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Dead Rising 4

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Die Entwickler hinter Dead Rising 4 präsentierten mir auf der Gamescom 2016 den neuesten Teil der erfolgreichen Spielreihe. Schon früh merkte ich, dass die Entwickler eine Schwäche für das Derbe haben und dies versuchen sie nicht zu verstecken. Das ist auch gut so, denn dieses Spiel sucht das Extreme. Massenhaft Zombies, verrückte Waffen, kranker Humor und Splatter. Dies sind die Kernkomponenten, welche die Spielreihe „Dead Rising“ so erfolgreich macht. Dead Rising war schon immer verrückt, doch der vierte Teil setzt noch einen drauf.

Das war vielleicht ein verrückter Traum

Am Anfang des Singleplayers finden wir uns als Frank West in einem Traum wieder. Wir befinden uns in einer Einkaufsmall gefüllt mit Zombies und müssen den Geist unseres jüngeren Selbst verfolgen. Jedes Mal, wenn wir diesen erreichen, bekommen wir neue Waffen wie z.B. einen Granatenhammer, eine Elektroaxt, einen Bogen, oder ein Lasergewehr zur Verfügung gestellt. Die Entwickler wollten mit dieser ersten Mission nur dem Spieler zeigen, welche Kombowaffen man in Dead Rising 4 herstellen kann und den Spaßfaktor gleich zu Beginn hochschrauben.

Nach diesem verrückten Traum erhalten wir ein Anruf von Vick, einer ehemaligen Studentin, dass wir uns doch mit ihr treffen sollten. In ihrem Auto erfahren wir, dass sie einen Hinweis auf geheime Humanversuche in der Nähe von Willamette gefunden hat und dead-risingwir doch darüber gemeinsam berichten sollten. Da Frank nicht zurück in diese Stadt möchte, protestiert dieser gegen ihren Plan – ohne Erfolg. An der geheimen Basis angekommen, müssen wir im Schleichmodus in das Labor eindringen und so viele Fotos machen, wie es nur möglich ist. Durch die Schnappschüsse erhalten wir Prestigepunkte, welche uns im Level aufsteigen und neue Fertigkeiten freischalten lassen. Unsere Kamera wurde von Vick modifiziert und besitzt nun neben einem normalen Modus ebenfalls Filter wie eine Nachtsicht, oder eine Spektralanalyse. Das sind wichtige Filter, die wir zum auffinden von Informationen an Tatorten benötigen. Zusätzlich zu diesen Optionen können wir ein Selfie mit Zombies im Hintergrund, oder ein Stealthie machen. Bei letzterem schleichen wir uns an einen Zombie ran, nehmen diesen in den Schwitzkasten, machen ein Selfie und erledigen diesen anschließend. Als wir endlich alle Informationen für eine gute Story gesammelt haben, werden wir von den Feinden entdeckt und müssen fliehen. Draußen angekommen, sehen wir wie Vick mit dem Auto wegfährt und uns zurücklässt.

In den darauffolgenden Zwischensequenzen erfahren wir, dass die US-Kleinstadt Willamette das Opfer eines Virusanschlags am „Black Friday“ geworden ist und diedead-rising Einwohner als Untote die Umgebung unsicher machen. Ein Agent der Regierung bittet Frank nach Willamette zu fahren und über den Ausbruch zu berichten –  wir weigern uns. Als man uns ein Foto zeigt, wie Vick versucht Daten über den Vorfall zu sammeln und sich somit in Gefahr begibt, haben wir keine andere Wahl als sie zu retten. In einem Hubschrauber über Willamette, bereiten wir uns auf die Landung und den bevorstehenden Einsatz vor. Eine kleine Gruppe von uns noch unbekannten Söldnern, schießt auf unseren Hubschrauber mit einem Raketenwerfer und wir stürzen ab. Das Überleben beginnt…

Verrückte Story und viele Kombowaffen

Dead Rising 4 bietet uns eine gute, sowie auch im Vorgänger zuvor, verrückte Story. In insgesamt sieben Kapiteln müssen wir als Frank West herausfinden, wie es zu einem erneuten Ausbruch des Virus kommen konnte, obwohl Impfstoffe existieren. In Willamette kämpfen wir uns ausgehend vom Einkaufszentrum quer durch die große Stadt und metzeln haufenweise Zombies nieder. Im Gegenteil zum Vorgänger, gibt es nun viel mehr totes Fleisch, welches uns hinterherjagt. Wir kämpfen auch in den Straßen mit schwer bewaffneten Söldnern, die hinter einem Monster her sind, welches die Wurzel allen Übels zu sein scheint. Die Story hinter Dead Rising 4 ist zwar blutrünstig, aber von den Entwicklern humorvoll inszeniert. Immer wieder trifft unser sarkastischer Protagonist auf witzige Situationen und davon lebt die Dead Rising-Serie. Selbst nach dem vierten Teil wirkt dieser verrückte und kranke Humor nicht abgedroschen.

dead-risingDie üblichen Zombies sind in der Regel lediglich nur stupides Kanonenfutter, doch in den Massen verstecken sich auch stärkere Exemplare. Die „neu-infizierten“ Untoten sind wesentlich schneller und widerstandsfähiger. Es kann auch vorkommen, dass sich diese neue Art weiterentwickelt und dadurch noch schneller und stärker wird. Ein Kampf gegen einen solchen Gegner kann man nicht mehr nur mit stumpfem Gehaue erledigen. Hier sollte man am besten Kombowaffen und Ausweichmanöver einsetzen, um den Runner schnell zu erledigen.

Die Kampagne dauert zwar nur ungefähr sieben Stunden, doch was viel mehr Spaß macht als dem roten Faden der Geschichte zu folgen, ist es auf Entdeckungstour zu gehen und neue Blaupausen zu finden. Die Blaupausen benötigen wir um neue Kombowaffen und Kombofahrzeuge herstellen zu können. Haben wir zum Beispiel einen Monitor sowie einen Adventkranz gefunden, können wir diese beiden Gegenstände kombinieren und erhalten eine neue Elektroschlagwaffe. Das selbe funktioniert auch mit den vorhandenen Fahrzeugen. Aus einem Go-Kart und einem elektrischen Roller kombinieren wir ein Fahrzeug, welches horizontale Elektroprojektile verschießt. Die anscheinend unendlichen Variationsmöglichkeiten, welche einen weihnachtlichen Touch haben, sind ein Fest für alle Sammler und Splatterfans.

Kein Zeitlimit mehr und schnelleres Crafting

In Dead Rising 4 haben sich die Entwickler dazu entschieden das Zeitlimit der Vorgänger abzuschaffen, welches manchmal für Hektik sorgte, aber auch für eine gewissedead-rising Schwierigkeit. Durch diese Designentscheidung können wir in unserem eigenen Tempo durch Willamette laufen und ohne Zeitdruck jeden Winkel erforschen. Ohne den Zeitlimit und durch die freie Speicherfunktion, ist Dead Rising 4 der bisher einfachste Teil der Serie. Nicht jedem Fan wird diese Entwicklung gefallen, doch dadurch können wir uns viel mehr auf das Metzeln, sowie das Sammeln konzentrieren und die Story links liegen lassen.

Zusätzlich zu den Kombowaffen und Kombofahrzeugen haben die Entwickler einen Exo-dead-risingSuit in das Spiel gepackt, welcher uns zusätzliche Kraft beschert, sodass wir auch beispielsweise Parkuhren, oder Fässer als Waffe benutzen können. Da die Exo-Suits so viel Macht verleihen, sind diese sehr spärlich in der Stadt verteilt und können nur für eine begrenzte Zeit getragen werden. Des Weiteren brauchen wir keine Werkstätten mehr, um aus den Blaupausen „Waffen des Todes“ herstellen zu können. Somit können wir „On the go“ Kombogegenstände produzieren, schneller Craften und letztendlich mehr Spaß haben.

Kein Koop-Singleplayermodus?

Dead Rising 4 besitzt nicht wie der Vorgänger einen Koop-Singleplayermodus, sondern dead-risinglediglich einen Koop-Multiplayermodus für bis zu vier Spieler, in dem wir Missionen erfüllen und fleißig Erfahrungspunkte sammeln. Das Aufleveln unseres Charakters funktioniert ähnlich wie im Singleplayer. Solltet ihr euch entscheiden den Multiplayer zu spielen, dann solltet ihr dies mit einem Freund machen, anstatt mit einer fremden Person. Dies macht mehr Spaß und man kann sich zudem über eine Party absprechen. Schade finde ich es trotzdem, dass es nicht wie in Teil drei einen Koop-Singleplayermodus gibt. Für mich eine klare Fehlentscheidung der Entwickler.

Technisch gesehen ist Dead Rising 4 circa auf dem Stand des Vorgängers. Das Spiel bietet eine etwas detailreichere Grafik, größere Zombiemassen und konstante 30 Frames pro Sekunde (keine auffälligen Ruckler). Aufgefallen sind uns ledigliches Screen-Tearing sowie Glitches, welche sich aber in Grenzen halten und nicht den Spielspaß verderben. Die Steuerung ist wie schon im Vorgänger sehr gut und direkt. Die Synchronisierung ist wiederum eher schlechter ausgefallen. Hier würde ich allen Spielern empfehlen die englische Sprachausgabe mit deutschen Untertiteln auszuwählen. Wer gerne eine Pause während dem spielen einlegen möchte, kann das Pausenmenü als Weihnachtsjukebox verwenden und dabei entspannen.

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Dead Rising 4
dead-rising-4-pack Wertung der Redaktion: 

84/100

  • Publisher: Capcom
  • Getestet auf: Xbox One
  • auch für: PC
  • Preis: 59,99€

 

 

 
23/30 Technik + Grafik
+ detailreichere Texturen
+ 30 FPS
+ gute Physik
+ Soundtrack
+ gute Story

- Sreen-Tearing
- deutsche Synchronisierung
- Glitches
26/30 Umfang + Große Spielwelt
+ Lange Spieldauer
+ kein Zeitlimit
+ Herstellung ohne Werkstätten
+ Preis / Leistung
+ Foto-Challanges
- kein Koop-Singleplayer 
27/30 Gameplay + Hoher Wiederspielwert
+ Gute Fairness
+ freie Speicherfunktion
+ gute Steuerung
+ coole Finishing-Moves
+ Exo-Suit
+ Fertigkeitenbaum
- KI nicht gerade intelligent
- Schwierigkeitsgrad
8/10 Spezifisch + Große Auswahl an Ausrüstung und Waffen 
+ Viele Nebenmissionen 
- keine erinnerungswürdigen Bosskämpfe

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[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
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Fazit:

[rating itemreviewed=“Dead Rising 4″ rating=“84″ reviewer=“Philipp Ondracek“ dtreviewed=“08.12.2016″ best=“100″ worst=“0″]

Schon in Dead Rising 3 hatte ich sehr viel Spaß am Niedermetzeln der riesigen Zombiehorden. Der vierte Teil legt nochmal einen nach. Die Schwäche der Entwickler für das Derbe und der kranke Humor treffen genau meinen Geschmack. Das Sahnehäubchen auf dem Kuchen ist der sarkastische Reporter Frank West. Die Kampagne ist zwar mit sieben Stunden recht kurz gehalten, aber ohne das Zeitlimit bleibt mir viel mehr Zeit zum Erkunden der Stadt. Der Verlust des Zeitdrucks ermöglicht es mir, alle Blaupausen zu finden und somit alle Kombowaffen sowie Fahrzeuge auszuprobieren. Technisch ist Dead Rising 4 aber auf dem Stand des Vorgängers. Das Spiel bietet eine etwas detailreichere Grafik, größere Zombiehorden und konstante 30 Frames pro Sekunde. Ab und zu sind mir Bugs wie Screen-Tearing und Glitches aufgefallen. Alles Probleme, die sich in Zukunft mit einem Patch beheben lassen. Schade nur, dass es nicht wie im Vorgänger einen Koop-Singleplayermodus gibt. Dafür gibt es den Koop-Multiplayermodus für bis zu vier Spieler, in dem wir Missionen erfüllen und fleißig Erfahrungspunkte sammeln. Das Aufleveln unseres Charakters funktioniert ähnlich wie im Singleplayer. Solltet ihr euch entscheiden den Multiplayer zu spielen, dann solltet ihr dies mit einem Freund machen, anstatt mit einem Unbekannten. Dies macht erstens mehr Spaß und man kann sich zudem über eine Party genauer absprechen. Im Großen und Ganzen ist Dead Rising 4 ein würdiger Nachfolger.

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Steep

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Ubisoft hat auf der letzten E3 in Los Angeles ein neues Extremsportspiel mit dem Namen „Steep“ vorgestellt. Nur wenige wussten im Vorfeld, dass ein solches Spiel überhaupt angekündigt wird. Eine neue Marke von Ubisoft und noch dazu ein Nischenspiel? Ich war sehr überrascht, aber zugleich auch froh über diese Ankündigung, denn schon lange hat es ein solches Spiel nicht mehr gegeben. In Steep suchen wir als Extremsportler die besten Spots in den Alpen, um mit dem Snowboard, Ski, Wingsuit oder Paraglide-Schirm die coolsten Stunts hinzubekommen. Ob das Extremsportspiel „Steep“ wirklich überzeugen kann und Ubisoft diese Marke dauerhaft in ihr Sortiment etablieren kann, verrät euch dieses Review.

Die totale Freiheit

Das Gefühl der Freiheit. Freiheit ist ein sehr wichtiger Punkt im Extremsportspiel „Steep“. Dieses Gefühl ist das Ziel eines jeden Freerider und das war auch die merkbare Quelle der steepInspiration der Entwickler. Das Studio „Ubisoft Annecy“, welches nur 30 Kilometer vom Mont Blanc entfernt liegt, legte bei der Entwicklung sehr viel Wert darauf, dass der Spieler die Welt von Steep frei erkunden kann. Dies ist den Entwicklern auch gut gelungen. Ohne Ladezeit kann man nahtlos zwischen dem Spiel und der Übersichtskarte wechseln. Schade nur das die Übersichtskarte der Alpen relativ detailarm ausgefallen ist. Die Karte ist minimalistisch und die Texturen wirken verwaschen. Das ist anscheinend eine Notwendigkeit, da sonst der Wechsel zwischen dem Spiel und der Übersichtskarte durch eine kurze Ladezeit unterbrochen werden würde. Eine Tatsache die ich aber gerne hinnehme, um auf Ladezeiten zu verzichten. Dennoch muss ich ein Lob an die Entwickler aussprechen, da die Grafik der Open-World-Landschaften und die Performance sehr ordentlich sind. Schönere und authentischere Alpen hab ich selten in einem Spiel erlebt, die zudem noch komplett befahrbar sind.

Die Alpen, die das Setting von Steep bilden, liegen im Grenzgebiet zwischen den vier Ländern Österreich, Frankreich, Schweiz und Italien. Diese große Welt bietet eine Vielzahl von verschiedenen Regionen mit sehr unterschiedlichen Umgebungen. Um eine so große Spielumgebung zu erschaffen, haben die Entwickler spezielle Design-Tools (z.B. um Schneemengen auf den Bäumen und das Gefälle erfassen zu können) benutzt, um die Vielzahl der verschiedenen Oberflächen zu erstellen, auf die wir in Steep treffen. Sicher kann manch einer sagen das die Spielwelt ständig gleich aussieht, dennoch gibt es fein erkennbare Unterschiede. Auf unseren Touren treffen wir auf verschneite Gletscher, flache sowie steile Hänge (mit und ohne Vegetation), oder beispielsweise felsige gefährliche Schluchten. Nur leider gibt es keine wirklich wiedererkennbaren Punkte oder Sehenswürdigkeiten.

Was machen wir zuerst?

Das Tutorial nimmt uns nur ganz kurz an die Hand. Dabei wird die Steuerung, die Mechanik hinter dem Spiel und die unterschiedlichen Challenges erklärt. Nach der überstandenen Schulzeit, haben wir die komplette Freiheit. Eine Story sollte man in Steep nicht erwarten, da es eher ein Community-Spiel ist. Wir hätten uns dennoch zumindest eine kurze Story gewünscht, um mehr mit der Welt verschmelzen zu können. Freiheit – was jetzt? Sollen wir uns an densteep verschiedenen Wettbewerben versuchen, oder doch lieber die Gegend erkunden? Uns hat zuerst der Erkundungsdrang erfasst. Mit dem Fernglas können wir ganz simpel die Umgebung nach neuen Challenges und Drop-Zones absuchen, welche sofort auf der Übersichtskarte markiert werden und verfügbar sind. Selbstverständlich können wir auch unterwegs auf weitere Challenges und Drop-Zones treffen, doch dafür müssen wir die große Spielwelt erkunden.

Ein Beispiel gefällig? Mit dem Fernglas erspähen wir eine coole Stelle für eine Abfahrt, aber leider liegt der nächste Spawnpunkt etwas weiter weg. Ok. Wir beschließen doch bei diesem Punkt zu Spawnen und den restlichen Weg dorthin zu marschieren. Doch zuvor setzen wir an unserer gewünschten Stelle eine Flagge, um die scheinbar coole Abfahrtsstelle erneut zu finden. Gemütlich stapfen wir durch den Schnee und genießen dabei die schöne Abenddämmerung, als plötzlich eine neue Challenge erscheint. Schnell war das Reiseziel vergessen und wir fanden uns in der soeben gefundenen Challenge wieder. So schnell kann es in Steep gehen.

Sportarten, Stile, Challenges und die Community

In Steep versuchen wir ständig unseren Ruf zu verbessern und einer der besten steepExtremsportler zu werden. Dafür stehen uns sechs verschiedene Spielstile zur Verfügung – Entdecker, Freerider, Knochensammler, Freestyler, Extrem-Fahrer und Pro-Fahrer. Die verschiedenen Challenges sind mit diesen Spielstilen verknüpft, damit wir uns beweisen und den Ruf verbessern können. Durch jede Aktivität im Spiel bekommen wir Erfahrungspunkte, steigen im Level auf, schalten dabei coole Klamotten sowie Equipment frei und können an neueren Challenges teilnehmen, welche zuvor gesperrt waren. Leider hat das Equipment und die Kleidung keine Auswirkung auf das Gameplay. Hier würden wir uns eine Spur mehr Simulation wünschen.

In Steep haben wir die Möglichkeit aus vier Sportarten auszuwählen und diese nach Belieben zu kombinieren – Skifahren, Snowboarding, Wingsuit und Paragliding. Sobald wir auf der Piste stillstehen, können wir mithilfe eines Auswahlrades zu einer anderen Sportart wechseln. Das Studio „Ubisoft Annecy“ hat sich dazu entschieden, eine ausgeglichene Erfahrung mit zwei bodengebundenen Sportarten und zwei Flugsportarten zu bieten.

Ski und Snowboard steuern sich sehr eingängig sowie simpel. Mit der rechten Schultertaste (R2) springen wir von Schanzen und Abhängen. In der Luft können wir uns mithilfe der beiden Sticks drehen und Saltos sowie Flips produzieren. Drücken wir dabei erneutsteep „R2“, führen wir zusätzlich zum Trick, noch einen Grab aus. Mit etwas Übung und Geduld, gehen die wenigen Tricks gut von der Hand, trotz der etwas trägen Steuerung. Der Paraglider steuert sich etwas anspruchsvoller, da wir hier ein wenig auf die Luftströmungen achten müssen. Am schwierigsten aus allen verfügbaren Disziplinen ist der Wingsuit. Wer schon immer einmal gerne wissen wollte, wie sich ein richtiger Adrenalinkick der Extremsportler anfühlt, der sollte diese Sportart unbedingt ausprobieren. Hier braucht es etwas mehr Übung, bis man die richtige Balance aus Höhe und Schnelligkeit gefunden hat, um die verschiedenen Challenges bestehen zu können.

Ist „Steep“ nun eine Simulation oder Arcade? Das Spiel kombiniert hierbei den Tiefgang einer Simulation mit einer leicht zu erlernenden Steuerung. Dadurch entwickeln wir steepschnell ein Gefühl für das Spiel und können früh Erfolge feiern. Die Challenges finden wir recht abwechslungsreich. Neben dem klassischen Checkpointrennen gibt es Trick-Wettbewerbe, Contests (z.B. in denen der beste Sturz gewinnt) und Nebenaufgaben (durch Löcher in einer Felswand fliegen). Die Challenges machen sehr viel Spaß, welche teilweise aber auch richtig schwierig sind. Mehrmaliges Neustarten des Wettbewerbs durch das drücken von „Y“ war keine Seltenheit.

Die Community nimmt in Steep und für die Entwickler eine ganz essentielle Rolle ein. Zusätzlich zu den vorhandenen Challenges, können Spieler eigene Wettbewerbe erstellensteep-4 und mit Freunden sowie Mitspielern teilen. Eine zweite tolle Möglichkeit für die Community, ist das erstellen und teilen von Videos. Mithilfe der einfach zu bedienenden Video-Tools können wir unsere letzte Strecke erneut ansehen, zwischen verschiedenen Kamera-Perspektiven umschalten und zahlreiche Effekte verwenden (z.B. Slow Motion). Nach der kurzen und einfachen Bearbeitung können wir unsere Videos direkt in den sozialen Netzen teilen. Treffen wir im Spiel auf andere Spieler, können wir diese durch einen Knopfdruck in unser Team einladen und gemeinsam Abenteuer erleben. Man sollte jedoch nicht allzu lange mit der Einladung warten, da sonst der Spieler nach einer gewissen Distanz verschwindet. Je mehr sich die Community in das Spiel integriert (z.B. Challenges erstellen), desto länger wird das Spiel für alle Spaß machen.

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Steep
steep-pack-shot Wertung der Redaktion: 

81/100

  • Publisher: Ubisoft
  • Getestet auf: Xbox One
  • auch für: PS4 und PC
  • Preis: 64,99€

 

 

 
26/30 Technik + hübsche Grafik
+ Synchronisierung
+ Soundtrack
+ kaum Ladezeiten
+ Performance
- detailarme Oberflächenkarte
23/30 Umfang + Große Spielwelt
+ vier Sportarten
+ gratis DLC (kanadische Berge)
+ viele Wettbewerbe
+ unterschiedliche Regionen
+ Community gut integriert
- leider wenige Tricks
- wenige Sehenswürdigkeiten
- keine richtige Story
26/30 Gameplay + Hoher Wiederspielwert
+ Gute Fairness
+ gutes Tutorial
+ motivierendes Levelsystem
+ einfache Steuerung
+ Arcade und Simulation
- etwas träge Steuerung
- keine Auswirkung vom Equipment und Kleidung
6/10 Spezifisch + Große Auswahl an Equipment und Kleidung 
+ Challenge- und Video-Tools
- Preis zu hoch

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[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
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Fazit:

[rating itemreviewed=“Steep“ rating=“81″ reviewer=“Philipp Ondracek“ dtreviewed=“04.12.2016″ best=“100″ worst=“0″]

Als Ubisoft auf der E3 2016 in Los Angeles das Nischenspiel Steep vorgestellt hat, war ich überrascht aber auch glücklich. Die Freiheit ist ein sehr wichtiger Punkt im Extremsportspiel „Steep“. Die Alpen, welche die Spielwelt bilden, liegen im Grenzgebiet zwischen den vier Ländern Österreich, Frankreich, Schweiz und Italien. Die Grafik ist sehr hübsch, doch die Übersichtskarte ist leider zu detailarm ausgefallen. Vielleicht schafft ein zukünftiger Patch Abhilfe. Diese große Welt können wir entweder per Challenges, oder zu Fuß zu erkunden. Nur das Tutorial nimmt euch für eine kurze Zeit an die Hand. Danach könnt ihr euch austoben, wie es euch beliebt und dabei euren eigenen Spielstil finden. Wir haben die Möglichkeit aus vier Sportarten auszuwählen und diese nach Lust und Laune zu kombinieren – Skifahren, Snowboarding, Wingsuit und Paragliding. Die Steuerung ist etwas träge, jedoch leicht zu erlernen. Das Spiel kombiniert den Tiefgang einer Simulation mit einer leicht zu erlernenden Steuerung, sodass jeder schnell Erfolge feiern kann. Die Community nimmt in Steep eine ganz essentielle Rolle ein. Mithilfe von Tools kann man schnell eigene Challenges sowie Videos erstellen und teilen. Je mehr sich die Community in das Spiel integriert (z.B. Challenges erstellt), desto länger wird das Spiel für alle Spaß machen. Steep ist ein gelungenes Extremsportspiel und definitiv einen Blick wert.

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Watch_Dogs 2

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Die Erwartungen an Watch_Dogs 2 waren groß, immerhin hatte der erste Teil schon sehr viel versprochen, was es leider nicht einhalten konnte. Doch schafft der Nachfolger es, diese Versprechungen vielleicht diesmal wahr zu machen? 

 

 

 

 

 

Worum geht es?

wd2_sc1_ign_proximity_trigger_275575Im neusten und zweiten Teil der Spieleserie von Watch_Dogs, durchstreift ihr die Straßen, Häuserdächer und Brücken der San Francisco Bay Area. Wir übernehmen die Rolle von Marcus Holloway, einem begabten Hacker, welcher sich der Gruppe DedSec anschließen will. Um die Feuertaufe zu bestehen, muss er sich dafür am Anfang in die Server vom ctOS 2.0 hacken. Dieses System verbindet die Stadt in einem riesigen Netzwerk miteinander, angefangen vom Toaster, über Autos und Überwachungskameras, bis hin zum kompletten Verkehrssystem. Wem das bekannt vorkommt, der hat bereits im ersten Teil in Chicago damit Bekanntschaft gemacht.

Verschiedene Algorithmen werden angewandt, um die Bevölkerung auszuspionieren und Straftäter, aufgrund ihrer Aktivitäten, bereits vor einer eigentlichen Tat als kriminell zu kennzeichnen. Im ersten Moment klingt dies doch gar nicht so verkehrt, oder? Straftäter dingfest machen, bevor sie erst zuschlagen konnten. Aber wollt ihr verhaftet werden, für etwas, was ihr gar nicht getan habt? Oder eigentlich auch gar nicht vorhattet? Nein, Marcus auch nicht. Und doch findet er beim Hack heraus, dass er bereits als Gefahr eingestuft wurde.

wd2_sc5_previews_primeeight_275579Weiters findet DedSec Beweise, dass die gesammelten Daten genutzt werden, um Menschen zu manipulieren, um so zum Beispiel Wahlen zu beeinflussen. Die Blume Corporation steckt hinter der Entwicklung des Betriebssystems und verkauft Nutzerdaten an den Höchstbietenden. Dabei kommen einige Anspielungen an die reale Welt vor, wie zum Beispiel !Nvite (Anspielung an Facebook) und Noodle (deutliche Anspielung an Google). Doch es steckt noch mehr dahinter, aber das möchten wir euch an dieser Stelle nicht nehmen, es selbst heraus zu finden.

 

Kann die Grafik diesmal mithalten?

Grafisch macht Watch_Dogs 2 auf der PS4 einen soliden Eindruck. Wie es sich auf der PS4 Pro oder auf dem PC verhält, können wir leider nicht sagen, aber es kann eigentlich nur besser werden. Schön anzusehen sind die kleinen Details, wie zum Beispiel Blätter von Bäumen, welche sich auf den Autos legen und beim Anfahren herunter fallen. Sonnenuntergänge über der Stadt, oder einfach das Alltagsleben sind detailliert, einfallsreich und schön anzuschauen. Außerdem gibt es noch die eine oder andere Überraschung zu entdecken.

wd2_sc8_previews_stop_arrest_275582Generell haben mich aber auch die NPCs überrascht: Denke ich an GTA, spricht mich jeder Mensch an, der auf der Straße an mir vorbei geht. Ein blöder Spruch, ein schneller Flirt, nie hat man seine Ruhe. Aber wer macht das schon? Geht ihr zum Auto, zur Arbeit und sprecht jeden Unbekannten an? Nein, ich auch nicht. Und Watch_Dogs 2 hat sich daran ein Beispiel genommen. Die Einwohner ignorieren euch, solange ihr nichts Auffallendes tut. Wer eine Waffe zückt, ein Foto von den Fremden macht oder auf Passanten mit dem Auto zurast, der wird natürlich bemerkt und erhält eine Reaktion. Dazu könnt ihr auch noch direkt mit Menschen agieren, ihnen zuwinken, sie beleidigen oder mit ihnen flirten.

 

Das Gameplay

wd2_sc3_ign_new_dawn_275577Ich fühle mich als Marcus Holloway nicht wie ein Promi, sondern genau als das, was ich bin: Ein Hacker aus dem Untergrund. Dadurch ergeben sich einzigartige Gelegenheiten und Situationen, die mir einige sehr amüsante Momente bereitet haben. Gemischt mit einer Menge an Parodien, welche sich auf die echte Welt beziehen, wie zum Beispiel der Politiker Thruss, welcher das Motto hat „Make the Bay Area stronger!“ (kommt euch der Slogan aus dem amerikanisch Wahlkampf vielleicht bekannt vor?). Somit gibt es eine Menge Details neben den eigentlichen Missionen zu sehen, welche an Einfallsreichtum kaum zu überbieten sind.

wd2_sc9_previews_nudle_campus_275583Doch das Gameplay an sich hat generell einiges zu bieten. Verabschiedet euch von Zugbrücken, diese gibt es gar nicht mehr, und auch die Poller sind nur mehr Randerscheinungen. Wenn ihr auf den Straßen von San Franciscos Bay Area verfolgt werdet, sind eure wahren Freunde die explodierenden Straßen-Abflüsse. Und natürlich die Ampelsysteme! Wie im ersten Teil, könnt ihr diese Hacken und so eure Verfolger ausschalten.

Doch eigentlich kommt dies nicht so häufig vor. Watch_Dogs 2 distanziert sich von der direkten Konfrontation; auch Panzerung oder Ähnliches gibt es nicht. Stattdessen haben diese aber öfters einmal die Gegner, was einen Kampf ziemlich unfair macht. Doch dafür stehen euch zwei neue Spielzeuge zur Verfügung: Der Jumper, was ein ferngesteuertes, springendes Fahrzeug ist und mit Geräten interagieren kann und die Drohne, welche zum Fern-hacken und zum Auskundschaften da ist. Beides richtig eingesetzt, mit den richtigen freigeschalteten Skills, habt ihr auch so zwei indirekt tödliche Waffen in euren Händen. Also bewegt ihr euch meist schleichend durch Gebiete, erledigt Gegner von hinten, oder schickt ihnen die Cops bzw. die verschiedenen Gangs auf den Hals. Wird es einmal brenzlig, könnt ihr aber immer noch zur Waffe oder zum Taser greifen.

wd2_sc6_previews_lenni_275580Dieses Gemisch aus Schleichen, direktem Angriff und Hightech-Spielzeug bringt eine Menge an Pepp in die Missionen. Trotzdem nimmt die etwas flach gestaltete Hauptstory den Wind aus den Segeln. Und das obwohl die Hauptcharaktere wirklich gut gewählt sind und die deutsche Synchronisierung gut funktioniert. Leider will in einigen, meist heiklen Momenten die Steuerung nicht so, wie wir es gern hätten. So überspringen wir Kisten, auf die wir eigentlich nur klettern wollten, oder hängen an der Dachkante fest, während wir von unten beschossen werden. Doch das ist zum Glück eher die Ausnahme.

Auch konnte leider der Multiplayer wegen technischen Problemen nicht getestet werden, soll aber demnächst verfügbar sein.

 

[wptouch target=“non-mobile“]

Watch_Dogs 2
watch-dogs-2-gold-edition-ps4-cover Wertung der Redaktion: 

81/100

  • Publisher: Ubisoft
  • Getestet auf: PS4
  • auch für: XboX One, PC
  • Preis: 59,99€

 

 

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23/30 Technik + Viele Details
+ Toller Soundtrack
+ Gut synchronisiert
+ Detaillierte Charaktere
+ Gute KI der Zivilisten
- Kleine Probleme bei der Steuerung
- KI Gegner manchmal überfordert
25/30 Umfang + Große Spielewelt
+  30 bis 40 Stunden Spielzeit
+ Viele Nebenmissionen
+ Viel neben den Missionen zu entdecken
+ Wählbare Kleidung
- Fixer Hauptcharakter
25/30 Gameplay + Lebendige Welt
+ Guter Gemisch aus Kampf und Schleichen
+ Zahlreiche Nebenaufgaben
+ Anspielungen auf echte Geschehnisse und Popkultur
+ Open World
- Nicht immer gutes Balancing
8/10 Spezifisch + Teils fordernde Kämpfe
+ Nette Hightec-Spielzeuge
+ Lebendige Open World
- Miserable Steuerung 

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[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
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Fazit:

[rating itemreviewed=“Watch_Dogs 2″ rating=“81″ reviewer=“Roman Völkel“ dtreviewed=“20.11.2016″ best=“100″ worst=“0″]

Man nehme eine Prise GTA und eine Prise Assassin’s Creed und tadaa: Watch_Dogs 2. Aber gut, dieses Prinzip war schon im ersten Teil bekannt und (bis auf die nicht eingehaltenen Versprechen bezüglich der Grafik) auch sehr erfolgreich. Der Nachfolger legt noch einen oben drauf, was einen hohen Spaßfaktor bietet. Die Haupt- und Nebenmissionen sind spannend gestaltet. Sie sind fordernd, gut inszeniert und machen sich gerne über sich selbst und die Gesellschaft lustig. Dazu kommt eine aufgewertete Grafik mit vielen kleinen Details, die das Herz jedes Zockers höher schlagen lassen.

Auch wenn das Prinzip und die Vorgehensweise bei fast jeder Mission gleich ist (eindringen, hacken, flüchten), so wird es aufgrund der vielen Möglichkeiten, wie man die Missionen angehen kann nicht langweilig. Dennoch hätte die Hauptmission an sich etwas umfangreicher ausfallen können, aber aufgrund der lebendigen Stadt und den Geschehnissen neben den eigentlichen Missionen, fällt auch dies nicht wirklich negativ auf. Es macht einfach Spaß durch die Straßen von San Francisco Bay zu fahren und die Bevölkerung zu belauschen.

 

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 ►So testen Wir

 

Pokémon Sonne & Mond

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Der Release eines neuen Pokémon-Teils stellt für viele Leute das Highlight des Jahres dar. Die beiden Editionen Pokémon Sonne und Mond sind dieses Jahr an der Reihe. Es geht auf die Inseln der Alola-Region und es warten nicht nur neue Pokémon auf euch, sondern auch ein paar Neuerungen im Gameplay. Wir haben Pokémon Sonne für euch getestet.

 

Das neue Pokémon beginnt wie viele andere Pokémon-Teile auch: Ihr zieht in eine neue Region, sucht euch eines von drei Starter-Pokémon aus und geht auf Wanderschaft um die Welt zu erkunden und viele Pokémon zu fangen. Dieses mal geht es in das sonnige Alola, eine Inselgruppe aus vier natürlichen Inseln. In Alola läuft es aber ein wenig anders, als man es bisher kennt. Jede Insel wird von einem Schutzgott bewacht, der auch die Kinder auswählt, die auf Inselwanderschaft gehen. Mit 11 Jahren bekommen manche Kinder einen Z-Ring geschenkt. Ab sofort dürfen sich diese Kinder auf Inselwanderschaft begeben und die zahlreichen Inselprüfungen bestehen. Eine herkömmliche Arena wie in den anderen Regionen gibt es nicht. Stattdessen bekommt man von den Captains eine Prüfung gestellt. Zum Beispiel muss man eine Höhle erforschen und gegen bestimmte Pokémon kämpfen oder in einem stillgelegten Supermarkt Geister-Pokémon fotografieren. Am Ende steht immer das Herrscher-Pokémon. Es hüllt sich in eine spezielle Aura und steigert damit seine Statuswerte. Hat man das Herrscher-Pokémon besiegt gibt es zur Belohnung einen Z-Kristall des jeweiligen Typen des Herrschers. So sammelt man nicht acht Orden, sondern 12 Z-Kristalle um später an der Pokémon Liga teilnehmen zu dürfen. Die Inselprüfungen sind prinzipiell ganz lustig, da sie in kleine Stories verpackt werden. Allerdings sind sie definitiv nicht so herausfordernd und spannend, wie man es von einer Arena kennt. Auch die Inselkönige und Inselköniginnen die man am Ende besiegen muss, sind eigentlich nicht besonders stark.

 

pokemon-sonne-mond-charaktereEin neues Abenteuer auf Alola
Selbstverständlich zieht man in Pokémon schon lange nicht mehr alleine auf Wanderschaft sondern immer zusammen mit neuen Freunden. Diesmal sind Tali, der Sohn eines Inselkönigs und Lilly, die Assistentin von Professor Kukui dabei. Lilly selbst ist nicht auf Inselwanderschaft, sondern begleitet ihre Pokémon Cosmog zu den Ruinen der vier Inseln. Während der Reise lernt ihr viele neue Gesichter kennen, trefft aber auch auf alte Bekannte wie einen Forscher von Team Plasma und einen Vertreter der Eich-Familie. Besonders die Wissenschaftler hat es nach Alola gezogen. Euer Nachbar Professor Kukui erforscht dabei die Attacken der Pokémon, scheint aber auch noch eine zweite Karriere im Battle Royal zu haben. Seine Frau, Professor Brunett setzt sich zusammen mit ihrem Forschungslabor aber mit viel ernsteren Themen auseinander. Über Alola öffnen sich nämlich manchmal sogenannte Dimensionslöcher, aus denen gefährliche Ultrabestien kommen. Auch die Aether Foundation interessiert dieses Phänomen sehr. Eigentlich setzten sich die Schützer in Weiß für das Wohl der Pokémon ein, aber irgendwie ist man sich auch nicht ganz sicher, was passieren wird… Die Story ist diesmal wieder relativ spannend, wird aber nur Häppchenweise serviert. Wie in jedem Pokémon gibt es auch hier wieder eine Gruppierung, die sich dir und deinen Freunden in den Weg stellt. Diesmal macht Team Skull die Alola-Region unsicher. Sie sind eine Mischung aus gescheiterten Existenzen und gelangweilten Jugendlichen und stehlen selbstverständlich Pokémon. Besonders lustig ist ihre Sprechweise: Jugendsprache, so wie sie sich die jungen Erwachsenen vorstellen würden. Swag, No Way und Jo gehören zum Grundwortschatz von Team Skull. Ganz so schwarz/weiß läuft es auf Alola aber nicht ab.

 

pokemon-sonne-mond-alola-inselnAuf Inselwanderschaft
Die vier Inseln sind zwar an ihren Küsten sehr ähnlich, haben aber sehr unterschiedliche Städte und Gebiete. Auf Ula Ula gibt es einen schneebedeckten Berg, nebelige Blumenfelder, einen schwarzen Strand und eine asiatisch angehauchte Stadt. Mele-Mele ist wiederum ganz anders. Die Regionen sind zwar schön anzuschauen, allerdings ist das Spielgeschehen sehr linear und es gibt kaum weitläufige Areale und interessante Verstecke die man erkunden könnte. Und auch die Vielzahl an Häusern aus anderen Pokémon-Teilen sind hier nicht wirklich anzufinden. Nur hin und wieder kann man ein Haus betreten und es erkunden. Die Team Skull Villa ist da ein Paradebeispiel für ein interessantes Gebäude. Überall finden sich Kleinigkeiten die zu entdecken sind und auch eine tolle Atmosphäre schaffen. Leider ist das aber eine Seltenheit.
pokemon-sonne-mond-inselpruefungEin großes Lob muss man aber generell an die Grafik aussprechen. Mittlerweile hat sich Pokémon schon fast zum Third-Person-Spiel entwickelt und sieht den Tales of Spielen der PS2-Version schon recht ähnlich. Mimik und Gestik der Figuren ist sind verhältnismäßig ausgefeilt und in Gesprächen oder Zwischensequenzen sorgen Perspektivenwechsel für ein wenig Spannung. Die Editionen Omega Rubin und Alpha Saphir zeigten schon viele Umgebungsdetails. In Sonne und Mond hat man nochmal eins draufgesetzt und die neuen Teile holen alles aus dem 3DS raus. Allerdings gibt es keinen 3D-Effekt. Die Grafiken und Menüs wirken sehr dynamisch und die Handhabung ist sehr bequem. Auch die Musik ist wieder typisch Pokémon. Es fehlen aber wirklich neue und interessante Musikstücke die ins Ohr gehen.

 

pokemon-sonne-mond-kampfNeue Pokémon
In Alola gibt es eine Vielzahl an unterschiedlichen Pokémon. Viele von ihnen sind nicht heimisch und wurden von außerhalb hergebracht. Diese Pokémon haben dann ihre eigene Regionalform entwickelt. So hatten die Rattfratz als Inselfremde Pokémon nicht genug Nahrung. und fingen an sich gegenseitig zu fressen. Deshalb sind die Alola-Rattfratz nun vom Typ Unlicht. Die kuriose Färbung der Sleimas kommt dadurch zustande, dass sie anstatt Schlamm den Müll Alolas fressen. Aber auch komplett neue Pokémon tauchen auf Alola auf. Choreogel, der tanzende Vogel, ändert sein Aussehen jenachdem welchen Nektar es schlürft. Am Strand findet man Sandburgen in die Geister gefahren sind, Krabbox mit seinen dicken Scheren verschlingt liebend gerne Beeren und Tukano das Vogel-Pokémon passt sehr gut zum Thema der tropischen Inseln. Die neuen Pokémon sind interessant, teilweise wieder recht weit hergeholt, drängen sich aber nicht allzu sehr auf, da eine große Mischung aus allen Genereationen vorhanden ist.
Auch neue Attacken sind mit von der Partie. Oft passen sie sehr gut zu den Pokémon die sie erlernen können und man hat das Gefühl, dass sie extra für diese entworfen wurden. Etwas besonderes sind die Z-Attacken. Rüstet man ein Pokémon mit einem Z-Kristall vom Typ einer Attacke auf, kann man einmal pro Kampf die besonders Starke Z-Attacke ausführen. Im normalen Spielverlauf braucht man diese Attacken aber kaum. Weiß man die Effektivitäten gezielt auszuspielen, gibt es eigentlich keine Probleme. Leider sind effektive Angriffe und Volltreffer so wirkungsvoll, dass man viele One-Hit-K.O. hinlegt. Das macht die Kämpfe sehr unausgeglichen und vor allem langweilig. Auch die Kämpfe gegen andere Trainer sind nicht so spannend wie man es gewohnt ist. Oft haben sie nur ein oder zwei Pokémon dabei und die Kämpfe sind schnell wieder vorbei. Alles in allem sind Pokémon Sonne und Mond viel zu einfach.

 

pokemon-sonne-mond-pokemobilBequeme Funktionen
In Sachen Bequemlichkeit macht Sonne und Mond vieles Richtig. Mit der Einführung des PokéMobils werden die umgangsprachlichen „VM-Sklaven“ überflüssig und man kann Alola jederzeit ohne große Hindernisse erkundigen. Mit dem PokéMobil kann man nun verschiedene Pokémon als Reittiere herbeirufen. So wird die VM Zertrümmerer nun durch ein Tauros ersetzt, dass mit seinem Schädel lästige Gesteinsbrocken aus dem Weg schafft. Anstatt einem Pokémon die Attacke Surfer beibringen zu müssen, kann man nun auf Lapras reiten und um zu fliegen ruft man sich einfach ein Glurak. Diese neue Funktion ist definitiv die Innovation schlechthin!
Aber auch andere Neuerungen sorgen für ein besseres Spielgefühl. So kann man beim Fangen eines wilden Pokémon gleich entscheiden, ob es ins Team oder in die Box kommt und beim Tausch kann man auch auf die Boxen zugreifen. Hat man ein fremdes Pokémon einmal besiegt, kann man danach sehen, welche der eigenen Attacken effektiv sind und ist ein Pokémon von Statusveränderungen betroffen, so kann man gleich im Kampf sehen, welche Werte geändert wurden. Wichtige Funktionen wie den EP-Teiler, der die erhaltenen EP auf alle Pokémon aufteilt bekommt man schon früh im Spiel. Falls man ihn benutzt, hat man leider aber das Problem, dass die Pokémon so gut mitleveln, dass man eigentlich nur wenig mit ihnen kämpfen muss. Zusätzlich zum normalen Pokémon fangen und trainieren, kann man sich selbst ein Zygarde synthetisieren. Überall in Alola findet man Teile von ihm die man in seinem Zygarde-Würfel speichern kann und damit das legendäre Pokémon zusammenstellen kann. Die neuen Funktionen sind im Großen und Ganzen definitiv eine Bereicherung des Spiels.

 

pokemon-sonne-mond-boutiquePokéPause, Festival Plaza, Pokémon Resort und Co.
Neben dem Hauptspiel gibt es noch jede Menge Minispiele mit denen man sich ablenken kann. In der PokéPause kann man sich um seine Team-Pokémon kümmern und in Nintendogs-Manier seine Pokémon streicheln und mit Poké-Bohnen füttern. Das steigert ihr Zutrauen, was bei manchen Pokémon die Entwicklung auslösen kann. Aber ein hohes Zutrauen ist auch generell ganz praktisch. Im Kampf überleben zutrauliche Pokémon manchmal einen K.O.-Treffer, weichen einem Angriff aus oder heilen sich selbst von Vergiftungen und Co. Diese Spielerei ist allerdings kein Muss und dient wirklich nur als Pause.
Das Pokémon Resort sind kleine künstliche Inseln auf Sandbänken wo deine Pokémon entspannen können. Hauptsächlich kann man dort Poké-Bohnen ernten und Beeren anbauen. Aber man kann seine Pokémon auch Items suchen schicken, zum Entspannen in den Spa-Bereich setzen oder trainieren lassen. Das Training ersetzt das EV-Training der älteren Editionen. Allerdings muss man selbst keine Minispiele mehr spielen, sondern einfach nur noch Zeit absitzen. Für Trainer die gerne ihre Pokémon ins EV-Training schicken dauert das aber definitiv zu lange und ist leider keine gute Verbesserung.

pokemon-sonne-mond-starter-pokemonDas Battle Royale ist eine Kampfarena in der man gleich zu viert gegeneinander antreten kann. Jeder Spieler lässt ein Pokémon antreten und kann frei wählen, welches der gegnerischen Pokémon angegriffen werden soll. Wer die meisten K.O.s erzielt hat, bekommt Punkte fürs Battle Royale, die er gegen besondere Items eintauschen kann. Eines von ihnen ist zum Beispiel die Fähigkeitskapsel. Ein Pokémon, welches von Geburt an verschiedene Fähigkeiten haben kann, kann mit der Fähigkeitskapsel einfach die Fähigkeiten tauschen. Neue und praktische Items finden somit Einzug ins neue Pokémon.
Zum Schluss gibt es noch den Festival Plaza, in dem die Mehrspieler-Funktionen gesammelt werden. Es gibt verschiedene Buden die ebenso verschiedene Funktionen übernehmen. Im Item-Shop kann man sich besondere Items oder Pokébälle kaufen, Pokémon können in Hüpfburgen spielen und ihre Basisfähigkeiten steigern oder man kann Kleidung in den Färbebuden eine neue Farbe verpassen. Gezahlt wird hier nicht mit dem Pokédollar, sondern mit Festival-Punkten. Über den lokalen Modus oder das Internet finden sich im Festival Plaza Spieler aus aller Welt ein. Empfiehlt man ihnen eine Bude oder beantwortet Fragen, bekommt man dafür Festival-Punkte. Man kann auch gemeinsam Minispiele spielen, die allerdings nicht besonders spannend sind, da man nur durch die Gegend rennt und passende Leute anspricht. Weitere Online-Funktionen wie Kampfvideos, Spielsynchro und Online-Kämpfe findet man hier auch.

Zu guter Letzt sei noch erwähnt, dass Pokémon diesmal mehr denn Je eine Vorbildfunktion übernimmt. Trainer, die sich per PokéMobil fortbewegen haben stets Schutzkleidung an, es wird Gegendert und es gibt Trainer mit verschiedensten Hautfarben. Das finden wir toll!

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Pokémon Sonne & Pokémon Mond
pokemon-sonne-packshot Wertung der Redaktion:

86/100

  • Publisher: Nintendo
  • Getestet auf: New 3DS XL
  • auch für: 3DS, 2DS, New 3DS, 3DS XL
  • Preis: 39,99€

 

 

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28/30 Technik + Hübsche (fast) Third-Person Grafik
+ Sehr Detailreiche Umgebung
+ Zwischensequenzen
- Musik nicht besonders spektakulär
- Kein 3D
25/30 Umfang + Lustige Inselprüfungen
+ Gute Mischung an Pokémon
+ Spannende Story
- Sehr Linear
-  Viele unnötige Spielereien
23/30 Gameplay + Neue Funktionen wie das PokéMobil
+ Interessante Z-Attacken
+ Zeitvertreib bei PokéPause und Festival-Plaza
- EV-Training dauert jetzt sehr lange
- Effektivität zu stark
- Viel zu einfach
10/10 Spezifisch + Battle Royale
+ Gute Vorbildfunktionen
+ Team Skull

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[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
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Fazit:

[rating itemreviewed=“Pokémon Sonne & Mond“ rating=“86″ reviewer=“Nina van Aken“ dtreviewed=“23.11.2016″ best=“100″ worst=“0″]

Pokémon Sonne und Mond entführt die Spieler auf die sonnigen Alola Inseln und versucht sich mit einem neuen Konzept. Anstatt sich acht Arena-Orden anzueignen müssen nun viele verschiedene Inselprüfungen absolviert werden. Die Prüfungen sind nett und abwechslungsreich, aber überhaupt keine Herausforderung. Generell ist das Spiel sehr einfach, weil Effektivitäten im Kampf eine hohe Wirkung haben und Kämpfe somit sehr schnell vorbei sind. Die Alola-Region ist hübscher denn je aber sehr linear, so dass es nicht all zu viel zu entdecken gibt. Zwischensequenzen sind aber schön aufbereitet und die Handhabung ist dank neuer Funktionen sehr einfach. VMs wurden zugunsten des PokéMobils abgeschafft und man kann jetzt einfach ein Pokémon zum fliegen oder schwimmen herbeirufen. Die Mischung aus neuen und alten Pokémon sowie Regionalformen ist gut gelungen. Die Z-Attacken sind vor allem grafisch ein Hingucker, sind aber so stark, dass man sie im normalen Spiel eigentlich eher nicht einsetzen muss. Neben der recht interessanten Hauptstory, die nicht nur schwarz und weiß ist, gibt es noch jede Menge Spielereien um sich abzulenken. Pokémon streicheln und füttern in der PokéPause, Beeren und Bohnen sammeln im Pokémon Resort und Minispiele im Festival Plaza spielen. Brauchen tut man alles nicht unbedingt, aber für ein wenig Abwechslung ist definitiv gesorgt.

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So testen Wir

 

Beholder

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Der Staat will es wissen und Carl soll es herausfinden! In Beholder, George Orwell’s persönlichem Alptraum, schnüffelt ihr im Namen des Staates euren Mietern nach. Erfahrt in unserer Review, was wir von dem Spionagespiel mit moralischen Dilemmas halten.

 

Point Lamp Game hat die Point ’n Click Spielversion des Romans 1984 entwickelt und lässt euch in die Rolle eines Spions schlüpfen. Wir haben die deutschsprachige Version gespielt und uns den moralischen Entscheidungen gestellt.

Bevor es losging, haben wir uns erstmal die Optionen durchgeschaut. Grafikeinstellungen konnten nur oberflächlich mit der Höhe der Qualität eingestellt werden, die optionale Tastatursteuerung für die Ingame-Kamera konnten wir dafür anpassen. Dank der Point ‘n Click Steuerung braucht ihr eure Tastatur nur, wenn die Kamerasteuerung euch damit leichter fällt.

Beholder - Test, Review, Kaufberatung
 

Ein Intro gibt uns den Plot wieder. Ihr seid Carl, Hauswart eines Miethauses mit mehreren Wohnungen. Eure Familie und ihr selber wohnt im Keller, während eure Mieter in den bis zu sechs Wohnungen über euch kommen und gehen. Ihr sollt im Auftrag des totalitären Staates eure Mieter ausspionieren und alles Wichtige über sie festhalten. Wenn euer Leben und das eurer Familie euch wichtig ist, kommt ihr dieser Aufgabe auch gewissenhaft nach. Um seine Gesetze und Macht aufrechtzuerhalten, geht der Staat skrupellos und mit voller Härte gegen jeden los, der sich ihm irgendwie entgegen stellt.

 

It’s a very, very mad world

Optisch punktet der Titel mit gestochen scharfer Grafik. Die Spielwelt außerhalb des Hauses ist düster und authentisch für ein trostloses Leben in einem unterdrückenden Staat. Die Wohnungen dagegen sind mit unterschiedlichen Möbeln und Haushaltsgegenständen ausgestattet, welche an ein gemütliches Zuhause erinnern. Die feinen Details sind sehr willkommen und verleihen der Welt mehr Glaubwürdigkeit.

Die Charaktere sind, entgegen der realistisch angehauchten Spielwelt, schwarze Silhouetten, die sich in Form und weißen Details unterscheiden. Anfangs waren wir skeptisch, ob das wirklich funktioniert, umso überraschter waren wir, wie gut die Idee umgesetzt wurde. Gefühle und Mimik werden verständlich wiedergegeben. Durch eine deutliche Animation der Körper, Augen und Gesichtszüge ist immer klar, wie sich eine Figur gerade fühlt. Der Ideenreichtum ist bei der großen Anzahl an verschiedenen Charakteren sichtbar. Ob Kinder, Jugendliche, Erwachsen oder ältere Menschen, kräftig gebaut oder schlank, ob Arzt oder einfacher Fließbandarbeiter, jede Figur ist einzigartig vom Charakter und Aussehen animiert. In Kombination mit den menschlichen Dialogen fangt ihr wirklich an, euch um ihr Wohlergehen zu kümmern. Fehlerhafte Animationen oder Anzeigefehler konnten wir in unserem Spieldurchlauf Beholder - Test, Review, Kaufberatungnicht entdecken. Jedoch lässt die deutsche Übersetzung zu wünschen übrig, sodass ihr immer wieder mal teils sehr offensichtliche Grammatik- und Rechtschreibfehler vorgesetzt bekommt. Auch die Kamera ist manchmal etwas bockig und agiert nicht so, wie man es sich vorstellt.

 

Die Akustik bietet zwar wenig Abwechslung, ist aber stets passend zur Situation. Verschiedene Ton- und Soundeffekte lassen die Figuren und Handlungen lebendiger wirken, was ein immersives Spielerlebnis ermöglicht.

 

Wie ging der Job nochmal?

Das Spiel startet mit der schlagkräftigen Kündigung des alten Hauswarts und dem Einzug eurer Familie. In einem schnellen und knappen Tutorial wird euch beigebracht, wie ihr Überwachungskameras installiert, gefolgt von euren ersten Anweisungen. Dank eines speziellen Serums hat Carl kein Schlafbedürfnis mehr und kann rund um die Uhr spionieren. Denn im Spiel vergeht die Zeit stetig. Durch einen Knopf könnt ihr euch eine Verschnaufpause gönnen oder die Zeit schneller vergehen lassen. Für die verschiedenen Quests stehen euch manchmal nur eine begrenzte Anzahl an Spielstunden zur Verfügung, weshalb euer Zeitmanagement stimmen muss.

Damit endet auch schon die Einführung der Gameplay-Elemente. Über ein Telefon im Spiel könnt ihr Details zu verschiedenen Mechaniken nachlesen, führt sie aber nicht testweise aus. Verschiedene Gameplay-Mechaniken werden dadurch nicht vorgestellt und ihr müsst sie durch rumprobieren selber lernen. Beispielsweise die verschiedenen Methoden, wie ihr Informationen über eure Mieter sammeln könnt, wie ihr dieses festhalten könnt, wie ihr ordentliche Erpresserbriefe anfertigt oder falsche Indizien legen könnt. Diese Mechaniken werden, wenn überhaupt, mit Texteinblenden angdeutet, sind aber essentiell im späteren Spielablauf, da ihr nur mit genug Bargeld und Rufpunkten die wachsenden Aufgaben des Spiels meistern könnt, welche ihr eben mit guter Spionagearbeit verdient oder dem Erpressen eurer Untermieter.

 

Von einer Lawine der Verantwortung begraben

Das spartanische Tutorial reicht aber für die erste Aufgabe, bei der wir einen Drogendealer dingfest machen mussten. Nach dieser stolzen Leistung wurden die Aufgaben jedoch moralisch immer fraglicher…

Nachdem man unbemerkt in eine Wohnung eingedrungen ist (Danke Generalschlüssel) kann man wie gelernt Kameras platzieren. Lasst euch dabei nicht erwischen, sonst gibt es Bußgeld! Vergesst auch nicht, die Habseligkeiten zu durchforsten. Manche Gegenstände geben Aufschluss über die Hobbies oder Interessen der Person. Diese lassen sich im Textfeld extra anklicken, wodurch die Info in einem Katalog zur Person festgehalten wird. Das gibt wichtige Rufpunkte. Diese Mechanik hätten wir gerne im Tutorial gelernt. In eurem Büro könnt ihr dann ein Profil zu jedem Mieter anfertigen und diese gesammelten Infos festhalten. Name, Beruf, Wohnsituation und Apartment müssen von euch korrekt eingegeben werden, bei falscher oder schlechter Arbeit gibt es Bußgeld, bei richtiger Eingabe zusätzliches Bargeld. Wollt ihr jemanden Melden, müsst ihr die entsprechende Anordnung des Verbots und das Datum, an dem es in Kraft getreten ist, angeben. Über eine Sparte im Menü könnt ihr das problemlos und schnell dank der zugehörigen Symbole feststellen.

Macht ihr eure Arbeit richtig, gibt es eine Belohnung. Ein simples Prinzip, mit dem Papers Please! bereits punkten konnte. Auch hier funktioniert die Mechanik, das Spionieren und Abkassieren für gute Arbeit macht richtig Spaß, sobald man eben weiß, wie es richtig geht. Der kürzlich eingeführte „Trainings-Modus“ ist zwar ein willkommener „Easy-Mode“ des Spiels, doch ein ordentliches Tutorial hätte dessen Notwendigkeit bereits Abhilfe schaffen können.

 

Denn nicht nur der Staat braucht eure Hilfe. Manche Mieter, eine Rebellengruppe, sowie eure Familie haben Anliegen, die ihr meist nur mit einem prallen Geldbeutel und den genannten Rufpunkten ordentlich erfüllen könnt. Dass der Sohn plötzlich 20.000$ für eine Sammelaktion seiner Uni braucht, scheint nicht so dringlich, das kann warten; dass eure Tochter lebenswichtige Medizin für 15.000$ braucht, hingegen nicht. Und die Zeit tickt unaufhaltsam. Solche Aufgaben häufen sich sprungartig an, ohne, dass das Spiel euch Beholder - Test, Review, Kaufberatungmit den nötigen Tipps und Kniffen zu Beginn ausgestattet hat. Stellt euch zunächst auf Scheitern ein, Trial and Error wird die Devise sein. Doch verzagt nicht! Mit nur einer Handvoll Tipps, Erklärungen und etwas Spielerfahrung seid ihr bereits bestens gewappnet, um die anfangs scheinbar unlösbaren Hürden problemlos zu meistern.

 

Das Speichersystem des Spiels ist dabei anfangs noch verwirrend, aber nach kurzer Zeit verständlich. Nachdem ihr eine Quest angenommen habt, wird ein Speicherpunkt für exakt diese Quest angefertigt. Entsprechend könnt ihr dann Spielstände laden, die sehr lange zurückliegen, um euch bei dieser einen Quest zum Beispiel dann doch anders zu entscheiden. Leider könnt ihr nicht während einer laufenden Quest abspeichern, was sehr ärgerlich ist. Ein zusätzlicher Slot für zumindest einen individuellen Speicherpunte hätte sehr geholfen. Quests können manchmal einige Zeit in Anspruch nehmen und brecht ihr vor deren Abschluss ab, ist euer Fortschritt verloren. Besonders bitter ist es, wenn ihr eine Quest nicht rechtzeitig abschließen könnt, weil der benötigte NPC gerade auf Einkaufstour ist oder unpraktisch verdeckt ist, sodass euch die Zeit ausgeht. Beginnt ihr ein Spiel von vorne, werden die alten Speicherpunkte entsprechend mit den jeweils neuen überschrieben.

 

Gute Taten, Schlechte Taten

Findet ihr verbotene Gegenstände oder sammelt ihr Beweise, für die ein Mieter hinter Gittern kommen kann, könnt ihr ihn beim Staat melden. Dieser schickt bei korrektem Antrag kurzerhand zwei Schergen, die die betroffene Person mit Tritten und Hieben ins Polizeiauto geleiten. Ohne jeglichen Diebstahl geht ihr Hab und Gut an euch und ihr habt Platz für den nächsten Mieter! Doch aufgepasst: Die Mieter haben oft Aufgaben für euch oder sind für andere Aufgaben relevant. Einmal abgeführt, kommen sie nicht wieder und euch gehen womöglich Lösungswege verloren. Je nachdem ob und wie ihr euch bei den verschiedenen Aufgaben und Mietern entscheidet, hat dies andere Konsequenzen auf den verbleibenden Spielverlauf.

Beholder - Test, Review, Kaufberatung
 

Diese Konsequenzen sind teilweise nicht vorhersehbar oder haben erst später im Spiel eine entscheidende Auswirkung. Das Herumprobieren und Austesten hat richtig Spaß gemacht, der richtige Lösungsweg ist selten offensichtlich, sodass wir uns umso mehr über einen positiven Erfolg gefreut haben. Manchmal entpuppt sich die vermeintlich schlechte Idee als letztlich am Besten! Der Wiederspielwert steigt dadurch enorm, da es mehrere Lösungswege für eine Reihe von Quests gibt, die euch unterschiedliche Endings bescheren. Helft ihr dem Staat bei der Macht zu bleiben, wodurch Presse- und Meinungsfreiheit eine Erinnerung bleiben? Oder riskiert ihr euer Leben und helft der Rebellengruppe, den Staat zu stürzen? Und was wird aus eurer Familie dabei? Nach ca. 10 Stunden waren wir bei unserem (mehr als frustrierendem) ersten Ending des ersten Spieldurchgangs angekommen. Etwa 8 Spielstunden später haben wir uns ein Ending anschauen können, was uns wirklich gefreut hat. Für die Experten unter den Spionen, welche weniger an den verschiedenen Szenarien interessiert sind, hat der Titel leider nicht mehr zu bieten. Ein „Endlos-Modus“ oder „Challenge-Modus“ ist leider (noch) nicht implementiert.

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Beholder
Beholder - Test, Review, Kaufberatung Wertung der Redaktion:

82/100

  • Publisher: Alawar Entertainment
  • Getestet auf: PC
  • auch für: Mac
  • Preis: 9,99€

 

 

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26/30 Technik + liebevoll inszenierte Figuren und Spielwelt
+ gestochen scharfe Grafik
+ passende Vertonung
- deutsche Textausgabe braucht Überarbeitung
- Grafikeinstellungen lassen sich nur oberflächlich anpassen
- Soundtrack bietet wenig Abwechslung
27/30 Umfang + Mehrere Entscheidungsmöglichkeiten für Haupt- und Nebenquests
+ 8-10 Stunden pro Spieldurchgang
+ viele, einzigartige Figuren und Aufgaben
- (noch) kein Challenge- oder Endlos-Modus
- keine Abwechslung bei der Spielwelt
24/30 Gameplay + Hoher Wiederspielwert dank alternativen Entscheidungsmöglichkeiten
+ Spionage-Belohnungs-Prinzip macht viel Spaß
+ zusmmenhängende Lösungswege bei Quests
- Tutorial bereitet nicht sehr gut auf den Rest des Spiels vor
- Questtimer kann auslaufen, während NPC’s zeitweise nicht auffindbar sind
- unvorhersahbare Entscheidungsfolgen können frustrieren
5/10 Spezifisch + Abwechslungsreiche und einzigartige Figuren
+ gefühle und Moral werden authentisch angesprochen

- zu mageres Tutorial bei zu starkem Schwierigkeitsanstieg
- ein individueller Speicherpunkt fehlt, um Spielfortschritt nicht unglücklich zu verlieren

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[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
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Fazit:

[rating itemreviewed=“Beholder“ rating=“82″ reviewer=“Martin Federlein“ dtreviewed=“22.11.2016″ best=“100″ worst=“0″]

Beholder ist ein tolles Spiel mit ernstem Hintergrund. Die verzweigten Geschichten und vielfachen Entscheidungsmöglichkeiten laden zum mehrmaligen Spielen ein, was die 8-10 Stunden pro Spieldurchgang auch beim dritten Mal noch interessant machen. Die moralischen Dilemmas gehen einem wirklich zu Herzen, was den einzigartigen Figuren und ihrer liebevollen Inszenierung zu verdanken ist. Der langfristige Spielspaß liegt jedoch hinter einer steilen Lernkurve, welche das Spiel selbst unnötigerweise durch sein mangelhaftes Tutorial aufstellt. Doch einmal erklommen drückt der Titel genau die richtigen Knöpfe, um Begeisterung durch das Gute Arbeit-Belohnungs-Prinzip zu bescheren. Das Spionieren macht richtig Spaß, die Aufgaben sind Abwechslungsreich und jeder Erfolg wird sichtbar belohnt. Mehr Abwechslung hinsichtlich der Spielwelt und der Akustik, sowie ein individueller Speicherpunkt hätten dem Titel den letzten Feinschliff gegeben. Stattdessen bedarf die deutsche Textausgabe noch einer Überarbeitung. Mit etwas Glück spendieren die Entwickler dem Spiel diese und andere positive Ergänzungen in den kommenden Patches. Dennoch können wir Beholder ruhigen Gewissens empfehlen, vor allem Fans von interaktivem storytelling.

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So testen Wir

 

Overcooked – The Lost Morsel DLC

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Seit dem 15. November hat Overcooked seinen ersten Downloadable Content The Lost Morsel. Neben den sechs neuen Leveln gibt es auch sechs neue Charaktere. Unser Review zum DLC zeigt euch die Level im Detail.

In Overcooked übernimmt man die Rolle eines Kochs, der die Welt vor einem gefräßigen Monster retten muss. Es muss geschnibbelt, gekocht, gebraten, frittiert, serviert und natürlich auch gespült werden. Während man alleine zwei Figuren steuert, macht Overcooked am meisten Spaß, wenn man es zusammen mit anderen spielt. Die meisten Gerichte liefern diejenigen ab, die sich gut koordinieren können und sich nicht stressen lassen.

 

overcooked-the-lost-morsel-dlc-new-charactersThe Lost Morsel ist der erste DLC zu Overcooked. Es gibt insgesamt sechs neue Charaktere, die man freischalten kann: Der Dinosaurier, der Roboter, die französische Bulldogge, der Panda, der Bär und das Schwein. Dafür, dass The Lost Morsel nur insgesamt 6 neue Level bietet, sind die Charaktere doch zahlreich und eine gute Mischung aus unterschiedlichen Typen.

 

overcooked-the-lost-morsel-dlc-world-mapDer Zwiebelkönig hat sich ein wenig in der Zeit vertan und seine Köche weit zurück in die Vergangenheit geschickt. Zu allem Überfluss landen sie auch noch im Dschungel. Aber keine Angst: Pizza, Burritos, Suppen und Burger werden auch im Dschungel gerne gegessen. Die Trommel-Musik in den Leveln heizt ordentlich ein und sorgt für den nötigen Stress um den Küchenalltag zu bewältigen. Allerdings wird sie nach einiger Zeit ganz schön nervig. Zu den sechs neuen Leveln fährt man nicht mit dem Bus, sondern mit dem Helikopter. Die Level an sich sind spaßig, stellen aber keine allzu große Herausforderung dar, wenn man sich zum Beispiel die späteren Level vom Hauptspiel anschaut. Für ein paar Stunden Spaß auf der Couch können sie aber auf jeden Fall sorgen! Der Preis liegt bei 4,49€ für den DLC. Das ist definitiv in Ordnung, auch wenn wir uns doch ein paar Level mehr gewünscht hätten. Ein bisschen Platz für Spekulationen zu einem weiteren DLC für Overcooked gibt es aber noch! Denn auf der Weltkarte von The Lost Morsel ist definitiv noch viel Platz neben den Dschungel-Leveln.

Und jetzt stellen wir euch die sechs neuen Level einmal ein wenig genauer vor. Klickt auf die Bilder der Level um sie genauer zu betrachten.

 

overcooked-the-lost-morsel-dlc-level-1-1Level 1-1
Burritos
Das erste Level ist noch relativ gemütlich. Viel Platz zum Braten und herumrennen, aber nur ein Schneidbrett! Die beiden Tresen-Teile gleich vor dem Fließband bewegen sich hin und wieder einmal zur anderen Seite.

 

Level 1-2overcooked-the-lost-morsel-dlc-level-1-2
Burger
Mit den Schaltern kann man den mittleren Tresen hin und her bewegen. Aber eigentlich braucht man das nur, um hin und wieder das Geschirr abzuwaschen. Arbeitsteilung ist hier eher ausschlaggebend als Knöpfe drücken.

 

overcooked-the-lost-morsel-dlc-level-1-3Level 1-3
Suppe
Die Zutaten laufen auf den Laufbändern einmal durch die Küche. Hier muss man vorausplanen und das richtige Gemüse schnell vom Laufband nehmen, damit man den Bestellungen nachkommen kann.

 

overcooked-the-lost-morsel-dlc-level-1-4Level 1-4
Burritos
Das wohl herausfordernste Level vom DLC. Sämtliche (geschnittene) Zutaten müssen zur anderen Seite getragen werden. Leider gibt es noch die Feuerbälle, die in den engen Gängen für unfreiwillige Auszeiten sorgen. Und die Ratten stehlen gerne dein Essen.

 

overcooked-the-lost-morsel-dlc-level-1-5Level 1-5
Suppe
Die Zutaten gibts nur in den vier Kammern, die erstmal von der anderen Seite aufgemacht werden müssen. Und es bleibt auch wenig Platz um die Zutaten von einer zur anderen Seite und wieder zurück zu tauschen.

 

Level 1-6overcooked-the-lost-morsel-dlc-level-1-6
Pizza
Schneidbrett und Pizzaofen wechseln hin und wieder ihre Positionen. Da es nur ein Brett gibt, müssen Zutaten schnell angeschafft werden um keine Zeit beim Schnibbeln zu verlieren.

 

Der The Lost Morsel DLC ist übrigens auch in der Overcooked Gourmet Edition enthalten. Die Gourmet Edition ist besonders für diejenigen interessant, die Overcooked noch nicht erworben haben aber gerne das Komplettpaket haben wollen.

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Overcooked – The Lost Morsel DLC
overcooked-the-lost-morsel-dlc-packshot  

Eine Empfehlung für alle die noch ein paar zusätzliche Level zusammen spielen wollen!

  • Publisher: Team17
  • Getestet auf: PS4
  • auch für: XBox One, Steam
  • Preis: 4,49€

 

 

Nintendo NES Classic Mini

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Nach über 30 Jahren bringt Nintendo mit dem NES Classic Mini eine überarbeitete, moderne Version, einer der einflussreichsten Konsolen der Videospielgeschichte auf den Markt und alle sind begeistert. Innerhalb kürzester Zeit waren sämtliche Exemplare der ersten Charge ausverkauft. Wir haben uns das Stück Nostalgie genauer angesehen.

1986 war es, als Nintendo das Nintendo Entertainment System, kurz NES in Europa veröffentlicht hat. Über 61 Millionen Verkäufe wurden seit dem verzeichnet und einige der bekanntesten und bis heute beliebtesten Spiele haben zu jener Zeit das Licht der Welt erblickt. Darunter die Super Mario Bros., Zelda, Castlevania oder Donkey Kong. Namen, die heutigen Gamern noch immer geläufig sind.

Optisch ident – innen gedoped

Die letzten Jahrzehnte technologischer Fortschritt machen sich in der Neuauflage des NES bemerkbar. Für Power sorgt ein handelsübliches Micro-USB-Kabel, sämtliche Daten sind auf einem Flash-Speicher gesichert und die Übertragung des Bildsignals an den Fernseher erfolgt über ein HDMI-Kabel. Dank der neuen Hardware konnte gewaltig in der Größe gespart werden. Obwohl der NES Classic Mini optisch dem Original gleicht, ist er wesentlich kleiner und passt fast in eine Hand.

Lieferumfang

Neben der Konsole ist im Lieferumfang ein Controller – dem Original ebenfalls optisch ident – ein Micro-USB Kabel und ein HDMI Kabel. Größtes Manko ist die Länge der jeweiligen Kabel. Vor allem das Controller-Kabel ist derart kurz, dass man die NES Classic Mini unmittelbar vor sich aufstellen muss und daher ein längeres HDMI Kabel benötigt. Das ist aber ohnehin nicht verkehrt. Möchte man aus einem laufenden Spiel zurück ins Hauptmenü, muss man nämlich den Reset-Knopf an der Konsole drücken.

Nintendo NES Classic Mini Controller

Wer die Multiplayer-Funktionen manch installierter Spiele verwenden möchte, braucht logischerweise einen zweiten Controller. Im Lieferumfang ist bedauerlicherweise nur einer enthalten und wer beim Bestellen nicht gleich einen zweiten Controller mit in den Warenkorb gelegt hat, muss sich gedulden. Momentan sind Konsole und Controller überall ausverkauft. Weiteres Zubehör wird nicht benötigt, denn alle Spiele sind bereits vorab auf der Konsole installiert. Weitere lassen sich nicht nachrüsten. Weder ein online Modus, noch ein Kartenslots sind vorhanden.

Drei Speicherstände können pro Spiel angelegt werden. Auch hierfür ist keine extra Speicherkarte nötig. Nicht mitgeliefert wird ein Steckernetzteil für das USB-Kabel. Nintendo geht davon aus, dass die meisten Käufer der Retro-Konsole ohnehin einen USB Anschluss am TV-Gerät, oder an einer anderen Konsole haben. Smartphone-Besitzer können auch einfach das Ladegerät des Handys verwenden.

Das richtige Retrofeeling

Um nicht nur den Anforderungen modernen Spieler gerecht zu werden, sondern um vor allem für das richtige Retrofeeling zu sorgen, kann man am NES Classic Mini aus 3 Darstellungsvarianten wählen:

  • CRT-Filter: Dieser Modus ist alten Fernsehgeräten nachempfunden, inklusive horizontaler Streifen.
  • 4:3: Ist dem Look des ursprünglichen NES nachempfunden mit leicht horizontaler Streckung.
  • Originalauflösung: Jeder Pixel ist ein perfektes Quadrat. So siehst du die Spiele genauso, wie sie von den Entwicklern entworfen wurden.

Nintendo NES Classic Mini

30 8-Bit-Retrogames

Insgesamt 30 Spiele in knackiger 8-Bit-Grafik stehen den Spielern zur Verfügung. Eine gut ausgewählte Sammlung, die meine Nostalgiegefühle nur so spießen lässt. Wie bereits oben erwähnt, können keine weiteren Spiele hinzugefügt werden.

  1. Balloon Fight
  2. Bubble Bobble
  3. Castlevania
  4. Castlevania II: Simon’s Quest
  5. Donkey Kong
  6. Donkey Kong Jr.
  7. Double Dragon II: The Revenge
  8. Dr. Mario
  9. Excitebike
  10. Final Fantasy
  11. Galaga
  12. Ghosts‘ N Ghoblins
  13. Gradius
  14. Ice Climber
  15. Kid Icarus
  16. Kirby’s Adventure
  17. Mario Bros.
  18. Mega Man 2
  19. Metroid
  20. Ninja Gaiden
  21. Pac-Man
  22. Punch-Out!! Featuring Mr. Dream
  23. StarTropics
  24. SUPER C
  25. Super Mario Bros.
  26. Super Mario Bros. 2
  27. Super Mario Bros. 3
  28. Tecmo Bowl
  29. The Legend of Zelda
  30. Zelda II: The Adventure of Link

Fazit

Das NES ist ein besonderes Stück Videospielgeschichte. Liebhaber und Nostalgiker schätzen die liebevollen 8-Bit-Spiele. Von denen uns, in moderner Fassung, auch heute noch viele erhalten geblieben sind. Wer in seiner Jugend ein NES sein eigen nennen durfte, oder wer sich in die Anfänge der Videospiele zurückversetzt fühlen möchte, hat mit dem NES Classic Mini mit Sicherheit viel Freude. Die Kosten sind mit 70€ durchaus überschaubar. Dafür kann man aber keine weiteren Spiele hinzufügen, benötig noch ein USB-Steckernetzteil und – wer nicht weniger Meter vor dem Fernseher sitzen möchte – ein längeres HDMI Kabel. Für Multiplayer-Funktionen benötigt man außerdem einen zweiten separat erhältlichen Controller. Dafür lassen sich bei jedem Spiel zu jederzeit bis zu drei Speicherstände anlegen und optisch ist die Neuauflage, der alten Konsole – abgesehen von der Größe – ident.

Preview – Blossom Tales: The Sleeping King

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Ein Pixelart Spiel in Zeiten von 4k Auflösung, das sich an den alten The Legend of Zelda Teilen orientiert. Funktioniert das? Blossom Tales will es herausfinden! Wir haben eine Demoversion am PC gespielt und erzählen euch von unseren Erfahrungen.

 

Castle Pixel versuchts mal anders. Statt realistischer Grafik setzen sie auf die gute, alte Pixelart. Den Nostalgiefaktor erhöhen sie dann auch noch damit, dass sie sich an Klassiker, wie The Legend of Zelda, orientieren. Ergänzt wird das ganze mit modernen Elementen und herauskommt Blossom Tales. Wir haben die englische Demoversion gespielt und verraten euch, was wir davon halten.

 

Es war einmal…

Die Geschichte von Blossom Tales ist ein Märchen, welches man problemlos seinen Enkelkindern vorließt, wortwörtlich! Während Großvater von den heroischen Abenteuern der Ritterin Lily erzählt, spielt ihr genau diese selbst nach. Der böse Zauberer Crocus hat seinen Bruder, den König, mit einem Schlafzauber belegt. Nur ein Trank, gebraut aus drei seltenen Zutaten, kann ihn wiedererwachen lassen. Zwar ist der Plot simpel, aber er motiviert genug, um das Abenteuer mit Freude fortzuführen.

Blossom Tales The Sleeping King - Das 16-Bit Action RPG kommt Anfang 2017, Preview_ Blossome Tale - The Sleeping King
 

Aber genau jene Märchenrahmung kann für einige ein negativer Knackpunkt sein, obwohl er anfangs sehr putzig klingt. Ihr spielt keine auserwählte Heldin eines magischen Artefakts, vergessene Legende oder mutige Retterin in Spe, sondern letztlich eine Figur aus einer „Gute Nacht“-Geschichte. Im Spiel werdet ihr durch eingeworfene Dialoge des Großvaters und der Enkelkinder auch immer wieder mal daran erinnert. Für manche sind dies Preview - Blossome Tale: The Sleeping Kingunterhaltsame Zwischenpausen, für andere nervige Unterbrechungen, welche den Spielfluss stören und die Bedeutung der eigentlich heroischen Reise abstumpfen. Persönlich konnten wir darüber hinwegsehen, da die lieblich gestaltete Grafik in Kombination mit dem unterhaltsamen Gameplay uns schnell wieder in das Spielgeschehen hineingezogen haben.

 

 

Abenteuer nach der alten Schule mit neuer Optik

Die Pixelgrafik des Titels sieht fast durchgehend gestochen scharf und gut umgesetzt aus. Nur selten haben wir in der Demoversion Überlappungsfehler gesehen. Dafür waren wir sehr begeistert wie detaillierte Explosions- und Feuereffekte fließend in die Pixelwelt integriert wurden. Auch unterschiedliche Areale, wie Häuser, Höhlen, Wälder, Sümpfe oder Verließe sind gut inszeniert und machen Lust auf mehr. Egal wo ihr euch befindet, der Titel liefert dabei eine tolle Hintergrundmusik, die nicht langweilig wird. Auch die anderen Musikeffekte sind treffend und ergänzen das optische Gesamtbild. Die Top-Down Ansicht, die Strukturierung der Welt und die Spielmechaniken erinnern dabei stark an ältere The Legend of Zelda Teile, A link to The Past und Oracle of Ages/Seasons voran.

Über eine Karte wird euch angezeigt, in welchem Gebiet eure Hauptquest fortgeführt wird. Die Markierung für Lily darf hier ruhig deutlicher ausfallen. Die Spielwelt bietet viele Geheimnisse und Verstecke zum Entdecken, sodass wir uns gerne mal auf Schatzsuche begeben haben. Das macht nicht nur Spaß, sondern ist auch für die Spielfigur lohnenswert. Herzteile, Gold, Sammelgegenstände und Händler mit seltenen Items haben wir gefunden und uns jedes Mal erneut über den kleinen, zusätzlichen Fortschritt gefreut. Die Spielwelt selber sieht richtig schön aus, was vor allem daran liegt, dass sie merklich lebt. Blumen wehen im Wind, Schmetterlinge flattern umher und Vögel fliegen durch die Gegend. Die NPC’s haben währenddessen immer was zu sagen; mal mehr, mal weniger interessant und manche mit einer Nebenquest im Gepäck.

Und Nebenquests gab es einige in unserer Preview. Sammle Ressourcen und andere Materialien, um den Bogen beim Schmied aufzuwerten, tausche sie gegen zusätzliches Bargeld oder gegen Herzteile. So sammelt ihr mal Federn, Pilze oder liefert Briefe als Ersatzposträgerin aus. Eine Markierung auf der Karte oder ein dauerhaftes Log hätte uns dabei geholfen, die entsprechenden NPC’s schneller wiederzufinden, um die Quests abzugeben. Über das Menü könnt ihr zumindest ein Log aufrufen, um die letzten Dialoge nachzulesen, solltet ihr mal vergessen haben, was genau für die Hauptquest zu tun ist. Unnötig lange Wegmärsche stehen euch dank Teleporter nicht bevor.

 

Mit Schild, Schwert und Scharfsinn in die Schlacht

Spielerisch erinnert der Titel ebenfalls an The Legend Of Zelda, macht aber an einigen Stellen willkommene Verbesserungen. Mit eurer 3-fach Schwertcombo setzt ihr Gegnern im Nahkampf zu; das Tolle dabei, diese Combo könnt ihr auch problemlos im Laufen ausführen, sodass das Kämpfen sich fließend und dynamisch anfühlt. Der klassische Wirbelschlag ist auch mit dabei und bekommt sogar noch einen Zusatz in Form eines Sprungangriffes. Hier hätten wir uns schönere Spezialeffekte gewünscht, da die grauen Pixel beim Ausführen recht unspektakulär aussehen. Immerhin haben die Bomben eine tolle Explosionsanimation bekommen, die Spezialangriffe sagen zu farbenfrohen Lichteffekten sicher auch nicht Nein.

Zwei zusätzliche Gegenstände könnt ihr neben eurem Schwert auf beliebige Tasten legen, um sie im Kampf einzusetzen. Sowohl für die Tastatur, als auch für unseren Controller konnten wir die Steuerung komplett anpassen. Solche Feinheiten sind immer ein großer Pluspunkt. Wir durften uns in der Demoversion mit Schild, Bomben, einer Schaufel und einem Bogen austoben, sowie verschiedene Tränke und Unterstützungstalismane unser Eigen nennen. Sowohl die Bomben, als auch die Pfeile könnt ihr solange benutzen, bis eure Magieanzeige leer ist. Diese regeneriert sich nach Blossom Tales The Sleeping King - Das 16-Bit Action RPG kommt Anfang 2017, Preview_ Blossome Tale - The Sleeping Kingkurzer Zeit wieder. Sehr fein, denn dadurch mussten wir nicht langwidrig Pfeile oder Bomben suchen, wenn wir sie bitter nötig gebraucht haben, um ein Rätsel zu lösen oder eine geheime Höhle freizulegen. Euer Menü selber ist dabei übersichtlich gestaltet und lässt sich leicht bedienen.

 

Nachdem wir unsere erst Mutprobe im Schlossverlies bestanden haben, ging es dann zum ersten Dungeon. Davor mussten wir die Entscheidung treffen, von welchen Monstern Großvater erzählen soll, die gerade ein Druidendorf angreifen. Eben diese mussten wir dann im Spiel besiegen. Inwieweit diese Entscheidungen den späteren Spielverlauf im Ganzen bestimmen, bleibt offen. Die Rätsel und Geschicklichkeitseinlagen im Dungeon waren unterschiedlich schwer. Manche waren intuitiv leicht und für andere habe wir mehrere Anläufe gebraucht, doch konnten wir durch rumprobieren im angenehmen Tempo einen Raum nach dem anderen durchforsten. Der abschließende Bosskampf war toll inszeniert und nur mit der richtigen Taktik zu meistern.

Leider war danach unsere Demo auch schon zu Ende. Schade, wir hatten richtig Lust die nächsten Gebiete zu erkunden und Geheimnisse zu lüften. Wer also auf Ausschau nach einem liebevollen Abenteuer mit Charme im The Legend of Zelda Stil hält, dem können wir ruhigen Gewissens raten, Blossom Tales – The Sleeping King im Auge zu behalten.

Titanfall 2

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Im März 2014 brachte der Entwickler Respawn Entertainment mit Titanfall frischen Wind in die Ego-Shooter-Szene. Plötzlich gab es neben den beliebten Spielen Battlefield und Call of Duty, einen weiteren Anwärter auf den Thron der Shooter. Mit den Titanen, Piloten und Wallruns machten wir die Schlachtfelder unsicher und hatten sogar eine Menge Spaß dabei. Doch neben dem fehlenden Singleplayer und der Langzeitmotivation im Mehrspieler, blieb auch der erhoffte Erfolg aus. Dieser misslungene Start der neuen Marke demotivierte die Entwickler nicht und nun gibt es mit Titanfall 2 endlich eine Fortsetzung. Die Frage die wir uns stellen- behebt der zweite Teil die Fehler der Vergangenheit?

Ein passendes Team mit viel Schlagkraft

Die Geschichte der Kampagne in Titanfall 2 ist überraschenderweise sehr gut gelungen und solange man keine hohen Ansprüche hat, wird man mit dieser definitiv seinen Spaß haben. Das Industriekonglomerat IMC und die Widerstandsgruppe Militia, beides die selben Fraktionen wie im ersten Teil, liefern sich einen erbitterten Krieg um die titanfall-2Ressourcen auf dem Planeten Typhon. Wir spielen Jack Cooper, einen angehenden Militia-Piloten, welcher sich nichts sehnlicher wünscht, einen eigenen Titan auf seiner Seite zu haben. Wir finden uns im Simulator wieder, um unsere Ausbildung zum Piloten voranzubringen. Unser Ausbildner erklärt uns Schritt für Schritt die Grundlagen, welche wir auf dem Testgelände wiedergeben müssen. Dabei fühlt sich das Movement viel besser und geschmeidiger an, als wir es noch vom ersten Teil in Erinnerung haben. Wir kombinieren schon nach kurzer Zeit gekonnt Wallruns sowie Slides und knipsen den projizierten Gegnern das virtuelle Licht aus. Gerade als uns die Tutorial-Mission anfängt Spaß zu machen, werden wir förmlich aus den Simulator gerissen. Unsere Flotte hat Typhon erreicht und die Landung der Bodentruppen kann beginnen. Doch wie groß ist unsere Überlebenschance als einfacher Soldat?

Unsere Landekapsel durchdringt die Atmosphäre und dabei merken wir, eine kontrollierte Landung wird das keinesfalls. Auf dem Boden angekommen, kommen wir zu Bewusstsein und sprengen die Tür der Kapsel weg. Es ist Nacht, unsere Kameraden sind schon fleissig titanfall-2am Kämpfen, die IMC baut Druck auf und Artilleriegeschosse schlagen überall ein. Obwohl die Entwickler erneut die Source-Engine verwendet haben, sieht die Grafik wunderschön und die Landschaften stets stimmig aus. Doch zum schauen haben wir keine Zeit. Wir legen unsere Waffe an und beginnen die Roboter der IMC zu zerstören, bis ein Titan der gegnerischen Fraktion vor uns steht. Ok. Das war es für uns. Dem Tode nahe und angeschlagen, kommt einer unserer Titans zu Hilfe und macht kurzen Prozess. Doch gegen zwei weitere Titans, hat selbst unser Pilot Lastimosa und sein Titan BT keine Chance. Als wir aufwachen, übergibt uns der im Sterben liegende Lastimosa die Kontrolle über seinen Titan BT. Anscheinend werden wir schneller zum Piloten befördert, als wir gedacht haben.

Dieser kleine Einblick in die Geschichte von Titanfall 2 beträgt ca. 30 Minuten und ist ein sehr gutes Beispiel für die tolle Präsentation, welche sich durch den gesamten Singleplayer titanfall-2zieht. Die Missionen sowie die Umgebungen sind abwechslungsreich gestaltet und die Wallruns / Sprungeinlagen wurden gut ins Leveldesign einbezogen. Gelegentlich lösen wir kleinere Puzzle und die Kampfeinlagen werden mit abwechselnden Mech-Gefechten gut dosiert eingesetzt. Die Dialoge zwischen Jack Cooper und BT lockern die Action angenehm auf und knüpfen ein Freundschaftsband zwischen den beiden. Und tatsächlich wächst uns der plappernde Metallriese mit seinem schlechten Humor, im Laufe der Story richtig ans Herz. Hier haben die Entwickler eine gute Arbeit geleistet. Der Singleplayer dauert circa sechs Stunden und motiviert stets dank der verschiedenen Höhepunkte weiterzuspielen. Wer jedoch eine Herausforderung haben will, der sollte den Singleplayer auf einem höheren Schwierigkeitsgrad durchspielen, da sonst die Gegner und die Bosskämpfe zu leicht ausfallen.

Mehr Multiplayer und Motivation

Der durchaus gelungene Singleplayer ist die eine Sache, doch wie schon im Vorgänger titanfall-2zuvor, zeichnet sich Titanfall durch den sehr guten Mehrspieler aus. Der größte Unterschied zum ersten Titanfall ist das größere Angebot an Fähigkeiten und Ausstattungsoptionen. Diese größere Auswahl ermöglicht uns neue Taktiken auf den Schlachtfeldern und bietet dadurch eine längerfristige Motivation. Zum Beispiel ist der Kletterhaken neu, mit dem wir uns noch leichter über die Maps bewegen können. Ein weiteres neues Extra zeigt uns alle Gegner auf der Minimap an, mit welchem wir die Feinde besser lokalisieren können. Die Ticks wiederum sind kleine spinnenartige Drohnen, welche wir absetzen und die sich selbstständig den nächsten Gegner suchen und anschließend explodieren.

Respawn Entertainment hat der Community insgesamt zwölf Modi spendiert. Für jeden Geschmack sollte somit etwas dabei sein. Ein kleiner Teil wurde leicht verändert aus dem Titanfall 2ersten Teil übernommen und basiert auf Standards wie Team Deathmatch oder Materialschlacht. Neu und durchaus beliebt bei der Community ist der Modus „Bounty Hunt“. In diesem Modus erhalten wir für den Abschuss von bestimmten Zielen Credits, die wir dann in Depots einzahlen müssen. Fies dabei ist, dass Gegner uns überfallen und dabei einen großen Teil der Credits stehlen können. Neu ist außerdem auch noch der Modus „Coliseum“, welcher Eins-gegen-Eins-Matches in einem Käfig bietet. Die restlichen Modi wie zum Beispiel „Attrition“, „Capture the Flag“, „Last Titan Standing“ und „Team Deathmatch“ sind bereits aus Titanfall bekannt und ebenfalls von der Partie.

Abwechslungsreich und vielfältig sind die hübsch gestalteten Maps. Uns hat wirklich jede einzelne Karte gefallen. Ob wir nun in Felsschluchten, Städten, Fabrikkomplexen, oderTitanfall 2 Außenposten im Wald kämpfen, grafisch und spielerisch sind diese sehr gelungen. Entsprechend der Modi ist auch die Größe der Maps angepasst. Statt unseren Titan mit beliebigen Waffen und Extras wie im Vorgänger auszustatten, müssen wir uns nun zwischen sechs verschiedenen Titanen-Chassis entscheiden. Diese sind allesamt vordefiniert und besitzen unterschiedliche Angriffs- und Verteidigungssysteme. Ob wir also mit der Gatling-Gun, dem Lasergewehr, dem Flammen- oder Raketenwerfer in die Schlacht ziehen, hängt nun vom Titan-Loadout ab. Dies ist zwar gewöhnungsbedürftig, aber nach einer gewissen Zeit, möchte man dieses System nicht mehr missen wollen, da diese Loadouts sehr gut balanciert sind.

[wptouch target=“non-mobile“]

Titanfall 2
Titanfall 2 pack Wertung der Redaktion: 

90/100

  • Publisher: EA
  • Getestet auf: Xbox One
  • auch für: PC, PlayStation 4
  • Preis: 59,99 €

 

 

 
24/30 Technik + Grafik
+ Details
+ Soundtrack
+ Synchronisierung gelungen
- Alter der Source-Engine bemerkbar
28/30 Umfang + Singleplayer
+ sechs Titans
+ zehn Modi
+ neun Maps
+ Preis/ Leistung
- kein Koop im Singleplayer
28/30 Gameplay + Hoher Wiederspielwert
+ Gute Fairness
+ gut balancierte Gadgets und Klassen
+ flüssigeres Movement
- teilweise komisches Matchmaking
10/10 Spezifisch + kostenlose DLC`s

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[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
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Fazit:

[rating itemreviewed=“Titanfall 2″ rating=“90″ reviewer=“Philipp Ondracek“ dtreviewed=“05.11.2016″ best=“100″ worst=“0″]

Der Entwickler Respawn Entertainment hat mit Titanfall im Jahre 2014 die Ego-Shooter-Szene aufgewirbelt, doch der erhoffte Erfolg blieb aus. Nun versuchen diese es erneut mit Titanfall 2, welcher viele Fehler beim Vorgänger wieder gut macht. Titanfall 2 ist nicht nur umfangreicher, sondern an vielen Stellen auch besser als der Vorgänger. Allein die Kampagne bietet viel Abwechslung, viele Höhepunkte und eine gute Geschichte. Lediglich der normale Schwierigkeitsgrad bietet Spielern von Shootern keine Herausforderung. Hier sollte man besser die Kampagne auf schwer durchspielen. Der umfangreiche Mehrspielermodus ist schon wie im Vorgänger erstklassig und verspricht dank der vielen Neuerungen und zusätzlichen Extras sowie Gadgets, mehr Langzeitmotivation. Das größere Angebot an Fähigkeiten und Ausstattungsoptionen ermöglicht es uns zudem, neue Taktiken auf den Schlachtfeldern auszuprobieren. Vielleicht war der Zeitpunkt des Release nicht gerade klug gewählt, da Battlefield 1 und CoD: Infinite Warfare zu dieser Zeit erscheinen. Dies merkt man auch auf den Servern – es sind zwar nicht wenige, aber auch nicht besonders viele Spieler unterwegs.

[/rating]

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Battlefield 1

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Mit Battlefield 1 geht es in der AAA-Shooter-Szene endlich wieder zurück in die Vergangenheit. Genauer gesagt in den ersten Weltkrieg. Hier erzählt das Spiel in 6 Singleplayer Missionen mal mehr und mal weniger spannende Geschichten und wirft uns anschließend in einen bombastischen Multiplayer. Nostalgiegefühle inklusive.

Der Story-Modus ist für Shooter dieser Art typisch kurz und knackig und bereitet den Spieler eigentlich nur auf den Multiplayer vor. So etwas stört mich normalerweise nicht, doch gerade bei Battlefield 1 hätte ich mir viel mehr Tiefe gewünscht, denn was Dice hier hingezaubert hat birgt sehr viel Potential. Schließlich geht es nicht um fiktive Zukunftsmusik, sondern um echte Geschichten von echten Soldaten. Aus einer Zeit, über die ich im Alltag viel zu wenig erfahren habe. Um einen Einblick in die Erlebnisse von Soldaten aus dem Krieg zu bekommen, erzählt Battlefield 1 sechs Geschichten, zu sechs Soldaten aus unterschiedlichen Teilen der Welt. Alle davon eher gegen Ende des Kriegs angesiedelt. Die einzelnen Missionen sind dabei mit um die 90 Minuten Spielzeit relativ kurz und schaffen es nicht immer den Spieler emotional mitzunehmen. Das ist sehr schade, würden die Geschichten doch eigentlich sehr viel Inhalt bieten können. Wann hat man schon die Gelegenheit Einblicke in den ersten Weltkrieg zu bekommen. Mitzuerleben wie Fliegerpiloten, Sturmsoldaten und Panzerdivisionen „for the greater good“ ihr Leben riskieren. Das muss schon eine grauenhafte Zeit gewesen sein damals. Aber sei’s drum. Nach neun Stunden haben wir die Kampagne durchgespielt und Lust auf mehr.

Battlefield 1 Review Screenshot

Der mit Battlefield 3 eingeführte Server Browser ist wieder Geschichte. Partien aller Art, Partys mit Freunden, das Loadout der eigenen Soldaten und alles andere organisiert man über die im Spiel integrierte Benutzeroberfläche. Ein paar Dinge wie Medaillen, Emblems oder das Loadout lassen sich auch über die companion App managen. In die Oberfläche von Battlefield 1, ist Battlefield 4 ebenfalls integriert und ein noch ausgegrauter Button mit dem Cover von Hardline und den Worten „coming soon“ lässt vermuten, dass Battlefield Hardline wohl ebenfalls bald integriert wird.

Die unterschiedlichen Spielmodi bringen Abwechslung in das Geschehen auf dem Schlachtfeld. Während man im klassischen Conquest Modus um Flaggen kämpft, oder im Team Deathmatch die eigenen Infanterieskills verbessern kann, ist der neue Modus Operations eine Mischung aus Rush und Conquest und bereits jetzt einer der beliebtesten Modi des Spiels. Das Besondere: Ein Match ist nicht wie bei Rush dann zu Ende, sobald alle Tickets des angreifenden Teams auf null sind. Eine Partie geht über mehrere Runden, auf mehreren Karten. Ebenfalls neu ist der Pidgeon Modus. Hier muss man Nachrichten einsammeln und zur eigenen Brieftaube liefern. Wer das zuerst drei Mal geschafft hat, hat gewonnen.

Battlefield 1 Review Screenshot

Der Inhalt des Spiels ist noch relativ überschaubar. Serientypisch sind aber bereits mehrere DLCs geplant. Hiermit werden unter anderem neue Fraktionen wie die Russen ins Spiel eingeführt. Die Anzahl der Fahrzeuge und Waffen ist im Vergleich zu Shootern im modernen Setting ebenfalls eingeschränkt. Das stört mich aber gar nicht. Im Gegenteil, ich fühle mich beim Spielen immer wieder in die Zeiten von Call of Duty 1 zurückversetzt. Da kommt es wesentlich mehr auf vernünftiges Teamplay und geübtes Vorgehen an. Die nicht ganz exakte historische Akkuratesse stört mich ebenfalls nicht. Solange man nicht zu weit von der Realität abweicht, ist es vorrangig das Spielgefühl, das zählt – und das macht einen mehr als soliden Eindruck.

Neben der eingeschränkten Waffenauswahl und den gefühlt ungenauen Waffen mit größerer Streuung und höherem Rückstoß, hat sich auch die Zusammensetzung der Klassen geändert. Der Medic ist nun eine eigene Klasse und nicht mehr beim Assault untergebracht. Der Assault wiederum ist die Anti-Fahrzeug Klasse. Support und Sniper erklären sich von selbst. Sie versorgen und snipen eben. Neue Waffen werden nicht mehr freigespielt, sondern mit verdienter in-game Währung gekauft. Das bedeutet aber nicht, dass man sich mit genügen Kleingeld von Beginn an alles kaufen kann. Klassen werden zusätzlich zum allgemeinen Spielfortschritt, ebenfalls gelevelt. Manche Waffen schalten sich erst ab bestimmten Klassenlevel frei.  Um zu verhindern, das Fahrzeuge – insbesondere Flugzeuge – nur als Transportmittel verwendet werden, gibt es eigene Fahrzeugklassen. Der Pilot ist, wenn er sein Flugzeug verlassen muss, deutlich im Nachteil gegenüber echten Bodenklassen.

Battlefield 1 Review Screenshot

Wenn Spiele zu einseitig werden, bekommt das Verliererteam Unterstützung von ganz besonderen Fahrzeugen. Ein schwer bewaffneter Kriegszug, ein schwer bewaffnetes Luftschiff oder ein schwer bewaffnetes echtes Schiff eilen herbei. Wenn das gegnerische Team nicht schnell auf die neue Bedrohung reagiert kann dies – vor allem im Operation Modus ein echter Gamechanger sein. Vor allem weil diese Dinger nicht nur schwer bewaffnet, sondern auch schwer zu zerstören sind.

Die Technik von Battlefield 1 ist nahezu makellos. Es ist dieselbe Technik, die auch bei Star Wars Battlefront benutzt wurde, die für wunderschöne, fast fotorealistische Grafik und sehr viele WOW-Momente sorgt. Der erste Weltkrieg war ziemlich düster. Aufgrund von Belagerungen und Bombardierungen wurde viel im schlammigen Schützengraben und zwischen Schutt und Asche gekämpft. Genau das sieht im Spiel wahnsinnig gut aus. Battlefield 1 läuft am PC übrigens bereits mit moderater Hardware flüssig. Auf den Konsolen kommt es hingegen in der Hitze des Gefechts immer mal wieder zu Framerate-Einbrüchen.

[wptouch target=“non-mobile“]

Battlefield 1
battlefield_1_cover Wertung der Redaktion: 

90/100

  • Publisher: EA
  • Getestet auf: PC
  • auch für: PS4, Xbox One
  • Preis: 48€

 

 

 
28/30 Technik + Grafik gewaltig
+ sehr hohe Details
+ niedrige Anforderungen am PC
- zum Start leider etliche kleine Bugs
27/30 Umfang + Abwechslunsgreiche Klassen…
+ … Maps…
+ … und Fahrzeuge

- Waffenauswahl könnte größer sein
- Viel kommt erst über DLCs
30/30 Gameplay + fair
+ balanced
+ motivierend
+ spaßig
5/10 Spezifisch - Singleplayer-Kampagne gut, könnte aber noch viel besser sein

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[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
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Fazit:

[rating itemreviewed=“Battlefield 1″ rating=“90″ reviewer=“Gregor Lorbek“ dtreviewed=“31.10.2016″ best=“100″ worst=“0″]

Als Shooterfan warte ich nun schon seit Jahren auf einen vernünftigen Weltkriegsshooter. Endlich wurden Gebete erhört und der Zombie-, Modern- und Postmodernquatsch mit Jetpacks, Wallruns und weiß ich was alles mal wieder beiseitegelegt. Die Art und Weise wie Dice dieses Konzept umgesetzt hat ist wieder einmal eindrucksvoll schön. Abstriche gibt es wegen der doch recht häufig auftretenden Bugs und des leider zu oberflächlichen Singleplayers.

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Shadow Warrior 2

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Blutig, schnell und vollgepackt mit derben Sprüchen. Flying Wild Hog präsentiert Shadow Warrior 2, die Fortsetzung des 2013 veröffentlichten Reboots. Ob der Titel zu mehr als sinnfreies Gemetzel taugt, erfahrt ihr in unserer Review.

 

Das polnische Entwicklerstudio geht in die nächste Runde mit Protagonist Lo Wang und seinem losen Mundwerk. Ohne Vorkenntnisse zum ersten Teil haben wir uns das Sequel genauer angeschaut und die englische PC-Version von Shadow Warrior 2 getestet.

 

Mein Name ist Hase, ich weiß von nichts

Angesetzt fünf Jahre nach den Ereignissen des ersten Teils, übernehmt ihr erneut die Rolle von Lo Wang, mittlerweile Auftragssöldner. Ohne Vorkenntnisse zum ersten Teil werdet ihr zunächst etwas verwundert über die Spielwelt sein, in der Dämonen, unsterbliche Götter aus einer anderen Dimension und die Energie Chi zum Alltag gehören. Die Anspielungen halten sich zum Glück in Grenzen, sodass ihr durch Dialoge die wichtigsten Ereignisse aus dem Vorgänger erfahrt. Komplette Neueinsteiger werden dennoch ab und zu Probleme haben, die vielen Namen auf Anhieb zuzuordnen. Den Spielspaß und der Geschichte tut das im Ganzen aber nicht weh.

Shadow Warrior 2 - Test, Review, Kaufberatung
 

Durch einen nicht ganz erfolgreichen Auftrag haust die Seele der Wissenschaftlerin Kamiko notgedrungen in Lo Wangs Körper. Ihr eigener wurde während eines Experiments korrumpiert und ihrer Seele drohte dasselbe Schicksal. Um euren ungebetenen Gast aus dem Kopf zu kriegen, müsst ihr also ihren Körper heilen. Doch nicht nur die örtlichen Yakuza, sondern auch die Götter aus dem Schattenreich haben Interesse an der jungen Dame, sodass ihr euch plötzlich in einem gewaltigen Konflikt voller Intrigen wiederfindet, bei dem das Schicksal der Welt auf dem Spiel steht.

Die Geschichte mag auf dem Papier kein Bestseller sein, aber sie ist unterhaltsam und vor allem fantastisch inszeniert. Wer Humor â la Borderlands oder Deadpool mag, wird sich schnell mit Lo Wang anfreunden können. Die Dialoge und Synchronisation machen jedes Gespräch und jede Sequenz zu einem Genuss. Ein Lob an die Synchronsprecher, welche einen außerordentlichen Job abgeliefert haben. Wer jedoch mit derben Sprüchen, schwarzem Humor und einer umfangreichen Palette an Beleidigungen nichts anfangen kann, hat zumindest die Möglichkeit alle Sequenzen zu überspringen. Alle anderen dürfen Lo Wangs Charme (und Peniswitze) in voller Pracht genießen.

 

Schön blutig mit brutalem Spaßfaktor

Bevor es richtig losgeht, erklärt das einsteigerfreundliche Tutorial die Steuerung. Gefällt euch die Tastenbelegung nicht, könnt ihr sie komplett nach eurem Geschmack anpassen. Genauso verhält es sich mit der HUD-Anzeige, den Grafikeinstellungen und diversen Gameplay-Elementen. Das Spiel bietet umfangreiche Anpassungsmöglichkeiten, damit kein Wunsch offenbleibt. Optisch sieht der Titel auch richtig gut aus und lässt kaum Grund zur Beschwerde. Sehr selten hat eine Animation nicht so hübsch wie sonst ausgesehen oder die Framerate ist vereinzelt in einem großen Gemetzel etwas Shadow Warrior 2 - Test, Review, Kaufberatungeingebrochen. Ansonsten läuft der Titel stabil und flüssig, was angesichts der schnellen und actionreichen Schlachten mit Gegnerhorden positiv überrascht hat. Die Texturen und Schatten sehen dabei ebenfalls durchgehend gut aus, selbst bei mittleren Einstellungen.

Für mächtige Grafikkarten hat der Titel eine üppige Auswahl an erweiterten Grafikoptionen, damit die Gliedmaßen noch schöner vom Körper fliegen. Besonders die Partikeleffekte kommen dann voll zur Geltung. Einige Charaktermodelle sehen aus der Nähe manchmal jedoch weniger hübsch aus und auch die Ladezeiten können sich ordentlich hinziehen. Musikalisch legt der Titel dafür stets passende Musik auf, sodass Lo Wangs Ausflüge mit der Kettensäge noch spaßiger werden. Auch hier liefert er ein großes Repertoire mit passenden und witzigen Sprüchen, die selbst am Ende des Spiels nicht langweilig wurden. Nach 12 Stunden haben wir die Hauptstory und alle Nebenquests abgeschlossen. Mehrere Schwierigkeitsgrade und ein New Game Plus laden zum wiederspielen ein. Vor jedem Spielstand laden könnt ihr zudem den Schwierigkeitsgrad der Session neu einstellen und entscheiden, ob ihr eine Multiplayer-Runde daraus machen wollt. Bis zu vier Spieler dürfen sich hier ein gemeinsames Blutbad gönnen.

 

Liebe selbst im kleinsten Detail

An der Oberfläche sieht der Titel prächtig aus, doch wie spielt er sich? Schnell, actionreich und mit einem feinschliff, den man heutzutage vermisst. Die Kämpfe sind dank der verfügbaren Spielmechaniken und Ästhetik einfach nur spaßig. Spezialangriffe im Nahkampf oder große Kaliber fühlen sich beim Einsatz richtig gut an und hinterlassen auch beim Gegner sichtbare Spuren, was aus der Ego-Perspektive besonders schön aussieht. Mit Doppelsprung und Dash im Gepäck nutzt ihr als moderner Ninja eine Vielzahl an Klingen-, Schuss und Sonderwaffen und fegt geradezu durch das Schlachtfeld. Eure Waffen haben nicht nur einen tollen Namen wie „Genocider“, „Stick of Doom“ oder die „Warrrsaw“, sondern sehen auch super aus. Für eure Nahkampfwaffen gibt es auch eine Reihe von Skills, welche das Gameplay noch einen Tick unterhaltsamer machen. Die Auswahl an verfügbaren Waffen mag schnell überwältigen, doch damit ist für jeden Geschmack gesorgt, sodass ihr beim Metzeln auch wirklich die Waffe eures Vertrauens parat habt. Vor allem für die Bossgegner wollt ihr nicht mit der falschen Ausrüstung im Gepäck in die Schlacht. Mit eurem Chi stehen euch dabei eine Reihe an magischen Kräften zur Verfügung, die euch vor allem in brenzligen Situationen am Leben halten. Sollte das mal doch nicht klappen, werdet ihr beim letzten Checkpoint gespawned und verliert zur Strafe etwas Geld und Erfahrung.

Shadow Warrior 2 - Test, Review, Kaufberatung
 

Ein gutes Arsenal Waffen wird immer wichtiger. Die vielfältigen menschlichen, mechanischen und dämonischen Gegner kommen in allen Größenordnungen und sind mitunter gegen bestimmte Schadenstypen resistent. Mit der falschen Ausrüstung wird Wangs Lieblingssport dann zum  Selbstmord.

Seine körperliche Betätigung gibt es in verschiedenen Orten, was eine angenehme Abwechslung liefert. Der Mix aus futuristischer Stadt, ländlichen Dörfern und dämonischen Ebenen ist mehr als willkommen. Die teilweise procedural erstellten Gebiete sind dabei manchmal unnötig zu groß geraten, was zwar ein tolles Feeling gibt, aber die Secret-Suche dezent erschweren kann. Wer konsequent durchdachte, einzigartige Leveldesigns und Strukturen fordert, wird letztlich nicht glücklich. Euren Frust könnt ihr an der zerstörbaren Umgebung abladen. Alle anderen Gegenstände findet ihr problemlose dank der herrlich übersichtliche Minimap, die euch akkurat und verlässlich anzeigt wohin ihr gehen müsst oder wo sich Loot, Gegner und Questgeber befinden.

Shadow Warrior 2 - Test, Review, Kaufberatung
 

Um eure Gegner effizient von ihren Gliedmaßen zu trennen, investiert ihr in verschiedene Skills. Diese sind vorbildlich detailliert beschildert und können bei Bedarf auch resettet werden. Skillpunkte verdient ihr euch in Haupt- und Nebenquests, sowie durch Level-Ups. Dabei stehen euch eine ganze Reihe an Skills zur Verfügung, die ihr gemäß eurem individuellen Spielstil auswählen könnt. Die Erfahrungsanzeige ist etwas versteckt (die Mitte des goldenen Drachens, der eure aktuelle Waffe anzeigt) was letztlich nicht sonderbar stört. Nach abgeschlossenen Sidequests könnt ihr zum Gebiet zurückkehren und im „Free-Roaming“ zusätzliche Erfahrung und Loot erkämpfen. Wer während dieser Trainingsrunde oder einer Hauptmission eine Pause einlegen will, kann jederzeit zu seinem Stützpunkt zurückkehren. Ebenfalls schön ist ein Photo-Mode, mit dem ihr euren schönsten Momente für die Ewigkeit aufnehmen könnt.

 

Loot, so weit das Auge reicht

Von euren Gegner und aus Schatztruhen in der Spielwelt gibt es Geld, Relikte und eine gewaltige Anzahl an Collectibles. Mit den Relikten könnt ihr euch selber und euren Waffen zusätzliche Eigenschaften verleihen. Dabei sind unter anderem verschiedene elementar Effekte, eine Erhöhung des Schadens und auch besondere Features wie Dual-Wielding oder aufgeladene Schüsse. Die Klunker sammeln sich sehr schnell und können euer Inventar zumüllen, doch dafür bietet das Spiel einen „Junk“-Abschnitt, in den ihr Shadow Warrior 2 - Test, Review, Kaufberatungungewollte Gegenstände schnell und leicht zum Verkauf aussortieren könnt. Auf diese regelmäßige Arbeit könnt ihr euch schonmal einstellen, da sie locker alle 20 Minuten erfolgen kann. Die örtlichen Läden erneuern ihre Auswahl an Waffen, Skills und Artefakte im Sortiment täglich, weshalb es sich immer lohnt gut bei Kasse zu sein.

 

Die vielen Collectibles nehmen die Form von Tagebucheinträgen, Sprüchen aus Glückskeksen, Geschichten und anderen Schriftstücken an. In der „Wanglopedia“ könnt ihr diese in Ruhe durchlesen. Hier findet ihr auch detaillierte Einträge zu euren Waffen, Gegnern und Figuren im Spiel, welche ebenfalls mit viel Humor geschrieben sind und absolut lesenswert sind. Darüber hinaus geben die Tagebucheinträge interessante Einblicke auf die Gedanken mancher Figuren und was in den 5 Jahren nach dem ersten Titel alles passiert ist.

Das Spiel bietet dabei jedoch insgesamt wenig Abwechslung. Wer also schnell gelangweilt ist und bereits mit Titeln wie Borderlands wenig anfangen kann, wird mit Shadow Warrior 2 womöglich weniger Freude haben auf die Dauer. Die vielen Waffen, Gegner und die Inszenierung haben zumindest unseren Spielspaß am Gameplay selbst nach dem zweiten Spieldurchgang prächtig am Leben gehalten.

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Shadow Warrior 2
Shadow Warrior 2 - Test, Review, Kaufberatung Wertung der Redaktion:

92/100

  • Publisher: Devolver Digital
  • Getestet auf: PC
  • auch für: PS4
  • Preis: 36,99 €

 

 

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27/30 Technik + wunderschöne Grafik
+ sehr guter Soundtrack
+ umfangreiche Anpassungsmöglichkeiten bezüglich Steuerung, HUD und Grafik
+ fantastische Synchronisation
- einzelne Charaktermodelle sehen aus der nähe nicht so schön aus
- vereinzelte Framerateeinbrüche in großen Kämpfen
28/30 Umfang + schöne, Abwechslungsreiche Spielwelten und Gegner
+ umfangreiche Waffen-, Upgrade- und Skillauswahl
+ solide 12 Stunden Spielzeit mit Sidequests pro Durchgang
+ New Game Plus
+ sehr viele Collectibles
- Relikte müllen schnell das Inventar zu
- sehr selten gibt es unklare Dialoge ohne das Vorwissen zum ersten Teil
27/30 Gameplay + schnelle und brutale Action
+ Viele, gut erklärte Schwierigkeitsgrade
+ Multiplayer-Sessions mit bis zu 3 weiteren Personen
+ einfache und spaßige Steuerung
- einige Levels sind etwas zu große geraten
- das Gameplay kann für manche repetitiv werden
10/10 Spezifisch + Derber Humor, so schwarz wie die Nacht
+ umfangreiche, detailreiche und humorvolle Waffenauswahl
+ viele, liebevolle und angenehme Details

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[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
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Fazit:

[rating itemreviewed=“Shadow Warrior 2″ rating=“92″ reviewer=“Martin Federlein“ dtreviewed=“18.10.2016″ best=“100″ worst=“0″]

Shadow Warrior 2 ist ein unverschämt witziger Titel der rundum überzeugt und die Lachmuskeln bis zur Erschöpfung beansprucht. Das Gameplay ist schnell, blutig und macht genauso viel Spaß, wie es brutal ist. Die Musik unterlegt stets die Stimmung passend mal mit mystisch klingenden Tönen oder harten, rockigen Klängen und mit einem Humor so derb werden selbst die kürzesten Dialoge zu einem Fest. Die umfangreichen Einstellungen und Anpassungsmöglichkeiten stellen selbst manche große Titel in den Schatten und verleihen dem Spiel eine fantastische Optik. Zwar bietet er insgesamt wenig Abwechslung und läuft Gefahr repetitiv zu werden, doch auch nach 20 Stunden haben wir uns noch lange nicht satt gespielt. Aufgrund seines Humors und Darstellungen ist er nicht für jeden geeignet, doch wer bereits Freude mit ähnlichen Spielen hatte, kommt bei Shadow Warrior 2, auch ohne Vorwissen zum ersten Teil, voll auf seine kosten. Die wenigen Makel werden von den vielen, liebevollen Details mehr als kompensiert und zeugen unübersehbar, wie viel Arbeit die Entwickler in den Titel gesteckt haben.

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So testen Wir

 

Rhythm Paradise Megamix

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Seit 2006 auf dem Game Boy Rhythm Tengoku erschien, hat sich vieles getan in der Welt des wahnwitzigen Rhythmus-Spiels. Obwohl wir Europäer den ersten Teil nicht erleben durften, haben doch viele Menschen die Serie ins Herz geschlossen. Mit Rhythm Paradise Megamix erscheint nun die (fast) ultimative Kollektion, die nicht nur Spiele aus drei Generationen vereint, sondern auch noch mit Neuem auftragen kann!

 

rhythm-paradise-megamix-obstkroerbeRhythm Paradise ist ein Spiel, dass man nur schwer in Worte fassen kann, deshalb empfehlen wir jedem sich einfach mal die kostenlose Demoversion im Nintendo e-shop anzuschauen. In kleinen Minispielen muss man sein persönliches Rhythmusgefühl beweisen. Egal ob man perfekt spielt oder nur Fehler macht: Die Animationen sind immer witzig, absurd und eigentlich zum Schreien komisch! Wenn Hund und Katz sich im Badminton-Duell gegenüberstehen, tun sie das nicht auf dem Feld, sondern in der Luft. In zwei Flugzeugen. Lauthals schreiend. Und warum? Beide glauben der andere sei besser als sie selbst, aufgrund eines neuen Badminton-Schlägers. Und wieso fliegt eigentlich ständig Obst über die Zäune des Basketball-Platz. Und das, obwohl auf der anderen Seite niemand zu sehen ist? Und überhaupt: Macht dieses Spiel in irgendeiner Art und Weise Sinn? Irgendwie schon… (Irgendwie! Hey!)

 

rhythm-paradise-megamix-story-modusHey you can do! Yeah!
In der Vergangenheit wurde meistens nur Minispiel nach Minispiel freigespielt. Das ist jetzt auch so. Aber: Es gibt einen Story-Modus der dich durch das Spiel begleitet. Ein kleines Männchen mit einem rosa Afro fällt vom Himmel und benötigt deine Hilfe. Fipsi heißt der kleine und er möchte zurück nach Hause. Dafür braucht er einen hohen Turm. Und dieser grüne Turm am Horizont sieht sehr geeignet aus! Also auf geht’s! Auf eurem Weg begegnet ihr immer wieder Personen, Tieren oder Gegenständen, die eure Hilfe benötigen. Ihnen ist das Rhythmusgefühl abhandengekommen und ihr müsst nun jeweils vier Minispiele schaffen um es wieder zurück zu bringen. Der Story-Modus dauert gut 10 Stunden, danach habt ihr dann aber auch alle regulären Spiele freigeschaltet.

rhythm-paradise-megamix-die-torwaechterPro Abschnitt im Story-Modus ist jeweils ein Minispiel aus Rhythm Tengoku, was damals nur in Japan für den Game Boy Advance erschien. Ein Spiel ist von der DS-Version, eines von der Wii-Version und eines ist komplett neu. Und wie gewöhnt gibt es auch 10 vollkommen abgedrehte Remixe, bei denen man sein Können unter Beweis stellen muss. Zusätzlich mischen sich die drei Torwächter Gelbkurt, Blaukurt und Rotkurt ins Spielgeschehen ein. Die drei stellen sich euch hin und wieder in den Weg und nicht nur Münzen von euch, sondern auch, dass ihr eines ihrer Minispiele schafft. Wer mehr Münzen zahlt, bekommt auch ein einfacheres Spiel.

 

rhythm-paradise-megamix-spiel-geschafftBabambambam!
Münzen? Das ist neu! Die bekommt man, wenn man ein Minispiel abgeschlossen hat. Das kann man auf drei verschiedene Arten tun: 1. Man schafft das Minispiel nicht und muss es „noch mal“ spielen. 2. Man schafft das Minispiel, aber eben nur „OK“ und 3. Man schafft das Minispiel superb! Umso besser man den Rhythmus trifft, desto eher erreicht man ein Superb und bekommt mehr Münzen. Neu dabei ist auch die Anzeige, wie gut man getroffen hat. Wer öfter perfekt trifft, bekommt auch eine bessere Wertung. Und neu ist auch der Beatstern. Einmal pro Minispiel gibt es einen Stern zu holen. Dafür muss man nur zur richtigen Zeit einen perfekten Treffer landen. Und generell geht es bei Rhythm Paradise Megamix nicht nur ums Spielen an sich, sondern auch um den Perfektionismus! Bei der Perfekt-Aktion wird ein Minispiel vorgegeben und ihr habt genau drei Versuche um es komplett fehlerfrei zu schaffen. Das ist garnicht mal so einfach, aber machbar. Wer den Rhythmus raus hat und viel übt, bekommt das hin. Und als Belohnung gibt es eine Rhythmuskugel! Die sind begehrt, denn man kann mit ihnen neue Rhythmusspiele freischalten. Aber das ist nicht der einzige Weg.

rhythm-paradise-megamix-meisterbahnNeben den vielen neuen Kleinigkeiten die neu dazugekommen sind, ist vor allem die Meisterbahn bemerkenswert. Dort finden sich nicht nur die Perfekt-Aktionen, sondern auch der Meisterzug. Das ist der Mehrspieler-Modus (den man auch alleine Spielen kann). Hier bekommt ihr drei oder mehr Spiele, die ihr in drei Versuchen schaffen müsst. Der Haken dabei: Es gibt immer besondere Bedingungen. Mal muss man mindestens 75 Punkte erreichen, mal dürfen nicht mehr als zwei Fehler pro Spiel gemacht werden. Manchmal ist auch alles viel schneller als sonst. Und dann ist da noch das Monster. Es will euch langsam verschlingen. Mit jedem perfekten Treffer könnt ihr ihm aber wieder ein Stück entfliehen. Da muss man schon gut durchhalten. Weil das alleine sehr schwierig, aber machbar ist, sollte man sich aufjedenfall seine Freunde schnappen und versuchen die Herausforderungen gemeinsam zu schaffen. Das geht auch über Downlaodplay. Und zur Belohnung gibt es wieder die begehrten Rhythmuskugeln. Der Mehrspieler-Modus ist wahrlich superb. Gemeinsam die schwierigen Spiele schaffen, das hat bisher gefehlt. Vor allem weil man bei diesem Spiel als Zuschauer auch jede Menge Spaß haben kann. So kann man nun gemeinsam den Wahnsinn genießen.

 

rhythm-paradise-megamix-mehrspielerDiki diki diki desu ka? – Eh!
Insgesamt gibt es 19 Abschnitte in Rhythm Paradise Megamix und ihr kommt auf 76 Minispiele und 10 Remixes. Das ist schon eine beachtliche Anzahl. Aber die Rechnung stimmt nicht ganz, denn es gibt zwei Dinge zu beachten.
1. Bonusspiele: 3 GBA, 3 DS, 12 Wii und 4 Endlosspiele können noch zusätzlich freigeschaltet werden! Pluspunkt für diese erstaunliche Anzahl an Bonusspielen.
2. Doppelungen und abgespeckte Versionen: Natürlich haben viele Spiele, wie gewohnt, auch eine zweite, abgeänderte Version parat. Das ist nicht unbedingt schlimm, aber hier gibt es teilweise auch drei unterschiedliche Versionen. Das kommt dadurch zustande, dass genau 16 Spiele abgespeckte Versionen von normalen Spielen sind. Wieso abgespeckte Versionen? Sie dauern nicht lange, sind sehr einfach und dienen dem Einstieg. Das ist für Neueinsteiger ein nettes Feature. Rhythm Paradise-Veteranen fühlen sich hier aber sicher oft beschnitten. Schließlich ist ein großer Aspekt der Spielserie das Streben nach Perfektion!

rhythm-paradise-megamix-bunny-n-bluesUnterm Strich macht das insgesamt 108 Spiele! Davon sind nur 15 Spiele wirklich neu. Das ist im Vergleich zu den älteren Versionen nicht wirklich viel. Dafür hat man aber tatsächlich einen gigantischen Megamix vor sich, denn mit jeweils 19 regulären Spielen aus jeder Spielreihe findet man einen guten Mix vor sich. Auch wenn einige wichtige Minispiele aus manchen Versionen fehlen. Hier hoffen wir auf einen DLC, denn ohne den DJ-Dojo, die Astro-Kicker, Klonk-Klonk, Feuerwerk, Volleyball-Trio und das Trampulin-Duo fehlt einfach etwas.

 

rhythm-paradise-megamix-beatsternDaisuki? – Daisuki! Honto? – Honto!
Was mögen wohl diese Worte bedeuten, die sich die coolen HipHopper da entgegen rappen? Das ist keine erfundene Sprache, sondern Japanisch. Daisuki heißt so viel wie „Ich mag dich sehr“ und Honto „Wirklich“. Nicht nur der Humor, sondern auch die Sprache und Lieder sind sehr japanisch. Das trägt sehr viel zum Spielgefühl bei. Vor allem, wenn die Japaner versuchen Englisch zu reden. Wem das schon zu abgedreht ist, der kann die Sprache der Minispiele auch einfach auf Deutsch stellen. Während man sich zu DS-Zeiten noch die Mühe gemacht hat, eine deutsche Synchronisation für die Lieder zu finden, beschränkte man sich auf dem Wii-Teil aufs Englische. Bei den Minispielen aus dem neusten Teil wurde sich dann aber garkeine Mühe mehr gegeben. Japanische Lieder wie beim Maschinchen-Remix wurden einfach weggelassen. Das ist definitiv nicht so schön.

rhythm-paradise-megamix-ziegen-fuetternDafür sieht alles andere sehr schön aus. Grafisch wurden viele Spiele neu aufgearbeitet und es finden sich wieder viele Eastereggs und Anspielungen in den Spielen selbst. Man kann auch jederzeit die Steuerung zwischen Touch und Knöpfen umschalten. Diese Option ist ein wenig umständlich platziert, aber vorhanden und auch wichtig. Manche Spiele lassen sich mit der Touch-Steuerung einfach besser meistern. Manchmal wird es aber auch zu einfach, weil ein Tippen gleich mehrere unterschiedliche Tasten ersetzt.
Für Zwischendurch gibt es dann noch die Ziege. Die muss in einem Minispiel zwischen Flipper und Pachinko mit Rüben gefüttert werden. Dafür bekommt man dann kleine Maskottchen die im Ladebalken zu sehen sind. Wer zu viele Münzen hat, kann sich Rhythmusgegenstände und Musik zu den passenden Minispielen freikaufen. Alles in allem gibt es sehr viel zu sehen und freizuschalten. Ein geübter Rhythm Paradise-Spieler wird sicherlich mindestens 50 Stunden spielen müssen, um alles relevante freizuschalten. Zu guter Letzt gibt es auch noch eine Streetpass-Funktion. Hier kann man Muskelmännchen VS. spielen. Wer genauer boxt gewinnt eine Truhe voll Münzen und Rüben. Man bekommt übrigens auch Streetpasses, wenn man niemanden trifft. Das ist doch nett.

 

 

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Rhythm Paradise Megamix
rhythm-paradise-megamix-packshot Wertung der Redaktion:

84/100

  • Publisher: Nintendo
  • Getestet auf: New 3DS XL
  • auch für: New 3DS, 3DS, 2DS, 3DS XL
  • Preis: 29,99€

 

 

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24/30 Technik + Überarbeitete Grafiken
+ Liebevoll gemacht
+ Japanischer Sound
+ Touch- Knopfsteuerung
- „Deutsche“ Synchronisierung mangelhaft
25/30 Umfang + Viel Freischaltbares
+ Viele Extra-Level
+ Neuer Mehrspieler-Modus
+ Ziege füttern-Modus
+ Story-Modus vorhanden
- Nur 15 komplett neue Spiele
- Fehlende Klassiker trotz Megamix
25/30 Gameplay + Beatstern und Perfekt-Anzeige
+ Mehrspieler-Modus ist „superb!“
+ Streetpass-Feature
+ Extreme Langzeitmotivation für Achiever
- Ziege füttern „nur OK“
- 16 abgespeckte Spiele
10/10 Spezifisch + Unglaublich lustiger Humor
+ Eastereggs und coole Remixes

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[wptouch target=“mobile“]Die Wertung kann nur auf einem PC oder Tablet gelesen werden.
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Fazit:

[rating itemreviewed=“Rhythm Paradise Megamix“ rating=“84″ reviewer=“Nina van Aken“ dtreviewed=“17.10.2016″ best=“100″ worst=“0″]

Rhythm Paradise Megamix ist wahrlich ein Megamix. Mit 108 Minispielen ist die Anzahl nicht grade gering. Dabei werden Spiele aus allen Teilen vereint. Leider gibt es rund 16 abgespeckte Minispiele, die zwar den Einstieg erleichtern, aber für eingefleischte Rhythm Paradise-Fans nicht so prickelnd sind. Mit nur 15 Spielen ist die Anzahl neuer Spiele auch relativ gering. Leider fehlen auch einige sehr beliebte Games aus den alten Teilen. In Sachen Neuerungen bricht Megamix aber alle bisherigen Standards. Die Spiele werden nun durch einen lustigen Story-Modus eingeführt und zusätzliche Rhythmusspiele schaltet man durch Rhythmuskugeln frei. Die bekommt man durch perfekte Durchgänge oder wenn man im Rhythmuszug, allein oder gemeinsam, ein Level zum ersten Mal schafft. Der Mehrspieler-Modus ist einfach „Superb“, um es in Rhythm Paradise-Jargon auszudrücken. Außerdem gibt es jede Menge Kleinkram zum freischalten. Die Spiele sind wie gewohnt zum Schreien komisch und man kann sich auch zwischen Touch- und Knopfsteuerung unterscheiden. Nur die „Deutsche“-Sprachausgabe ist nicht wirklich das, was sie verspricht, deshalb greift lieber auf die japanische zurück.

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