Smart 10 im Test – Quiz-Spiel mit Fingerspitzengefühl

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Bereits vor einigen Monaten konnte ich Smart 10 im Zuge eines Spieleabends von spieletest.at in Wien anspielen. Einer der beiden Autoren ist nämlich nicht nur Lehrer an einer Wiener Schule, sondern Leiter der heimischen Brettspielseite. Smart 10 gibt es zudem schon seit einiger Zeit in anderen Ländern. Nun hat es dank Piatnik auch den Weg in die heimischen Regale gefunden und wir möchten Smart 10 einem Test unterziehen.

Smart 10 im Test – Wer weiß mehr?

200 Fragen. Zentrales Element in Smart 10 ist die kleine Smartbox. Sie beinhaltet 100 Karten, die auf Vorder- und Rückseite je eine Frage tragen. Insgesamt gibt es also 200 Fragen. Laut Aussagen von Arno Steinwender, neben Christoph Reiser einer der beiden Autoren, sind zukünftige Erweiterungspacks mit neuen Fragen sehr wahrscheinlich. Zu jeder Frage gibt es 10 Antwortmöglichkeiten, von denen immer eine unterschiedliche Anzahl an Antworten richtig ist. Gespielt wird stets gegeneinander. Dabei ist die Anzahl an Mitspielern variabel. Man kann zu zweit antreten und lediglich gegen einen Freund spielen aber genauso gut Teams bilden, die sich untereinander beraten dürfen. Bis zu vier Teams können gleichzeitig spielen, denn auf der Smartbox befinden sich vier Punktezähler (an jeder Ecke einer).

Smart 10_Autoren

Das Spielprinzip – einfach aber knifflig

Punkte sammeln. In der Mitte der Smartbox befindet sich ein Loch, durch welches die Frage und die zehn Antwortmöglichkeiten sichtbar sind. Die Antworten sind zunächst durch zehn kleine schwarze Knöpfe, die Antwortmarker, verdeckt. Haben sich die Teams gefunden, darf der jüngste Spieler beginnen. Anschließend geht es im Uhrzeigersinn weiter. Das erste Team nimmt die Smartbox in die Hand und darf eine Antwort abgeben. Der entsprechende Antwortmarker wird entfernt. Ist die abgegebene Antwort korrekt, wird der Marker zur Seite gelegt (sie repräsentieren einen Punkt) und das nächste Team ist dran.

Pokern oder auf Sicherheit? Sobald eine falsche Antwort abgegeben wurde, scheidet man für diese Runde aus und verliert alle Punkte. Zu Beginn seines Zuges hat man jedoch die Möglichkeit zu passen. Dann werden die bislang erspielten Punkte dem Konto gutgeschrieben und man darf diese Runde nicht mehr mitraten. Haben alle Teams gepasst oder eine falsche Antwort abgegeben, endet die Runde. Die Smartbox wird geöffnet, die nächste Frage eingelegt und weiter geht’s. Ziel des Spiels ist es, als Erster 15 Punkte zu sammeln. Ein Spiel dauert in der Regel um die 20 Minuten. Für ein längeres Spielvergnügen kann die zu erreichende Punktezahl aber auch erhöht werden.

Smart-10-Beispielfrage

Die Fragen – Aus allen Bereichen des Lebens

Bunter Mix. Aus naheliegenden Gründen möchte ich hier natürlich nicht zu viel über die Fragen verraten. Eines sei aber gesagt: Sie kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen und bieten einen angenehmen Mix. Zu den Themenfeldern zählen Sport, Geografie, Literatur, Biologie, Musik, Film, Geschichte, Politik und noch einiges mehr. Die Fragen unterteilen sich in mehrere Kategorien. So gibt es beispielsweise klassische wahr/falsch-Fragen, bei denen man nur die „wahren“ Antworten finden soll. Zudem gibt es jene, bei denen man eine Farbe, die richtige Reihenfolge, das passende Jahrhundert/Jahrzehnt oder eine exakte Zahl finden muss.

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Smart 10 im Test – Quiz-Spiel mit Fingerspitzengefühl
Fazit
Smart 10 ist klein, handlich und daher leicht zu transportieren. Es ist kurzweilig, weckt den Ehrgeiz und macht ordentlich Spaß - das obligatorische Anzweifeln der ein oder anderen Antwort gehört natürlich auch dazu. Es ist das ideale Quiz-Spiel für unterwegs. Am meisten Freude macht das Spiel, wenn man mit einer größeren Gruppe spielt und Teams mit Kollegen bildet, mit denen man sich beraten kann. Schließlich hat jeder seine thematischen Schwächen. Für jüngere Spieler sind einige Fragen zudem sehr schwer. Hier wäre es schön, wenn die Karten in Schwierigkeitsklassen unterteilt werden könnten, um ein Spiel mit Kindern zu erleichtern. Die größte Herausforderung für mich war das Öffnen und Schließen der Smartbox. Zum Glück ist der Vorgang in der Anleitung gut beschildert und hat man den Mechanismus einmal verstanden, ist es kinderleicht. Hoffentlich kommen bald weitere Fragenpackungen dazu.
Besser
Leichtes Spielprinzip
Fragen aus etlichen Themenbereichen
Regt zu Diskussionen an
Kurzweiliger Spielspaß
Schlechter
Etwas zu teuer
Einige Fragen für Jüngere zu schwer
85
Wertung
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Gregor Lorbekhttps://zock-around-the-clock.com/author/gregor/
Meine Gamer-Karriere begann damals auf dem guten alten N64. Irgendwann bin ich dann auf den PC umgestiegen. Da spiele ich vor allem Shooter und Fantasy-RPGs. Mit diesem Blog erfülle ich mir meinen Traum vom Gaming-Journalisten. Ich bin stolz sagen zu können, Videospiele sind ein großer Teil meines privaten und beruflichen Lebens.

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