Die Entwickler hinter Dead Rising 4 präsentierten mir auf der Gamescom 2016 den neuesten Teil der erfolgreichen Spielreihe. Schon früh merkte ich, dass die Entwickler eine Schwäche für das Derbe haben und dies versuchen sie nicht zu verstecken. Das ist auch gut so, denn dieses Spiel sucht das Extreme. Massenhaft Zombies, verrückte Waffen, kranker Humor und Splatter. Dies sind die Kernkomponenten, welche die Spielreihe „Dead Rising“ so erfolgreich macht. Dead Rising war schon immer verrückt, doch der vierte Teil setzt noch einen drauf.
Das war vielleicht ein verrückter Traum
Am Anfang des Singleplayers finden wir uns als Frank West in einem Traum wieder. Wir befinden uns in einer Einkaufsmall gefüllt mit Zombies und müssen den Geist unseres jüngeren Selbst verfolgen. Jedes Mal, wenn wir diesen erreichen, bekommen wir neue Waffen wie z.B. einen Granatenhammer, eine Elektroaxt, einen Bogen, oder ein Lasergewehr zur Verfügung gestellt. Die Entwickler wollten mit dieser ersten Mission nur dem Spieler zeigen, welche Kombowaffen man in Dead Rising 4 herstellen kann und den Spaßfaktor gleich zu Beginn hochschrauben.
Nach diesem verrückten Traum erhalten wir ein Anruf von Vick, einer ehemaligen Studentin, dass wir uns doch mit ihr treffen sollten. In ihrem Auto erfahren wir, dass sie einen Hinweis auf geheime Humanversuche in der Nähe von Willamette gefunden hat und
wir doch darüber gemeinsam berichten sollten. Da Frank nicht zurück in diese Stadt möchte, protestiert dieser gegen ihren Plan – ohne Erfolg. An der geheimen Basis angekommen, müssen wir im Schleichmodus in das Labor eindringen und so viele Fotos machen, wie es nur möglich ist. Durch die Schnappschüsse erhalten wir Prestigepunkte, welche uns im Level aufsteigen und neue Fertigkeiten freischalten lassen. Unsere Kamera wurde von Vick modifiziert und besitzt nun neben einem normalen Modus ebenfalls Filter wie eine Nachtsicht, oder eine Spektralanalyse. Das sind wichtige Filter, die wir zum auffinden von Informationen an Tatorten benötigen. Zusätzlich zu diesen Optionen können wir ein Selfie mit Zombies im Hintergrund, oder ein Stealthie machen. Bei letzterem schleichen wir uns an einen Zombie ran, nehmen diesen in den Schwitzkasten, machen ein Selfie und erledigen diesen anschließend. Als wir endlich alle Informationen für eine gute Story gesammelt haben, werden wir von den Feinden entdeckt und müssen fliehen. Draußen angekommen, sehen wir wie Vick mit dem Auto wegfährt und uns zurücklässt.
In den darauffolgenden Zwischensequenzen erfahren wir, dass die US-Kleinstadt Willamette das Opfer eines Virusanschlags am „Black Friday“ geworden ist und die
Einwohner als Untote die Umgebung unsicher machen. Ein Agent der Regierung bittet Frank nach Willamette zu fahren und über den Ausbruch zu berichten – wir weigern uns. Als man uns ein Foto zeigt, wie Vick versucht Daten über den Vorfall zu sammeln und sich somit in Gefahr begibt, haben wir keine andere Wahl als sie zu retten. In einem Hubschrauber über Willamette, bereiten wir uns auf die Landung und den bevorstehenden Einsatz vor. Eine kleine Gruppe von uns noch unbekannten Söldnern, schießt auf unseren Hubschrauber mit einem Raketenwerfer und wir stürzen ab. Das Überleben beginnt…
Verrückte Story und viele Kombowaffen
Dead Rising 4 bietet uns eine gute, sowie auch im Vorgänger zuvor, verrückte Story. In insgesamt sieben Kapiteln müssen wir als Frank West herausfinden, wie es zu einem erneuten Ausbruch des Virus kommen konnte, obwohl Impfstoffe existieren. In Willamette kämpfen wir uns ausgehend vom Einkaufszentrum quer durch die große Stadt und metzeln haufenweise Zombies nieder. Im Gegenteil zum Vorgänger, gibt es nun viel mehr totes Fleisch, welches uns hinterherjagt. Wir kämpfen auch in den Straßen mit schwer bewaffneten Söldnern, die hinter einem Monster her sind, welches die Wurzel allen Übels zu sein scheint. Die Story hinter Dead Rising 4 ist zwar blutrünstig, aber von den Entwicklern humorvoll inszeniert. Immer wieder trifft unser sarkastischer Protagonist auf witzige Situationen und davon lebt die Dead Rising-Serie. Selbst nach dem vierten Teil wirkt dieser verrückte und kranke Humor nicht abgedroschen.
Die üblichen Zombies sind in der Regel lediglich nur stupides Kanonenfutter, doch in den Massen verstecken sich auch stärkere Exemplare. Die „neu-infizierten“ Untoten sind wesentlich schneller und widerstandsfähiger. Es kann auch vorkommen, dass sich diese neue Art weiterentwickelt und dadurch noch schneller und stärker wird. Ein Kampf gegen einen solchen Gegner kann man nicht mehr nur mit stumpfem Gehaue erledigen. Hier sollte man am besten Kombowaffen und Ausweichmanöver einsetzen, um den Runner schnell zu erledigen.
Die Kampagne dauert zwar nur ungefähr sieben Stunden, doch was viel mehr Spaß macht als dem roten Faden der Geschichte zu folgen, ist es auf Entdeckungstour zu gehen und neue Blaupausen zu finden. Die Blaupausen benötigen wir um neue Kombowaffen und Kombofahrzeuge herstellen zu können. Haben wir zum Beispiel einen Monitor sowie einen Adventkranz gefunden, können wir diese beiden Gegenstände kombinieren und erhalten eine neue Elektroschlagwaffe. Das selbe funktioniert auch mit den vorhandenen Fahrzeugen. Aus einem Go-Kart und einem elektrischen Roller kombinieren wir ein Fahrzeug, welches horizontale Elektroprojektile verschießt. Die anscheinend unendlichen Variationsmöglichkeiten, welche einen weihnachtlichen Touch haben, sind ein Fest für alle Sammler und Splatterfans.
Kein Zeitlimit mehr und schnelleres Crafting
In Dead Rising 4 haben sich die Entwickler dazu entschieden das Zeitlimit der Vorgänger abzuschaffen, welches manchmal für Hektik sorgte, aber auch für eine gewisse
Schwierigkeit. Durch diese Designentscheidung können wir in unserem eigenen Tempo durch Willamette laufen und ohne Zeitdruck jeden Winkel erforschen. Ohne den Zeitlimit und durch die freie Speicherfunktion, ist Dead Rising 4 der bisher einfachste Teil der Serie. Nicht jedem Fan wird diese Entwicklung gefallen, doch dadurch können wir uns viel mehr auf das Metzeln, sowie das Sammeln konzentrieren und die Story links liegen lassen.
Zusätzlich zu den Kombowaffen und Kombofahrzeugen haben die Entwickler einen Exo-
Suit in das Spiel gepackt, welcher uns zusätzliche Kraft beschert, sodass wir auch beispielsweise Parkuhren, oder Fässer als Waffe benutzen können. Da die Exo-Suits so viel Macht verleihen, sind diese sehr spärlich in der Stadt verteilt und können nur für eine begrenzte Zeit getragen werden. Des Weiteren brauchen wir keine Werkstätten mehr, um aus den Blaupausen „Waffen des Todes“ herstellen zu können. Somit können wir „On the go“ Kombogegenstände produzieren, schneller Craften und letztendlich mehr Spaß haben.
Kein Koop-Singleplayermodus?
Dead Rising 4 besitzt nicht wie der Vorgänger einen Koop-Singleplayermodus, sondern
lediglich einen Koop-Multiplayermodus für bis zu vier Spieler, in dem wir Missionen erfüllen und fleißig Erfahrungspunkte sammeln. Das Aufleveln unseres Charakters funktioniert ähnlich wie im Singleplayer. Solltet ihr euch entscheiden den Multiplayer zu spielen, dann solltet ihr dies mit einem Freund machen, anstatt mit einer fremden Person. Dies macht mehr Spaß und man kann sich zudem über eine Party absprechen. Schade finde ich es trotzdem, dass es nicht wie in Teil drei einen Koop-Singleplayermodus gibt. Für mich eine klare Fehlentscheidung der Entwickler.
Technisch gesehen ist Dead Rising 4 circa auf dem Stand des Vorgängers. Das Spiel bietet eine etwas detailreichere Grafik, größere Zombiemassen und konstante 30 Frames pro Sekunde (keine auffälligen Ruckler). Aufgefallen sind uns ledigliches Screen-Tearing sowie Glitches, welche sich aber in Grenzen halten und nicht den Spielspaß verderben. Die Steuerung ist wie schon im Vorgänger sehr gut und direkt. Die Synchronisierung ist wiederum eher schlechter ausgefallen. Hier würde ich allen Spielern empfehlen die englische Sprachausgabe mit deutschen Untertiteln auszuwählen. Wer gerne eine Pause während dem spielen einlegen möchte, kann das Pausenmenü als Weihnachtsjukebox verwenden und dabei entspannen.
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| Dead Rising 4 | |||||
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Wertung der Redaktion:
84/100
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| 23/30 | Technik | ||||
| 26/30 | Umfang | ||||
| 27/30 | Gameplay | ||||
| 8/10 | Spezifisch | ||||
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[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
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Fazit:
[rating itemreviewed=“Dead Rising 4″ rating=“84″ reviewer=“Philipp Ondracek“ dtreviewed=“08.12.2016″ best=“100″ worst=“0″]
Schon in Dead Rising 3 hatte ich sehr viel Spaß am Niedermetzeln der riesigen Zombiehorden. Der vierte Teil legt nochmal einen nach. Die Schwäche der Entwickler für das Derbe und der kranke Humor treffen genau meinen Geschmack. Das Sahnehäubchen auf dem Kuchen ist der sarkastische Reporter Frank West. Die Kampagne ist zwar mit sieben Stunden recht kurz gehalten, aber ohne das Zeitlimit bleibt mir viel mehr Zeit zum Erkunden der Stadt. Der Verlust des Zeitdrucks ermöglicht es mir, alle Blaupausen zu finden und somit alle Kombowaffen sowie Fahrzeuge auszuprobieren. Technisch ist Dead Rising 4 aber auf dem Stand des Vorgängers. Das Spiel bietet eine etwas detailreichere Grafik, größere Zombiehorden und konstante 30 Frames pro Sekunde. Ab und zu sind mir Bugs wie Screen-Tearing und Glitches aufgefallen. Alles Probleme, die sich in Zukunft mit einem Patch beheben lassen. Schade nur, dass es nicht wie im Vorgänger einen Koop-Singleplayermodus gibt. Dafür gibt es den Koop-Multiplayermodus für bis zu vier Spieler, in dem wir Missionen erfüllen und fleißig Erfahrungspunkte sammeln. Das Aufleveln unseres Charakters funktioniert ähnlich wie im Singleplayer. Solltet ihr euch entscheiden den Multiplayer zu spielen, dann solltet ihr dies mit einem Freund machen, anstatt mit einem Unbekannten. Dies macht erstens mehr Spaß und man kann sich zudem über eine Party genauer absprechen. Im Großen und Ganzen ist Dead Rising 4 ein würdiger Nachfolger.
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Inspiration der Entwickler. Das Studio „Ubisoft Annecy“, welches nur 30 Kilometer vom Mont Blanc entfernt liegt, legte bei der Entwicklung sehr viel Wert darauf, dass der Spieler die Welt von Steep frei erkunden kann. Dies ist den Entwicklern auch gut gelungen. Ohne Ladezeit kann man nahtlos zwischen dem Spiel und der Übersichtskarte wechseln. Schade nur das die Übersichtskarte der Alpen relativ detailarm ausgefallen ist. Die Karte ist minimalistisch und die Texturen wirken verwaschen. Das ist anscheinend eine Notwendigkeit, da sonst der Wechsel zwischen dem Spiel und der Übersichtskarte durch eine kurze Ladezeit unterbrochen werden würde. Eine Tatsache die ich aber gerne hinnehme, um auf Ladezeiten zu verzichten. Dennoch muss ich ein Lob an die Entwickler aussprechen, da die Grafik der Open-World-Landschaften und die Performance sehr ordentlich sind. Schönere und authentischere Alpen hab ich selten in einem Spiel erlebt, die zudem noch komplett befahrbar sind.
verschiedenen Wettbewerben versuchen, oder doch lieber die Gegend erkunden? Uns hat zuerst der Erkundungsdrang erfasst. Mit dem Fernglas können wir ganz simpel die Umgebung nach neuen Challenges und Drop-Zones absuchen, welche sofort auf der Übersichtskarte markiert werden und verfügbar sind. Selbstverständlich können wir auch unterwegs auf weitere Challenges und Drop-Zones treffen, doch dafür müssen wir die große Spielwelt erkunden.
Extremsportler zu werden. Dafür stehen uns sechs verschiedene Spielstile zur Verfügung – Entdecker, Freerider, Knochensammler, Freestyler, Extrem-Fahrer und Pro-Fahrer. Die verschiedenen Challenges sind mit diesen Spielstilen verknüpft, damit wir uns beweisen und den Ruf verbessern können. Durch jede Aktivität im Spiel bekommen wir Erfahrungspunkte, steigen im Level auf, schalten dabei coole Klamotten sowie Equipment frei und können an neueren Challenges teilnehmen, welche zuvor gesperrt waren. Leider hat das Equipment und die Kleidung keine Auswirkung auf das Gameplay. Hier würden wir uns eine Spur mehr Simulation wünschen.
„R2“, führen wir zusätzlich zum Trick, noch einen Grab aus. Mit etwas Übung und Geduld, gehen die wenigen Tricks gut von der Hand, trotz der etwas trägen Steuerung. Der Paraglider steuert sich etwas anspruchsvoller, da wir hier ein wenig auf die Luftströmungen achten müssen. Am schwierigsten aus allen verfügbaren Disziplinen ist der Wingsuit. Wer schon immer einmal gerne wissen wollte, wie sich ein richtiger Adrenalinkick der Extremsportler anfühlt, der sollte diese Sportart unbedingt ausprobieren. Hier braucht es etwas mehr Übung, bis man die richtige Balance aus Höhe und Schnelligkeit gefunden hat, um die verschiedenen Challenges bestehen zu können.
schnell ein Gefühl für das Spiel und können früh Erfolge feiern. Die Challenges finden wir recht abwechslungsreich. Neben dem klassischen Checkpointrennen gibt es Trick-Wettbewerbe, Contests (z.B. in denen der beste Sturz gewinnt) und Nebenaufgaben (durch Löcher in einer Felswand fliegen). Die Challenges machen sehr viel Spaß, welche teilweise aber auch richtig schwierig sind. Mehrmaliges Neustarten des Wettbewerbs durch das drücken von „Y“ war keine Seltenheit.
und mit Freunden sowie Mitspielern teilen. Eine zweite tolle Möglichkeit für die Community, ist das erstellen und teilen von Videos. Mithilfe der einfach zu bedienenden Video-Tools können wir unsere letzte Strecke erneut ansehen, zwischen verschiedenen Kamera-Perspektiven umschalten und zahlreiche Effekte verwenden (z.B. Slow Motion). Nach der kurzen und einfachen Bearbeitung können wir unsere Videos direkt in den sozialen Netzen teilen. Treffen wir im Spiel auf andere Spieler, können wir diese durch einen Knopfdruck in unser Team einladen und gemeinsam Abenteuer erleben. Man sollte jedoch nicht allzu lange mit der Einladung warten, da sonst der Spieler nach einer gewissen Distanz verschwindet. Je mehr sich die Community in das Spiel integriert (z.B. Challenges erstellen), desto länger wird das Spiel für alle Spaß machen.
Im neusten und zweiten Teil der Spieleserie von Watch_Dogs, durchstreift ihr die Straßen, Häuserdächer und Brücken der San Francisco Bay Area. Wir übernehmen die Rolle von Marcus Holloway, einem begabten Hacker, welcher sich der Gruppe DedSec anschließen will. Um die Feuertaufe zu bestehen, muss er sich dafür am Anfang in die Server vom ctOS 2.0 hacken. Dieses System verbindet die Stadt in einem riesigen Netzwerk miteinander, angefangen vom Toaster, über Autos und Überwachungskameras, bis hin zum kompletten Verkehrssystem. Wem das bekannt vorkommt, der hat bereits im ersten Teil in Chicago damit Bekanntschaft gemacht.
Weiters findet DedSec Beweise, dass die gesammelten Daten genutzt werden, um Menschen zu manipulieren, um so zum Beispiel Wahlen zu beeinflussen. Die Blume Corporation steckt hinter der Entwicklung des Betriebssystems und verkauft Nutzerdaten an den Höchstbietenden. Dabei kommen einige Anspielungen an die reale Welt vor, wie zum Beispiel !Nvite (Anspielung an Facebook) und Noodle (deutliche Anspielung an Google). Doch es steckt noch mehr dahinter, aber das möchten wir euch an dieser Stelle nicht nehmen, es selbst heraus zu finden.
Generell haben mich aber auch die NPCs überrascht: Denke ich an GTA, spricht mich jeder Mensch an, der auf der Straße an mir vorbei geht. Ein blöder Spruch, ein schneller Flirt, nie hat man seine Ruhe. Aber wer macht das schon? Geht ihr zum Auto, zur Arbeit und sprecht jeden Unbekannten an? Nein, ich auch nicht. Und Watch_Dogs 2 hat sich daran ein Beispiel genommen. Die Einwohner ignorieren euch, solange ihr nichts Auffallendes tut. Wer eine Waffe zückt, ein Foto von den Fremden macht oder auf Passanten mit dem Auto zurast, der wird natürlich bemerkt und erhält eine Reaktion. Dazu könnt ihr auch noch direkt mit Menschen agieren, ihnen zuwinken, sie beleidigen oder mit ihnen flirten.
Ich fühle mich als Marcus Holloway nicht wie ein Promi, sondern genau als das, was ich bin: Ein Hacker aus dem Untergrund. Dadurch ergeben sich einzigartige Gelegenheiten und Situationen, die mir einige sehr amüsante Momente bereitet haben. Gemischt mit einer Menge an Parodien, welche sich auf die echte Welt beziehen, wie zum Beispiel der Politiker Thruss, welcher das Motto hat „Make the Bay Area stronger!“ (kommt euch der Slogan aus dem amerikanisch Wahlkampf vielleicht bekannt vor?). Somit gibt es eine Menge Details neben den eigentlichen Missionen zu sehen, welche an Einfallsreichtum kaum zu überbieten sind.
Doch das Gameplay an sich hat generell einiges zu bieten. Verabschiedet euch von Zugbrücken, diese gibt es gar nicht mehr, und auch die Poller sind nur mehr Randerscheinungen. Wenn ihr auf den Straßen von San Franciscos Bay Area verfolgt werdet, sind eure wahren Freunde die explodierenden Straßen-Abflüsse. Und natürlich die Ampelsysteme! Wie im ersten Teil, könnt ihr diese Hacken und so eure Verfolger ausschalten.
Dieses Gemisch aus Schleichen, direktem Angriff und Hightech-Spielzeug bringt eine Menge an Pepp in die Missionen. Trotzdem nimmt die etwas flach gestaltete Hauptstory den Wind aus den Segeln. Und das obwohl die Hauptcharaktere wirklich gut gewählt sind und die deutsche Synchronisierung gut funktioniert. Leider will in einigen, meist heiklen Momenten die Steuerung nicht so, wie wir es gern hätten. So überspringen wir Kisten, auf die wir eigentlich nur klettern wollten, oder hängen an der Dachkante fest, während wir von unten beschossen werden. Doch das ist zum Glück eher die Ausnahme.



























Ressourcen auf dem Planeten Typhon. Wir spielen Jack Cooper, einen angehenden Militia-Piloten, welcher sich nichts sehnlicher wünscht, einen eigenen Titan auf seiner Seite zu haben. Wir finden uns im Simulator wieder, um unsere Ausbildung zum Piloten voranzubringen. Unser Ausbildner erklärt uns Schritt für Schritt die Grundlagen, welche wir auf dem Testgelände wiedergeben müssen. Dabei fühlt sich das Movement viel besser und geschmeidiger an, als wir es noch vom ersten Teil in Erinnerung haben. Wir kombinieren schon nach kurzer Zeit gekonnt Wallruns sowie Slides und knipsen den projizierten Gegnern das virtuelle Licht aus. Gerade als uns die Tutorial-Mission anfängt Spaß zu machen, werden wir förmlich aus den Simulator gerissen. Unsere Flotte hat Typhon erreicht und die Landung der Bodentruppen kann beginnen. Doch wie groß ist unsere Überlebenschance als einfacher Soldat?
am Kämpfen, die IMC baut Druck auf und Artilleriegeschosse schlagen überall ein. Obwohl die Entwickler erneut die Source-Engine verwendet haben, sieht die Grafik wunderschön und die Landschaften stets stimmig aus. Doch zum schauen haben wir keine Zeit. Wir legen unsere Waffe an und beginnen die Roboter der IMC zu zerstören, bis ein Titan der gegnerischen Fraktion vor uns steht. Ok. Das war es für uns. Dem Tode nahe und angeschlagen, kommt einer unserer Titans zu Hilfe und macht kurzen Prozess. Doch gegen zwei weitere Titans, hat selbst unser Pilot Lastimosa und sein Titan BT keine Chance. Als wir aufwachen, übergibt uns der im Sterben liegende Lastimosa die Kontrolle über seinen Titan BT. Anscheinend werden wir schneller zum Piloten befördert, als wir gedacht haben.
zieht. Die Missionen sowie die Umgebungen sind abwechslungsreich gestaltet und die Wallruns / Sprungeinlagen wurden gut ins Leveldesign einbezogen. Gelegentlich lösen wir kleinere Puzzle und die Kampfeinlagen werden mit abwechselnden Mech-Gefechten gut dosiert eingesetzt. Die Dialoge zwischen Jack Cooper und BT lockern die Action angenehm auf und knüpfen ein Freundschaftsband zwischen den beiden. Und tatsächlich wächst uns der plappernde Metallriese mit seinem schlechten Humor, im Laufe der Story richtig ans Herz. Hier haben die Entwickler eine gute Arbeit geleistet. Der Singleplayer dauert circa sechs Stunden und motiviert stets dank der verschiedenen Höhepunkte weiterzuspielen. Wer jedoch eine Herausforderung haben will, der sollte den Singleplayer auf einem höheren Schwierigkeitsgrad durchspielen, da sonst die Gegner und die Bosskämpfe zu leicht ausfallen.
zuvor, zeichnet sich Titanfall durch den sehr guten Mehrspieler aus. Der größte Unterschied zum ersten Titanfall ist das größere Angebot an Fähigkeiten und Ausstattungsoptionen. Diese größere Auswahl ermöglicht uns neue Taktiken auf den Schlachtfeldern und bietet dadurch eine längerfristige Motivation. Zum Beispiel ist der Kletterhaken neu, mit dem wir uns noch leichter über die Maps bewegen können. Ein weiteres neues Extra zeigt uns alle Gegner auf der Minimap an, mit welchem wir die Feinde besser lokalisieren können. Die Ticks wiederum sind kleine spinnenartige Drohnen, welche wir absetzen und die sich selbstständig den nächsten Gegner suchen und anschließend explodieren.
ersten Teil übernommen und basiert auf Standards wie Team Deathmatch oder Materialschlacht. Neu und durchaus beliebt bei der Community ist der Modus „Bounty Hunt“. In diesem Modus erhalten wir für den Abschuss von bestimmten Zielen Credits, die wir dann in Depots einzahlen müssen. Fies dabei ist, dass Gegner uns überfallen und dabei einen großen Teil der Credits stehlen können. Neu ist außerdem auch noch der Modus „Coliseum“, welcher Eins-gegen-Eins-Matches in einem Käfig bietet. Die restlichen Modi wie zum Beispiel „Attrition“, „Capture the Flag“, „Last Titan Standing“ und „Team Deathmatch“ sind bereits aus Titanfall bekannt und ebenfalls von der Partie.
Außenposten im Wald kämpfen, grafisch und spielerisch sind diese sehr gelungen. Entsprechend der Modi ist auch die Größe der Maps angepasst. Statt unseren Titan mit beliebigen Waffen und Extras wie im Vorgänger auszustatten, müssen wir uns nun zwischen sechs verschiedenen Titanen-Chassis entscheiden. Diese sind allesamt vordefiniert und besitzen unterschiedliche Angriffs- und Verteidigungssysteme. Ob wir also mit der Gatling-Gun, dem Lasergewehr, dem Flammen- oder Raketenwerfer in die Schlacht ziehen, hängt nun vom Titan-Loadout ab. Dies ist zwar gewöhnungsbedürftig, aber nach einer gewissen Zeit, möchte man dieses System nicht mehr missen wollen, da diese Loadouts sehr gut balanciert sind.




















