpfe man drücken muss um zur Granate zu wechseln, sich zu ducken, oder eine Sonderfähigkeit zu aktivieren. Die Mehrspieler-Modi sind eine gute Mischung aus allem was man sich wünschen würde. Mal schnell, mal etwas ruhiger, mal mit Fahrzeugen oder eben gar im Weltall, mal ohne. Jeder bekommt das, worauf er gerade Lust hat. Die unterschiedlichen Klassen sind zudem gut „gebalanced“ und die Karten lassen Spieler unterschiedlichste Flecken der Galaxie bereisen. Neben Hoth, Endor und Tatooine gibt es außerdem Naboo, Kashyyyk und die Starkiller Base, sowie noch fünf weitere Maps. Wie schon kurz erwähnt, gibt es in diesem Teil der Reihe fixe Soldatenklassen. Vor dem Kampf hat man die Wahl zwischen einem Angreifer, Spezialist, Offizier oder Schwerem Truppler. Jede dieser Klassen hat unterschiedliche Aufgaben im Kampf, Waffen um diese Aufgaben zu erfüllen und Spezialfähigkeiten. Über die Starcards können die Klassen noch individuell angepasst werden. Das gilt auch für Helden, Fahrzeuge und Raumschiffe.

Star Wars Battlefront 2

Technik und Optik – nichts zu meckern, im Gegenteil!

Auf den Konsolen, vor allem aber auf dem PC sieht Battlefront 2 einfach beeindruckend aus. Man kann hier wirklich kein schlechtes Wort über die Technik oder Grafik des Spiels verlieren. Explosionen wirken wuchtig, Texturen knackig und scharf, die Animationen sind on fleek.

[wptouch target=“non-mobile“]

Star Wars Battlefront 2
 Star Wars Battlefront 2 Wertung der Redaktion: 

82/100

  • Publisher: EA
  • Getestet auf: PC
  • auch für: PS4, Xbox One
  • Preis: 39,99€

 

 

 amazon_button
30/30 Technik + Grafik
+ Details
- Soundtrack
- Synchronisierung
26/30 Umfang + Große, schöne Maps
+ passendes Klassensystem
+ Viele Starcards
- überschaubare Anzahl an Waffen und Gegenständen
- Kurzer Singleplayer
26/30 Gameplay + abwechslungsreich
+ schnell
- etwas zu monoton
0/10 Spezifisch - Story der Kampagne
- Looboxen

[/wptouch]
[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
[/wptouch]
Fazit:

[rating itemreviewed=“Star Wars Battlefront 2″ rating=“82″ reviewer=“Gregor Lorbek“ dtreviewed=“07.12.2017″ best=“100″ worst=“0″]

Von der Kampagne darf man schon etwas enttäuscht sein. Wenn man im Vorhinein so deutliche Versprechungen macht, sollte man diese nicht nach fünf Minuten Spielzeit wieder gänzlich über den Haufen werfen. Der Rest, und damit meine ich den Multiplayer, von Battlefront 2 ist ein gelungener Fan-Shooter. Grafik und Technik sind einwandfrei und erzeugen nicht selten ein umwerfendes Star Wars -Erlebnis. Die Maps sind vielseitig, die Klassen durchdacht. Alles in allem haben wir einen mehr als soliden Shooter. Wäre da nicht die Sache mit den Lootboxen gewesen.

[/rating]

 ►So testen Wir

 

Pokémon Ultra Sonne / Ultra Mond

0

Ein Jahr nach dem Release von Pokémon Sonne und Pokémon Mond erscheinen die neuen Versionen Ultra Sonne und Ultra Mond. Die beiden Spiele können sich zwar nicht als eigenständige Games beweisen, einige Neuerungen gibt es aber schon. Welche das sind erfahrt ihr nun im Review.

 

 

Vornweg wollen wir gleich einmal klären, was uns in Pokémon Ultra Sonne und Ultra Mond erwartet: Wer die Hoffnung auf eine „Alternative Story“, so wie es medial angekündigt wurde, hegt, wird wohl erst einmal enttäuscht werden. In Ultra Sonne / Ultra Mond spielt ihr nach wie vor die selbe Geschichte wie bereits in Pokémon Sonne und Mond. Ihr bereist die Inselregion Alola, meistert die Prüfungen und stellt euch Team Skull und der Aether Foundation in den Weg, wie ihr es schon im Vorgänger gemacht habt. Ein paar klitzekleine Änderungen gibt es schon, aber wer Sonne und Mond bereits gespielt hat, wird wahrscheinlich wenig Freude haben, die komplette Story (die wirklich sehr langatmig ist) noch einmal durch zu spielen. Für diejenigen, die Sonne und Mond übersprungen haben, lohnt sich ein näherer Blick aber auf jeden Fall, denn Ultra Sonne und Ultra Mond haben nicht umsonst das Wort „Ultra“ im Namen. Habt ihr Sonne und Mond nicht gespielt, empfiehlt es sich erst einmal unser umfangreiches Review zu den beiden Editionen zu lesen, denn so gut wie alle Informationen des Reviews treffen auch auf Ultra Sonne und Ultra Mond zu. Neuerungen gibt es aber dennoch und die erfahrt ihr jetzt:

 

Alola – The Extended Edition
Obwohl wir Alola in Pokémon Sonne und Mond schon recht gut kennengelernt haben, gibt es in den Ultra-Versionen doch einige, zwar kleine aber dennoch zahlreiche Neuerungen.
Eine durchaus interessante Neuerung ist die Suche nach den gold-glänzenden Herrscher-Stickern. Diese werden von den Organisatoren der Inselprüfung überall auf dem Weg angebracht. Manche Sticker sind offensichtlich, andere müssen in Sackgassen oder hinter Bäumen gesucht werden. Das Suchen der Sticker motiviert auf jeden Fall dazu die Regionen Alolas ganz genau anzuschauen. Und ganz umsonst sammelt man die Herrscher-Sticker auch nicht, denn bei einer gewissen Anzahl an Stickern bekommt ihr von Professor Eichs Bruder auch Herrscher-Pokémon geschenkt.

Auch der Rotom-Dex wurde um einige Funktionen erweitert. Schon in Sonne und Mond stellte der Rotom-Dex eine tolle Neuerung dar. Die neuen Funktionen sind zwar zum Großteil Spielereien, machen aber das Pokédex vervollständigen um einiges bequemer. Nun wird vom Rotom-Dex angesagt, wenn ihr einem wilden Pokémon begegnet, welches ihr bisher noch nicht gesehen habt. Außerdem kann man im Rotom-Dex nun ganz genau nachschauen, in welchem Feld ihr welche Pokémon findet. Das macht die Jagt nach neuen Pokémon definitiv einfacher. Eine nette Spielerei ist der Rotomat: Hin und wieder verfärben sich die Augen des Rotoms gelb. Wenn ihr sie daraufhin antippt bekommt ihr Items geschenkt, die zum Beispiel die Statuswerte eurer Pokémon im Kampf anheben. Diese Funktion zusammen mit der Tatsache, dass man an jeder Straßenecke hochwertige Items, wie etwa Beleber, findet, macht das Spiel leider noch viel einfacher als es bisher schon war. In Sachen Schwierigkeitsgrad hat sich leider nicht viel geändert.

 

Kleinigkeiten die Alola beleben
Pokémon Trainer auf Inselwanderschaft dürfen sich darauf freuen, ein paar neue Gebiete und Gebäude zu erkunden und neue Personen zu treffen. Einige neue Läden haben in Alola ihre Pforten geöffnet. Darunter ein großes Einkaufszentrum in Mele-Mele in dem ihr euch im Kampfbuffet mit Pokémon-Kämpfen um die größte Essensportion schlagt oder in der Luxus-Boutique hohe Summen an Poké-Dollar für Kleidungsstücke ausgeben könnt. Ein neues Gebäude, welches ihr auf jeder Insel findet ist die Fotobude. Hier könnt ihr eure Pokémon und euch selbst in verschiedenen Posen und Blickwinkeln ablichten und anschließend mit Rahmen und Stickern verzieren. Die Fotobude hat mit dem Foto-Modus des Rotom-Dexes aber nichts zu tun. Sie ist lediglich für ein wenig Abwechslung da und steigert obendrein noch das Zutrauen des abgelichteten Pokémon.

Unter den neuen Gebieten findet ihr nun zum Beispiel das Pikachu-Tal, in dem es von Pikachu nur so wimmelt. Jede Insel ist jetzt auch mit einem Strand zum Surfen ausgestattet. Um von Insel zu Insel zu kommen, könnt ihr euch ab sofort nicht nur per Glurak-Flug oder per Boot fortbewegen, sondern auch per Mantax. Beim Mantax-Surf-Minispiel müsst ihr auf Mantax über die Wellen reiten und Sprünge und Kunststücke ausführen. Dafür erhaltet ihr Gischt-Punkte, die ihr wiederum für Items oder Attacken eintauschen könnt.
An freie Stellen in Pokémon-Center, in Städten oder auf den Wanderwegen wurden hin und wieder neue Personen oder Pokémon platziert. Mit den kleinen Pokémon, wie Wuffels könnt ihr nun mehr interagieren und zum Beispiel Guck-Guck spielen. Viele der neuen Personen tragen euch kleine Arbeiten auf. Die beliebten „Zeige mir bitte den Pokédex-Eintrag von einem bestimmten Pokémon“ Aufgaben sind noch zahlreicher geworden. Manchmal müsst ihr auch einfache Suchaufgaben in Städten ausführen. So begegnet ihr im Hotel Meeresrauschen im Obergeschoss einem alten Herren, der für sein Klassentreffen angereist ist, seine Klassenkameraden aber nicht finden kann und euch bittet, nach ihnen zu suchen. Diese kleinen Aufgaben bringen noch einmal mehr Leben in die Ultra-Editionen und sind eine nette kleine Abwechslung.

 

Das Endgame bringts!
Während ihr das bereits aus Sonne und Mond bekannte Abenteuer durchlebt, werden euch immer wieder zwei sonderbare Gestalten begegnen: Zwei Ultraforscher aus einer anderen Dimension. Während anfänglich noch nicht ganz klar ist, wer diese beiden Personen sind und was sie überhaupt wollen, wird dies gegen Ende hin immer eindeutiger. Das schattenhafte Pokémon Necrozma hat sämtliches Licht aus der Welt der Ultraforscher absorbiert. Diese sind auf der Suche nach einer Möglichkeit das Licht wieder zurück zu bringen. Dieser neue, dennoch recht magere Story-Strang ermöglicht es euch gegen Ende des Spiels in andere Dimensionen zu reisen und dort auf stärkere Pokémon zu treffen. Zudem ist die Chance einem Shiny-Pokémon zu begegnen um ein vielfaches erhöht, weshalb diese Neuerung besonders für Sammler attraktiv sein dürfte.

Aber nicht nur die Reise durch die Dimensionen ist für Pokémon-Fans im Endgame attraktiv. Am Ende darf man sich auch mit Team Rainbow Rocket in den Kampf stellen. Hier begegnet ihr verschiedenen Bösewichten aus vergangenen Pokémon Editionen wie etwa Giovanni aus den Editionen Rot und Blau. Außerdem gibt es jede Menge legendäre Pokémon zu fangen. Besitzt man beide Editionen (Ultra Sonne und Ultra Mond) soll man sogar sämtliche legendäre Pokémon fangen können. Wenn das nicht mal ein Grund zum durchspielen ist!


[wptouch target=“non-mobile“]

Pokémon Ultra Sonne / Ultra Mond
Wertung der Redaktion:

88/100

  • Publisher: GAMEFREAK
  • Getestet auf: New 3DS XL
  • auch für: 3DS- & 2DS-Systeme
  • Preis: 41,99€

 

 

 
28/30 Technik + Hübsche (fast) Third-Person Grafik
+ Sehr Detailreiche Umgebung
+ Zwischensequenzen
- Musik nicht besonders spektakulär
- Kein 3D
- Gelegentliche Framerate-Einbrüche
27/30 Umfang + Interessante Story …
+ Lustige Inselprüfungen

+ Gute Mischung an Pokémon
+ Ein paar neue Gebiete und Spiele
- … aber nahezu die selbe wie in Sonne/Mond
- Sehr linear
- Viele unnötige Spielereien
- Wenige Neuerungen
23/30 Gameplay + Funktionen wie das PokéMobil
+ Einige Prüfungen wurden angepasst
+ Interessante Z-Attacken
+ Zeitvertreib bei PokéPause und Festival-Plaza
- EV-Training dauert jetzt sehr lange
- Effektivität zu stark
- Viel zu einfach
10/10 Spezifisch + Viele legendäre Pokémon fangbar
+ Neue Personen und Aufgaben

[/wptouch]
[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
[/wptouch]
Fazit:

[rating itemreviewed=“Pokémon Ultra Sonne / Ultra Mond“ rating=“88″ reviewer=“Nina van Aken“ dtreviewed=“22.11.2017″ best=“100″ worst=“0″]

Wer mit einer tatsächlichen alternativen Story in Pokémon Ultra Sonne / Ultra Mond rechnet, wird leider enttäuscht werden. Ihr spielt nahezu die gleiche Geschichte wie schon in Sonne und Mond. Neu dazu kommt ein kleiner Strang über die Ultraforscher, die das verschwundene Licht in ihre Dimension zurückholen wollen. Ansonsten wurden in Ultra Sonne / Ultra Mond nur jede Menge Kleinigkeiten geändert. Hinzu kommt das Sammeln von Herrscher-Stickern, ein paar neue Gebiete, sowie Personen, Trainer und Aufgaben. Beim Mantrax-Surfen dürft ihr euch auf ein nettes Minispiel freuen. Der besondere Reiz stellt aber das Endgame dar, in dem ihr (wenn ihr beide Editionen besitzt) alle legendären Pokémon fangen könnt und gegen Bösewichte vergangener Tage antreten könnt. Solltet ihr die Editionen Pokémon Sonne / Mond noch nicht gespielt haben, sind Ultra Sonne / Ultra Mond definitiv die besseren Alternativen. Wer bereits mit Sonne und Mond durch Alola gezogen ist und nicht das Anliegen hat sämtliche Pokémon fangen zu wollen, kann die Ultra-Editionen aber getrost ignorieren.

[/rating]

So testen Wir

 

TransRoad: USA

0

Mit TransRoad: USA bringt der Entwickler Deck 13 einen Speditions-Simulator auf den Markt, welcher den Charm der amerikanischen Highways auf die europäischen Computer bringen will. Dabei kämpft das Spiel allerdings mit Performance-Problemen und trockenen Gameplay. Doch kann der Spielspaß TransRoad dennoch retten?

 

 

 

 

Simulationen muss man mögen. Dies ist eine der Hauptvoraussetzungen für TransRoad: USA. Wer Der Planer aus den 90er Jahren (uns später) noch kennt, der wird sich auch schon in etwa vorstellen können, was auf einen zukommt. Auch Spieler von TransOcean, welches aus dem gleichen Entwicklerstudio kommt, haben schon eine gewisse Ahnung.

Für jene unter euch, welche diese Spiele allerdings nicht kennen, ist das Grundprinzip schnell erklärt: Ihr seid der Chef eines Logistikunternehmens, kauft und verkauft Fahrzeuge und Anhänger und stellt Fahrer ein, welche es zu verwalten gilt. Ihr beginnt mit kleinen Aufträgen, und arbeitet euch Schritt für Schritt von unten nach oben, an die Spitze der Branche.

Neben einer Kampagne, welche mehr wie ein vertiefendes Tutorial wirkt, stehen uns noch ein klassischer Endlosmodus und ein Quest-Modus zur Verfügung, welcher uns immer wieder fordern soll. Die Kampagne wird dabei so spannend gestaltet, wie es nur möglich ist, bleibt dennoch trocken und teils überspitzt. Ihr sollt immer schwierigere Aufträge erledigen und werdet dabei von Vollsynchronisierten Partnern und Rivalen begleitet. Zwar versucht die Kampagne das Spielprinzip und die Mechanik zu erklären, dennoch bleiben viele Fragen unbeantwortet und können erst durch genaues Suchen auf dem Interface, oder durch diverses Ausprobieren beantwortet werden. So wird uns zwar die Aufgabe gestellt einen neuen LKW und Anhänger zu kaufen, allerdings müssen wir erst selbst herausfinden wie dies funktioniert. Und das man beides zwar beim selben Händler bekommt, diese aber separat gekauft und geliefert werden, ist auch nicht im ersten Moment wirklich klar.

Haben wir es dennoch geschafft, können wir weitere Aufträge abschließen. Man kann sogar ganze Routen erstellen und so den Profit optimieren. Ware in Stadt 1 einladen, bei Stadt 2 ausladen. Benötigen wir Güter für Stadt 1 aus Stadt 3, können wir auch schauen, ob wir nicht gleich etwas aus Stadt 2 nach Stadt 3 mitnehmen können. So entsteht ein Kreislauf aus Lieferungen und unser LKW kann so selten wie möglich leer unterwegs sein, was unseren Gewinn optimiert. Wie viel und welche Waren wir ziehen können, hängt vom Fahrzeug, dem Fahrer und dem Anhängertyp ab. So sollten bestimmte Auflieger nur mit einem Drei-, oder gar Vierachser gezogen werden, um den Bestimmungsort schneller erreichen zu können.

Liefern wir Waren innerhalb der Zeit ab, bekommen wir nicht nur unser Geld, sondern verbessern auch unseren Ruf und schalten so immer mehr Aufträge frei. Diese sind lukrativer und bringen entsprechend mehr Umsatz ein, mit welchen wir unser Logistik-Imperium ausbauen. Vermasseln wir es hingegen, zahlen wir teils sehr hohe Strafen und unser Ruf sinkt wieder.

Leider kämpft TransRoad: USA allerdings mit erheblichen Performance-Problemen. Auch der Day-One-Patch hat dies nur minderwertig behoben. Erst mit dem Update der letzten Tage läuft alles einigermaßen rund, auch wenn sich Fehler und Bugs im Gameplay noch etwas deutlicher zu zeigen scheinen. Vor allem wenn eine Spielrunde länger läuft und sowohl die eigene, als auch die KI Spedition immer größer wird, lässt die Leistung der Engine zu wünschen übrig.

Überraschend lange Ladezeiten und sinkende FPS machen dann TransRoad irgendwann zu anstrengend und frustrierend. Die Wirtschaftssimulation zeigt, was es visuell kann, indem es neben den Städten (welche überraschend mickrig nur dargestellt werden) eindrucksvolle Felder, Wiesen und anderen Schnick Schnack zeigt. Hier lohnt sich öfters ein genauerer Blick, so sind auch ein paar humorvollere Details, zum Beispiel, in der Nähe der Area 51 sind zu beobachten. Allerdings trüben die Lähmungserscheinungen von TransRoad dann doch den Spielspaß und auch Spielfluss. Leider ist beim Test auch der Speicherstand irgendwann defekt gewesen, was zwangsläufig zu einem Neustart der Kampagne und noch mehr Frust geführt hat.

TransRoad: USA will viel, aber kann es irgendwie nicht. Als eine stabil laufende Simulation und ein paar mehr Details in die Welt, wie Ampeln und Fahrzeuge, welche auf andere Fahrzeuge reagieren und nicht nur durch diese hindurch schweben, könnte einem Simulations-Fan das Herz höher schlagen lassen. Doch enttäuscht Deck 13 hier leider ziemlich. Vielleicht schaffen sie es aber noch, durch diverse Updates, das Steuer noch ein wenig herum zu reißen.

 

[wptouch target=“non-mobile“]

TransRoad: USA
Wertung der Redaktion: 

40/100

  • Publisher: Astragon
  • Getestet auf: PC
  • auch für: –
  • Preis: 24,99€

 

 

 amazon_button
10/30 Technik + Netter Soundtrack
+ Schick gestaltete Umgebung
+ Deutsche Synchro
- Detailarme Trucks
- Fehler und Bugs
- Performance-Einbrüche
- Lange Ladezeiten
- Zerstörte Spielstände
13/30 Umfang + Unterschiedliche Trucks
+ Unterschiedliche Anhängertypen
+ Schön gestaltete USA-Karte
 
- Spiel wirkt unfertig
- Fragwürdige Preis/Leistung
- Zu wenig Inhalt generell
12/30 Gameplay + Viele Management-Möglichkeiten
+ Echtes Logistik-Feeling
+ Gutes Belohnungs/Bestrafungs-System
- Schlechtes Balancing
- Trotz Tutorial viele offene Fragen
- Frustmomente durch Performance
- Bugs und Fehler
5/10 Spezifisch + Viele gute Management-Möglichkeiten
+ Schön gestaltete Umgebung
- Performance-Probleme
- Bugs und Fehler
- Monotones Gameplay

[/wptouch]
[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
[/wptouch]
Fazit:

[rating itemreviewed=“TransRoad: USA“ rating=“40″ reviewer=“Roman Völkel“ dtreviewed=“21.11.2017″ best=“100″ worst=“0″]

TransRoad: USA… Was soll ich sagen? Der Trailer hat echt gut ausgeschaut, und auch das Spielprinzip hat gut geklungen: Werde der Chef einer Logistikfirma und erobere die USA. Ein Traum für jeden Simulations-Liebhaber. Was haben wir erhalten? Ein Spiel, welches unfertig wirkt und große Probleme mit Performance und Bugs hat.

Wirklich schade, denn hinter den offensichtlichen Problemen, könnte ein richtiger Schatz versteckt sein. Das Spiel könnte wirklich Spaß machen, wird aber durch Fehler und einem monotonen Gameplay leider zunichte gemacht. Deck 13 hatte schon Probleme mit dem Start von TransOcean 2 und auch bei TransRoad: USA tuen sich ähnliche Fehler und Abgründe auf. Eine Simulation muss meist nicht viel haben, aber eines sollte sie machen: Spaß. Und auch wenn die Entwickler es wirklich versucht haben und viel Liebe hinein gesteckt haben, so haben sie ihr Ziel wohl eher nicht erreicht.

Mein Tipp? Wartet ab. Wartet ein paar Wochen, oder einen Monat, schaut euch an, wie sich das Spiel entwickelt und ob es stabil wird und dann versucht es einfach mal aus. Doch seit euch bewusst, dass euch mit TransRoad: USA eine richtige Wirtschaftssimulation bevorsteht, wie sie im Bilderbuch steht.

[/rating]

 ►So testen Wir

 

Gran Turismo Sport

1

Mit Gran Turismo Sport kommt ein etwas anderes GT auf die PS4. Serienliebhaber werden etwas geduckter in das Spiel einsteigen. Neueinsteiger, welche hohen Wert auf Realismus und Rennen gegen andere Spieler haben, sind hier genau richtig. Wer das Spiel richtig ausschöpfen mag, ist auf die Online-Wettkämpfe angewiesen.

 

 

 

Gran Turismo Sport ist eine Spiel für sich. Es nimmt Abstand von den vorherigen Teilen und positioniert sich neu. Das einige Entscheidungen bei den Spielern als fragwürdig angesehen werden ist somit kein Wunder. Wer den Titel richtig ausleben will, benötigt unbedingt eine PlayStation Plus Mitgliedschaft, denn das Rennspiel setzt alles auf die Online Rennen.

Online ist das A und O

Ganz recht: Karrieremodus? Fehlanzeige! Ihr könnt euren Fahrstil verbessern, indem ihr euer Können bei Fahrschul-ähnlichen Situationen testet. Je besser ihr seid, desto mehr Punkte bekommt ihr. Mit diesen schaltet ihr nach und nach mehr Fahrzeuge und Funktionen frei, wie das Ändern des Aussehens eures Fahrers und der Boxen-Crew. Habt ihr euch etwas warm gefahren, könnt ihr euch in den Multiplayer stürzen.

Doch halt! GT Sport wäre nicht GT Sport, würde der Sport nicht im Vordergrund stehen. Deshalb dürft ihr euch erst einmal drei Videos zum Thema Fairness und sportlichem Verhalten ansehen. Und die sind Zwang, denn wer sie nicht anschaut, der darf auch nicht Online gehen. Schubsen, Auffahren, Blockieren und Schneiden sind Tabu. Autorennen ist immerhin ein Kein-Kontakt-Sport. So schön dies in der Theorie klingt, so wenig leider, funktioniert es meist in der Praxis.

Während die Testrennen gegen die KI gut verlaufen, ist das Fahren gegen andere Spieler meist etwas frustrierend. Vor allem Fahranfänger drängeln sich in die Kurve, fahren dabei viel zu schnell und schieben einen aus der Fahrbahn raus. Man wird geschoben, geschubst und alles, was man vorher im Video gesehen hat, wird ignoriert. Schade, denn findet man einmal eine Partie mit gesitteten Fahrern, zeigt GT Sport, wie viel Spaß es machen kann. Wobei die Fairness der Mitfahrer wahrscheinlich Glückssache ist und man in der vorderen Platzierung immer besseres sportliches Verhalten erfährt, als auf den hinteren Plätzen. Dazu kommt eine Sportsgeistwertung, welche kontaktloses Fahren belohnt.

Jeder gegen Jeden

Mit 24 Spielern geht die wilde Hetzjagd daher. Dabei können diverse Funktionen den Spielern individuell helfen. Bremshilfen, Spurenanzeige und Lenkunterstützung nehmen zwar nicht den Spaß, aber an haarigen Stellen den Frust von einem. Dabei kann natürlich jeder selbst einstellen wie weit diese Systeme einem helfen sollen, wobei dies nicht heißt, dass man mit ihnen absolut fehlerfrei unterwegs ist.

Der Fuhrpark von GT Sport besteht aus 162 Fahrzeugen. Dies ist erstaunlich wenig, so hatte man bei GT 6 noch über 1000 verschiedene Autos, welche man probieren durfte. Im Vergleich bringt Project Cars 2 etwa 180 und Forza Motorsport 7 über 700 Rennschlitten an den Start. Das Design dürft ihr dabei selbst bestimmen, angefangen von der Grundfarbe, bis hin zu farbenfrohen Aufklebern. Prinzipiell keine Weltneuheit, kreative Köpfe können sich hier aber etwas austoben.

20 Strecken in etwa 40 Variationen gibt es zu erkunden, dabei lassen echte Rennkurse wie der Nürnburgring nicht auf sich warten. Offline gegen die dreistufige KI, oder Online könnt ihr auf diesen so richtig Gas geben.

Bitte warten…

Wer nun denkt, er kann auf den Multiplayer drücken und ist sofort mitten drin, der irrt sich. GT Sport setzt auf zeitlich festgelegte Rennen. Das heißt alle 20 Minuten startet ein neues Event mit 24 Fahreren, welche 15 Minuten zuvor beigetreten werden kann. Das heißt, ihr seht, dass ein Event startet, wählt dieses aus und tretet bei. Um die Zeit zum Start spannender zu gestalten, könnt ihr alleine Qualifikationsrunden drehen. Dies tuen die anderen Spieler natürlich auch und je nachdem wie gut ihr euch angestellt habe, erhaltet ihr eine entsprechende Startposition. Das ganze klingt etwas trocken, funktioniert aber überraschend gut. Auch die Verbindung wirkt stabil, und bei den Testrennen waren wir immer mit ähnlich starken Fahrern unterwegs. Desto mehr man sich verbessert, desto seltener traf man auch unfaire Schubser.

Kommt es doch einmal zu einem Zusammenstoß, oder fliegt man aus der Bahn, wird man kurzzeitig „unsichtbar“. Dies erlaubt es anderen Spielern den Spielfluss beizubehalten und nicht weiter nach hinten zu fallen, weil wer anders einen Fehler gemacht hat. Laut Entwickler soll in den schnelleren, besseren Klassen dieser Effekt aber immer weiter verringert werden, um das Gefühl eines echten Rennens zu erzeugen.

Oh, wie hübsch!

Optisch macht GT Sport einen guten Eindruck. Das Spiel läuft nicht nur auf einer PS4 Pro flüssig und kann sich grafisch sehen lassen. Die Autos sind originalgetreu von innen und außen modelliert und zeigen viel Liebe zum Detail. Die Strecken wirken auf den ersten Blick ganz gut, auf Dauer allerdings etwas monoton und steril. Wettereffekte und Sonnenauf- und Untergang hingegen sind gut, aber haben wir auch schon besser gesehen.

Das Menü hingegen fühlt sich etwas ungewohnt an, so schieben wir mit dem Controller einen Mouse-Curser über die Bildfläche. Dieses rastet zwar bei den einzelnen Elementen immer ein, springt aber manchmal komisch von A nach B. Gewöhnungsbedürftig, aber kein wirklicher Minuspunkt.

Die Soundkulisse wirkt dabei schon besser. Die Boliden machen einen satten Ton, welcher wohl jeder gerne auch bei seinem Familien-Auto gerne einmal hören würde. Kombiniert mit den Fahrgeräuschen kommt echtes Renn-Feeling auf.

Gefühlsecht

Apropos Renn-Feeling. GT Sport legt viel Wert auf Authentizität. Kein Wunder also, dass die Fahrphysik so realistisch wie möglich gemacht wurde. Kleine Fehler bei hohen Geschwindigkeiten können einem schon einmal die Kontrolle über sein Vehikel verlieren lassen. Besonders die Fliehkräfte in den Kurven lassen sich beim Fahren sehr gut nachvollziehen und echt anfühlen. Gleichzeitig sind einige Situationen zu überspannt. Solange man auf Asphalt unterwegs ist, ist alles gut, doch fährt man versehentlich auf den Grünstreifen, oder ist auf Schotter unterwegs, wird die Fahrt zur Rutschpartie. Es ist nachvollziehbar, dass hier versucht wird Fahrfehler beim Verlassen der Strecke zu bestrafen, aber dennoch ist es hier und da äußerst frustrierend.

Kommt es dennoch einmal zu einem Unfall mit der Wand, oder mit einem anderen Fahrer, so ist das Schadensmodell eher enttäuschend. Egal wie heftig der Aufprall war, mehr als einen Kratzer tragen die Wagen nicht davon. Schade, denn gerade in der Kombination mit der Boxengasse, wo wir unsere Reifenauswahl während des Rennens ändern können, hätte GT Sport hier nochmal punkten können.

 

 

[wptouch target=“non-mobile“]

Gran Turismo Sport
Wertung der Redaktion: 

80/100

  • Publisher: Sony Interactive Entertainment
  • Getestet auf: PS4
  • auch für: –
  • Preis: 44,90€

 

 

 amazon_button
24/30 Technik + Detailreiche Rennautos
+ Klasse Soundkulisse
+ Realistische Fahrphysik
+ Stabile Server
+ Gute Steuerung
- Eigenwillige Menüführung
- Teils schlichte Streckenoptik
25/30 Umfang + 162 Fahrzeuge…
+ Starker Multiplayer
+ 20 Strecken
+ Fahrzeuge sind optisch gestaltbar
+ Viele Einstellungen zum Fahrverhalten
+ Online Renn-Events
- … wir sind aber mehr gewohnt
- Kein Karrieremodus
23/30 Gameplay + „Echte“ Rennstrecken
+ Starker Realismus
+ Tolles Renn-Feeling
+ Skill-Einstufung
+ Gut inszenierte Boxenstopps
+ Motivierende Meilensteine
- Fairness hängt von Mitspielern ab
- Offline kaum Funktionen
8/10 Spezifisch + Hoher Realismus
+ Starke Atmosphäre
+ Tolle Soundkulisse 

- Kaum spielbar ohne Onlinemodus

[/wptouch]
[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
[/wptouch]
Fazit:

[rating itemreviewed=“Gran Turismo Sport“ rating=“80″ reviewer=“Roman Völkel“ dtreviewed=“15.11.2017″ best=“100″ worst=“0″]

Mit Gran Turismo Sport ändert sich die GT Reihe gewaltig und hat kaum noch etwas mit den älteren Spielen zu tun. Der Onlinemodus wird hierbei groß geschrieben, denn Offline-Rennen sind zwar möglich, aber einen Karrieremodus gibt es nicht mehr. Also heißt es online gegen andere Spieler antreten. Dabei ist der Spielspaß nur dann richtig gut, wenn alle 24 Fahrer auch fair bleiben, denn GT Sport ist ein Kein-Kontakt-Rennspiel. Blechschadenfreies Fahren wird belohnt, leider sind aber nicht alle Mitspieler so zurückhaltend, was hier und da den Spielspaß nimmt.

Dennoch begegnet man auch vielen Fahrern, die den Geist des Spieles begriffen haben und uns realistische Rennen liefern. Auch wenn Fahrfehler schnell und hart bestraft werden, bieten Funktionen wie Bremshilfen einiges an Unterstützung. Dennoch braucht es einiges an Übung um perfekte Runden zu fahren, was aber nur den Realismus des Spieles wiederspiegelt.

Wer Rennen mag, welche sich realistisch anfühlen sollen, der kann sich getrost an Gran Turismo Sport versuchen. Dabei aber bitte unbedingt im Hinterkopf behalten, dass sich das Spiel nur dann richtig ausleben lässt, wenn man online gegen andere Spieler fährt! Wer also nur mit schwacher, oder gar ganz ohne Internetleitung zu dem Spiel greift, der wird mit GT Sport keine Freude haben.

[/rating]

 ►So testen Wir

 

Layton’s Mystery Journey: Katrielle und die Verschwörung der Millionäre

0

Layton ist ein Name der in den Fans große Erwartungen weckt. Die sechsteilige Hauptserie auf dem DS und 3DS ist mittlerweile abgeschlossen. Trotzdem wird Layton nicht vergessen, denn es geht mit Professor Laytons Tochter Katrielle wieder ans Rätsel knacken. Ob sich Layton‘s Mystery Journey als eigenständiger Titel behaupten kann, könnt ihr in diesem Review lesen.

 

Der Ruf des Professor Laytons ist nicht nur in unserer Welt hoch! Auch Protagonistin Katrielle muss im fiktiven London von Layton‘s Mystery Journey den hohen Erwartungen entgegenkommen, die an sie gestellt werden. Als Tochter des berühmten Professors macht sie sich ihren Traum, eine eigene Detektei zu führen, wahr. Dabei steht sie aber nicht alleine da, denn auch Ernest, der sich selbst als Assistent eingestellt hat und noch dazu ganz vernarrt in Kat ist, steht ihr tatkräftig zur Seite. Zwar trägt die Detektei den großen Namen Layton, doch anfänglich kommt das Geschäft nicht in Schwung. Ihr erster Kunde, der sprechende Hund Sherl, wird kurzerhand in die Detektei eingebunden und sorgt fortan mit zynischen und sarkastischen Kommentaren für viele Lacher.

 

Wie auch die Spiele der Professor Layton-Reihe, wird in Layton‘s Mystery Journey viel Wert auf zwei Elemente gelegt: Die Geschichte und Rätsel. Auf beide Punkte werden wir jetzt zu sprechen kommen. Generell ist das Gameplay ähnlich wie in den Professor Layton Spielen: Mit Hilfe des Touchpens könnt ihr eure Umgebung genau untersuchen und somit mit Leuten interagieren oder Dinge finden. Die Schauplätze können wie immer über die Karte gewechselt werden. Es gibt auch die Möglichkeit in die Detektei zurückzukehren oder in Katrielles Koffer Minispiele zu spielen und Fälle nachzulesen.

 

Natürlich unterscheidet sich Layton‘s Mystery Journey vom Spielaufbau von den Vorgängern. Auch die Geschichte um Kat folgt einem roten Faden und präsentiert eine in sich geschlossene Geschichte, nämlich um die Verschwörung der Millionäre. Zu viel wird an dieser Stelle natürlich nicht verraten, denn worum es sich genau handelt, müsst ihr selbst herausfinden. Aber anstatt einer langen und stark zusammenhängenden Story ist Kats Geschichte in verschiedene Kriminalfälle unterteilt. Jeder Fall hat seine eigene kleine Geschichte und ist in sich geschlossen. Hat man die ersten Fälle gelöst, kann man sogar aus mehreren Fällen auswählen. Dabei müssen die Fälle zunächst nicht komplett abgeschlossen werden, sondern man kann nach belieben zwischen den Fällen hin und her springen. Das bedeutet auch, dass man noch einmal in alte Fälle zurück gehen kann um dort versteckte Objekte, Hinweismünzen oder Rätsel zu suchen. Der Aufbau des Spiels sorgt definitiv für frischen Wind.

Die Charaktere in Layton’s Mystery Journey sind allesamt herrlich vielseitig und markant. Katrielle selbst ist ein Leckermäulchen, die sich lieber aufs Essen und Shopping konzentriert als auf die Lösung ihres Falls. Dank ihrer Intuition (andere würden auch Bauchgefühl sagen) schafft sie es aber doch immer wieder die Lösung des Falls zu finden. Ihre beiden Begleiter Ernest und Sherl wurden bereits oben kurz vorgestellt. Aber auch die anderen Nebencharaktere, von denen einige, wie zum Beispiel Inspektor Hastings oder Kats Kontrahentin Perfetti, immer wieder auftauchen. Das Spiel ist mit Wortwitzen gespickt (das wird spätestens beim Fall „Ratman Forever“ sehr deutlich) und nimmt sich selbst nicht ganz ernst. Dadurch werden die Fälle sehr kurzweilig und werden nie langweilig. Leider fehlt es dem Spiel generell an Tiefgang. Hat man einmal das Schema der Fälle durchschaut, sind sie oft sehr hervorsehbar, auch wenn sie insgesamt recht absurd sind. Die Fälle sind dabei recht kinderfreundlich gestaltet, so dass Mord und Totschlag eher nicht im Vordergrund stehen.

 

Die Räsel in Lyton’s Mystery Journey sind so, wie man sie kennt. Hin und wieder findet man ein Rätsel in dem man die Umgebung durchsucht. Rätsel werden natürlich auch von Leuten gestellt. Diesmal sind die Rätsel allerdings etwas rarer gestreut. Man findet nicht ständig ein neues Rätsel und man bekommt auch nicht alle Nase lang ein Rätsel aufgebunden. Das klassische „Du willst etwas von mir? Dann löse bitte zuerst dieses Rätsel!“ ist ein wenig in den Hintergrund getreten, so dass die Rätsel besser in die Geschichte eingebunden sind. In Sachen Rätseln merkt man hier sehr stark, dass Layton’s Mystery Journey auch auf dem Smartphone erschienen ist. Viele Rätsel fallen in die Kategorie der Trickfragen. Es gibt auch viele Rätsel in denen Wörter erraten werden müssen. Leider wurde hier ein wenig bei der Lokalisation geschlampt. Zwar ist das ganze Spiel auf Deutsch, doch hin und wieder muss man auch nach englischen Wörtern suchen, was zu Verwirrung führen kann. Suche ich jetzt ein deutsches Wort oder ein englisches Wort? Rätsel aus der Kategorie der Schieberätsel sind diesmal eher weniger vertreten. Insgesamt sind die Rätsel gut lösbar, aber für manche vielleicht auch ein wenig zu einfach. Auch die Hinweise und die Anzahl der Hinweismünzen sind gut gewählt.

 

Neben der Hauptstory finden sich in Katrielles Koffer auch noch einige Minispiele. Darunter die drei Spiele „Das perfekte Dinner“, der „Modekatalog“ und „Die große Schiebung“. Im ersten Minispiel muss man die Essenwünsche verschiedener Personen erfüllen. Dafür kann man drei verschiedene Speisen aus einem Pool von Gerichten auswählen. Das perfekte Dinner spielt sich ähnlich wie der Teekoffer aus Professor Layton und die Schatulle der Pandora. Im Modekatalog müssen Accessoires in einem Laden so platziert werden, dass die Kunden möglichst viel kaufen. Im letzten Spie, die große Schiebung, muss Sherl aus einem Labyrinth geholfen werden. Im Spielverlauf bekommt man nach und nach neue Level für die Minispiele. Neu dabei sind die Interieurmarken und die Modemarken. Letztere kann man im Spielverlauf finden und Kat damit neue Outfits kaufen. Neue Interieurmarken bekommt man für eine gewisse Anzahl gelöster Rätsel. Mit ihnen kann man die Detektei Layton mit verschiedenen Einrichtungsgegenständen ausstatten.

Technisch macht sich Layton’s Mystery Journey sehr gut. Es wurde zwar auf einen 3D-Effekt verzichtet, dafür sind die Animationen sehr gut gelungen. Der Grafikstil ist recht hübsch ausgefallen und besonders die Artworks innerhalb der Rätsel sind wunderschön geworden. Zwischendurch wird man immer mal wieder mit kleinen Anime-Sequenzen überrascht. Besonders musikalisch wurde eine große Herausforderung an die Entwickler gestellt. Die charakteristische Musik gehört einfach zu Layton dazu, doch wie grenzt man sich hier ab? Das Ergebnis kann sich hören lassen, denn der Soundtrack ist eine gute Mischung aus einem eigenen musikalischen Flair und altbekannten Musikstücken, die in passenden Situationen auftreten.

 

 

[wptouch target=“non-mobile“]

Layton’s Mystery Journey
Wertung der Redaktion:

81/100

  • Publisher: Level-5
  • Getestet auf: New 3DS XL
  • auch für: 2DS, Smartphone
  • Preis: 34,99€

 

 

 
25/30 Technik + Hübsche Grafik / Artworks
+ Anime Sequenzen
+ Gute Musik
+ Deutsche Synchro
- Kein 3D-Effekt
23/30 Umfang + Viele Kriminalfälle
+ Interessante Mini-Games
+ Mode- und Interieurmarken
- Seichte Geschichte
23/30 Gameplay + Fälle können frei gewählt werden
+ Rätsel drängen sich nicht auf
- Vorhersehbare Fälle
- Rätsel recht einfach
10/10 Spezifisch + Extrem charmante und markante Charaktere
+ Gute Abgrenzung zu Professor Layton
+ Auch ohne Vorkenntnisse spielbar

[/wptouch]
[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
[/wptouch]
Fazit:

[rating itemreviewed=“Layton’s Mystery Journey“ rating=“81″ reviewer=“Nina van Aken“ dtreviewed=“08.11.2017″ best=“100″ worst=“0″]

In Layton’s Mystery Journey schlüpft ihr in die Rolle von Professor Laytons Tochter Katrielle. Zusammen mit ihrem Assistenten Ernest und dem sprechenden Hund Sherl erlebt sie teilweise recht absurde Kriminalfälle. Die Fälle sind kinderfreundlich gestaltet, meistens recht vorhersehbar, sind aber dennoch sehr charmant und lustig. Generell sind alle Charaktere sehr markant und tragen viel zum positiven Spielgefühl bei. Die Rätsel sind diesmal ein wenig sparsamer gesetzt, so dass die Geschichte nicht ständig unterbrochen wird. Vom Gameplay her unterscheidet sich Layton’s Mystery Journey aber wenig von den Vorgängern. Die Abgrenzung zur Professor Layton-Reihe ist gut gelungen. Man merkt den Layton Flair, spielt aber eine eigenständige Geschichte. Dies kommt besonders gut durch die Musik zum Ausdruck.

[/rating]

So testen Wir

 

Wolfenstein 2: The New Colossus

0

Terror Billy ist zurück und will dem Regime wieder mächtig einheizen! Euer typisches Shooterspiel ist Wolfenstein 2: The New Colossus aber nicht, und sein derber Humor ist dabei nur die Spitze des Eisbergs.

 

 

 

 

Captain William Joseph Blazkowicz ist zurück! Nach seinem letzten Einsatz in Wolfenstein The New Order ist Terror Billy dezent angeknackst, trotzdem fährt der alte Mann immer noch liebend gerne seine beiden Dampfhammer in Regimegesichter aus. Wir haben uns die deutsche Version von Wolfenstein 2: The New Colossus genauer angeschaut und waren an vielen Fronten überrascht.

Wolfenstein 2 The New Colossus
 

Zwischen Flachwitzen und Patriotismus

Auch ohne Vorwissen zum Prequel liefert der Titel eine schöne Einleitung für Quereinsteiger. In einer alternativen Zeitlinie haben die Nazis den Krieg gewonnen und Amerika kapituliert. Blazkowicz hat seinen Nemesis General Totenkopf besiegt, doch einen hohen Preis dafür gezahlt. Körperlich am Ende ist ihm sein naher Tod bewusst, also gibt er noch einmal alles, um den Widerstand zu mobilisieren und eine Revolution zu beginnen. Dabei könnt ihr auch auswählen, ob ihr Wyatt oder Ferguson aus dem Vorgänger rettet, um kleinere Anpassungen an euren Spieldurchlauf zu genießen.

Die Motivation ist klar und das Setting spannend. Zusätzliche Dialoge von NPC’s sind dabei eine schöne Ergänzung, um tiefer in die Spielwelt einzutauchen. Mehr Passagen, welche den Einfluss des Regimes (z.B. im Alltagsleben der Bürger) thematisieren, wären schön gewesen. Dabei möchte Wolfenstein 2 auch emotionale Nähe zu unserem Protagonisten aufbauen, beispielsweise durch emotionale Dialoge und Sequenzen. Auch der Kampf um die Freiheit wird gerne mal dramatisch angesprochen, doch den gewünschten Effekt hatte das am Ende bei uns leider nicht. Der Titel packt dafür zu gerne die selbstironische Keule aus der untersten Schublade für schlechte Witze, unbeholfene Dialoge und Klischees aus. Fanden wir deshalb die schwarze Frau mit Afro names Angela Cummings schlecht? Absolut nicht. Die lächerlichen, Over the Top-Elemente des Spiels waren doch die schönsten, aber diese Facette des Spiels beißt sich mit seinen ernsten Wolfenstein 2 The New ColossusMomenten, da sie oft kaum einen Satz auseinander liegen. Die teils stark asynchrone Vertonung und Lippensynchronisation, vereinzelte Grafikglitches sowie halbherzige Gesichtsanimationen haben dem Ganzen nur den Gnadenstoß gegeben.

 

Die Glaskanone schlägt zu

Aber wer Wolfenstein wegen seiner anspruchsvollen Storyelemente aufsucht, ist auch ernsthaft daran interessiert, warum hier Stroh liegt. Das Blei und gegnerische Körperteile müssen schwer in der Luft liegen. Und das kriegt der Titel richtig gut hin!

Ein überschaubares Arsenal an Waffen und eine handvoll Granaten sind die Farbe und der Pinsel eines Blazkowicz. Jede Waffe fühlt sich einzigartig an und gibt ein herrliches Feedback. Der sogenannte Akimbo-Modus verdoppelt den Spaß und lässt ihn zwei Waffen eurer Wahl gleichzeitig abfeuern. Wer es groß mag, darf sich über eine Reihe von tragbaren, schweren Waffen – wie Laserkanonen oder Gatlings – freuen, welche eure Gegner beeindruckend zerlegen. Ein klassischer Blazkowicz eben! Euren inneren Rambo dürft ihr aber nur behutsam ausleben lassen, denn die Gegner haben einen gefühlten Ozean an Zielwasser geschluckt.

Wolfenstein 2 The New Colossus
 

Selbst auf dem normalen Schwierigkeitsgrad ist Taktik und Vorsicht gefragt. Blazkowicz kann zwar ordentlich austeilen, aber er ist empfindlich wie eine Mimose. Eure Lebenspunkte und Rüstung schmelzen dahin, wenn ihr auch nur Sekunden nicht aufpasst und ein Gegner euch im Visier hat. Ein schlechtes Damagefeedback sorgt dafür, dass ihr oft ein überraschendes Game Over kriegt. Zum Glück sorgen schnelle Speicher- und Ladezeiten für weniger Frust bei alledem. Die organischen und mechanischen Gegner lassen sich zwar alle gleich besiegen, aber ihre Feuergewalt variiert und ihr lernt schnell, wem man besser nicht frontal die Stirn bietet.

 

Ein Beil für alle Fälle

In stillen Momenten verlässt sich Blazkowicz dann lieber auf die gute, alte Handarbeit mit der Axt. Stealth- und Nahkampfkills sehen zum sterben schön aus und alamieren die restliche Räuberbande nicht. Ein sogenannter Kommandant fordert nämlich konstant Verstärkung an, sobald ihr gesichtet wurdet. Erst, wenn der Rabauke einen Kopf kürzer ist, hören die Gegnerwellen auf.

Wolfenstein 2 The New Colossus
 

Die Herausfordung war knackig, aber sie wird nicht jedem gefallen. Die ständigen Tode haben merklich den Spielfluss gestört und Momente, in denen ihr genüsslich die Gegnermassen mit dem actionreichen Soundtrack im Hintergrund niedermäht, sind selten (aber haben sich dadurch umso besser angefühlt). Ein manuelles Speichern hilft zwar auch kleine Erfolge zu sichern, jedoch wird der Titel so schnell zur Arbeit. Wer also sorglos Horden von Gegnern dezimieren will, sollte einen weiten Bogen um Wolfenstein 2 machen.

Je nachdem wie ihr spielt, schaltet ihr verschiedene „Vorteile“ frei, Bonuseigenschaften, welche euren jeweiligen Spielstil optimieren. Viele Stealthkills lassen euch schneller kriechen, Viele Abschüsse mit Akimbo erhöhen eure Munition usw. Dieses Level-Up-System hat viel Spaß gemacht, da es dazu anregt, sich nicht auf einen Spielstil zu versteifen. Zur Hälfte des Spiels gibt es eine zusätzliche Spezialisierung, um euren Spielstil noch weiter zu verbessern. Die Steuerung ist bei dem Ganzen angenehm flüssig und intuitiv, nur wenn ihr euch in Öffnungen fallen lassen wollt, bockt die Technik rum. Individuelle Einstellungen für die X- und Y-Achsen helfen zumindest auch mit dem Controller gut zu zielen.

 

Nazis auf der Venus

Gespielt wird in unterschiedlichen Sandbox-Leveln, welche toll aussehen, groß ausfallen und nur so von Collectibles sprudeln. Dank einer fantastisch genauen und übersichtlichen Map findet ihr sie auch mit wenig rumgesuche. Exploration ist nicht nur wegen den Collectibles (sowie den Medikits und Rüstungsteilen) eine gute Idee; Verbesserungskits für eure Waffen wollen gefunden werden, um bis zu drei Upgrades pro Waffe freizuschalten. Ein Schalldämpfer für die Pistole? Ein Zielfernrohr für das Sturmgewehr? Oder doch lieber doppelte Kapazität für die Schrotflinte? Ein unerwartetes Ende der Entdeckungstour gibt es nicht, denn euch wird immer klar signalisiert, wann das Level aufhört. Diese sind auch angenehm abwechslungsreich und führen euch mal in die Wolfenstein 2 The New ColossusKanalisation, in enge Räume von zerstörten Städten bis hinauf zu einer Raumstation auf der Venus. Nebenmissionen gibt es auch, aber sind sie (wenn überhaupt) für den reinen Spielspaß da. Ein Schwein füttern für das gute Gewissen und Nazi-Generäle ausschalten für eine Extrarunde Spielspaß gehören dazu.

Nach 16 Stunden (und einem recht antiklimatischen Finalkampf) waren wir durch. Zwar gibt es kein New Game Plus, aber es blieben eine Reihe von Nebenmissionen und das Sammeln der Collectibles für den reinen Spielspaß. Eine ganze Palette von härteren Schwierigkeitsgraden haben uns auch noch hämisch angelächelt…

 

Wolfenstein 2: The New Colossus
 Wolfenstein 2: The New Colossus Wertung der Redaktion: 

79/100

  • Publisher: Bethesda Softworks
  • Getestet auf: PS4
  • auch für: PC, Xbox One
  • Preis: 59,99 €

 

 

 amazon_button
24/30 Technik + ansehnliche Grafik
+ actiongeladener Soundtrack
 solide Steuerung
 flüßiges Gameplay ohne Probleme
 gute Synchronstimmen
- diverse optische Gebrechen
 tw. asynchrone Vertonung und Lippensynchronisation
25/30 Umfang + ordentliche Auswahl an Waffen und Level
+ gewaltige Anzahl an Collectibles
 schöne Spieldauer von 16 Stunden
 viele Schwierigkeitsgrade
 viele Nebenmissionen…
- … die nichts oder nur eine weitere Schießrunde bieten
 kein New Game Plus
24/30 Gameplay + sehr herausforderndes Gameplay
+ spannendes Vorteil-System
+ actionreiche Konfrontationen in toller Inszenierung
 gutes Autosave-Feature und manuelle Speicherpunkte
 übersichtliche Map, auch für Collectibles
- schlechtes Damagefeedback
 untypisch schnelles sterben für einen Shooter

 fragwürdige Mischung aus Ernst und derber Humor
6/10 Spezifisch + actiongeladener Soundtrack
 interessantes Setting mit toller Inszenierung…

- …bei dem Potential verschenkt wurde
 Die Mischung aus Ernst und Humor ist gewöhnungsbedürftig umgesetzt

[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.

[/wptouch]
Fazit:

[rating itemreviewed=“Wolfenstein 2: The New Colossus“ rating=“79″ reviewer=“Martin“ dtreviewed=“28.10.2017″ best=“100″ worst=“0″]

Wolfenstein 2: The New Colossus ist ein herausfordernder Shooter, welcher zwischen Ernst und Selbstironie schwankt. Das Setting ist toll inszeniert, wenn auch mit verschenktem Potential was das Eintauchen in die Spielwelt angeht. Dafür sehen die bleilastigen Gefechte herrlich aus, sind musikalisch knallig unterlegt und spielen sich flüssig. Abwechslungsreiche Waffen, ein interessantes Vorteils-System und ein faires Speichersystem sorgen für soliden Spielspaß in den groß angelegten, vielfältigen Levels. Die schnelle Sterberate ist jedoch ungewöhnlich und haut einen oft aus dem Spielfluss. Das taktische Vorgehen hat zwar auch Spaß gemacht, aber hier müssen die Erwartungshaltungen klar sein, sonst bereut man den Kauf von Wolfenstein 2 nach wenigen Stunden. Wem das aber genau so gefällt darf sich über eine Lawine an Collectibles und vielfältige Schwierigskeitsgrade freuen. Man darf hoffen, dass die Gebrechen hinsichtlich Synchronität in Zukunft gepatched werden, doch die schaden dem Spielspaß nur wenig.

[/rating]

 ►So testen Wir

 

Aktuelle Reviews